Cast & Crew
Regie
Michael Bay
Schauspieler
Mark Wahlberg, Daniel Lugo, Dwayne Johnson, Adrain Doorbal, Ed Harris, Ed Du Bois, Rebel Wilson, Ramona Eldridge, Ken Jeong, Johnny Wu, Tony Shalhoub, Marc Schiller
Pain and Gain basiert auf einer wahren Geschichte und handelt von Daniel Lugo (Mark Wahlberg) und Adrain Doorbal (Dwayne Johnson). Sie sind die Anführer der Sun Gym Gang, einer Gruppe von Bodybuildern, die sich mit einem Erpresserzirkel einlassen und eine Entführung durchziehen. Der Plan geht völlig schief und bald sehen sich die zwei Testosteron-Riesen massiven Problemen gegenübergestellt, als eines ihrer opfer fliehen kann und den Privatdetektiv Ed DuBois (Ed Harris) auf ihre Fährte setzt.
Hintergrund & Infos zu Pain and Gain
Pain and Gain basiert auf der gleichnamigen Story, die der Journalist Pete Collins 1999 im New Times Magazin veröffentlichte. Darin berichtete er über eine Gang von Bodybuildern, die durch einen ausschweifenden Lebensstil ins kriminelle Milieu rutschten und unter dem Namen Miami's Sun Gym gang bekannt wurden. Sie entführten reiche Geschäftsleute und folterten sie über Wochen so lange, bis sie ihnen Häuser, Wertpapiere und andere Güter überschrieben. Wenn sie mit ihnen fertig waren, wurden sie ermordet. Erst durch ein Opfer, welches nicht nur fliehen konnte, sondern auch einen der Täter erkannte, gelangte man auf ihre Spur. Als die Gang dann auch noch ein zweites Pärchen entführte und ermordete, wurden die Täter schließlich verhaftet. Daniel Lugo und Adrian Doorbal wurden in Florida zum Tode verurteilt und warten auf ihre Hinrichtung.
Michael Bay inszenierte die schwarze Komödie Pain and Gain als relativ kleines Herzensprojekt. Neben seinen Riesenblockbustern wie Armageddon – Das jüngste Gericht oder Pearl Harbor oder Transformers 3 erscheint Pain and Gain mit seinen 20 Mio Dollar Budget schon fast wie eine Low Budget Produktion, was Michael Bay jedoch nicht davon abhielt den Film mit Fargo von den Coen Brüdern zu vergleichen. (ST)
"can you smell what The Rock is cooking?" - hmmmm riecht ein wenig nach Hand!
(http://www.imgbox.de/users/public/images/1hdnnLSyYw.jpg) (http://www.imgbox.de/)
(http://www.imgbox.de/users/public/images/eaf4aFojQF.jpg) (http://www.imgbox.de/)
(http://www.imgbox.de/users/public/images/qu9gIMllSq.jpg) (http://www.imgbox.de/)
Öh, keine Ahnung was ich davon halten soll... dieses Thema als Komödie? Die Bilder laden schonmal zum Lachen ein, aber weil sie so doof sind. Mal sehen, was Bay da für 20 Mio. raushauen wird.
Fargo??? Im Ernst? Fargo??????
Der zählt für mich zu den 10 besten Filmen aller Zeiten, glaube kaum, dass dieses Ding auch nur annähernd Fargos Klasse erreichen wird..
Wenn der Film insgesamt 20 Mio Budget hat, verdienen die Jungs ja auch nicht mehr soviel wie vor 10 Jahren, was?
Es gibt für Stars, die üblicherweise mehrere Millionen Dollar Gage pro Film bekommen, auch die Möglichkeit, zum Mindestlohn der SAGoA zu arbeiten. Andernfalls wären die Filme von Woody Allen oder auch George Clooneys "The Ides of March" gar nicht zu realisieren gewesen.
Michael Bays Portokassenproduktion werde ich mir schon wegen The Rock ansehen, aber nur auf DVD. Die Story verspricht eine skurrile Vorlage mit abgewrackten Charakteren. Der Vergleich mit den Coen-Brüdern ist nicht von der Hand zu weisen. Ob das aber mit Bays Ästhetik und Inszenierungsweise harmoniert, bleibt abzuwarten.
Wie, Woody Allen? Ich dachte, der macht jede Menge Kohle. Ist ja nicht gerade independent. Gerade bei Johnson wundert mich das, weil ich ihn nicht so eingeschätzt hätte. Aber vielleicht langweilen ihn die Blockbuster doch langsam bzw. er hat schauspielerische Ambitionen. ;)
(http://www.abload.de/img/painandgainpostersmalszoc6.jpg)
The Rock's Kommentar zu dem Poster auf Facebook:
"And yup, this is my biceps!" :icon_mrgreen:
Absolute Pflicht das Teil. :respekt:
(http://www.imgbox.de/users/public/images/w0k7bOIk3K.jpg) (http://www.imgbox.de/)
PAIN AND GAIN - Official Trailer (2013) [HD] (http://www.youtube.com/watch?v=Vjw3o9j66CY#ws)
Sieht echt gut aus, freu mich drauf.. :respekt:
Red Band Trailer:
http://www.comingsoon.net/news/movienews.php?id=101976 (http://www.comingsoon.net/news/movienews.php?id=101976)
PAIN & GAIN -- Filmclip „Stiefvater" (http://www.youtube.com/watch?v=wXdZ7XhGPDw#ws)
So, ENDLICH am Wochenende gesehen.
Aber mal zurück zum Anfang:
Ich informierte mich eigentlich sehr wenig über diesen Film. Trailer habe ich auch keine gesehen.
Was habe ich denn erwartet:
Irgendwie hatte ich das Wort "THRILLER" im Hinterkopf. Einen Film, indem es um üble Machenschaften geht. Eher etwas ernster angesiedelt. Etwas zum Nachdenken, ...
Und bekommen habe ich etwas gaaaaaaanz anderes. Eine Actionkomödie! Und, ..., die ist echt gut!!
Sie ist zynisch, böse, sarkastisch und viele Jokes sitzen WIRKLICH gut!
Vor allem The Rock spielt seine Rolle als "Boddybuilder-Trottel vom Land" wirklich sehr gut. Auch Mark Wahlberg kann in diesem Genre punkten!
Der Film macht Spass, Action ist vorhanden aber nicht zu übertrieben und wenn man relativ unvorbereitet in den Film geht wird man freudig überrascht! :dodo:
Daher im Action-Comedy-Sektor ne echt gute 7/10! :dodo:
Irgendwo wurde dem Film Brutalität zugeschrieben, was mir bei den Trailern ect. irgendwo nicht wirklich so vorkommt!? Wie siehts damit aus? Ich schau den so oder so :king: aber es juckt mich vorab
Zitat von: JasonXtreme am 12 August 2013, 11:32:53
Irgendwo wurde dem Film Brutalität zugeschrieben, was mir bei den Trailern ect. irgendwo nicht wirklich so vorkommt!? Wie siehts damit aus? Ich schau den so oder so :king: aber es juckt mich vorab
Es gibt schon die eine oder andere etwas heftigere Szene, aber da eben alles einen sehr zynischen Unterton hat wirken diese Szenen nicht wie z. B. bei einem Horror- oder Actionfilm.
Es ist also KEIN Film für Gorehounds!!
(Aber trotzdem ABSOLUT SEHENSWERT!!)
Achso, ich meinte das jetz auch nicht aus gorebauertechnischen Gründen :icon_mrgreen: mir kam es wie gesagt nur komisch vor, weil in den Trailern von sowas nicht ansatzweise was zu sehen war - aber gut, schauen wir mal wie mir der Film taugen wird.
Ich war vor einiger Zeit in der Preview-Vorstellung bei den Kölner Kinonächten drin. Die Kategorisierung als Actionkomödie finde ich fragwürdig, schon allein, weil es IMO keine einzige echte Actionszene gibt (das bisschen rennen bei den Verhaftungen, geschenkt).
Auch als Komödie versagt "Pain & Gain" öfters (Kommentar meiner Freundin: "Warum lachen die Leute, das ist doch eine absolute Tragödie"), denn gerade in denn Versuchen klassische Comedy zu bieten versagt der Film meistens. Ob es an Bay oder den Drehbuchautoren lag - keine Ahnung. Als weniger überdrehte Satire würde der Film meines Erachtens wesentlich besser funktionieren. Denn teilweise ist der Film wirklich scharfzüngig in der Beobachtung von (falsch verstandenen) Idealen des American Dream und der US-Gesellschaft, in der vor allem Aussehen und Knete zählen. Noch dazu ist es durchaus mutig, dass hier fast alle Charaktere, vor allem die Hauptfiguren, megaunsympathisch sind, allenfalls Ed Harris und seine Filmfrau wirken da noch als Gegengewicht. Stellenweise ist "Pain & Gain" echt stark (vor allem wenn man das falsche Weltbild von "My name is Daniel Lugo and I believe in fitness" vorgeführt wird), manchmal daneben und unterm Strich irgendwie gescheitert, wenn auch ein echt interessant gescheiterter Film. (5/10)
Einen ähnlichen Eindruck vermittelte bereits der Trailer, der diesmal ausnahmsweise mal keine Mogelpackung ist. Ob das allerdings so beabsichtigt war? :D
Zu lang, zu lahm, zu banal, zu unausgewogen, zu oberflächlich und viel zu selten wirklich witzig: Leider entpuppt sich ausgerechnet Michael Bay´s 2013er Herzensprojekt ,,Pain&Gain" letzten Endes als seine bislang am wenigsten unterhaltsamste Regiearbeit. Der Ansatz, eine (zugegeben: relativ schräge) wahre Geschichte über einige unterbelichtete Bodybuilder, die in den 1990ern verschiedene brutale Verbrechen begangen haben, in Gestalt einer schwarzen Komödie aufzuarbeiten, bei der die Täter quasi als Sympathieträger präsentiert werden, während die Darstellung der Opfer im Grunde genommen den Eindruck vermittelt, als hätten jene ihre Schicksale beinahe schon so verdient, ist an sich bereits kein allzu inspirierter – egal wie sehr man sich auch darum bemüht hat, nahezu alles irgendwie überzeichnet-humorvoll erscheinen zu lassen. Die Akteure (allen voran Wahlberg, Johnson, Mackie, Shalhoub und Harris) machen ihre Sache ordentlich und der Look ist stylisch (inklusive so ziemlich jedes gängigen ,,visuellen Mätzchens" aus dem Repertoire Bays) – doch betrübt die Story-Qualität recht merklich (u.a. da sie nicht sonderlich beseelt ausgestaltet wurde) und hätte diese zudem nicht unbedingt in der von Michael gewohnten Weise (sprich: stilistisch ,,over the Top" und sozusagen mit einem ,,sinnbildlichen Ausrufungszeichen" hinter jeder Einstellung versehen) in Szene gesetzt werden müssen. Versprach der Trailer noch ein kurzweilig-spaßiges Filmchen, lässt das fertige Produkt dagegen (zu allem Überfluss) ,,den nötigen Drive" vermissen. Zwar habe ich mich im Rahmen der Verlaufsentfaltung keineswegs gelangweilt – rundum zufrieden stellend (sprich: richtig anständig) unterhalten gefühlt allerdings ebenfalls nicht. Schade.
(enttäuschende) gute 4/10
Uff, das ist ja mal Alles sehr ernuechternd, vor allem da es um Bodybuilding geht haette ich mir da nen ordentlichen Streifen erhofft, da ich mich ja fast taeglich damit umgebe bzw. trainiere.
Naja, Verleih-BluRay reicht dann wohl mal.
Ich schaue mir Filme dieser Art allgemein nicht mehr im Kino an, da alle guten Szenen meistens schon in den Trailern verraten werden und die Eintrittspreise zu hoch sind. Da gebe ich das Geld an der Kinokasse lieber für visuell und optisch beeindruckendere Filme (z.B. "Oblivion") aus, wo es sich lohnt, die Filme auf großer Leinwand zu schauen. Filme wie dieser werden dann auf BD geschaut, was für mich völlig ausreichend ist.
Auf DVD gesichtet und ich muss mich McClane und StS anschließen. Ich bin kein Michael Bay-Hasser und gelangweilt habe ich mich trotz der Laufzeit auch nicht, aber richtig gezündet hat der Film bei mir komischerweise trotzdem nicht. Dabei mag ich schwarzhumorige Filme und durchgeknallte Figuren, die sich in absurde Situationen manövrieren (oder manövriert werden), eigentlich gerne - sei es nun "Fargo", "Fight Club" oder "Tucker & Dale". Es fiel mir hier aber schwer, wirkliches Interesse an einer Figur zu entwickeln. Einzig Ed Harris' Figur ragte etwas heraus.
Der Besetzung ist dabei auch kein Vorwurf zu machen und die Inszenierung von Bay ist sehr schnieke und technisch äußerst versiert mit unzähligen Stilmitteln und Formaten. Auch nach 20 Jahren als Filmregisseur und im Alter von zur Drehzeit fast 50 Jahren ist er technisch noch auf der Höhe der Zeit und steckt viele seiner Nachwuchskollegen diesbezüglich locker weg. Vielleicht lag es ja doch am Drehbuch? Eine weniger überdrehte Satire zum Thema "American Dream" wäre vielleicht doch etwas besser gewesen.
Apropos: Obwohl der Film beteuert, auf wahren Begebenheiten zu basieren und der einzige mir bekannte Film ist, der dies nochmal im Laufe der Handlung einblendet, weil es immer absurd-dämlicher wird, sind viele Aspekte hinzugedichtet. Daniel Lugo (im Film Mark Wahlberg) war zum Beispiel nicht der arme Schlucker und auch kein Vollidiot, sondern hat schon vor den Vorfällen des Films mit Medicare-Betrügereien ordentlich Geld verdient. Außerdem war er verheiratet und hat durchaus den amerikanischen Traum gelebt, weil er trotz mangelnder Bildungsabschlüsse schnell als Manager Karriere machte. Er hat nie irgendwelche bekloppten Selbstverwirklichungsseminare besucht oder den "Paten" & Co. als Vorbilder angesehen. Das ist alles auf dem Mist der Drehbuchautoren gewachsen.
Ich habe mir nach dem Film gesagt, so blöd können die alle gar nicht gewesen sein wie im Film dargestellt und etwas recherchiert. Stellt sich heraus, dass von der Geschichte kaum etwas stimmt - außer, dass die Kriminellen aus der Bodybuilder-Szene kamen.
Wie auch immer, macht dann nur 5 / 10.
Zitat von: Hitfield am 20 März 2014, 01:04:26
Ich habe mir nach dem Film gesagt, so blöd können die alle gar nicht gewesen sein wie im Film dargestellt und etwas recherchiert. Stellt sich heraus, dass von der Geschichte kaum etwas stimmt - außer, dass die Kriminellen aus der Bodybuilder-Szene kamen.
Wo hast du denn recherchiert? Das ist die Artikelserie, auf welcher der Film basiert:
http://www.miaminewtimes.com/1999-12-23/news/pain-gain/full/ (http://www.miaminewtimes.com/1999-12-23/news/pain-gain/full/)
http://www.miaminewtimes.com/1999-12-30/news/pain-gain-part-2/full/ (http://www.miaminewtimes.com/1999-12-30/news/pain-gain-part-2/full/)
http://www.miaminewtimes.com/2000-01-06/news/pain-gain-part-3/full/ (http://www.miaminewtimes.com/2000-01-06/news/pain-gain-part-3/full/)
Trotz einiger Änderungen (beispielsweise der Zusammenlegung von zwei Leuten zu der Figur, die von The Rock dargestellt wird) bleibt der Film doch in sehr vielen Punkten an der Darstellung dran und nicht nur in Sachen Milieu des Bodybuildings. Manche Sachen waren in der Realität sogar noch absurder als im Film (beispielsweise die Vielzahl von Entführungsversuchen), anderes dagegen übertreibt der Film.
*hüstel, hüstel* ich fand den eigentlich echt unterhaltsam und witzig.
Daher kann ich die schlechten Bewertungen hier nicht ganz nachvollziehen.
Zitat von: McClane am 20 März 2014, 10:55:21
Zitat von: Hitfield am 20 März 2014, 01:04:26
Ich habe mir nach dem Film gesagt, so blöd können die alle gar nicht gewesen sein wie im Film dargestellt und etwas recherchiert. Stellt sich heraus, dass von der Geschichte kaum etwas stimmt - außer, dass die Kriminellen aus der Bodybuilder-Szene kamen.
Wo hast du denn recherchiert? Das ist die Artikelserie, auf welcher der Film basiert:
http://www.miaminewtimes.com/1999-12-23/news/pain-gain/full/ (http://www.miaminewtimes.com/1999-12-23/news/pain-gain/full/)
http://www.miaminewtimes.com/1999-12-30/news/pain-gain-part-2/full/ (http://www.miaminewtimes.com/1999-12-30/news/pain-gain-part-2/full/)
http://www.miaminewtimes.com/2000-01-06/news/pain-gain-part-3/full/ (http://www.miaminewtimes.com/2000-01-06/news/pain-gain-part-3/full/)
Trotz einiger Änderungen (beispielsweise der Zusammenlegung von zwei Leuten zu der Figur, die von The Rock dargestellt wird) bleibt der Film doch in sehr vielen Punkten an der Darstellung dran und nicht nur in Sachen Milieu des Bodybuildings. Manche Sachen waren in der Realität sogar noch absurder als im Film (beispielsweise die Vielzahl von Entführungsversuchen), anderes dagegen übertreibt der Film.
Natürlich erwarte ich von einem Michael Bay-Werk keine penible Realitätstreue und Adaptionen unterliegen schon von Natur aus der künstlerischen Gestaltungsfreiheit, aber die ganzen Änderungen, z. B. beim folgenden Link gut zusammengefasst, sind schon heftig:
http://www.slate.com/blogs/browbeat/2013/04/26/pain_gain_true_story_fact_and_fiction_in_the_new_movie_starring_mark_wahlberg.html (http://www.slate.com/blogs/browbeat/2013/04/26/pain_gain_true_story_fact_and_fiction_in_the_new_movie_starring_mark_wahlberg.html)
Besser als Transformers 2 war der allemal. Highlight:
The Rock grillt Hände vor der Tür und flirtet dabei.
Zitat von: RoboLuster am 20 März 2014, 16:49:14
Besser als Transformers 2 war der allemal.
Und bei mir auch etwas besser als Transformers 3 (4,5/10).
Bäh!
Transformers 3 ist geil!
Wie auch immer, mir hat Pain & Gain auch besser gefallen als Savages, The Councelor und Wolf of Wall Street. Wobei Wolf of Wall Street klar der beste Film ist, mir hat er nur nicht gefallen.
Der Pain & Gain hatte auch den besten Score:
https://www.youtube.com/watch?v=6ZG-df757GA (https://www.youtube.com/watch?v=6ZG-df757GA)
Also mit hat "Pain and Gain" auch ganz gut gefallen. Am Anfang fand ich ihn noch ein wenig lahm, aber mit zunehmender Laufzeit wurde er immer besser. Der schwarze Humor und die völlig absurden Ideen haben mir dann sehr gut gefallen. Selbst über The Rock, welchen ich eigentlich sonst überhaupt nicht leiden kann, musste ich lachen.
6,5/10
Von Bay hasse ich eigentlich nur die "Transformers"-Filme wie die Pest, Filme wie "Pain and Gain" kann er aber meiner Meinung nach ruhig öfters machen.
Zitat von: Hitfield am 20 März 2014, 15:54:38
Zitat von: McClane am 20 März 2014, 10:55:21
Zitat von: Hitfield am 20 März 2014, 01:04:26
Ich habe mir nach dem Film gesagt, so blöd können die alle gar nicht gewesen sein wie im Film dargestellt und etwas recherchiert. Stellt sich heraus, dass von der Geschichte kaum etwas stimmt - außer, dass die Kriminellen aus der Bodybuilder-Szene kamen.
Wo hast du denn recherchiert? Das ist die Artikelserie, auf welcher der Film basiert:
http://www.miaminewtimes.com/1999-12-23/news/pain-gain/full/ (http://www.miaminewtimes.com/1999-12-23/news/pain-gain/full/)
http://www.miaminewtimes.com/1999-12-30/news/pain-gain-part-2/full/ (http://www.miaminewtimes.com/1999-12-30/news/pain-gain-part-2/full/)
http://www.miaminewtimes.com/2000-01-06/news/pain-gain-part-3/full/ (http://www.miaminewtimes.com/2000-01-06/news/pain-gain-part-3/full/)
Trotz einiger Änderungen (beispielsweise der Zusammenlegung von zwei Leuten zu der Figur, die von The Rock dargestellt wird) bleibt der Film doch in sehr vielen Punkten an der Darstellung dran und nicht nur in Sachen Milieu des Bodybuildings. Manche Sachen waren in der Realität sogar noch absurder als im Film (beispielsweise die Vielzahl von Entführungsversuchen), anderes dagegen übertreibt der Film.
Natürlich erwarte ich von einem Michael Bay-Werk keine penible Realitätstreue und Adaptionen unterliegen schon von Natur aus der künstlerischen Gestaltungsfreiheit, aber die ganzen Änderungen, z. B. beim folgenden Link gut zusammengefasst, sind schon heftig:
http://www.slate.com/blogs/browbeat/2013/04/26/pain_gain_true_story_fact_and_fiction_in_the_new_movie_starring_mark_wahlberg.html (http://www.slate.com/blogs/browbeat/2013/04/26/pain_gain_true_story_fact_and_fiction_in_the_new_movie_starring_mark_wahlberg.html)
Wobei Sätze wie "The Sun Gym gang carried out the Schiller kidnapping in much the way the film depicts" und "Their failed attempt to finish him off is portrayed pretty accurately in the film" schon zeigen, dass in "Pain & Gain" weitaus mehr von den Tatsachen enthalten ist als nur das Bodybuilding-Milieu. Natürlich gibt es Änderungen, doch ich empfehle die Lektüre der Originalartikel - dann erkennt man auch, wie viel von der Wahrheit noch in dem Film steckt. Auch wenn natürlich der "True Story"-Anspruch und die satirische Überhöhung nicht immer gut zusammengehen und manche Änderung genau diesem Konflikt sowie dramaturgischen Entscheidungen entspringt.
Zitat von: McClane am 21 März 2014, 16:21:43
Wobei Sätze wie "The Sun Gym gang carried out the Schiller kidnapping in much the way the film depicts" und "Their failed attempt to finish him off is portrayed pretty accurately in the film" schon zeigen, dass in "Pain & Gain" weitaus mehr von den Tatsachen enthalten ist als nur das Bodybuilding-Milieu. Natürlich gibt es Änderungen, doch ich empfehle die Lektüre der Originalartikel - dann erkennt man auch, wie viel von der Wahrheit noch in dem Film steckt. Auch wenn natürlich der "True Story"-Anspruch und die satirische Überhöhung nicht immer gut zusammengehen und manche Änderung genau diesem Konflikt sowie dramaturgischen Entscheidungen entspringt.
Okay, dann hier mal die größten Abweichungen:
SPOILER(Spoiler-Funktion will bei den Listen nicht so recht funktionieren?)
Daniel Lugo, Mark Wahlbergs Figur
- war durch seinen lukrativen Medicare-Betrug mutmaßlich bereits Multimillionär, bevor er mit den amateurhaften Entführungen angefangen hat (ironischerweise wie sein erstes Opfer, das ebenfalls mit Medicare-Betrügereien 14mUS$ unterschlagen hat und dafür später veruteilt wurde)
- hat sein Opfer (im Film 'Victor Kershaw' genannt, in Wirklichkeit Marc Schiller) gar nicht im Fitnessstudio kennengelernt. Kershaw wurde von einem seiner ehemaligen Angestellten, der in Lugos Gang war, als Opfer vorgeschlagen
- hat sich nicht durch sein billiges Parfüm verraten
- hat nie Selbstverwirklichungsseminare besucht, die ihn zur kriminellen Laufbahn angeregt haben
- hat keine Filmvorbilder zitiert, die ihm als Vorbilder dienten
- hat den American Dream gelebt, da er trotz krimineller Vorgeschichte und niedrigen Schulabschlüssen eine schnelle Karriere als Manager gemacht hat
- wurde nicht mit riesigem Aufwand als 'Enemy of the State' oder zumindest 'Enemy of the County' überführt, sondern in einem normalen Linienflug
- war vor allem gar nicht so blöd ("Most notably, unlike Wahlberg's character, the real Lugo was not stupid. He "was a smart-ass criminal," according to the P.I. who helped take him down. "He wasn't some brute street guy."")
Alleine der erste und letzte Punkt stellt die Prämisse des Films ziemlich auf den Kopf.
Adrian Doorbal, Lugos bzw. Mark Wahlbergs schwarzer Kumpel (der echte war nicht schwarz)
- war ebenfalls bereits vor den amateurhaften Entführungen sehr reich, da ihn Lugo an den Medicare-Betrügereien beteiligte
- war tatsächlich impotent, hat seine Frau aber nicht beim Arzt kennengelernt
- hat nicht an Lugos Aktionen teilgenommen, weil er Geld brauchte, um seine Potenz wieder herzustellen (im Film ist das der auslösende Moment, der ihn überhaupt erst auf die schiefe Bahn bringt, dabei war der echte schon vorher kriminell)
- war im Gegensatz zum Film der Brutalo der Gang ("just loved violence")
- war im Gegensatz zum Film auch derjenige, der das zweite Opfer umgebracht hat, nicht Lugo; zudem nicht aus Versehen, sondern vorsätzlich
- hatte keine stürmisch-romantische Beziehung mit seiner Traumfrau
Dwayne Johnsons Figur besteht aus mehreren Vorbildern (was ich übrigens für eine gute und legitime Idee der Autoren halte), aber die
- arbeiteten nicht in einer Kirche
- wurden nicht von einem alten schwulen Priester angemacht und haben dementsprechend auch keinen zusammengeschlagen
- sind bereits nach der ersten Entführung aus der Gang ausgestiegen, was auch der Grund ist, weshalb das Haupt-Vorbild Carl Weekes nur zu 15 Jahren und nicht zum Tode verurteilt wurde
- hat kein Opfer oder Körperteile gegrillt und dabei mit der Nachbarin geflörtet ("Lugo (not Delgado) briefly incinerated the bodies outdoors, but he did not use a grill, and no one saw him.")
- hat keinen Zeh verloren, ergo hat kein Hund einen Zeh gefunden
Wer dagegen fast genau getroffen wurde, ist die Model-Freundin von Mark Wahlbergs Figur (gespielt von Bar Paly).
Ansonsten war die Gang gar nicht so stümperhaft wie im Film dargestellt (
"The real gang does not seem as bumbling as the movie's trio for the most part"), die Bodybuilder haben sich letztendlich nicht kostümiert (
"the movie borrows their ridiculous costumes from an idea they never carried out") und die Sache mit dem Grill ist wie gesagt genauso erfunden wie die mit dem Zeh.
Da reizt es mich fast, den Film mal in Final Cut Pro zu laden und einen Recut zu erstellen, bei dem alle Szenen und Folgeszenen mit diesen Abweichungen rausfliegen, die für meinen Geschmack schon weit mehr als nur eine satirische Überhöhung aus dramaturgischen Gründen sind. Vielleicht hätte ich mich an dem Hinweis "inspired by" weniger gestört als am zweifachen "based/still based on true events".
Irgendwie reden wir aneinander vorbei: Ich bezweifele ja nicht, dass es die Abweichungen gab, immerhin habe ich ja sowohl die Originalartikel als auch von die dir gepostete Zusammenfassung gelesen, aber ich habe mich an der eindeutig falschen Formulierung gestört, dass nur das Bodybuilding-Milieu stimmt.
Dass Hollywood mit dem "based on" mittlerweile sehr freizügig mit der Geschichte umgeht, ist man mittlerweile ja gewöhnt. Siehe etwa "Gangster Squad", der immer noch auf die reale Mickey-Cohen-Story verweist, mit den Tatsachen aber ungefähr soviel zu tun hat wie "300" mit der Thermophylen-Schlacht.
Naja immerhin war Doorbal aber auch nicht weiß ;) :king:
evtl. Spoiler
Das war das übelste und gleichzeitig langweiligste Machwerk, was ich in der letzten Zeit gesehen habe. Gott sei dank kostenlos auf A. Prime. Action? Fehlanzeige! Und das bei einem Michael Bay, auch backe. Was übrig bleibt, soll eine skurrile, abgedrehte, unterhaltsame Komödie sein, die den amerikanischen Traum scheitern lässt bzw. entlarven möchte. Heraus gekommen ist ein völlig unlustiger, debiler, fragwürdiger Streifen, der satirische Ambitionen vorgaukelt und sich nur in bunten Bildern und hohlem Schwachsinn suhlt. Eine "authentische" Geschichte mit Charakteren, die über die volle Laufzeit dämliche Unsympathen bleiben, zu blöde zu allem sind, schlicht und einfach nur die hirnlosen Bodybuilder geben dürfen. Da beißt sich der "Humor" nicht nur mit den verachtenswerten Taten, nein, er wird u.a. garniert mit menschenverachtenden Witzeleien über Silikontitten einer Toten und Sexwitzchen gegenüber einer Gruppe Kindern.
Immer schön optisch jede Menge Körper umkurvt und geschmückt mit Titten, dicken Armen, hohlen Köpfen, prallen Farben und Ansichten Miamis, die Bay wieder und wieder recycelt. Ich kann auch nicht mehr über weggeschossene Zehe lachen (was für ein Unfug). The Rock auch nicht, aber es scheint ihn nicht lange zu stören...
Hab ich schon erwähnt, dass es keine Action gibt?
Das ist "Hollywoodhumor" wie ich ihn einfach nur noch verachte. 1/10
Zitat von: endoskelett am 23 Juni 2014, 17:09:54
evtl. Spoiler
Das war das übelste und gleichzeitig langweiligste Machwerk, was ich in der letzten Zeit gesehen habe. Gott sei dank kostenlos auf A. Prime. Action? Fehlanzeige! Und das bei einem Michael Bay, auch backe. Was übrig bleibt, soll eine skurrile, abgedrehte, unterhaltsame Komödie sein, die den amerikanischen Traum scheitern lässt bzw. entlarven möchte. Heraus gekommen ist ein völlig unlustiger, debiler, fragwürdiger Streifen, der satirische Ambitionen vorgaukelt und sich nur in bunten Bildern und hohlem Schwachsinn suhlt. Eine "authentische" Geschichte mit Charakteren, die über die volle Laufzeit dämliche Unsympathen bleiben, zu blöde zu allem sind, schlicht und einfach nur die hirnlosen Bodybuilder geben dürfen. Da beißt sich der "Humor" nicht nur mit den verachtenswerten Taten, nein, er wird u.a. garniert mit menschenverachtenden Witzeleien über Silikontitten einer Toten und Sexwitzchen gegenüber einer Gruppe Kindern.
Immer schön optisch jede Menge Körper umkurvt und geschmückt mit Titten, dicken Armen, hohlen Köpfen, prallen Farben und Ansichten Miamis, die Bay wieder und wieder recycelt. Ich kann auch nicht mehr über weggeschossene Zehe lachen (was für ein Unfug). The Rock auch nicht, aber es scheint ihn nicht lange zu stören...
Hab ich schon erwähnt, dass es keine Action gibt?
Das ist "Hollywoodhumor" wie ich ihn einfach nur noch verachte. 1/10
Die Sachen, die du hier als Schwäche aufzählst, sind meiner Meinung nach die Stärken des Filmes ;)
Dass der Film keine Action bietet, kann man ihm nicht vorwerfen, da er ja nie als Actionfilm gedacht war. Und auch Bay hat ja wohl das Recht, mal was "anderes" zu machen. Und meiner Meinung nach ist ihm das auch sehr gelungen. Ich fand "Pain&Gain" jedenfalls 1000mal besser, als diesen ganzen 08/15-Action-Mist den er sonst macht.
Da ja hier eh schon so ziemlich alles gespoilert ist, spare ich mir weitere inhaltliche Aufzählungen (kann das vielleicht jemand nachträglich in Spoiler packen?).
Der Film ist eindeutig anders, als die allgemeine Erwartungshaltung (auch bei mir). Viele Brandmarkungen kann ich verstehen, der Film ist schon etwas gewöhnungsbedürftig.
Grundsätzlich sehe ich aber ähnlich wie Riddick darin eine seiner Hauptstärken. Und wenn man sich auf die Story einlässt, wird man durchaus unterhalten. Wenn auch teilweise schon recht unterirdisch (wobei das wohl auch den Vorlagen geschuldet war ;)).
Also anders als erwartet, aber schlecht war der nicht. Nach Erstsichtung 5 Punkte.
Gruß,
J.K.
Hatte mich ebenfalls gut unterhalten gefühlt. Klar, wenn man auf den typischen Bay-Krawall steht, wird man enttäuscht. Aber war doch vorher klar, dass es eine andere Richtung wird. Mir hat der makabere Humor und das naive Handeln der Figuren gefallen. Besonders The Rock war zum Schießen komisch. :D