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Ein übliches Remake für die neue Generation, inklusive aller optischer Spielereien für die Teeniezielgruppe.
Das sind Filme die für mich in die Kategorie "einmal gucken reicht" fallen.
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Allgemeines Filmforum / Re: Baby Driver (Heist-Film von Edgar Wright)
« Letzter Beitrag von SAL am Heute um 10:45:47 »
Darum hatte ich mich auch nicht mehr an die FatF Filme gewagt, die wohl ab Teil 5 recht nett sein sollten.

Nach Teil 5 ging´s bergab.  ;)

Ich konnte mit den ersten FFs nicht anfangen, war damals schon nicht (mehr) die Zielgruppe.
Jetzt mit den hirn aus non stop action Filmen gucke ich die wieder gern.

Ich fand ihn echt unterhaltsam, auch wenn man am Drehbuch auf jeden Fall noch etwas hätte feilen können, da so einiges doch etwas klischeehaft und altbekannt war.

Was solls. Der Streifen ist stylisch, kurzweilig und hat nen tollen Soundtrack. Wenn man sich wie gesagt noch etwas mehr Mühe beim schreiben gegeben hätte (Wright hat doch eh 20 Jahre an der Idee gearbeitet ..?), dann hätte da noch was stärkeres bei rauskommen können. 7/10

Natürlich war der Film voller Klischees, ABER die waren liebevoll gemacht, eingefügt und mit voller Absicht (im guten Sinne) platziert,
eine Art Homage an die alten Heist-Filme der 70/80er.
Ichpersönlich hasse Klischees und Stereotypen in Filmen, aber Wright hat die aus einem guten Grund eingefügt, das alles so geschrieben etc.,
nicht weil er zu dumm ist und ein Kindergartenpublikum erwartet, sondern weil er damit auf die alten Filme anspielen wollte.

Wenn ich Filme machen würde/könnte/dürfte, oh gott ich würde doch nur Anspielungen und Klischees auf die Filme bringen mit denen ich groß geworden bin.
Quasi als Verbeugung, als Ererbietung zu den Klassikern meiner Kindheit, die mich geprägt haben.

Der Film war gut, nur eben der Soundtrack war nicht soooooo toll, im Vergleich zu Drive (2011)

HALLO?
Die letzte Szene im Parkhaus, Ein Mann & eine Frau flüchten vor einem bewaffneten Mann in einem Polizeiauto...
Ach kommt schon, das war sooooo offensichtlicht eine Homage an Terminator, selbst der Blick des Polizeiautofahrers war total Terminator.
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Der phantastische Film / Re: Kings "IT" - Remake
« Letzter Beitrag von EvilErnie am Heute um 09:00:29 »
Ohh ja gail...coole Homage  :respekt:
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Offtopic-Forum / Re: Der offizielle Fun-Thread.
« Letzter Beitrag von RoboLuster am Heute um 02:11:29 »



Das erklärt vieles...
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Die Hotelstaffel war die einzige Staffel, die mich bis zum Schluss interessiert hat, und Lady Gaga  war mir 1000x lieber als Jessica Langes staubigen Gracien-Semicomeback-Triumphabgang nochmal zu sehen.
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Der phantastische Film / Re: Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales
« Letzter Beitrag von Hitfield am Gestern um 22:03:12 »
Kinosichtung in 3D

Fast auf den Tag genau sechs Jahre sind seit dem Kinostart des letzten Teils vergangen - wirklich krass, wie schnell die Zeit verstreicht. :icon_eek:

Mit Teil 2 und 3 hatte ich einst einige Probleme, wobei sie durch spätere Sichtungen besser geworden sind. Jedenfalls ist Teil 5 ein solides bis gutes Sequel, das in Sachen Spezialeffekte noch einmal eine Schippe drauflegt. Ich kann mich kaum noch an Details des vierten Teils erinnern - außer, dass ich ihn ganz nett und letztendlich gut fand, aber irgendwie auch unspektakulär und recht langatmig. Und Penelope Cruz hat prima zum Ensemble gepasst.

"Salazars Rache" ist insgesamt runder und vor allem teils recht düster. Kaya Scodelario ist kein Ersatz für Cruz, aber in Ordnung. Der Auftritt von Orlando Bloom hat bei mir ehrlich gesagt keine Nostalgie ausgelöst. Javier Bardem trägt als radebrechender Bösewicht ganz schön dick auf, die Idee mit seinen Haaren, die sich in der Luft wie bei einer Wasserleiche bewegen, ist sehr nett.

Es gibt natürlich auch einige Probleme, die bereits im Thread hier angesprochen wurden. Der Nebenstrang mit der englischen Flotte und der Hexe endet oder verschwindet so mir nichts dir nichts. In diesen Momenten entsteht der Eindruck, dass das Drehbuch nicht ganz durchdacht und -strukturiert wurde.

Im Gegensatz zu "Transformers" mag ich dieses Franchise ja ziemlich gerne. Von mir daher knappe 7 / 10, könnte bei der Zweitsichtung aber auf 6 oder 6,5 sinken.

Ach ja: der Film lief leider nur in 3D gegen ordentlichen Aufpreis. Das 3D lohnt sich wie so oft überhaupt nicht.
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und dann in der Tat die als ungeniert & leicht bekleidet ausgewiesene Rebecca... dass der Mann in ihrem Zimmer sie zurechtweist, ist kaum als Zeichen von Anständigkeit zu werten; er selbst spricht ja zunächst bloß über Geldangelegenheiten mit dem Itzak, der unten auf der Straße steht.

Ja, eben, da wa er noch zu beschäftigt, um sie zu bemerken.

Und außerdem: Der Vater sagt der Tochter, daß sie sich anständig anziehen soll - welcher Vater hat das seiner Tochter noch nicht gesagt? In jedem zweiten Ami-Film kommt sowas vor. Letzten Montag beim Moppel-Model-Casting auf RTL2 haben sie einem Mädel gesagt, daß sie nicht so ordinär rumlaufen soll.

Aber kaum sind an so einer alltäglichen Szene mal Juden beteiligt, hören die üblichen Verdächtigen gleich wieder "die Nazi-Flöhe husten".

Genau darum sind mir solche Diskussionen auch zu doof... und tschüss

Goebbels war vielleicht alles möglich, aber er war kein Idiot und besaß durchaus Medienkompetenz. Wenn also jemand wie Goebbels einen Film wie "Jud Süß" anleiert und das fertige Produkt als "antisemitischen Film" bezeichnet und in höchsten Tönen lobt, dann muss man schon sehr naiv oder sehr stur sein, wenn man darin keinen Antisemitismus entdecken will... insbesondere, wenn es Zeugenaussagen (bis hin zum SS-Mann) gibt, welche bestätigten, dass der Ton gegenüber Juden nach Aufführung des Films merklich ungehemmter geworden sei.

Dann nochmals ausführlicher (obwohl das wohl nicht helfen wird :icon_rolleyes:):

Vor der Überblendung: feierliche Musik, aufrecht stehende/gehende Figuren mit fröhlichen Gesichtszügen. Nach der Überblendung: eine bedrohliche, zumindest nicht feierlich-ausgelassene Musik zu hebräischen Schriftzeichen. Oppenheimers Gehilfe, immer in leicht gebückter Haltung bzw. mit dem Kopf in Schieflage; misstrauischer Blick. Itzhak: mürrisch, brummig, grobe Statur, dichter Vollbart. Der Mann im Fenster: neugierig, mit beiden Ellbogen im Fenster hängend, eine dicke Warze im Gesicht zwischen dem weißen Rauschebart. Alles ganz andere Charaktere als die zuvor gezeigten. Dabei wird Harlan kurz darauf einen schmucken, charismatischen, attraktiven Juden zeigen: Oppenheimer, den verführerischen, sich einnistenden Parasiten, der später dann auch zur sexuellen Bedrohung wird.
Gerade unter Goebbels Kontrolle wird Harlan nicht unbedacht solche Gesichter gewählt und ihnen solche Körperhaltungen und Mimiken abverlangt haben.
Und was den Punkt "zu beschäftigt, um sie zu bemerken" betrifft: Das ist Blödsinn. Der hängt bereits mit seiner Rebecca im Fensterrahmen, ehe er das Gespräch beginnt. Als die Kutsche abfährt und Itzhak sich umwendet, spricht der Mann im Fenster ihn an, was denn die feinen Pinkel wollen... es entspinnt sich ein von Neugier gezeichnetes Gespräch, das sich nach zwei Sätzen bereits ums Geld dreht. Als das Gespräch zu Ende ist und der alte Mann ein Kichern ausstößt, kommt es dann dazu, dass er die Frau an seiner Seite zurechtweist, sie solle sich was anziehen. Das sie leicht bekleidet im Fenster hängt, scheint vor der Kontaktaufnahme mit jemandem von der Straße kein Problem zu sein. Dass es ein Problem ist, fällt dem Mann erst nach dem Gespräch auf...

In der Häufung, in welcher antisemitische Klischees & Stereotype in "Jud Süß" auftauchen, in dem (innerfilmischen & außerfilmischen) Kontext, in dem sie Verwendung finden, zeigt sich überaus deutlich, welche Haltung der Film vertritt: Am Ende wird auch nochmals - für die ganz Begriffsstutzigen - eindringlich geraten, man möge am "Judenbann" festhalten... (unter anderem, um das Blut der Kinder und Kindeskinder zu schützen.)


Ich weiß jetzt nicht, ob dich Naivität, Medieninkompetenz oder das bewusste Verlangen, den antisemitischen Hetzfilm-Klassiker als harmlose, aber treffende Kritik an Goldman Sachs & Co. schmackhaft zu machen, antreiben... Aber "Jud Süß" unbedingt als einen nicht antisemitischen Film bezeichnen zu wollen, ist über alle Maßen grotesk. :icon_neutral:


Mich interessiert noch immer die Quelle, die du für deine eigenwillige Carl Peters-Forschungen herangezogen hast.
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und dann in der Tat die als ungeniert & leicht bekleidet ausgewiesene Rebecca... dass der Mann in ihrem Zimmer sie zurechtweist, ist kaum als Zeichen von Anständigkeit zu werten; er selbst spricht ja zunächst bloß über Geldangelegenheiten mit dem Itzak, der unten auf der Straße steht.

Ja, eben, da wa er noch zu beschäftigt, um sie zu bemerken.

Und außerdem: Der Vater sagt der Tochter, daß sie sich anständig anziehen soll - welcher Vater hat das seiner Tochter noch nicht gesagt? In jedem zweiten Ami-Film kommt sowas vor. Letzten Montag beim Moppel-Model-Casting auf RTL2 haben sie einem Mädel gesagt, daß sie nicht so ordinär rumlaufen soll.

Aber kaum sind an so einer alltäglichen Szene mal Juden beteiligt, hören die üblichen Verdächtigen gleich wieder "die Nazi-Flöhe husten".

Genau darum sind mir solche Diskussionen auch zu doof... und tschüss
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