EM 2012 Gruppe D (Ukraine, England, Frankreich, Schweden)

Erstellt von quaker, 8 Juni 2012, 14:56:04

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast schauen sich dieses Thema an.

Nerf

Zitat von: Chili Palmer nach 20 Juni 2012, 20:35:13
"In Schweden nennen sie ihn Zlatan!"


Dürfte schwer zu widerlegen sein :icon_twisted:
You've been chosen as an extra in the movie adaptation
Of the sequel to your life.

rierami

Zitat von: Stefan M nach 19 Juni 2012, 23:36:17
Zitat von: Dr. STRG+C+V n0NAMe nach 19 Juni 2012, 23:19:53
Nach der Nummer eben im Englamd-Ukraine-Spiel bin ich immer mehr der Meinung, dass der Blinde neben dem Tor durch ein Eckfähnchen ersetzt werden sollte, denn das Ergebnis wäre sicher nicht schlechter! Das fällt dann vielleicht durch den Luftzug um und könnte so ein Tor signalisieren


Der steht da direkt am Pfosten, hat freie Sicht - und sagt: kein Tor. Das habe ich auch nicht verstanden.

Ich wollte aber noch einmal anmerken: Diese EM ist ohne 0:0 geblieben. Klar, in den K.o.-Spielen kann es auch noch eins geben, aber da fällt ja auf jeden Fall mindestens ein Tor.


Dazu steht im blog von kicker-Redakteur Frank Lußem was:

Zitat
Torrichter völlig unschuldig?
Veröffentlicht am 21. Juni 2012   
52   

Drin oder nicht drin

Der Ball war drin. Aber konnte der Torrichter es erkennen?
Die Diskussion über den "Torklau von Donezk" beherrschte die vergangenen Tage dieser EURO. Wir waren uns alle einig: Der Ungar an der Torauslinie hatte Palatschinken auf den Augen, diesen Treffer hätte er geben müssen. Sein Blickwinkel schien uns geradezu überragend und das Fehlverhalten beim Schuss von Dewic und der Rettungsaktion von Terry unfassbar.

Und dann erreichte uns gestern eine Mail von kicker-Leser Dirk P. Was er von Beruf ist, weiß ich nicht. Doch es muss irgendwas mit Mathematik oder Physik zu tun haben. Auf jeden Fall lieferte uns Herr P. eine völlig neue Sicht der Dinge, die ich niemandem vorenthalten und hier zur Diskussion stellen möchte.

"Die Diskussionen kochen über, ob die Maßnahme Torschiedsrichter (additional assistant refereee = AAR) greift, sowie ihn die UEFA installiert hat. Ich habe die Spielszene von Dienstag analysiert (rechnerisch) und kann sagen: Der AAR konnte kein Tor erkennen!!!

Wenn man sich die Bilder des Spiels England - Ukraine anschaut, so kann man erkennen, dass der AAR seinen Kopf und damit die Augen so positioniert hat, dass er zu keinem Moment den Ball hinter der Linie gesehen hat. Der Kopf des AAR blieb während der ganzen Flugbahn des Balls über die Torlinie und zurück (der Ball befand sich max. 10 cm hinter der Torlinie), LINKS also vor der Torlinie. Der 12 cm breite Torpfosten hat also die die Sicht versperrt.

Nach meinen Nachforschungen zu den Regeln der UEFA für den AAR ist es auch nicht genau spezifiziert, wo der AAR stehen muss. Zudem ist der Kontrast weiße Torlinie, weiße Pfosten nicht geeignet, die genaue Torlinie zu verfolgen.

Als letztes kommt noch die Geschwindigkeit des Balles, der bei 100 km/h für die 20 cm (hin und zurück) ca. 10 ms benötigte. Ein Augenzwinkern dauert z.B. 400 ms. Erst als der Ball wieder im 5-Meter-Raum zurückgeschossen wurde, kann man erkennen, dass der Kopf des AAR hinter das Tor schaut. Das ist leider Sekunden zu spät.

Ich habe damit den Beweis erbracht, dass aufgrund dieser gegebenen Voraussetzungen der Torrichter so viele Randbedingungen beachten muss, dass er im kritischen Fall (Worst Case) nicht die menschliche Fähigkeit besitzt, zwischen Tor oder Nicht-Tor zu entscheiden."

So, und jetzt seid ihr dran!


Also ich find die These interessant ;)
This signature is currently not available

Anderssen

Da hat der sich wohl verrechnet. Zumindest dauert ein Augenzwinkern bei mir keine 0,4 Sekunden - sofern der Assistent allerdings nicht gerade gezwinkert hat, ist das sowieso irrelevant - und der Ball war auch keine 100 km/h schnell. In der Zeitlupe hat man ja gesehen, dass der Ball sich auf dem letzten Stück etwa so schnell vorwärts bewegt hat wie der Spieler. Das dürfte in dem Fall eher im Bereich 25 km/h gewesen sein. Abgesehen davon ist der Ball zwar vielleicht nur 10 cm hinter der Linie gewesen, der Ball selbst ist aber schon etwas dicker als 20 cm, und er muss die Linie ja völlig überquert haben. Da legt der schon ausreichend viel Strecke (10cm+20cm + Rückweg) zurück, dass man es mit dem menschlichen Auge in dem Zeitramen erkennen kann. Das einzige, was den Assistenten ,,retten" könnte, ist dass ihm der Pfosten tatsächlich gerade so im Sichtfeld stand, dass er den 10cm-Abstand zwischen Ball und Torlinie verdeckt hat.
Verbrecherisch verbrachen verbrecherische Verbrecher verbrecherische Verbrechen.