Die letzte Sichtung

Begonnen von MMeXX, 19 November 2012, 13:01:27

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PostalDude

Bei Amazon Video gesehen:

Scre4m



Der 4. Teil !

Und natürlich ist alles wie immer, er folgt den Genreregeln, die er im ersten Teil erschaffen hat & alle sind sie wieder mit dabei! Sidney, Gale, Riley...
Es macht einfach einen Heidenspaß, zuzugucken, der Film nimmt sich nicht zu ernst, es ist zwar etwas blutiger, aber nie übertrieben & es gibt hier & da coole Referenzen!

Nach dem schwächeren 3. Teil eine Wiederbelebung des Franchises !

4,5/5

StS



Deon Taylor´s 2020er Thriller ,,Fatale" ist im Grunde eine moderne, ,,aufgepeppte" Variante von ,,Fatal Attraction": Dieses Mal mit einem reichen Sport-Agenten (Michael Ealy) im Mittelpunkt, dessen Ehe gerade nicht gut läuft und der bei einem Ausflug nach Vegas einen One-Night-Stand mit einer Dame namens Val (Hilary Swank) verlebt – bevor er wieder daheim in L.A. Opfer eines Einbruchs/Angriffs wird und sich die ermittelnde Polizistin ausgerechnet als Val entpuppt (so klein ist die Welt manchmal). Nunja... der Rest ist einem (im Groben) tatsächlich noch recht gut aus dem erwähnten 1987er Klassiker vertraut – im Vorliegenden nur halt mit diversen Subplots (Alkoholismus, Sorgerechtsstreit, Business-Verstrickungen etc.), ,,Erschwernissen" (die ,,angefressene Irre" ist ein Cop!) sowie gar Leichen (Menschen, keine Haustiere!) angereichert... 

Obgleich Swank im Bereich spezieller Facetten der Rolle nicht optimal besetzt anmutet, geht der Streifen von den Darstellern her in Ordnung – von der Inszenierung her ebenfalls. Zudem ist Dena Roth´s Ausstattung sowie Dante Spinotti´s Kamera-Arbeit jeweils schick anzusehen. Leider aber ist das alles weder spannend noch ernsthaft sexy oder (im positiven Sinne) ,,pulpy" geraten – sondern relativ vorhersehbar und ,,glatt". Obendrein schaden einzelne inhaltliche Elemente dem Werk eher, als dass sie etwas Ergiebiges beisteuern: Bspw. ist auch die Gattin unseres Leads eine untreue Person, wie sich im Verlauf herausstellt – was seinen One-Night-Stand auf einmal ,,weniger gewichtig" erscheinen lässt und ihm simultan gewisse ,,Sympathie-Punkte" zuschustert bzw. zurückgibt. Einen ,,Gag" (die Herausgabe eines Handys nur gegen Sex) fand ich amüsant – aber ansonsten haben wir es hier (im Ganzen) mit weitestgehend unaufregend-belangloser Genre-Kost zutun...

gute 3/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Filmabend bei meinem besten Kumpel mit anderen Kumpels:

Jack Frost 2: Revenge of the Mutant Killer Snowman



Ne, Jack Frost 2 ist nix... :/

Schlechte Effekte, schlechte Dialoge, schlechte Schauspieler & ein Jack Frost, der zwar ein paar coole Oneliner raus haut, aber ansonsten fast nie zu sehen ist ! :(
Die Kulissen sind ja noch "OK", die Kills auch gaz gut, aber ansonsten ist es leider Driss... :/

1/5

Seized - Gekidnappt



Ein typischer Scott Adkins !

Und das ist auch gut so! Er teilt wunderbar aus, ballert wild rum, die Feinde sind dämlich & die Story simpel! :D

Der Bösewicht ist auch ganz cool, ein schwarzer Mexikaner oO Mal was anderes !

Die Action geht ganz gut ab, 1,2 Szenen dabei, die man von ihm so noch nicht gesehen hat !

3,5/5

Boss Level



Action in Dauerzeitschleife...

...bekommt man hier auf jeden Fall direkt am Anfang geliefert ! :D

Frank Grillo ist ne sehr coole Socke, Naomi Watts & Mel Gibson sind hier aber leider verschenkt... :(

Leider verliert der Film sich oft in endlosen Monologen (vorallem Mel... :/ ) & in Langeweile. Es kommt einem so vor, als ob er 3 Stunden geht! Dabei dauert der Film nur knapp 100 min. !
Mehr Action wäre besser gewesen ! Die ist nämlich gut gemacht.

3/5

Private Joker

21 März 2021, 02:19:32 #1923 Letzte Bearbeitung: 21 März 2021, 11:22:23 von Private Joker
The Mortuary (2019, BD)

Schon lange keinen Horror-Episodenfilm gesehen, geschweige denn einen guten, und deshalb habe ich mich dann tatsächlich auf den gefreut, zumal der prima RT-Werte (um 95) hat.

Und so gesehen eigentlich auch nicht enttäuscht worden. Gut, es gibt eine gewisse Diskrepanz zwischen der eher stimmungsvoll-morbiden Rahmengeschichte und den atmosphärisch relativ flachen Episoden, die im Gegenzug ganz schön garstig daherkommen, mit ein paar blutig-widerlichen, wenn auch nicht ausgespielten "Highlights". Aber der Stilwechsel erklärt sich vielleicht auch etwas aus der Entstehungsgeschichte, denn die eindeutig beste Kernepisode mit dem Babysitter ist wohl deutlich vor dem Rest entstanden. Dafür ist das ein erstaunlich stimmiges Gesamtpaket, sowohl die drei Hauptepisoden als auch der Rahmen werden gut verzahnt, sind für das schmale CF-Budget wirklich wertig produziert und auch solide gecastet. Einzig die kurze Vignette mit dem Monster im Toilettenschrank fällt etwas ab, aber in dem Punkt hat der Film ja sogar die Eier, das selbst zuzugeben.

In der Summe sehr solide 7,5/10

Red Secrets (Amazon 99 Cent)

Den hatte ich eigentlich für jemand anderes ausgeliehen, der ihn dann doch nicht sehen wollte - was ich letztlich verstehen konnte, das ist nicht gerade ein Stimmungsaufheller. Und leider insgesamt eher aus der Abteilung "gut gemeint", obwohl man dem jetzt auch nicht so viel vorwerfen kann, das Kapitel ist nun mal eher düster und für Action oder Spannung auf Hitchcock-Niveau nicht unbedingt geeignet. Wobei die Szenen, in denen die Hungernot visualiert wird, mit ein oder zwei Ausnahmen (das Kind auf dem Wagen und die Kannibalenszene) nicht wirklich zielführend oder so beeindruckend sind wie gewollt, weil fast allein "unser" Mann als Opfer von (ein paar Stunden ?) Hunger gezeigt wird. Und dass der Journalist sich derart unvorbereitet da herein stürzt, ist trotz "based on facts" nicht gar so glaubhaft. Objektive Kritik gibt es überdies an der deutschen Fassung, die den Eindruck erweckt, in der Ukraine der 1940iger hätte die Landbevölkerung allerorten Englisch (resp. Deutsch, also die Sprache der Hauptfigur) gesprochen.

Ich will da niemanden von dem Film abschrecken, gerade weil man - vor allem, aber nicht nur - vor Ort in Russland den Kollegen Stalin ja schon wieder mächtig verehrt. Aber filmisch würde ich da nicht mehr als 5-6 Punkte vergeben.

Vanguard (BD)

Jackie Chan macht einen auf F&F. Und weil sich das thematisch anbietet, kann man dabei auch gleich altersgerecht die "persönliche" Action etwas zurückfahren zugunsten eines jugendlichen Teams und - leider, wenn auch ebenfalls vorbildgerecht - viel, viel CGI. Und die ist nicht durchweg (oder eher selten) von wirklich guter Qualität: Von grottig (der Löwe) über mittelmäßig (leider zu viele der Autostunts) bis ganz o.k (das Finale mit dem Flugzeugträger, wobei da wohl auch etwas Stockfootage zu Einsatz kommt; dass die Amis da freiwillig mitgemacht haben, kann man wohl ausschließen). Schade, denn ansonsten ist die Action flott und abwechselungsreich, die Fights solide und die Schauplätze ansehnlich. Dass die Story eher dürftig ist und das gezeigte Bild von Land und Leuten - vor allem im Afrika-Teil - fast genauso zopfig und klischeehaft rüberkommt wie fast schon obligatorisch das Frauenbild in Chan-Filmen, kann man dann schon eher verschmerzen.

Insgesamt - sehr knappe - 6/10, auch dank des wie immer unterhaltsamen Nachspanns.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

RoboLuster

21 März 2021, 02:31:01 #1924 Letzte Bearbeitung: 21 März 2021, 02:37:44 von RoboLuster
Zitat von: Private Joker am 21 März 2021, 02:19:32The Mortuary (2019, BD)

Schon lange keinen Horror-Episodenfilm gesehen, geschweige denn einen guten, und deshalb habe ich mich dann tatsächlich auf den gefreut, zumal der prima RT-Werte (um 95) hat.

Und so gesehen eigentlich auch nicht enttäuscht worden. Gut, es gibt eine gewisse Diskrepanz zwischen der eher stimmungsvoll-morbiden Rahmengeschichte und den atmosphärisch relativ flachen Episoden, die im Gegenzug ganz schön garstig daherkommen, mit ein paar blutig-widerlichen, wenn auch nicht ausgespielten "Highlights". Aber der Stilwechsel erklärt sich vielleicht auch etwas aus der Entstehungsgeschichte, denn die eindeutig beste Kernepisode mit dem Babysitter ist wohl deutlich vor dem Rest entstanden. Dafür ist das ein erstaunlich stimmiges Gesamtpaket, sowohl die drei Hauptepisoden als auch der Rahmen werden gut verzahnt, sind für das schmale CF-Budget erstaunlich wertig produziert und auch solide gecastet. Einzig die kurze Vignette mit dem Monster im Toilettenschrank fällt etwas ab, aber in dem Punkt hat der Film ja sogar die Eier, das selbst zuzugeben.

In der Summe sehr solide 7,5/10

Yup, war für mich auch seit langem wieder ein guter Episodenhorror. Hat Spaß gemacht und sah gut aus.

Highlight sicher die Babysitter Episode, die Jahre vorher als Kurzfilm erschien, und um die, dieser gesammte Episodenfilm herumgesponnen wurde. Ziemlich oldschoolig das ganze. Caitlin Custer hat eine starke Leistung geboten, damals in The Babysitter Murders, und dann in The Mortuary. Ich kannte sie nicht (kein Wunder bei der Filmographie), und ich wünschte sie hätte mehr Filme gedreht, hoffe es kommen noch mehr Genrebeiträge mit ihr.
https://youtu.be/RPQOMyyg9b8                          
"Shoot first, think never!" - Ash

Retro

21 März 2021, 12:18:33 #1925 Letzte Bearbeitung: 21 März 2021, 23:35:58 von Retro
DOGMAN - DAS TAL DER LETZTEN KRIEGER



Drei Häftlinge können aus einem umgestürzten Gefängnisbus entkommen und fliehen in die Berge von Montana.
Der örtliche Sheriff Deagan (Kurtwood Smith) engagiert den Trapper Lewis Gates (Tom Berenger) als Kopfgeldjäger, und er scheint auch Erfolg zu haben:
Er findet die Spur der Männer und deren Lager, doch als er sich Nachts dort anschleicht kann er nichts mehr entdecken außer Blut auf dem Boden,
einigen Pferdespuren und einem scheinbar handgemachten Pfeil.
Mit Hilfe der Anthropologin Lilian Sloan (Barbara Hershey) findet er heraus dass der Pfeil wohl auf einen legendären,
als vor über 100 Jahren ausgestorben geltenden Indianerstamm der Cheyenne zurückzuführen ist, deren Krieger sich "Dogmen" nannten.
Da liegt doch die Vermutung nahe, dass die Verbrecher entweder eine falsche Spur legen wollten, damit man sie für tot hält-
oder irgendwo in den Bergen versteckt noch einige Indianer leben.
Das gilt es nun herauszufinden- zusammen mit Lilian reitet Lewis in die Berge, wo sie schon bald einigen Cheyenne in Kriegsbemalung gegenüberstehen...

Ein moderner Abenteuerfilm mit überraschender FSK ab 6 Jahren, was einen unweigerlich an einen Kinderfilm, starke Schnitte, oder beides denken lässt.
Auf VHS war die deutsche Fassung auch tatsächlich geschnitten, zwar nur einige Minuten in der Handlung,
aber besonders das Ende wirkte doch ein wenig zu eilig abgehackt. Seit März 2021 gibt es "Dogman" endlich auch auf DVD, ungekürzt und ebenso FSK 6.
Dafür kommt der Film aber erstaunlich hart und teils recht düster rüber, eine FSK 12 wäre durchaus angebracht gewesen.
"Dogman" bietet herrliche Naturaufnahmen, überzeugende Darsteller und eine interessante Geschichte- Empfehlenswert!

8/10

Leider ist die DVD qualitativ eine echte Frechheit.
Mit den O-Ton-Passagen (mit zuschaltbaren Untertiteln) kann man leben, dafür ist der Film wenigstens ungekürzt-
auch wenn man an manchen stellen das Gefühl hat, dass der Ton leicht asynchron ist und minimal hinterherhinkt.
Aber dass das Bild immer wieder (nicht in den neu eingefügten Szenen) aufpixelt oder wirklich unscharf wird geht gar nicht.
Komprimierungsfehler, Bildflackern, das volle Programm wird hier geboten. Da hat meine VHS leider ein besseres Bild...

PostalDude

22 März 2021, 19:35:09 #1926 Letzte Bearbeitung: 22 März 2021, 19:37:51 von PostalDude
Bei Amazon Video:

Escape From New York aka Die Klapperschlange



Ein cooles Stück Film!

Kurt Russell is cool as a Snake ! ;) Kein Wunder, das er als "Model" für Solid Snake aus den "Metal Gear Solid"-Spielen steht !

Die ganze Welt ist richtig schön düster, Endzeitstimmung überall in der Stadt, die Musik tut ihr übrigens...
Viele bekannte Gesichter, u.a. Donald Pleasence als US-Präsident, eine spannende Story, es macht einfach Spaß!

4/5

Retro

COLE JUSTICE



Coleman Justice steht auf zwei Dinge: Klassische Western und seine Freundin.
Nach einem Kinobesuch werden die beiden überfallen, Cole wird von mehreren Männern zusammengeschlagen und seine Freundin vergewaltigt.
Ein Polizist ist zwar in der nähe und beobachtet das ganze- traut sich aber nicht alleine einzugreifen.
Das Mädchen stirbt noch bevor Hilfe eintrifft an den Folgen der Vergewaltigung.
Alle beteiligten Täter sterben kurz darauf, als eine Autobombe in ihrem Fahrzeug hochgeht.
30 Jahre später: Cole hat seine Filmleidenschaft zum Beruf gemacht, und ist Dozent für klassische Western.
Nach einem Kinobesuch am Abend fährt er noch in eine Kneipe- und wird dort Zeuge als eine der Bedienungen sexuell belästigt wird.
Er verlässt die Bar kurz, kommt mit Cowboyhut, langem Mantel und einem Revolver zurück und beginnt aufzuräumen.
Ab sofort herrscht Lynchjustiz in der Stadt...

Ganz offensichtlich gab es für "Cole Justice" kein großes Budget, was man dem Film auch jederzeit anmerkt.
Auch für bekannte Namen hat es nicht gereicht, mit Hauptdarsteller, Drehbuchschreiber und Regisseur Carl Bartholomew war hier aber definitiv
ein Westernfan am Werk, denn an Filmausschnitten, Bildern und sonstigen Querverweisen an diverse Klassiker des Genres mangelt es hier nicht.
Die Hauptfigur kommt auch durchaus überzeugend rüber- und hätte in einem richtigen Western ebenfalls sehr gut gepasst.
Auch alle anderen machen ihren Job bestmöglich, wenn auch nicht immer perfekt, aber doch zumindest bemüht und nie ins peinliche abrutschend.
Fans von auch mal billigeren B-Actionfilmen können hier ebenso zuschlagen wie Westernfans.

8/10

Das auf 444 Stück limitierte DVD-Mediabook ist im Grunde allerdings eine absolute Frechheit.
Das Bild wurde offensichtlich 1:1 unbearbeitet von einer abgenudelten VHS rübergezogen und ist stellenweise übelst unscharf.
Wer noch einen VHS-Player im TV-Regal stehen hat kann sich die VHS zulegen- ist vermutlich billiger und qualitativ nicht schlechter.
Zum Glück konnte ich den Film eintauschen- hier hätte mir jeder Euro leid getan, da ja auch die VHS in meinem Regal steht, bzw stand.
Als Bonus-DVD im Mediabook ist der Film "American Commando 5 - Fury in Red" (Crackdown Mission) enthalten
(meine Wertung: klare 0/10), welcher scheinbar ein zusammenschnitt billiger Actionfilme aus dem asiatischen Raum ist.

PostalDude

Gestern Abend, der Filmabend mit den anderen Jungs:

Big Trouble in Little China



Was für ein abgedrehter Film und eine völlig bekloppte Story ! :D

Kurt Russell haut einen OneLiner nach dem anderem raus, das macht echt Laune !
Die Kampfszenen sind auch ganz gut, die Action macht summasumarum Spaß & ernst nimmt der Film sich eh nicht!

Aber der Fantasykram in dem Film wirkt mir einfach ZU bescheuert & passt nicht richtig dort hinein...

Guter Film mit einem gut aufgelegten Kurt Russell, aber einer schwachen Story!

3,5/5

Meet Tthe Feebles



Peter Jackson lässt die Puppen tanzen!

Eine so durchgeknalllte und gleichzeitg gelungene Parodie auf die Muppetshow hat man noch nie gesehn!
Die Charaktere sind so herrlich bekloppt! :D lol !

Die Puppen sind spitze gemacht & es spielen NUR Puppen in diesem Film mit!

ACHTUNG: NICHT für Kinder geeignet ! :D

4/5

Retro

URBAN WARRIORS Bonus: 2020 - TEXAS GLADIATORS



Drei Wissenschaftler arbeiten seit Tagen in einem unterirdischen Labor, als auf einmal der Strom ausfällt.
Mit Hilfe einer Taschenlampe kämpfen sie sich durch teils verschüttete Treppenhäuser nach oben durch,
nur um zu entdecken dass scheinbar jemand auf den roten Knopf gedrückt hat- die Erde wurde durch Atombomben zerstört.
Scheinbar sind die wenige Überlebenden ausser unseren drei Freunden durch Strahlung zu Killern mutiert,
so dass ein unglaublich unglaubwürdiger und dämlicher Überlebenskampf beginnt...

Italo-Endzeit-Trash, der überraschend ernsthaft beginnt, aber leider schon nach wenigen Minuten zum erwarteten Billig-Schund mutiert.
Wie oft in solchen Filmen dürfte der Drehort größtenteils in einer Wüste rund um einen alten Steinbruch
samt verfallener Lagerhalle gelegen haben, und das Budget wohl für die Steine darin draufgegangen sein.
Die Darsteller sind diese Bezeichnung nicht wert, die Dialoge teils unglaublich dämlich und die Synchro passt sich dem ganzen an.
Immerhin passt der typische 80'er Synthie-Endzeit-Soundtrack gut zum Film- und der Oberbösewicht im pinken Muskelshirt ist mal was anderes,
ebenso wie die bösen Biker die teils zu blöd sind um eine Kurve zu fahren- solche Szenen nochmal zu drehen war wohl zu teuer?
Und überhaupt: Warum stehen denn nach einer Atombombenexplosion manche Häuser noch da wie neu?
Ach ja, wegen verschiedener Bomben die gezündet wurden. Am selben Ort natürlich. Und warum sind nirgends tote zu sehen? Das erklärt keiner.
Warum hört man dauernd Windgeräusche als wäre ein schwerer Sturm- aber Rauch steigt gerade nach oben und die Frisuren sitzen?
Extrem frech sind hier auch mehrere über den Film verteilte Minuten, die offensichtlich aus einem anderen Film entnommen wurden.
Man hat zwar die Synchro angepasst, aber aus dem zu sehenden Motorrad wird z.B. auf einmal ein völlig anderes als zuvor-
die Darsteller sind natürlich völlig andere und haben nichts mit diesem Film zu tun- und das schönste:
War der Film vorher in 1,33:1 sind die aus einem anderen Film eingefügten Szenen in 1,85:1 enthalten. Auffälliger geht's nun echt nicht mehr.
Diese Endzeit-Gurke muss man gesehen haben um es zu glauben. Unterhaltsam, weil einfach nur schlecht.
Das Covermotiv hat übrigens absolut nichts mit dem Film zu tun, nichts was man dort sieht kommt im Film vor....

5/10

Als Bonus ist auf dieser auf 1000 Stück limitierten DVD noch "2020 Texas Gladiators" mit Al Cliver und Donald O'Brien drauf.
Regie: Joe D'Amato & George Eastman. Hui... Inhaltsangabe vom Sprecher im Film, Meinung danach von mir:

"Texas im Jahr 2020. Kriege und Naturkatastrophen haben die Erde verwüstet. Staaten sind zusammengebrochen.
Banden von entwurzelten terrorisieren das Land, überfallen Siedlungen die sich um Kirchen und Klöster neu gebildet haben
und werden von Ranger-Gruppen, die Recht und Ordnung wieder herstellen wollen, bekämpft."

Italien im Jahr 1982. Hier werden eine ganze Reihe ultrabilliger, meist ärgerlich-schlechter Endzeit-Filme produziert. Einer davon ist "2020".
Erstmals ungekürzt in Deutschland ist er auf dieser DVD, erstaunlich brutal ist er in dieser Fassung auch- wenn auch billigst getrickst.
Aber sonst? Ach du Scheisse. Nee. Macht nicht mal als schlechter Film Spaß, so übel ist das Ding.
Spannung? Gibt's nicht. Ab und zu mal eine Splatterszene, ansonsten dumme Dialoge, schlechte Darsteller und viel Langeweile.
Endzeitstimmung? Gibt's nicht. Alles sieht aus wie immer, auch Häuser stehen noch, Farmen werden bewirtschaftet usw.
Die Geschichte spielt eben irgendwo auf dem Land, welches laut Film Texas sein soll. Bemerkbar ist davon aber natürlich nichts.
Inhaltlich ist das irgendwie ein 80er Jahre Western samt üblicher Klischees der 2020 spielt und minimale Endzeit-Anleihen bietet.

Max Blank

30 März 2021, 15:57:45 #1930 Letzte Bearbeitung: 30 März 2021, 16:00:24 von Max Blank
Zitat von: Retro am 21 März 2021, 12:18:33DOGMAN - DAS TAL DER LETZTEN KRIEGER
Leider ist die DVD qualitativ eine echte Frechheit.
Mit den O-Ton-Passagen (mit zuschaltbaren Untertiteln) kann man leben, dafür ist der Film wenigstens ungekürzt-
auch wenn man an manchen stellen das Gefühl hat, dass der Ton leicht asynchron ist und minimal hinterherhinkt.
Aber dass das Bild immer wieder (nicht in den neu eingefügten Szenen) aufpixelt oder wirklich unscharf wird geht gar nicht.
Komprimierungsfehler, Bildflackern, das volle Programm wird hier geboten. Da hat meine VHS leider ein besseres Bild...
Schade, kann man nur hoffen daß er noch auf BD erscheint (wenn denn die US-BD endlich draußen ist)

Zitat von: PostalDude am 18 März 2021, 00:23:34Bei Amazon Video gesehen:

Scre4m

Nach dem schwächeren 3. Teil eine Wiederbelebung des Franchises !

4,5/5
Ja, der war gut. Passt.

StS

31 März 2021, 10:06:05 #1931 Letzte Bearbeitung: 31 März 2021, 10:10:35 von StS


,,Inhale – Run for her Life" (2010) – Regisseur Baltasar Kormákur´s erster ,,reiner" US-Film – ist ein unterhaltsamer dramatischer Thriller, der seine brisante Materie (illegaler Organ-Handel in Mexiko) jedoch zu oberflächlich-schlicht, ja beinahe ,,blauäugig" angeht und daher eine Menge seines eigentlich vorhandenen Potentials verschenkt. Wie weit bist Du für das Leben eines Deiner Liebsten zu gehen bereit? Eine regelmäßig in Filmen gestellte Frage, die oft zu moralischen Dilemmas und spannenden Situationen führt – so auch in diesem Fall. Interessante, durchaus nicht unrealistische Missstände werden angerissen – leider nicht ohne dabei auf altbekannte Klischees zurückzugreifen – sowie in einer als ,,gritty" zu charakterisierenden Art und Weise präsentiert (Optik, die Beschaffenheit bestimmter Story-Elemente etc.). Erfreulicherweise ist das Tempo flott/straff (bloß knapp über 80 Minuten Laufzeit), entfaltet sich die Handlung recht abwechslungsreich und kann der Streifen überdies mit einer kompetenten Besetzung punkten (u.a. Dermot Mulroney, Diane Kruger, Sam Shepard, Jordi Mollà, Vincent Perez und Rosanna Arquette). Irgendwann bei mir erkeimte Befürchtungen im Hinblick aufs Film-Ende haben sich unterdessen glücklicherweise nicht bestätigt – im Gegenteil: Das finale Viertel entpuppte sich das stärkste...

6/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS



,,Spinning Man" (2018) ist ein dramatischer US-Mystery-Thriller des dänischen TV-Regisseurs Simon Kaijser, der alles in allem irgendwie auch den Eindruck eines soliden TV-Krimis erweckt – was letzten Ende durchaus ein Stück weit schade ist; u.a. in Anbetracht der überzeugenden Hauptdarsteller Guy Pearce, Pierce Brosnan und Minnie Driver. Eine Teenagerin wird tot aufgefunden – und umgehend gerät ihr Professor (Pearce) in der Sache in Verdacht, welcher eventuell sogar eine Affäre mit ihr hatte. Es geht im Grunde nicht um eine Täter-Jagd – sondern bloß um die Frage, ob er es getan hat oder nicht. Das Ganze entfaltet sich recht arm an Tempo – dafür aber reich an plumpen Metaphern (Stichwort: Mäusefalle) und oberflächlichen philosophischen Ansätzen bzw. ,,Diskursen". Mit etwas mehr Mühe hätte Drehbuchautor Matthew Aldrich (wie schon bei Renny Harlin´s ,,Cleaner") deutlich mehr aus der Materie herausholen können – gerade im Bereich der Psyche von Pearce´s Figur. Interesse am Weiterschauen bleibt dennoch bestehen, da man schon erfahren möchte, wie es denn ausgeht – wobei aber anzumerken ist, dass sowohl der Einstieg als auch der Ausklang nicht wirklich optimal gewählt/konzipiert anmuten; einer bestimmten finalen Überraschung zum Trotz...

5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

5 April 2021, 14:23:31 #1933 Letzte Bearbeitung: 5 April 2021, 18:18:21 von PostalDude
Bei Sky aufgenommen und gestern Abend mit meiner Freundin geguckt:

Birds Of Prey: The Emancipation Of Harley Quinn



Hmmm....Diese ganzen Superhelden/Mutantenfilme sind ja eh nicht so meins...

Aber Lobo (der immer noch keinen würdigen Film bekommen hat... -_-), Joker, Deadpool, die alten (ersten 4) Batman, Spiderman (die ersten 3 Filme) & eben die kleine, verrückte Harley Quinn machen mir ja schon Spaß! :D

Margot Robbie spielt sie wie immer verrückt geil, Ewan McGregor überrascht mich positiv in der Rolle des Bösewichts, die anderen Mädels machen auch viel Spaß, einzig Mary Elizabeth Winstead bekommt leider zu wenig und zu spät Screentime :/

Der Soundtrack hat mal gute, mal schlechte Tracks & manchmal ziehen die Rückblenden einen aus dem "Flow"...

Es wird manchmal zuviel gewollt, wie so oft, einfach 20 min. zu lang !

3/5

StS



Bei "Assault on VA-33" (aka "Assault on Station 33") handelt es sich um eine unterdurchschnittliche "Die Hard"-Variante vom "the Asylum"-erfahrenen Regisseur Christopher Douglas-Olen Ray aus dem Jahr 2021. Angesiedelt in einer großen, nahezu verlassenen und baufälligen Klinik (billige Dreh-Location) mit nur wenigen Patienten und Ärzten, wartet der Streifen mit einem sich wacker schlagenden Sean Patrick Flanery in der Hauptrolle sowie Leuten á la Michael Jai White und Mark Dacascos (welche beide "verschenkt" wurden), Rob van Dam (als "Comic Relief"-Beitragsleister) und Gina Holden in Nebenrollen auf – ergänzt um Nic´s (eine furchtbare Performance abliefernder) Sohn Weston Cage Coppola als russischer "Ober-Baddie". Das Ganze bietet zudem diverse üble Logik-Patzer sowie "kostengünstige" CGIs (inklusive eines völlig unnötig auftauchenden Helikopters), entfaltet sich unspannend und vorhersehbar, wurde auffällig "plump" und "undynamisch" in Szene gesetzt und ist in etwa so unoriginell wie die ebenfalls mal wieder mit eingebaute "Tochter und Ehefrau in Not"-Komponente...

knappe 3/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Private Joker

6 April 2021, 02:13:07 #1935 Letzte Bearbeitung: 6 April 2021, 11:29:41 von Private Joker
Follow Me (UHD)

Den hatte ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt, aber dann hat die XBox die 4K-UHD erst mal nicht genommen. Nun gut, nicht viel verpasst. "Von den Machern von Escape Room" steht groß auf dem Cover, das ist ein sehr freundlicher Hinweis auf das Ausmaß von Selbstzitaten, das einen erwartet. Und dass auch nur, wenn und nachdem man die unfassbar zähen ersten 20 Minuten überstanden hat: Ein paar ziemliche Spacken auf leicht russophober Moskautour, etwas Party, fiese Schläger, Found Footage, doppelgähn..

Viel besser wird es dann aber auch nicht, nach mittlerweile rund 4 oder 5 ER-Filmen ist die Luft da einfach raus aus der Thematik. Und dementsprechend vorhersehbar ist der auch, mir war von einem winzigen Detail abgesehen jedenfalls immer klar, worauf das hinausläuft, dafür ist das alles deutlich zu dick aufgetragen. Und wenn das eh wie eigentlich jederzeit absehbar doch nur ein Spiel ist, ist es auch relativ müßig, über mehr oder weniger gelungene Blut- und Ekeleffekte zu diskutieren. Überdies kann einges von dem gezeigten so nicht funktionieren, zB sich quasi vor aller Augen eine Sauerstoffflasche reinziehen, während man Ertrinkender spielt.

Einen RT-Wert habe ich zu dem auch nicht gefunden, passt ins Bild. Von mir nicht mehr als 4/10.

High Ground (Amazon 99 Cent)

Australischer Spätwestern mit der fast unvermeidlichen "Weiße gegen Ureinwohner-Thematik". Die letzten dieser historischen Rachefilme mit kolonialkritischen Untertönen (Nightingale, Black 47) fand ich bei allem Respekt für das Thema und die gut gemeinte Botschaft dann doch eher dröge. Der hier ist aber nicht nur ernsthaft und angemessen zeitkritisch, sondern auch zumindest solide unterhaltsam. Und vor allem optisch klasse - fast ein bisschen zu "schön" für die Thematik, die australischen Landschaften wurden selten attraktiver in Szene gesetzt. Aber auch der Rest kann sich sehen lassen, ein solider Semi-Western mit interessanten Figuren und hinreichend Spannung.

7/10

The Assent (Amazon 99 Cent)

Und noch der Grusler der Woche. Exorzismus-Horror der sehr beliebigen Art, wobei der wirklich das Pech hat, mir in einem Monat unterzukommen, in dem mit "Evil" und den "Helstroms" gleich zwei TV Serien ähnlicher Thematik über den Schirm geflimmert sind. Und die mal wieder beweisen, dass "Spielfilm" und "TV" heutzutage nichts mehr über die Rangfolge von Qualität oder Aufwand aussagen, der (vielleicht) mal für die Kinos gedachte Film wirkt enger und in seinen Mitteln begrenzter als die Serien.

Durchgehend schlecht ist der jetzt aber auch nicht, die sehr, sehr mäßigen RT-Werte würde ich mal leicht in Frage stellen. Zumindest stellt sich keine ausufernde Langeweile ein, oder genauer: immer wenn die droht, lugt ein Monster, Dämon oder ähnliches um die Ecke und sorgt für einen kleinen Hui-Buh-Effekt. Und das Ende ist jetzt vielleicht nicht der ganz große Burner unter den Twists, aber immerhin bewahrt es den Film vor einem reinen "Kind spuckt Suppe"-Exorzisten-Verschnitt.

5,5 /10
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

Mills

6 April 2021, 16:29:48 #1936 Letzte Bearbeitung: 6 April 2021, 16:31:19 von Mills
Basquiat (1996)

Endlich bin ich in den Genuss dieses Streifens gekommen, der mir bis vor Kurzem noch völlig unbekannt war. An dieser Stelle also vielen Dank an Max Blank, dass du ihn im Screenshot-Quiz verwendet hast.  :happy2:

In letzter Zeit habe ich häufig das Vergnügen, den ein oder anderen 90er-Film zum ersten Mal zu sehen. Oft ist das etwas ernüchternd, da die meisten Filme wohl so unbekannt sind, weil es sich nicht gerade um Meisterwerke handelt.
,,Basquiat" möchte ich jetzt auch nicht in die genannte Kategorie heben, aber zumindest hat er mich doch sehr beeindruckt.
Die ,,wahre" Geschichte des jungen und aufstrebenden Künstlers Jean-Michel Basquiat lässt einen, zumindest Kunstlaien, eintauchen in die im wahrsten Sinne des Wortes abstrakte Welt der Künstler. Unbefangen und leicht naiv, drogensüchtig und leicht besonders, Statussymbole oder ob man draußen oder drinnen schläft, spielt alles keine Rolle.
Und auch die plötzliche Nachfrage nach Basquiats Werken und der dadurch finanzielle Aufstieg verändert nicht wirklich etwas.
Jeffrey Wright, noch sehr jung, macht hier einen fantastischen Job. Vielleicht sogar, die beste Rolle, in der ich ihn je gesehen habe. Und auch die anderen zahlreichen Schauspieler/innen sind wirklich toll anzusehen. Nicht zuletzt David Bowie als Andy Warhol. Der wirkt zeitweise wie meine Omma aus Krefeld und das meine ich als Kompliment.  :happy3:
Ein Film der unterhält und nachwirkt, sicher auch etwas stimmungsabhängig, aber ich kann ihn nur empfehlen. Bis hier hin ein passabeles Werk mit Tendenz nach oben.

7/10
A: Welchen Bond-Film magst du am liebsten?
B: Den mit Daniel Crack, also genauer gesagt Casino Neural.


Meine Sammlung

Max Blank

Zitat von: Mills am  6 April 2021, 16:29:48Basquiat (1996)
Ein Film der unterhält und nachwirkt, sicher auch etwas stimmungsabhängig, aber ich kann ihn nur empfehlen. Bis hier hin ein passabeles Werk mit Tendenz nach oben.
7/10
Ja, das sind auf jeden Fall unterhaltsame 1,5 Stunden mit dem gewissen 90er Touch.
Ist halt nur schwer zu bekommen das Teil.

PostalDude

Bad Boys - Harte Jungs



Bad boys, bad boys whatcha gonna do?
Whatcha gonna do when they come for you?

Damals war Michael Bay noch nicht so schlimm mit seiner übertriebenen CGIkacke...
Klar, Zeitlupen gabs damals schon genug, aber nicht so übertrieben, es hält sich noch im Rahmen^^

Ansonsten ist eigentlich alles so wie in den anderen 2 Teilen, Mike ist der reiche Draufgänger und Marcus der "langweilige" Familienvater & Captian Howard ist immer auf 180 !
Dazu noch eine coole, abwechslungsreiche Verwechslungsstory mit einer frechen Kronzeugin, garniert mit feinster Action & blutigen Shoot-Outs, fertig ist der erste "Bad Boys" ! Plus einem coolem Theme & Soundtrack!

4/5

PostalDude

Gestern Abend bei meinen Eltern mit meiner Freundin und natürlich meinen Eltern gesehen:

Maverick



Ein cooler Western mit einem Mel Gibson in Spiellaune (zweideutig! :D ), IMO!

Die Lethal Weaponhommage in der Bank ist sehr, sehr cool, Jodie Foster ist diebisch gut & die Story macht auch viel Spaß, jeder bescheißt hier jeden!

Leider nur ab 12, aber ist ja auch ne Westernkomödie und kein ernster Western ;)

4,5/5

PostalDude

Bei Amazon Video gesehen:

Jeepers Creepers 3



So ein Rotzfilm!

Ich mag die ersten 2 Teile, vor allem den ersten!
Aber dieser Teil hier ist einfach schlecht ! -_-

Nur der Anfang ist atmosphärisch ganz OK, aber was dann folgt, ist einfach nur kacke...

Der Creeper sieht absolut dämlich aus, mit seiner Latexmaske lol :/
Viel zu viel Tageslicht & 0 Spannung oder gar Story ! Das Lied fehlt mir auch, kann aber sein, das es kam & ich da am pennen war...

2/5

PostalDude

Gestern Abend mit meiner Freundin gesehen:

50 Erste Dates



Eine lustige & gleichzeitig traurige Liebesgeschichte..

Wie er jeden Tag in dem Diner auftaucht und veruscht, sie zu erobern, herrlich ! Und er schafft es (fast) immer  ♥

Adam Sandler spielt hier wie immer "seine" Rolle, aber doch anders, Rob Schneider als sein bekloppter Hai"freund" mit 5 Kindern nervt auch nicht wie sonst & die anderen Rollen sind auch gut besetzt, auch Dan Akroyd als Arzt!

Wunderschöne Aufnahmen rund um Hawaii & ein entspannter Soundtrack runden das Gesamtbild ab!

Eine schöne, traurige und wie oben erwähnt, lustige Liebesgeschichte :) ♥

4/5

StS



"Framing Britney Spears" (2020) ist eine etwas über 70 Minuten lang laufende Doku aus dem Hause der "New York Times", welche von den Höhen und Tiefen im Leben und in der Karriere eben jener 1981 geborenen (und 1998 schlagartig zum Weltstar avancierten) Sängerin erzählt. Seit Beginn ihres Werdegangs musste Britney mit Sexismus innerhalb der Branche kämpfen – während die Boulevard-Presse sie geliebt sowie "gierig" auf Schritt und Tritt verfolgt hat; und das sowohl als sie "ganz oben" (strahlende, erfolgreiche Pop-Prinzessin) als auch "ganz unten" (u.a. abrasierte Haare und Regenschirm-Attacke aufs Auto eines Paparazzos) war...

Mit all dem sind viele Teenager heutzutage nicht wirklich vertraut – wer allerdings (so wie ich) parallel zu ihrer Karriere "im richtigen Alter" aufgewachsen ist, für den ist so einiges von dem in dieser Doku Gebotenen nicht gerade neu. Positiv ist definitiv, dass viel Archiv-Material verwendet wurde und die Regisseurin Liz Day selbst Senior Editor bei der "Times" ist – sie per se also weiß, wie eine solche Story ersprießlich aufzubauen und zu präsentieren ist. In diesem Sinne ist "Framing Britney Spears" ein durchaus informatives wie kurzweiliges Werk. Die Sache ist aber, dass es zugleich auch ein merkliches Stück weit "oberflächlich" anmutet...

Ein "Kernpunkt" dieser Doku ist, dass Britney bis heute unter der verordneten Vormundschaft ihres Vaters Jamie steht – und das gegen ihren Willen; seit inzwischen mehr als 10 Jahren: Eine kontroverse, ungerecht erscheinende Gegebenheit (#FreeBritney). Leider kennt die Öffentlichkeit nicht alle Details des Falles – da vieles Gerichtliche natürlich streng vertraulich ist – und konnten die Macher zentrale Beteiligte (allen voran Britney und Jamie selbst) nicht für Interviews bzw. generell zur Mitwirkung gewinnen/bewegen – was sehr schade ist. Darüber hinaus sind die betreffenden Prozesse bis zum heutigen Tage noch immer nicht abgeschlossen: Das "Ende" ist entsprechend also noch offen...

Kurzum: Insgesamt ist "Framing Britney Spears" leider nur wenig mehr als eine (immerhin solide) "Zusammenfassung" der bisherigen Ereignisse in diesem Fall – worüber hinaus man das Werk zumindest noch als Ansatz für eine Diskussion über bestimmte Gegebenheiten in der Musik-Industrie (Sexualisierung, Rolle der Medien etc.), über spezielle psychische Belastungen/Störungen sowie über das umstrittene "Vormundschafts-System" in den USA (siehe bspw. auch den Spielfilm "I care a lot") ansehen bzw. nutzen kann...

4/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS



"Take Back" (2021) ist der nächste in einer Reihe schwacher Genre-Streifen von Regisseur Christian Sesma ("AWOL-72", "Vigilante Diaries", "Paydirt" etc.)... ein "Action-Thriller" ohne viel Action sowie frei von Thrills... schwach und billig ausschauend in Szene gesetzt sowie von Anfang bis Ende einfach nur lahm. Das Thema "Mädchenhandel" wird innerhalb der generischen Story bloß als "Aufhänger" (inklusive regelmäßiger gen "Exploitation-Gefilde" neigender Aufnahmen von verschreckten, gefesselten jungen Damen in Unterwäsche) genutzt... die "Schusskünste" der Baddies sind mal wieder lächerlich schlecht... und auffälliges CGI-Blut- und Mündungsfeuer gibt es obendrein ebenfalls noch zu verzeichnen...

Darstellerisch schlägt sich Michael Jai White in einer "zurückhaltenden" (nahezu Prügel-freien Rolle) recht gut... Hauptdarstellerin Gillian White (auch im echten Leben mit Michael Jai verheiratet) agiert tough, wurde mir aber nie sympathisch... und Mickey Rourke... oh, herrje, Mickey: Der schaut so aus, als hätte Dr. Frankenstein eine missratene Madame Tussaud Wachsfigur von ihm zum Leben erweckt, die dann während der Dreharbeiten unter der Sonne Kaliforniens zu schmelzen begann. Die meiste Zeit sitzt er nur irgendwo rum, schaut furchtbar aus, labert Mist, beschäftigt sich mit seinen Hunden und setzt, wenn er denn mal draußen ist, irritierend oft seine Sonnenbrille auf und ab. Kurzum: Ein ödes, besser zu meidendes Machwerk... 

2/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

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