Autorenthread: klepp

Erstellt von klepp, 8 Januar 2011, 05:18:29

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klepp

Hallo,
keine Ahnung, was ich hier groß sagen soll.
Ich habe erstaunlich wenig geschrieben und möchte wissen, ob es sich lohnt, das weiter zu machen.
Bei meinen Texten sind jetzt schon viele, die aus anderen Gründen enstaden sind.

Wenn es sich also lohnt, weiter zu schreiben, wäre es nett, wenn man es mir sagen könnte  ;)
Und wenn nicht, wäre es ebenso nett, mir das zu sagen.

Hier der Link zu meinen Texten: http://www.ofdb.de/view.php?page=poster&Kat=Review&Name=45571

ratz


Pff, Schreiben lohnt sich immer, und selbst wenn nur für einen selbst  ;) Leider kenne ich von Deinen besprochenen Filmen nur Funny Games, und ausgerechnet dieses Review ist 1. viel zu lang und 2. viel zu trocken geraten (eine Seminararbeit?). Das mußt Du noch leserfreundlich aufbereiten und kürzen und entscheiden, welche Teile der Analyse essentiell für eine inhaltliche Aussage deinerseits sind.

Weitermachen!, r.

Schlombie

Ich finde auch Du solltest weiter schreiben. Ich habe gerade Deine Texte zu "Diary Of The Dead" und "Halloween 2" gelesen und erfreut festgestellt, dass Du nicht das banale "finde ich gut"/"finde ich nicht gut" zelebrierst, sondern Dir die Frage stellst, was mit dem jeweiligen Werk wohl bezweckt wurde. Das ist freilich reine Spekulation (weswegen ich es auch nicht uninteressant fände, wenn Du verdeutlichen würdest welcher Vermutung Du zustimmen würdest), aber Du berufst Dich dabei ja auf von Dir genannte Beobachtungen im Film, und das gibt dieser Form Text wiederum eine Berechtigung.

Ob eine Besprechung interessant ist oder nicht zeigt sich ja auch gerne darin, ob der Text auch bei gegenteiliger Meinung ansprechend ist. Und in Deinem Falle haben mir die Reviews für erste Versuche gut gefallen, obwohl ich die Filme völlig anders bewertet habe als Du. Und wenn das mal kein Grund ist weiter zu schreiben, weiß ich's auch nicht.  ;)

Also weiter so!

Hedning

Mir haben deine Ausführungen zu "McCabe und Mrs. Miller" vor allem wegen der Information zur Vorbereitung des Filmmaterials gefallen, da mir das ungewöhnlich weiche Aussehen der Bilder auch schon bei dem Film aufgefallen ist. Insgesamt hättest du ruhig noch ein bisschen mehr zu dem Film schreiben können.

pm.diebelshausen

Auf jeden Fall weiterschreiben, denn so wie Du Filme siehst und Dir Gedanken zu ihnen machst, hat das Hand und Fuß und ist für andere interessant im Gegensatz dazu, ob Jemandem ein Film gefällt oder nicht. So sehen das zwar nicht alle OFDb-User (da wird es auch genügend geben, denen Du in vielen Worten nix sagst), aber: drauf geschissen, passt schon.

Ich habe Deine Review zu "Pickpocket" gelesen, kenne den Film aber keine Sekundärliteratur dazu, weshalb ich nicht weiß, wie selbstständig Deine Aspekte dazu sind (Du scheinst ja generell irgendwie mehr oder weniger filmisches Fachwissen zu haben) - ist mir auch egal. Fand ich lesenswert, der Film ist schließlich tatsächich in seinem Umgang mit der Emotionalität im Kino recht unkonventionell und das hast Du in einen Kontext gebracht. Hätte in diesem Fall wiederum länger/ausführlicher sein können, für meinen Geschmack.

Aber: versuche sowieso nicht, es jedem recht zu machen, das klappt eh nicht. Du machst dein Ding schon richtig und bitte weiter. Deine bisherige zeit- und genreübergreifende Filmauswahl ist übrigens genau das Richtige für mich. ;O)
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

klepp

Ohgott, ohgott, ohgott, ohgott.

Da startet man vor über 1,5 Jahren einen Thread, in dem man fast bemitleidenswert offensichtlich nach Komplimenten fischt, bekommt sie sogar und hat dann noch nicht mal den Anstand, sich zu bedanken, und verschwindet stattdessen einfach komplett von der Bildfläche. Daher möchte ich mich wenigstens jetzt noch gleichzeitig bedanken und entschuldigen, nur leider weiß ich nicht so genau, ob ich jetzt Tharry oder Soncks sagen soll.  ;)

Ich würde ja sagen, Ihr habt mich diesbezüglich in einer seltsamen Phase meines Lebens kennengelernt, aber erstens ist das Zitat schon recht ausgelutscht und zweitens befinde ich mich wohl immer noch in einem Lebensabschnitt, der sich eines Tages dafür anbieten wird, als Selbstfindungsphase (v)erklärt zu werden.

Ursprünglich wollte ich mich ja mit einem Text zu natural born killers zurückmelden, nachdem ich die Diskussion nebenan entdeckt habe. Als ich ihn aber noch mal gesehen habe, musste ich feststellen, dass ich ihn gar nicht mehr so schlecht finde, wie ich immer dachte. Nachdem ich mich dann von diesem Zusammenbruch meines filmischen Weltbildes etwas erholt habe, habe ich mich stattdessen erst mal an Fassbinder versucht. Ein eventueller Text über nbk wird also noch eine Weile warten müssen, da ich auch, ehrlich gesagt, momentan recht wenig Lust habe, das Drehbuch noch mal zu lesen. Außerdem spuken mir ohnehin noch ein paar halb-fertige Texte im Kopf rum, die ich die nächsten Tage mal angehen werde. Ich hoffe, es dauert nicht wieder 1,5 Jahre.  ;)