Autor Thema: Lost in Space (Serie 2018)  (Gelesen 375 mal)

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Online mali

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Lost in Space (Serie 2018)
« am: 23 Februar 2018, 11:23:34 »
Gerade gelesen, das es ab 13.04. ein Remake von Lost in Space auf Netflix gibt.

Mit unter anderem: Mina Sundwall, Max Jenkins, Molly Parker, Parker Posey, Toby Stephens

Trailer:
https://www.netflix.com/title/80104198


Neugierig bin ich schon. Besser als der Film zuletzt kann es ja eigentlich nur werden :-)

Online StS

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #1 am: 6 März 2018, 18:01:37 »


Joa, hat im Grunde fast schon Kino-Qualität
« Letzte Änderung: 6 März 2018, 19:19:18 von StS »
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Online Hitfield

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #2 am: 7 März 2018, 00:54:53 »
Ja, das hat Kino-Niveau.

Die Vorlage ist ohnehin gut und verdient mal eine gute, zeitgemäße Umsetzung. Erstaunlich, dass schon wieder (exakt) zwanzig Jahre seit der enttäuschenden Filmadaption vergangen sind. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie Stephen Hopkins ("Predator 2", "Nightmare on Elm Street 5" und der hervorragende "Judgment Night" - auch sein Debüt "Dangerous Game" war prima) das so in den Sand setzen konnte mit Schauspielern wie Gary Oldman, William Hurt oder Heather Graham und einem Budget von 80 Mio. US$.
"All those moments will be lost in time, like tears in the rain."

Online mali

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #3 am: 16 April 2018, 16:27:58 »
Hat schon jemand reingesehen?

Online Dashu

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #4 am: 16 April 2018, 17:50:50 »
Jop, Top Serie, sehe mir das mit meinem Sohn an. Es hat einen sehr großen Survival Faktor, auch wenn die Themen manchmal etwas zu häufig dem Zufall entsprechen, das macht aber gar nichts. Die Figuren werden recht gut in Szene gesetzt, teils kommt man sich so vor als befinde man sich mitten drin , statt nur dabei. Vom Set her gibt es wenig zu sehen, damit wird man dann aber gezielt in Häppchen gefüttert.
Ein bisserl närrisch wirken alle ein wenig aber hey ich sage wirklich die ideale Sci Fi Familien Sendung, ohne die Vorlagen kaputt zu machen. Gerade diese Stille Atmosphäre und langatmig ausgearbeitet Szenen hinterlassen diesen Knackpunkt, den nicht einmal der aktuelle Doctor Who gegenüber dem Original einfangen konnte. Wobei Lost in Space bei weitem nicht so gut ist, sich aber durchaus sehr interessant ansehen lässt. 9,5/10, definitiv Suchfaktor und mega Hunger auf mehr!

Stetige Spannung, ein bisschen Gruselfaktor, Top Sci fi, Survival Weltraum, sehr faszinierender Planet, Top Vegetation und ALFs-  der halbe Punkt geht drauf wegen doch so manchem "dummen" Zufall, auf dem die typischen Dialoge anfallen, wobei dennoch auch oft geschwiegen und nachgedacht wird, statt nur permanent die Dialoge zu pressen. Das ist nicht immer perfekt, aber man merkt, da hat man sich sehr gut Gedanken drüber gemacht. In meinen Augen die beste Serie, welche ich bisher in diesem Jahr gesehen habe. Generell ein gute Kombination verschiedener Neuzeit und Klassik Elemente des Genres. Wer Weltraum Serien liebt, der wird mit Sicherheit tief damit abtauchen können. Denke so steht das aktuell in meinem Kopf:
Dr.Who, Planet der Affen, Barbarella, Star Trek, Stargate, Star Wars, Lost in Space. eine Box dazu wird gekauft und kommt direkt in mein Sammlung an Top Sci Fi Serien. Kult war es ohnehin schon, es tut den Klassikern aller Ehre.
Ein Raumschiff Absturz fühlt sich auch wie einer an. Ich kann die Serien spüren auf meiner Gänsehaut:

« Letzte Änderung: 16 April 2018, 17:58:59 von Dashu »

Online mali

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #5 am: 16 April 2018, 17:58:12 »
Oh schade. Das klingt ja ernüchternd. Dachte das es gut sein könnte.

Online Dashu

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #6 am: 16 April 2018, 18:00:12 »
Oh schade. Das klingt ja ernüchternd. Dachte das es gut sein könnte.
ist es doch,  :viney: :icon_mrgreen:

Online mali

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #7 am: 17 April 2018, 09:11:52 »
Ach so  :icon_cool:


Also gestern mal die ersten 3 Folgen geguckt und: Ja - gefällt.

Ehrlich gesagt waren meine Erwartungen zwar mehr in Richtung Space Opera, aber so geht es auch. Optik stimmt, steht Kinofilmen eigentlich in Nichts nach und die Story hat zumindest meine Neugier soweit geweckt, das ich wissen möchte wie es weitergeht. Interessante Interpretation bekannter Figuren aus den Vorgängern hier und da.


Wie ich las, gab es übrigens 2004 bereits einen unaired Pilot einer Serien-Neuauflage.

Offline SAL

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #8 am: 18 April 2018, 12:52:04 »
Ich fand die Serie auch gut, auch wenn einige Momente zum  :doof: :00000109: :icon_evil: :icon_rolleyes: :viney: waren.
Allein die unsäglich nervigen stereotypen Teenies, die alle 9 Doktortitel haben, dreren nervtötendes Teeniegelaber einem echt auf den Sack ging.
Von der Oreo-Schleichwerbung rede ich mal nicht...

Ich hatte das Gefühl die Serie wurde zu sehr auf ALLE Zielgruppen gemünzt.
Jede Zielgruppe sollte angesprochen werden mit dem ganzen Dramakram.
Eheprobleme für Erwachsene, Teenieunsinn für dumme Teenager, Roboterkram für Kinder...

Und auch der Klassiker "Mann hat Schuld/entschuldigt sich obwohl Frau fremdgefickt hat" darf nicht fehlen, man merkt halt wer das Drehbuch geschrieben hat.

7/10

Offline Peter2013

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #9 am: 18 April 2018, 13:38:50 »
Und auch der Klassiker "Mann hat Schuld/entschuldigt sich obwohl Frau fremdgefickt hat" darf nicht fehlen, man merkt halt wer das Drehbuch geschrieben hat.

Meinst Du damit die dunkelhäutige Tochter der Robinsons? Falls ja, wurde das mal thematisiert? Falls ja, wann?  :D
Ich hatte mir nämlich auch schon Gedanken darüber gemacht.
Ansonsten fühlte ich mich mit der Serie gut unterhalten und auch die Effekte konnten sich sehen lassen. 2. Staffel darf gerne kommen.

Offline SAL

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #10 am: 18 April 2018, 18:18:57 »
Ja nach dem Ende will ich eine 2 Staffel, definitiv!

Das mit dem Fremdgehen wurde nicht thematisiert, nur einmal kurz erwähnt "auch wenn ich nicht die leibliche Tochter bin" (Ach Nee... :icon_rolleyes:),
aber wie soll sowas denn sonst entstanden sein?
Es ist halt nunmal ein Problem eine düstere SciFi Serie für die ganze Familie zu machen.
Und das die meisten Folgen von Frauen geschrieben wurden macht es mMn nur schlimmer.
Einfach mal Strichliste führen wie oft in der Serie geheult, gejammert, gewinselt, geknuddelt, familyhug etc. vorkommt.

Es war fast alles irgendwie vorhersehbar, Situationen, sogar Dialoge, alles von der Stange, aus dem Klischeebuch...
Gut umgesetzt, aber dennoch zu oft schon gesehen...
Die Besetzung fand ich Klasse!
Da hat alles gepasst.

Ich würdem ich trotz meiner Kritik auf eine 2 Staffel freuen, jetzt will ich auch wissen was es mit "Gefahr" auf sich hat.



Offline Private Joker

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #11 am: 18 April 2018, 18:35:50 »
Wenn die beiläufigen Bemerkungen in einigen Vorab-Artikeln über die Serie nicht danebenliegen, soll die dunkelhäutige Tochter aus einer ersten Ehe von Mrs Robinson stammen, also nix mit fremdgefickt (das passte auch nicht wirlich zu der Machart der Serie). Letztlich natürlich nur ein Kunstgriff, um in die ethnische Richtung auch was zu tun.

Generell würde ich SAL in dem Punkt mit den "ALLEN Zielgruppen" deutlich wiedersprechen, das ist ganz eindeutig und eigentlich ausschließlich Familien-TV im SF Gewand. Und damit ein sehr klarer Gegenentwurf zur aktuell eher düster-erwachsenen SF-Welle der letzen Zeit, von Expanse über das neue ST bis zu Altered Carbon.

Die hierbei natürlich notwendige jugendlichen Figuren sind dabei für die Macher immer eine Gratwanderung - nennen wir es die Crusher-Problematik: ein Tick zu viel "junges Genie", und man hat das Publikum aller Altersschichten ganz fix gegen sich. Die sonst gerne genommenen hormongesteuerten Vollhonks und notgeilen Handygirlies würde dagegen niemand für so eine schwierige Mission auswählen. Im Rahmen des Möglichen und soweit ich das von außerhalb der Kernzielgruppe beurteilen kann, wurde das hier ganz passabel gelöst, keiner der Figuren ist ausschließlich nach Klischee gestrickt. Auch wenn stark zu vermuten ist (bin erst bei Folge 3), dass der ältesten Tochter ganz fix ein Flirt mit dem knuffigen Piloten ans Bein getackert wird und der Junge mit seinem Roboter die Familie ständig retten muss.

Wer sich mit dieser Art von modernen Waltons im All anfreunden kann, wird hier sicher gut bedient, technisch ist das mehr als o.k, die Szenen im Eis wirken in jedem Fall schon mal um Welten besser als alles, was The Terror in 10 Folgen gezeigt hat.

In diesem Sinne - Gute Nacht, John-Boy.

"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

Offline SAL

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #12 am: 20 April 2018, 12:45:42 »
Woraus besteht denn eine normale Durchschnittfamilie?
Vater (erw. Mann), Mutter (erw. Frau), Sohn & Tochter (Altersgruppe 10 - 17)

Somit gibt es in der wie du es ausdrückst "Familienunterhaltung" also 4 unterschiedliche Zielgruppen
die man ansprechen will, um den maximalen Profit etc. zu generieren.

Wo habe ich jetzt Unrecht?

Online Dashu

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #13 am: 20 April 2018, 13:38:45 »
Das Sie Profit wollen, das kann man Ihnen auch nicht vorwerfen, verschiedene Zielgruppen a´Charakter ansprechen zu wollen, ob gewollt oder nicht, kann sich ja nur positiv auf eine Serie auswirken. So entstehen verschiedene Figuren, so wie im echten Leben.

Die Doktortitel Kinder finde ich von den Dialogen eigentlich noch am besten. Nicht zu weit hergeholt, Gespräche die halt Kids führen, das macht manchen vielleicht nicht Spaß, da Sie sich mit so etwas nicht mehr identifizieren können. Aber gerade Kindern macht es Spaß.

Der Punkt ist mir auch am wichtigsten. Bei Dr. Who muss ich die Folgen zuvor sichten, bevor ich Sie meinem Sohn zeigen kann. Bei Lost in Space kann ich generell bedenkenlos mit ansehen lassen, wobei ich allerdings mit dem Roboter Suizid etwas unzufrieden war, wenn Sie die Serie schon familienfreundlich führen, dann hätte so etwas nicht sein dürfen. Es hätte genügt wenn sich der Roboter abschalten ließe. Aber gut man kann diese Szene auch verbissen sehen.

Ich freue mich jedenfalls sehr, das die Serie seinen Familien gebundenen Aspekt sehr ernst nimmt, dennoch Erwachsene gleichermaßen anspricht. Heut zu Tage ist es wirklich schwer Scifi einem Kind näher zu bringen, wenn 90% nur noch auf einem sehr harten Niveau baut. (grad Klassiker die im Ursprung eigentlich für Kinder waren)
z:B kann ich Problemlos meinem Kind Planet der Affen Klassik zeigen, doch bei den neuen Filmen wurde rein auf Erwachsene gezielt, das ist sehr schade.

Und hier wurde eindeutig eine gute Mitte gefunden. Bin aber gespannt ob sich dieses Niveau halten kann, denn leider sind es zu meist die Eltern, die den Kindern so etwas entweder gar nicht mehr zeigen oder aber gar nicht darauf achten, was Kinder ansehen und da ist dann Lost in Space für manche schon wieder zu harmlos.

Wie dem auch sei, ich bin mit der Serie nun nach kompletter Sicht sehr glücklich. So etwas gab es eigentlich schon lange nicht mehr. Mal ganz von Dr. Who abgesehen, der kann aber was es Scifi angeht nicht die Antwort auf alles sein. Hätte gerne mehr davon, Klassiker hat mein Sohn schon alle gesehen ^^

Offline SAL

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #14 am: 20 April 2018, 14:07:26 »
verschiedene Zielgruppen a´Charakter ansprechen zu wollen, kann sich ja nur positiv auf eine Serie auswirken. So entstehen verschiedene Figuren, so wie im echten Leben.

Nö!
Zeige mir Menschen im echten Leben die so sind wie die Robinsons... (16j. Teeniegirl mit 7 Doktortiteln,...klar finde ich überall)
Das Problem mit "jedem ansprechen wollen", jedem gerecht werden, bedeutet im Umkehrschluss es keinem Recht machen zu können.
Die Story und auch die Charaktere hier dümplen so da hin im Mittelmaß, nichts neues und nichts besonderes.

By the book, eine Serie die ja nichts zu sehr innovativ macht, alles schön seicht, schön oberflächlich, alles schon tausend mal besser (ausgearbeiteter) gesehen.

Online mali

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #15 am: 20 April 2018, 14:19:38 »
Wenn man sich vorstellen kann, das Familien interstellare Reisen machen, dann kann man sich doch eigentlich auch gut vorstellen, dass die Lernmethoden und/oder die Intelligenz soweit fortgeschritten ist, das auch in jungen Jahren bereits einiges erreicht werden konnte :-)


Wie gesagt: Ich hatte auch was anderes erwartet bei der Serie, aber dennoch ist sie unterhaltsam (bisher). Nette Space Opera und Weltraumaction wäre mir aber auch lieber gewesen.

Online Dashu

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #16 am: 20 April 2018, 16:50:51 »
verschiedene Zielgruppen a´Charakter ansprechen zu wollen, kann sich ja nur positiv auf eine Serie auswirken. So entstehen verschiedene Figuren, so wie im echten Leben.

Nö!
Zeige mir Menschen im echten Leben die so sind wie die Robinsons... (16j. Teeniegirl mit 7 Doktortiteln,...klar finde ich überall)
Das Problem mit "jedem ansprechen wollen", jedem gerecht werden, bedeutet im Umkehrschluss es keinem Recht machen zu können.
Die Story und auch die Charaktere hier dümplen so da hin im Mittelmaß, nichts neues und nichts besonderes.

By the book, eine Serie die ja nichts zu sehr innovativ macht, alles schön seicht, schön oberflächlich, alles schon tausend mal besser (ausgearbeiteter) gesehen.

Eh die wo Doktor ist - ist doch 18, so weit ich mich entsinne, und natürlich ist das die Zukunft, da sind die Lernmethoden nicht mehr wie Heute.

Aber jetzt sag mir mal bitte welche Serie es groß besser macht, denn das würde mich schon sehr interessieren. Ich kenne eigentlich so ziemlich alle Scifi Serien und würde mal salopp sagen. Bei keiner davon sind die Dialoge auf einem recht höheren Niveau, ich will damit nicht sagen das dieses recht hoch sei. Habe ich ja schon im Ausgangpost gesagt. Jedoch ist es Kindgerecht. Einzige die mir einfällt ist Star Trek und die ist aber auch nur bedingt raffiniert.
Natürlich sind verschiedene Charakteristika das A und O, das es realer wirkt. Wäre jeder gleich widerspricht es doch eher meiner Zufriedenheit. Charaktere müssen sich deutlich unterscheiden. Und das tun Sie. Anders wäre das noch flacher. So wie in Sliders, wo jeder praktisch gleichgeschaltet Schlüsse zieht und alle darauf "aha" sagen, nein danke. Dann lieber die Robinsons, von denen eine Zickig ist, die andere Schwermütig, der nächste verspielt, Vater und Mutter .....verantwortungslos :D

Ich mein welches Level muss eine Serie für dich haben, damit Sie Glanz zeigen, bedenke dies ist eine Familien Sendung. Kinder sollen auch noch verstehen was los ist und das ist auch gut so. Man kann es freilich nicht immer allen Recht machen, gerade in einer Zeit wo Kritik fasst schon ein Trend geworden ist.  :kotz:
« Letzte Änderung: 21 April 2018, 16:37:03 von Dashu »

Offline Private Joker

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Re: Lost in Space (Serie 2018)
« Antwort #17 am: 20 April 2018, 21:55:21 »
Woraus besteht denn eine normale Durchschnittfamilie?
Vater (erw. Mann), Mutter (erw. Frau), Sohn & Tochter (Altersgruppe 10 - 17)

Somit gibt es in der wie du es ausdrückst "Familienunterhaltung" also 4 unterschiedliche Zielgruppen
die man ansprechen will, um den maximalen Profit etc. zu generieren.

Wo habe ich jetzt Unrecht?

Natürlich will jede Serie möglichst breite Zielgruppen ansprechen. Nur fragt sich, was davon auf dem Schirm zu sehen ist: Mama und Papa R. sind für sich eher blasse Figuren, definieren sich fast ausschließlich über die Beziehung zu und die Sorge um die Kids. Die einzige davon unabhängige und eher dürftige D-Story (diese unmotivierte Beziehungskrise), die man denen ins Drehbuch gepinselt hat, wird niemand aus der Ziel/Altersgruppe für sich alleine zum Einschalten bewegen. Für die YA-Fans aus dem "100"-Lager sind die Kids mit Sicherheit zu unselbständig und zT zu klein, die Eltern zu dauerpräsent, zu wenig Hormonaction, die Handlung zu gewaltarm. So bleibt als Kernzielgruppe halt die typische mitteljunge weiße (US-)Familie, die ab und an noch mal versucht, irgendwas mit den 8-14jährigen Sprösslingen gemeinsam zu sehen, ein bisschen Action, ordentliche Effekte, nicht zu brutal, keine ständig dauerhaft abtretenden Hauptfiguren.

Da kann ich wenig Bandbreite in der Zielgruppensteuerung erkennen. Dass Zaungäste vor allem aus dem Lager "SF - wird mal angetestet" (wie ich und ein paar andere sicher auch) willkommen sind, steht außer Frage.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)