(http://abload.de/img/wick-18ju4a.jpg)
Director: Chad Stahelski
Screenwriter: Derek Kolstad
Starring: Keanu Reeves, Michael Nyqvist, Alfie Allen, Adrianne Palicki, Dean Winters, Bridget Moynahan, Ian McShane, John Leguizmo, Willem Dafoe, ...
An ex-hitman comes out of retirement to track down the gangsters that took everything from him. With New York City as his bullet-riddled playground, "John Wick" (Keanu Reeves) is a fresh and stylized take on the "assassin genre."
Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=PAvug-z7lqM#ws (http://www.youtube.com/watch?v=PAvug-z7lqM#ws)
They killed his dog. They stole his car. They fucked with the wrong dude... würde ich einfach mal sagen. ;)
Trailer sieht anständig aus. Auf ein echtes Comeback braucht Keanu aber nicht hoffen...
Sieht in der Tat unerwartet vielversprechend und ziemlich roh aus. So eine brachiale Rolle hätte ich Reeves gar nicht mehr zugetraut, darf kommen! :)
Trailer gefällt und ich denke das könnte für Reeves auch an den Kinokassen mal wieder was werden, ein normales Budget, und Einnahmen von 50 Mio. sehen auch mal nach Erfolg aus.
Finde diese "Bodenständigen" Actioner im Moment einfach cool. Jack Reacher, 96 Stunden, Non Stop usw. Der wird bestimmt gesichtet.
(http://abload.de/img/phgyebp6gm3ejo_1_m3rlk0.jpg)
Die haben seinen Hund getötet...
(Erinnert wirklich ein wenig an "Wo ist mein Elefant?" :icon_mrgreen:)
Ein schöner roher Klotz scheint da zu kommen, dafür nehm ich Reeves immer gern...Eastwood Style...
They killed his dog. They stole his car. They fucked with the wrong guy.
Würde mir auf dem Poster wirklich besser gefallen... dieses "Don't set him off" ist jawohl total uninspiriert lahm.
Ich glaube, diesem Film kann nur schlechtes Marketing das Genick brechen... hoffentlich passiert das nicht!!
ps: Warum braucht Keanu nicht auf ein echtes Comeback zu hoffen?
Zitat von: RoboLuster am 21 September 2014, 20:44:50
ps: Warum braucht Keanu nicht auf ein echtes Comeback zu hoffen?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Streifen ein echter Hit wird. Dazu "zieht" keiner der Beteiligten genügend - von der Story und so ganz zu schweigen. Denke, der wird ähnlich laufen wie "November Man" jüngst - also solide.
Positive Reviews wie folgende wecken aber schonmal Vorfreude:
http://www.joblo.com/movie-news/review-john-wick-176 (http://www.joblo.com/movie-news/review-john-wick-176)
(http://abload.de/img/john_wick_4g4ikf.jpg)
John Wick (2014) - Final Trailer - “He’s Back†(http://www.youtube.com/watch?v=G1ahaiEni3E#ws)
Whoa, der hat mich echt umgehauen.
Nachdem ich Man Of Tai Chi auesserst gut fand (im Gegensatz zu vielen anderen Leuten hier drin) war ich auf den schon extremst gespannt.
Und ich wurde nicht enttauescht. In bester Bronson-Manier wird da Alles gnadenlos umgenietet was einen Puls hat.
Zu einem perfekten Soundtrack gibt es wirklich nett farblich eingefangene Szenen in einem wirklich flotten Tempo.
Neben wirklich gutem Gunplay hat mich der Einsatz von bodenstaendigem und realistischen Judo bzw. Brazilian Jiu-Jitsu erfreut.
Seitdem mich ein Kumpel auf den UFC bzw. MMA-Trichter brachte und ich nebenher bisschen zum Brazilian Jiu-Jitsu trainieren angefangen habe, freute mich das um so mehr. :love:
Fette 8/10 Punkten
Wirklich verwundert hat mich die hohe IMDB-Note von 7.4 Punkten, normalerweise sind die User da nicht ganz so gnaedig mit Rache-Action/Thrillern. :icon_eek:
Ja, dann muss ich vielleicht doch mal wieder für "Auf die Fresse" ins Kino, scheint sich ja zu lohnen, wenn sogar McClane bei 8 landet... :love:
Stimmt, in letzter Zeit liegt er vielen Genrebeiträgen erstaunlich tief. :icon_evil: :icon_lol: John Wick scheint jedenfalls das zu sein, was Taken 2 und 3 leider nicht sind, was so viel heißt: das wird richtig gut!
Kann ich nur empfehlen, wie Moonshade schon schreibt. Knüppelharter One-Man-Army-Reißer der alten Schule, der sich von ähnlich gelagerten Filmen wie "The Equalizer" dadurch unterscheidet, dass er seinen Überkrieger nur begrenzt realistisch erklärt und ihn viel mehr zur mythischen Gestalt aufbaut, stärker noch als der zwischen Realismus und Übermenschentum gradwandernde "Jack Reacher". Bei der Exposition und im Abgang sind die "John Wick"-Regisseure weniger feinfühlig als Fuqua, halten diese Passagen aber zugunsten eines Actioninfernos oberster Kajüte kurz. Hat in seinen Großstadtbeschreibungen ein bisschen was von Michael Mann (siehe auch die Disco-Schießerei), beschreibt andrerseits eine comichafte, faszinierende Parallelwelt der Gangster und Killer, die ein Alleinstellungsmerkmal liefert und auch intradiegetisch erklärt, warum die Polizei quasi keine Rolle spielt. (8/10)
Zitat von: McClane am 21 Januar 2015, 15:33:24
... intradiegetisch ...
Ist lange her....aber das mußte ich nachschlagen.... :unknown: :icon_mrgreen: :andy:
Zitat von: McClane am 21 Januar 2015, 15:33:24
dass er seinen Überkrieger nur begrenzt realistisch erklärt und ihn viel mehr zur mythischen Gestalt aufbaut, stärker noch als der zwischen Realismus und Übermenschentum gradwandernde "Jack Reacher".
Kann mich da nur anschliessen.
Anstatt dem ueblichen ueberheblichen Getue der Bosse bzw. Handlanger (
dem Sohn mal aussen vorgelassen
wird da nur in Erfurcht von ihm gesprochen, die wissen genau worauf sie sich einlassen, unterschaetzen ihn niemals.
Ist definitiv die beste Einfuehrung und Charakterisierung einer Figur seit
Jack Reacher, setzt aber deutlich einen drauf.
Zitat von: lastboyscout am 21 Januar 2015, 07:37:38
Nachdem ich Man Of Tai Chi auesserst gut fand (im Gegensatz zu vielen anderen Leuten hier drin)...
Nee, ich fand den auch gut ;) Hat mich irgendwie an die 80er- und 90er-Jahre-Videothekenklopper wie "Karate Tiger 1 - X" erinnert.
Auf "John Wick" freue ich mich ebenfalls. Ich kann sowieso nicht verstehen, warum immer alle auf Keanu Reeves rumhacken. Klar, ein Meisterschauspieler ist er nicht, dennoch sind seine Leistungen immer absolut solide.
Ich schließ mich den positiven Bewertungen an, der Film rockt die Butze, von Anfang bis Ende eine Achterbahnfahrt der Actioncoolness, die Dutzende von Toten hinterlässt. Da frohlockt das Herz! :algoschaf:
Eben nochmal im Kino gesehen, diesmal auf deutsch... ach du kacke, das war eine der dämlichsten Kinosynchros ever! "Abgetötet!"
Zitat von: RoboLuster am 30 Januar 2015, 00:00:17
Eben nochmal im Kino gesehen, diesmal auf deutsch... ach du kacke, das war eine der dämlichsten Kinosynchros ever! "Abgetötet!"
Was für eine Stimme hat Kevin Nash? :D
Die war ok für die 3 Sätze.^^
Dean Winters hat mir von der Synchro noch am besten gefallen. (Der hatte auch mal wieder ne geile Rolle.) ;)
Zitat von: RoboLuster am 30 Januar 2015, 00:00:17
Eben nochmal im Kino gesehen, diesmal auf deutsch... ach du kacke, das war eine der dämlichsten Kinosynchros ever! "Abgetötet!"
Und was war an der Synchro bitte so schlecht? Für mich war das eine ganze normale 08/15-Synchro ohne Höhen und Tiefen.
Ok, also bitte überzeugt mich! Ich war, bis auf die Berlinale fast jedes Jahr, nicht im "normalen" Kino, warum? Weil mich die heutigen Filme schon lange nicht mehr interessieren........
ABER! Dieser Trailer und Keanu Reeves (den ich ganz gut finde als Schauspieler!) haben mich an alte 80er Filme erinnert! Ohne viele 2000er Pseudosprüche? Schwarz/Weiß Klischees? CGI Schrott? Guter Soundtrack?
Das wäre mal ein Film nach langer Zeit den ich mir reinziehen würde!
Sollte ich? ;D
Zitat von: Caine am 30 Januar 2015, 22:24:52
Ok, also bitte überzeugt mich! Ich war, bis auf die Berlinale fast jedes Jahr, nicht im "normalen" Kino, warum? Weil mich die heutigen Filme schon lange nicht mehr interessieren........
ABER! Dieser Trailer und Keanu Reeves (den ich ganz gut finde als Schauspieler!) haben mich an alte 80er Filme erinnert! Ohne viele 2000er Pseudosprüche? Schwarz/Weiß Klischees? CGI Schrott? Guter Soundtrack?
Schau Dir "the Guest" an - da bekommst Du alles, was Du willst, denke ich. :icon_cool:
"John Wick" hab ich noch nicht gesehen - aber "80er Stil" kommt mir bei dem nicht wirklich in den Sinn (mag mich aber täuschen).
John Wick ist ein (klassischer) Steven Seagal Film. Erinnert an Driven to Kill -mit besserem Soundtrack, der ziemlich gut, aber nicht so gut wie der vom Guest, ist. Keanu steht die Rolle gut (ist wie für ihn gemacht). Es gibt reichlich blaue Bohnen und auf die Ohren, lässt Equilibrium ausehen wie eine Tanzstunde und The Equilizer wie John Wick auf Valium.
Also für Unterhaltung ist gesorgt, nur leider lässt die deutsche Synchro den Film oft über die Kante zur Peinlichkeit rutschen, auf der er eigentlich fortwährend balancieren muss, was ihm dank Darsteller, Daniel Bernhardt sei mal erwähnt (Matrix Teil 2), und gutem Willen beim Zuschauer auch gelingen kann.
Nur dann packt die deutsche Synchro noch die extra Portion Schmalz und schlechte Übersetzung obendrauf. Ich musste im Kino leider mehrmals unfreiwillig lachen. "Er hat alles abgetötet!"
08/15 ist auch nicht mehr das, was es mal war. ;)
also, nachdenen Beurteiligungen muß ich demnächst auch mal reingehen. Vieleicht ist dies ja ein Comeback für Reeves
Zitat von: Roach am 31 Januar 2015, 15:31:28
also, nachdenen Beurteiligungen muß ich demnächst auch mal reingehen. Vieleicht ist dies ja ein Comeback für Reeves
Definitiv. Schön kompromissloser Actionquatsch, der teilweise schön ruppig rüberkommt und die meiste Zeit Action der alten Schule bietet. Zwar geht ein wenig Spannung verloren, weil Wick eben doch den meisten Gegnern haushoch überlegen ist und die Badguys im Dutzend beseitigt, trotzdem ist "John Wick" eine richtig schöne schneidige Angelegenheit geworden. Die Qualität dt. Übersetzung ist aber wirklich nicht gelungen, da muss ich Robo Recht geben, wenn ich auch an den Sprechern nichts auszusetzen hatte. Zu viel wurde aber abgemildert oder wirklich "abgetötet". ABGETÖTET!!!!!!!!!!! :D Der Soundtrack rockt übrigens extrem, im wahrsten Sinn. Der Marilyn Manson-Track mit der Bebilderung war einfach nur göttlich kewl. Zum brechen war wieder mal dieser grau-in-grau-blasse-Farbpalette-Look, den kann ich einfach nicht mehr sehen.
@ Robo:
Die hätten Wick auch einfach den "Glimmer Man" nennen können. :icon_lol: Daniel Bernhardt habe ich zunächst für James McCaffrey gehalten und jetzt wo ich lese, dass es Bernhardt war... :viney:
Stylischer Rache-Actioner, mit wie gewohnt, hölzern spielendem Reeves! Das Ende zieht sich imo bisschen wie Kaugummi... Insg. aber ganz solider Actionfilm! Die vielen und schnellen Shootouts trösten über die dünne & zähe Story hinweg! 6/10 Punkte
@Mr Blonde :(mal nebenbei) zu deinen Bannnern: Was ist eigentlich mit CANNON passiert ?weiß zwar , das jetzt Carocol jetzt C 2
ist. Und ORION istwohl Pleite gegangen ?
Heute gesehen und geflashed worden.
Doch, mir hat er ausgesprochen gut gefallen. Vor allem wir stylish Reeves mit seinen Waffen umgeht hat ich zeitweise fast schon an EQUILIBRIUM erinnert. Schnell, hart und effektiv ohne viel "Geschnörkel". So muss das sein. :dodo:
Zitat von: Roach am 1 Februar 2015, 01:33:42
@Mr Blonde :(mal nebenbei) Und ORION istwohl Pleite gegangen ?
ORION ist heute eine erfolgreiche Erotikkette gewordern mit Dildos, Sexpuppen und Hektolitern an Gleitcremebedarf!!! :rofl:
Ne mal ehrlich, google doch einfach, wirst sicher was zum Filmlabel finden....
Zitat von: EvilErnie am 1 Februar 2015, 11:44:47
Zitat von: Roach am 1 Februar 2015, 01:33:42
@Mr Blonde :(mal nebenbei) Und ORION istwohl Pleite gegangen ?
ORION ist heute eine erfolgreiche Erotikkette gewordern mit Dildos, Sexpuppen und Hektolitern an Gleitcremebedarf!!! :rofl:
Ne mal ehrlich, google doch einfach, wirst sicher was zum Filmlabel finden....
Aber schonmal vorab: "Orion" ist heute inzwischen wieder aktiv im Geschäft... ;)
Ebenfalls gestern geschaut. Ich kann mich den positiven Stimmen hier nur anschließen. Kurzweilige Oldschool-Ballerei, gedreht mit einem Augenzwinkern und vielen skurrilen Charakteren. Der Mafiaboss & sein Assistent hatten doch einen an der Klatsche. Dann hat mir noch Lance Reddick sehr gut gefallen, total trocken der Kerl. Dafoe blieb etwas blass und Keanau Reeves fand ich sehr gut, zumal er ja schnell mal dazu neigt immer den gleichen Gesichtsausdruck zu haben. Die Action war gewollt etwas over the Top, aber das verstehe ich als Hommage. Zu erwähnen wäre noch der Soundtrack. Mansons Song passt wie Faust aufs Auge und der Mustang ist einfach der Hammer... :love:
Ich fand die Mischung aus Style, Musik, Action und Darsteller hat hier 100% gepasst.
Doch, hat mir richtig gut gefallen!
Ebenfalls 8/10 Punkte.
Zitat von: StS am 1 Februar 2015, 12:41:51
Zitat von: EvilErnie am 1 Februar 2015, 11:44:47
Zitat von: Roach am 1 Februar 2015, 01:33:42
@Mr Blonde :(mal nebenbei) Und ORION istwohl Pleite gegangen ?
ORION ist heute eine erfolgreiche Erotikkette gewordern mit Dildos, Sexpuppen und Hektolitern an Gleitcremebedarf!!! :rofl:
Ne mal ehrlich, google doch einfach, wirst sicher was zum Filmlabel finden....
Aber schonmal vorab: "Orion" ist heute inzwischen wieder aktiv im Geschäft... ;)
Japp, allerdings nur als Marke, mit der MGM noch nicht so recht was sinnvolles anzufangen weiß. TV und Indiefilme sind wohl der Fokus. Einen wirklichen Sinn hat das ganze nicht wirklich.
@ Roach: Gerade die Geschichte um den Abstieg von Cannon ist lang und spannend. Mach es wie ich: lies den englischen Wikiartikel. Bis vor wenigen Wochen wusste ich über die drei Marken außer einigen produzierten Filmen nicht viel. Die Intros sind natürlich einfach immer in Erinnerung geblieben. Soweit ich weiß, hat Cannon Anfang der 90er einen Relaunch vollzogen, der aber nicht wirklich zündete. Da kamen noch ein paar Gurken ("American Fighter 4") und in den späten 90ern war es endgültig vorbei.
Ansonsten dürfte das interessant sein:
https://www.youtube.com/watch?v=B5nKFvQ8gIM (https://www.youtube.com/watch?v=B5nKFvQ8gIM)
Mir hat eigentlich nur die Action gefallen, aber außergewöhnlich war die ja nun auch nicht. Ansonsten wurde Potenzial verschwendet. Fand das mit dem Hotel für Verbrecher/Killer interessant, aber wirklich viel hat man da nicht rausgeholt. Ansonsten plätschert es teilweise vor sich hin, fesselnd fand ich den Film jedenfalls nicht. Schwanke zwischen 5-6.
Hart, konsequent, schnörkellos...
...alles vorher gewusst und dennoch leicht unterwältigt gewesen. Zumindest im Kino war mir das zu wenig. Würde ihn Leuten auf der Suche nach Filmen oben beschriebener Kategorie aber fürs Heimkino empfehlen. Und für Keanu freut es mich, ich hatte ohnehin nie ein Problem mit ihm und seinem Schauspiel. Insbesondere sein auf-jeden-Fall-auf-Nummer-sicher-geh-Fangschuss, den sich jeder Bösewicht hier abholen darf, war mal actionklischeetechnisch etwas weiter gedacht. Dafür knarzte es dann beim Rest, vor allem seine Beziehung zu Dafoes Charakter muss man sich schon regelrecht herbeifantasieren.
Also: Hart, konsequent, schnörkellos, aber auch wirklich nicht ein Hauch mehr als das.
Brachial, stylisch und ungemein rhythmisch durchkomponiert. Hat mehr von "Point Blank" als von "96 Hours". Für Actionpuristen ein Pflichttermin. 8-9/10
Gut gefallen hat mir übrigens der "Grüne Punkt" auf dem Wagen der Clean-Up-Crew. Europäer? :icon_lol:
Und schon wird ein Sequel geplant...
"We have ideas for days and without blinking twice we know we can outdo the action from the original," Stahelski told them. "It's the matter of story and how much you like the character. That's always the most important. If there's great action but you have a character that no one likes and doesn't have charisma you're not going to watch it. Look at any great action star, whether it's Harrison Ford or Liam Neeson or Robert Downey Jr., pick a name, you love the guy first. Good action, bad action, you just love them in action. So we want to make sure we have a story and a character that everybody loves and then we'll dress it with action that we promise will be awesome." (Movies.com)
Zitat von: Pinhead_X am 1 Februar 2015, 15:21:47
Ebenfalls gestern geschaut. Ich kann mich den positiven Stimmen hier nur anschließen. Kurzweilige Oldschool-Ballerei, gedreht mit einem Augenzwinkern und vielen skurrilen Charakteren. Der Mafiaboss & sein Assistent hatten doch einen an der Klatsche. Dann hat mir noch Lance Reddick sehr gut gefallen, total trocken der Kerl. Dafoe blieb etwas blass und Keanau Reeves fand ich sehr gut, zumal er ja schnell mal dazu neigt immer den gleichen Gesichtsausdruck zu haben. Die Action war gewollt etwas over the Top, aber das verstehe ich als Hommage. Zu erwähnen wäre noch der Soundtrack. Mansons Song passt wie Faust aufs Auge und der Mustang ist einfach der Hammer... :love:
Ich fand die Mischung aus Style, Musik, Action und Darsteller hat hier 100% gepasst.
Doch, hat mir richtig gut gefallen!
Ebenfalls 8/10 Punkte.
Übernehme ich mal so, danke..
8/10
Nun mag es bei einem Actionfilm relativ wurscht sein, warum der Held fröhlich die Leichen hinter sich aufstapelt, aber das hier dargestellte Motiv (Hund tot, Auto weg) ist in seiner absurden Unverhältnismäßigkeit nur schwer zu schlucken. Dieser Umstand würde aber wahrscheinlich nicht weiter ins Gewicht fallen, wenn wenigstens der Rest stimmen würde. Aber Pustekuchen: Die Hauptfigur wird von Reeves gewohnt lethargisch dargestellt und taugt daher kaum als emotionaler Anker. Der Tonfall mäandert irgendwo zwischen comichafter Überhöhung und düsterer Rachestory umher ohne an einer Stelle mal so richtig anzudocken. Die einzig sinnvollen Umsetzungen einer solchen Geschichte wären es meines Erachtens gewesen, das ganze entweder als überzogenen Actionquatsch à la ,,Commando" oder gleich als ausufernde Splatterorgie wie ,,Hobo with a Shotgun" zu inszenieren. Stattdessen ging man wohl lieber auf Nummer sicher, stellte zwei passable Actionszenen auf die Beine (die nach der Hälfte des Film abgefrühstückt sind) und ließ die Chose unspektakulär und überraschungsfrei ins Leere laufen. So bleibt am Ende nicht mehr als ein handwerklich solider, aber kaum aus den Socken hauender Mainstream-Actionfilm übrig. Schade, denn allein aus der Idee mit dem Killerhotel hätte man schon einen wesentlich spannenderen Ansatz für die Haupthandlung generieren können. Quasi ,,Grand Budapest Hotel" mit dicken Wummen statt Pagenuniformen. Aber ein solcher Film wäre wohl kaum mit einer FSK 16 davongekommen. 4/10
Zitat von: Dionysos am 11 Februar 2015, 16:36:30
Nun mag es bei einem Actionfilm relativ wurscht sein, warum der Held fröhlich die Leichen hinter sich aufstapelt, aber das hier dargestellte Motiv (Hund tot, Auto weg) ist in seiner absurden Unverhältnismäßigkeit nur schwer zu schlucken.
Das ist aber sehr verkürzend dargestellt: Gerade der Hund ist ja das letzte, was Wick an seine Frau erinnert und an sein ziviles Leben bindet, woraufhin er dann in seine alten Gewohnheiten zurückfällt. Es sind ja eben nicht "nur" ein Hund und ein Auto, das macht "John Wick" ja deutlich klar.
Zitat von: McClane am 11 Februar 2015, 16:59:42
Zitat von: Dionysos am 11 Februar 2015, 16:36:30
Nun mag es bei einem Actionfilm relativ wurscht sein, warum der Held fröhlich die Leichen hinter sich aufstapelt, aber das hier dargestellte Motiv (Hund tot, Auto weg) ist in seiner absurden Unverhältnismäßigkeit nur schwer zu schlucken.
Das ist aber sehr verkürzend dargestellt: Gerade der Hund ist ja das letzte, was Wick an seine Frau erinnert und an sein ziviles Leben bindet, woraufhin er dann in seine alten Gewohnheiten zurückfällt. Es sind ja eben nicht "nur" ein Hund und ein Auto, das macht "John Wick" ja deutlich klar.
Richtig. Und hier kommt dann wieder das Problem zum tragen, dass der Held viel zu farblos und glatt rüberkommt als dass man ihm dieses emotionale Motiv wirklich abnehmen würde. Ging zumindest mir so.
Zitat von: McClane am 11 Februar 2015, 16:59:42
Zitat von: Dionysos am 11 Februar 2015, 16:36:30
Nun mag es bei einem Actionfilm relativ wurscht sein, warum der Held fröhlich die Leichen hinter sich aufstapelt, aber das hier dargestellte Motiv (Hund tot, Auto weg) ist in seiner absurden Unverhältnismäßigkeit nur schwer zu schlucken.
Das ist aber sehr verkürzend dargestellt: Gerade der Hund ist ja das letzte, was Wick an seine Frau erinnert und an sein ziviles Leben bindet, woraufhin er dann in seine alten Gewohnheiten zurückfällt. Es sind ja eben nicht "nur" ein Hund und ein Auto, das macht "John Wick" ja deutlich klar.
Und das ist ja noch nicht mal alles.
Ein schwer berüchtigter Auftragsmörder im Ruhestand, der gerade seine Frau beerdigt hat, wird von ein paar Großkotzen aufgemischt. Die brechen mitten in der Nacht bei ihm zu Hause ein, demolieren die Inneneinrichtung und den Wagen seiner Frau, schlagen ihn übel zusammen, töten seinen Welpen und klauen sein Auto. Soll er sich dann am nächsten Morgen mit Eisbeuteln vor den Fernseher setzen?
Außerdem schickt der Pappa von dem einen Großkotz ja gleich ein Killerkommando los.
Zitat von: Dionysos am 11 Februar 2015, 17:46:22
Zitat von: McClane am 11 Februar 2015, 16:59:42
Zitat von: Dionysos am 11 Februar 2015, 16:36:30
Nun mag es bei einem Actionfilm relativ wurscht sein, warum der Held fröhlich die Leichen hinter sich aufstapelt, aber das hier dargestellte Motiv (Hund tot, Auto weg) ist in seiner absurden Unverhältnismäßigkeit nur schwer zu schlucken.
Das ist aber sehr verkürzend dargestellt: Gerade der Hund ist ja das letzte, was Wick an seine Frau erinnert und an sein ziviles Leben bindet, woraufhin er dann in seine alten Gewohnheiten zurückfällt. Es sind ja eben nicht "nur" ein Hund und ein Auto, das macht "John Wick" ja deutlich klar.
Richtig. Und hier kommt dann wieder das Problem zum tragen, dass der Held viel zu farblos und glatt rüberkommt als dass man ihm dieses emotionale Motiv wirklich abnehmen würde. Ging zumindest mir so.
Dann hast du den Moment verpasst. ;)
Zitat von: RoboLuster am 11 Februar 2015, 17:55:52
Dann hast du den Moment verpasst. ;)
Offensichtlich.
Bronson ist manchmal schon für weniger losgezogen, von daher fand ich das recht "lapidare" Motiv in Ordnung. Außerdem passte es zum recht altbackenen Charme des Films recht gut. Als Hundefreund ist es dann doppelt verständlich. :D
Nach einem atmosphärisch kraftvollen Anfang entwickelt sich das Ganze doch zu einer ziemlichen Nummernrevue, wie ich finde.
Die Actionszenen sind dabei aber kaum gedächtnishaftend inszeniert.
Am allerschlimmsten fand ich aber, dass fast ausschließlich CGI-Blut zum Einsatz kam. In einer Szene sah es sogar so aus, als ob das Blut auf dem weißen Hemd bei einem zu Boden gehenden während des Hinfallens plötzlich verschwand :doof: :LOL:
Obgleich reich an Klischees, arm an Story, durchweg vorhersehbar sowie voller oberflächlich gezeichneter Charaktere, ist der 2014er Action-Thriller ,,John Wick" dennoch ein echt sehens- und empfehlenswerter Genre-Streifen – was vor allem seiner gradlinig-temporeichen Beschaffenheit sowie zahlreichen hervorragend choreographierten Auseinandersetzungen (mit Messern, Fäusten, Tritten und ner Menge ,,Gun-Fu") zu verdanken ist. Ebenfalls nicht zu verachten ist die stylishe, in Richtung ,,Comic Book Noir" tendierende Optik und Atmosphäre, der trockene Humor, die ansprechende Musikuntermalung (Marilyn Manson, Tyler Bates, Le Castle Vania etc.) sowie ein mit sichtlichem Engagement zu Werke gehender Keanu Reeves, der die physischen Anforderungen des Parts prima meistert, seitens des Drehbuchs in mimischer Hinsicht (vorteilhafterweise) nicht allzu stark gefordert sowie obendrein von einem kompetenten Darsteller-Ensemble umgeben wird. Man kann sagen, dass sich dieser überraschende Publikums- und Kritikererfolg im Grunde genau zur richtigen Zeit in seiner zuletzt arg gebeutelten Karriere hervorgetan bzw. ergeben hat. Seitens der beiden ehemaligen Stuntmen Chad Stahelski und David Leitch ,,fachgerecht" (wenn auch leider nicht übermäßig abwechslungsreich) in Szene gesetzt, ist so ein kurzweilig-unterhaltsamer Film entstanden, der auf jeden Fall mehr Laune bereitet als die Masse artverwandter A- und B-Movie-Kost... 7/10
Schwer begeistert gewesen. Für das, was John Wick sein will, kann man es eigentlich fast nicht besser machen. Ein kurzweiliger knallharter Rachethriller mit stylishen Bildern, äußerst kompetent gemachter Action und einem durchaus interessanten Aufhänger. Dazu kommen noch glänzend aufgelegte Darsteller, bei denen nur Theon Greyjoy (Alfie Allen wiederholt die Rolle hier einfach nur mit einem beschisseneren Haarschnitt) negativ heraussticht.
Das Ausmaß des Krieges erscheint zunächst absurd, aber welcher Mafia-Boss lässt schon seinen Sohn freiwillig abschlachten? Klar, das Wick hier reichlich Kontra kriegt und entsprechend agieren muss. Diese Aktionen sind dann wirklich äußerst nett anzuschauen. Dabei wiederholt sich auch nichts und jede Schießerei kommt anders daher. Reeves agiert äußerst energisch und so ein kleines bisschen können einem die Baddies dann auch schon leid tun. In Sachen Ballerei ist John Wick definitiv Güteklasse 1a+. Viel bessere Sachen kommen nicht aus Hollywood.
Und als kleines Sahnehäubchen bietet der Film auch noch eine gute Prise Humor, indem eine absurde Parallelwelt aufgebaut wird, in der Dienste mit Goldmünzen bezahlt werden und für Killer & Co. ein neutrales Hotel bereitssteht, in dem sie mal ausspannen können...auch wenn die Wäscherei keine Wunder bewirken kann. Polizei? Ham wa schon mal gehört. Gibt's hier aba nich'. :LOL:
PS: Schon erstaunlich, wofür man heutzutage alles eine 16er Freigabe kriegt. Nicht lange zurück, da wäre das wahrscheinlich ein glatter Index-Kandidat gewesen.
Muss ich vollkommen zustimmen. Erinnert irgendwie an die 80er. Schnell ein Motiv hingeklatscht und dann gehts los. Hier werden echt keine Gefangenen gemacht. Stylische Action und ein Keanu Reeves in Topform. Hat Spaß gemacht.
8/10
Keanu übt für Teil 2.
http://youtu.be/tpr8oqyjKIc (http://youtu.be/tpr8oqyjKIc)
Schau gerade zum 6ten mal John Wick bei Amazon Prime. Ich liebe den Film und als Hundehalter kann ich das Motiv voll und ganz nachvollziehen...
Er ist super gemacht und die Action ist einfach erstklassig. Am meisten haben haben mir es die Szenen in der Badeanstalt mit der geilen Musik angetan und natürlich William Dafoe.