Die letzte Sichtung

Begonnen von MMeXX, 19 November 2012, 13:01:27

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StS



,,Manhunt: Unabomber" (2017) ist die erste einer aus zwei Seasons bestehenden Serie aus dem Hause des ,,Discovery Channels" – wobei diese 8 Folgen jedoch eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählen. Während es in Season 2 um den Bombenanschlag bei den Olympischen Spielen 1996 geht, handelt die erste vom Fall des ,,Unabombers" Theodore 'Ted' Kaczynski, welcher zwischen 1978 und 1995 insgesamt 16 Paketbomben an verschiedene Personen in den USA verschickte, durch die drei Menschen getötet und weitere 23 verletzt wurden. Obgleich ein hochintelligenter Akademiker, wählte jener 1969 ein Leben als ,,Aussteiger" in einer selbstgebauten Waldhütte. Die Anschläge beging er, um auf die ,,zunehmende Aushöhlung von Freiheit und Würde der Menschen durch die moderne Welt" aufmerksam zu machen. 1995 verschickte er zudem ein 35.000 Wörter umfassendes Manifest mit dem Titel ,,Industrial Society and Its Future", welches veröffentlicht wurde und letztlich nicht unerheblich mit zu seiner Identifizierung und Verhaftung beitrug...

,,Manhunt: Unabomber" basiert auf dem Buch ,,A Journey to the Center of the Mind" von FBI Supervisory Special Agent James R. Fitzgerald, der als Profiler Schrägstrich forensischer Linguist an der Jagd auf Kaczynski beteiligt war. Von Sam Worthington verkörpert, stellt die Serie seine Beteiligung an dem Fall deutlich weitreichender dar, als sie in Wirklichkeit war (bspw. gab es keine persönlichen Treffen zwischen ihm und Kaczynski und war er an den konkreten Fahndungsbemühungen auch weit weniger direkt beteiligt). Im Vorliegenden steht er im Mittelpunkt der Handlung bzw. Entfaltung der Geschehnisse – was unter ,,Entertainment-Gesichtspunkten" gut funktioniert, allerdings nicht gerade ,,geschichtlich-faktisch akkurat" ist: Schade. Seine privaten Probleme, Entschlossenheit, seine Schwierigkeiten, Vorgesetzte und Kollegen von seinem neuartigen Ermittlungsansatz zu überzeugen, seine regen Bemühungen und ähnliche Denkweise wie Kaczynski fallen entsprechend ebenfalls (jeweils in einem gewissen Maße) in genau diese ,,Schublade" – doch werden die meisten Zuschauer davon eh nichts wissen oder mitbekommen... 

Dass Kaczynski ein Krimineller ist, der seine Strafe vollkommen zu Recht verdient hat, steht außer Frage. Dass man aber durchaus ein wenig Mitleid mit ihm in bestimmter Hinsicht haben kann, resultiert hier auch aus der überzeugenden Performance Paul Bettanys. Gern hätte ich in der Serie mehr über Kaczynski erfahren, welcher in Harvard etwa ja selbst zu einem Leidtragenden des unschönen illegal-geheimen CIA-Bewusstseinskontrolle-Forschungsprogramms ,,MK ULTRA" wurde – hätte sozusagen lieber mehr Zeit mit ihm (statt mit Fitzgerald) verbracht. Nunja, alles in allem ist ,,Manhunt: Unabomber" eine durchaus unterhaltsame, weder unspannende noch uninteressante True-Crime-Show: Gleichermaßen kompetent produziert, in Szene gesetzt und besetzt – neben Bettany und Worthington u.a. noch mit Chris Noth, Mark Duplass, Lynn Collins, Elizabeth Reaser und Jane Lynch – bisweilen allerdings ein wenig unnötig ,,gimmicky" sowie halt mit gewissen ,,Freiheiten" im Bereich der wahren zugrunde liegenden Begebenheiten daherkommend...

knappe 6/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Retro

DER IRRE VOM ZOMBIEHOF (1979)



In einem entlegenen Tal inmitten der Alpen liegt ein Bauernhof (der Zombiehof?), geleitet vom tyrannischen Familienoberhaupt.
Der erstgeborene Sohn, Felix, lebt zusammen mit Freundin Rosa und deren Tochter Anna auf dem Hof, ebenso wie der Rest der Sippschaft:
Der zweitgeborene Sohn Kurt, der geistig zurückgebliebene Franz (der Irre?), und die Oma, die es kaum erwarten kann zu sterben,
und jeden tag darum betet endlich in den Himmel zu kommen (der Zombie?).
Wie das so bei deutschen Heimatfilmen (ach neee... Zombiefilmen) ist, sind Familiendramen vorprogrammiert:
Rosa will endlich Felix heiraten, damit Töchterchen Anna nicht mehr als uneheliches Kind dasteht.
Felix will aber erst heiraten, wenn er das Familienoberhaupt wird, also der Vater stirbt- und er somit den Hof erbt.
Anna ist heimlich verliebt in Kurt, der aber natürlich nichts von ihr wissen will.
Oma betet, dass sie... ach nee, hatten wir ja schon.
Eines schönen Tages tauchen Zigeuner in der Gegend auf, und machen es sich in der nähe des Hofes mit ihrem Wohnwagen gemütlich.
Die kreuzbraven Bauersleut sind davon nicht begeistert, dass solches "Gesindel" sich in der Nähe aufhält.
Eingesperrt oder ausgerottet gehören die, arbeiten tun sie nicht, und am schlimmsten: Katholisch sind sie auch nicht!
Eines Tages geht Anna, gut gelaunt ein Lied über dreckige Zigeuner singend, von der Schule nach Hause-
und trifft im Wald auf den gleichaltrigen Zigeunerjungen Joschi, welcher ihr ein Lied auf seiner Geige spielt.
Anna beginnt sich für das fremde Volk, und speziell Joschi zu interessieren, was zuhause aber natürlich nicht erwünscht ist.
Irgendwann besuchen Joschi's Mutter und Schwester den Hof, um Lebensmittel zu besorgen.
Der zurückgebliebene Franz findet gefallen an Joschi's Schwester und versucht ihr näher zu kommen, wobei er sie ungewollt tötet.
Dieser Unfall setzt eine Gewaltspirale in Gang, in deren Verlauf es noch weitere Tote gibt...

Hier gibt es weder einen richtigen Irren noch Zombies, aber was einem hier an Rassismus entgegengeworfen wird, ist schon erstaunlich.
Genau genommen handelt es sich hier um ein Heimatfilm-Drama, welches mit William Berger auftrumpfen kann-
und trotz Schwächen wie fehlendem Blut und Einschusslöchern, und vor allem mangelndem Schauspiel beinahe aller Beteiligten
nicht so schlecht ist, wie es der dämliche Titel erscheinen lässt.
Der Film ist jedenfalls einzigartig düster, menschenverachtend und kaltschnäuzig- nur eines ganz bestimmt nicht: Ein Zombiefilm.
Der ursprüngliche Kinotitel, "Das Mädchen vom Hof", klang wohl zu langweilig- so wurde daraus "Die Totenschmecker".
Vermutlich weil es zwar Tote im Film gibt, diese aber keiner geschmeckt hat, wurde dann daraus Anfang der achtziger,
als Zombiefilme gefragt waren, "Der Irre vom Zombiehof". Unter diesem Titel ist der Film dann auch bei "Toppic" auf VHS erschienen.
Die VHS gilt zwar als gekürzt, allerdings fehlt hier nur ein einleitender Text vor dem Film- alles andere ist komplett.
Im Fernsehen lief der Film unter dem Titel "Tal der Gesetzlosen".

Die am 29.04.2022 erschienene DVD ist auf 1500 Stück limitiert und enthält den Film in zwei Versionen mit unterschiedlichem Bildmaster:
Die alte Kinoversion mit dem ersten Titel "Das Mädchen vom Hof", sowie die TV- Fassung unter dem Titel "Tal der Gesetzlosen".
Als Bonus ist auch noch der alte VHS-Vorspann mit dem "Der Irre vom Zombiehof"-Titel enthalten.
Qualitativ sind beide Versionen kein DVD-Standard, aber zumindest die TV-Fassung ist durchaus akzeptabel geworden.
Immerhin ist auch die Kinofassung sichtbar besser als die alte VHS- und beide sind, wie die VHS, im Original 4:3 Bildformat.
Den Zeitunterschied von ca. 15 Sekunden bei den beiden Versionen kann ich nicht erklären, mir ist nichts fehlendes aufgefallen.
Sowohl der auf VHS fehlende Vorspann als auch die einzige blutige Szene im Film sind in der etwas kürzeren TV-Fassung enthalten.
Bei Interesse am Film daher eine klare Kaufempfehlung- solange es ihn wegen der Limitierung noch gibt...

Fazit: Auf da Alm, da gibt's koa Sinti !

4/10

StS



Den 2013er Horror-Thriller ,,Darkroom" habe ich mir spontan jetzt einfach mal von meinem ,,BluRay-Pile-of-Shame" gegriffen und im Player rotieren lassen, nachdem er schon einige Jahre ungesehen in meiner Sammlung verbracht hatte. Erzählt wird die Geschichte eines Mädels, das sich eines Abends angetrunken hinters Steuer setzt und einen Unfall baut, bei dem mehrere Menschen sterben. In der Gegenwart der Handlung beendet sie gerade ihre Zeit in einem Rehab-Center – wo man ihr die Nummer einer Firma mit auf den Weg gibt, bei der sie gewiss einen Job finden könnte. Ihr erster Auftrag führt sie in eine riesige alte Villa, in welcher man sie allerdings prompt fesselt und im Keller einsperrt. Wie es sich herausstellt, stecken drei religiöse Geschwister dahinter, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben, ,,Sünder" (u.a. mit Werkzeugen wie Cuttermesser und Bohrer) zu bestrafen...

Mit ihrem Regie-Debüt ist Britt Napier ein gerade noch akzeptabler Low-Budget-,,Indie" gelungen, der merklich (neben anderen Dingen) an seiner Unoriginalität krankt. Die erste Hälfte gefiel mir überraschend gut – wonach mich das altbekannt-düstere ,,Folter-Flucht-Gegenwehr-Szenario" (inklusive der üblichen Klischees, Oberflächlichkeiten, Abläufe, Brutalitäten und Vorhersehbarkeiten) dann aber bloß nur noch eingeschränkt ,,bei Laune halten" konnte. Während die männlichen Darsteller nicht sonderlich hochwertige Leistungen erbringen, überzeugen die beiden weiblichen Leads Kaylee DeFer (,,Red State") und Elisabeth Röhm (TV´s ,,Law & Order") dagegen prima. Letztere mag ich eh. Miesere Flicks dieser Art gibt es viele – dieser hier ist zumindest mitunter kurzweilig sowie ein Stück weit spannend. Ach, und by the way: Bild- und Tonqualität der deutschen VÖ (aus der ,,Horror Extrem Collection") lassen zu wünschen übrig...

knappe 4/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Con Air: Special Edition



Atemlose, perfekte Action! 💥💥👌🏻
Starbesetzung, treibende Musik, immer Spannung!
Alleine das Finale in Vegas.. 😮

Sehr oft gibt es echte, handgemachte Action, garniert mit ein bisschen CGI! So geht das!

Es ist hier immer was los, vom Anfang bis zum Ende, eine Verfolgung jagt die nächste & Cameron Poe will einfach nur nach Hause zu seiner Frau & seiner Tochter..!

Btw: I ♥ Nicolas Cage's Hair in this Movie! 😁🤘🏻

5/5

PostalDude

Gestern Abend/Nacht endlich mal bei Amazon Video gesehen:

Nikita



Luc Besson's Durchbruch! 💥
Natürlich ist der Film unrealistisch, welche Polizeibehörde würde einer drogenabhängigen so einen Deal anbieten?!

Aber die Umsetzung ist halt geil gemacht, cooler instrumentaler Soundtrack inkl. !
Spätere, typische Schauspieler sind auch schon dabei, z.b. Jean Reno. 😊

Die Story ist IMO manchmal etwas zäh, ich hätte mir noch mehr Aufträge für sie gewünscht, ich mag es einfach, wenn Frauen kämpfen! 👊🏻💥😁
Leider fehlen mir die Autoverfolgungsjagden.. 😕

Und ich mag den Namen ihres Freundes ♥️😎😁

4/5

PostalDude

Gestern Abend/Nacht geguckt:

Flucht aus L.A.



Besser als der erste Teil! 💥😁

Ja, es ist eine sehr ähnliche Story wie der erste Teil, aber: sie ist geiler umgesetzt!

Hier herrscht eine "Mad Max" ähnliche Atmosphäre, L.A. ist ein abgeschottetes noch dreckigeres Loch als in Echt & Solid Snake, äh, Snake Plissken ist noch coolerer drauf.. 😎

Ja, die CGI-Effekte sind teilweise schlecht, aber sie sind von 1996 😁
Grundsätzlich gefällt mir der Look, die Kulissen & die Klamotten sind spitze gemacht!

4,5/5

StS

14 Mai 2022, 20:01:39 #2196 Letzte Bearbeitung: 14 Mai 2022, 20:17:29 von StS


Bei ,,Mercy Black" haben wir es mit einem 2019er Horror-Streifen aus der ,,Blumhouse"-Schmiede zutun, welcher die moderne ,,Slender Man"-Legende sowie die reale daraus hervorgegangene 2014er Bluttat in Wisconsin als Basis seiner Geschichte nutzt – nur dass das Wesen von Regisseur und Drehbuchautor Owen Egerton (,,Blood Fest") in diesem Fall halt anders ausschaut und heißt (siehe Filmtitel). Handwerklich und darstellerisch rundum solide daherkommend, leidet das Werk leider vorrangig (relativ stark) an seiner Unoriginalität und damit verbundenen Vorhersehbarkeit – was sich sowohl auf die Plot- und Charakter-Entwicklung als auch auf die vorhandenen ,,Jump Scares" bezieht. Ebenfalls schade: Der ganze Story-Aspekt rund um den Glauben an ,,Mercy Black" (stellvertretend für den ,,Slender Man" der wahren Geschehnisse) – also z.B. was Kids eigentlich dazu bringt, auf einer solchen Basis/Denkweise so zu handeln – wird nie weiter ,,vertieft". Im Grunde die einzige Überraschung: In einer Nebenrolle taucht Janeane Garofalo als Therapeutin auf. Nunja, nach ein paar echt netten Sekunden unmittelbar vorm Einsetzen des Abspanns entfaltet sich eben jener dann mit einem nicht uninteressanten Musik-Track unterlegt – und lässt einen durchaus (mal wieder) ein Stück weit ernüchtert-enttäuscht zurück, nicht mehr als bloß oberflächlich-belanglose Genre-Kost geboten bekommen zu haben...

gute 3/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
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(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS



,,Legacy of Lies" (2020) ist ein brauchbarer Scott Adkins Spionage-Action-Streifen des Niederländers Adrian Bol, der trotz seines klischeehaft-generischen Inhalts sowie einiger überflüssiger Elemente (á la eine regelmäßig in ,,Visionen" auftauchende tote Frau) vor allem mit kompetent und dynamisch arrangierten Fights und Shootouts sowie einigen ansprechend stimmungsvollen Schauplätzen zu punkten vermag. Dass Teile des Films in Kiew gedreht wurden, verleiht jenen Szenen angesichts der aktuellen Situation dort unweigerlich einen gewissen ,,Beigeschmack" – doch unabhängig dessen hat es der geneigte Zuschauer hier (einiger evidenter Schwächen zum Trotz) mit durchaus unterhaltsamer, solider B-Movie-Genre-Kost zutun...

knappe 6/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS



,,Silverton Siege" (2022) ist eine südafrikanische ,,Netflix"-Produktion von Regisseur Mandlakayise Walter Dube, welche lose auf wahren Begebenheiten (rund um eine 1980er Geiselnahme in einer Bank in einem Stadtteil von Pretoria) beruht. Die drei Täter waren farbige Freiheitskämpfer – für das damalige Apartheids-Regime allerdings nichts weiter als Terroristen. Autor Sabelo Mgidi hat sich bei seinem Drehbuch nicht strikt an die Fakten gehalten, sondern Details verändert und neue Elemente hinzugefügt – u.a. das Geschlecht einer der Protagonisten geswitcht sowie bestimmte Ereignisse ,,dramatischer" gestaltet. Ziel war es, sowohl ,,Entertainment" zu schaffen als auch dem Publikum spezielle Denkweisen sowie das Unrecht zu jener Zeit in jenem Land (Repression, staatlich-offener Rassismus etc.) in Erinnerung zu rufen...

Die Darsteller machen ihre Sache jeweils ordentlich – wobei ich´s nett fand, Arnold Vosloo (als Einsatzleiter) mal wieder zu Gesicht zu bekommen, sowie mir Elani Dekker (welche eine der Bank-Angestellten mimt) vom Aussehen her echt zu gefallen wusste – worüber hinaus es an dem Produktionsaufwand nichts sowie an der Regie nichts Ernsthaftes auszusetzen gibt. Das Drehbuch wartet allerdings mit einer ganzen Reihe an Klischees, Stereotypen und ,,Talking Points" auf, um die gewollten ,,Botschaften" rüberzubringen – was mitunter ,,grob gestrickt und präsentiert" anmutet. Anständig unterhalten wurde ich allerdings durchweg: Der Einstieg entfaltet sich flott und Action-reich, bevor es in die Bank geht und sich der Film zu einem soliden dramatischen Thriller hin entwickelt... 

6/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

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