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War Machine (Netflix-Sci-Fi-Action-Flick von Patrick Hughes mit Alan Ritchson)

Begonnen von StS, 4 Februar 2026, 20:31:26

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StS


On one last grueling mission during Army Ranger training, a combat engineer must lead his unit in a fight against a giant otherworldly killing machine...

Ab dem 06. März verfügbar.
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Newendyke

Ok, Hände hoch wer noch alles unweigerlich an MGS denken musste...


"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

Moonshade

Gestern gesehen und recht gut unterhalten worden, bis auf die patriotische Soße der letzten fünf Minuten.

Was wir hier haben, ist im Grunde ein Mix aus der alten Armystory von dem älteren Außenseiter, der es allen zeigt und dem vermutlich ziemlich unbekannten Scifi-Filmchen namens "Predator"; nur hat man das Kampfalien halt gegen einen 20m großen, durch die Landschaft stampfenden und fliegenden Kampfroboter ausgetauscht.
Es ist freundlicherweise ununterbrochen etwas los in diesem Film, auch wenn er über ein halbes Stündchen braucht, um sich erstmal durch den Grundplot zu wühlen, der aber auch gewohnten Spaß macht und ein wenig Menschlichkeit und Trauma in die Handlung bringt. Wenn die Truppe dann den Roboter - man kann schon sagen, aufgrund akuter Dämlichkeit - aufweckt und fortan alle Hände voll zu tun hat, am Leben zu bleiben, dann wird daraus ein solider Scifi-Actioner im Wald und in den Bergen, der allerdings seinen kompletten Charakteraufbau dahingehend verschenkt, dass
Spoiler: zeige
 er alle Nebenfiguren, die gerade mühsam und recht sympathisch aufgebaut wurden, einfach in einem Handstreich aus dem Film tilgt, damit das Finale einer gegen einen läuft (gut, einer wird gerettet, das Substitut für den nicht geretteten Bruder).


Ok, wie der Film laufen wird, kann man sich nach der Exposition bald vorstellen und auch sonst ist vieles vorhersehbar, etwa wird so aufdringlich auf einen Ort hingewiesen, dass dort dann das Finale stattfinden MUSS.
Aber dennoch: War Machine ist handwerklich ein solider Spaß wie aus guten, alten Zeiten und Ritchson macht seine Sache stoisch, aber sympathisch wie immer gut (anders als in den unsäglichen "Play Date" als depperter Geheimprojektwachmann).
Dass daraus auf die letzten Meter noch ein giganter Alieninvasionsfilm wird...naja, ich nehm auch ne Fortsetzung. 7/10
"Du hältst durch und ich halte durch und nächstes Jahr gehen wir einen saufen!

"Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things.!" (Douglas Adams)

"Gebt dem Mann ein verdammtes Puppers!"

StS

Ich schließe mich Moonshade an:

,,War Machine" ist ein unterhaltsamer, hochwertig produzierter, überraschend harter Sci-Fi-Action-Streifen von Patrick Hughes – übrigens sein bester Film seit seinem 2018er Debüt ,,Red Hill" – mit Alan Ritchson in der Haupt- (bzw. einzig wirklich relevanten) Rolle sowie einer brauchbaren (nicht zu langen) Laufzeit von minimal über 100 Minuten, der sich erfreulicherweise mal nicht überwiegend in irgendwelchen Studio-Kulissen entfaltet – sondern in der rauen, schönen Natur Neuseelands und Australiens...

Old School Action á la ,,Predator" – nur halt mit Soldaten vs. Alien-Roboter (in etwa: ED-209 meets die Raumschiffe/Waffen aus ,,Battleship" meets Mecha-Godzilla). Mit kompetentem Support (u.a. Dennis Quaid, Jai Courtney und Esai Morales in Nebenparts) aufwartend, ,,trägt" Ritchson die Geschehnisse prima auf seinen breiten Schultern und hatte ich in Sachen CGIs einzig den letzten Teil einer zu ausufernden Verfolgungsjagd zu beklagen – worüber hinaus anzumerken ist, dass einem der Militär-Patriotismus zum Schluss hin etwas zu dick aufgetischt wird...

Kurzum: Alles in allem liefert einem ,,War Machine" (unoriginellen) Big-Dumb-Fun-Krawall, der Genre-Fans zufrieden stellen dürfte...

knappe 7/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

vodkamartini

Stimme euch beiden zu, bin ebenfalls bei 7.
Geradliniger Predator-Epigone, der zwar nicht dessen Klasse erreicht, aber dank Härte, Tempo und "echten" Drehorten schon mal das Gros ähnlich gelagerter Streaming-Ware locker wegfegt. Ritchson ist als Arnie-Äquivalent goldrichtig besetzt und strotzt vor physischer Präsenz. Spannend und grimmig.
www.vodkasreviews.de

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