Stranger Things (Ryder, Harbour - Netflix)

Begonnen von StS, 9 Juni 2016, 19:35:02

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DisposableMiffy

Stranger Things S3 - 8-8.5/10

• Atmosphäre wieder spitze
• die Figuren sind weiterhin super, auch wenn es diesmal recht wenig an Charakterentwicklung gab
• dass Hopper ständig auf Krawall gebürstet war, hat mir allerdings nicht gefallen
• Murray bester Mann
• die Russen sind da *gähn*
• Hoppers Abgang fand ich lausig inszeniert. Wieso bleibt er neben der Maschine stehen und versucht nicht mal, sich zu retten? Quatsch mit Soße
• das Design des Monsters (mehrbeiniger Exkrementhaufen mit Zähnen) hat mir auch nicht gefallen, ist aber letztlich Geschmackssache und keine "schlecht gemacht"-Kritik
• Ende der letzten Folge natürlich fantastisch, da muss man sich für das Serienfinale dann ordentlich ins Zeug legen


S2 > S1 > S3
letterboxd.com

Dumm geboren, nichts dazu gelernt und die Hälfte davon vergessen.

Hearing only what you wanna hear and knowing only what you've heard.

Newendyke

Zur end credits scene, haben die Russen Hopper aus dem upside down befreit und dann eingekerkert? Natürlich könnte es ein x-beliebiger Ami sein, von dem sie da sprachen, aber würde erstmal wenig Sinn ergeben... Na ja, ich hoffe mal, dass wir "nur" ein Jahr auf die letzte Staffel warten müssen.


"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

StS

Ist mit Sicherheit Hopper
Hoffe auch, dass wir nicht zu lange auf S4 warten müssen - aber überstürzen sollen sie es auch nicht; schließlich soll die hohe Qualität ja gehalten und es ein würdiger Abschluss werden.  :happy2:
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Newendyke

8 Juli 2019, 10:41:48 #63 Letzte Bearbeitung: 8 Juli 2019, 12:04:48 von Newendyke
Wünsch mir natürlich, dass Hopper zurückkehrt, aber möglich wäre auch Brenner / Elvie's Vater oder auch Murray. Am Ende orakel ich mir wieder einen ab und dann ist es doch nur ein neuer Charakter, den sie für S4 reingeschrieben haben. Mann, ICH HASSE CLIFFHANGER!!!!!

Ja, das schon, aber ich denke eher, dass wir nicht länger warten müssten, weil die Duffers erst noch S4 planen und schreiben müssen, sondern eher weil die ganzen Darsteller sehr, sehr viele Projekte nebenher laufen haben, die zur etwaigen Verzögerung beitragen könnten... aber gut, würde mich auch nicht überraschen, wenn NEtflix schon demnächst ein geplantes Startdatum nennen wird.


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StS

Auch in Staffel 3 stellt einen "Stranger Things" weiterhin mehr als nur zufrieden: Tolle, sympathische Charaktere, die obendrein eine famose Chemie miteinander aufweisen (u.a. ist David Harbour´s Hopper zurecht ein Publikumsliebling und markiert Ethan Hawke´s Töchterchen Maya eine willkommene Ergänzung des Ensembles), Kino-taugliche Bilder und Spezial-Effekte, eine absolut großartige Ausstattung (allein die unzähligen Achtziger-Produkte überall), eine nette Song-Playlist, Zitate und Anspielungen en masse sowie eine Story, die Science-Fiction und Horror stimmig mit Humor und Drama vereint. Hier steht nun die Pubertät des Kids im Fokus - ebenso wie einige andere Beziehungen, die sich entwickeln. Die Russen mögen wohl nicht die kreativsten Baddies sein - passen an sich aber prima in die 80er (jip, "Red Dawn" findet in diesem Kontext erfreulicherweise auch Erwähnung). Das Creature-Design gefiel mir (hat mich zum Teil an "the Blob" erinnert) - der "Body Snatchers"-Aspekt ebenfalls. Ich hoffe bloß, dass die kommende (offenbar dann wohl finale) Staffel stärker auf die "Hintergründe" der "Upside Down"-Welt eingeht und dieser absolut sehenswerten, fein gemachten Serie einen würdigen Abschluss verleiht...

starke 8/10     
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Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Mr. Blonde

Habe mir vorhin nur kurz die ersten 5 Minuten angesehen und die machen richtig Bock auf mehr. "Indiana Jones" meets "Wolfenstein" und endlich böse Russen. Das wird ein Fest.  :dodo:


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StS

S3 ist bestens angelaufen...

ZitatIndependent data on Stranger Things viewership cemented its status as one of Netflix's biggest shows in previous seasons. Now, the streaming giant says the third season has racked up record viewership over its first four days.

According to the company's latest selective data dump, 40.7 million member accounts have watched at least part of Stranger Things' third season. (Netflix counts a "view" as a member account having watched 70 percent of one episode of a series or 70 percent of a film.) That's the fastest a Netflix original has ever accumulated such a large audience, according to the streamer.

Netflix also says 18.2 million member households have already finished the eight-episode season. Per usual, the streamer is not releasing data on the total number of viewers or average audience for a given episode.

By comparison, Netflix said in April that its comic-book drama The Umbrella Academy was viewed in 45 million member households worldwide in a month, and in January that Sex Education and You were on pace for 40 million global views in their first months. Stranger Things has reached those heights in less than a week.

(HollywoodReporter.com)
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(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Moonshade

Da wird Season 4 nur noch eine Frage von Tagen sein...
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

"Guten Tag, führen Sie Bücher über Paranoia?" - "Ja, die stehen alle hinter Ihnen!"

"3.Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things.!" (Douglas Adams)

Roughale

So gut wie ich die Staffel fand, muss ich doch sagen, dass mir die Kinder lieber waren als die Teenager, es fehlte mir etwas und diese Liebeleien brauche ich auch nicht unbedingt - aber die Zeit kann man nun mal nicht anhalten... Und die kleine Schwester hat auch oft stark genervt, hatte aber auch klasse Momente, insofern...

Für mich bleibt Staffel 1 ungeschlagen die beste Staffel, 2 fand ich schwach und 3 etwas besser, trotz der erwähnten Abstriche...

esta es la mejor mota
When there is no more room for talent OK will make another UFC

Moonshade

Ich bin jetzt mit Staffel 3 halb durch (ich portionier mir das, sonst sitz ich zu lange trocken...) und ganz zufrieden, allerdings finde ich auch, dass sich ein Gewohnheitsgefühl eingeschlichen hat und der wegen zu vieler Personen arg aufgesplitterte Plot rund um Russen und Body Snatcher doch (bis dahin) wenig wirkliche Überraschungen in der Box hatte, eher hochqualitatives Business as usual.

Mit dem Unterthema vom Kind zum Teenager samt Liebesnöte und Vernachlässigung ist das natürlich organisch weiter entwickelt, setzt der Serie aber auch zeitliche Grenzen.

Ich hab natürlich nicht alles gesehen und vielleicht bilde ich mir das im Zeitalter sexueller Aufgeklärtheit nur ein, aber soll Will Byers ggf tendenziell schwul und Max (mit den überdeutlich ins Bild gestellten Regenbogen-Shirtärmeln) lesbisch sein? Das Thema fehlt der Serie ja bisher.

Das größte Grauen sind bisher die Klamotten und Haarschnitte der Jungs, nicht die Dimensionsmonster, aber inzwischen ist es gewisse, dass Millie Bobby Brown wirklich schon ein Menge falsch machen muss, wenn sie eine lange Karriere im Filmbiz vermeiden will.
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StS

Zitat von: Moonshade am 22 Juli 2019, 10:11:35Ich hab natürlich nicht alles gesehen und vielleicht bilde ich mir das im Zeitalter sexueller Aufgeklärtheit nur ein, aber soll Will Byers ggf tendenziell schwul und Max (mit den überdeutlich ins Bild gestellten Regenbogen-Shirtärmeln) lesbisch sein? Das Thema fehlt der Serie ja bisher.

Abwarten... bis Du durch bist.   :happy3:
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Mr. Blonde

22 Juli 2019, 10:29:13 #71 Letzte Bearbeitung: 22 Juli 2019, 10:32:24 von Mr. Blonde
Staffel 3 gefiel mir wieder recht gut, wobei der von Moonie angesprochene Abnutzungseffekt leider nicht von der Hand zu weisen ist. Richtig gestört hat mich nur die Fehlentwicklung von Joyce und Jim. Meine Güte, gehen die erzwungenen, wohl humoristisch gemeinten Streiterein zwischen den beiden auf den Keks. Jedes mal, wenn die beiden ihre 5 Minuten hatten, wollte ich schnell einen Schwenk zur Jugend. Ich weiß nicht, was die Schreiber da geritten hat, aber das muss in Staffel 4 aufhören. Sonst verschwendet man da eigentlich zwei gute Schauspieler und zerstört die Figuren. Ansonsten waren Thematik, Musik und die vielen Anspielungen wieder absolute Spitze. Wobei sich die Story mit ihrer Körperfresserthematik doch anders entwickelte, als ich mir gewünscht hätte. Es darf auch mal etwas mehr in Richtung "Indiana Jones" oder "Die Goonies" gehen. Mit dem russischen Terminator kam ich zunächst nicht klar, allerdings wurde das recht schnell recht amüsant. Vor allem das Finale mit Hopper erinnerte stark an den Finalkampf aus T2 im Stahlwerk. Zwar falsches Jahrzehnt, aber grinsend hingenommen.


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Moonshade

Zitat
ZitatIch hab natürlich nicht alles gesehen und vielleicht bilde ich mir das im Zeitalter sexueller Aufgeklärtheit nur ein, aber soll Will Byers ggf tendenziell schwul und Max (mit den überdeutlich ins Bild gestellten Regenbogen-Shirtärmeln) lesbisch sein? Das Thema fehlt der Serie ja bisher.

Abwarten... bis Du durch bist.  :happy3:
Aha! Ich bin gespannt...

Ich gebe zu, Hopper geht mir in der ersten Staffelhälfte auch tierisch auf den Keks, vor allem verstörend, wenn er beim ersten Anzeichen von Gefahr wieder übergangslos auf professionell schaltet.

Die Anspielungen sind natürlich wieder wunderschön, zum Schlussbild der Folge (mit den Übernommenen im Keller) "We will meet again", das Schlusslied aus "Dr. Seltsam" einzuspielen, entlockt schon ein fettes Grinsen (etwas, was Nicht-Kennern leider immer entgeht).
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Moonshade

Okay, wir sind durch - und ja, ich bin wieder mehr als zufrieden.

Natürlich erscheint manches inzwischen relativ gewohnt, was z.B. den Aufbau und die Abfolgen angeht und die Macher haben sichtlich Schwierigkeiten, die immer noch anwachsende Zahl an Kindern und Teenagern in einer nur 8teiligen Staffel zufriedenstellend unterzubringen (wobei Steve und Robin wirklich das Plus der Staffel sind). Das geht zu Lasten des Originalquartetts, welches mit Ausnahme von Dustin hier über gewisse Strecken nur Staffage ist; Lucas, Will und Mike sind eigentlich nur in dem Heranwachsen- und Freundinnenplot richtig involviert und der musste ja leider über kurz oder lang in den Hintergrund treten.

Tja, Hopper...
...mag sein, dass David Harbour ein Publikumsliebling ist, über weite Strecken verwandelt er sich hier zur Comicfigur aus einer beliebigen Sitcom, der bei Bedarf plötzlich auf hyperkompetent und verantwortungsbewusst schaltet. Augenrollen bei mir. Dafür wurde ein wenig eines möglicherweise komplexeren Plots geopfert, wobei mir die Klischeerussen jetzt nicht wirklich geschmeckt haben - die offenbar Megakomplexe unbemerkt in anderthalb Jahren unter Landschaften basteln können und am Ende offenbar binnen fünf Minuten spurlos alle verschwinden. Dass Dr.Owens an Ende einen 10-Sekunden-Auftritt hat, wird der Sache auch nicht wirklich gerecht.

Natürlich läuft ST in seinen 8-Folgen-Rhythmus wie geschmiert und die Zitate kommen dick und eimerweise, aber manches wirkt irgendwie aus dem Hut gezogen, z.b. Dustins Supernerdfähigkeiten (übrigens keine Überraschung, dass man Suzie erst in Folge 8 erstmals sieht, das konnte man schon in Folge 1 voraussagen).

Zum Problem wird auch, die steigende Anzahl an Jugendlichen möglichst alle am Leben zu halten, was in der Mall schon etwas bemüht war. Dass Eleven nicht die Allzweckwaffe für alles sein kann, war aber eine erfreuliche Entwicklung.

Highlights waren sicher Murray, Steve und Robin und Nancy Wheeler, das Creature Design und ein gewisser Limahl-Song, sowie für mich der Back-to-the-Future-Showdown auf dem Mall-Parkplatz als Augenzwinkern, verschenkt hat man leider Cary Elwes und Cara Buono, der man zu selten wirklich etwas zu tun gibt.

In der Rubrik "GANZ GANZ SCHLIMM" verbuche ich aber noch die Klamotten und Frisuren von Will und Mike, denn wenn ich mich an eins in den 80ern nicht mehr so recht erinnern kann, dann an die furchtbaren Prinz-Eisenherz-Pottschnitte (die sind aus den fernen 70ern maximal) und auch Shirts und Hemden, die von Teenagern ständig ordentlich in ihre Gay-Sporthosen gefriemelt werden, erscheinen mir recht ausgedacht.

Interessant wird sicher, die Verstreuten für Staffel 4 wieder zusammen zu bringen, denn so ganz kommt  man um Hawkins wegen der Riss-Lokalität wohl nicht herum...

PS: Bliebe noch die Frage am Ende, ob die Ryder Eleven einfach so als "Kind" kassieren kann und bei wem jetzt Max eigentlich erziehungsberechtigt unterkommt - oder gab es da doch noch Verwandte?

Insgesamt aber wieder flotte 8,5/10, wobei ich die 2.Staffel einen Hauch lieber mochte.
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Mr. Blonde

In Amerika hat man vielleicht vereinzelt diese hässlichen Frisuren getragen? Selbst in den 90ern waren die nicht totzukriegen - in meiner Grundschule trugen nicht wenige diesen Look.  :lol:  Und reingesteckte Hemden ist man doch aus so manchem 80er Filmen gewöhnt. Die Serie ist ja keine Dokumentation, sondern auch eine Überhöhung der Zeit, die sie einfängt.

Ansonsten decken sich unsere Kritikpunkte.  :tv:


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Moonshade

Ist vielleicht nur weil ich jedes Mal bei dem Anblick Pelle kriege und die Jungs so dermaßen seit der letzten Staffel in die Höhe geschossen sind, dass sie alle aussehen wie Störche im Salat - HEMDEN AUS DER HOSE, ABA SOFORT!!!
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Newendyke

Muahahaha, das mit dem Hemd / Shirt in der Hose kenn ich noch aus meiner Kindheit in den 80ern. Muttern wollte immer, das wir ordentlich rumlaufen, und da hat das wohl dazugehört... also weniger ein Modeding als eine Frage der Erziehung (in meinem Fall)... egal, Scheiße sah es trotzdem aus. Und über Frisen brauchen wir uns wohl nicht unterhalten, fuck, wir reden hier von den 80ern!!!!!


"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

McClane

Bin jetzt auch durch und kann das meiste hier unterschreiben.

Drei Hauptkritikpunkte:

1) Aggro-Hopper. Als besorgten Quasi-Vater fand ich ihn amüsant, zeitweise wurde es dann aber zur (dramaturgisch nicht immer gerechtfertigten) Masche, auch wenn es später in der Staffel aufgebrochen wird.

2) Erica nervt. Ja, das soll sie ja wohl auch und als ständig Eis verlangendes Gör am Rande ging das auch noch. Aber die ganzen neunmalklugen Sprüche während der Bunker-Aktion und die Besserwisserei gingen mir irgendwann auf den Zeiger. Auch das wird später etwas besser, so ab der "My Little Pony"-Nerd-Diskussion.

3) Gegen die Evil Russians hab ich nix. Die gehören zu einer echten Eighties-Hommage ja quasi schon dazu und werden hier gleich noch mit "Rambo"-, "Rocky IV"- und "Red Dawn"-Bezügen serviert. Aber die Bunkersache war dann doch etwas too much. Nicht, dass es das Labor gibt, sondern dessen Ausmaße - da wäre weniger mehr (und vor allem glaubwürdiger) gewesen.

Insgesamt ist das Meckern auf hohem Niveau. Die Figuren sind gewohnt großartig, auch wenn das Script sich inzwischen sehr reinlegen muss, um alle zu beschäftigen, unabhängig voneinander agieren zu lassen und sie dann doch wieder zusammenzuführen. Da rascheln manchmal die Drehbuchseiten, ist aber wohl nicht anders zu machen. Manche kommen auch etwas zu kurz, gerade der arme Will, der nach seinem Daueropfer-Status in den ersten Seasons immer noch etwas außen vor ist - auch wenn die Serie das ja zum Thema macht.
Die Liebes- und Teenie-Probleme fand ich dagegen sehr gut eingebaut, denn bei "Stranger Things" geht es mir nicht nur ums Retrofeeling, die Anspielungen und den Fantasy-Sci-Fi-Horrorplot, sondern eben auch um die Coming-of-Age-Aspekte. Und da punktet das Ganze dann ob seiner starken Figuren.

Man kann es sicher kritisch sehen, dass Joyce und Hopper im Dauerstreit-Modus unterwegs sind, für mich war es dann aber eher eine Art Hommage an die Buddy Movies und die streitenden Paare in Gefahr der 1980er - ich hatte da so Sachen wie "Ein Vogel auf dem Drahtseil", "Midnight Run", "Kopfüber in die Nacht" und ähnliche Scherze vor Augen.
Hübsch die zahlreichen Anspielungen - vom "Die Hard"-Style Dialog zwischen Hopper und dem Russen über Grigori als "Terminator"-Verschnitt bis zum Monster auf den Spuren von "Alien" und "Der Blob" (dass auf dem Kinomarquee "The Stuff" steht, dürfte kein Zufall sein - muss den Larry-Cohen-Film endlich mal anschauen, der steht schon ewig auf meiner Watchlist).

Maya Hawke ist ne Superergänzung. Sehr schön auch, wie der Film die ganze Zeit in die Richtung von Eightes-Teen-Comedys geht, wenn sich Jock und Nerd verlieben - nur um dann den Twist kurz vor Schluss auszupacken. Da spielen sie schon gut mit den Erwartungen, auch wenn Steve und Robin irgendwo schon ein gutes Paar abgegeben hätten.
Wer im Thread noch nicht genannt wurde, aber meines Erachtens auch sehr gelobt werden muss, ist Dacre Montgomery. Der war ja in Season 2 eher als böser Bruder und Schläger eingeführt worden, aber ich fand es stark, wie man in Season 3 merkt, dass da ein Mensch hinter den Taten steht, der eigentlich tieftraurig ist und den Verlust seiner Mutter nie verwunden hat.

Auch schön die mehreren Ebenen mancher Gags: Dass Dustin seine Freundin in Folge 1 als "hotter than Phoebe Cates" beschreibt und Steve dann in der Videothek in Folge 8 über den Phoebe-Cates-"Fast Times at Ridgemont High"-Aufsteller stolpert.

Mein Favorit bleibt Season 2, die hier ist die bisher schwächste, gibt aber immer noch 8/10 von mir.
"Was würde Joe tun? Joe würde alle umlegen und ein paar Zigaretten rauchen." [Last Boy Scout]

"testosteronservile Actionfans mit einfachen Plotbedürfnissen, aber benzingeschwängerten Riesenklöten"
(Moonshade über yours truly)

Stefan M

Für mich die beste Staffel, denn obwohl ich stets große Sympathien für die jungen Hauptfiguren hegte, hatte ich erst bei den letzten acht Folgen das Gefühl, drin zu sein in der Story.

In aller Kürze ein paar lose Gedanken:

- Die Konfrontation zwischen Elfie und Billy in Kombination mit der alptraumhaften Parallelmontage, die zeigt, wie Menschen zu Glibber zerfallen, am Ende der sechsten Folge war das Kribbeligste, was ich in letzter Zeit gesehen habe.

- Ich würde eine vierte Staffel auch ansehen, wenn vorab bekannt werden würde, daß vollständig auf Horror-Elemente verzichtet werden würde. Die Jugendlichen sind einem mittlerweile doch so sehr ans Herz gewachsen, daß auch mühelos eine reine Coming-of-Age-Geschichte funktionieren würde. Ganz stark die Toilettenszene zwischen Robin und Steve.

- Joe Keery als Steve stiehlt jede Szene, ebenso Brett Gelman als Murray.

- Beste Sequenz: Die Out-of-left-Field-Gesangseinlage zu Limahls "Neverending Story". Großartig. Zum Lachen anregend und zu Herzen gehend gleichzeitig.

- Den Abgang von Billy finde ich sehr schade. Da hätte man in der nächsten Staffel noch einiges rausholen können. Der mutierte nämlich tatsächlich zu einem der vielschichtigsten Charaktere.

- Rührender Abschluß der Staffel. Bitte genau daran anknüpfen!
"Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos." (Loriot)

Synchronisation ist nicht grundsätzlich schlecht und manchmal sogar richtig gut!

Cryptkeeper

16 Dezember 2019, 11:36:12 #79 Letzte Bearbeitung: 2 Januar 2020, 13:04:15 von Cryptkeeper
Eine interessante Staffel, die allerdings nun auch wirklich den Pfad des Erwachsenen-Kinos betreten hat. Für mich bislang inszenatorisch gesehen die beste Staffel. Das liegt für mich aber auch daran, dass allgemein ,,erwachsener" und ,,logischer" gedreht wurde – meinen Unmut über die ersten beiden Staffeln hatte ich schon hier kund getan: https://www.schnittberichte.com/review.php?ID=12224

Für mich bleibt die Serie allerdings weiterhin überschätzt. Als Fan und Kind der 80er stören mich zuviele dramaturgische Mängel, Klischees und nach wie vor die unsympathischen Kinderdarsteller. Mr. Ausdruckslos Finn Wolfhard als Mike geht gar nicht. Lispel-Nervboy Dustin, jetzt auch noch mit weiblichen Pendant Suzie, ist genauso anstrengend wie Lucas (der besonders in der 1. Staffel den Vogel abschoss). Will ist noch der angenehmste, aber auch zu jammerig. Und über Lucas' Schwester Erica schweige ich lieber. Wer hat denn diese beknackte Idee? Genau wie beim neuen ,,Stephen King's Es" sehr schade, dass speziell die Erwachsenen den Kiddies locker die Show stehlen.

Allen voran Steve, der nun wirklich cool agiert so wie Sheriff Hopper gefolgt von Murray. Selbst den Russen Aleksei hätte ich lieber noch länger gesehen als einen Mike Wheeler. Jonathan auch ein Lichtblick – tritt komischerweise in Staffel 3 doch sehr in den Hintergrund.

Trotz allem gab es immer noch etliche Mängel und jede Menge Unlogik, was wirklich nicht hätte sein müssen:


• Nach den Erlebnissen zusammen aus Staffel 1+2, ist Hopper übertrieben aggro gegen Mike und sein Verbot Elfi zu sehen ist einfach nur lächerlich
• Dass Mike dann Elfi auch nichts sagt, ist wieder mal typisch künstliche Spannung
• Allgemein ist Hopper zu aggressiv und sein Streit mit  Joyce ist nerviger als Dustin's und Lucas' Streitereien in Staffel 1
• Totaler Blödsinn: Jonathan verlässt den Kellerraum, genau bevor die Ratte platzt (man sieht doch, dass da etwas nicht stimmt – und schon ist das Monster da!)
• Wills Ausraster im Wald emotional sehr übertrieben
• Trotz, dass der Forschungskomplex laut Aleksei ein russisches Meisterwerk der Baukunst und Sicherheit sei, können die Kiddies kilometerlang im Gebäude umherlaufen ohne gesehen oder bemerkt zu werden
• Ein riesiges Monstrum stapft durch Hawkins, aber weit und breit keine Polizei noch Militär – es fällt auch sonst keinem auf, als das Vieh auf dem Einkaufszentrum rumtrampelt
• Das Duett von Suzie und Dustin (,,Song Neverending Story") einfach nur unpassend in dieser Situation – ja, ich liebe diesen Song auch, aber die Szene ist einfach nur lächerlich
• Autocrash Steve und Billy – paar kleine Kratzer statt ganz klarem Tod nach so einem Zusammenstoß


Ja, man kann über viel hinweg sehen, aber einiges ist wirklich zum Haareraufen. Ich erwarte ein bißchen mehr Realismus. Dies funktionierte vielleicht in den 80ern, aber heute kommen solche Szenen einfach nur noch unglaubwürdig rüber. Und insgesamt gesehen muss sich die Serie natürlich entscheiden, wohin sie will. Das Zerschleimen der Menschen und die brutalen Kämpfe im Krankenhaus rechtfertigen locker eine FSK 16. Mit einer Kinderserie hat das nichts mehr zu tun.

Das Ende geriet dann wirklich spannend und die Action-Szenen waren gut inszeniert. Allerdings sollte nach Staffel 4 dann wirklich der Stecker gezogen werden. Dem Mindflyer erneut entgegen zu treten, wäre langsam etwas öde. Dann doch besser aufhören, wenn es am Schönsten ist.

PierrotLeFou

Hatte mir nun kürzlich mit mehrjähriger Verspätung die ersten zwei Staffeln in diesen VHS-Style-Editionen zugelegt und sehe mich bloß bestätigt darin, dass (TV-(bzw. Web-))Serien zwar besser besser sind als vor 40 Jahren, dass sie aber (mit Ausnahme vielleicht der 3. Twin-Peaks-Staffel) lediglich konventionellste Mainstream-Spielfilmtechniken übernehmen und endlos auswälzen, teils recht zerfahren und unbeholfen mäandernd.

Staffel 1 enttäuschte mich zunächst noch etwas, weil ich weder eine adäquate Abbildung der 80er Jahre bekommen habe noch eine tonal stimmige Kopie des 80er Jahre Kinos. Staffel 2 hat Letzteres mit noch mehr und noch deutlicheren Referenzen etwas eher geliefert, aber da hatte ich mich dann auch schon mit dem Gedanken anfreunden können, dass es letztlich eben doch ein 2010er-Produkt ist, dass ein bisschen mit Kindheitserinnerungen hantiert und spielt. Zudem setzt hier dann der einzig nennenswerte serientypische Bonus ein und das Wiedersehen mit bekannten Figuren in Verbindung mit so einigen Veränderungen sorgt dafür, dass - gerade vor dem Hintergrund von coming-of-age-Themen und dem Nostalgie-Topos - die Essenz des Lebens, das Verstreichen der Zeit, recht gut greifbar wird...
So kommt die nette, aber doch recht banale, triviale Fantasy-/Sci-Fi-/Horror-Mär dann doch noch auf eine 7/10 bei mir und ich werde mir sicherlich auch irgendwann Staffel 3 (und 4) zulegen und sichten; aber diesen Serien-Hype werde ich wohl niemals teilen. Serienästhetik scheint mir bloß in einem recht eng gesteckten Mainstream-Rahmen zu funktionieren und mit perfektionierter Routine Konfektionsware hervorzubringen, ohne breitere, offenere cinephile Interessen zu befriedigen...
"Eines Tages werde ich ein wahrhaft großes Drama schreiben. Niemand wird verstehen, worauf es hinaus will, aber alle werden nach Hause gehen mit einem vagen Gefühl der Unzufriedenheit mit ihrem Leben und ihrer Umgebung. Dann werden sie neue Tapeten aufhängen und die Sache vergessen." (Saki)

FilmFan99

Mir hat die erste Staffel echt gut gefallen, die 2. dann nicht mehr so. In die 3. bin ich dann gar nicht mehr reingekommen. Ich finde mit der Zeit lässt die Spannung nach.

Newendyke

Trailer Staffel 4 (leider ohne VÖ-Datum)


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StS

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Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
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AfterBusiness

Zitat von: PierrotLeFou am  5 Juli 2020, 19:50:25Hatte mir nun kürzlich mit mehrjähriger Verspätung die ersten zwei Staffeln in diesen VHS-Style-Editionen zugelegt und sehe mich bloß bestätigt darin, dass (TV-(bzw. Web-))Serien zwar besser besser sind als vor 40 Jahren, dass sie aber (mit Ausnahme vielleicht der 3. Twin-Peaks-Staffel) lediglich konventionellste Mainstream-Spielfilmtechniken übernehmen und endlos auswälzen, teils recht zerfahren und unbeholfen mäandernd.

Staffel 1 enttäuschte mich zunächst noch etwas, weil ich weder eine adäquate Abbildung der 80er Jahre bekommen habe noch eine tonal stimmige Kopie des 80er Jahre Kinos. Staffel 2 hat Letzteres mit noch mehr und noch deutlicheren Referenzen etwas eher geliefert, aber da hatte ich mich dann auch schon mit dem Gedanken anfreunden können, dass es letztlich eben doch ein 2010er-Produkt ist, dass ein bisschen mit Kindheitserinnerungen hantiert und spielt. Zudem setzt hier dann der einzig nennenswerte serientypische Bonus ein und das Wiedersehen mit bekannten Figuren in Verbindung mit so einigen Veränderungen sorgt dafür, dass - gerade vor dem Hintergrund von coming-of-age-Themen und dem Nostalgie-Topos - die Essenz des Lebens, das Verstreichen der Zeit, recht gut greifbar wird...
So kommt die nette, aber doch recht banale, triviale Fantasy-/Sci-Fi-/Horror-Mär dann doch noch auf eine 7/10 bei mir und ich werde mir sicherlich auch irgendwann Staffel 3 (und 4) zulegen und sichten; aber diesen Serien-Hype werde ich wohl niemals teilen. Serienästhetik scheint mir bloß in einem recht eng gesteckten Mainstream-Rahmen zu funktionieren und mit perfektionierter Routine Konfektionsware hervorzubringen, ohne breitere, offenere cinephile Interessen zu befriedigen...

Bist Du betrunken?... selten so etwas gelesen....  :happy:  :bang:  :lol:

PierrotLeFou

Zitat von: AfterBusiness am  8 November 2021, 20:17:34
Zitat von: PierrotLeFou am  5 Juli 2020, 19:50:25Hatte mir nun kürzlich mit mehrjähriger Verspätung die ersten zwei Staffeln in diesen VHS-Style-Editionen zugelegt und sehe mich bloß bestätigt darin, dass (TV-(bzw. Web-))Serien zwar besser besser sind als vor 40 Jahren, dass sie aber (mit Ausnahme vielleicht der 3. Twin-Peaks-Staffel) lediglich konventionellste Mainstream-Spielfilmtechniken übernehmen und endlos auswälzen, teils recht zerfahren und unbeholfen mäandernd.

Staffel 1 enttäuschte mich zunächst noch etwas, weil ich weder eine adäquate Abbildung der 80er Jahre bekommen habe noch eine tonal stimmige Kopie des 80er Jahre Kinos. Staffel 2 hat Letzteres mit noch mehr und noch deutlicheren Referenzen etwas eher geliefert, aber da hatte ich mich dann auch schon mit dem Gedanken anfreunden können, dass es letztlich eben doch ein 2010er-Produkt ist, dass ein bisschen mit Kindheitserinnerungen hantiert und spielt. Zudem setzt hier dann der einzig nennenswerte serientypische Bonus ein und das Wiedersehen mit bekannten Figuren in Verbindung mit so einigen Veränderungen sorgt dafür, dass - gerade vor dem Hintergrund von coming-of-age-Themen und dem Nostalgie-Topos - die Essenz des Lebens, das Verstreichen der Zeit, recht gut greifbar wird...
So kommt die nette, aber doch recht banale, triviale Fantasy-/Sci-Fi-/Horror-Mär dann doch noch auf eine 7/10 bei mir und ich werde mir sicherlich auch irgendwann Staffel 3 (und 4) zulegen und sichten; aber diesen Serien-Hype werde ich wohl niemals teilen. Serienästhetik scheint mir bloß in einem recht eng gesteckten Mainstream-Rahmen zu funktionieren und mit perfektionierter Routine Konfektionsware hervorzubringen, ohne breitere, offenere cinephile Interessen zu befriedigen...

Bist Du betrunken?... selten so etwas gelesen....  :happy:  :bang:  :lol:
Jetzt gerade nicht... Ob damals... weiß ich nicht mehr. Habe aber (auch nach der 3. Staffel) noch immer dieselbe Meinung von der Serie. Sehr solide Konfektionsware für eine ausreichend große Menge ausreichend anspruchsarmer Gemüter... :happy2:
"Eines Tages werde ich ein wahrhaft großes Drama schreiben. Niemand wird verstehen, worauf es hinaus will, aber alle werden nach Hause gehen mit einem vagen Gefühl der Unzufriedenheit mit ihrem Leben und ihrer Umgebung. Dann werden sie neue Tapeten aufhängen und die Sache vergessen." (Saki)

Mr Creazil

Ich bin da aber voll bei Dir, Pierrot. Zumindest was die erste Staffel anbelangt. Zur zweiten konnte ich mich aus eben genau den von Dir genannten Gründen bislang noch nicht durchringen.  :engel:
"Nihilist und Christ: das reimt sich, das reimt sich nicht bloß ..."

"Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition. "

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Moonshade

Nein, im Kern hat Pierrot schon recht, die Serie ist Nostalgie-Konfektion pur, produziert von Leuten, die zum großen Teil nicht dabei waren bzw. sie maximal selbst als Kind erfahren haben.

Man kennt das ja aktuell auch von Sachen, die wieder reaktiviert werden (demnächst Ghostbusters und Top Gun) oder im TV jetzt halt "Wetten dass" als Nostalgietrip.

Das ist auch der aktuellen Weltsituation (nicht nur Pandemie, die ganze letzte Dekade minimum) geschuldet, viele schauen zurück und das ist eben Wasser auf die Mühle derjenigen, die es verstehen, daraus ein qualitativ gut- oder hochklassiges Produkt zu konstruieren, das diese Lagerfeuernostalgie befeuert. So sehr, dass viele eben denken, es wäre speziell für sie gemacht worden.
Dabei ist Stranger Things eher ein Abklatsch der hierzulande nie existenten Spielberg-80er, wie man sie eben in Poltergeist, Ghostbusters, Goonies oder John-Hughes-Komödien fand, etwas was wir gedanklich erfolgreich für uns adaptiert haben, obwohl wir unsere eigenene (etwas biederen) 80er hatten.

Der Bedarf ist da und damit sicherlich auch die Daseinsberechtigung und mir hat diese Variante eben auch einen gewissen Spaß gemacht (wobei ich mich dem heutzutage häufig in social media geäußerten Wunsch, man möge dahin zurückkehren können, nicht anschließen kann, das ist mehr so blinde Weltflucht), weswegen ich mich auch noch auf die vierte Staffel freuen kann, genauso wie auch bei anderen Serienprodukten sicherlich.
Aber mitunter genügt auch bei den "banalen" Dingen die in den Serien untergebrachte Substanz für einfache Stimulanz - es ist ja immer eine bewusste Entscheidung, wie viel Tiefe man in dem Stoff benötigt, der einen anregen UND ablenken soll.
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

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