Die letzte Sichtung

Begonnen von MMeXX, 19 November 2012, 13:01:27

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PostalDude

Asterix bei den Briten



Die spinnen, die Briten ! :D

Asterix und Obelix & die Briten... Herrlich, wie hier mit den Klischees gespielt wird !
Liebevolle Zeichnungen, nicht so "perfekt" wie die Technik heute!

Obelix will unbedingt Römer verhauen ! Aber dazu kommt er noch - und wie ^^

Die 2 Dörfer und die klugen Köpfe dieser ähneln sich auffällig, kein Wunder, gibt ja Verwandte darunter ;)

Und ganz nebenbei erfindet Asterix noch den Tee :)

4/5

PostalDude

Blade II



Daywalker, Part II.
Wie so oft in Fortsetzungen, schneller, härter usw. :D

Härter auf jeden Fall, es geht schön zur Sache ;)
Düsterer auf jeden Fall, ich mag den Look des Films!
Cooler auf jeden Fall, Blade rockt einfach !

Whistler ist wieder da, aber in einer Welt mit Vampiren sollte das nicht unbedingt verwundern, er tut als Charakter dem Film definitv gut !
Das "Bloodpack" um Blade herum macht auch Spaß, allen voran, Ron Perlman sowieso!

Alles in allem eine coole Fortsetzung, nicht ganz so gut wie der erste, aber gut!

4/5

Private Joker

Body Cam (Amazon Prime)

Cop-Horror - na gut, warum denn nicht ? Wer sagt denn, dass Geisterfilme immer in maroden Spukhäusern oder englischen Landsitzen spielen müssen. Zumal mal damit noch relativ zwanglos die aktuelle BLM-Thematik andocken kann, aber in dem Punkt setzt dann auch erste leichte Kritik ein. Wer mehr als einen "korrupte-Cops-"Reißer gesehen hat, kann zumindest den nicht-Spuk-Teil des Plots und die Gut/Böse-Verteilung vom ersten Auftritt der betreffenden Figuren en Detail vorhersagen, da hilft dann auch der letztlich auch nicht ganz konsequente (der Junge wird ja nicht erschossen, weil er schwarz ist, sondern taub) Antirassismus-Aufhänger nicht unbedingt.

Aber ein ausgefeiltes Drehbuch ist sicher auch nicht die Stärke des Films, denn auch unabhängig von der Vorhersehbarkeit bleibt die Story relativ rudimentär - eine Erklärung zur Ursache des Spuks über das Rachemotiv hinaus wird nicht mal im Ansatz geliefert Klares Highlight neben der Optik sind vielmehr die drei oder vier relativ langen und recht eindringlich inszenierten Sequenzen, in denen die Cop*Ins den Geist entweder suchen oder konfrontieren. In Verbindung mit den nicht aufdringlichen Body-Cam-Einschüben (kein durchgehender Found-Footage, zum Glück) und einigen soliden Scares und Gore-Effekten macht das schon Laune. Sängerin und Zweitberufsakteurin M.J. Blige in der Hauptrolle fand ich dagegen etwas limitiert in ihren Möglichkeiten (Einheitsgesichtsausdruck "besorgt").

Weil mir für den Freitags-Grusler der solide Unterhaltungswert wichtiger ist als die nicht völlig geglückte Sozialmessage, würde ich den insgesamt etwas über den RT-Werten (knapp unter 50) bewerten, so bei 6/10 mit leichter Aufwärtstendenz.

Meine Freunde sind alle tot (Netflix)

Nein, ich habe kein grundsätzliches Problem mit Filmen, die gleich mal mit dem Ende beginnen, zumal ja auch der Titel schon ein frei herumlaufender Spoiler ist. Aber irgendwie bin ich doch zu filmkonservativ, um dem Kunstgriff viel abgewinnen zu können, zumal hier wie in anderen Werken dieser Preisklasse die Möglichkeit verschenkt wird, das anfangs gesehene Ende zu relativieren oder mittels eines weiteren Twists noch umzudrehen.

So bleibt das hier ein One-Trick-Pony, der einzig mit der Erwartung spielt, das hier in ungefähr dieser Reihenfolge reichlich gesoffen, gevögelt und blutig gekillt wird. Auf der Ebenen liefert der Film, ein paar Mal, aber auch nicht so zahlreich und zeigefreudig, wie sich das mancher vielleicht erhofft. Letztlich ist mir das alles für 90 Minuten einfach viel zu wenig, da gibt es keine Spannung, keine echte Story, keine Überraschungen. Unter dem Strich ist das nicht viel mehr als ein Partykracher, dem blöderweise zum Veröffentlichungszeitpunkt die Partys, die B-Festivals und die alkoholfreudigen Filmabende abhanden gekommen sind.

So nur 4/10
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

PostalDude

Filmabend bei meinem besten Kumpel:

Nobody sleeps in the Woods tonight



Irgendwie nicht gut... Viel wird versucht, viele Klischees werden erfüllt, eine Anspielungen klingen durch, Freitag der 13., Wrong Turn, Evil Dead uvm.
Aber es kommt viel zu unblutig rüber, viel passiert offscreen, teilweise ist die Story zu langweilig, dafür gibt´s Titten in einer Sexscene am Strand !

Nee, war nicht so meins... :/

2/5

Zum Töten freigegeben



Seagal tritt um sich ! :D

Der Anfang ist vielversprechend, gute, alte Action pur, die Mukke geht ab,blutige Einschüsse, die Kämpfe sind gut, macht Spaß !

Aber irgendwann flacht der Film leider ab und es wird einfach viel zu wenig gekämpft ... :/
Das Finale haut aber nochmal was raus !

3/5

Retro

PROTEUS - DAS EXPERIMENT



Eine Gruppe Hobby-Heroindealer und teils auch Konsumenten ist samt deren Lebensabschnittsgefährten mit einem Schmuggelboot unterwegs.
Auf einmal macht es Peng weil einer von ihnen bekifft mit seinem Joint eingepennt ist, und daher deren Plastikschiff explodiert.
Zum Glück ist eine angebliche Ölbohrinsel in der nähe, auf welche man sich retten kann.
Dort scheint allerdings etwas nicht zu stimmen, denn es ist zunächst kein Mensch zu sehen- aber wenigstens liegt jede Menge nützliches herum.
Blöd nur, dass hier auch ein heroinsüchtiges, gestaltwandelndes Monster herumläuft und alle Menschen killt.
Immerhin entpuppt sich der nervige und unsympathische Obermacho der Dealertruppe (Craig Fairbrass) als Undercover-Polizist,
was wenigstens erklärt warum er sich so gut mit Waffen auskennt.
Menschen gegen Monster. Ganz was neues. Mal sehen wer das überlebt. Aber eigentlich egal, sind eh allesamt unsympathen.

Gleich am Anfang gibt es während Titel und Cast ablaufen ein explodierendes, offensichtliches Modellschiff- das fängt ja mal (nicht) gut an...
Auch die "Ölbohrinsel" wirkt verdächtig unecht, wie wird dann wohl das Monster aussehen? Naja, warten wir es ab.
Erstmal ist nämlich nix von einem Monster zu sehen, ausser einer Ego-Ansicht, die durch die Gänge schleicht.
Im Grunde denken hier alle Darsteller nur an Heroin und Sex, woran auch sonst, so ganz alleine mit einem Monster auf einer Ölbohrinsel?
Völlig logisch auch, dass auf einer solchen auch jede Menge großkalibrige Automatikwaffen offen herumliegen. Ebenso wie DNA-Profile.
Da wundert sich allerdings keiner drüber, ist ja auch völlig normal sowas.
Aber vielleicht waren die Darsteller auch allesamt einfach nur nicht fähig das zu zeigen- denn unbegabt (oder gelangweilt) sind hier alle.
Ja, auch Hauptdarsteller Craig Fairbrass und ebenso Doug Bradley- der aber nur eine kleine Nebenrolle hat.
In der zweiten Hälfte zieht der Film immerhin langsam an, es gibt ein wenig Action- und irgendwann, kurz vor Ende, taucht auch das Monster mal auf.
Das Monster sieht übrigens peinlich und billig aus! Hättet ihr nicht gedacht, oder?
Immerhin habe ich aber noch nie zuvor ein Heroinsüchtiges Mutantenmonster gesehen, das gibt noch einen Gnadenpunkt dazu.

2/10

CONCRETE WAR



Jeff Flinn (Michael Paré mit selten unpassender Frisur) ist ein harter Cop, dessen Ehe an seinem Job kaputtgegangen ist.
Seine Ex-Frau Susan lebt jetzt mit dem reichen Eric zusammen.
Allerdings ist Eric in undurchsichtige Machenschaften verwickelt, weshalb Susan entführt wird, und Eric 5 Millionen Dollar Lösegeld für sie bezahlen soll.
Natürlich sind Jeff und Eric nicht gerade die besten Freunde- doch in diesem Fall müssen sie wohl zusammenarbeiten.
Sie finden heraus dass Susan in einem von Gangstern kontrollierten, schwer bewachten Hochhaus gefangen gehalten wird...

Regisseur William Sachs hat knapp 15 Jahre vor diesem Film den kultigen "Der Planet Saturn lässt schön grüßen" gedreht, aber sonst nicht bemerkenswertes.
Dementsprechend sind die Erwartungen an "Concrete War" nicht besonders hoch.
Man kriegt was man von dieser Art Film erwartet: B-Action der zwar nicht sehr spannenden, erst recht nicht originellen, aber halbwegs gut gefilmten Sorte.
Der Film schleppt sich zunächst ziemlich dahin, legt dann aber zumindest in der zweiten Hälfte ein hohes Tempo vor,
und hat Danny Trejo (mit fürchterlicher Frisur) und Shannon Tweed in Nebenrollen zu bieten.
Eine weitere Schwachstelle ist hier die schlechte deutsche Synchro mit nicht gerade sehr gelungenen und teils gelangweilt vorgetragenen Dialogen.

3/10

Retro

SCHREI LAUTER!!!



Sieben komplett bescheuerte Teenager wollen irgendwo in den Wäldern campen.
Dort ist allerdings auch ein irrer Killer in Anglerhose und mit Insektenschutzkopfbedeckung unterwegs,
der gerne durch den Wald hüpft und tänzelt...

Troma. Muss man noch mehr schreiben? Na gut:
Die Darsteller sind eine Katastrophe, die Tricks drastisch aber billigst, die Synchro tut in den Ohren weh und die Dialoge... Urks.
Ein großer Teil der witzig gemeinten Gags zündet absolut nicht, insofern könnte das Ding auch Teil der "Scary Movie"-Reihe sein,
allerdings geht es hier deutlich blutiger zur Sache- da wird schon auch mal mit abgetrennten Körperteilen auf den Killer eingeschlagen.
Das ist alles zusammen schon wieder so schlecht, dass man Spaß damit haben kann.
Für Trash-Abende mit Kumpels brauchbar, Troma-Fans werden das Ding wohl eh lieben- aber sonst würde ich die Finger davon lassen.
Wer die ersten paar Minuten durchsteht hat das beste schon gesehen, wer dabei aber zumindest grinsen kann, sollte auch dranbleiben.

4/10

Retro

GIRLS NITE OUT



In einer kleinen Universität gibt es ein Basketballteam, welches als Maskottchen einen Mann im Bärenkostüm hat.
Ein irrer Killer hat die tolle Idee den Träger des Kostüms zu killen- um selbst im Kostüm umherzuschleichen und die Studenten zu metzeln.
Lediglich der Campuspolizist Mac (Hal Holbrook) durchschaut das ganze, denn seine Tochter wurde vor einigen Jahren ebenso getötet...

Den positiven (und ja, es gibt eigentlich nur einen) Punkt gleich als erstes: Das Cover sieht wirklich nett aus und verspricht Spaß.
Sobald "Girls nite out" dann allerdings läuft muss man den Filmspaß mit der Lupe suchen-
ausser man hat einen (oder mehrere) Kumpel neben sich sitzen, genug Knabberkram und die richtige Laune über Trash abzulästern.
Die Darsteller sind durchgehend alle absolut Talentfreie Katastrophen, selbst Hal Holbrook, als einzig bekanntes Gesicht wirkt hier wie auf Valium.
Die Synchro samt unpassendsten Sprechern gehört zum schlechtesten was ich jemals gehört habe (Asylum-Synchros sind professionell dagegen),
Und der Horror-oder Blutgehalt ist gefährlich nahe an der Null. Das Ding ist laut Cover ab 18. Warum?????

1/10

PostalDude

Asterix - Operation Hinkelstein



Miraculix ist wieder mehr im Spiel, viele Dorfbewohner sind im Spiel & "der Seher" ist sehr witzig :D
Die Römer doof und ängstlich wie so oft :P

Die meisten Gags sind ganz cool, Asterix hat zwar ne komische Syncro, aber das hat ja nicht unbedingt was mit dem Film zu tun...

Ein ganz guter Teil^^

3,5/5

Retro

Endlich zu einem akzeptablen Preis gekriegt- jetzt kann meine VHS in Rente...   :love:

DOC SAVAGE - DER MANN AUS BRONZE



Clark "Doc" Savage ist reich, gut aussehend, berühmt- und kann fast alles. Er ist Arzt, Wissenschaftler, Abenteurer, Erfinder, Forscher, eben alles.
Für die wenigen Sachen die er nicht perfekt beherrscht hat er fünf zuverlässige Freunde an seiner Seite, jeder mit seinem speziellen Fachgebiet.
Als Doc die Nachricht vom Tod seines Vaters erhält und ein indianischer Killer ihn angreift ist klar, dass das genauer untersucht werden muss.
Los geht die Reise für die sechs Männer nach Südamerika in den Dschungel, wo die Umstände vom Tod seines Vaters aufgeklärt werden müssen...

Vergesst solche Luschen wie James Bond, Indiana Jones, Superman oder Batman, hier kommt der einzig wahre Held! Die haben sich alle bei ihm bedient!
Der Mann, der schon bei geringer Anstrengung seiner Muskeln Anzüge zerreißt, Urlaub in seiner "Festung der Einsamkeit" in der Arktis macht,
vor Geld stinkt, einfach alles hat und kann- er hört auf den Namen: Doc Savage!
Auch bei Regen wird das bronzene Cabrio genutzt- und natürlich ist auch sein bronzener Hubschrauber ein Cabrio.
Da hat es mich eigentlich schon gewundert dass sein bronzenes Flugzeug eine geschlossene Kabine hat. Fast schon unglaubwürdig.
Nur ihm verzeiht man auch sofort, dass schon die Eingangssequenz mit einer wehenden US-Flagge beginnt. Doc Savage darf das!
Der Film ist von der ersten Minute an dermaßen over the Top, das kann man nur lieben oder hassen.
Die Freunde vom Doc sind allesamt überzeichnete Klischees, das Hausferkel von Monk, welches immer dabei ist, soll ebenfalls nicht unerwähnt bleiben.
Von Regisseur Michael Anderson bin ich ja ganz anders gewohnt (1984, Quiller Memorandum, Orca...)
aber offensichtlich hat er auch Sinn für reichlich schräge Stoffe und den dazu passenden Humor.
Die Besetzung ist zwar größtenteils eher unbekannt aber gut ausgesucht- und der kultige Michael Berryman hat auch eine kleine Rille abgekriegt.
Herrlicher Blödsinn mit sympathisch-abgedrehten Figuren, den typischen Tricks der 70er Jahre- und generell viel Spaß in den Backen.

Have no fear - Doc Savage is here!

10/10

StS



,,Conversations with a Killer: The Ted Bundy Tapes" (2019) ist eine ,,Netflix"-Doku-Serie von Joe Berlinger über einen der bekanntesten/berüchtigsten Vergewaltiger und Serienmörder Amerikas, der zwischen 1974 und 1978 mindestens 30 junge Frauen tötete sowie sich nach seiner Verhaftung der Öffentlichkeit gegenüber stets sehr gern (egozentrisch) selbst präsentierte. Entsprechend viel Bild- und Interview-Material gibt es, welches Berlinger um weiteres diverser involvierter Personen (u.a. Ermittler, Anwälte, Berichterstatter und Überlebende) ergänzt hat, um dem Zuschauer daraus einen informativen Überblick über die damaligen Geschehnisse zu bieten. Für Fans von ,,True Crime"-Werken ist dieses hier auf jeden Fall eine Empfehlung wert – obgleich es auch dieser Veröffentlichung nicht gelungen ist, wahrhaft in die ,,Tiefe" (bzw. ,,Abgründe") von Bundy´s Psyche vorzudringen...

7/10




,,Crime Scene: The Vanishing at the Cecil Hotel" (2021) ist eine 3 Stunden 39 Minuten lange ,,Netflix"-True-Crime-Mystery-Doku-Serie von Joe Berlinger (,,Conversations with a Killer: The Ted Bundy Tapes"), bei der es um das berüchtigte Titel-gebende Hotel in Downtown Los Angeles geht – bzw. um eine Auswahl der Verbrechen, die dort über die Jahre hinweg geschahen, sowie dem jeweiligen ,,Kontext" eben jener. Mit Gästen wie dem ,,Night Stalker" Richard Ramírez und Jack Unterweger, einer problematischen Location (nahe Skid Row) und einer Nutzungsordnung, die für einen Teil des Gebäudes niedrige Preise für sozial Bedürftige vorschreibt, kamen an jenem Ort mehrere Gegebenheiten und Faktoren zusammen, die dem Cecil Hotel viel ,,Unschönes" sowie seinen ,,problematischen Ruf" beschert haben...

Mir gefielen die Interviews mit Zeitzeugen und der ehemaligen Managerin – ebenso wie die Background-Infos zur Lage, Historie oder (z.B.) zu dem Versuch, das Hotel für die Öffentlichkeit zu ,,zweiteilen". Die Sache ist bloß, dass sie den bekannten Fall ,,Elisa Lam" in den Fokus gerückt haben – der fraglos reizvoll, tragisch und creepy ist – über den ich im Vorfeld aber schon (aus eigenem Interesse) eine Menge wusste: Entsprechend wenig Neues wurde mir da geboten. Wer den Fall nicht kennt, dem dürfte diese Doku deutlich mehr ,,bringen". Zudem kamen mir persönlich zu häufig verschiedene ,,Internet-Nutzer" zu Wort: Was zwar notwendig war, um den Fall vernünftig zu thematisieren – mir aber insgesamt zu viel ,,Raum" eingenommen hat. Klar positiv in dem Zusammenhang war jedoch, dass am Ende darauf eingegangen wird, wie sich falsche Anschuldigungen im Netz auf eine bestimmte Person bis heute (8 Jahre später) ausgewirkt haben...

Kurzum:  Eine solide, kurzweilige True-Crime-Doku, die ,,Unwissenden" über das Cecil Hotel und Elisa Lam sicherlich einen höheren Reiz/Wert zu bietet vermag als mir. Das beklemmende Fahrstuhl-Überwachungsvideo wird übrigens komplett gezeigt und ist noch immer so unheimlich wie damals, als es 2013 ,,um die Welt ging". Und die Schilderungen zu hören, wie Gäste das ,,komisch schmeckende" Leitungswasser getrunken haben... *schüttel*

5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Retro

DAS HOTEL IM TODESMOOR (SISTER SISTER)



In den Everglades liegt das alte, etwas schäbige, dafür aber sehr ruhige Hotel "The Willows".
Das Haus gehört den beiden Schwestern Lucy (Jennifer Jason Leigh) und Charlotte Bonnard, welche ein schreckliches Geheimnis hüten-
und eben deshalb auch dieses abgelegene Hotel leiten, in dem nicht viele Gäste wohnen.
Als jedoch eines Tages Matt Rutledge (Eric Stoltz) dort auftaucht und sich Lucy in ihn verliebt, gibt es Probleme. 
Lucy leidet angeblich an Wahnvorstellungen, Charlotte versucht Matt ohne Lucy's Wissen rauszuwerfen- 
und der Hund eines anderen Gastes wird tot aufgefunden. Was soll im "The Willows" verheimlicht werden?

Bill Condon's Regiedebüt "Sister Sister" ist in Deutschland auch unter seinem TV-Titel "Das Hotel im Todesmoor", bekannt-
und unter diesem Titel erst 2020 auf DVD veröffentlicht worden.
Die VHS in meiner Sammlung hatte noch den Titel Sister Sister- daher habe ich erst jetzt bemerkt dass es eine DVD gibt....
Der Film kann mit zwei bekannten Gesichtern in den Hauptrollen auftrumpfen, ist solide gespielt und gut gefilmt.
Man hätte aber vielleicht noch etwas mehr aus dem alten Haus und der Gegend herausholen können.
Die Geschichte wird eher ruhig erzählt, hat aber durchaus einige spannende Momente- 
und liefert auch immer wieder Situationen, in denen man nicht sicher sagen kann, was genau hier gespielt wird.

7/10

Retro

DIE ANGST IM AUGE



Der ehemalige Großstadt-Cop David King zieht nach einem traumatischen Erlebnis im Dienst in eine ländliche Gegend auf eine abgelegene Farm.
Er arbeitet zwar noch für die Polizei, übernimmt aber nur noch "einfache" Aufgaben wie z.B. Gefangenentransporte.
Überraschung: Sein aktueller Transport wird überfallen, die Gefangenen befreit- und das ausgerechnet in der nähe seiner Farm.
Natürlich wird diese auch sofort von den Gefangenen erobert, und David's Familie als Geiseln genommen.
Somit ist David gezwungen noch einmal aktiv in den Kampf gegen Verbrecher zu ziehen...

Einfach alles an diesem Film schreit ganz laut "Ich bin billigst produziert", hier wirkt alles wie knapp über dem Amateurfilm-Niveau.
Das muss ja nicht schlecht sein und ist es auch nicht unbedingt- aber zusammen mit der ebenfalls sehr amateurhaften Synchro fällt es eben stark auf.
Die Story ist denkbar einfach und ohne Überraschungen, der Schauplatz größtenteils eine Straße und danach die einsame Farm der Familie.
Immerhin ist das Tempo flott und der Film mit nicht mal 80 Minuten generell angenehm kurz.
Soweit wäre das alles noch irgendwo im Mittelmaß eingeordnet, leider kommen auch ein paar eher lächerliche Ideen zum Vorschein.
Dass der Glatzköpfige Oberfieswutz eigentlich eine totale Lusche ist die sogar Angst im dunklen hat und vor Gewalttätigkeit zurückschreckt
(obwohl er ja angeblich gerade wegen seiner Brutalität im Knast saß...) macht den Film auch nicht glaubwürdiger.
Aber wenn der Cop am Ende mit einer selbstgebauten Rüstung samt Maske aus einer Schaufel mit Pfeil und Bogen
sowie typischem Gartengerät zum Angriff übergeht, wirkt das teilweise schon wieder so doof, dass es Spaß macht.

4/10

Retro

CAMPFIRE TALES



Vier junge Leute sind Nachts in ihrem Auto unterwegs, als sie mitten im Wald eine Panne haben.
Zu Fuß ist es zu weit, vernünftiges Licht haben sie auch nicht- also beschließen sie ein Lagerfeuer zu machen,
und sich bis zum morgen mit Gruselgeschichten wachzuhalten.

Honeymoon
Ein junges Paar ist mit einem Campingbus unterwegs.
Nachts machen sie einen Zwischenstop, wobei ein seltsamer Mann sie warnt, das Fahrzeug nicht zu verlassen.
Bei der Weiterfahrt geht allerdings das Benzin aus...

People Can Lick Too
Die Eltern der 11-jährigen Amanda sind unterwegs, ihre ältere Schwester soll aufpassen, geht aber mit einer Freundin weg.
Amanda vertreibt sich die Zeit in Internet-Chatrooms, doch sie hätte dort besser nicht erzählt, dass sie alleine zu Hause ist-
denn ihre vermeintliche Internetfreundin Jessica entpuppt sich als psychopathischer Killer...

The Locket
Scott, ein junger Motorradfahrer, hat Nachts und mitten im starken Regen in einer einsamen Gegend eine Panne.
Er geht zu einem nahegelegenen Haus, wo er von der stummen, aber freundlichen Heather hereingelassen wird.
Die beiden sind sich sofort sympathisch, doch seine Anwesenheit scheint Visionen von Geistern bei beiden auszulösen...

Eingepackt in eine Rahmenhandlung werden hier drei Kurzgeschichten erzählt, welche, wie oft in solchen Filmen,
qualitativ ziemlich unterschiedlich daherkommen- aber für eine Kurzgeschichtensammlung sogar blutig ausgefallen sind.
"Honeymoon" ist komplett vorhersehbar, und wird noch dazu durch die Pseudo-Sexszene gestreckt. Eher unspannend.
"People" dagegen ist sehr spannend, Psychoterror, der schon 1997 die Gefahren von unbekannten Internetkontakten zeigt.
"Locket" beginnt ruhig, ist aber sehr atmosphärisch und angenehm altmodisch gruselig erzählt.
Auch die Rahmenhandlung endet nach der dritten Geschichte interessant, so dass man "Campfire Tales" empfehlen kann.

7/10

Wolfhard-Eitelwolf

Monster im Nachtexpress

Nachdem ich jahrelang nur die US-DVD besaß, hab ich mir nun die ungeprüfte deutsche Blu gegönnt. Das Widescreen-Bild ist zwar insbesondere am Anfang weit von perfekt entfernt, aber insgesamt kann man dann doch zufrieden sein. Der Streifen gehört mit seiner stumpfen 08/15-Schlitzerstory zweifellos nicht zu den ganz Großen des Genres, aber allein schon Copperfield-Auftritt und Schauplatz Partyzug machen ihn dann schon irgendwie einzigartig.
Genießen kann man hier vor allem die herrliche 70er- / 80er-Atmospähre mit entsprechenden schrägen Studenten-Charakteren und ausschweifenden Retro-Partyszenen. Aber auch die blutjunge Lee Curtis ist natürlich sehenswert, wobei letztlich bei den Spannungsszenen und Kills nicht wirklich Sensationelles, sondern lediglich Routinekost geboten wird. Kein Vergleich mit dem großen "Halloween"!

Ich vergebe trotzdem 7 von 10, weil hier einfach Stimmung, Darsteller und Ausstattung ein harmonisches Ganzen bilden, das die kleinen Mängel erfolgreich kaschiert und einen noch einmal in längst vergangenen (Kino)Zeiten schwelgen lässt.

PostalDude

Bei Amazon ausgeliehen:

Killing Hasselhoff



Killing the Hoff !

Chris Kim (In einer typischen Rolle: Ken Jeong) ist Nachtclubbesitzer und hat Schulden... Gut, das er jedes Jahr an einer "Todeswette" teilnimmt, es dieses Mal um David Hasselhoff (as himself) geht & es eine halbe Millionen Dollar gibt :D

Die ersten 40 min. bis David kommt, sind sehr langweilig, mit ein paar Fäkalgags, das war es aber ansonsten..

2,3 Gueststars (u.a. Michael Winslow) kommen vor, aber "The Hoff" stiehlt allen die Show ! Herrlich, wie er sich verarscht (Knight Rider, Baywatch usw. ^^) :D

Leider ist der Film damit aber nur Durchschnitt, gute Gags sind eigentlich nur mit Hasselhoff möglich, der Rest ist leider nicht so gut.
Gute Idee, nicht ganz so gut umgesetzt!

2,5/5

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