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Die letzte Sichtung: Filme

Begonnen von MMeXX, 19 November 2012, 13:01:27

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Max Blank


StS

@ Max Blank: don´t feed the...  :happy3:

Zitat von: Schnapskartoffel am 12 Juni 2026, 18:47:25Ja, was soll ich machen, ich mag halt keine Filme... :essen:

Dann ist ein Filmforum vermutlich der falsche Ort für Dich.

Ansonsten: what Private Joker said
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Bei Magenta TV ausgeliehen:

Prisoner of War



Scott Adkins im 2. Weltkrieg, auch wenn es auch sonst wo sein könnte, völlig egal. 😂🙈

Als Kriegsgefangener auf den Philippinen wird er gezwungen, Kämpfe zu absolvieren...

Das reicht an Story. 😁
Na gut, mit anderen Gefangenen plant er ihren Ausbruch, das muss reichen, hauptsache, es wird gekämpft!

Die Kämpfe sind hart, die Atmosphäre dreckig, die Inszenierung ganz gut.

Guter, typischer Scott Adkins Prügler!

3,5/5

Newendyke

Kap der Angst (1991)

Ein wirklich albtraumhafter Thriller mit Top-Besetzung bis in die kleinste Rolle, den ich nach langer Zeit mal wieder gesehen habe. DeNiros Cady ist so dermaßen hinterlistig und mit Spaß an seinem Rachefeldzug dabei, dass er den Film fast alleine tragen könnte, aber die Familie Bowden hat ebenso einige Facetten auf Lager und kommt nicht wie die super-sympathische Südstaaten-Opfer-Gruppe daher, nein, im Gegenteil, Scorsese macht es dem Zuschauer nicht leicht die 3 zu mögen.
Die Bildsprache trägt wie viele seiner 90er Jahre-Streifen eine klare Scorsese-Handschrift mit krassen Zooms, Nahaufnahmen, plötzlichen Gewaltspitzen, aber auch - speziell zum Schluss - etwas komisch anmutenden Schnitten.
Der Film ist, eben abgesehen von genanntem Schnittgewitter, erstaunlich gut gealtert und könnte immernoch als Blaupause für den klassischen Stalker-Rache-Film herhalten (keine Ahnung, wie sich die Neuauflage mit Bardem schlägt).

Schwanke bisserl zwischen 7-8/10



"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

JasonXtreme

Zitat von: Schnapskartoffel am 12 Juni 2026, 18:47:25
Zitat von: Private Joker am 12 Juni 2026, 18:20:53
Zitat von: Schnapskartoffel am 12 Juni 2026, 18:11:16
Zitat von: StS am 12 Juni 2026, 09:14:48Perry Lang´s dramatischer 1994er Action-Streifen ,,Men of War" bleibt weiterhin einer der allerbesten Filme Dolph Lundgrens; ist u.a. aufgrund seiner wohlig ,,handgemachten" Umsetzung auch gegenwärtig noch ebenso gut ansehbar wie unterhaltsam. Mitverfasst von John Sayles (!) sowie mit diversen bekannten Gesichtern in weiteren Rollen aufwartend – darunter Charlotte Lewis, BD Wong, Catherine Bell, Tom Wright, Trevor Goddard, Don Harvey, Tom "Tiny" Lister Jr., Thomas Gibson und Kevin Tighe – überzeugt der Film mit tollen Südsee-Locations, kraftvoller, harter Action, treffend gecasteten Akteuren, einer kompetenten Inszenierung sowie überdies mit im Vergleich zu ähnlichen Veröffentlichungen geradezu überraschend brauchbaren ,,Drama-Anteilen" (samt gewitzter Beigaben – wie z.B. der eigentliche Grund, warum hier überhaupt derart viel Blut vergossen wird). Kurzum: Heute wie damals ein starkes Genre-Werk!

7/10

Dem möchte ich widersprechen, quatschige Actiongülle ist das.

Ich will ja niemandem in einem personell eh überschaubar starken Forum zu nahe treten, aber könntest Du auch mal was konstruktives oder positives beitragen ? Bislang habe ich da nur von Dir nur so was gelesen wie "kann ich nicht nachvollziehen", "oh je" oder "der ist doch Gülle".
Zitat von: Private Joker am 12 Juni 2026, 18:20:53
Zitat von: Schnapskartoffel am 12 Juni 2026, 18:11:16
Zitat von: StS am 12 Juni 2026, 09:14:48Perry Lang´s dramatischer 1994er Action-Streifen ,,Men of War" bleibt weiterhin einer der allerbesten Filme Dolph Lundgrens; ist u.a. aufgrund seiner wohlig ,,handgemachten" Umsetzung auch gegenwärtig noch ebenso gut ansehbar wie unterhaltsam. Mitverfasst von John Sayles (!) sowie mit diversen bekannten Gesichtern in weiteren Rollen aufwartend – darunter Charlotte Lewis, BD Wong, Catherine Bell, Tom Wright, Trevor Goddard, Don Harvey, Tom "Tiny" Lister Jr., Thomas Gibson und Kevin Tighe – überzeugt der Film mit tollen Südsee-Locations, kraftvoller, harter Action, treffend gecasteten Akteuren, einer kompetenten Inszenierung sowie überdies mit im Vergleich zu ähnlichen Veröffentlichungen geradezu überraschend brauchbaren ,,Drama-Anteilen" (samt gewitzter Beigaben – wie z.B. der eigentliche Grund, warum hier überhaupt derart viel Blut vergossen wird). Kurzum: Heute wie damals ein starkes Genre-Werk!

7/10

Dem möchte ich widersprechen, quatschige Actiongülle ist das.

Ich will ja niemandem in einem personell eh überschaubar starken Forum zu nahe treten, aber könntest Du auch mal was konstruktives oder positives beitragen ? Bislang habe ich da nur von Dir nur so was gelesen wie "kann ich nicht nachvollziehen", "oh je" oder "der ist doch Gülle".

Ja, was soll ich machen, ich mag halt keine Filme... :essen:

Mach mal weniger Schnaps, und mehr Kartoffeln ;) vielleicht hilft es ja
"Hör mal, du kannst mein Ding nicht Prinzessin Sofia nennen. Wenn du meinem Ding schon einen Namen geben willst, dann muss es schon was supermaskulines sein. Sowas wie Spike oder Butch oder Krull, The Warrior King, aber NICHT Prinzessin Sofia."

Schnapskartoffel

Zitat von: JasonXtreme am 15 Juni 2026, 11:40:19Mach mal weniger Schnaps, und mehr Kartoffeln ;) vielleicht hilft es ja

Pah, die Schnapskartoffel ist das edelste Wurzelgemüse wo gibt... :plissken

mali

Zitat von: Schnapskartoffel am 15 Juni 2026, 17:34:24Pah, die Schnapskartoffel ist das edelste Wurzelgemüse wo gibt... :plissken

Ich habe Dir ja auch schon nahegelegt gehaltvoller und sachlicher zu antworten - oder eben gar nicht. Ein paar Deiner Einzeiler hatte ich auch schon gelöscht zuletzt.

Wenn Du das Spiel so weiter spielst, sind halt nicht nur die Einzeiler weg, sondern der Account auch.

Private Joker

20 Juni 2026, 15:18:36 #3247 Letzte Bearbeitung: 20 Juni 2026, 17:58:28 von Private Joker
Neighborhood Watch (Wow)

Morgan und Quaid Jr. als Odd Couple auf der Jagd nach einem (vermeintlichen?) Entführer.

Selten einen Film gesehen, der (bei mir) so viele Sympathiepunkte für seine Leads und so wenige Gesamtpunkte einsammeln konnte. Ob die beiden nicht vielleicht mal die Drehbücher lesen sollten, die ihnen da so geschickt werden? Spätestens dabei hätte ihnen vielleicht auffallen können, was für ein selten höhepunktarmes Konstrukt das ist. Unser leicht verhuschter Held hat "was" gesehen, aber weil der ein paar Ticks hat, glaubt ihm keiner, außer natürlich (mit etwas Anlauf) der andere "Held", und noch natürlicher "stimmt" es, Filmende. Wer, warum und wie ? Interessiert weder Film noch letztlich uns. Große Spannung oder Highlights ? Totale Fehlanzeige. Am Ende ist es halt "irgendwer", aber who cares?. Das Finale
Spoiler: zeige
streng genommen nicht mal gegen den Chefbösen, sondern dessen Killermamie
gehört zu den lahmsten der jüngeren Filmgeschichte, und die Schlussszene
Spoiler: zeige
unsere Helden in Handschellen, aber ein tröstendes "gut gemacht" von der blassen, zur Ermittlung so gar nichts beitragenden ChefCop*In
ist nun wirklich seltenst dämlich.

Also "eigentlich" ein klarer Fall von Spielabbruch nach (spätestens) 45 Minuten. Nur sind da halt noch Quaid und Morgan, die 9 von 10 Sympathiepunkten bekommen und denen man einfach gerne bei der "Arbeit" zusieht. Nur wie soll man das insgesamt bewerten ? Filme sollten halt schon etwas mehr bieten als zwei Profis, die das machen, was sie können, also etwas Spannung, Action, Story. Alles Fehlanzeige - so bleiben für mich nur 4/10 - und das wirklich nur für die zwei Charakterköpfe...

Deliver Us
(Amazon 99 Cent)

Das nenn ich mal einen knackigen Auftakt für einen Medium-Rare B-Horror: Da sind noch keine 5 Minuten rum, da sind schon 5 Leute oder so enthauptet und zT gehäutet. Ganz in dem Tempo geht es nicht weiter, aber die Zutaten für einen soliden Grusler sind eigentlich beisammen: Nonnenkloster, eisige Atmo, düstere Bilder, östliches Setting, dreuendes Weltende, etwas (für heutige Verhältnisse auch leicht selbstzweckhafte) nackte Haut, ein paar namhafte Darsteller (Siddig, Kretschmann) in allerdings überschaubaren Rollen.

Am Ende passt dann doch nicht soviel zusammen - sinnbildhaft die erwähnte Massenenthauptung vom Anfang, die nie wirklich erklärt oder eingeordnet wird (wer wann warum?). Der ganze Plot knirscht mächtig und rumpelt von einem Schauplatz zum nächsten (schade, das Kloster am Anfang war eigentlich der attraktivste). Und überhaupt - Ende der Welt anyone, nur wie, durch wen und warum? DIE Kiste ist dann doch ein paar Nummern zu groß für Budget, Machart, überhaupt. Wie im seeligen Supernatural - da ging es auch ständig um "alles", aber entschieden wird das in einem eher unspektakulären Showdown mit zwei (+zwei) Beteiligten an einer Klippe. Und was will uns das Ende jetzt genau sagen, wer von den beiden Blagen "hat gewonnen" und dürfen wir den letzten Koffer jetzt packen ? Who knows.

Aber gerade weil das Niveau der "DtV"-Grusler (einer kommt gleich noch) zuletzt eher überschaubar war (vulgo: alles, was qualitativ und generell ein paar Dollars verspricht, wird auch in die Kinos gekloppt) will ich mal nicht zu streng sein - der füllt die Laufzeit halbwegs schmerzfrei und ist auch optisch ganz gelungen: 5,5/10.

Anders bei "Push - Haus in tödlicher Lage": Der zieht sich wie Kaugummi, verlässt seinen Titelschauplatz fast nie, bietet den unbedrohlichsten "Vielleicht-Bösen" der letzten Zeit und hat auch sonst so gar nichts zu bieten - nicht mal als Kontrastprogramm in den Trinkpausen der WM: 3/10.

Und bei The Channel (Paramount+) bin ich mächtig spät dran, der ist schon eine Weile draußen und wurde hier glaube ich schon mal erwähnt. Aber Kaufman halt - der ist immer ein paar Worte wert. Die allerdings auch immer gleich lauten könnten: Schießereien - vorzugsweise auf Straßen -  kann er, die zum Auftakt ist immer die Beste, Story, Figuren und Schauspielerleistungen sind grundsätzlich nebensätzlich. Speziell hier: Moralisch heftig windschief, der "Sympathieträger" hat ziemlich sicher auch eine mittlere SWAT-Squad auf dem Gewissen und das verlogene Happyend ist schon ein Stimmungstöter (für mich, kann man auch anders sehen). Dafür dann insgesamt etwas unter "meinem" Kaufman-Schnitt (der bei knapp 6 läge), also eher wohlwollende 5/10 mit einem deutlichen Abzug für den Schluss.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

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