Autoren - Thread: horror1966

Begonnen von horror1966, 16 Juli 2008, 01:20:29

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horror1966

Nachdem ich nun auch schon so einige Reviews geschrieben habe,wollte ich jetzt hier ein fröhliches "Hallo" in die Runde werfen.Ich weiss nicht,ob Euch meine Reviews gefallen,oder nicht,aber mir geht es auch hauptsächlich darum,meine Meinung mitzuteilen.Manche schreiben hier ja wirklich ellenlange Reviews,das ist nicht meine Art.Damit möchte ich nicht sagen,das mir diese langen Texte nicht gefallen,ganz im Gegenteil,aber mir persönlich bringt es nichts,einen Film zeilweise bis in das kleinste Detail auseinanderzunehmen.Da versuche ich lieber,meine Empfindungen kurz und knapp auf den Punkt zu bringen.

Aber ich glaube,das es auch sehr gut ist,diese vielen verschiedenen Review - Typen bei OFDB zu haben,denn so ist sicherlich für Jeden ein Schreibstil dabei,den er bevorzugt liest.Ich hoffe,das es wenigstens ein paar Leute unter Euch gibt,die meine Art zu schreiben mögen.Über einige Rückmeldungen würde ich mich jedenfalls freuen.

MfG,horror1966

rierami

Eigentlich beteilige ich mich an Autorenthreads nicht. Aber da du im "User des Tages" Thread aktuelles Thema warst möchte ich zu den ca. 10 Reviews die ich gerade von dir gelesen habe sagen: Als Kurzkommentar in Ordnung, als Review fehlt doch so manches! Selbst bei Filmen die ich kenne kann ich dir weder beipflichten noch verneinen sondern denke mir eher "äh, ja aber..." Schreib ruhig ein wenig ausführlicher!
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Vinyard Vaughn

My 2 Cents...

Du bist für mich exemplarisch eines der Dinge, welche die OFDB bereits zur Genüge hat - Typen die ihre leeren, nichtssagenden "Empfindungen" unter die Leute bringen wollen. Deine "Reviews" (wenn man das überhaupt so nennen kann) sind dermaßen oberflächlich, austauschbar/beliebig und hohl da biegen sich die Balken. Du ziehst keine Schlüße, du analysierst nicht, interprestierst nicht - nein du steckst nur ständig deine 5 Satzbausteine ein wenig variiert aneinander und klatscht diesen 3 Absatzerguß in die OFDB und hilfst dabei sie tagtäglich neu zuzumüllen.

Dein Hang zu kurzen Reviews spiegelt höchstens deine Unfähigkeit wieder sich wirklich mit dem Film auseinandersetzen zu können. Deine Ergüße haben nichts mit irgendwelchen "Schreibstilen" gemein - dafür müsstest du erstmal einen haben. Was du fabrizierst kriegt ein durchschnittlicher 6. Klässler besser hin. Und ehrlich, von deiner Sorte gibt es schon genug, imo viel zu viele.

Wahrscheinlich werden nun noch einige hier reinschreiben die dich kritisieren, aber auch "Verbesserungsvorschläge" anbringen wollen oder gar versuchen dir zu helfen. Ich sage, da ist echt alles verloren. Brich die Zelte ab und such dir ein neues Hobby, das wäre mein Vorschlag!
Zitat von: ForenregelnMaximalgröße für Bildsignaturen: 400x133 Pixel, 50 kb – nicht animiert!

When I see her on the street
You know she makes my life complete

Bretzelburger

Ich bin ein wenig überrascht, dass du dich der Meinung hier stellst, und bin mir nicht sicher, ob das mutig war oder dir noch gar nicht richtig bewusst ist, wie viele negative Äusserungen es schon über deine Schreib-Tätigkeit gibt.

Ich möchte mich aber trotzdem konstruktiv dazu äussern. Du sagst selbst

ZitatDa versuche ich lieber,meine Empfindungen kurz und knapp auf den Punkt zu bringen.

Nun könnte man zurecht sagen, dass das Jedem zusteht, weshalb die Diskussion damit schon beendet wäre. Nur gibt es für diesen Zweck im Internet eine Menge Möglichkeiten wie Blogs oder einfach hier im Forum - die OFDb dagegen hat aber auch einen gewissen Anspruch. Trotz der Freiheit, die den verschiedenen Stilen gelassen wird, sollte man sich als Autor darüber im Klaren sein, dass man hier nicht nur für sich selbst schreibt. Ein bisschen Selbstdarstellung ist natürlich immer dabei, aber eine gewisse Nachvollziehbarkeit der Argumente ist einfach notwendig, um als Leser von dem Text auch etwas zu haben.

Ich gehe einmal beispielhaft auf deinen Text zu "Romasanta" ein, ein Film, zu dem ich eine völlig gegengesetzte Meinung habe. Deshalb sind für mich andere Meinungen immer besonders interessant, wenn sie gut begründet sind. Dadurch lernt man auch andere Sichtweise kennen, selbst wenn man sie nicht nachempfinden kann. Ich denke, fast jedem Autor geht es hier so.

Du argumentierst aber gar nicht, sondern erläuterst nur deine Empfindungen :

ZitatMan weiss eigentlich gar nicht richtig, wie man diesen Film einordnen soll, ich glaube, der Begriff Horror/Drama trifft es am ehesten. Nur, was an diesem Film Horror sein soll, das erschließt sich mir nicht so ganz.

ZitatDer Film baut irgendwie überhaupt keine Spannung auf, die Geschichte plätschert die gesamte Laufzeit über so vor sich hin und passieren tut eigentlich fast gar nichts.

ZitatIch habe selten in den letzten Jahren einen langweiligeren und uninteressanteren Film gesehen, wie "Romasanta".

Ich hätte auch den gesamten Text zitieren können, denn etwas anderes sagt dieser nicht aus. Hast du dich einmal gefragt, was ein Leser, der den Film noch nicht gesehen hat, davon mitnimmt, ausser das du "Horror1966" , ihn schlecht findest ? - Wer dich gut kennt und weiß, dass er einen ähnlichen Filmgeschmack hat, mag damit etwas anfangen können, dass du von dem Film abrätst, aber wer sonst noch ? - Angesichts deiner Reviews könnte man schon zu dem Schluss kommen, dass du dich für den Mittelpunkt des Universums hältst. Ich denke, dass das nicht der Fall ist, aber ich begreife deine Intention nicht.

Bei den Unmengen an Reviews, die du schreibst, kann gar nichts Besseres herauskommen, weil Dinge wie ein ordentlicher Schreibstil oder eine nachvollziehbare Argumentation (von einem eigenständigen und neuen Ansatz will ich gar nicht reden) einfach Zeit brauchen. Das hat mit der Länge der Reviews gar nichts zu tun - im Gegenteil, gerade kurze Texte inhaltlich auf den Punkt zu bringen ist besonders schwer. Dagegen nur seine Meinung zu äussern hat etwas egoistisches und auch irgendwie missachtendes gegenüber den Autoren, die sich bemühen nicht nur für sich selbst zu schreiben. Dir mag das Intellektuelle und übertrieben Analytische fremd sein, aber gerade "Vegetarian Cannibal" ist ein gutes Beispiel dafür, dass man Reviews auch aus der Perspektive der persönlichen Empfindung so schreiben kann, dass auch Andere damit etwas anfangen können. Das hat damit etwas zu tun, dass man sich selbst etwas zurücknimmt - doch bei dir steht immer nur deine persönliche Meinung im Mittelpunkt.

So richtig kann ich dir - trotz der vielen Filme, die du gesehen haben musst und die du auch toll findest - deine Filmbegeisterung nicht abnehmen. Du beschäftigst dich gar nicht wirklich mit den Filmen, nimmst nie die Perspektive der Macher ein, versuchst nie etwas zu verstehen, was dir nicht sofort einleuchtet. Deshalb musst du es nicht gut finden, aber in jedem Kritiker steckt auch immer die Sehnsucht nach dem idealen Film und eine gewisse Wehmut, wenn man sie wieder nicht gefunden hat. Doch deine Art zu Schreiben (und zu Gucken) ist für mich reiner Konsum. Es gibt Viele ,die so mit Filmen umgehen, aber so lange die vor dem Bildschirm hocken, interessiert mich das nicht.

Vielleicht tue ich dir unrecht mit meiner Meinung, aber sie entsteht einfach auf Basis deiner Reviews.

Schlombie

Um eine Meinung ohne Begründungen abzugeben braucht man keine Reviews schreiben. Da reicht es, wenn Du einem Film eine Punktzahl gibst. Um Empfindungen mitzuteilen ohne diese zu begründen bedarf es ebenfalls keines Reviews, dafür gibt es genug Filmseiten im Netz, wo man in 2 Sätzen schreiben kann, was man vom jeweiligen Film hielt (auch im OFDb im Bereich Kurzkommentare). Ein richtiges Review macht aber nur dann Sinn, wenn Du Deine Sätze auch begründest. Wenn die Darsteller schlecht sind:  Was haben sie denn falsch gemacht? Hat das Drehbuch überhaupt bessere Leistungen zugelassen? Was war mit den kleineren Rollen? Und Dein Lieblingsthema: die Atmo (grausiger Ausdruck, zum Glück schreibst Du mittlerweile fast immer Atmosphäre): Ja, was ist denn nun so gut oder schlecht an ihr? Was ist denn nun der Auslöser? Wenn Du dies nicht erörtern kannst, weil Du das Bemerken einer guten oder schlechten Atmosphäre nur fühlen aber nicht verstehen kannst, dann ist das schreiben von Reviews, ganz ehrlich, von meinem Standpunkt aus ein völlig falsches Hobbie für Dich. Fleiß mag Dir bei Deiner hohen Anzahl von Reviews sicher niemand abstreiten. Da Du aber auch immer die gleichen Sätze verwendest braucht man eigentlich sowieso nicht mehr auf Deine Texte draufklicken.
Dein Review zu "Antropophagous 2000" geht wenigstens in die richtige Richtung. Dort sind zumindest mal ein paar Infos vorhanden, und es wird einem klar, was Dich an dem Film störte. Was an den Dialogen oder der Atmosphäre so schlimm ist erfährt der Leser allerdings dort auch nicht. Ein Beispiel für die gelungenen Effekte wird auch nicht genannt. Arbeite mit Beispielszenen, mit Zitaten, was auch immer. Was Du schreibst kann auch wer schreiben, der den Film gar nicht sah. Bringe Beispiele zu Deinen Behauptungen mit ein. Wenn Du keine Analyse machen willst: schade, aber untermauer Deine Aussagen wenigstens mit Beispielen. Vergleiche was Du besprichst mit anderen Filmen. Ein guter Anfang war im besagten Review der Vergleich von Andreas Schnaas´ Talent und dem von Olaf Ittenbach.
Ganz im ernst:  Ich komme mir von Deinen Reviews verarscht vor und hoffe, dass Du meinen Standpunkt verstehen kannst.
Nichts desto trotz, immerhin mutig von Dir Dich hier zu stellen. Ich denke mal es wird Dir helfen. Die Antworten der anderen fand ich zumindest sehr ehrlich und hilfreich.

filmimperator

16 Juli 2008, 11:33:17 #5 Letzte Bearbeitung: 16 Juli 2008, 11:36:29 von filmimperator
Hallo horror1966!

Zuerst einmal möchte ich dich im Gemeinschaftsforum der OFDb willkommen heißen. Allerdings kann ich mich meinen Vorrednern eigentlich nur anschließen: Von dir als Reviewautor halte ich persönlich nicht viel. Bei deinen Kritiken legst du stets einen äußerst eingeschränkten Wortschatz an den Tag, der sich dann in standardisierten Formulierungen wie "Die Atmosphäre ist absolut genial", "Die Schauspieler sind gut" etc. erschöpft. Zudem sucht man stets vergebens nach Begründungen für deine Meinung, die diese dann intersubjektiv nachvollziehbar machen würden. Und diese in so kurzen Reviews, wie du sie schreibst, unterzubringen, ist nahezu unmöglich, weswegen für eine gute Rezension ein paar Sätze mehr von Nöten sind. Dass du den Film gut oder schlecht fandest und deine Gefühle zum Film niederschreibst, ist zwar ganz toll, aber es bringt - wie es schon von Bretzelburger angesprochen wurde - keinem etwas, der deinen Filmgeschmack und dich nicht kennt.

Exemplarisch greife ich mir mal deine "Das Imperium schlägt zurück"-Review heraus (ich hätte jedoch beinahe jede andere Kritik von dir nehmen können), um gezielt an ihr zu kritisieren und dir Anregungen und Hilfestellungen zu geben, die du - und das ist hier die gängige Meinung im Forum, siehe "User des Tages"-Thread - bei deinen Kritiken dringend notwendig zu haben scheinst.

ZitatViele behaupten, das diese Fortsetzung noch um Einiges besser wäre wie sein Vorgänger, was sicherlich Geschmackssache ist. Ich kann bei der Star Wars Reihe eigentlich keinen Teil besonders hervorheben, da ich wirklich alle Teile klasse finde.
Schön für dich - aber warum? Mal abgesehen von
ZitatDas Gefühl, das man hier bekommt, ist einfach nur unbeschreiblich und nicht in Worte zu fassen
- einer nichtssagender Formulierung und leeren Phrase, der es einer weiteren Erörterung bedarf.

ZitatIn Sachen Spannung steht der Film seinem Vorgänger in Nichts nach, es ist einfach atemberaubend, die Abenteuer von Luke und Co. zu verfolgen, die auch hier wieder etliche Hindernisse aus dem Weg räumen müssen.
Was macht es denn für dich so atemberaubend? Das ist nämlich generell dein größtes Problem: Begründen bitte!

Nimm dies bitte als konstruktive Kritik an und versuche, dich dahingehend zu verbessern. Es bringt nämlich niemanden etwas - und dir am wenigsten - wenn du dich irgendwann mit deinen Baukasten-Reviews bis an die Spitze der Anzahl der Reviews schreibst/mogelst. Denn die OFDb als Datenbank profitiert nicht davon (da du in deinen Reviews kaum Informationen abgesehen von deinen persönlichen Empfindungen lieferst) und du auch nicht (weil du dich nicht weiterentwickelt hast).
Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

vodkamartini

16 Juli 2008, 13:38:46 #6 Letzte Bearbeitung: 16 Juli 2008, 13:54:11 von vodkamartini
Du bist meiner Meinung nach das beste Argument dafür, das die Grenzen zwischen Kurzkommentar und Review ganz erheblich zu niedrig angesetzt sind. Alles unter einer halben Seite (DIN-A4, Times New Roman, 1 1/2-zeiliger Abstand) kann in den allermeisten Fällen nicht als Review durchgehen. Du unterschreitest aber sogar dieses niedrige Maß in unschöner Regelmäßigkeit ganz erheblich.

In deiner gestrigen (überflüssigen) Besprechung zu Conspiracy fängst du auch noch mit der Mitteilung an, dass du seit langem mal wieder eine DVD ausgeliehen hast. Was sollen eigentlich solche Banalitäten in einer Filmbesprechung?

Schreibstil ist für mich keiner erkennbar. Auch solltest du einen Autorenthread überdenken, da deine bisherigen Werke mit verfasserischen Eigenheiten wie eben Schreibstil, Sprache, Argumentationsfähigkeit, Unterhaltungswert etc. nicht das Geringste gemein haben.

Ich weiß nicht, ob dir bewusst ist, dass es seit kurzen das Feature des Blacklisten gibt. Ich würde mich nicht wundern, wenn sehr viele User bereits zu dieser "Notbremse" gegriffen haben. Anders ausgedrückt: dann liest deine Texte niemand mehr.

Du scheinst lediglich daran interessiert einen neuen Rekord der Marke "die meisten Reviews in kürzester Zeit" aufstellen zu wollen. Gratuliere.
www.vodkasreviews.de

There's a saying in England: Where there's smoke, there's fire. (James Bond, From Russia with love)

horror1966

Gut,das es Kritik gibt,das war mir klar,aber was sich hier einige Leute einbilden,ist scho sensationell.Einige der hier getätigten Kritiken sind einfach vollkommen überheblich und strotzen vor Arroganz.Es gibt halt genügend Leute,die einfach lieber einen kurzen Text lesen wollen und nicht mit irgendwelchen Analysen überhäuft werden wollen.

Für einige von Euch mag es so aussehen,als wenn ich nur "Film - Konsument" wäre,aber das ist nicht der Fall.Aber wenn man,wie manche hier,einen Film bis in das kleinste Detail zerlegt,dann vergeht einem doch die Lust am Filme schaun.Ich habe nie behauptet,das meine Texte geistig hochwertige Ergüsse sind,aber einige Leute hier sollten hier mal auf den Boden der Tatsachen zurückkommen und sich nicht für das Licht der Welt halten.

Und einen Rekord möchte ich hier schon gar nicht aufstellen,ich mache das lediglich,weil es mir Spaß macht.Wenn Euch die Texte nicht gefallen,zwingt Euch ja keiner,sie zu lesen.



Moonshade

Ich muß mich da in fast allen Punkten anschließen, hier ist einfach nur Masse, keine Klasse, das funktioniert maximal bei Leuten, die wenig Zeit (oder Lust) zum Lesen haben und eine schnelle und relativ banale Einschätzung bar jeder Details haben wollen.

Als Autoren kann man auf diese Art und Weise leider nicht zu Ruhm oder wenigstens Akzeptanz kommen, dafür basieren sie einfach alle zu sehr auf einem banalen Baukastensystem.

Im übrigen glaube ich auch, daß du eher schnell in der Rangliste aufsteigen willst und darum das Maximum an Texten schnell runter reißt - das kann man natürlich so machen, es bringt aber nicht viel - vor allem keine treuen Leser.

Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

"Guten Tag, führen Sie Bücher über Paranoia?" - "Ja, die stehen alle hinter Ihnen!"

"3.Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things.!" (Douglas Adams)

Moonshade

Zitat von: horror1966 am 16 Juli 2008, 15:21:37
Gut,das es Kritik gibt,das war mir klar,aber was sich hier einige Leute einbilden,ist scho sensationell.Einige der hier getätigten Kritiken sind einfach vollkommen überheblich und strotzen vor Arroganz.Es gibt halt genügend Leute,die einfach lieber einen kurzen Text lesen wollen und nicht mit irgendwelchen Analysen überhäuft werden wollen.

Für einige von Euch mag es so aussehen,als wenn ich nur "Film - Konsument" wäre,aber das ist nicht der Fall.Aber wenn man,wie manche hier,einen Film bis in das kleinste Detail zerlegt,dann vergeht einem doch die Lust am Filme schaun.Ich habe nie behauptet,das meine Texte geistig hochwertige Ergüsse sind,aber einige Leute hier sollten hier mal auf den Boden der Tatsachen zurückkommen und sich nicht für das Licht der Welt halten.

Und einen Rekord möchte ich hier schon gar nicht aufstellen,ich mache das lediglich,weil es mir Spaß macht.Wenn Euch die Texte nicht gefallen,zwingt Euch ja keiner,sie zu lesen.


Nun, wenn du einen Autorenthread aufmachst, gehe ich davon aus, daß du an Kritik oder Verbesserungen interessiert bist und nicht nur gelobt werden willst - beim Ansatz von Kritik sofort auf die "eingebildeten Schreiberlinge" einzuschlagen ist da vermutlich nicht der richtige Weg, sondern zeigt nur eher, daß es an echten Inhalten kein großes Interesse gibt.

Ich bin selbst kein Anhänger von fein ziselierten Aufspaltungsanalysen, aber daß sich jemand die Mühe macht, finde ich nun wieder gut - ich bemühe mich um einen gewissen Mittelweg in Sachen Überschaubarkeit und Inhalten, so daß beide Seiten etwas damit anfangen können.

Was man mit einem kurzen Text anstellen kann, ist unglaublich, selbst in 20 Zeilen kann man eine prima Analyse oder Besprechung packen - Fakt ist aber nun mal, daß deine Kritiken alle gleich aufgebaut, allgemeingültig und meinungs-, kaum faktenorientiert sind.
Das wird schnell langweilig.
Und wirkt so, als könntest du damit eben ein prima Pensum von 3-5 Reviews pro Tag schaffen - das ist in seiner Beharrlichkeit vielleicht beeindruckend, aber das macht die Texte nicht interessanter.
Und was nützt es dir, wenn niemand die vielen Texte liest?

Zum Bsp im aktuellen "Das Imperium schlägt zurück" greifst du ständig zu Floskeln wie "...unbeschreiblich und nicht in Worte zu fassen" oder "atemberaubend" angereichert mit viel Lob - aber warum der Film nun so gut ist, erfahren wir nicht.
Insofern: was willst du deinen Lesern denn mitgeben außer deiner Meinung, die du so allgemein gehalten auch mit der Note allein kund tun hättest können?
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horror1966

Gar kein Thema, ich kann auch durchaus mit der Kritik umgehen, aber wenn ich zum Beispiel die Meinung von "Vinyard Vaughn" lese, finde ich das schon ziemlich überheblich und arrogant. Ansonsten sind die Kritiken von Euch konstruktiv, das ist keine Frage. Und das ich hier kein großes Lob erhaschen wollte, versteht sich für mich von selbst.

Aber wie gesagt, zwischen Kritik und persönlichen Angriffen und nichts anderes ist die Kritik des erwähnten Herrn, besteht ein ziemlich großer Unterschied. Und es gibt halt genügend Leute, die einen kurzen Text bevorzugen und nur über die Dinge, die ich kurz anschneide, informiert werden wollen, denen reicht das vollkommen aus. Auch diese Leute möchten bedient werden und nicht alle wollen ein ausführliches, ausgeklügeltes und analysierendes Review lesen, daran sollte auch mal gedacht werden.

Jeder hat seine eigene Art und das sollte doch wenigstens respektiert werden, mehr erwarte ich doch gar nicht.

Hedning

Es geht ja hier nicht einfach um kurz oder lang, sondern um den Baukastenstil, der deine Rezensionen kennzeichnet. Mal ist die "Atmosphäre" dicht, mal weniger dicht, mal weist der "Spannungsbogen" Einbrüche auf, mal nicht... Du bewertest Filme nach einem groben Raster, das keinen Raum für Details lässt. Ich wäre mir an deiner Stelle nicht so sicher, dass es genügend Leute gibt, die genau so etwas lesen wollen, wie du sagst.

Moonshade

Ist jetzt natürlich die Frage, ob du überhaupt was verbessern bzw. Anregungen willst?
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horror1966

Zitat von: Moonshade am 16 Juli 2008, 16:45:31
Ist jetzt natürlich die Frage, ob du überhaupt was verbessern bzw. Anregungen willst?


Na klar,warum denn auch nicht? Sich zu verbessern, kann doch nicht nachteilig sein.

Happy Harry mit dem Harten

Auch mal ein herzliches willkommen von mir...

Warum gehst du denn nicht mal was ausführlicher ein auf das bisher doch recht umfangreiche Feedback? Bretzelburger, filmimperator, Schlombie und die anderen haben doch mehr verdient als die Standard-Antwort: "Jeder schreibt anders und das sollte man respektieren"...

Wie Bretzel schon sagte, unter dieser Voraussetzung bringt eine Diskussion nichts. Und daran, das Vinyard Vaughn hier sämtliche User zurecht stutzt wenn ihm was nicht passt, solltest du dich gewöhnen...

Moonshade

Naja, es wirkte auf den ersten Blick eben nur so, als ob du in erster Linie auf Bestätigung deiner bisherigen Methode aus wärst.

Ich muß ja nun als Kontrollinstanz alle Texte quer lesen und absegnen - und ehrlich gesagt, ich hake dich z.Zt. einfach nur ab, was eigentlich nich der Sinn der Sache ist.

Erster Schritt wäre imo ein bißchen mehr Substanz: man muß keine Schriftsätze ausformulieren, wenn ein wenig das "warum" eine Rolle spielt, die Stärken oder Schwächen zu BENENNEN ist auch für die "Telegrammleser" sicher von gewisser Bedeutung - das würde bedeuten, auf die Allgemeinplätze mehr zu verzichten und die Gründe zu nennen, analysieren ist ja nicht unbedingt zwingend für jeden.
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horror1966

Ich werde auf jeden Fall versuchen, diese Dinge bei meinen nächsten Texten zu beherzigen. Möchte ja auch keinen mit den Texten nerven, also werde ich probieren, mehr auf Qualität anstatt auf Quantität zu achten.

Happy Harry mit dem Harten

Ich hab einen Vorschlag für künftige Reviews denn grade habe ich mir deine Bewertungen angesehen. Viele Hassbewertungen hast du ja nicht abgegeben und die meisten deiner 01 und 02 Punkt Filme halte auch ich für unsäglich, soweit ich sie gesehen habe. Das unter deinen 19 01/10-Bewertungen sowohl die SIMPSONS als auch der Horror-Klassiker DIE STUNDE WENN DRACULA KOMMT auftauchen, hat mich dann aber doch überrascht. In beiden Fällen wäre eine Besprechung wünschenswert und auch jeweils die erste schlechte schriftliche Bewertung in der OFDb.


Hedning

Der Simpsons-Film hat wahrscheinlich nur deshalb keine schlechten Kritiken, weil aufgrund der Serie jeder Verächter schon weiß, was ihn da erwarten würde :icon_mrgreen:

1/10 für Bava, ts ts.

filmimperator

16 Juli 2008, 17:25:48 #19 Letzte Bearbeitung: 16 Juli 2008, 17:31:59 von filmimperator
Zitat von: COPFKILLER am 16 Juli 2008, 16:52:45
Und daran, das Vinyard Vaughn hier sämtliche User zurecht stutzt wenn ihm was nicht passt, solltest du dich gewöhnen...

Nichts gegen klare Worte, aber der Ton hier im Forum generell, wie man etwas ausdrückt, ist noch eine ausbaufähige Sache. Ich kann und will mich nicht an diese Aggressivität und Angriffslust gewöhnen, die in den Posts insbesondere von Vaughn zum Ausdruck kommt.

Dass du, horror1966, jedoch (zunächst) deine Art zu schreiben legitimiert hast und dich erst relativ spät (dein letzter Post) einsichtig gabst, zeugt nicht gerade davon, dass du auf ernsthaftes kritisches Feedback, sondern tatsächlich Bestätigung aus warst. Also versuche doch einfach mal, die von COPFKILLER angemerkten, doch relativ strittigen Bewertungen von dir zu "Die Simpsons" etc. mit einer Kritik zu untermauern, die nicht auf deine gängigen Baukasten-Sätze und deine rerin subjektiven Empfindungen zurückgeht (siehe mein letzter Post hier), sondern eben auf plausible Argumente. Das würde ich dann auch mit Freude lesen.  
Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

horror1966

Ups, mit dem Bava - Titel habe ich mich total verhaun,das gebe ich zu. Warum ich da die 1 angeklickt habe, weiss ich nicht, habe das schon verbessert. Bei den Simpsons verhält es sich ganz einfach so, das ich diese Serie ganz einfach total dämlich und lächerlich finde. Warum, kann ich gar nicht richtig sagen, die sprechen mich halt in keinster Weise an, ich konnte diesen Hype um die Serie noch nie verstehen, das ist wohl wirklich Geschmackssache.

Happy Harry mit dem Harten

Es geht hier nicht um den Simpsons-Kinofilm sondern um die göttliche SERIE, das möchte ich nochmals betonen.

Zitat von: Hedning am 16 Juli 2008, 17:25:05
Der Simpsons-Film hat wahrscheinlich nur deshalb keine schlechten Kritiken, weil aufgrund der Serie jeder Verächter schon weiß, was ihn da erwarten würde :icon_mrgreen:

1/10 für Bava, ts ts.

Soweit ich weiß, hat der Film einige negative Stimmen bekommen, auch innerhalb der OFDb. Das die Serie und natürlich der Bava-Film neben DANIEL DER ZAUBERER und SPICEWORLD stehen ist natürlich ein Unding.

Zitat von: filmimperator am 16 Juli 2008, 17:25:48
Nichts gegen klare Worte, aber der Ton hier im Forum generell, wie man etwas ausdrückt, ist noch eine ausbaufähige Sache. Ich kann und will mich nicht an diese Aggressivität und Angriffslust gewöhnen, die in den Posts insbesondere von Vaughn zum Ausdruck kommt.

Das mag stimmen, insgesamt halte ich den Ton im Forum doch für angenehm, sonst würde ich mich ja nicht mehr beteiligen. Kann das auch nicht mit anderen Foren vergleichen weil ich nirgendwo anders poste.

Bretzelburger

Ausser, dass du der Meinung bist, das es Leute gibt, die keine detailgenauen Analysen lesen wollen, habe ich noch nichts von dir gehört, was deine tatsächliche Intention ist. Auffällig ist auch, dass deine logischerweise grosse Filmauswahl eine Mischung aus populären Filmen und Trash bzw. Horror ist. Filmserien(Teil 1-x) werden meist gleich komplett abgehandelt. Ich erkenne darin keine Linie oder ein besonderes Interesse an bestimmten Regisseuren oder Stilen. Damit vereinfachst du dir die Sache auch, weil du dich nicht auf unbekanntes Terrain wagst. Du kannst z.B. nicht ernsthaft der Meinung sein, dass man, wenn man unbekannte Filme bespricht, mit Aussagen, dass der ganz toll ist, ein Publikum erreicht.

Ich fände es konstruktiv, wenn du genauer formulieren würdest, was dich zum stundenlangen Schreiben animiert. Dir muss doch auch klar sein, dass es zwischen analytischen Reviews und spontanen Meinungsäusserungen eine Vielzahl von Variationen gibt.

horror1966

Was mich dazu animiert? Ganz einfach, es macht mir Spaß und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was daran so schlimm ist. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, das man bei der OFDB seine Meinung äussern kann, ohne das alles in Frage gestellt wird. Es ist ja in Ordnung, das Ihr anderer Meinung seid, aber warum seid Ihr denn so furchtbar intollerant. Warum kann man nicht ganz einfach andere Meinungen akzeptieren, ohne gleich eine Hexenjagd zu veranstalten? Denn so kommt es hier langsam rüber.

Begründe hier, analysiere da, da wird man ja bekloppt. Mir scheint es, als wenn Personen, die nicht Euren Ansprüchen und Erwartungen entsprechen, hier einfach niedergemacht werden. Wenn man der Serie "Die Simpsons" hier einen Punkt gibt, weil man die einfach nicht mag, dann muß man das begründen, wieso denn das?

Jeder hat mag sicherlich irgendwelche Dinge nicht, weil sie ihn ganz einfach nicht ansprechen und man kann noch nicht einmal begründen, warum das so ist. Und was bitte ist denn schlimm daran, wenn man gewisse Trashfilme gut findet, das ist doch wohl alles Geschmackssache.

Bretzelburger

Zitat von: horror1966 am 16 Juli 2008, 17:57:48
Jeder hat mag sicherlich irgendwelche Dinge nicht, weil sie ihn ganz einfach nicht ansprechen und man kann noch nicht einmal begründen, warum das so ist. Und was bitte ist denn schlimm daran, wenn man gewisse Trashfilme gut findet, das ist doch wohl alles Geschmackssache.
Darum geht es doch gar nicht, sondern um die Art und Weise ,WIE du deine Meinung kundtust. Das ist eben nicht reine Geschmacksache. Wenn hier ein Beispiel dafür gegeben wurde, warum du etwa den Simpsons nur 1 Punkt gibst, dann wurde damit nicht deine Meinung kritisiert, sondern das du diese nicht begründest. Und das ist tatsächlich notwendig, wenn man Reviews schreibt. Sonst sind es keine Reviews, sondern blosse Meinungsäusserungen. Und etwas anderes schreibst du nicht - nur leider so lange, dass sie nicht mehr als Kurzkommentare gelten. Dann würde hier Niemand etwas kritisieren, denn für solche Dinge sind Kurzkommentare da (weshalb ich diese so gut wie nie lese).

Nur weil wir das hier alle als Hobby machen, heisst noch nicht, dass wir null Anspruch haben. Frag mal bei einer Fussballtheken-Mannschaft nach, was die machen, wenn einer immer den Ball verstolpert. Jeden Job muss man lernen, weil man nicht machen kann, was man will - und eine Review hat eben auch ein paar Grundregeln. Davon muss man auch Niemanden überzeugen, wenn er ein wenig Anspruch an sich selbst hat. Das ist weder hochgegriffen, noch arrogant und schon gar keine Hexenjagd, sondern schlicht Basiswissen - und das fehlt dir (oder du willst es gar nicht wissen).

filmimperator

Zitat von: Bretzelburger am 16 Juli 2008, 18:42:02
(...) blosse Meinungsäusserungen. Und etwas anderes schreibst du nicht - nur leider so lange, dass sie nicht mehr als Kurzkommentare gelten. Dann würde hier Niemand etwas kritisieren, denn für solche Dinge sind Kurzkommentare da (weshalb ich diese so gut wie nie lese).

Nur weil wir das hier alle als Hobby machen, heisst noch nicht, dass wir null Anspruch haben. Frag mal bei einer Fussballtheken-Mannschaft nach, was die machen, wenn einer immer den Ball verstolpert. Jeden Job muss man lernen, weil man nicht machen kann, was man will - und eine Review hat eben auch ein paar Grundregeln. Davon muss man auch Niemanden überzeugen, wenn er ein wenig Anspruch an sich selbst hat. Das ist weder hochgegriffen, noch arrogant und schon gar keine Hexenjagd, sondern schlicht Basiswissen - und das fehlt dir (oder du willst es gar nicht wissen).

Dito.
Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

Schlombie

Ich kann Dich in gewisser Weise verstehen, Horror1966. Ich denke schon dass manche hier etwas zu hohe Ansprüche an das Schreiben von Rewievs haben. Ich glaube manche verbringen etwas zu viel Zeit im Gemeinschaftsforum. Dann werden Nichtigkeiten zu grundlegenden Dingen und der Spaß an der Sache geht fast verloren. Doch auch wenn Du nicht wirklich eine Verantwortung als Hobbie-Reviewer hast, so musst Du doch immerhin bedenken, dass die Leser im OFDb Dir ihre Aufmerksamkeit schenken und dann doch bitte nicht damit abgespeist werden sollten, Deine ewig gleichen, hohle Sätze zu lesen. Du schuldest mir bereits wertvolle Minuten meines Lebens. Und Menschen wie Moonshade MÜSSEN Dich sogar lesen, um zu wissen ob der Text stehen bleiben darf oder nicht. Bist Du den Lesern Deiner Reviews nicht wenigstens einen Hauch Respekt schuldig? Ich denke schon.
Ich mag intelligente Reviews mit Analysen, aber deswegen muss sie ja noch nicht jeder so schreiben. Ich erwarte von Dir keine so grandiosen Texte wie die von Adam Kesher. Es wäre nur wichtig, dass Du den Unterschied erkennst zwischen einem Review wie Du es nicht schreiben möchtest, und dem nun oft genannten Hinweis Deine Art Review damit interessant zu machen, Deine Meinung anhand von Beispielen zu äußern. Da ist doch ein sichtbarer Unterschied genannt.
Dass Du nicht jede Deiner Benotungen in einem Text begründen willst finde ich ok, auch wenn mich diese Aussage nach der Vielzahl Deiner Besprechungen wundert. Du musst Deine 1 bei den Simpsons nicht irgendwem erklären, das ist Deine Sache. Erst wenn Du einen Text dazu schreibst wäre eine Erklärung nötig. Glaub also nicht alles was Du hier zu lesen bekommst, aber achte mal auf das wesentliche. Du wirst es daran erkennen, dass es hier seit dem ersten Text an wiederholt wird. (Und mit Wiederholung kennst Du Dich ja nun wirklich bestens aus). Da Du aber gerade auf diese Punkte in Deinen Antworten nie eingehst, zweifel ich ein bisschen daran ob Du verstehst wo die berechtigte Aufforderung nach einer Besserung Deiner Reviews herrührt.

Intergalactic Ape-Man

Zitat von: horror1966 am 16 Juli 2008, 17:57:48
Was mich dazu animiert? Ganz einfach, es macht mir Spaß und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was daran so schlimm ist. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, das man bei der OFDB seine Meinung äussern kann, ohne das alles in Frage gestellt wird. Es ist ja in Ordnung, das Ihr anderer Meinung seid, aber warum seid Ihr denn so furchtbar intollerant. Warum kann man nicht ganz einfach andere Meinungen akzeptieren, ohne gleich eine Hexenjagd zu veranstalten? Denn so kommt es hier langsam rüber.

Begründe hier, analysiere da, da wird man ja bekloppt. Mir scheint es, als wenn Personen, die nicht Euren Ansprüchen und Erwartungen entsprechen, hier einfach niedergemacht werden. Wenn man der Serie "Die Simpsons" hier einen Punkt gibt, weil man die einfach nicht mag, dann muß man das begründen, wieso denn das?

Jeder hat mag sicherlich irgendwelche Dinge nicht, weil sie ihn ganz einfach nicht ansprechen und man kann noch nicht einmal begründen, warum das so ist. Und was bitte ist denn schlimm daran, wenn man gewisse Trashfilme gut findet, das ist doch wohl alles Geschmackssache.

Hallo horror1966,

ich kann deinen reinen Ansatz schon irgendwo verstehen, jetzt, wo du erklärt hast, daß es dir wirklich eher um eine kurze Kritik am Film geht. Prinzipiell stimme ich dir auch zu, man muß manche Filme nicht über Seiten zerreden und einen tieferen Sinn darin suchen.

Nun gehöre ich auch zu den Leutn, die öfter die aktuellen Reviews in der OFDb lesen und so ist es mir nicht entgangen, daß du eigentlich immer das selbe Schema verwendest. Wer einfach eine Filmübersicht aufschlägt und sich über diesen informieren will, der merkt dies natürlich nicht und so spielt es für mich erstmal eine untergeordnete Rolle.

Was mich bedrückt ist, daß du ja dem Leser irgendwie mitteilen willst, warum er den Film sehen sollte, oder nicht. Dabei ist es auffällig, daß viele deiner Reviews zu Filmen auftauchen, die bereits eine gehörige Menge an Kritiken aufweisen. Das ist schade, denn mit einer kurzen Kritik wirst du in den meisten Fällen keine neuen Erkenntnisse beizutragen haben.

Inhaltlich halte ich deine Reviews auch als kurze Kritiken für überarbeitungswürdig. Ich will dabei auch keine hochgreifenden Ansprüche an dich stellen, weil ich anhand deiner Reviews davon ausgehen muß, daß du dich mit dem grundsätzlichen Entstehungsprozeß eines Filmes bspw. kaum auseinandergesetzt hast. Das ist auch ok, mir ist es oft sogar lieber zu lesen, wie ein Konsument den Film gefunden hat, als ein Filmwissenschaftler.

Was ich aber von dir erwarten können muß, ist, daß du mir vermitteln kannst, was an dem Film so toll oder schlecht gewesen ist. Du sollst mich hungrig auf einen guten Film machen oder mich mit einer gut gemeinten Warnung abhalten ein übles Machwerk in den Player zu werfen. Stell dir mal vor, du bist im Foyer des örtlichen Kinos und weißt nicht, was du ansehen sollst. Dein Kumpel kommt aus einem Film und natürlich fragst du ihn, ob es sich auch für dich lohnt den Film zu sehen. Dein Kumpel sagt: "Ey die Atmo war prima!" Und nun mal Hand aufs Herz, würde dir das genügen? Würdest du keine Gegenfragen stellen?

Ich würde dir empfehlen, bewußt über die Filme zu diskutieren, bevor du eine Kritik dazu schreibst. Merk dir, auf welche Details es anderen ankommt, versuche im Gespräch zu begründen was dir gefallen und nicht gefallen hat. Danach versuch die Gedanken aus dem Gespräch zu einem Text zu formulieren. Das könnte deinen Kritiken etwas mehr Tiefgang geben und wenn du erstmal eine ungefähre Linie gefunden hast, wird es dir auch leichter fallen, diese Gedanken allein aus dir sprudeln zu lassen. Und das in deinem Stil, deinen Worten und deiner Länge, aber mit hoffentlich mehr Gehalt. Würde mich freuen sowas von dir lesen zu können.

Bretzelburger

ZitatIch denke schon dass manche hier etwas zu hohe Ansprüche an das Schreiben von Rewievs haben. Ich glaube manche verbringen etwas zu viel Zeit im Gemeinschaftsforum. Dann werden Nichtigkeiten zu grundlegenden Dingen und der Spaß an der Sache geht fast verloren.

Interessant, welche Meinungen sich hier so zusätzlich eröffnen. Da ich mich (auch) angesprochen fühle, möchte ich ein paar Worte dazu sagen. Die Kritik an "Horror1966" hat nichts damit zu tun, dass ich ihm meine Ansprüche auferlegen möchte. Diese Gegenargumente, die Horror selbst ja auch schon vom Stapel liess, sollen nur davon ablenken, selbst Stellung zu beziehen. Dem kritischen Gegenüber wird einfach eine Haltung unterstellt und dieser wird dann geantwortet.

Ich habe übrigens erheblichen Spass, an meiner Art mit Filmen umzugehen - sonst würde ich es nicht machen. Ich bin auch der Meinung, dass man nicht mit jedem Film gleich umgehen sollte - mal kann man locker ein paar oberflächliche Bemerkungen loslassen, ein anderes Mal ist es sogar notwendig, sich mit Details auseinanderzusetzen. Eine solche Differenzierung ist bei Horror nicht zu erkennen. Ich möchte aber auch Andere dazu animieren, sich Filme anzusehen, an die sie bisher noch nie gedacht haben. Bei "Horror 1966" erkenne ich keinerlei Intention, ausser möglichst viel zu schreiben und den anderen den Spass zu verderben. Spätestens jetzt sollte er doch erkennen, dass sich der eigene Spass nicht auf andere überträgt. Aber wahrscheinlich hält er uns nur für eine überkandidelte Randgruppe, die nichts (kurzes) Gutes zu schätzen weiß.

Moonshade

Zitat von: Schlombie am 16 Juli 2008, 19:51:27
Und Menschen wie Moonshade MÜSSEN Dich sogar lesen, um zu wissen ob der Text stehen bleiben darf oder nicht. Bist Du den Lesern Deiner Reviews nicht wenigstens einen Hauch Respekt schuldig? Ich denke schon.

Ich bin sowieso nicht sicher, ob meine Tätigkeit mit der Menschenrechtscharta in Einklang zu bringen ist, vornehmlich zur Ferienzeit... :icon_mrgreen:
Im übrigen mache ich das immer noch freiwillig (etwas Masochismus muß wohl sein...Moment...das erklärt so manche sexuelle Vorliebe...ach, das gehört nicht hierher...)
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

"Guten Tag, führen Sie Bücher über Paranoia?" - "Ja, die stehen alle hinter Ihnen!"

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