FAQ-Ergänzungen zu Laufzeiten/Abspann/Schwarzbild/"The End" etc.

Erstellt von pm.diebelshausen, 4 September 2010, 12:28:41

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pm.diebelshausen

17 Februar 2012, 07:59:09 #30 Letzte Bearbeitung: 17 Februar 2012, 08:09:16 von pm.diebelshausen
Wie die meisten das nutzen, weiß wahrscheinlich keiner, oder hat jemand mal gezählt?

Ich finde widersprüchlich, dass Du erst meinst, man könne es mit den Rechtschreibregeln auch übertreiben und dann ggf. (falls die meisten es sowieso ohne Leerzeichen machen) indirekt eine aufstellen willst - oder sollen die User, die kein Leerzeichen machen, das auch weiterhin ohne Korrektur tun, wenn sowohl in der Maske als auch der Laufzeiten-Info es ohne Leerzeichen stünde? Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Zitat von: Syncroniza nach 16 Februar 2012, 21:10:11dann wär's doch nicht verkehrt, es über die Eintragsmaske ebenso zu machen. Sonst bringt das nicht so viel mit jeder wie er will. Denn dann müsste man ja immer nachträglich bearbeiten.


Das verstehe ich nicht.

Und "FSK o.A." halte ich persönlich auch für keine richtige Entscheidung. Ganze Sätze oder Punkte am Ende von ihnen sind ja nicht der einzige Grund für eine Sinn und Verbindlichkeit von Rechtschreibung. Mit den Label-Schrägstrichen konnte ich mich anfreunden, weil die bestehenden Regeln/Normen da durchaus Entscheidungsspielraum (insbesondere bei mehreren Worten) lassen. Wäre es andernorts ohne Leerzeichen verbindlich, hätte ich es auch in diesem Fall weiterhin falsch gefunden, das in der OFDb anders zu machen.

Wie gesagt: ich kann mit all dem leben und muss dafür nicht kämpfen. Ich weiß grad nur nicht, warum ich zu viele Regeln will, wenn Du eine willst.  :D
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

Karm

Zitat von: pm.diebelshausen nach 16 Februar 2012, 21:22:10
Ich würde es so belassen, wie es ist, mache selbst kein Leerzeichen, lasse anderen das Ihre...


Ich mache auch kein Leerzeichen.  :icon_smile:
Könnten meine Worte sein und da bedarf es auch keiner "Entscheidung" von Dr. Kosh. Der hat wirklich viele andere Sachen am Köcheln.
Die Umsetzung wäre ein Klacks, wenn (wenn) die Community das mehrheitlich wünschen würde.
Was letztendlich gemeint ist, wird ja sowieso im BF erläutert. Sternchen kommt direkt im Anschluss an die zu erläuternde Passage. Das ist in diesem Fall die Laufzeitangabe und die endet mit der letzten Klammer.

Syncroniza

Zitat von: pm.diebelshausen nach 17 Februar 2012, 07:59:09
Zitat von: Syncroniza nach 16 Februar 2012, 21:10:11dann wär's doch nicht verkehrt, es über die Eintragsmaske ebenso zu machen. Sonst bringt das nicht so viel mit jeder wie er will. Denn dann müsste man ja immer nachträglich bearbeiten.


Das verstehe ich nicht.

Diejenigen, die das Sternchen mit Leerzeichen angehängt hatten (wie viele es waren weiß ich wie gesagt auch nicht; der Einzige war ich nicht, soviel weiß ich aber schon ;)), und es auch weiterhin so machen wollten - die können das in der Eintragsmaske dann ja nicht so benutzen. Sondern müssen wie früher halt nochmal auf "Eintrag bearbeiten" gehen. Jetzt klar?

Auch Karm hat doch geschrieben - wenn (wenn) :icon_smile: es die Mehrheit wünschen würde, dann könnte man es einfach umstellen.
Da es aber nicht zu erwarten ist, dass hier so viele sich dazu äußern (bzw. den meisten wird's egal sein), bleibt's halt so. Ist doch ok. Eine schlichte Anfrage darf man aber noch stellen, oder?
Anhand Rechtschreibregeln hab ich im Übrigen nicht argumentiert - oder ne neue Regel aufgestellt. Es war ja gerade mein Punkt, dass man für solch kleine Formatierungen meiner Meinung nach nicht immer den Duden verwenden muss.


Zitat von: Karm nach 17 Februar 2012, 08:52:05
Zitat von: pm.diebelshausen nach 16 Februar 2012, 21:22:10
Ich würde es so belassen, wie es ist, mache selbst kein Leerzeichen, lasse anderen das Ihre...


Ich mache auch kein Leerzeichen.  :icon_smile:
Könnten meine Worte sein und da bedarf es auch keiner "Entscheidung" von Dr. Kosh. Der hat wirklich viele andere Sachen am Köcheln.

Letzteres weiß ich freilich, ja. Dann danke für die Antwort! :respekt:

Dr. Kosh

Zitat von: Syncroniza nach 16 Februar 2012, 21:48:24
Siehe Schrägstriche in der Labelzeile. Siehe FSK o.A.
Das soll doch Kosh entscheiden. (Falls er zufällig in den Thread noch reinschaut.)


Hm, ich gehe ja ohnehin gerne meinen eigenen Weg bezüglich der Rechtschreibung - und das ist in aller Regel der Weg der alten Rechtschreibung (bis 1996). :icon_cool:

Bei manchen Dingen sind mir dann auch (subjektiv so empfundene) stilistische Aspekte nicht ganz unwichtig, so z.B. bei "FSK o.A.": Ich finde, daß dies OHNE Leerzeichen einfach bedeutend besser aussieht. Aus diesem Grund sträube ich mich dann auch ein wenig gegen das Einfügen eines Leerzeichens...

Beim hier diskutierten Sternchen erachte ich das Sternchen OHNE Leerzeichen als optisch gefälliger (und auch als logischer). An einem räumlich abgesetzten Sternchen störe ich mich ein wenig. Ich will hier übrigens nicht "die einzig wahre Wahrheit verkünden"; das soll lediglich meine persönliche Meinung sein. Auch wenn diese vielleicht manchen Konventionen widersprechen mag...

Gruß
Dr. Kosh
"Your English is pretty good for a German guy" - Kolumbianischer Drogenbauer zu Arnold Schwarzenegger, der sich als Deutscher ausgibt (Collateral Damage)

pm.diebelshausen

17 Februar 2012, 17:42:26 #34 Letzte Bearbeitung: 17 Februar 2012, 17:44:41 von pm.diebelshausen
@Syncro: Ja, danke, das, was ich nicht verstanden hatte, habe ich jetzt verstanden.  :respekt: Wäre bei einer Änderung für diejenigen, die das Sternchen jetzt ohne Leerzeichen machen, dann genau so. Meine These: wahrscheinlich statistisch halbe halbe mit bzw. ohne Leerzeichen. Aber Vorsicht: die Mehrheit schreibt vielleicht auch Digipack und DVD's.  ;)

Du würdest Dich gerne am überwiegenden Usus der User orientieren - nichts anderes macht übrigens der Duden. Der kreiert keine Regeln, sondern beschreibt die tendenziell verbreitetste Gebrauchsform von Wörtern, Zeichen, Sätzen usw. Da Du jetzt sagts, Du möchtest keine Regel aufstellen (das was in der Maske umgesetzt wird ist natürlich indirekt eine Art Regel, weil man sich daran orientieren kann), können wir es doch tatsächlich so belassen, wie es ist: es gibt keine Regel, jeder macht das so wie er es meint oder schön findet - nur in der Maske muss halt eine Version bevorzugt werden, weil zwei nicht gehen oder bescheuert wären - z.B. mit einem Zusfallsgenerator  :viney:  :icon_mrgreen: Nee, Quatsch, sorry.

@Kosh: "o.A." = ohne Altersfreigabe; "o. A." = ohne Abspann - ist zwar jenseits von Gut und Böse, aber so gibt es immerhin noch ein Unterscheidungskriterium bei der Abkürzung.  :D
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

pm.diebelshausen

Die Infos zu Laufzeiten wurden heute ergänzt um folgenden Absatz bezüglich VHS-Einträge:

ZitatEine weitere Ausnahme bilden VHS-Einträge, für die gilt:
  • dürfen nicht ohne Prüfung der Daten erstellt werden (keine Cover-/Internet-Abschriften und kein Player = kein Eintrag)

  • Einträge ohne Laufzeitangaben sind nur zulässig, wenn alle anderen notwendigen Daten vollständig angegeben werden

  • in das Laufzeitfeld dürfen nur selbst geprüfte Laufzeiten eingetragen werden

  • ca. Laufzeitangaben dürfen nur im Bemerkungsfeld angegeben werden und sind entsprechend zu kennzeichnen (lt. Cover etc.)
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

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ZitatEinträge ohne Laufzeitangaben sind nur zulässig, wenn alle anderen notwendigen Daten vollständig angegeben werden
Warum sind Einträge ohne Laufzeit zulässig, wenn (wie zwei Mitglieder oben anführen) die Laufzeit immerhin ein Hauptaspekt verschiedener Fassungen ist und deshalb im Mittelpunkt der OFDb steht, und wenn Kürzungen und damit Laufzeiten zum Ursprungsmythos der OFDb gehören?
Einen Ausnahmefall der Laufzeitpflicht könnte ich höchstens dann als gegeben sehen, wenn im BF ausführliche Angaben zu Zensurmaßnahmen oder sonstigen Verunstaltungen des ursprünglichen Werkes angegeben werden.

Django

http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=8155&vid=420195

Ich habe diese Fassung auch gesehen bzw. die identische Ausstrahlung heute.

Bei der Laufzeit sind jeweils 20 Sekunden abzuziehen, also: 114:10 Min. (112:10 Min. o. A.)*
Diese 20 Sekunden sind der übliche Studiocanal-Vorspann, der natürlich überhaupt nichts mit dem Film zu tun hat und bei den anderen Fassungen auch nicht vorhanden ist.

Desweitern würde ich die Fassung auf uncut setzen!

Alle Szenen von Schnittberichte.com sind drin, auch die Szenen, die ein User beschreibt, dass diese im Schnittbericht fehlen, da die italienische DVD geschnitten ist!

Wenn man die Zeiten der polnischen DVD nimmt - 121:10 Min bzw. 117:00 Min o.A. und das NTSC Format berücksichtigt oder die französische Blu-ray mit 121:10 Min. mit 24p dann kommt man auch auf ähnliche Zeiten wie die Arte Version, die höchstwahrscheinlich das Bluray-Master zur Verfügung hatte. Die Credits am Anfang waren dort auch in französisch und die Bildqualität war wirklich sehr gut.


Im Bemerkungsfeld deshalb diesen Satz abändern:

"Diese Fassung ist wesentlich länger als die bisherigen deutschen Fassungen, aber offenbar noch immer nicht vollständig, wenn man die Laufzeiten vergleicht. Einige Szenen waren nachsynchronisiert."

in z. B.:

Die Arte-Fassung scheint vollständig zu sein, die kürzere Laufzeit im Vergleich zur französischen Blu-ray ergibt sich aus dem Pal-Speedup und dem beschleunigten Abspann bei Arte. Bisher fehlende Szenen wurden professionell nachsynchronisiert.


Beim letzten Satz bin ich mir nicht mal 100% sicher, weil die Stimmen ziemlich gut gepasst haben (insbesondere Matthau).
Das Lexikon des internationalen Films gibt folgendes an: "124 Min. (vom Verleih nachträglich auf 98 Min. gekürzt)" Ob der vielleicht doch vollständig synchronisiert wurde? Keine Ahnung, ich bin nicht der Tonspezi der das zu 100% heraushört, aber eine schlechte unpassende Nachsynchro höre ich sofort. Diese hier, falls es denn eine war, war aber echt top!

Gruß,
Django

MMeXX

Zitat von: Django nach  6 Januar 2017, 19:29:43
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=8155&vid=420195

Ich habe diese Fassung auch gesehen bzw. die identische Ausstrahlung heute.

Bei der Laufzeit sind jeweils 20 Sekunden abzuziehen, also: 114:10 Min. (112:10 Min. o. A.)*
Diese 20 Sekunden sind der übliche Studiocanal-Vorspann, der natürlich überhaupt nichts mit dem Film zu tun hat und bei den anderen Fassungen auch nicht vorhanden ist.

Vorspänne zählen zur Filmlaufzeit dazu. Es kann andersrum gerne im Bemerkungefeld darauf hingewiesen werden, dass es zu Beginn dieses oder jenes Logo gab.


Zitat von: Django nach  6 Januar 2017, 19:29:43Desweitern würde ich die Fassung auf uncut setzen!

Okay


Zitat von: Django nach  6 Januar 2017, 19:29:43Im Bemerkungsfeld deshalb diesen Satz abändern:

"Diese Fassung ist wesentlich länger als die bisherigen deutschen Fassungen, aber offenbar noch immer nicht vollständig, wenn man die Laufzeiten vergleicht. Einige Szenen waren nachsynchronisiert."

in z. B.:

Die Arte-Fassung scheint vollständig zu sein, die kürzere Laufzeit im Vergleich zur französischen Blu-ray ergibt sich aus dem Pal-Speedup und dem beschleunigten Abspann bei Arte. Bisher fehlende Szenen wurden professionell nachsynchronisiert.

Okay

Django

Zitat von: MMeXX nach  6 Januar 2017, 19:33:47

Vorspänne zählen zur Filmlaufzeit dazu. Es kann andersrum gerne im Bemerkungefeld darauf hingewiesen werden, dass es zu Beginn dieses oder jenes Logo gab.



Dies ist hier aber kein Produktionsvorspann, sondern der Vorspann des wahrscheinlichen Mastererstellers, den es inzwischen auf zig tausend DVDs gibt.

Ansonsten:

*Abspann beschleunigt, Laufzeiten inklusive Studiocanal-Logo (20 Sekunden)

MMeXX

Zitat von: Django nach  6 Januar 2017, 19:50:17
Zitat von: MMeXX nach  6 Januar 2017, 19:33:47

Vorspänne zählen zur Filmlaufzeit dazu. Es kann andersrum gerne im Bemerkungefeld darauf hingewiesen werden, dass es zu Beginn dieses oder jenes Logo gab.



Dies ist hier aber kein Produktionsvorspann, sondern der Vorspann des wahrscheinlichen Mastererstellers, den es inzwischen auf zig tausend DVDs gibt.

Und er gehört dennoch zur Ausstrahlung.

Zitat von: Django nach  6 Januar 2017, 19:50:17
Ansonsten:

*Abspann beschleunigt, Laufzeiten inklusive Studiocanal-Logo (20 Sekunden)
Okay

Django

Zitat von: MMeXX nach  6 Januar 2017, 19:53:05

Und er gehört dennoch zur Ausstrahlung.



Werbung gehört auch zur Ausstrahlung, aber nicht zum Film und wird deshalb wohl nicht mitgerechnet.

Gibt es irgendwelche ofdb-FAQs dazu?

Für mich persönlich haben solche Logos in der Laufzeit nichts verloren, weil sie durch häufige Abänderung die wirkliche Laufzeit des Filmes verfälschen und die Vergleichbarkeit der Fassungen erschweren. Und was auch beliebig ausgetauscht werden kann gehört für mich auch definitiv nicht zum Film.

MMeXX

Zitat von: Django nach  6 Januar 2017, 20:02:07
Zitat von: MMeXX nach  6 Januar 2017, 19:53:05Und er gehört dennoch zur Ausstrahlung.
Werbung gehört auch zur Ausstrahlung, aber nicht zum Film und wird deshalb wohl nicht mitgerechnet.
Bei arte gibt es doch gar keine Werbung. ;) Aber lassen wir die Spitzfindigkeiten.

Zitat von: Django nach  6 Januar 2017, 20:02:07Gibt es irgendwelche ofdb-FAQs dazu?
Ich habe jetzt auf die Schnelle gerade nichts gefunden.

Zitat von: Django nach  6 Januar 2017, 20:02:07Für mich persönlich haben solche Logos in der Laufzeit nichts verloren, weil sie durch häufige Abänderung die wirkliche Laufzeit des Filmes verfälschen und die Vergleichbarkeit der Fassungen erschweren. Und was auch beliebig ausgetauscht werden kann gehört für mich auch definitiv nicht zum Film.
Ich kann deine Sicht durchaus nachvollziehen, dennoch sind in der OFDb auch die Logos als Teil der jeweiligen Fassung mit in die Laufzeit einzubeziehen.

Django

Zitat von: MMeXX nach  6 Januar 2017, 20:10:03
Ich kann deine Sicht durchaus nachvollziehen, dennoch sind in der OFDb auch die Logos als Teil der jeweiligen Fassung mit in die Laufzeit einzubeziehen.


Ich will mich jetzt nicht streiten, aber ist das deine persönliche Meinung oder steht das irgendwo?

Ansonsten: Danke für die Abänderung.

MMeXX

Ich meine, dass es auch irgendwo stehen sollte. Wie gesagt, habe auf die Schnelle nix gefunden, mal sehen, ob jemand anderes noch unterstützen kann.

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Zitat von: Django nach  6 Januar 2017, 19:50:17
Dies ist hier aber kein Produktionsvorspann, sondern der Vorspann des wahrscheinlichen Mastererstellers, den es inzwischen auf zig tausend DVDs gibt.

Ansonsten:

*Abspann beschleunigt, Laufzeiten inklusive Studiocanal-Logo (20 Sekunden)

Es gibt in der OFDb mehrere Mitglieder, die die Zugehörigkeit solcher Logos zur Laufzeit in Frage stellen - ich gehöre auch dazu. Kritik in dieser Richtung ist bisher jedoch stets abgebügelt worden und in Folge die Logo-Zeit in die Gesamtlaufzeit einbezogen worden.

Ich persönlich habe mich damit arrangiert, indem ich im BF extra auf die Logo-Zeit hinweise - so wie Django es auch als Option anbietet.

pm.diebelshausen

7 Januar 2017, 04:42:28 #46 Letzte Bearbeitung: 7 Januar 2017, 04:46:10 von pm.diebelshausen
Letztlich ist es immer eine im Detail problematische Auslegungssache, was zur reinen Filmlaufzeit gehört und was nicht. Deshalb ist es relativ egal, was man als Richtlinie zugrundelegt: mit Logos oder ohne, es wird immer wieder davon abgewichen werden, was dann nur mit Erläuterungen im Bemerkungsfeld ausgeglichen werden kann - damit die Fassungseinträge aussagekräftig und vergleichbar sind.

Ein Aspekt dazu: seit einigen Jahren werden Logos gerne bereits in den Stil und die Erzählung des Films eingebunden und entsprechend verändert und variiert. Allein das spricht für mich schon ausreichend für die Definition von Logos als Teil der Filmlaufzeit. Hier das nette Beispiel (es gibt unzählige) von Gaumont für van Damme:

https://www.youtube.com/watch?v=HnEizo9FuoQ

Kurz mal angesprochen wurde das Thema mal hier (da würde auch eine weitere Diskussion hingehören), aber mir ist auch keine formulierte Regel bekannt, sondern die Sache obliegt der sinnvollen Datenangabe in den Einträgen durch die User.
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

Django

Für mich stellt sich jetzt nicht unbedingt die Frage, wie reine Filmlaufzeit zu definieren ist, sondern eher wofür die Laufzeitangabe in der ofdb gut sein soll!

Laut ofdb soll man ja auch die Laufzeit ohne Abspann eintragen. Der einzige Sinn der sich mir hieraus ergibt ist der, dass man eine Vergleichszeit haben möchte um z. B. die DVD-Zeit mit einer Fernsehausstrahlung, die meistens ohne Abspann sind, zu vergleichen. So hat man schnell einen ersten Anhaltspunkt ob cut oder nicht.
Wenn man jetzt aber alle Film-Logos und selbstgebastelten Logos (z. B. TMG läuft sehr häufig bei Tele 5 vor den Filmen, dient aber höchstens als Verweis auf den derzeitigen Rechteinhaber) dazuzählt, dann ergibt die daraus resultierende Zeit für einen Vergleich keinen Sinn, da evtl. nicht aussagekräftig vergleichbar.

Eine Laufzeiteintragung MIT variablen Logos und gleichzeitig eine Laufzeiteintragung OHNE Abspann, aber variablen Logos ist deshalb ein Widerspruch, wenn die Zeiten als Vergleich dienen sollen.

Falls die Laufzeit ohne Abspann aber nicht als Vergleich dienen soll, wofür wird sie dann eingetragen?


Für die normale Laufzeit gilt für mich das gleiche. Mir ist es völlig egal, ob der Film nun 89 Min. oder 90 Minuten läuft oder ob die Kinofassung 2605m oder 2615m lang war oder ob ein tonloses Schwarzbild noch zum Flm gehört.
Mein Hauptinteresse gilt der Vergleichbarkeit der Filmzeiten und ich finde genau das sollten die ofdb-Eintragungen eigentlich auch sicherstellen.

pm.diebelshausen

8 Januar 2017, 12:34:39 #48 Letzte Bearbeitung: 8 Januar 2017, 12:36:18 von pm.diebelshausen
Zitat von: Django nach  7 Januar 2017, 14:37:58Mein Hauptinteresse gilt der Vergleichbarkeit der Filmzeiten und ich finde genau das sollten die ofdb-Eintragungen eigentlich auch sicherstellen.

Das sehe ich ganz genauso. Die Frage ist allerdings, wie das bewerkstelligt werden kann, ohne seitenweise zwingend einzuhaltende Regeln in den FAQs, denn die Sache berührt eben doch unbedingt die Definition von "reine Filmlaufzeit", damit jeder User genau das selbe misst.

Es müsste im Detail festgelegt werden, was dazugehört und was nicht. Logos vor dem Film, Produktionslogos, Verleihlogos, fiktive Logos, Logos über bewegtem Filmbild, Logos mit bereits eingesetzter Filmmusik oder mit Filmton, Logos mit Einbindung in Stil des Films, Texttafeln mit Hinweisen zu Restaurationen, "Ouvertüre"-Tafeln vor Beginn des eigentlichen Films (mit oder ohne Musik), Schwarzbild ohne oder mit Ton oder Musik, "Intermission"-Tafeln, "The End"-Tafel über Filmbild oder Schwarzbild, Restaurationshinweise am Schluss, Abspann über bewegtem Filmbild usw. usw. usw.

Damit die Laufzeitangabe vergleichbar ist, müssten sich alle User zwingend an einen solchen Katalog halten - da würden die meisten zu recht abspringen. Aber neben der Laufzeitangabe haben wir noch das Bemerkungsfeld: da ist der richtige und genug Platz, um zu erläutern, was wie gemessen wurde, damit eine Vergleichbarkeit möglich wird. Das entsprciht sozusagen einer wissenschaftlichen Methode, nämlich als Angaben die erfassten Daten zu veröffentlichen und darzulegen, wie diese Daten entstanden sind. Da hilft nur der Apell an die User, entsprechende Infos im Bemerkungsfeld zu hinterlegen. Deshalb fassen die Hinweise zu den Laufzeiten das auch genau so: http://www.gemeinschaftsforum.com/forum/index.php/topic,143094.msg905580.html#msg905580

Kurzgefasst in meinen Augen: die bestehende OFDb-Vorgehensweise ist nicht optimal, mögliche Alternativen wären ebenso wenig optimal, die optimale Lösung wäre nicht praktikabel.
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

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Könnte man das hiesige Thema in den allgemeinen Bereich verschieben? Ansonsten würde das Thema nach der Schließung wieder ausschließlich für Admins einsehbar bleiben.

pm.diebelshausen

Thread an den bestehenden zu Laufzeiten-FAQs angehängt.
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

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Ich empfinde die Laufzeitmessung bei weitem nicht so kompliziert wie bisher dargestellt.

Gemessen wird einfach das ursprüngliche Kunstwerk Film an sich. Demzufolge können z.B. nachträgliche Filmverleihlogos, Video-Logos oder auch Restaurationsangaben nicht dazugehören.

Die Messung beginnt mit dem Filmvorspann (Titel, Stabangaben), gegebenenfalls mit dem Anfang von Filmhandlung vor dem Vorspann, und endet mit dem letzten Bild des Abspannes oder nachfolgender Filmhandlung. Sollte vor oder nach dem sichtbaren Film außerdem Filmton existieren, so wird dieser mitgemessen (Filmmusik, -dialoge oder -geräusche).

Alle anderen Sonderfälle behandelt man nach eigenem Ermessen oder spricht sich im Zweifel mit Forenmitgliedern ab, erläutert aber beidesmal im Bemerkungsfeld.


Palaber-Rhabarber

Gemessen werden Fassungen, nicht Kunstwerke. Und die sind komplett mit dem, was damit einhergeht. Du musst dir die Laufzeiten nicht schönrechnen. Was soll das Ziel sein? Eine Filmlänge für alle Fassungen? Das "ursprüngliche Kunstwerk" wäre natürlich selbsterklärend unveränderbar. Kürzungen, Erweiterungen, manipulierte Abspielgeschwindigkeiten und was es da sonst noch so alles an Abweichungen gibt (Logos!!!) blieben logischerweise unberücksichtigt, entsprächen sie doch seltenst dem "ursprünglichen Kunstwerk".

Sonderfälle? Etwa wie Logos? Zum Glück rechnet die jeder DVD-/Blu-ray-Player automatisch heraus. Oder etwa nicht?  ;)