Autor Thema: Der US-Boxoffice-Thread  (Gelesen 72334 mal)

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Offline McClane

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #750 am: 6 Juni 2017, 14:10:42 »
Dass Baywatch schon sein Budget drin hätte, wie StS schrieb, klappt auch nur (knapp), wenn man das internationale Einspiel mit dazurechnet; aber dafür, dass das mal die weltweit erfolgreichste Serie überhaupt war (immer noch ist ?), sind das auch nur erschreckend dürftige Zahlen.

Wobei das natürlich relativ zu sehen ist... "Baywatch" kam vor der großen Serienflut, die wir gerade erleben (also dem Erscheinen von zig angeblichen Must-Sees zur gleichen Zeit) und der Erfolg wird an der Einschaltquote bemessen, und haben auch in unseren achso güldenen Quality-TV-Zeiten oft die einfacher konsumierbaren Fall/Monster/Whatever-der-Woche-Serien wie "CSI", "Dr. House" usw. diverse hoch gelobte, komplexer erzählter Formate überflügelt - letztere sind ja eher durch DVD- oder Streamingkonsum zu Erfolgen geworden. Und dann kommt noch dazu, dass eventuell mehr Leute "Baywatch" daheim als schöne-Menschen-rennen-am-Strand-entlang-Parade geglotzt haben als sie öffentlich zugeben wollen - kann mir vorstellen, dass manchem ein Kinobesuch schon damals peinlich gewesen wäre. Mal ganz abgesehen davon, dass der Film ja noch dazu ein Verballhornungsreboot ist und manche Fans der ersten Stunde ihre Silikontitten und Brustrasen lieber mit heiligem Ernst serviert bekommen.
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Offline Glod

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #751 am: 6 Juni 2017, 15:20:26 »
Ich war im Übrigen erstaunt, dass an dem Film mehr chinesische als amerikanische Firmen beteiligt waren. Das ließ zumindest die Logo-Flut am Anfang vermuten.
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #752 am: 11 Juni 2017, 19:42:12 »


In den USA ist Universal's "Dark Universe"-Startprojekt Schrägstrich Franchise-Reboot "the Mummy" mit nur $32.2 Millionen recht schwach gestartet - schwächer als die vorangegangenen Brandon Fraser Streifen (plus "the Scorpion King") - und hat mit 17% bei "RT" überdies auch nicht die Kritiker überzeugen können. Woanders sieht´s dagegen deutlich besser aus: $141.8 Millionen kamen da nämlich aus 63 Ländern zusammen - 52.2 davon aus China - was alles in allem das beste internationale Startergebnis in Tom Cruise´s Karriere markiert!

Der Film hatte keine Chance gegen "Wonder Woman": Für die Comic-Verfilmung ging es bloß um 44.6% runter - weltweit sind inzwischen bereits $435 Millionen zusammen gekommen. "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales" hat inzwischen $600.2 Millionen im Sack - "Guardians of the Galaxy Vol. 2"$833.2 Millionen.

Auf Platz 6 kam derweil der $5-Millionen-Horror-Thriller "It Comes at Night" (mit Joel Edgerton, Riley Keough und stolzen 86% bei "RT") ins Ziel - zwei Plätze vor "Meagan Leavey" (mit Kate Mara und 80% bei "RT") mit $3,767,722 (was wie betreffenden Erwartungen an Drama übertroffen hat)...
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Offline blade2603

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #753 am: 14 Juni 2017, 23:17:45 »
Ist das Ergebnis für Disney bei jetzigem Stand unzureichend? Denke die werden def. höher gepokert haben. Denke auch das beim PotC langsam die Luft raus ist, da hat Disney doch bestimmt auch viel höher gerechnet. Habe ihn noch nicht gesehen, werde ihn mir nach dem enttäuschenden 3. und 4. Teil auch erst im Heimkino anschauen!

Wonder Women war für mich überhaupt kein Thema den im Kino zuschauen. Ist der Film für Warner auch ein finanzieller Flop wie BvS mit seinen knapp 900 Mio $ Einspielergebnis?

Wo steht den Baywatch weltweit?
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Offline Hitfield

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #754 am: 15 Juni 2017, 02:19:37 »
Denke auch das beim PotC langsam die Luft raus ist, da hat Disney doch bestimmt auch viel höher gerechnet.
Das Problem bei PotC ist auch, dass nach dem ersten Teil jedes Sequel die Milliarde geknackt (oder in einem Fall nur haarscharf verfehlt) hat - selbst der vierte Teil. Und dann waren und sind die Budgets der PotC-Sequels einfach riskant hoch.


Ist der Film für Warner auch ein finanzieller Flop wie BvS mit seinen knapp 900 Mio $ Einspielergebnis?
BvS hat ziemlich genau das 3,5-fache seines Budgets wieder eingespielt. Erstaunlich, dass der Film trotzdem als eine Art "Flop" gilt. WW hat bereits jetzt das 3-fache des Budgets eingespielt und wird wohl das 5-fache schaffen.

Wo steht den Baywatch weltweit?
102 Mio. US$ weltweit. Budget 69 Mio. US$.

Ein ziemlicher Flop. Vorbild ist offensichtlich das "21 Jump Street"-Remake, aber das war nur eine Ausnahme. "Baywatch" wird wohl ähnlich viel einspielen wie die "A-Team"-Verfilmung (weniger als doppelt so viel Einspiel wie das Budget).
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Offline Moonshade

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #755 am: 15 Juni 2017, 09:28:11 »
Denke auch das beim PotC langsam die Luft raus ist, da hat Disney doch bestimmt auch viel höher gerechnet.
Das Problem bei PotC ist auch, dass nach dem ersten Teil jedes Sequel die Milliarde geknackt (oder in einem Fall nur haarscharf verfehlt) hat - selbst der vierte Teil. Und dann waren und sind die Budgets der PotC-Sequels einfach riskant hoch.
[/quote]

Es ist auch langsam zuviel Wasser den Fluss runter geflossen. Die Filme waren Anfang der 2000er heiß, inzwischen lagen 4 bzw. 6 Jahre zwischen den letzten Teilen, da ändert sich der Geschmack, da werden Fans älter. Im übrigen passen die Teile 4 und 5 auch nicht zu einer Reihe, sondern sind Einzelabenteuer, so dass der Star-Wars-Event-Effekt ein wenig fehlt.
PotC hat jetzt etwas über 600 Mio. weltweit eingespielt, dass wäre nach der Amateur-Regel so gerade eben am Break Even, aber man weiß ja nicht, wieviele Prozente noch den Stars zugesprochen sind und wieviel man wirklich für Werbung ausgegeben hat.
Für mich war Teil 4 noch ein Event, bei dem man mal wieder ins Kino gehen konnte, jetzt ist es ein "alter Hut".


Zitat
Ist der Film für Warner auch ein finanzieller Flop wie BvS mit seinen knapp 900 Mio $ Einspielergebnis?
BvS hat ziemlich genau das 3,5-fache seines Budgets wieder eingespielt. Erstaunlich, dass der Film trotzdem als eine Art "Flop" gilt. WW hat bereits jetzt das 3-fache des Budgets eingespielt und wird wohl das 5-fache schaffen.

Beim 3,5fachen bleibt nicht viel - das mit Top/Flop funktioniert immer gemessen an den Erwartungen und wenn 60 Prozent des Welteinspiels bspw. aus China kommen, kommt da nur wenig Kohle in den USA an, zumindest weniger als wenn der Film schon ein Reißer in den Staaten wird wie WW. Dazu kommen auch noch reichlich Verrisse von Fans UND Presse.

WW steuert auf 300 Mio allein in den Staaten zu und das hatte wohl bei dem Charakter niemand in der Form erwartet.
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #756 am: 15 Juni 2017, 13:42:57 »
Wenn diese Formel "Erfolg erst ab Einspiel = 3,5x Budget - und wenn zuviel davon aus dem Ausland, dann besser noch deutlich mehr" so stimmen würde, dürfte Hollywood eigentlich fast gar keine Filme mehr produzieren, außer vielleicht Billig-Horror mit der Hoffnung auf den Überraschungscoup. Selbst der/die allseits abgefeierte "Wonder Woman" mit ihrem überschaubaren 150 Mio Budget würde bei 300 Mio in den USA und evtl. 600-700 Mio weltweit in der Grauzone hängen bleiben. 

Bei alledem darf man nicht vergessen, ein bisschen was kommt später auch noch rein. In der goldenen Zeit der klar definierten Verwertungskette (Kino-Vermietung-Verkauf-PayTV-FreeTV) gab iirc es mal die grobe Formel "Kinoeinspiel x2"  für die Summe der Folgeverwertungen, vor allem bei den Eventmovies.

Das mag angesichts der absolut großen Zahlen, über die wir reden sowie vor allem durch den (größtenteil selbst verschuldeten) Bedeutungsverlust der physikalischen Medien und dem Siegeszug des Streaming so nicht mehr stimmen, aber ein paar Dollar werden wohl schon noch hängen bleiben.
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Offline ironfox1

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #757 am: 15 Juni 2017, 18:18:23 »
Bestes Beispiel ist doch The Amazing Spider-Man 2. Knapp 709 Mio Dollar Einspiel weltweit und für Sony dermaßen gescheitert, dass man sogar die im Vorfeld angekündigten Sequels 3&4 gestrichen hat.


Offline McClane

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #758 am: 15 Juni 2017, 18:51:48 »
Ist der Film für Warner auch ein finanzieller Flop wie BvS mit seinen knapp 900 Mio $ Einspielergebnis?
BvS hat ziemlich genau das 3,5-fache seines Budgets wieder eingespielt. Erstaunlich, dass der Film trotzdem als eine Art "Flop" gilt. WW hat bereits jetzt das 3-fache des Budgets eingespielt und wird wohl das 5-fache schaffen.

Wobei im Falle von BvS das Werbebudget deutlich höher als regulär war, wie ich mal las und das ist ja nicht eingerechnet im Filmbudget. Abgesehen davon hatte man, wie Moonie schon sagte, wohl einen noch erfolgreicheren Film erwartet, denn bei dem Titel wären viele Zuschauer vermutlich selbst dann reingelaufen, wenn Batman und Superman nur 90 Minuten vor einer Wand gestanden und sich schlechte Witze erzählt hätten.

Zu den extrem komplexen Feinheiten des Hollywoodabrechnens empfehle ich das Buch von Robert Blanchet, der das sehr gut aufschlüsselt. Auch wie die Rechnungsabteilungen (aus Spargründen) noch einen Erfolg wie "Who Framed Roger Rabbit" zum Verlustgeschäft umrechnen.
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #759 am: 18 Juni 2017, 20:15:28 »


Disney•Pixar‘s "Cars 3" ist in den USA mit $53.5 Millionen auf Platz 1 eingestiegen - was ein etwas schwächeres Ergebnis als die beiden Vorgänger markiert. Der Rest der Welt brachte nochmal $21.3 Millionen (aus ein paar Ländern) ein. Von den Kritikern gab´s 65% bei "RT"...

Dahinter ging´s für "Wonder Woman" nur 30% runter: $40.8 Millionen kamen da an diesem WoE noch einmal in den Staaten zusammen - was sich zu einem Gesamtergebnis von inzwischen $571.8 Millionen aufaddiert. Das Tupac Shakur Biopic "All Eyez on Me" (24% bei "RT") debütierte derweil mit $27 Millionen auf Platz 3 - besser als erwartet.

Ebenfalls positiv ist das Ergebnis des Haifisch-Thrillers "47 Meters Down" (mit Mandy Moore und Claire Holt) einzustufen: Der Film kam kurzzeitig in den Staaten bereits auf DVD raus - wurde aufgrund des Erfolgs von "the Shallows" dann aber zurückgezogen, verschoben und nun in die Kinos gebracht. $11,500,000 kamen da zusammen. Nebenbei erwähnt: Den Streifen kann ich Genre-Freunden echt empfehlen...

Enttäuschend dagegen das Abschneiden der R-Rated-Komödie "Rough Night" (mit Scarlett Johansson), welche es nur auf $8,040,000 brachte...
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Offline Hitfield

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #760 am: 18 Juni 2017, 21:57:50 »
Nebenbei erwähnt: Den Streifen kann ich Genre-Freunden echt empfehlen...
Ja, wie "The Shallows" im letzten Jahr ein wirklich sehenswerter Genrefilm.

Außerdem:
"Beauty and the Beast" ist mittlerweile bis auf eine Differenz von 23,7 Mio. US$ an Disneys "Frozen" (Alltime Platz 9) herangerückt - bei zudem fast gleichen Budgets. Erstaunlich, dass Disney den Erfolg noch einmal wiederholen konnte.

Und irgendwo auf der Welt muss "Alien: Covenant" recht gut angelaufen sein. Nachdem das weltweite Einspiel in den letzten Wochen nur noch langsam gestiegen und in den letzten 2-3 Wochen im Bereich von 170-185 Mio. US$ vor sich her gedümpelt ist, machte das Einspiel in den letzten Tagen einen Sprung auf jetzt 215 Mio. US$ weltweit. Natürlich trotzdem immer noch ein Flop gemessen am Budget.
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Offline ironfox1

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #761 am: 19 Juni 2017, 00:26:35 »
Am 16. Juni ist Alien: Covenant in China gestartet (eine 6 Min. gekürzte Fassung), daher der kleine Schub nach oben.
« Letzte Änderung: 19 Juni 2017, 00:29:55 von ironfox1 »

Offline vodkamartini

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #762 am: 19 Juni 2017, 18:49:29 »
Na ja, 30 Mio am Startwochenende in China ist ganz ordentlich.
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Offline Hitfield

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #763 am: 19 Juni 2017, 23:01:11 »
Na ja, 30 Mio am Startwochenende in China ist ganz ordentlich.

Vor allem wenn man sich mal durchliest, was alles zensiert wurde. Die ganzen Szenen mit den Xenomorphen wurden fast alle enfernt (!), die Chestbuster-/Backbuster-Szene, einige Einstellungen mit David und Walter, da laut chinesischen Zensoren "homoerotisch" usw. Erstaunlich, dass der Film da so viel einspielen konnte.
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Offline DisposableMiffy

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #764 am: 21 Juni 2017, 11:26:06 »
Dahinter ging´s für "Wonder Woman" nur 30% runter: $40.8 Millionen kamen da an diesem WoE noch einmal in den Staaten zusammen - was sich zu einem Gesamtergebnis von inzwischen $571.8 Millionen aufaddiert.

Wenn der Film nicht noch plötzlich einbricht, dürfte es zumindest in Nordamerika reichen, um den DCEU-Thron (aktuell Batman v Dullman m. 330 Mio) zu erobern.
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #765 am: 25 Juni 2017, 19:59:30 »


Paramount und Michael Bay's "Transformers: The Last Knight" hat in den ersten 5 Tagen in den Staaten bloß $69.1 Millionen eingespielt - der schwächste Start für ein Film der Reihe. Am WoE kamen nicht mehr als $45.3 Millionen zusammen. Aus dem Rest der Welt kamen immerhin noch $196.2 Millionen aus 40 Ländern hinzu — $123.4 Millionen davon aus China - aber die rund $217 Millionen teure Produktion bleibt dennoch hinter den Erwartungen zurück (gerade in Anbetracht weiterer geplanter Filme der Franchise). Erwartungsgemäß fand der Streifen bei den Kritikern wenig Anklang, während es vom Publikum immerhin ein "B+" CinemaScore gab...

Patty Jenkins' "Wonder Woman" ist inzwischen der erfolgreichste von einer Frau in Szene gesetzte Film aller Zeiten und kämpft aktuell mit "Cars 3" um Platz 2. Für den kleinen Haifisch-Thriller "47 Meters Down" ging es indes sogar einen Platz rauf (dank mehr Kinos und guter Mundpropaganda) ... und im "Speciality Bereich" konnten sowohl "The Big Sick" (mit $435,000 aus 5 Kinos) als auch Sophia Coppola´s "The Beguiled" (mit $241,000 aus 4 Kinos) oderntlich "punkten"...
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #766 am: 2 Juli 2017, 19:16:49 »


"Despicable Me 3" ist mit leicht enttäuschenden $75.4 Millionen in den Staaten angelaufen: Mal wieder ein Sequel, das (in diesem Fall etwas) hinter den finanziellen Erwartungen zurück bleibt. $95.6 Millionen kamen noch aus 52 weiteren Ländern hinzu - was $192.3 Millionen insgesamt markiert (nächste Woche startet er u.a. noch in China, Frankreich und Deutschland). Von den Kritikern gab´s 63% bei "RT" - vom Publikum ein "A-" CinemaScore...

Auf Platz 2 steig Edgar Wright’s "Baby Driver" ein - mit starken 97% bei "RT", einem "A-" CinemaScore und ordentlichen $21,000,000. Der Film dürfte kein Problem damit haben, der erfolgreichste seines Regisseurs zu werden. Der dritte Neustart - die Komödie "the House" (mit Will Ferrell und Amy Poehler) - enttäuschte dagegen unschön mit nur $9 Millionen, einem "B-" CinemaScore und 16% bei "RT"...

Weltweite Zwischenstände: "Transformers: The Last Knight" $429.9 Millionen, "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales"$708.7 Millionen, "Wonder Woman" $708,444,475 und "the Mummy" $349,690,993...

Unterdessen wurde "47 Meters down" seltsamerweise nach seinem erfolgreichen zweiwöchigen Lauf aus den Kinos genommen und hat es Sofia Coppola's "The Beguiled" mit $3.3 Millionen in die Top10 geschafft...
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #767 am: 9 Juli 2017, 19:28:10 »


Hmmm... offenbar wurde "47 Meters down" letzte Woche von Boxofficemojo bloß vergessen aufzuführen (?). Nunja, der kleine Film, der ja bereits als DtV-Premiere in den USA erschienen war, nähert sich inzwischen den $40 Millionen: Coole Sache!

Auf Platz 1 ist derweil "Spider-Man: Homecoming" eingestiegen - und das sogar besser als erwartet: $117 Millionen kamen da in den Staaten zusammen sowie $140 Millionen aus 56 weiteren Ländern. Insgesamt kommt der Film gut an - 93% bei "RT" und ein "A" CinemaScore. "Despicable Me 3" steht derweil insgesamt bei $447.6 Millionen (bei einem $80 Millionen Budget) und "the Big Sick" schlägt sich im "Limited Bereich" der Boxoffice weiterhin prima und hat es mit $3,650,000 aus 326 Kinos inzwischen auch in die Top 10 geschafft...
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #768 am: 16 Juli 2017, 20:01:18 »


Matt Reeves' "War for the Planet of the Apes" ist mit $56.5 Millionen in den USA auf Platz 1 eingestiegen - aus dem Rest der Welt kamen noch $46 Millionen aus 61 Ländern hinzu. Trotz guter Kritiken (95% bei "RT" und ein "A-" CinemaScore) war das in den Staaten aber dennoch ein um 22% schwächeres Ergebnis als das des Vorgängerfilms in der Franchise...

Für "Spider-Man: Homecoming" ging´s indes etwas steiler als erwartet hinab auf Platz 2: $45.2 Millionen wurden aktuell eingespielt - alles in allem bislang $469.4 Millionen. Mit $5.5 Millionen kam schließlich noch der andere Neustart der Woche (auf Platz 7) ins Ziel: Der Horror-Streifen "Wish Upon" (20% bei "RT" und ein "C" CinemaScore)...
« Letzte Änderung: 17 Juli 2017, 08:39:34 von StS »
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #769 am: 17 Juli 2017, 08:40:20 »
Dabei sollte nochmals erwähnt werden, dass die großen Filme in diesem Frühjahr/Sommer alle "underperformers" sind, nämlich deutlich unterhalb einer Milliarde abschließen.
Das gilt für alle aus der Sequelmania: Guardians 2, Piraten 5, Transformers 5, Wonder Woman und wohl auch der nächste Spider-Man-Aufwisch.
Scheint so, dass man nicht dauerhaft die sich steigernden Hypes generieren kann, jetzt werden sie wieder nach Geheimtipps und Überraschungen fahnden...
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #770 am: 17 Juli 2017, 09:49:52 »
Ein ganz klarer und auch weltweiter Underperformer aus der Liste sind aber eigentlich nur die Transformers; die übrigen leiden vor allem an der fehlenden Balance von US-Einspiel und internationaler Kasse. Wonder Woman gilt in den USA als deutlicher und unerwarteter Erfolg, konnte halt in der Ferne nicht so punkten (Chauvi-Faktor ?); Jack Sparrow fischt sein Geld fast ausschließlich aus den internationalen Gewässern, ähnlich wie Fast and the Furiosa. Bei den Guardians stimmt die Relation national/international so in etwa; vielleicht hatte man den aufgrund des Trailerhypes um den kleinen Groot noch ein bisschen stärker eingeschätzt, aber dass der Film nicht so viel Groot enthielt, wie die Fans es gerne hätten, hat sich halt schnell herumgesprochen.

Dennoch macht Hollywood mit den Sequels, Comics und Franchises immer noch mehr Geld als mit den Originalen; die größten Verlustbringer werden am Ende vermutlich King Arthur und (fürchte ich) Valerian sein (wobei ich nicht weiß, ob und wieviel Knete da aus den USA kommt).

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #771 am: 17 Juli 2017, 10:54:38 »
"Wonder Woman" ist ja noch nicht durch (Japan fehlt z.b. noch) und wird am Ende sicher über 800 Mio $ liegen. Auch inflationsbereinigt ist das bei weitem das beste Ergebnis für den (alleinigen) Erstauftritt einer Figur.

Dass "War for the Planet of the Apes" hinter dem Vorgänger zurückbleibt, finde ich schade und angesichts der überschwänglichen Kritiken auch nur bedingt nachvollziehbar. Der ganz große zugkräftige Schauspieler war in "Dawn..." auch nicht dabei, und inhaltlich hebt es sich von den immer gleichen Aufgüssen diverser Krawallfranchises auch ab.

Dass qualitative Nullreihen wie Transformers, Pirates (mehr) und FF (weniger, da kommt der deutliche Einbruch wohl erst beim nächsten Teil) sich erfolgstechnisch endlich auf dem absteigenden Ast befinden, freut zwar den gehässigen Schweinehund in mir, aber ich bezweifle, dass daraus die richtigen Schlüsse gezogen werden. Eine Rückbesinnung auf Qualität würde mich jedenfalls sehr überraschen.
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #772 am: 17 Juli 2017, 10:55:30 »
Ich wollte auch nicht auf Verluste hindeuten, für mich machen die alle Gewinn.
Aber genauso wie jahrelang die 100-Mio.-Marke das Maß aller Dinge war, ist es in der letzten Zeit der "ultimate sport" geworden, an der Milliardenmarke zu kratzen und die fällt dieses Jahr nicht so einfach.

Es macht sich langsam (zu langsam) ein "Kenn ich schon"-Gefühl breit, dass längst auch die Superhelden-Franchises erreicht hat, nur dauern diese Wellenbewegungen meistens Jahre und die lange geplanten Drehzeiten verhindern da auch jeden sofortigen Schwenk, aber ich denke, es ist kein ungebremster Aufstieg momentan möglich (außer bei Star Wars vll, wobei "Rogue" sich auch mehr über die Mrd-Marke gerettet hat....)
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #773 am: 17 Juli 2017, 11:00:00 »
und (fürchte ich) Valerian sein (wobei ich nicht weiß, ob und wieviel Knete da aus den USA kommt).

Ich meine, in einem Interview mit Besson gelesen zu haben, dass die Kohle dafür fast ausschließlich aus Europa kam und das Budget über den Verkauf der Verwertungsrechte schon so gut wie abgedeckt ist.
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #774 am: 17 Juli 2017, 11:01:03 »
Dürfte eigentlich kein Totalflop werden, auch angesichts der (nicht vernichtenden) Kritiken.
Eye Candy halt.
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #775 am: 17 Juli 2017, 11:11:06 »
(außer bei Star Wars vll, wobei "Rogue" sich auch mehr über die Mrd-Marke gerettet hat....)

Da wird es spannend sein, zu sehen, wie "The Last Jedi" abschneiden wird. Der "SW ist wieder da und endlich wieder SW, wie es sein soll"-Faktor fällt weg, was aber durch Carrie Fishers letzten Auftritt zumindest zum Teil ausgeglichen werden werden dürfte. Ich glaube aber nicht, dass das Ergebnis von TFA erreicht wird. *auf 1.6-1.7 Milliarden tipp*
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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #776 am: 17 Juli 2017, 11:18:55 »
Dürfte eigentlich kein Totalflop werden, auch angesichts der (nicht vernichtenden) Kritiken.
Eye Candy halt.

Ich hoffe es. Allein der Mut, so etwas in der Größenordnung durchzuziehen, sollte belohnt werden. Aber da die Vorlage in den USA wohl kaum bekannt ist, wird er zumindest dort wohl eher wenig reißen. Ich finde die Entwicklung dort ganz interessant. Ein Sättigungseffekt bei bekannten Franchises ist zwar zu beobachten, dennoch profitieren neue, nicht auf etablierten Marken basierte Filme bisher nicht sonderlich davon, zumindest in meiner Wahrnehmung.
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Offline Moonshade

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #777 am: 17 Juli 2017, 11:21:33 »
Nicht mal bei uns sind Valerian und Veronique Comic-Allgemeingut, obwohl ich das in "Zack" schon in den seligen Spät-70ern gelesen habe.
Imho müsste man hier das mit der "Comicverfilmung" aus der Werbung lieber streichen - und im frz-sprachigen Raum ist das Ding sowieso ein Selbstläufer...
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Offline DisposableMiffy

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #778 am: 17 Juli 2017, 11:48:40 »
Ich habe davon auch noch nie gehört gehabt, allerdings bin ich auch nie Comicleser gewesen, d.h. also nichts.
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Offline ironfox1

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Re: Der US-Boxoffice-Thread
« Antwort #779 am: 17 Juli 2017, 20:17:47 »
und (fürchte ich) Valerian sein (wobei ich nicht weiß, ob und wieviel Knete da aus den USA kommt).

Ich meine, in einem Interview mit Besson gelesen zu haben, dass die Kohle dafür fast ausschließlich aus Europa kam und das Budget über den Verkauf der Verwertungsrechte schon so gut wie abgedeckt ist.

Den größten Teil dürften die Chinesen finanziert haben.

Zitat
Fundamental and EuropaCorp have also co-produced several films together including the Transporter trilogy reboot, and most recently the Chinese banner took a large equity stake in Besson’s upcoming $180M interplanetary sci-fi epic Valerian And The City Of A Thousand Planets.

“This capital increase will enhance EuropaCorp’s ability to produce and distribute English-language films and series worldwide,” said Besson in a statement. “We’re delighted to strengthen our strong ties with Fundamental Films and the booming Chinese market. “After their significant investment in our film Valerian and the City of a Thousand Planets, this agreement reflects their confidence in both our company and our global strategy.”