Autor Thema: Die Mumie (Reboot)  (Gelesen 4924 mal)

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Online Hitfield

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #30 am: 3 April 2017, 02:19:09 »
Nachtrag: Ich sehe gerade, dass der Film der Auftakt für ein neues Universal Cinematic Universe (UCU) sein soll. Daher also der Superhelden-Einschlag. Und Russell Crowe, der Dr. Jekyll spielt, soll dann später seinen eigenen Film bekommen.

Na ja, ob das klappt?
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Offline RoboLuster

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #31 am: 3 April 2017, 11:04:32 »
Hoffentlich nicht. Will jetzt jedes Label ein eigenes Kinouniversum? Wie geistreich.
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Offline StS

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #32 am: 21 April 2017, 08:57:39 »
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Offline Moonshade

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #33 am: 21 April 2017, 11:55:23 »
Super, praktisch der ganze Film in einem Trailer.
Noch dazu: eigentlich reiner Actioncrasher mit etwas Fantasy. Von Grusel keine Spur!
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Online vodkamartini

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #34 am: 21 April 2017, 12:19:34 »
Ich finde schon, dass das gruselig aussieht. Aber anders als gewollt.  ;)
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Online Glod

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #35 am: 21 April 2017, 12:58:20 »
Gibt dem Begriff "Hot Mum" eine ganz neue Bedeutung.  :LOL:
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Offline StS

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #36 am: 18 Mai 2017, 18:14:46 »
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Offline Peter2013

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #37 am: 18 Mai 2017, 18:26:14 »
Jetzt muss ich nicht mehr ins Kino gehen. :icon_razz:

Online Hitfield

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #38 am: 19 Mai 2017, 00:07:26 »
Ich habe das Gefühl, durch die Trailer und Teaser schon fast 10 Minuten des Films gesehen zu haben - die zudem wichtige Wendungen in der Handlung zeigen. Das wird immer absurder, deshalb meide ich Trailer und Teaser schon seit Jahren meistens, nur in diesem Fall hat's irgendwie nicht wirklich geklappt...
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Offline Snake Plissken

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #39 am: 20 Mai 2017, 14:23:32 »
Da Tom Cruise ja auch nicht jünger wird, finde ich die Anordnung auf dem Plakat etwas unpassend.
"Tom Cruise - Die Mumie"

Snake

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Offline Tito

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #40 am: 20 Mai 2017, 19:04:54 »
 :rofl:  :LOL:

Danke Snake, den hab ich gebraucht!

Universal Cinematic Universe? Die Universal-Monster bilden ja irgendwie schon ein eigenes Universum, die kann man einigermaßen gut in Filmen verbinden. Aber da möchte ich ehrlich gesagt Horror-Grusel sehen und kein Action-Batman-IronMan-Verschnitt. Abwarten, auf den "Horror" mit Tom Cruise habe ich jetzt nicht so die Lust. Denke ich warte auf die Heim-VÖ von Mission: Mummy.

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Online Hitfield

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #41 am: 22 Mai 2017, 20:03:07 »
Universal Cinematic Universe:

Johnny Depp wird den Unsichtbaren spielen
Javier Bardem soll Frankensteins Monster spielen

https://twitter.com/OnePerfectShot/status/866704773277503488
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Offline DisposableMiffy

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #42 am: 12 Juni 2017, 14:02:25 »
Nur nach dem Trailer zu urteilen, liest sich das ziemlich realistisch.  :icon_mrgreen:

www.crookedscoreboard.com/the-pitch-meeting-for-the-mummy
letterboxd.com

Dumm geboren, nichts dazu gelernt und die Hälfte davon vergessen.

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Offline Moonshade

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #43 am: 12 Juni 2017, 14:34:34 »
Und ich dachte, diese Fake-Meeting-Protokolle wären allmählich ausgelutscht, aber das hier hat echt ein Meister geschrieben.  :icon_mrgreen:

Angesichts des überschaubaren ersten Wochenendes mit 32 Mio USD  (175 Mio. weltweit) bei 125 Mio. Produktionskosten (ca. ab 325 Mio. am Break-Even), sehe ich leichte Schwierigkeiten, die Franchise auf Kurs zu halten...
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Online PierrotLeFou

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #44 am: 27 Juni 2017, 23:23:57 »
Zweimal im Kino gewesen: zunächst "Die Mumie" (1932), die ich neben dem Wolfsmenschen nach wie vor weit unter "Dracula" und den ersten zwei "Frankenstein"-Filmen, aber auch über "Der Unsichtbare" oder "Phantom der Oper" ansiedeln würde. (7,5/10)

Dann dieses Reboot... war minimal schwächer als das, was ich erhofft hatte, hat mir aber zugleich minimal mehr zugesagt als die 1999er "Mumie" (5,5/10): immerhin gab es hier tatsächlich ein paar seicht-gruselige Momente (und keinen Brendan Fraser).
Den etwas nervigen Humor gab es auch hier zuhauf und er zündete bei mir nicht so recht, aber ich verbuche das einfach als Anleihe beim Tonfall der alten Universalfilme. Das Konzept, Dr. Jekyll, Mr. Hyde und eine Mumie in einen Topf zu werfen, ist natürlich grundsätzlich bescheuert, insbesondere wenn später auch noch u. a. Frankenstein hinzukommen soll... könnte ich im Grund auch noch aufgrund der Anleihen-Entschuldigung schlucken, aber nun war Dr. Jekyll ja gerade kein Universal-Monster... :icon_neutral: Und untote Kreuzritter erinnern ja auch eher an spanische 70er Jahre Gefilde...

Letztlich startet der Film dramaturgisch ungeschickt zusammengebastelt und endet dann mit einem richtig doofen "Manchmal braucht man ein Monster, um ein Monster zu bekämpfen"-Spruch, der auf Kommendes einstimmen soll. Zwischendurch wird da nicht ganz sauber und unnötig umständlich ein Mikokosmos aufgebaut, der nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass 1.) die Handlung banal und 2.) ein Subtext kaum vorhanden ist.

Anders als im 32er Titel ist die Mumie hier weiblich und ihre Auserwählte männlich. Tom Cruise nutzt dann auch ganz konsequent das Damenklo. Anders als im 32er Original ist Tom Cruise aber auch keine damsel in distress und kann sich mehr oder weniger selber helfen (anders als seine Begleiterin, wenngleich diese ihm beim ersten Auftritt noch kräftig eine schallert). Dafür ist dann allerdings auch die weibliche Mumie eine ausgesprochen starke Frau, die weiß was sie will - und es sich nimmt (auch wenn sie große Teile der Laufzeit in einer entwürdigenden, knienden Haltung verbringen darf).
Ein feministischer Film ist die gegenderte Neuauflage aber natürlich nicht: Frauen, denen geholfen werden muss, sind gut; Frauen, die sich etwas zu nehmen wissen, sind böse... (Es ist übrigens interessant wie unangenehm man sich im Kino fühlt, wenn ein Film eine moralische Haltung schmackhaft machen will, die mit der eigenen nicht konform geht; ist mir früher nie so aufgefallen.)
Aber der Film schafft es dann ja doch, das Monstrum tragisch wirken zu lassen - wie in den guten alten Universal-Filmen der 30er Jahre. Die Untoten-Attacken sind unterhaltsam, der Flugzeug-Absturz hat meinen ganz persönlichen Obsessionen in die Arme gespielt, die Schauplätze wurden teilweise effektiv in Szene gesetzt... und die Sofia Boutella-Mumie ist wunderhübsch, auch wenn sie nicht halb so verführerisch guckt wie Boris Karloff... Doppel-Pupillen kommen halt gegen eine ausgeleuchtete Augenpartie nicht an...

Man muss halt mir reichlich Camp leben können, für den in allererster Linie Russell Crowe zuständig ist...
(Schwache) 6/10.
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Offline MMeXX

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #45 am: 7 Juli 2017, 18:09:06 »
Wie kannst du denn diesem Unfall noch 6 Punkte geben, Pierrot? :D

Ein unheimlich unsympathischer Hauptcharakter (ein Dieb, der sich durch seine Militärmitarbeit persönlich daran bereichern möchte, kulturelle Schätze zu Gewinn zu machen), dazu eine unsympathische Hauptcharakterin (eine ach so gebildete Wissenschaftlerin, die sich für Geld einer ominösen Firma anschließt - aber hey, sie ist blond und deswegen natürlich die Gute, die Böse ist die mit den schwarzen Haaren) und drumrum ein leidlich unterhaltsames Filmchen. Abgesehen von ein, zwei Actionszenen äußerst ermüdend, dagegen wirken selbst die tempofreien Szenen im '32er-Film fast erfrischend. Nee, das war leider, leider nichts für mich. Ich hatte mir einiges von dem Film erhofft Aber genauso auch viele Befürchtungen gehabt, die fast alle eingetreten sind. 3/10
(Der Vollständigkeit halber für Punktefans: 1932er Film: 6/10, 1999: 8/10)

Online PierrotLeFou

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #46 am: 7 Juli 2017, 21:00:58 »
Wie kannst du denn diesem Unfall noch 6 Punkte geben, Pierrot? :D

Ich mag Tom Cruise nicht sonderlich, aber er hat halt Charisma. Und dass er unsympathisch bzw. ein unmoralischer Egoist ist, ist ja Dreh- und Angelpunkt der Handlung: Die Beurteilung seines Wesens nimmt ja großen Raum ein: angefangen bei der Haltung seines Love Interests, endend bei Dr. Jekylls Sinnieren über die Gefährlichkeit des zum Monster gewordenen Helden...
Das war ja dramaturgisch durchaus eingeplant.

Schwache 6/10 ist zudem ausgesprochen dicht dran am Mittelmaß (5,5/10); und ausgesprochen unterdurchschnittlich kann ein US-Blockbuster beinahe schon aufgrund des Budgets und des Handwerks kaum sein... da muss schon richtig viel verbockt werden. :icon_mrgreen:

Ich bin aber entsetzt, dass dir die 1999er Grütze am besten gefällt... :eek: ;)
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Offline MMeXX

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #47 am: 8 Juli 2017, 08:27:32 »
Ich halte Tom Cruise auch für einen sehr guten Schauspieler - das hilft hier allerdings nicht viel. Das Ende erzeugte bei mir auch eher Schulterzucken, denn der "Held", der er für mich in keiner Weise ist, hat nun noch ein paar "Superkräfte", bleibt ansonsten aber derjenige, der er zu Beginn war. Das kam mir eher wie ein schlechter Witz vor.

Die '99er Version setzt wenigstens auf überdrehten Blödsinn - und spielt nicht in der Jetzt-Zeit. Da funktioniert für mich vieles deutlich besser. Es ist gut möglich, dass da auch ein Schuss jugendlicher Verklärung drin steckt. Wobei ich den auch erst kürzlich wieder gesehen hatte und jede Menge spaß mit dem hatte. Die Karloff-Version hat einige sehr atmosphärische und großartige Momente, aber - wie auch bei Dracula - da sind dann immer wieder so dermaßen tote (hihihi) Szenen drin, die es mir leider extrem schwer machen.

Offline StS

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #48 am: 23 August 2017, 18:03:06 »


...Tom bei der Stunt-Arbeit.
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Offline StS

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #49 am: 8 November 2017, 18:22:45 »
Das "Dark Universe"-Vorhaben liegt erst einmal auf Eis...

Zitat
When the going gets tough, the weak go running…

A not-so-shocking report over at THR says that writer-producers Alex Kurtzman and Chris Morgan, who were hired as Universal’s “Dark Universe” architects, have departed the franchise.

Just five months after Universal released a cast photo promising a slew of movies starring the likes of Johnny Depp, Russell Crowe, and Javier Bardem — all drawn on characters like the Invisible Man, Wolf Man and Frankenstein in its stable of classic horror films — none of the projects appears to have a pulse.

As the site notes, in early October, Universal pulled the plug on preproduction that had started in London for Bride of Frankenstein — which was to have followed The Mummy as the second entry in the series — partly because execs felt the script by writer-director Bill Condon wasn’t ready. Angelina Jolie had been courted for the lead but is now not attached. Insiders insist Condon (Beauty and the Beast) remains attached, but no date has been set to resume work, and a Feb. 14, 2019, release has been shelved.

    “Emblematic of Dark Universe’s problems is the tony office building on the Universal lot that was revamped at considerable expense for the new venture. After being decked out in monster regalia, it now sits mostly empty.”

With the head of the snake lopped off, Universal allegedly isn’t pulling the plug. The site notes that the studio is exploring its options. One road involves offering the IP to high-profile filmmakers or producers with ideas for one-off movies not connected to a larger universe. It’s also possible that the studio could find a new architect who could overhaul the concept (James Wan, maybe?).

Universal president of production Peter Cramer sidestepped the issue, claiming that they’re more focused on getting a special kind of director than worrying about release dates.

“We’ve learned many lessons throughout the creative process on Dark Universe so far, and we are viewing these titles as filmmaker-driven vehicles, each with their own distinct vision,” says Cramer. “We are not rushing to meet a release date and will move forward with these films when we feel they are the best versions of themselves.”

This is a load of crap, especially considering they hired Alex Kurtzman to head the Dark Universe and direct The Mummy, and Bill Condon for Bride of Frankenstein. The extra special irony in Cramer’s statement is that Guillermo del Toro‘s The Shape of Water, opening Dec. 1, 2017, is directly inspired by The Creature From the Black Lagoon, and will be an Oscar-contender for Fox Searchlight. What makes this even more hilarious is that del Toro was once attached to direct a Black Lagoon remake for Universal. Hmmmm?

While Universal may be seeking other options, they’ve yet to crack the Monsterverse with their horrid films ranging from The Wolfman to Dracula Untold. As horror purists, we hope they can figure this out, but for now, at least we have del Toro’s The Shape of Water to tide us over.

(bloody-disgusting.com)
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Offline Moonshade

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #50 am: 9 November 2017, 09:35:52 »
Das Gesülze um die "kreativen Spielwiesen und Prozesse" hab ich nie geglaubt, da hat man alt eingesessene Monsterfiguren ganz einfach mal mit neuen - aber nicht zwingend jungen - Stars gepaart und gehofft, das würde schon funktionieren.
Hat es auch passabel, aber die Erwartungen waren wohl weit höher als das Einspiel in der Relation zu den dicken Schecks. Und die älteren Stars sind keine Einspielgaranten mehr, Cruise schon gar nicht.

Was immer sehr gern bei so etwas übersehen wird, ist, dass die ganzen Universalmonster nicht stargespickt ihren Status errangen, sondern mit unbekannten Gesichtern, die die Geschöpfe bald definierten.
Wie im Zitat erwähnt: "Wolfman" war nicht gut genug und "Dracula Untold" war sogar totale Scheiße und das gilt für die meisten Grusel-Mash-Ups, die durch tonnenweise CGI gewatet sind.
Horror muss wieder zum Anfassen werden und eine berührende Komponente entwickeln, nur allein mit Mega-Effekten ist da nicht mehr viel zu machen.
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Offline McClane

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #51 am: 9 November 2017, 10:05:43 »
Problematisch ist ja auch wie halbherzig das Ganze angegangen wurde. "Dracula Untold" ist der Startfilm, ne, jetzt doch nicht, den mochte ja keiner, es ist "The Mummy" bla bla bla. Zeugt von geringem Vertrauen ins eigene Produkt und das kriegt die Zuschauerschaft im Internetzeitalter megaschnell spitz.
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Offline Moonshade

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #52 am: 9 November 2017, 10:34:58 »
Liegt wohl auch daran, dass das ganze Projekt von der Art "development in Progress" ist - wir entwickeln die große Franchise während wir irgendwas drehen und schon irgendwas gedreht haben.
Dann besetzt das Management mal um und schon ist alles anders.
Da hätte jemand von Anfang an einen strukturierten Game-Plan haben müssen (siehe Warner, die sich mit Godzilla/Kong ins Zeug gelegt, aber noch nicht verhoben haben), mit präzisen Vorgaben. Canceln kann man dann trotzdem noch, aber hier wussten nicht mal die Macher und Entwickler, woran sie sich halten müssen, damit das alles noch zusammen passen kann.

Außerdem gab es jetzt langsam genügend von diesen Horror-Mashups, allein im TV-Bereich. Das zieht nicht mehr ganz so dolle als originell.
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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #53 am: 9 November 2017, 10:37:59 »
Sollte die Mumie tatsächlich als Starter oder Basis einer Serie geplant gewesen sein, hat man aber offenkundig vergessen, dass den Autoren oder dem Regissuer irgendwan man zu sagen. Da war ja so gut wie gar nichts verbindendes drin, keine "größere Bedrohung",  keine Basis für eine gmeinsame Mythologie, nicht einmal ein Teaserchen nach dem Abspann. Und ja, ich habe den gesehen, incl. dem halboffenen Ende - aber das hätte ja bedeutet, dass man im nächsten Film den Focus auf Tom als "Halbmumie" hätte legen müssen, vorbei an jeder Mythologie, und als Randfigur hätte der sich bestimmt nicht casten lassen.

Und kommt mir jetzt bloß nicht mit Crowe als "Sam Jackson für Arme" in einer wirklich komplett fehlkonzipierten Rolle incl. der jämmerlichsten Jekyll-Hyde-Verwandlung seit der frühen Stummfilmzeit.
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Offline Moonshade

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #54 am: 9 November 2017, 10:58:48 »
Soweit ich das damals verstanden hatte, sollten es 4-5 eigenständige Filme werden (mit so einem verbindenden "Etwas" wie anfangs bei Marvel) und am Ende sollte man alle Beteiligten/Überlebenden zusammen führen.

Ich nehme aber mal an, das dauert vielen inzwischen einfach zu lange...
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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #55 am: 9 November 2017, 11:20:34 »
Man kann halt nicht jedes filmische Thema Marvelisieren. Zum Glück.
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Offline Vince

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #56 am: 9 November 2017, 11:29:41 »
Wobei der Grundgedanke hier wohl in den vielen Universal-Crossovers und Mash-Ups der 40er Jahre liegt und erste Gedanken und Pläne zur Wiederbelebung dieser Filmsorte bereits zu Zeiten von "Van Helsing" formuliert wurden. Als sich der Begriff "Cinematic Universe" dann über Marvel etablierte und als erfolgreich bewährte, wollte man natürlich erst recht sein verdientes Stück vom Kuchen. Mir scheint da auch McClanes Erläuterung sehr einleuchtend zu sein - man ist da letztlich zu verkrampft rangegangen, hatte kein echtes Konzept, verlor angesichts der zum Teil unbestreitbar schlechten Filme den letzten Rest Vertrauen... und im Endeffekt platzen ja schon jetzt die Kinos aus allen Nähten, weil jede Woche irgendein Teil irgendeines Universums anläuft. Jedes weitere Universum nimmt nur noch mehr Platz weg.

Online Hitfield

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #57 am: 10 November 2017, 00:33:15 »
Erstsichtung auf Leih-Blu-ray

Habe glaube ich noch nie oder selten zuvor eine so vermurkste Blockbuster-Produktion gesehen wie dieses Reboot von "Die Mumie", obwohl Tom Cruise seit Jahrzehnten eigentlich ein sehr gutes Gespür bei der Wahl seiner Produktionen und Rollen hat. Dieser Film hier relativiert auch meine identische Endnote von "Transformers 2", denn der war wenigstens zumindest technisch kompetent in Szene gesetzt, nur halt mit dem Humor und Stahlklöten irre dämlich und infantil. Und es relativiert auch meine einstigen Verrisse von "Van Helsing" und "The League of Extraordinary Gentlemen", die im Vergleich wenigstens recht unterhaltsam bzw. kurzweilig waren.

Ich will bei "Die Mumie" gar nicht mehr groß auf das geplante Cinematic/Dark Universe und Vergleiche mit früheren Verfilmungen der Vorlage eingehen und hatte angesichts des Trailers einen deutlich anderen Film erwartet.

Der Film hat trotz der ganzen Kreuzritter-Katakomben und -Friedhöfe, ägyptischen Grabkammern usw. keine Atmosphäre - einfach Null. Die CGI-Effekte sind jederzeit als solche zu erkennen und sehen nicht gut aus. Alles ist extrem dunkel. Besonders gewundert haben mich die schwachen, wenig beeindruckenden Kulissen wie das 08/15-Hauptquartier von Dr. Jekyll. Ganz übel sind die Actionszenen - selten zuvor bei einem 125 Mio. US$ "Eventfilm" so schlecht choreografierte, unübersichtliche Zweikämpfe gesehen. Da überschlägt sich ein Bus einen Abhang hinunter, Cruise wird rausgeschleudert, der Bus dreht sich immer weiter, und als sich Cruise aufrichtet und der Bus liegenbleibt, ist Cruise kaum 5-10 Meter entfernt? Ahmanet taucht am Ende plötzlich wortwörtlich direkt hinter Cruise bzw. seinem love interest (blass: Annabelle Wallis) auf. Dann minutenlange Szenen, in denen Ahmanet die Lebensenergie aus Leuten raussaugt (ja, ich hab's verstanden!). Und die Krone setzt dem ganzen die Verwandlung von Russell Crowe auf - peinliche Theaterschminke plus CGI plus Grimassenschneiden, als hätte Crowe auf eine Zitrone beißen müssen.

Sorry, aber hier stimmt nix. Es ist auch nichts da, was Interesse an einem Spin-off wecken würde. Dagegen war die 1999er "Mumie" mit Brendan Fraser eine nette, lockere, kurzweilige, sympathische Gaudi mit Atmosphäre, gesunder Selbstironie und besseren Effekten als hier.

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« Letzte Änderung: 10 November 2017, 02:04:13 von Hitfield »
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Online PierrotLeFou

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Re: Die Mumie (Reboot)
« Antwort #58 am: 10 November 2017, 04:29:16 »
Wobei der Grundgedanke hier wohl in den vielen Universal-Crossovers und Mash-Ups der 40er Jahre liegt und erste Gedanken und Pläne zur Wiederbelebung dieser Filmsorte bereits zu Zeiten von "Van Helsing" formuliert wurden. Als sich der Begriff "Cinematic Universe" dann über Marvel etablierte und als erfolgreich bewährte, wollte man natürlich erst recht sein verdientes Stück vom Kuchen.

Ganz genau. :D Universal hat mit seinen Horrorfilmen in den 30er Jahren die Serialisierung und in den 40er Jahren das Crossover überhaupt erst etabliert und den Genrefilm als solchen endgültig umrissen. Beides findet man beim den Hammer Studios und im spanischen Horrorfilm wieder, beides griff auch Universal lange Zeit vor Marvel wieder auf... Das ist eine gegenseitige Befruchtung, die hier stattfindet (und schon von der ersten Stunde an weitestgehend kommerzieller Natur war...)
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