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Constellation (Sci-Fi-Apple+-Serie mit Noomi Rapace)

Begonnen von StS, 22 Januar 2024, 18:12:46

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StS

22 Januar 2024, 18:12:46 Letzte Bearbeitung: 22 Januar 2024, 18:34:04 von StS

https://www.youtube.com/watch?v=4dAaLbsQSzI

Created and written by Peter Harness ("Wallander," "The War of the Worlds"), "Constellation" stars Rapace as Jo – an astronaut who returns to Earth after a disaster in space – only to discover that key pieces of her life seem to be missing. The action-packed space adventure is an exploration of the dark edges of human psychology, and one woman's desperate quest to expose the truth about the hidden history of space travel and recover all that she has lost.

The series also stars James D'Arcy ("Agent Carter," "Oppenheimer"), Julian Looman ("Emily in Paris," The Mallorca Files"), William Catlett ("A Thousand and One," "The Devil You Know"), Barbara Sukowa ("Voyager," "Hannah Arendt"), and introduces Rosie and Davina Coleman as Alice.

The series is directed by Emmy Award winner Michelle MacLaren ("Shining Girls," "The Morning Show," "Breaking Bad"), Oscar nominee Oliver Hirschbiegel ("Downfall," "The Experiment") and Oscar nominee Joseph Cedar ("Footnote," "Our Boys").


Ab dem 21.02. verfügbar.

Nice.
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Private Joker

Seit diese Woche häppchenweise zu besichtigen - das bisherige Echo ist eher gedämpft positiv, einige deutsche Reviewseiten wollen da etwa deutliche Längen gesehen haben.

Was ich nach knapp zwei Folgen (kurz vor Ende von Ep2 kam bei mir der aktuell leider obligatorische mitternächtliche Internetausfall) sagen kann: Der Auftakt war für mich völlig o.k., da habe ich schon ganz andere Lobeshymnen vorab gehört und dann passierte in den Startepisoden mal so glatt gar nix. Hier gibt es ein paar antichronologische Brocken zum kollektiven Miträtseln und ein wirklich brauchbar aufgezogenes Katastrophenszenario auf der ISS. Bei denen man sich mit den visuellen Effekten ordentlich Mühe gegeben hat, ebenso wie mit dem Problembereich, da Schwerelosigkeit und andere Weltraum-Gegebenheiten so gut es geht nachzustellen, das sah überwiegend wirklich mehr als brauchbar aus (gerade im Vergleich zum hauseigenen "For all Mankind", wo man sich im Inneren der diversen Mond- und Raumbasen letztlich so bewegt wie beim Einkaufsbummel in der Shopping Mall).

Man kann als Berufspessimist da am Ende des Tunnels wieder das Lost-Schema erahnen (viele Rätsel, wenig Lösungen); und das, was sich abzeichnet, wird schon leicht mit der Brechstange verabreicht, wie die Sache mit der Leiche, zu der sich eine bestimmte "Auflösung" ja geradezu aufdrängt.

Aber vielleicht kommt es ja doch ganz anders. Bis dahin sehr ansprechend, vor allem mal etwas Nachschub auf dem imo viel zu selten beackerten Feld "Mystery/Grusel im Weltall".
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

StS

Wurde nun (nach nur einer Season) abgesetzt.
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Private Joker

Was dann für Apple eine (negative) Neuheit wäre - bislang hatten die sich bei der Absetzeritis wohlweislich zurückgehalten. Vorausgesetzt, da war jemals eine zweite Staffel angedacht - so superoffen und neugiererweckend im Hinblick auf eine Fortsetzung war das Ende nämlich nicht.

Wenn ich es denn überhaupt richtig verstanden habe - das Interesse hatte nach dem starken Beginn deutlich nachgelassen. Aber irgendwie war der Schluss glaube eigentlich genau das, was man nach 2 oder 3 Folgen eh geahnt hat und was streng genommen auch die einzige Erklärung des ganzen Hokuspokus war. Womit auch klar ist: Mein leicht skeptisches Lob für den Auftakt muss ich relativieren, oder genauer gesagt, die Skepsis war berechtigt. Der ganze Teil auf der Erde fällt gegenüber dem Beginn im Weltraum mächtig ab, entwickelt fast schon hysterische Züge (die Folgen mit der Tochter oder "den Töchtern" und dem Eissee etwa, und der Part mit dem US-Astronauten passt auch nicht wirklich rein.).

Letztlich wie so vieles im aktuellen Serienschaffen zu sehr darauf produziert, die Leute wenigstens mal über Folge 1 und 2 zum Dranbleiben zu bewegen;  der Teil "wie es könnte es denn sinnvoll weiter- und vorallem zu Ende gehen" spielt dann die zweite Geige, selbst bei nur 8 Episoden. In der Summe immerhin noch um die üblichen 5/10, weil Apple in Sachen Serientechnik mal wieder durchweg vernünftig abliefert.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

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