Autor Thema: Meine VHS-Sammlung - Größtenteils nicht in Deutschland auf DVD erhältlich!  (Gelesen 1000 mal)

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Offline Retro

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So ähnlich. Nur ohne Kaffee, auf dem Sofa mit meinen Hunden, und zurückgespult sind meine Tapes alle.  :icon_razz:

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FLIPPING - FALSCHES SPIEL



Hooker und seine Freunde arbeiten für den Gangsterboss Leo.
Ausgerechnet in Hooker's Hochzeitsnacht sollen die Männer für Leo in einem von ihm "beschützten" Nachtclub Geld eintreiben,
erfahren vor Ort aber, dass schon Schutzgeld gezahlt wurde- an einen anderen Gangster, den "Fat Boy".
Sie treiben trotzdem Geld ein, was natürlich Streit zwischen den Gangs provoziert-
und mittendrin meinen die Jungs dann auch noch, selbst abkassieren zu können, und Leo umzulegen...

Es ist schon komisch mit "Flipping". Meist wird der Film schlecht gemacht, und billiger Tarantino-Verschnitt genannt.
Mit den meisten von Tarantino's Filmen kann ich nichts anfangen- während mir aber eben "Flipping" recht gut gefällt.
Die Gemeinsamkeiten sind schräge Charaktere, und eine sehr Dialoglastige Handlung.
Während mich Tarantino's oft komplett Sinnfreie, und nichts mit dem Film zu tun habenden Dialoge aber meist unglaublich nerven,
ist "Flipping" zwar geschwätzig, aber immer im Sinne des Films.
Die Besetzung ist mit David Proval, Mike Starr und Keith David zwar nicht sehr bekannt, aber sehr gut ausgewählt.
Regisseur Gene Mitchell hat allerdings nur diesen einen Film gedreht.

7/10

Offline Retro

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DER KAMPFKOLOSS



In der nahen Zukunft, nach den sogenannten "Ölkriegen":
Brutale Banden terrorisieren die Gegend, alles dreht sich um Wasser, Nahrung- und vor allem um Öl, bzw Treibstoff.
Als bgrausamste Bande gilt die Truppe um den Ex-Militär Straker, der in einem schwer bewaffneten und gepanzerten Truck umherfährt.
Eines Tages kommt Straker mit seinen Männern in die Nähe einer Siedlung friedlicher unbewaffneter Bauern,
welche vom Ackerbau leben, aber auch ein gut gefülltes Lager an Treibstoff besitzen.
Der in der Nähe lebende Einzelgänger Hunter, der den Siedlern freundlich gesonnen ist, aber lieber alleine lebt, kommt den Siedlern zu Hilfe...

US-Regisseur Harley Cokeliss, der (ausschließlich) in den 80'er Jahren einige durchaus beachtenswerte Filme drehte (und danach auf TV-Niveau abrutschte),
hat dieses Endzeit-Spektakel in den teils trostlosen Weiten von Neuseeland gedreht.
Mit Michael Beck und Annie McEnroe in den Hauptrollen auch passabel besetzt,
ist der im Fahrwasser der ersten beiden "Mad Max" Filme gedrehte "Kampfkoloss" definitiv einer der besten Nachahmer der beiden genannten Erfolgsfilme.
Actionreich, teils brutal und mit einigen schönen Stunts geht es routiniert inszeniert zur Sache, es gibt einige nett anzusehende Verfolgungsjagden-
und natürlich den wirklich beeindruckenden eigentlichen Star des Films, den rundum gepanzerten und schwer bewaffneten Kampfkoloss-Truck.
Der "typische" Look solcher Filme mit dem unvermeidbaren Wüsten-Setting ist zwar auch hier vorhanden,
wirkt aber durch die weiten Landschaften Neuseelands bei weitem nicht so unglaubwürdig und billig wie viele ähnlich gelagerte Filme,
die oft aussehen, als wären sie in in einer Kiesgrube gedreht worden. Für Fans solcher Filme empfehlenswert!

7/10

"Der Kampfkoloss" ist vom "Alive!" Label auf einer empfehlenswerten DVD erhältlich.
Die DVD ist zwar um ein paar Sekunden gekürzt, hierbei handelt es sich aber nur um zwei unwichtige Szenen ohne jeglichen Dialog.
Michael Beck schraubt im Lager etwas länger an seinem Fahrzeug herum, und Annie McEnroe schneidet im Garten der Siedlung ein paar Äste mehr ab.
Insofern ist die VHS wohl nur für Hardcore-Uncut-Fetischisten oder Sammler wie mich interessant, die DVD ist definitiv ausreichend und empfehlenswert.

HORRORBABY



Als Alan Marlowe nach hause kommt, ist neben seiner Frau Kate und den vier kindern der beiden auch eine fremde, hochschwangere Frau anwesend.
Als er seine Frau fragt wer diese sei, kommt die Antwort "Ich habe keine Ahnung, sie ist einfach mitgegangen als ich nach Hause ging". Alles klar...
Die Olle gebiert ein Mädchen im Haus der Marlowes, verschwindet dann spurlos, das Kind wird adoptiert- und killt nach und nach die anderen Kinder.
Kann es sein, dass das Mädel böse ist? Oder zu oft "Das Omen" und ähnliche Filme gesehen hat?

Miese Regie, miese Schauspieler, miese Synchro, dumme Dialoge, hirnloses Verhalten der Mutter,
und eine geradezu unerträglich quietschende Stimme eines Mädchens der Familie.
Vorbild war wohl "Das Omen", nur nicht bei den Morden- die sieht man hier nämlich nicht, passieren nur im Off.
Langweilig, braucht kein Mensch.

0/10

Offline Retro

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TEUFLISCHE KLASSE



An der Vista Verde Highschool haben sich einige Schüler zu einer Organisation namens "Wächter" zusammengetan.
Der Sinn dahinter war ursprünglich, unter den Schülern für Recht und Ordnung zu sorgen- doch irgendwann ist das ganze umgekippt.
Inzwischen sorgen die "Wächter" für Terror und Gewalt an der Schule- und jeder der ihnen nicht passt, lebt gefährlich...

"Teuflische Klasse" ist einer der besseren Filme von Schundregisseur Albert Pyun, und ein typischer "Cannon"-Film der 80'er.
Stylische Optik, Action, Gewalt- und die damals beliebten Themen Selbstjustiz und Schulterror.
Dazu kriegt man einen herausragenden Soundtrack mit Depeche Mode, Robert Palmer, T.S.O.L. und Lords of the New Church auf die Ohren.
Zwar sind die Schauspieler nicht die bekanntesten, aber John Stockwell, Carey Lowell, und Don Michael Paul können sich sehen lassen.

7/10

THE OUTSIDERS - REBELLEN OHNE GRUND



1966 in Tulsa, Oklahoma: Zwei rivalisierende Gangs, die "Greasers", welche aus ärmlichen Verhältnissen kommen, und die "Socs", geschniegelte reiche Kids,
bekriegen sich wo es nur geht- immer wieder kommt es zu Streit und Prügeleien.
Als es der Anführer der Socs eines Tages übertreibt, und einen Greaser beinahe ertränkt, kommt ihm einer der anderen zu Hilfe- und ersticht den reichen Jungen.
Somit machen die Socs jetzt Jagd auf die beiden beteiligten Greaser- und ihnen bleibt nichts anderes übrig als sich zu verstecken,
während der Rest der beiden Gangs zur großen Schlacht aufruft...

Regisseur Francis Ford Coppola hat mit den "Outsiders" eine perfekt funktionierende Mischung aus Gangfilm und Drama gedreht, der komplett überzeugt.
Die Besetzung ist beinahe schon unglaublich gut, hier sind neben Tom Waits auch einige später große Stars zu sehen:
Matt Dillon, Ralph Macchio, C. Thomas Howell, Patrick Swayze, Rob Lowe, Emilio Estevez, Tom Cruise und Diane Lane.

10/10

Ja, die "Outsiders" gibt es in diversen Variationen für jeden Geldbeutel auf DVD und Blu-ray.
Allerdings ausschließlich in der 110 Minuten langen Director's Cut-Version. Die alte Kinofassung mit 87 Minuten ist ausschließlich auf VHS zu kriegen.

Offline Retro

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BLOOD TIDE



Auf einer kleinen, griechischen Insel glauben die Einwohner noch an alte Sagen wie die vom Ungeheuer, welches unter der Insel einer Höhle leben soll.
Als ein amerikanischer Schatzsucher auf die Insel kommt und von der Geschichte erfährt, sucht und entdeckt er den Eingang zu besagter Höhle...

Eigentlich klang das ganze recht vielversprechend:
Ein zwar unbekannter Regisseur, aber ein Drehbuch von Nico Mastorakis, und Brian Trenchard-Smith, John D. Schofield sowie Nico Mastorakis als Produzenten.
Was kann da bei einem B-Horrormovie schiefgehen? Leider eine ganze Menge...
Gut, der Film ist im gesamten schwierig zu bewerten, da die deutsche VHS massiv (in der Handlung) gekürzt wurde- und so gerade mal auf 74 Minuten kommt.
Allerdings sind selbst in dieser kurzen Fassung spannende Momente eher selten zu finden, so das man uncut wohl auch nicht viel mehr erwarten könnte.
Die bekanntesten Gesichter im Film sind James Earl Jones und José Ferrer, doch auch die beiden können hier nicht viel herausreissen.
Die Geschichte klingt besser, als der Film daherkommt- man hat zwar versucht, eine bedrohliche Stimmung aufzubauen, aber es nicht überzeugend hingekriegt.
Erst ganz am Ende taucht dann mal kurz ein Mann im billigen Gummikostü... ähhh... das Monster auf, davor ist es nie wirklich zu sehen.

3/10

Offline Retro

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Zitat
EDDIE AND THE CRUISERS



Eddie Wilson, Sänger der Band "Eddie and the Cruisers", verunglückte unter seltsamen Umständen mit seinem Wagen.
Seine Leiche wurde nie gefunden, die Band löste sich auf, und auch die letzten Aufnahmen sind seit dem spurlos verschwunden.
18 Jahre später wird die Musik der Band in den Medien abgefeiert- und eine Reporterin will alle damaligen Bandmitglieder interviewen.
Zeitgleich wird in die Wohnungen der Bandmitglieder eingebrochen, scheinbar sucht jemand die alten, unveröffentlichten Tapes,
welche jetzt ein Vermögen wert sein dürften. Doch was geschah damals wirklich?
Je mehr nachgeforscht wird, und je mehr Erinnerungen hochkommen, desto mehr stellen sich alle die Frage: Ist Eddie wirklich tot?

Auf dem Cover steht der Satz "Ein Film wie Rock'n'Roll". Und besser kann man es auch nicht beschreiben.
Ein Film über Legendenbildung, Verehrung, Idole- und den Wahnsinn, welchen der Kommerz und die Medien mit toten Stars auslösen.
Die Besetzung ist absolut herausragend und perfekt:
Tom Berenger, Helen Schneider, John Stockwell, Ellen Barkin, Joe Pantoliano und Míchael Paré in seiner besten Rolle als Eddie Wilson.
Der Soundtrack stammt von "John Cafferty and the Beaver Brown Band", welcher sich auch längere Zeit in den Charts halten konnte.
Wer Rockmusik im Stil von Bruce Springsteens 80'er Scheiben mag, wird hier begeistert sein.

10/10

EDDIE AND THE CRUISERS II - EDDIE LEBT



Die verschollenen Aufnahmen von Eddie Wilson und den Cruisers sind aufgetaucht- und werden als "Seasons in Hell" veröffentlicht.
Um die Sensation noch größer zu machen, lässt die Plattenfirma Satin Records Gerüchte streuen, dass Eddie Wilson noch lebt.
Das unerwartete ist allerdings wahr: Eddie Wilson lebt, hat sich zurückgezogen und ein neues Leben angefangen.
Unter dem Namen Joe West arbeitet er auf Baustellen für seinen Lebensunterhalt, für Musik interessiert er sich nur noch am Rande.
Das ändert sich, als er zufällig auf die Band des jungen und begabten, aber großkotzigen und von sich überzeugten Rick Diesel stößt.
In einer kleinen Bar zeigt er diesem, wie man Rock'n'Roll spielt, und freundet sich mit dem Saxophonisten Hilton an.
Dieser meint nach "Joes" Auftritt auch erkannt zu haben, dass es sich um Eddie Wilson handelt- schweigt in der Band aber darüber.
Eddie spricht sich mit Rick Diesel aus, und stößt zu seiner Band- allerdings zu seinen musikalischen Bedingungen.
Erste Auftritte in kleinen Clubs sind erfolgreich, und schon bald tauchen auch die Männer von Satin Records auf-
denn Gesang und Musikstil sind dem momentan extrem angesagten Stil der Cruisers doch sehr ähnlich...

Die Fortsetzung von Eddie and the Cruisers ist perfekt gelungen.
Míchael Paré spielt wieder Eddie Wilson, und auch ein paar andere Charaktere aus dem ersten Film tauchen wieder auf.
Der Soundtrack ist wieder von John Cafferty. Alles richtig gemacht, kann man da nur sagen.
Wie schon der erste Teil ein perfekter Musikfilm mit Aussage.

10/10

Offline phant

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Re: Filme auf VHS
« Antwort #36 am: 11 November 2017, 00:16:04 »
Interessanter Thread und weiter so  :respekt:

Da ja wohl in absehbarer Zeit keine DVD oder gar Blu-ray Veröffentlichungen deiner besprochenen Filme/Serien herauskommen, fertigst du auch digitale Kopien davon an?

Ich meine die Magnetbänder halten ja auch nicht ewig ;)

Wie lange halten eigentlich digitale Medien  :unknown: ... ist darüber was bekannt  :00000109:
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Offline Retro

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Ich persönlich hatte schon mehr defekte DVD's als VHS...  :icon_mrgreen:

Offline phant

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Ich persönlich hatte schon mehr defekte DVD's als VHS...  :icon_mrgreen:

... ja, ist halt wie bei Schallplatte und CD, eine Schallplatte von 1920 kann man noch hören, gräuslich, aber es kommt Ton  :icon_razz:, die ersten CDs von 1983 sollen schon kaputt sein  :icon_confused:, bei den Retro-Spielen aus Ende 70iger/Anfang 80iger hieß es auch, daß die spätestens in 2010 hinüber wären  :bawling:, ähnlich bei Video 2000, Betamax, VHS aus Anfang der 80iger ... ich hatte noch keine Ausfälle  :icon_mrgreen:, hat jemand da schon Erfahrungen gesammelt  :eek: :question:
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Offline phant

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Offline Hank Quinlan 1958

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die ersten CDs von 1983 sollen schon kaputt sein  :icon_confused:
Ist mir bisher noch nicht untergekommen. Ich besitze Pressungen aus der Frühzeit, und die laufen bisher alle.

1988 gab es in den Preßwerken von PDO UK und Nimbus das Problem eines falsch eingesetzten Lackes, der porös bzw. weich wird. Gut 80% der damals von denen gepreßten Exemplare sind inzwischen nicht mehr funktionsfähig. Bei PDO UK kommt das Stichwort Bronzing zu tragen, bei Nimbus ist es einfach weicher Lack. Das umfaßt alle Pressungen dieser Preßwerke bis ca. 1991/92.

Ansonsten kenne ich Ausfälle nur, wenn ein konkreter Preßfehler vorliegt oder die CD zu starke Gebrauchsspuren aufweist. Das ist aber innerhalb der üblichen Verlusttoleranz.
« Letzte Änderung: 11 November 2017, 01:10:22 von Hank Quinlan 1958 »

Offline Retro

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die ersten CDs von 1983 sollen schon kaputt sein  :icon_confused:, bei den Retro-Spielen aus Ende 70iger/Anfang 80iger hieß es auch, daß die spätestens in 2010 hinüber wären  :bawling:,
ähnlich bei... VHS aus Anfang der 80iger ... ich hatte noch keine Ausfälle  :icon_mrgreen:
Ebenfalls, alles schon seit Release bei mir vorhanden, keine Ausfälle. Nur mit DVD und HD-DVD hatte ich bisher Probleme.  :icon_mrgreen:

meinen Hunden
... :thinking: ...
Meine Frau hat auf Filme in VHS-Qualität keine Lust- und ausserdem momentan genug mit unserem Nebenverdienst zu tun.  :icon_razz:
Also sind die kleinen Monster bei mir, und werden teilweise mit schlechten Filmen gequält.  ;)




Offline phant

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... na dann viel Freude mit den Rackern ...  :party: ...

... super Thema hier übrigens  :respekt: ... "Open Season - Jagdsaison" war übrigens einer der ersten VHS, die ich mir mit meinen Kumpels ausgeliehen hatte, damals noch beim "Radiogeschäft" um die Ecke :love:, die hatten so große silberne Aussteller, wo die VHS drin waren  :icon_razz:, den hatten wir damals genommen, entweder weil ab 18, ich meine aber deshalb, weil der irgendwie indiziert oder beschlagnahmt war ...  :thinking: ... danach nie wieder zu Gesicht bekommen  :bawling:, was würde ich den so gerne nochmal sehen ...  :sabber: ...
« Letzte Änderung: 11 November 2017, 02:09:28 von phant »
"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen." (Kurt Tucholsky)

Offline Grusler

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Open Season (Bavaria) hatte ich mir damals (ca. 2002) mal von Eckie ausgeliehen! Toller Film und mit ein (modernes) Vorbild für Menschenjagd-Filme, der "Nachsaison". (Harte Ziele, etc.). Taugt die DVD was? Oder ist die VHS besser?


ROCK 'N' ROLL WIRD NIEMALS STERBEN, IHR SCHEISSER!
 -Rollie LeBay


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Offline phant

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"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen." (Kurt Tucholsky)

Offline Retro

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Taugt die DVD was? Oder ist die VHS besser?
Steht doch alles im Thread...  :anime:

Von diesem Film existiert eine deutsche DVD. Leider hat eben diese DVD unterirdische Qualität, das Bild ist extrem unscharf, nicht Anamorph und der Ton dumpf.
Hier hat der Hersteller vermutlich ein altes, oft verliehenes VHS-Band als Master benutzt. Meine VHS bietet jedenfalls deutlich bessere Qualität in Bild und Ton als die DVD.
So kann ich leider, trotz dem durchaus sehenswerten Film von der DVD nur abraten. Wer noch einen VHS-Player hat, sollte bei Gelegenheit zuschlagen.
« Letzte Änderung: 11 November 2017, 02:31:05 von Retro »

Offline Grusler

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  • SIE leben und ES ist wieder da!
Ein zweites mal erwischt (nach Lucky Luke). :viney: Ich mag Bilder. :icon_cool:

Dann verbrennt mich...aber vergesst nicht, Feuer ist ewig! :icon_twisted:

Also dann behalte ich die Eckie-Kopie (wer nicht weiss, wer Eckie ist...kann ich auch nicht ändern, schade! :algoschaf:).


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 -Rollie LeBay


Ko(s)misches Sein.

Offline Retro

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NOT OF THIS EARTH



Paul Johnson (Michael York), ein sich sehr merkwürdig verhaltender Mann,
kommt eines Tages zu einem Arzt und bittet um eine sofortige Bluttransfusion.
Der Mann verfügt über Unmengen an Geld- und auch sonst spezielle Fähigkeiten, die Menschen zu überzeugen ihm zu geben was er will.
Er wirbt Amanda, die Krankenschwester der Arztpraxis ab, um sich von ihr täglich bei sich zu Hause behandeln zu lassen.
Mit der Zeit bemerkt Amanda allerdings, dass einiges im Haus des Fremden nicht mit rechten Dingen zugeht-
er empfängt Obdachlose als Gäste, welche man danach nie wieder sieht, und er braucht täglich neues Blut.
Was ihr noch nicht klar ist: Paul Johnson ist ein Ausserirdischer, dessen Rasse an einer seltenen Blutkrankheit leidet-
und Heilung durch das Blut der Menschen sucht- welche sie dann als "Blutlager" nutzen wollen...

Billiges Trash-Remake des Klassikers "Gesandter des Grauens" von 1957.
Michael York spielt sehr lustlos und hölzern, seine Figur soll zwar durchaus sehr reserviert rüberkommen, aber überzeugend ist das nicht.
Die restlichen Darsteller sind eher unbekannt und unbegabt, und das Budget war offensichtlich gering- dementsprechend sehen die Tricks aus.
Unterhaltsam erzählt ist das ganze schon- aber nicht unbedingt empfehlenswert.

4/10

Offline Retro

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BLACK MAGIC WOMAN



Brad Travis (Mark Hamill) ist verheiratet und betreibt eine erfolgreiche Kunstgalerie.
Dort trifft er eines Tages auf die geheimnisvolle Cassabdra, mit welcher er eine Affäre beginnt.
Als ihn dann doch irgendwann das schlechte Gewissen gegenüber seiner Frau plagt, beendet er das ganze wieder.
Doch Cassandra ist damit nicht einverstanden- und bedient sich schwarzer Magie, um sich an Brad zu rächen...

Die Geschichte klingt irgendwie nach "Eine verhängnisvolle Affäre" mit einem Schuss Voodoo- und mehr ist es auch nicht.
"Black Magic Woman", welcher seinen Titel vom Santana-Song entliehen hat welcher in der Liebesnacht mit der Affäre läuft,
kommt einfach viel zu schleppend in Gang.
Erst gegen Ende wird der Film halbwegs spannend, wobei aber der Schlussgag wieder überhaupt nicht überzeugt.

3/10

Offline Retro

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DEAD MAN ON CAMPUS



Der zielstrebige Josh will in seinem Leben einiges erreichen. Doch als er im College ankommt, wird ihm das nicht gerade leicht gemacht.
Sein Zimmerkollege Cooper ist ein Partysüchtiger Kiffer, und auch alle seine Kumpels denken nur an Drogen, Alkohol und Mädchen.
Mit solchen Kameraden ist es nicht einfach zu lernen- und recht schnell lässt sich auch Josh auf diesen Lebensstil ein.
Als Ergebnis werden natürlich seine Noten schlechter, der bisher eher Streberhafte Josh lässt stark nach, und verhaut seine Zwischenprüfung.
Schon bald taucht auch noch der Vater von Cooper auf, und macht extremen Druck. Jetzt müssen beide versuchen, ihre Noten zu verbessern.
Zum Glück erfahren sie von einem komplett versoffenen und abgestürzten ehemaligen College-Absolventen von einer Ausnahmeregelung:
Studenten, welche während ihrer Collegezeit stark traumatisiert wurden, etwa durch Selbstmord eines Zimmerkollegen,
kriegen ungeachtet ihres Bildungsstandes automatisch Höchstnoten. Klingt nach einer einfach Lösung für ihr Problem.
Die beiden suchen nach labilen, und somit eventuellen Selbstmordkandidaten im College, um einen solchen in ihr Zimmer aufzunehmen.
Klingt einfacher, als es ist- schon bald sind sich Josh und Cooper einig, dass sie wohl ein wenig nachhelfen müssen...

Ich bin eigentlich generell kein Freund dieser ganzen, in meinen Augen oft komplett unlustigen und meist primitiven Teenie-Komödien...
Um so erstaunlicher, dass mich ausgerechnet ein beinahe komplett unbeachteter Film ohne namhafte Darsteller begeistern kann.
MTV Productions präsentiert hier eine nach dem ersten drittel erfrischend andere, weil ziemlich schwarzhumorige Komödie-
welche auch mit tollem Soundtrack punkten kann (Marilyn Manson, Creed, Powerman 5000...).
"Dead Man on Campus" beginnt klischeehaft mit den in solchen Filmen üblichen Charakteren, Flachwitzen und Parties,
mausert sich dann aber dank einiger schräger Ideen und teils völlig kaputten Charakteren zu einem kleinen Highlight.

7/10

GHETTO BUSTERS



Jack Spade (Keenen Ivory Wayans) war 10 Jahre in der Army, und kehrt jetzt nach Hause zurück.
Schon am ersten Tag muss er erfahren, dass sein Bruder June Bug an einer Überdosis Goldketten gestorben ist.
Die Schuld daran gibt er Mr.Big (John Vernon), dem Drogenkönig der Stadt, und schwört, seinen Bruder zu rächen.
Zum Glück kennt seine Mutter den richtigen Mann, der Jack dabei helfen soll: John Slade (Bernie Casey).
Dieser trommelt seine zwielichtigen Kumpels zusammen,
und gemeinsam mit Kung-Fu-Joe (Steve James), Flyguy (Antonio Fargas), Hammer (Isaac Hayes) und Slammer (Jim Brown)
soll jetzt im Viertel aufgeräumt werden...

Keenen Ivory Wayans Regiedebüt ist noch ein ganzes Stück von seinen späteren Filmen entfernt- und das ist gut so.
Der hyperaktive, primitive und entsprechend unlustige "Humor" seiner späteren Filme ist hier noch nicht so stark zu erkennen.
Viel mehr lehnt er sich hier noch an die Klassiker von Zucker/Abrahams/Zucker oder Mel Brooks an,
deren Humor zwar auch sehr schräg, aber doch einige Etagen höher angesiedelt ist.
Die Besetzung ist dabei erstklassig gewählt, neben den schon erwähnten sind auch noch die anderen Wayans-Brüder,
ausserdem Clu Gulager und Chris Rock in kleinen Gastauftritten zu sehen.
Der Film hat nur einen Nachteil: Wer kein großer Filmfreak ist, und sich für die Blaxploitation-Welle der 70'er Jahre nicht interessiert,
der dürfte eine ganze Menge Anspielungen und Gags nicht verstehen- und die Besetzung nicht zu würdigen wissen.
Auch der Soundtrack geht in diese Richtung- sehr Funky!
Wer Rap erwartet wird größtenteils enttäuscht- den gibt's nur im Abspann, und auch nur in Form eines Filmgags.
Schräger Humor ist aber definitiv Voraussetzung für diesen Film- wer (beabsichtigt) sofort erkennbare Stuntmen
oder Klischee-Zuhälter mit Aquarien in den Plateausohlen blöd findet, sollte die Finger von "I'm gonna git you, Sucka" (OT) lassen.

7/10

Offline Retro

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FLASH UND FIRECAT



Das sympathische Gaunerpärchen Flash und Firecat plant einen Banküberfall.
Nicht mit Gewalt, sondern mit dem schlauen Plan den 13-jährigen Sohn des Bankdirektors zu entführen-
ohne dass dieser das ganze als Entführung auffasst, aber ein "Lösegeld" von 33.000$ für ihn gezahlt wird.
Kein Problem für die hübsche Flash, sie überredet Söhnchen einfach zu einer Fahrt in ihrem Buggy, so dass er eine Weile nicht auffindbar ist
Währenddessen schnappt sich Firecat das Geld des Bankdirektors, sammelt auf der Flucht Flash ein-
und los geht die wilde Jagd von Polizei und einem ziemlich rigorosen Versicherungsermittler der Bank auf die beiden in ihrem Buggy...

Das Regie-Ehepaar Ferd und Beverly Sebastian hat nicht viele Filme gedreht, doch diejenigen welche ich kenne sind durchaus gelungen.
Dass die Namen Heute kaum bekannt sind, dürfte auch daran liegen, dass bis auf ihren letzten Film (Running Cool, 1993- und der auch erst seit 2013)
kein einziger in Deutschland auf DVD erhältlich ist.
Ursprünglich wurde "Flash and the Firecat" mit dem dämlichen Titel "Die Buggy-Bumser" in Deutschland veröffentlicht,
was auch nicht gerade hilfreich gewesen sein dürfte. Die letzte Auflage, welche auch in meiner Sammlung steht, trägt aber quasi den Originaltitel.
Von Richard Kiel in einer etwas größeren Nebenrolle abgesehen, tummeln sich hier nur unbekannte Namen, welche aber nicht negativ auffallen.
Die Story ist natürlich eher dünn, und dient nur als Alibi für viele Verfolgungsjagden durch Stadt und Wüste,
wer aber genau das mag, und vielleicht auch noch auf alte Strandbuggies steht, kommt hier voll auf seine kosten.

8/10

HETZJAGD IM SUMPF



Desiree, ein hübsches Cajun-Mädchen, lebt mit ihren jüngeren Geschwistern in den Sümpfen Louisianas, und lebt vom Schlangen und Alligatorenfang.
Die beiden notgeilen Rednecks Billyboy, Sohn des örtlichen Sheriffs, und Ben lauern ihr im Sumpf auf, mit dem Ziel die junge Frau zu vergewaltigen.
Desiree kann allerdings mit ihrem Motorboot entkommen- und wirft einen Beutel mit gefangenen Schlangen in das Boot der beiden Rednecks.
In Panik schießt Billyboy wild um sich- und tötet dabei versehentlich seinen Freund Ben.
Es fällt ihm nichts besseres ein als seinem Vater zu erzählen, dass Desiree den armen Ben erschossen hat, weil die beiden sie beim wildern erwischt hätten.
Der Sheriff beginnt mit einer Meute Hinterwäldler die Jagd auf die vermeintliche Mörderin-
sie finden schon bald die Hütte, in welcher die beiden jüngeren Geschwister alleine sind, denn Desiree ist wieder auf Alligatorenjagd.
Ihren stummen Bruder lassen sie laufen, doch ihre Schwester wird vergewaltigt und grausam getötet.
Als Desiree zurückkommt, dreht sie den Spieß um. Niemand kennt sich in den Sümpfen so gut aus wie sie- und die Jäger werden zu gejagten...

Wieder ein nur auf VHS erhältlicher Film von Ferd und Beverly Sebastian (siehe weiter oben "Flash und Firecat").
"Gator Bait" (OT) lebt von seiner Atmosphäre, ein paar brutalen, aber nicht direkt gezeigten Szenen-
und natürlich der hübschen Claudia Jennings (Ex-Playmate) als Desiree.
Schauspielerisch ist da nicht viel zu erwarten, zumal alle anderen Schauspieler nur dreckige, fiese Hinterwäldler darstellen müssen.
Auch ist die Story wieder recht dünn, ein klassischer früher Rape and Revenge-Vertreter eben.
Nur, vermutlich auch dank dem eher schmalem Budget, nicht so brutal in den gezeigten Szenen wie manche heutigen Filme.
Der Soundtrack mit viel Banjo im Hintergrund ist passend, gefilmt ist auch alles recht ordentlich, Langeweile kommt nicht auf.
Jahre später erhielt der Film mit "Gator Bait 2" eine Fortsetzung (ebenfalls nur auf VHS und von den Sebastians),
welche mir aber nicht bekannt ist- und wohl, auch wegen des dümmlichen Titels "Abrechnung im Dschungel" untergegangen sein dürfte.

7/10

Offline Retro

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THUNDER RUN - GEHEIMCODE CHARLY



Der Kriegsveteran Charly soll für das Militär möglichst unauffällig eine Ladung Plutonium von Nevada nach Arizona transportieren.
Charly besorgt sich einen Truck, und freut sich über vermeintlich leicht verdientes Geld- doch als er erfährt, dass eine Gruppe Terroristen
von dem Plan, das Plutonium zivil zu transportieren erfahren haben, wird im klar, dass das ganze nicht so leicht wird, wie gedacht.
Doch Charly ist kein Mann, der so schnell aufgibt.
Mit Hilfe seines Enkels wird der Truck modifiziert, und gemeinsam begibt man sich auf die gefährliche Fahrt nach Arizona...

Gary Hudson, der sonst eher als Darsteller in diversen Filmen zu sehen ist, hat diesen typischen 80'er Jahre Action-Vertreter gedreht.
Meist hirnlos, oft übertrieben, und mit den "typischen" Nerv-Teenies der damaligen Zeit besetzt
kann "Thunder Run" trotzdem mit ein paar netten Actionszenen und Stunts punkten.
Aus heutiger Sicht ist der Film eher schwach, für Kinder der 80'er, die genau sowas kennen und mögen, gilt aber:

6/10

Auf DVD gibt es den Film vom Müll-Label "Best Entertainment"- und das sogar ausnahmsweise mal ungekürzt.
Dafür ist das Bild wie bei Best Entertainment üblich extrem unscharf, und das Cover der DVD zeigt Motive, die im Film nicht vorkommen.
Dazu kommt, dass der komplette Film stark abgedunkelt wurde- was aber leider schon in der VHS-Vorlage so war.
Dafür ist das Bild der VHS aber wenigstens schärfer als auf der DVD...
« Letzte Änderung: 14 November 2017, 17:27:35 von Retro »

Offline Retro

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ALIEN PREDATORS



Über Spanien stürzt ein Skylab-Labor der Apollo 14 Mission ab, welches gefährliche ausserirdische Sporen mit zur Erde gebracht hat.
Zunächst infizieren sich nur Tiere, doch schon bald greifen die Mikroorganismen auch auf die Menschen über.
Nach einiger zeit beginnen sich die betroffenen zu verwandeln, drehen komplett durch, und bringen jeden um, der in der Nähe ist.
Drei Amerikaner, die mit ihrem Wohnmobil in der Gegend unterwegs sind, stecken bereits mittendrin,
als sie auf einen NASA-Wissenschaftler treffen, der sie um Hilfe bittet...

In Deutschland und UK auf VHS nur stark geschnitten, und selbst in den USA nicht auf DVD erhältlich, musste hier eben ein NTSC-Tape her.
Deran Sarafian's Regiedebüt kann zwar keine eigenen Akzente setzen,
hat aber immerhin ein paar wenige durchaus gelungene Spezialeffekte, die wohl das meiste Budget verschlungen haben dürften.
Darstellerisch herrscht der typische 80'er Jahre B-Movie Durchschnitt, hier darf man ausser blödem verhalten nicht viel erwarten.
In der Mitte hängt der Film ziemlich durch, und der Bodycount ist generell eher gering-
man muss auch bis zum Ende darauf warten, dass eine Kreatur sichtbar auftaucht, welche dem Titel einigermaßen entspricht.
Da merkt man dann doch das vermutlich recht schmale Budget des Films.
Man muss dem Film übrigens zugute halten, dass er zwei Jahre VOR dem ersten "Predator" gedreht wurde,
insofern ist der Titel nicht mal reisserisch "zusammengeklaut", auch wenn man das aus heutiger Sicht natürlich denken könnte.

4/10

MONTY PYTHON LIVE AT ASPEN



1998, in Aspen, Colorado, treffen sich die fünf noch lebenden Monty Pythons (John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones, Michael Palin),
zusammen mit der Urne des 1989 verstorbenen Graham Chapman, und der Moderator Robert Klein Live auf einer TV-Bühne.
Der knapp eine Stunde laufende Film ist weder Doku noch Live-Show, sondern eine gelungene Mischung aus beidem.
Es werden Filmausschnitte und Sketche gezeigt, dazu gibt es teils chaotische Interviews, natürlich alles auf typische Monty Python-Art.
Auch auf die deutschen Folgen des "Fliegenden Zirkus" wird eingegangen-
Fragen und Antworten dazu in Deutsch, und mit beabsichtigt komplett falsch Übersetzten Untertiteln.
Es gibt nicht wenige Dokus und sonstige Zusammenstellungen der Pythons auf DVD-
nur "Live at Aspen" ist nirgends enthalten, auch nicht in der großen "Almost everything" DVD-Box, welche somit ihrem Namen alle Ehre macht.
(Der komplette Titel lautet "Almost Everything Ever In One Gloriously Fabulous Ludicrously Definitive Outrageously Luxurious Monty Python Box Set")
Monty Python-Fans mit dem Hang dazu, jeden Release der Pythons im Regal haben zu wollen, müssen somit auf die UK-VHS zurückgreifen.

Offline Retro

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REBELLEN DES GRAUENS



Im amerikanischen Bürgerkrieg hat der Befehlshaber der 44. Division der Nordstaatler einen Trupp Südstaatler gefangen genommen.
Da vor ihnen ein großes Minenfeld liegt, werden die Gefangenen, unter denen auch eine zivile Frau und ihr Sohn sind,
in das Minenfeld vorausgeschickt, welche so beinahe komplett in den Tod laufen- nur der Junge überlebt.
Über 100 Jahre später ist in dieser Gegend eine Truppe Soldaten wegen einer Feldübung unterwegs, welche zur aktuellen 44. Division gehören.
Sie treffen im Wald auf eine geheimnisvolle Frau, welche den Trupp warnt von hier zu verschwinden-
denn die Geister der damals genau hier getöteten sinnen noch immer auf Rache.
Schon bald geschieht unheimliches, aus der Übung scheint eine echte Angriffssituation zu werden.
Als einige der Männer allerdings die damals getöteten Südstaatler aus ihren Gräbern kommen sehen,
wird der Truppe langsam klar, dass sie hier nicht gegen normale menschliche Gegner antreten müssen...

Der ursprüngliche deutsche Titel der VHS-Erstauflage (siehe Coverscan) ist gar nicht mal so unpassend.
Spätere Veröffentlichungen haben deutlich unpassendere Titel gekriegt:
"Brigade der Zombies", "Rebellion der Zombies", und "Die Rückkehr der Lebenden Toten IV". Der Originaltitel lautet "The Supernaturals".
Mal ausgehend vom Original-und ursprünglichem deutschen Titel kann ich einfach nicht nachvollziehen,
woher die oft extrem miesen Reviews in Richtung "schlechter Zombiefilm," kommen.
"Rebellen des Grauens" ist kein Zombiefilm, und will auch gar keiner sein.
Ja, Tote kommen zurück und rächen sich an den lebenden. Ist z.B. bei Carpenter's Klassiker "The Fog" auch so. Gilt der als Zombiefilm?
Hier gibt es keine "Fleischfresser-Szenen" sondern untote Soldaten, welche einfach nur die Nachfolger ihrer damaligen Mörder töten wollen.
Von dem Zombie-Gedanken sollte man also mal wegkommen, fehlender (weil wegen "Zombies" erwarteter) Splatter ist kein Kritikpunkt hier!
Geht man einfach von einem übernatürlichen Film aus, sieht man das ganze schon anders.
Klar, "Rebellen des Grauens" ist ein billig produziertes B-Movie. Keine Frage, das kann man nicht schönreden.
Er ist auch sicher kein Highlight im Genre, aber bei weitem nicht so schlecht, wie er oft gemacht wird.
Die Ausgangsposition ist nicht uninteressant, mit größerem Budget (und besseren Schauspielern) hätte das durchaus was werden können.
In der Hauptrolle als Befehlshaber des Trupps ist Nichelle Nichols ("Uhura" aus Star Trek) zu sehen, und macht ihre Sache erstaunlich gut.
Einer etwas größere Nebenrolle spielt LeVar Burton (Geordie LaForge aus Star Trek Next Generation), kann aber nicht besonders herausstechen.
Der Rest der Schauspieler ist mit dem Begriff "Laiendarsteller" sehr treffend beschrieben.
Die meist vollkommen unpassende, "fröhliche" Militärmusik im Film kostet dem Werk allerdings durchaus noch einen Punkt.
Diese fällt schon in der ersten Szene negativ auf, während die Kamera über ein Schlachtfeld voller Leichen aus dem Bürgerkrieg fährt.
Wer nichts anderes als einen B-Grusler erwartet, und vielleicht sogar mal ein paar Star Trek-Veteranen in anderen Rollen sehen will,
muss dann nur noch mit einem Logikfehler- oder zumindest einer nicht sehr glaubwürdigen Erklärung gegen Ende leben.
Ansonsten sollte man sich den Film wirklich mal Vorurteilsfrei ansehen, auch wenn so oder so nicht mehr als Mittelmaß drin ist.
Speziell bei diesem Film würden mich daher andere Meinungen durchaus sehr interessieren...

4/10

Auf DVD ist der Film vom Müll-Label "Best Entertainment" erhältlich. Sowohl cut als auch uncut, beide sind ab 18.
Und was haben beide DVD's gemeinsam?
Unterirdisches, unscharfes Bild, und in der uncut-Version sind die nachträglich wieder eingefügten Szenen qualitativ NOCH schlechter als der Rest.
Warum habe ich wohl noch immer meine alte VHS im Regal? Weil dort Bild und Ton besser sind- und der Film uncut ist...
« Letzte Änderung: 15 November 2017, 10:29:44 von Retro »

Offline Max Blank

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die ersten CDs von 1983 sollen schon kaputt sein  :icon_confused:, bei den Retro-Spielen aus Ende 70iger/Anfang 80iger hieß es auch, daß die spätestens in 2010 hinüber wären  :bawling:,
ähnlich bei... VHS aus Anfang der 80iger ... ich hatte noch keine Ausfälle  :icon_mrgreen:

Ebenfalls, alles schon seit Release bei mir vorhanden, keine Ausfälle. Nur mit DVD und HD-DVD hatte ich bisher Probleme.  :icon_mrgreen:


Same here. Die meisten Probleme hatte ich bis jetzt mit DVDs (was aber auch manchmal am Player lag),
bei BDs hab ich bis dato noch keine Ausfälle gehabt.
« Letzte Änderung: Gestern um 14:02:42 von Max Blank »

Offline Retro

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HÖLLE VOR DEM TOD



"Hast du dich der Politik gewidmet? Die Erfahrungen eines Gangsters sind doch vielleicht eine Voraussetzung dafür!"
"Nein, das ist nichts für mich. Dafür bin ich nicht skrupellos genug."
In der Unterwelt herrscht Krieg- sowohl die Mafia, als auch kleinere Banden bekämpfen sich wo es nur geht-
und mittendrin steht die Polizei dem ganzen ziemlich machtlos gegenüber.
Ein ehemaliger Safeknacker erfährt vom Tod seiner Schwester, und wird gebeten die Leiche zu identifizieren.
Ehrensache, dass er erstmal seine alten Kontakte bemüht, um zu erfahren was genau passiert ist-
und natürlich um seine Schwester zu rächen.

Immerhin hat Regisseur und einer der Hauptdarsteller Alfio Caltabiano (Bekannter unter dem Pseudonym "Al Northon")
das Drehbuch zusammen mit Dario Argento entworfen, und die Musik stammt von Ennio Morricone.
Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass Argento auch dem Kameramann ein paar Tips gegeben hat-
viele eher unübliche Einstellungen erinnern durchaus an Argento's Filme.
Eigentlich hat "Hölle vor dem Tod" nur einen großen Nachteil- die ziemlich schwache Synchronisation mit teils unpassenden Sprechern.
Offensichtlich hat man mit der Synchro auch versucht, den Film auf "lustiges" Spencer/Hill-Niveau herunterzudrücken,
denn so mancher blöde Spruch ist absolut unpassend- und einige davon kommen an Stellen, wo niemand zu sehen ist, der gerade spricht...
Dumme Sprüche passen nur leider absolut nicht zu diesem ansonsten recht harten und ohne jeglichen Humor erzählten Film,
nicht eine einzige der Personen hat auch nur einmal ein Grinsen im Gesicht, kein einziger ist auch nur im Ansatz sympathisch.
Schade, hier würde ich mir durchaus eine Neusynchro wünschen, sollte der Film jemals auf DVD erscheinen.

7/10

Offline Riddick

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REBELLEN DES GRAUENS

Speziell bei diesem Film würden mich daher andere Meinungen durchaus sehr interessieren...


Also ich finde den Film auch bei weitem nicht so schlecht, wie er oft gemacht wird. Ist ein netter, kurzweiliger 80er-Jahre Grusel. Außerdem mag ich irgendwie dieser Wald-Atmosphäre in dem Film, besonders die Nachtszenen. Würde ihm sogar 6/10 geben.
"Schnell rennt das kriminelle Element,wenn es Dieter Krause kennt." - Tom Gerhardt (Hausmeister Krause)

Offline Retro

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BATES MOTEL



Norman Bates hat die letzten Jahre seines Lebens in einer Heilanstalt verbracht, wo er sich mit dem jungen Alex West anfreundete.
Als Bates stirbt, hinterlässt er Alex, welcher bald darauf entlassen wird, das Bates Motel.
Er beginnt das Motel zu sanieren, wobei auch die Leiche der Mutter von Norman Bates gefunden wird.
Diese wird begraben, doch kurz danach geschehen seltsame Dinge.

1987 gab es den ersten Versuch, aus der Geschichte rund um Norman Bates eine Serie zu machen.
Allerdings hat man hier so ziemlich alles falsch gemacht, was man sich nur denken kann-
weswegen nach den miserablen Kritiken zum Pilotfilm das Vorhaben auch schon wieder gestorben war.
Regisseur Richard Rothstein, welcher zuvor lediglich an der auch eher schwachen TV-Serie "Hitchhiker" mitgearbeitet hat,
und danach nie wieder in Erscheinung trat, hat mit "Bates Motel" einen unglaublichen Langweiler abgedreht.
Hauptdarsteller Bud Cort beherrscht genau zwei Gesichtsausdrücke (traurig oder blöd grinsend),
und besitzt maximal genug schauspielerische Fähigkeiten, um einen geistig instabilen Hamster spielen zu können.
Auch sonst passt hier absolut nichts. Der Film hat keinerlei Spannung, Thrill oder gar Horror, und ist zudem billigst inszeniert.
Wen wundert es da, dass aus der Serie (zum Glück) nichts wurde?

0/10

UND DIE ALPTRÄUME GEHEN WEITER



Ein weiterer Episodenfilm, genau genommen der Pilotfilm zur bei uns nie gelaufenen TV-Serie "Night Gallery", was auch der Originaltitel ist.
Da die Serie bei uns unbekannt ist, wurde lediglich der Pilotfilm veröffentlicht- und als Fortsetzung des ähnlich gelagerten "Alpträume" vermarktet.
Rod Serling (bekanntester Produzent und Drehbuchschreiber der "Twilight Zone") präsentiert hier anhand dreier Gemälde seiner Sammlung
zu jedem eine passende, unheimliche Geschichte:

1. The Cemetary
Jeremy Evans (Roddy McDowall) kann es nicht erwarten, das Haus seines reichen Onkels zu erben- und hilft ein wenig nach.
Kaum ist sein Onkel tot, macht er sich im Haus breit, und schikaniert Osmond Portifoy (Ossie Davis), den Butler seines Onkels.
Doch schon bald fällt ihm auf, dass eines der Bilder im Flur ständig andere Szenen zeigt:
Den Friedhof mit dem Grab seines Onkels, das geöffnete Grab, den offenen Sarg... kommt der tote aus dem Grab zurück um sich zu rächen?

2. Eyes
Die blinde Miss Claudia Menlo (Joan Crawford) war einst eine gefeierte Schönheit, ist heute aber eine verbitterte, alte Frau.
Ihr größter Wunsch ist es, sich selbst einmal, wenigstens für kurze Zeit, sehen zu können.
Eine neuartige Operationsmethode verspricht ihr genau das, allerdings wird dafür ein Spender benötigt, der danach natürlich ebenfalls blind ist.
Sie nötigt einen Mann in einer Notlage zur Spende seiner Augen- doch die Folgen sind für sie unerwartet...

3. Escape Route
Joseph Strobe, ein flüchtiger Nazi der wegen seiner Verbrechen gesucht wird, will seine Vergangenheit vergessen.
Er hat in Südamerika ein neues Leben angefangen, allerdings kommt ihm ein Nazijäger auf die Spur.
Als er bemerkt, dass er verfolgt wird flüchtet er in ein Museum, wo er auf einen KZ-Überlebenden trifft,
und ihn ein bestimmtes Bild fasziniert, auf dem er sich selbst zu erkennen glaubt...

Hier befindet sich mit der zweiten Geschichte, "Eyes", eine sehr frühe Regiearbeit von Steven Spielberg, was den Film noch interessanter macht.
Aber auch die beiden anderen Geschichten sind sehenswert, alle drei sind überzeugend besetzt, teils auch durchaus prominent.
Generell gilt hier das gleiche wie bei "Alpträume": Die Geschichten sind spannend erzählt, aber niemals brutal oder blutig.

8/10

Offline Retro

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HELTER SKELTER - DIE NACHT DER LANGEN MESSER



Erzählt wird die wahre Geschichte der "Hollywood-Morde" durch die sogenannte "Manson-Familie" im damaligen Anwesen von Roman Polanski.
Das ganze wird Halbdokumentarisch erzählt, und beleuchtet nicht nur die Morde selbst, sondern auch die Hintergründe der Beteiligten.

Nicht nur, dass dieser hervorragende TV-Film bei uns bisher nicht auf DVD erhältlich ist,
es gibt sogar nur eine extrem Handlungsgekürzte Fassung davon auf VHS.
Das liegt daran, dass man den ursprünglichen TV-Film bei uns auch im Kino ausgewertet hat- und dafür die Handlung ordentlich straffen musste.
So sind von den ursprünglich 188 Minuten gerade mal 88 Minuten übrig geblieben.
Man muss zwar durchaus zugeben, dass der Schnitt hervorragend gelungen ist, und man eigentlich nichts vermisst-
trotzdem würde ich den Film gerne mal ungeschnitten sehen, auch wenn 95% des Films nur im Gericht spielen.
Ich kenne schon einige Verfilmungen des Themas, doch bis heute reicht keine einzige an den 1976 von Tom Gries gedrehten Film heran.
Das liegt natürlich mit Sicherheit auch daran, dass Steve Railsback als Charles Manson eine absolute Idealbesetzung war,
dessen diabolisches Schauspiel hier kaum zu übertreffen ist.
Auch der Rest der Darsteller muss sich nicht verstecken,
und mit Marilyn Burns als Linda Kasabian ist sogar eine der Original Texas Chainsaw Massacre-Darstellerinnen dabei,
welche auch in späteren Teilen noch kurze Auftritte hatte.
Wer Gerichtsfilme mag, und / oder sich für das Thema Charles Manson interessiert, wird hier bestmöglich bedient.
Eine DVD mit beiden Fassungen, also geschnittene Kino, und komplette TV-Version, wäre ein Traum...

10/10

Offline Retro

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HAUCH DES TODES



Zwei Brüder spielen unerlaubterweise auf einer nicht gut gesicherten Großbaustelle.
Einer der beiden klettert an einem Seil in ein frisch ausgehobenes tiefes Loch, welches allerdings giftige Gase enthält.
Da er nicht mehr herauskommt, holt sein Bruder zwar sofort Hilfe, aber für den Jungen kommt jede Rettung zu spät.
Die Baugesellschaft versucht das ganze als Unfall darzustellen, der Junge sei einfach in das Loch gefallen und habe sich das Genick gebrochen.
Denn wenn es Untersuchungen gäbe, würde lange Zeit alles lahmgelegt werden- und Verluste in Milliardenhöhe wären vorprogrammiert.
Die Eltern glauben aber natürlich der Geschichte ihres Sohnes, und wollen die Wahrheit ans Licht bringen-
schließlich geht es scheinbar um generell verseuchten Boden, auf dem gebaut werden soll.
Schon bald sind von der Baugesellschaft angeheuerte Männer unterwegs, welche die Familie zum schweigen bringen sollen...

Regisseur Alan J. Levi ist kein unbekannter, der Mann hat viele TV-Serienfolgen und TV-Filme gedreht.
Auch "Hauch des Todes" ist eine TV-Produktion, allerdings eine recht gute- und ist mit ein paar halbwegs bekannten Darstellern besetzt.
Eine glaubwürdige Geschichte, routiniert gedreht, und mit durchweg akzeptablen Darstellern ausgestattet.
Trotzdem ging der Film wohl ziemlich unter, was eventuell auch am reisserisch gestalteten Cover liegt- welches falsche Erwartungen weckt.
"Hauch des Todes" ist mehr Ökothriller als Actionfilm mit Killern und Schießereien, auch wenn es durchaus nicht nur ruhig zur Sache geht.

6/10

W - WAHNSINN



Katie's Ex-Ehemann William hat sie in ihrer Ehe schlecht behandelt, weshalb sie einfach verschwindet.
Als William dann wegen vermuteten Mordes an seiner verschwundenen Frau vor Gericht steht, bleibt sie untergetaucht,
obwohl sie ihn natürlich vor dem Gefängnis hätte bewahren können.
William kommt in's Gefängnis, Katie lernt mit Ben einen netten, neuen Mann kennen.
Jahre später: Das Leben der beiden hat sich weitgehend normalisiert, als plötzlich seltsame Unfälle passieren:
Bei Katie's Auto klemmt das Gaspedal (sie ist aber blöd genug trotzdem einen Gang einzulegen und Vollgas loszufahren),
und bei Ben versagen die Bremsen. Auf beide Autos hat jemand ein großes "W" hinterlassen.
Ist William wieder frei, und will sich rächen?
Der windige Privatdetektiv Charles Jasper meldet sich bei ihnen, ist bestens informiert- und verspricht zu helfen.
Als nächstes werden, trotz Hilfe des Detektivs, die Hunde der beiden brutal abgeschlachtet.
Doch William sitzt laut der Gefängnisleitung noch ein, und Jasper kommt dem Geheimnis von Katie auf die Spur...

Ex-Model Twiggy bedient jedes Klischee: Hübsch, Blond, zu blöd zum Autofahren- und als Schauspielerin unbegabt. Hauptsache sie sieht nett aus.
Selten hat mich eine Hauptrolle so sehr genervt wie hier. Ihr (Film)Partner, gespielt von Dirk Benedict, ist da leider auch nur minimal besser.
Und auch die restlichen Darsteller haben wohl keinen Grund gesehen, das Niveau zu heben.
Das ist schade, denn im Grunde ist die Geschichte ja nicht einmal so schlecht der Covertext vergleicht "W" sogar mit Hitchcock-Filmen.
Spannung kommt allerdings erst ab der hälfte des Films auf, auch mit der Logik hat man es generell nicht so.
Führungen von Privatpersonen durch das Gefängnis gehen z.B. ungesichert mitten durch den Hof,
in dem diverse Mörder und sonstige Straftäter die dort einsitzen frei herumlaufen.
Es werden zwar genug Hinweise gelegt, um den Zuschauer zu verunsichern, wer denn nun dahintersteckt-
aber die genannten Negativpunkte ziehen den Film doch ziemlich runter. Mittelmaß.

5/10