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Autor Thema: Blade Runner  (Gelesen 35554 mal)
0 Mitglieder und 3 Gäste betrachten dieses Thema.
Roughale
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« Antworten #420 am: 19 November 2009, 12:50:30 »

Ich spreche wohl zu subtil für manche.  icon_wink

Eher subgermanisch uglyhammer_2

pm: Geh wieder anschaffen!

Aufforderung oder persönliche Planung?

SPAM OVER!  icon_razz


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« Antworten #421 am: 19 November 2009, 13:29:56 »

Pseudo-Pimp! :oP

Mal wieder zum Film: der Film-Dienst meint ja, Blade Runner sähe zwar super aus, habe darüber aber Story und Charakterzeichnung vergessen.
Zumindest für das, was ich gesehen habe, stimme ich dem nicht zu. Und schon gar nicht wenn man andere Filme heranzieht, die über Gestaltungsgigantomanie das filmische Erzählen vernachlässigen, wie zum Beispiel                               (Ich nenne jetzt mal keinen Titel, jeder darf seinen derartigen "Liebling" stillschweigend einfügen.)
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« Antworten #422 am: 19 November 2009, 14:47:15 »

Als ich das erste Mal Blade Runner gesehen hab (so 1996), bin ich vor Langeweile eingeschlafen.
Heute ist das mein absoluter Lieblingsfilm.
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ratz
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« Antworten #423 am: 19 November 2009, 21:34:51 »


Mal wieder zum Film: der Film-Dienst meint ja, Blade Runner sähe zwar super aus, habe darüber aber Story und Charakterzeichnung vergessen.


Das kann man im Ernstfall über jeden Scott-Film sagen. Er ist nun mal Werbefilmer und braucht daher gute Drehbücher von anderen (Negativbeispiel: Hannibal - sieht gut aus, ist aber trotzdem Scheiße).

Wer Charakterzeichnung will, muss die SciFi-Filme von Tarkowski schauen, ist eben ne andere Schublade.

cu, r.
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Roughale
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« Antworten #424 am: 20 November 2009, 10:54:28 »


Mal wieder zum Film: der Film-Dienst meint ja, Blade Runner sähe zwar super aus, habe darüber aber Story und Charakterzeichnung vergessen.


Das kann man im Ernstfall über jeden Scott-Film sagen. Er ist nun mal Werbefilmer und braucht daher gute Drehbücher von anderen (Negativbeispiel: Hannibal - sieht gut aus, ist aber trotzdem Scheiße).

Wer Charakterzeichnung will, muss die SciFi-Filme von Tarkowski schauen, ist eben ne andere Schublade.

cu, r.

Die bekloppteste Aussage zu Scott seit langem! Du solltest dich mal mit Mr. Vincent Vega anfreunden s-koenig Immer diese Kiddies mit ihren Pauschalaussagen aber auch... Schreit mich doch weiter an, ich brauche das!

Nimm nur Alien als Gegenbeispiel und dann die Eselsmütze und ab in die Ecke zum Wochenendschämen!
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Chili Palmer
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« Antworten #425 am: 20 November 2009, 11:20:28 »


Scott ist wirklich kein begnadeter Erzähler. Stimmungen schaffen, wie in "Blade Runner" und "Alien", das kann er. Momente und Situationen maximal wirkungsvoll einfangen, wie bei der Eröffnungsschlacht von "Gladiator" oder den Straßengefechten von "Black Hawk Down", das kann er auch.
Aber wenn es mal an Stories mit vielen Dialogen geht, wie in "American Gangster", da schnarcht man doch nur noch weg.
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ratz
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« Antworten #426 am: 20 November 2009, 11:47:07 »


Die bekloppteste Aussage zu Scott seit langem!


Nun puller Dir nicht gleich ein. Wenn Du stattdessen 1 oder 2 Argumente bringen könntest, bekäme dieses Board sogar einen Sinn.

cu, r.
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Roughale
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« Antworten #427 am: 20 November 2009, 12:18:34 »

*PULLERALRM!* SAL

Beispiel für gute Scottfilme sind:

Alien - einer der atmosphärischsten SF Gruselfilme überhaupt, der es auch im Rahmen des "10 kleine Negerlein Prinzips" schafft, die Charaktere mit genügend Inhalt zu füllen - geradezu eine Paradegegenbeispiel zu deiner Aussage!

Blade Runner - gerade das, was hier als ermüdend empfunden wurde, halte ich persönlich für einen der interessanten Aspekte dieses Films, denn die Belanglosigkeit der Gesamtheit, die dadurch entstehende Melancholie unterstreicht die Stimmung des von Hauer dargestellten Androiden und untemalt auch die Möglichkeit, wie man zu Deckers Identität steht - alles andere als ein oberflächlicher Werbefilm icon_wink

Klar und unumstritten ist, dass das Screenplay, oder/und die zugrundeliegende Story eine wichtige Rolle spielt, aber warum soll Scott am Totalausfall Hannibal Schuld sein und nicht Harris?

Also nun benimm dich anständig und vergleiche nicht Äpfel mit Birnen, ich bin sicher, dass der hochgelobte Tarkowsky auch mal Schrott fabriziert hat...

Vorschlag: Für eine Woche das Avatar wechseln:

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« Antworten #428 am: 20 November 2009, 12:29:47 »

 icon_mrgreen Mein Avatar ist immerhin unser Kaiser!

Sicher fällt Dir auf, daß Du nur Filme aus den 70ern nennst. Und in dieser Hinsicht geb ich Dir recht - Die Duelliste, Alien, Blade Runner hab ich im Regal und liebe sie!

Danach, besonders in den 90ern und 2000ern, wird es mir aber alles zu hochglänzend und irgendwie belanglos, mehr Schein als Sein (Thelma & Louise muss ich noch anschauen). Was in den 70ern noch funktionierte und stilbildend war, reicht heute nun mal nicht mehr. Da helfen auch Riesenbudgets und CGI nichts - evtl. schaden sie im Falle Scotts eher.

Tarkowski will ich gar nicht über den grünen Klee loben, die Filme sind sicher toll, allerdings schläft man dabei noch schneller ein als beim Blade Runner...

cu, r.
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« Antworten #429 am: 20 November 2009, 12:36:30 »

Wollte gerade "Thelma & Louise" tippen, da kam aber der Ratzekaiser dazwischen...

Übrigens: in gewisser Weise gefiel mir sogar "Tricks", bessere kleine Unterhaltung sozusagen und zwar mit ner Menge Charakterzeichnung und Dialog. Aber "Blade Runner" und "Alien" sind und bleiben die Meisterwerke Ridley Scotts. Ich glaube auch, dass er dieses Kino-Erzählniveau nicht mehr erreichen wird. Braucht er auch nicht. Und wenn er die beiden nicht gemacht hätte, was hielte man dann von "American Gangster"? (Dachte zuerst, der Gangster sei falsch besetzt, aber im Nachhinein denke ich da anders drüber. Womöglich ist "American Gangster" unterschätzt - muss ich mir auch noch mal ansehen.)
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« Antworten #430 am: 20 November 2009, 12:41:27 »

Wollte gerade "Thelma & Louise" tippen, da kam aber der Ratzekaiser dazwischen...

Übrigens: in gewisser Weise gefiel mir sogar "Tricks", bessere kleine Unterhaltung sozusagen und zwar mit ner Menge Charakterzeichnung und Dialog. Aber "Blade Runner" und "Alien" sind und bleiben die Meisterwerke Ridley Scotts. Ich glaube auch, dass er dieses Kino-Erzählniveau nicht mehr erreichen wird. Braucht er auch nicht. Und wenn er die beiden nicht gemacht hätte, was hielte man dann von "American Gangster"? (Dachte zuerst, der Gangster sei falsch besetzt, aber im Nachhinein denke ich da anders drüber. Womöglich ist "American Gangster" unterschätzt - muss ich mir auch noch mal ansehen.)

Unterschreibe ich jetzt mal genau so!!  Respekt!
Ferner hat er auch mit GLADIATOR und BLACK HAWK DOWN zwei wirkliche Hammerfilme hingezaubert.
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Neun von zehn Stimmen in meinen Kopf sagen ich bin nicht verrückt!!!!
Die andere summt die Melodie von Tetris...


Ich brauch mich hier nicht zu rechtfertigen, ich bin im Internet
Roughale
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« Antworten #431 am: 20 November 2009, 12:43:00 »

Nur Filme aus den 70ern? Welche denn? (schau lieber in der IMDB nach, bevor ein Bonusmonat dazukommt! icon_wink)

Gut noch einer aus diesem Jahrtausend: Matchstick Men - besonders hervorzuheben ist die Entwicklung der Vater - Tochter Beziehung - ein sehr zu empfehlender Film, auch alleine, weil Nicholas Cage hier richtig gut spielt!

Ich stehe zwar auf Zombies, aber dieser vermoderte Typ ist definitiv nicht mein Kaiser! s-koenig

Edit nach Eric: Bei Black Hawk Down bin ich in der Sneak rausgegangen - was aber eher mit meiner Allergie gegen Kriegsfilme liegt...
« Letzte Änderung: 20 November 2009, 12:46:02 von Roughale » Gespeichert


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« Antworten #432 am: 20 November 2009, 12:54:44 »

Ich will hier ja nicht rumschreien, Roughy - aber "Matchstick Men" = "Tricks"!  icon_wink

Warum eigentlich, gehst Du mit Allergie in "Black Hawk Down"? Masochismus? Opferrolle "Die-Welt-ist-schlecht-zu-mir"? Liebe (mit wem warst Du denn im Sneak)? Oder Schwammhirn? :o)
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Eric
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« Antworten #433 am: 20 November 2009, 12:58:02 »

Oder Schwammhirn? :o)

Schwammhirn, ..., eindeutig Schwammhirn  icon_wink
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« Antworten #434 am: 20 November 2009, 15:11:01 »

Ich will hier ja nicht rumschreien, Roughy - aber "Matchstick Men" = "Tricks"!  icon_wink

Warum eigentlich, gehst Du mit Allergie in "Black Hawk Down"? Masochismus? Opferrolle "Die-Welt-ist-schlecht-zu-mir"? Liebe (mit wem warst Du denn im Sneak)? Oder Schwammhirn? :o)

Hoppla, das habe ich wohl echt überlesen, der deutsche Titel ist aber auch kurz geraten icon_wink Aber da ich nach meiner Meinung gefragt wurde, weise ich jedweilige Plagiatvorwürfe weit von mir icon_wink

Oder Schwammhirn? :o)

Schwammhirn, ..., eindeutig Schwammhirn  icon_wink

RESPEKT! Respekt! Dass du dich noch an meinen ersten Avatar erinnerst!
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Lunita
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« Antworten #435 am: 20 November 2009, 21:43:27 »

Mann, mann, mann, Ihr seid unfassbar. Blade Runner ist und bleibt der hervorragendste aller Filme und Ridley Scott ist der Meister der Verbindung von Eye Candy mit richtig guten Stories. Blood Diamond oder Body of Lies, anyone? Der hat es sogar geschafft, mich vom Ex-Milchbubi DiCaprio zu überzeugen. Also bitte, mir passiert hier, was mir *echt* selten passiert: Ich bin sprachlos. Langweilig... LANGWEILIG? Ich brech' ins Essen! Muss es immer Bourne 2 sein? Wahrscheinlich ist "No Country for Old Men" auch einfach nur langweilig... da ist ja weder Heavy Metal drin, noch kommen die Schnitte häufiger als 3x pro Sekunde. Argh... wenn Du was langweiliges sehen willst, Stef, dann schau doch Wim Wenders. DER macht langweilige Filme. Aber da kannst Du Dir dann auch was tiefgründiges zu ausdenken. icon_wink


GNAAAAAAA... MEIN LIEBLINGSFILM LANGWEILIG!! GNAAAAAA!!!

PS: Wahrscheinlich hat Philip K. Dick auch langweilige Stories ohne Tiefe geschrieben, da kann der Film ja gar nicht spannend werden. Gnaaaa.....
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Chili Palmer
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« Antworten #436 am: 20 November 2009, 21:47:20 »

Und wenn er die beiden nicht gemacht hätte, was hielte man dann von "American Gangster"?

"Was für ein langweiliger aber schön gefilmter Scheiß, bestimmt ein Debütfilm von so 'nem Werbefuzzi!"




@ Lunita: "Blood Diamond"? Nö, das war der zwickende Edward.
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pm.diebelshausen
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« Antworten #437 am: 20 November 2009, 22:15:56 »

Weiß auch net, was plötzlich "Blood Diamond" hier verloren hat. :oD

Aber:

Mann, mann, mann, Ihr seid unfassbar. "Der Himmel über Berlin" ist und bleibt der hervorragendste aller Filme und Wim Wenders ist der Meister der Verbindung von Poesie mit richtig guten Bildern. "Legende" oder "Black Rain", anyone? Nee? Eben: sind längst nich so toll wie manche Wenders-Filme. Also bitte, mir passiert hier, was mir *echt* selten passiert: Ich bin bescheuert baff. Langweilig... LANGWEILIG? Ich brech' ins Essen! Muss es immer "John Rambo" sein? Wahrscheinlich ist "Titanic" auch einfach nur langweilig... da ist ja weder Regensburger Domspatzen drin, noch kommen die Schnitte häufiger als 3x pro Sekunde. Argh... wenn Du was langweiliges sehen willst, Du, ja DU!, dann schau doch Uwe Boll. DER macht langweilige Filme. Aber da kannst Du Dir dann auch was tiefgründiges zu ausdenken.

GNAAAAAAA... MEIN LIEBLINGSFILM LANGWEILIG!! Gnaa Gnaa Gnagnagna!!!


*Satiremodus klick*

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« Letzte Änderung: 20 November 2009, 22:18:04 von pm.diebelshausen » Gespeichert

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« Antworten #438 am: 20 November 2009, 23:31:20 »

In den 70ern (und 1982 - BR - ist eindeutig späte 70er icon_mrgreen) war das Erzähltempo halt ein anderes, und die Filme wurden in unbequemen Kinoseseln geschaut und nicht mit nem Sixpack zu Hause. Da musste man sich als Zuschauer Mühe geben, schließlich hatte man Eintritt bezahlt. So einen Blade Runner, mit der Ruhe in der Entfaltung der Bilder, könnte man sich bei heutigen Sehgewohnheiten gleich in die Haare schmieren bzw. in Programmkinos vergammeln.

Was Black Hawk Down, American Gangster und Body of Lies betrifft - alles schicke Profi-Produkte, aber seelenlos und ohne echte Vision. Und Gladiator konnte ich nie leiden, daher hatte ich auf die Komödien wie Tricks und Ein gutes Jahr erst gar keinen Bock.

Naja, man kann ja nicht immer nur besser werden. Die Scotts sind gute Handwerker, aber weit entfernt von Genialität. In den 70ern hat alles gepasst, war offenbar Zufall.

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RoboLuster
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Rosa Pfotenpuff


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« Antworten #439 am: 20 November 2009, 23:43:42 »

Was hast du nur immer mit den 70ern? Blade Runner ist für mich ganz klar ein Film der 80er.
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Sie können Ihre eigenen Beiträge nicht dem Moderator melden, da es keinen Sinn macht!

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« Antworten #440 am: 21 November 2009, 00:01:39 »

Von den Jahreszahlen und den Schulterpolstern her ja, aber vom Gefühl her? Star Wars ist dann folgerichtig 80er, dieser Lucas hat doch mit der ganzen Hektik angefangen.

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psychopaul
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« Antworten #441 am: 21 November 2009, 02:18:17 »

So einen Blade Runner, mit der Ruhe in der Entfaltung der Bilder, könnte man sich bei heutigen Sehgewohnheiten gleich in die Haare schmieren bzw. in Programmkinos vergammeln.


Da sprichst du jetzt, zufällig oder nicht, eine verheerende Entwicklung an, denn die meisten tollen Filme der letzten Jahre, vielleicht die Blade Runners unserer Zeit  icon_wink vergammeln wohl alle nur noch in den Programmkinos und fast niemand außerhalb einer kleinen, interessierten Gruppe nimmt solche Filme überhaupt wahr, während Woche für Woche den (natürlich nicht immer, aber zu 80%) langweiligen Mainstreamstreifen die Türen eingerannt werden; natürlich sind da aber nicht nur die poentiellen Zuschauer, sondern auch die Verleihe u.a. dran schuld.


Naja, was solls  new_all_coholic

Ich  SAL drauf.
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« Antworten #442 am: 21 November 2009, 03:05:57 »

Momendemal: "Blade Runner" war 1982 kein sonderlicher Erfolg, wenn ich das richtig im Kopf habe: nicht nur, dass die Kritiker mitunter von "langweilig" sprachen (ach, wieso denn bloß?) - der Film spielte meines Wissens nichtmal seine Produktionskosten wieder ein!
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« Antworten #443 am: 21 November 2009, 03:39:28 »

http://www.boxofficemojo.com/movies/?page=releases&id=bladerunner.htm
Er spielte also 1982 etwas über 27 Millionen Dollar ein.
Und laut dieser Seite -> http://www.imdb.com/title/tt0083658/business hatte der Film ein geschätztes Budget von 28 Millionen Dollar.
Selbst wenn sie ein paar Millionen daneben liegen sollten, war er keinesfalls ein Erfolg, erst später bekam er eine rießige Fangemeinde und diesen (zurecht) Kult- bzw. Klassikerstatus.
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« Antworten #444 am: 21 November 2009, 16:27:51 »

PS: Wahrscheinlich hat Philip K. Dick auch langweilige Stories ohne Tiefe geschrieben, da kann der Film ja gar nicht spannend werden. Gnaaaa.....
Viele Fans von K. Dicks Vorlage finden den Film auch schaise. (Ich nicht, ich kenne die Vorlage noch nicht).
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« Antworten #445 am: 21 November 2009, 16:44:36 »

PS: Wahrscheinlich hat Philip K. Dick auch langweilige Stories ohne Tiefe geschrieben, da kann der Film ja gar nicht spannend werden. Gnaaaa.....
Viele Fans von K. Dicks Vorlage finden den Film auch schaise. (Ich nicht, ich kenne die Vorlage noch nicht).

K. Dick fand den Film aber wohl sehr gut, von daher.
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« Antworten #446 am: 21 November 2009, 21:37:40 »

K. Dick fand den Film aber wohl sehr gut, von daher.

Wobei der ja (durch seinen viel zu frühen Tod) auch nicht mehr den ganzen Film zu Gesicht bekommen hat...
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Nach diesem ganzen PG 13 Dreck, endlich mal wieder ein dreckiger Film der aber sehr unterhaltsam war.

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« Antworten #447 am: 22 November 2009, 03:42:00 »

Wobei man aber sagen muß, daß Philip K. Dick zuerst etwas enttäuscht war, weil man doch ziemlich weit von seiner Vorlage abwich.
Ich muß gestehen, daß mir die Geschichte im Film fast ne Ecke besser gefällt als das Buch (welches ich geradezu verschlungen habe).
Falls ich seine Aussage falsch im Kopf habe, bitte ich um Berichtigung.
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« Antworten #448 am: 22 November 2009, 17:08:18 »

Der Roman von Dick ist für die Qualität des Films ja nur insofern von Bedeutung, wenn man sich für diesen hauptsächlich als Verfilmung interessiert.
Dann allerdings lässt der Film einiges zu wünschen übrig, da er viele zentrale Elemente des Romans auslässt (die religiös-philosophischen) oder umdeutet (die zwischenmenschlichen). Und leider eben auch verflacht und altbackenen (meinetwegen freundlicher formuliert: genreüblichen) Handlungsmustern angleicht.

Sieht man den Film für sich allein, dann ist er auch heute noch atmosphärisch sehr stimmig und stilbewusst. Die düstere und elegische  Stimmung lag allerdings im damaligen Zeitgeist, vor allem wenn man sich die Musikvideos jener Jahre anschaut.
Mir gefällt der Film, ich halte ihn allerdings nicht für Scotts bestes Werk. Alien ist in so ziemlich jeder Hinsicht der innovativere Film und, soweit ich das sehe, auf längere Sicht auch der anregendere für nachfolgende Regisseure gewesen.

Nachdem was ich weiß, hat Dick selbst im November 1981 nur einige Szenen gesehen auf Einladung der Filmleute – mehr aber auch nicht. Seinen Aussagen würde ich also nicht soviel Gewicht beimessen, war wohl eher eine PR-Aktion. Den fertigen Film hat er bekanntlich nicht mehr erlebt.

Den Roman habe ich übrigens nach dem Ansehen des Films gelesen. Insofern hatte ich da keine Vorurteile und Erwartungen. Ist auch schon etwas länger her, aber ich fand den damals ganz spannend, obwohl er bei weitem nicht Dicks bester Roman ist.
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« Antworten #449 am: 23 November 2009, 22:50:09 »

PKD war vom Film her nicht ganz so sonderlich angetan,vorallem die ganzen Aenderungen schienen ihm nicht zu gefallen.

Aber auch ich habe das Buch (wie fast alle PKD Buecher) gelesen und muss sagen,sie taten gut daran mit dem Film einen Kontrapunkt zum Buch zu schaffen.
Das Buch selbst hat zwar grandiose Ideen (Stimmungsorgel,Mercerismus) aber PKD macht etwas das ich fuer Recht untypisch fuer seine Werke halte,er spricht den Replikanten jegliches Mitgefuehl ab.
Im Film ist das eigentlich genau das Gegenteil,Mitgefuehl,Verzweiflung,Angst alles Emotionen die Deckard und allen anderen Menschen im Film voellig zu fehlen scheinen,nur eben den Replikanten nicht.

So ergaenzen sich,auch meiner Meinung nach,Film und Buch gerade durch ihre Differenz homogener als es eine 1:1 Verfilmung.

Und nun muss nur noch jemand Palmer Eltritch verfilmen.



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