Die letzte Sichtung: Filme

Begonnen von MMeXX, 19 November 2012, 13:01:27

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PostalDude

1 November 2022, 14:37:49 #2310 Letzte Bearbeitung: 2 November 2022, 12:58:18 von PostalDude
Halloween bei meinem besten Freund im Heimkinokeller, wie jedes Jahr 😁

All the Boys love Mandy Lane



Kleiner Teenieslasher mit einer jungen Amber Heard.
Erinnert en bisschen an Texas Chainsaw Massacre, aber in schlecht..
Man sieht leider den Killer IMO zu früh, was dem Film ein bisschen die Spannung nimmt. Die Kills sind teils teils, manch einer ist fett, mancher ist im off oder zu dunkel.

Der Twist am Ende ist dafür ganz cool..

3/5

You're Next



Familientreffen sind immer spannend...  :evil:
Spannend, bloody as a fuck + eine toughe Hauptdarstellerin!
Man hätte noch mehr Splatter zeigen können, es geht richtig gut ab, es ist eigentlich auch immer spannend & das Tempo ist hoch !
btw: Ohrwurmgefahr durch den Song in dem anderen Haus ;)

4,5/5

Halloween Ends



Nein, auch das war nix !

Die Halloweenreihe war IMO (!) immer eine Familienreihe. Michael jagt seine letzten Verwandten...
Seitdem die das im ersten Remake entfernt haben, gefällt mir das nicht mehr. Michael ist nur ein "gewöhnlicher" Killer.
Und hier wird er teilweise zum SIDEKICK ! 😖
WHAT THE FUCK !?
Ein neuer Verstoßener, ein neuer "Irrer", der auch schon gemordet hat, wird eingeführt, alleine das nervt.

Laurie ist die Oma des Films, sie hat in der neuen Reihe seit 2018 IMO keinen Sinn, könnte auch jede andere ältere Frau in Haddonfield sein ! Natürlich spielt sie super, ganz klar, fit & wehrhaft bis zum Schluß!
Apropops Schluß - dieser ist geil gemacht, der Kampf, das Finale, stark!
Der Anfang ist auch atmosphärisch stark - der Film hat seine guten Momente, ganz klar! Er metzelt auch janz jut ;)

Aber alles in allem ist es einfach nicht gut ... Schade, denn ich ♥ Michael Myers! 🔪🩸

2/5

Child's Play



Chucky ist zurück ! 😈

Dieses Mal zwar ein Reboot, was ich nicht so gut finde, weil die Reihe ja bislang immer aufeinander aufgebaut hat, es fehlen leider auch der Originalsprecher bzw. der Erfinder der Reihe, aber es wird dennoch gut aufgefangen!

Dieses Mal ist Chucky eine K.I., die "böse" programmiert wurde, keine schlechte Idee.
Er muss aber erst mal "lernen", z.b. durch gucken eines "Texas Chainsaw Massacre´s"...
Dadurch braucht er ein bisschen, bis er loslegt, aber sein fieser Humor kommt ganz gut durch, plus die wenigen, aber guten Kills geht´s gut ab!
Der Junge heißt übrigens auch wieder Andy ;)

Doch, das Remake war echt gut !

3,5/5

PostalDude

Hügel der blutigen Stiefel in der DEFA-Syncronfassung



Ein amüsanter Western mit den beiden...
Sie helfen einem Zirkus bzw. unterdrückten Bürgern!
Es dauert etwas, bis die 2 sich treffen, Hill ist anfangs wieder alleine, aber sobald sie sich treffen, geht die Story vorwärts..

Ich muss aber sagen, die "Zirkusnummer" nervt, hätte mir lieber mehr "Westernaction" gewünscht.
Aber immerhin gibt's zum Schluß ne zünftige Prügelei! 👊🏻💥😁

3/5

Private Joker

6 November 2022, 13:49:45 #2312 Letzte Bearbeitung: 6 November 2022, 16:11:37 von Private Joker
Overdose (Amazon Prime)

Vorbemerkung unabhängig von der Filmqualität: Wer schon immer mal einen Film in deutscher Synchro UND mit deutschen Untertiteln sehen wollte, liegt hier richtig (Abruf gestern via Apple-TV). Amazons Untertitelabteilung hat fleißig UT für die offenbar spanischsprachigen Passagen gebastelt, aber irgendwie das Memo nicht bekommen, dass die dann auch synchronisiert werden. Brauche ich in der Form natürlich nicht, aber da mal die leichte bis mittlere Ton-Textschere zu verfolgen, war gar nicht so uninteressant.

Zum Film: Die "Banden von Marseille" des gleichen Regisseurs fand ich hervorragend, da war ich einerseits schon freudig gespannt, befürchtete andererseits aber auch den fast unvermeidlichen Abfall. Zumal der Vorgänger bei aller Qualität schon heftige Breitseiten gegen den Zeitgeist enthielt, so was nochmal finanziert zu bekommen, dürfte schwer sein. Und tatsächlich: Der neue dreht sich sehr deutlich in den Wind und kommt entschieden stromlinienförmiger daher. Weiblicher, diverser, teamorientierter, bis auf den Schluss, zu dem ich noch komme, sind das auch alles Mustercops, die sich streng an die Vorschriften halten. Gerade das Teamprinzip, auf das der Film massiv setzt, führt dann zu einem mittleren Überangebot an Protagonisten, die sich dann auch wenig in ihrer Vorgehensweise unterscheiden - Verhöre, Umfeldermittlungen, eher weniger die "Belmondo-Methoden" (dem der Film kurioserweise gewidmet ist) alter Zeit. Wer so will: Der könnte diesbezüglich auch vom deutschen öffentlich-gebrechlichen produziert worden sein, SOKO Carcassone sozusagen.

Was natürlich für die Gegenspieler und den Gewaltanteil nicht gilt. Da werden erneut wenig Gefangene gemacht und Blut fließt reichlich;  dass man die Bad Guys überwiegend sauber nach Spanien und Marokko verortet, passt allerdings nicht ganz zur neuen Ausrichtung. Actionseitig war ich durchaus zufrieden, wobei das immer sehr massive Vorgehen der Polizei da etwas Spannung rausnimmt - eine wirkliche Chance haben die Bösen bei den zwei, drei großen Ballereien nicht. Da war mir die Szene mit der Flucht des Hauptbösen auf der Autobahn im Kern durchaus lieber, wobei Marshal da seiner bekannten Vorliebe für ultraschnelle Schnitte frönt. Der gesamt Plot dagegen ist wie das Angebot an Figuren ein bisschen too much; gerade die Verbindungen mit dem Auftakt in Marokko und den zwei Toten im Krankenhaus muss man sich mühsam zusammenreimen bzw. bekommt man am Ende von einem Überraschungs-Erklärbär erläutert.

Ach ja der Schluss: Da verfällt Marshal noch mal überraschend in die Tonalität des Alten - ehrlich gesagt etwas unmotiviert. Und vor allem: Wenn ich als Cop so eine Miesmuschel nach Beendigung der Razzia einfach umlege, warum in aller Welt dann per Nahkopfschuss mit der eigenen Dienstwaffe ? Aber wer bin ich schon, um da Ratschläge in Polizeigewalt zu verteilen....

In der Summe dann doch einiges schwächer als die "Banden". Ein sehr solider French-Cop-Reißer ist es aber allemal. 6,5/10.

Erwartung  - der Marco Effekt
(BD)

Fünfter aus der Alder-Olsen-Reihe und der erste mit dem neuen Cast. Da muss ich mich notgedrungen etwas kürzer fassen, denn der hat bei über 2 Stunden Laufzeit und mäßiger Spannung meine Aufmerksamkeitsspanne deutlich überdehnt. Daher mal ein paar Worte zur Umbesetzung: Das ging ja mal so richtig schief. Thomsen mag sogar ein prominenterer Name sein als Nikolaj Lie Kaas, an dessen mürrisch-zielstrebige Art kommt der aber lange nicht ran, die Überbetonung irgendwelcher persönlicher Probleme, deren Auslöser vermutlich in irgendeinem anderen Buch der Reihe steht, schadet nur. Und Zaki Youssef bleibt wirklich meilenweit hinter Fares Fares zurück, hat kaum Szenen, die über "Harry hol mal den Wagen" hinausgehen, keinerlei eigene Beiträge zur Falllösung oder Konflikte mit Chefe; dass man ihn komplett hochdeutsch synchronisiert hat, nimmt der Figur dann endgültig jedwede Kontur.

Dazu passt dann ein überlanger Fall, der es wohl trotzdem (nach einer imo durchweg zutreffenden Kritik auf Filmstarts) schafft, wichtige Teile des Buchs außen vor zu lassen. Vor allem fragt man sich bis zum Schluss, um welche Verschwörung es verdammt noch mal eigentlich ging - da wird wenig erklärt und noch weniger visualisiert.

Das Finale im Wald ist passabel, der Schluss ein bisschen nachdenklich. In der Summe aber furchtbar durchschnittlich. 4,5/10.

Moloch
(BD)

Mein Halloween-Grusler, dann aber leider aus anderen Gründen irgendwie fast eingeschlafen und erst am nächsten Tag beendet.

Liegt nicht alleine am Film, der ein paar solide Bilder und Gruselelemente enthält und als Folklore-Horror eine kleine Marktlücke findet (das deutsche TV produziert so was auch mal alle Jubeljahre). In der Summe hätte ich mir aber doch ein wenig mehr davon versprochen, über weite Teile plätschert der etwas dahin, lässt das "Böse" sehr bewusst sehr vage und baut Figuren auf wie den Archäologen, die keine große Rolle im Gesamtkonstrukt spielen.

Das Ende ist aber nicht übel - dafür dann doch noch 5,5/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

PostalDude

SA Filmabend mit Kumpels bei nem Kumpel:

Air Borne - Flügel aus Stahl



Top Gun mit Hubschraubern...!

Das wäre der Film gerne, scheitert aber an der Umsetzung, die ganz gut gemacht ist, aber es fehlt IMO an der "richtigen" Action, immer nur Training ist auch blöd & langweilt auf Dauer.

Die "Action" ist schon ganz cool gemacht & macht Spaß, aber es sind ja leider oft nur Simulationen bzw. Testflüge, der "richtige" Einsatz kommt erst am Ende, ist dafür aber ganz gut gemacht!

Nicolas Cage ist einfach Nicolas Cage und haut dumme Sprüche raus. 😂
Tommy Lee Jones gibt den harten Hund & sah damals schon alt aus IMO 🧓🏻😂

Ansonsten ist es eindeutiger Armywerbefilm für den Apachekampfhubschrauber & der Army im Allgemeinen, was aber Top Gun auch war 😁

Der Soundtrack war auch ganz cool, Phil Collins geht immer!

3/5

Becky



"Becky" ist ein wundervoller, kleiner Rache/Home Invasion/Wood-Spaltter, mit einem Kevin James mal in einer ganz anderen Rolle & einer aufdrehenden Lulu Wilson ( 15 (!) Jahre alt )

Becky ist sauer, letztes Jahr hat sie ihre Mutter an den Krebs verloren und jetzt ist ihr Vater mit ihr zu ihrem Wochendhaus, samt neuer Freundin/bald Frau & Sohn!

Die Splatter/Goreszenen kommen relativ plötzlich & et knallt gewaltig !
Motorboot, Schlüssel ins Auge und so weiter... ;) :D
Das Cover passt insofern, das es quasi nur die beiden sind, die den Film tragen, der Rest ist quasi überflüssig bzw. Futter :D Apex ist noch halbwegs interessant, weil "lieb", aber sonst...?
Gerade die neue Frau & Sohn des Vaters sind schwarze, also für die Nazis eh schwarze/rote Tücher...

Ist aber alles egal, sie wollen eh nur den geheimnisvollen Schlüssel, der leider nie erklärt wird. :/

Alles in allem macht es Spaß, Kevin James mal als RICHTIGEN, unsympatischen Wichser zu sehen & Lulu Wilson blüht richtig auf & macht alles platt :D

3,5/5

StS



Trotz einer soliden Besetzung (u.a. Terri Colombino, William Forsythe, Frank Grillo, Gabrielle Anwar, Tony Todd und Billy Dee Williams) ist "iMurders – Chatroom des Todes" (2008) nichts weiter als ein kostengünstiger, unaufregend-öder, schwach verfasster und in Szene gesetzter Serienkiller-Krimi ohne Thrills und Sehenswert. Und nein – auch als "Cautionary Tale" über gewisse Gefahren des Internets ist der Film beim besten Willen nicht zu gebrauchen...

knappe 2/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/imurders-chatroom-des-todes/




"Ouija House", 2018: Kostengünstig produzierter Horror-Quark mit einigen bekannten Gesichtern (Carly Schroeder, Misha Barton, Tara Reid, Chris Mulkey, Dee Wallace und Tiffany Shepis), der weder "Atmosphäre", Spannung noch "Scares" zu generieren in der Lage ist und dem man sein geringes Budget unvorteilhaft-klar ansieht. Ja, ein bis zwei Ideen fand ich durchaus nett – aber der Rest besteht im Grunde rein aus diversen Klischees sowie uninspiriert bebilderten und in Szene gesetzten, von eindimensionalen Charakteren bevölkerte Sequenzen. Da kann nicht einmal die regelmäßig auftretende unfreiwillige Komik das "Sehvergnügen" in einem nennenswerten Maße steigern...

1,5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Killer Elite



Starke Action, die auch aus den 80ern stammen könnte, wo der Film ja auch zeitlich spielt...

Statham, De Niro und Owen in Top-Form, die Action rockt und die wendungsreiche Story hält die Spannung über die gesamte (lange) Laufzeit!

Es gibt wenig Hintergrundmusik und wenn, dann ist es passend.
Sehr gut fand ich auch die häufigen Standortwechsel, sowas mag ich!

Sehr gut gemachter Actionthriller !

4,5/5

PostalDude

Bei Amazon Video ausgeliehen:

The Owners



Home Invasion Thriller mal andersrum!

Die Alten haben definitiv einen an der Murmel... oO

Aber der Film plätschert leider sehr lange vor sich hin...
Es dauert einfach zu lange, bis die Alten endlich los legen 😈👴🏻👵🏻😈

Der Film ist aber leider auch nicht unbedingt spannend oder blutig oder sonstiges..

Kurz - er ist schlecht !

2/5

PierrotLeFou

The 9th Circle (2008), Terrifier (2011), Terrifier (2016)

"All Hallows' Eve" kenne ich bloß ausschnittweise, durch "Terrifier" und die vorangegangenen Kurzfilme habe ich mich nun komplett durchgequält.
Was mir doch recht deutlich missfällt, ist die ausgiebig durchgespielte Misogynie des Killers, die dann gar nicht weiter Thema der "Reihe" ist; die lebender-Torso-Puppe mit den eingeritzten Degradierungen (Cunt, Bitch etc.) der 2011er-Version und die berüchtigte Zweiteilung in der 2016er-Version sind insofern ausgesprochen selbstzweckhaft. (Da helfen auch Vorbilder aus den 80er-Jahren als Bezugspunkt nur begrenzt weiter...) Mehr noch: Nicht nur ist Misogynie nicht weiter Thema des Films - in der 2016er-Version bedienen sowohl der Prolog als auch die Selfie-Episoden eine frauenfeindliche Tit-for-Tat-Logik, die ja im Alltag bei ausgeprägteren Idioten häufiger einmal anzutreffen ist.
Als Provokation um des Provozierens willen funktioniert das Ganze auch nicht sonderlich gut, denn dieses aufgeblähte Nichts einer Geschichte, das bloß teilweise eine beinahe solide Umsetzung aufweist, lässt doch überwiegend ziemlich kalt und die Nummernrevue der Grausamkeit bietet doch großes Langeweile-Potential, worüber die schmuddelige Atmosphäre mit geschmacklosen Effekten kaum hinwegtäuscht... Gelungen ist da am ehesten noch das Design des Horrorclowns; offenbar das gefundene Korn, auf dem das blinde Huhn nun schon fünf Filme lang herumkaut...
Erschreckend bleibt da also allenfalls der Gedanke an eingefleischte Fans, die solchen Schund für großes Kino halten. Da dürfte aber auch bloß die vermeintlich Krassheit reizen, an der man als Heranwachsender meist ein Interesse hat...
"Eines Tages werde ich ein wahrhaft großes Drama schreiben. Niemand wird verstehen, worauf es hinaus will, aber alle werden nach Hause gehen mit einem vagen Gefühl der Unzufriedenheit mit ihrem Leben und ihrer Umgebung. Dann werden sie neue Tapeten aufhängen und die Sache vergessen." (Saki)

PostalDude

Gestern Nacht gesehen:

Die rechte und die linke Hand des Teufels



Ein herrlicher, typischer Spaghetti-Western !

Die 2 Brüder "Der müde Joe" & "der Kleine" als falsche Sheriffs gegen einen fiesen Major...!

Die Hintergrundmusik mit dem Pfeifen und vor allem dem kleinen, coolen Effekt in der Gitarre gefällt mir! 🎸😎

Die Prügelei am Ende im Tal macht richtig viel Spaß! 👊🏻💥😁

4,5/5

Wolfhard-Eitelwolf

Operation Omerta

Filmversion einer finnischen Miniserie, die in der ersten Hälfte eine Art "Die hard"-Szenario auffährt, in der zweiten Hälfte dann eher eine klassische Search & Rescue-Mission im Feindesland zeigt. Das Ganze ist technisch sehr solide und mit dem typischen "Skandinavienlook" recht farblos-düster in Szene gesetzt. Das ein oder andere CGI-Fahrzeug hätte nicht sein müssen, dafür gefallen die Shootouts und auch die Darstellerleistungen. Insgesamt passt die eingangs erwähnte Zweiteilung der Story vermutlich besser zur Miniserienfassung, diese Filmversion wirkt doch etwas zusammengestückelt und auch einen Tick zu lang. Dennoch sehr solide 7/10 für Eurokino.

PostalDude

(Action)Filmabend bei meinem Kumpel im Heimkinokeller:

Kate



Mary-Elizabeth Winstead als Profikillerin/Racheengel geht einfach ab ! 👩🏻👊🏻💥
Woody Harrelson als ihr zwielichtiger "Boss" macht das auch alles gut, steht ihm!
Manchmal hat der Film leider billiges CGI, ich sage nur "Autoverfolgungsjagd".
Ein bisschen braucht der Film, bis er richtig abgeht, aber dann knallt's richtig ! 💥🩸
Es geht von Schauplatz zu Schauplatz & immer auf der Jagd, nach dem Typen, der sie vergiftet hat... 😠
Das Kind nebenher nervt einfach ! Warum sind mittlerweile immer Kinder "Sidekicks" in Actionfilmen?! 🙄

Und - was mich sowieso abfuckt, natürlich kommt der Film NICHT auf Blu-ray... Fuck You, Netflix ! 😠🖕🏻

3,5/5

Carter



Anstrengend. Diese Kameraführung ist so unfassbar anstrengend... ! 🙄😑
Es soll den ganzen Film über nur eine Kamera sein, ohne Schnitt!
Der Film an sich fängt gut an, die Action ist richtig gut & brutal gemacht, Beispiel Szene in der Therme, nackt/halbnackt kämpfen wirkt noch mal brutaler  ! 💥👊🏻🩸
Aber je länger der Film geht, desto anstrengender wird diese grausame Kamera, unter Autos, unter Motorräder, um nen Zug herum, Helikopter uvm. !
Die Gewalt nimmt auch immer mehr ab & die Story um einen Koreakonflikt bzw. einen Virus packt einen auch nicht unbedingt mit der Zeit...
Und, warum zur verfickten Hölle, muss es immer CGI sein...?! 😑🙄😠
Es sieht einfach billig aus, viel zu übertrieben, einfach Kacke !

Man muss auch hier erwähnen - was soll das mit dem Kind...?! Kinder in Actionflmen nerven einfach nur...! 😑

Dreht doch bitte wieder ECHTE Filme, Kulissen, echte Karren, "echte" Explosionen, echte Kämpfe ! Nicht dieser Green Screen / CGI Dreck ! 😠

Ne. Der fing stark an, nahm aber immer mehr ab... !
Schade, Potenzial verschenkt !

1/5

Eraser



Und zum Abschluss dann noch nen echten Actionfilm ! Mitm Arnie ! 😁💥💪🏻
Ohne Kompromiss geht's direkt los, Haus fliegt in die Luft, wunderbar !

Ne schöne, einfache Actionstory, bisschen Verarsche, One-Liner, wunderbare Old School Action + ein bisschen CGI von 1997, so geht das !
CGI als Ergänzung, nicht den ganzen Film !

Am Ende noch fette Action am Hafen, mit den obligatorischen Fässern, die überall zum Explodieren rum stehen... 💥😁

4/5

StS



Als drei Kriminelle (Stephen Dorff, Emile Hirsch und Tanner Zagarino) nach einem blutigen Überfall zusammen mit ihrer Geisel (Gigi Zumbado) auf einer entlegenen Farm Unterschlupf suchen, um sich dort für ein paar Stunden vor den Cops zu verbergen, dauert es nicht lange, bis "the Price we pay" vom Crime- hinüber ins Horror-Genre wechselt...

Bei Ryûhei Kitamura´s Streifen haben wir es mit einem "holprig-oberflächlich-stumpfen Midnight-B-Movie" zutun: Ein brutales, unkreativ-klischeehaftes sowie mitunter leicht "trashy" anmutendes, für genau darauf aber gerade mal Lust habende Genre-Fans durchaus brauchbar-unterhaltsames Werk...

knappe 6/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/the-price-we-pay/




,,the Commando" (2002) ist ein B-Movie von Regisseur Allahu... ähm, ich meine Asif Akbar, das in Gestalt eines Action-reichen, flotten und nicht uninteressant ausgehenden Einstiegs eröffnet – bei welchem auf Anhieb aber zig schlechte CGIs (Mündungsfeuer, Waffenrauch, Einschusslöcher und Blutspritzer) negativ auffallen bzw. den Eindruck prompt absinken lassen. Fortan leidet unser Hauptprotagonist jedenfalls unter ,,PTSD" – etwas, das der ihn verkörpernde Michael Jai White mimisch einfach nicht glaubhaft zu vermitteln in der Lage war sowie vom Film bloß recht ,,unbeholfen-oberflächlich" (bspw. in Gestalt einer unfreiwillig komischen Schlafwandel-Szene) thematisch angegangen wird. Der frisch aus dem Knast entlassene ,,Main Baddie" wird unterdessen von Mickey Rourke gespielt, der vom Gesicht her echt mal wieder gruselig-furchtbar ausschaut – während sich Fans von Jeff Fahey und Brendan Fehr das Ansehen des Streifens von Anfang an getrost sparen können, da jene in kleinen Nebenparts fast schon bemitleidenswert ,,verschenkt" wurden...

Nunja, nach dem erwähnten Beginn passiert dann rund 50 Minuten lang nichts Reizvolles: Es wird eine Menge geredet, die Figuren verbleiben einem durch die Bank weg ,,egal" und das Tempo dümpelt unentwegt lahm vor sich hin. Dann startet der ,,Home Invasion"-Teil der Story, bei dem der zugrunde liegende Plan kurzerhand ,,aus dem Ruder läuft", weil einer der Männer (die Pfeife Gianni Capaldi) sich unmittelbar davor zudröhnt. Sprich: Alles ist arg vorhersehbar. Dann gibt´s noch etwas Action (der belanglosen, mau choreographierten Art) – bevor die Schose nach knapp 90 Minuten ihr Ende erreicht. Mitunter stümperhaft inszeniert sowie voller Anschlussfehler (mal hat 'ne Pistole 'nen Schalldämpfer, mal nicht... mal befinden sich CGI-Einschusslöcher in einer Wand, dann wiederum nicht etc.), ist der Streifen zwar nicht so grottig wie der vorherige mit White und Rourke (,,Take Back") – mies ist er aber dennoch. Und hört mir bloß mit dem Moment auf, als ein Teen beim Pinkeln erschossen wird, er auf den Rücken fällt und sein Harnstrahl noch (in einem Comic-haft hohen Bogen) den Täter erreicht...

2,5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Hitfield

Zitat von: PostalDude am 20 November 2022, 19:01:41Eraser



Und zum Abschluss dann noch nen echten Actionfilm ! Mitm Arnie ! 😁💥💪🏻
Ohne Kompromiss geht's direkt los, Haus fliegt in die Luft, wunderbar !

Ne schöne, einfache Actionstory, bisschen Verarsche, One-Liner, wunderbare Old School Action + ein bisschen CGI von 1997, so geht das !
CGI als Ergänzung, nicht den ganzen Film !

Am Ende noch fette Action am Hafen, mit den obligatorischen Fässern, die überall zum Explodieren rum stehen... 💥😁

4/5

Den habe ich auch letzte Woche mal wieder gesichtet. Ein echt guter und kurzweiliger Actionfilm alter Schule mit netten Sprüchen, einer Prise Humor und tollen Actionszenen (die Ballerei mit den "Überschallwaffen" sieht auch 25 Jahre später noch super aus). Den überschaubaren CGIs (v. a. die Krokodile) und Greenscreens (Flugzeug-Sprung) sieht man ihr Alter schon an, aber es stört auch nicht allzu sehr. Arnie ist hier wirklich in Top-Form. Er hat in den 90ern auch nach "Total Recall" und "Terminator 2" mit "Last Action Hero", "True Lies" und eben "Eraser" noch richtig gute Genrefilme abgeliefert. Knappe 8 / 10.

"All those moments will be lost in time, like tears in the rain."

PostalDude

Gerade mit meiner Freundin gesehen:

Freaky



Freaky Friday the 13th ! So sollte der Film heißen & es hätte perfekt gepasst ! 👌🏻

Millie Kessler & der "Blissfield Butcher" tauschen ihre Körper ! 🤣

Herrlich "freaky" Slasherkomödie, die nie zu übertrieben lustig wird oder zu übertrieben blutig !

Leider in 1,2 Szenen zu unblutig, da hätte man gerne mehr gesehen, aber die Gags treffen meistens ins Schwarze & Vince Vaughn beim Laufen als Mädchen zu zugucken, ist einfach ZU witzig 🤣
Aber auch Kathryn Newton als "Killer" ist herrlich eiskalt... 😈

Das Tempo ist hoch, die Darsteller allesamt voller Klischees, aber nie nervig, guter Film !

4/5

StS

Gestern um 09:06:06 #2324 Letzte Bearbeitung: Gestern um 09:12:19 von StS


Mit seinem 2021er Horror-Streifen ,,the Seventh Day" (2021) präsentiert Regisseur und Drehbuchautor Justin P. Lange dem Publikum quasi ,,Training Day" im Exorzisten-Milieu: Im ersten Verlaufsdrittel funktioniert das auch erfreulich ordentlich – bevor die interessanteren Aspekte der Handlung (wie bestimmte Strukturen, Richtlinien und Handhabungen der Kirche oder das Verhältnis zwischen dem abgeklärten, unkonventionellen älteren Geistlichen und seinem Schüler/Protegé) dann allerdings zunehmend in den Hintergrund rücken und sich das Geschehen auf den Fall eines mutmaßlich besessenen Kindes (Bradley Jenness) konzentriert, der zuvor seine Familie auf brutale Weise ermordete...

Leider kommen im Verlauf viele der ,,klassischen Klischees" dieses Genres zum Einsatz – á la Flashbacks, Jump-Scares, schwebende Gegenstände und Menschen, ein traumatisches Ereignis in der Vergangenheit, grotesk verzerrte Fratzen und sogar das gute alte Ouija-Brett. Nichts ist so spannend, reizvoll oder atmosphärisch wie es durchaus hätte sein können – stattdessen vermag der Betrachter einiges vorherzusehen und reicht der Eindruck nie über ,,mittelprächtige B-Movie-Kost" hinaus. Immerhin verkörpern Vadhir Derbez und der stets verlässliche, hier aber mal wieder unterforderte Guy Pearce die beiden Hauptrollen ordentlich und steuern Keith David und Stephen Lang in Gestalt zweier Nebenparts soliden Support bei...

4/10




In ,,the Enforcer" werden Cuda (Antonio Banderas) und sein Protegé Stray (Mojean Aria) eines Tages vor die Wahl gestellt: Ihrer Chefin Estelle (Kate Bosworth) in der Unterwelt Miamis die Treue halten – oder sich gegen sie wenden, den Ausstieg aus dem Crime-Milieu anstreben und dabei nach Möglichkeit die junge Ausreißerin Billie (Zolee Griggs) retten, welche in die Fänge des Cybersex-Kingpins Freddie (2 Chainz) geraten ist...

Weder originell noch spannend, wartet der ziemlich ,,oberflächlich beschaffene" Streifen mit nichts auf, das man länger über die Schluss-Credits hinaus im Gedächtnis behält. Getrost kann man von ,,generischer Genre-Kost" sprechen – welche allerdings von handwerklich anständiger Qualität ist, stark vom Können seines Leads profitiert sowie den geneigten Zuschauer alles in allem brauchbar zu unterhalten vermag...

5/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/the-enforcer/
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Private Joker

Gestern um 22:20:47 #2325 Letzte Bearbeitung: Heute um 13:42:39 von Private Joker
Arthur Malediction (BD)

Eine Art von Meta-Horrofilmversion von "Arthur und die Minimoys" - was eine geniale Idee. Nicht. Der in letzer Zeit nicht unbedingt vom Glück verfolgte Luc Besson mag sich wohl gedacht haben, da könnte man doch mal die alte Kulisse verwerten, eine neue Zielgruppe erschließen und noch ein bisschen Crossover-Promotion für die alten Filme machen.

Haken wir mal das offensichtliche ab: Die Zielgruppen der Minimoys und eines Slasherfilmes nach US-Teens-gegen-Rednecks-Vorbild werden sich wohl kaum überschneiden, wie das für das volle Verständnis des Films irgendwie vorausgesetzt wird. Und die Vorstellung von "Filmkulisse", die hier propagiert wird, dürfte mit der Realität speziell bei Innenaufnahmen nicht ganz mithalten können (Stichwort Greenscreen), auch wenn Wiki andeutet, dass zumindest Teil 1 tatsächlich in realen Kulissen gefilmt wurde.

Das mal außen vor - ist das wenigstens ein vernünftiger Horrorfilm geworden ? Bedingt. Optisch hat mir der gefallen, schon die BD bietet knackscharfe, attraktive Bilder vom ländlichen Frankreich, da sieht die UHD mancher Konkurrenzprodukte echt arm aus. Und wirkliche Langeweile kommt auch nicht auf, der Film bleibt im Großen und Ganzen ständig in Bewegung. Neben ein, zwei soliden (wenn auch im Hinblick auf das Ende eher sinnfreien) Spannungssequenzen gibt es ein paar blutige "Highlights" für die Freunde härterer Horrorkost, bei dem Ausgangspunkt dann doch leicht verwunderlich. Besonders originell ist das von der Minimoys-Kiste abgesehen aber ganz sicher nicht, und die Figuren (von denen eine irgendwie früh abhanden kommt und keinen interessiert es) sind alles andere als wirkliche Sympathieträger. Und dann das Ende, bei dem einem doch leicht die Spucke wegbleiben könnte, vor allem wenn man als Ritter der political correctness unterwegs wäre; Besson wird das mittlerweile auch egal sein, der hat bei dieser Zielgruppe eh schon lange verschissen. Und mir eigentlich auch, aber ganz vorsichtig ausgedrückt, ein bisschen fragwürdig ist das schon, vor allem die sagen wir mal finale "Hautfarbenverteilung" zwischen Gut und Böse incl. dieser strangen Tanzszene.

Gnädige 5/10 mit einem halben Punkt Bonus für die auf der Grenze von "originell" und "bescheuert" liegende Kernidee. Bevor jetzt Slasherfilmversionen von Jessica Rabbit oder den Schlümpfen kommen, aber bitte mal nachfragen, ob das wirklich jemand sehen will.

Projekt Gemini (BD)

Russischer Weltraumhorror, in dem alle Figuren seltsamerweise irgendwie westliche Namen haben, sich aber trotzdem aufführen wie bei der Rekrutenausbildung der russischen Armee.

SF-Horror ist bei mir eigentlich immer willkommen, da steckt viel Potential drin - anders als bei Zombies oder Vampiren kann bezogen auf den Weltraum ja nun niemand wirklich genau sagen "gibt es doch gar nicht", da wäre der Fantasie der Autoren eigentlich keine Grenzen gesetzt. Vorausgesetzt, sie wäre vorhanden, die Fantasie. Hier gibt es nur ein Standardszenario, dessen zentrale Pointe (Zeitverschiebung statt Ortswechsel) schnell erahnt ist, dessen bis zu vier Storyelemente (Weltuntergang + Weltraummonster + dieses "Terraforming-Ding" + Zeitreise) in Kombination wenig Sinn ergeben und der gegen Ende eigentlich nur Langeweile produziert, mit etwas Geballer und ein bisschen Standard-Schleim. 

Technisch mit ein, zwei guten Szenen (der Eintritt in den "Warp"), aber auch einer echt billig aussehenden Höhlenkulisse. Maximal 4/10.

Und noch ganz kurz: Superhost (Amazon 99 cent) hat eine ganz gute Grundidee aus dem Umfeld der Influencer- und AirBnB-Szene. Aber die erstaunlicherweise hochgelobte Performance von Grace Philips hat mir echt den letzten Nerv geraubt, die spielt das dermaßen überdreht und ist zudem mit einer unfassbar schrillen (deutschen ?) Stimme geschlagen, dass ich den kaum zu Ende ertragen habe. Routine-Schlusspointe 12/3 trägt auch nicht zur Launenverbesserung bei, ein paar gute Szenen hat der unterwegs aber. 4,5/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

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