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Directors: Jen & Sylvia Soska ("Dead Hooker in a Trunk")
Screenwriters: Jen & Sylvia Soska
Starring: Katharine Isabelle, Antonio Cupo, Tristan Risk, David Lovgren, Paul Lindberg, John Emmet Tracy, Clay St. Thomas
American Mary follows the story of medical student Mary Mason as she grows increasingly broke and disenchanted with medical school and the surgeons she once admired. The allure of easy money and notoriety send Mary into the shady world of underground surgery and body modification.
Trailer:
http://www.shocktillyoudrop.com/news/171353-the-uk-trailer-for-american-mary-has-arrived (http://www.shocktillyoudrop.com/news/171353-the-uk-trailer-for-american-mary-has-arrived)
...erscheint Anfang des Jahres in GB und wird dann natürlich umgehend gekooft! :D
(http://www.abload.de/img/american_mary_4_20120k3qna.jpg) (http://www.abload.de/img/american_mary_5_201207iqj0.jpg)
Schön schön, Horrorfilme im Themenbereich Medizin sehe ich gerne. Die sind auch oft recht unbequem anzuschauen.
Mit ,,American Mary" (2012) melden sich die ,,Soska Sisters" (aka ,,the Twisted Twins" aka Jen und Sylvia Soska) nach ihrem 2009er Debüt ,,Dead Hooker in a Trunk" (neben ,,Bikini Girls on Ice" imo übrigens einer der coolsten Genre-Filmtitel überhaupt) auf der ,,cineastischen Bildfläche" zurück – und zwar mit der wunderbaren Katharine Isabelle (,,Ginger Snaps") in der Hauptrolle einer Geschichte, die auf reizvolle Weise Elemente aus den Bereichen ,,Körper-Horror", Mediziner-Thriller, ,,Rape&Revenge"-Movie, schwarzer Komödie und ,,Cautionary Tale" miteinander vereint. Durchweg respektvoll gegenüber bestimmten ,,Subkultur-Ausprägungen" – womit hier in erster Linie das Umfeld der ,,Body-Modification-Gemeinde" zu nennen wäre – präsentiert der Film viel Menschlichkeit hinter eben jener ,,grotesken Fassade", u.a. dank verschiedener erstaunlich sympathischer Charaktere. Obgleich einige blutige und anderweitig fiese Szenen und Einstellungen durchaus vorhanden sind, ist die gebotene Gewalt nie vordergründiger Natur – was einige Zuschauer eventuell ein wenig überraschen oder gar enttäuschen dürfte. Sollte einen diese Gegebenheit aber tatsächlich ,,ernsthaft stören", muss im Grunde davon ausgegangen werden, dass er oder sie das betreffende Werk (inklusive seiner verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten) wohl leider einfach nicht richtig ,,verstanden" hat. Während Katherine die Titel-Figur rundum klasse portraitiert – und zwar die ,,volle Bandbreite" des Parts (von Naivität über Liebenswürdigkeit bis hin zu kompletter Psychose) – offenbaren sich in anderen Bereichen indes jedoch durchaus bestimmte Schwächen, wie z.B. gewisse Vorhersehbarkeiten, einzelne nicht straff genug gehaltene Sequenzen, verschiedene geringfügig überhastete Charakter-Entwicklungen oder ein sich etwas zu übereilt entfaltender finaler Akt. Nichtsdestotrotz ist dieser düster-eigenwillige Streifen für ,,entsprechend geneigte" Betrachter auf jeden Fall einen Blick wert... gute 6/10