Das Punktesystem der OFDb

Erstellt von MMeXX, 9 April 2013, 18:37:46

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MMeXX

Jeder hat sie, aber keiner braucht sei, oder!? Die Punkte in der OFDb gibt es für die verschiedensten Sachen. Aber eine wirklich Aussagekraft stellen sie angesichts der einzelnen User-Statistiken nicht dar. Klar, die Filmrollen sehen schon irgendwie cool aus, finde ich. Meinetwegen könnten die Punkte komplett weg. Oder zumindest in ihrer Gewichtung überarbeitet werden. Oder stattdessen bei allen OFDb-Einträgen (Filme, Fassung, Person,...) wie bei Reviews einen "XXXmal angesehen"-Zähler dazu. Was meint ihr?

Und natürlich: Weiß jemand, wofür die ursprünglich gedacht waren? Für Antworten in diesem Thread gibt es übrigens keine Punkte, höchstens Aktenvermerke in der OFDb.

pm.diebelshausen

Wie es andernorts hieß, krakrax war's glaub ich, oder doch wer anders: die passen gar nicht mal zu dem, was die OFDb als Haltung fördern will - von Fans für Fans und sonst nichts. Dafür soll es meiner Meinung nach keine Punkte geben. Weg, fott, ersatzlos, überflüssig.
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

666psheiko



Bei der Fellatio kann das beim Orgasmus ejakulierte Sperma vom Partner im Mund aufgenommen und evtl. geschluckt werden.

Reiben

Jap, braucht keiner. Das mit dem Zähler wäre schon interessanter, weil man dann tatsächlich ein Feedback hat, wie oft die Information, die man zur Verfügung gestellt hat, auch abgerufen wurde. Das motiviert viel mehr.
.mirrorS arE morE fuN thaN televisioN

Fleischsalatmitgurken

Wenn man die im Shop einlösen könnte, das wär was... Aber ich hab mich schon länger gefragt, wozu die gut sind. Aussagekraft haben sie ja null, vor allem, wenn keiner weiß, wofür überhaupt...

Die Idee mit dem Counter find ich gut.

"Das Tolle am Internet ist, dass endlich jeder der ganzen Welt seine Meinung mitteilen kann.
Das Furchtbare ist, dass das auch jeder tut"

Phantastik

Aus meinem Profil hätte ich dann 170 Filmrollen zu verteilen.

Wer hat Interesse? ;-)

















Phantastik

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Punkte sind kontraproduktiv, aber die Zähler-Idee find ich ganz klasse.

Kayfabe

Kann weg!

Zähler-Idee klingt nicht schlecht. Zusätzlich wäre (für die Version 2.0) auch eine komplette Liste mit eingereichten/durchgeführten Änderungen an Einträgen auch nicht verkehrt - allein damit man mal nachgucken kann, ob man bestimmte Sachen schonmal gemacht hat, und da nicht selbst Buch führen muss.
"Mit nichts als Phantasie erschufen wir unsere Welt aus dem Nichts."

Mayoko

Menno, dabei hab ich mir die 86 Pünktchen soooo mühsam  erarbeitet.^^

So, jetzt aber mal ernst: Eine Zählerfunktion würde ich auch gut finden.
Spannend bleibt aber wofür die Punkte damals eigentlich wirklich gut waren? ... Irgendwelche Zeitzeugen???  :icon_smile:

Don´t worry, be happy!

Moonshade

Die Zahlen waren schon immer eine kleine Spaß-und-Spielidee von Kosh damals und hatten außer Motivation zum Mitarbeiten keine dolle Funktion und später hat er sie als freundliche Erinnerung daran, daß das mal ein Fanprojekt war nie gelöscht.

Ich brauch sie nicht, die Leute merken sie auch kaum noch, meine ich. Aber es gab noch nie viele Befürworter, der Einzige, der die Punkte als Spaß noch behalten hatte, war der Chef selbst. Stören tun sie mich aber auch nicht...  :zwangsjacke:
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

"Guten Tag, führen Sie Bücher über Paranoia?" - "Ja, die stehen alle hinter Ihnen!"

"3.Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things.!" (Douglas Adams)

Trooper Death

Zitat von: MMeXX nach  9 April 2013, 18:37:46

Und natürlich: Weiß jemand, wofür die ursprünglich gedacht waren?



Über dieses Thema wurden ganze Bücher geschrieben.  :icon_cool:

Stell die Frage einem x-beliebigen Psychologie-Studenten im ersten Semester und Du wirst die Antwort erhalten, dass jede Form von Motivation die Handlungsbereitschaft steigert.

Wer auch immer sich die Sache mit den Punkten und den Filmrollen ausgedacht hat, darf sich ruhigen Gewissens auf die Schulter klopfen - weil das Ganze aus psychologischer Sicht nämlich funktionopelt.  :icon_razz:

Die meisten Menschen benötigen einen (wie auch immer gearteten) Anreiz, um etwas zu tun. Der Punkt ist, für den einen ist sein Interesse an Filmen Anreiz genug, hier aktiv zu werden - für den anderen nicht. Ich schließe mich Eurer Meinung gerne an - weg damit! Dummerweise ist das (m)eine subjektive Meinung. Und dummerweise zählt die nicht - ebensowenig wie die anderen Meinungen in diesem Thread. Denn das, was ihr in diesem Thread gerade propagiert (nennt sich übrigens "intrinsische Motivation") dürfte nur auf eine Minderheit der Einträger zutreffen. Etwas um seiner selbst willen zu tun, etwa weil es Spaß macht, mag vorübergehend Anreiz genug sein, aber auf Dauer hält das nur die Hardcore-OFDbler bei der Stange. Weil sich zum Spaß nämlich irgendwann die Arbeit gesellt - und Arbeit macht immer nur bedingt Spaß, wenn überhaupt.  :icon_razz: Kriegt man dann für die Arbeit nicht irgendeine Art von Belohnung, gehen Spaß und Motivation bei vielen Menschen ganz schnell flöten.

Und genau hier setzen Filmrollen und Punkte an. So lächerlich es klingen mag, aber damit wird man halt in der OFDb "bezahlt". Und ja, das macht aus psychologischer Sicht absolut Sinn, auch wenn völlig zu recht darauf hingewiesen wird, dass es zu qualitativ minderwertigen Einträgen führen kann. Auf der anderen Seite hält es aber möglicherweise Leute bei der Stange, für die es durchaus eine Genugtuung sein kann, sich ihre "Arbeitsleistung" jederzeit anhand von Filmrollen und Punkten in Erinnerung rufen zu können - und ja, eine solche Denk- und Verhaltensweise ist absolut menschlich. (Aus ganz unterschiedlichen Gründen - da spielt durchaus auch der Sammeltrieb des Menschen mit hinein.)

Der Erfinder dieses (Belohnungs-) Systems ist in meinen Augen 'n schlauer Kopf, der ganz genau wußte, warum er das Ganze genau so ins Leben gerufen hat. Den Ausschuss an Einträgen hat er dabei von vorneherein einkalkuliert und bewußt in Kauf genommen. Weil die Vorteile die Nachteile nämlich aufwiegen, wenn nicht sogar überwiegen. ;) Richtig ist wohl, dass ein kleiner Teil von Einträgern einen Großteil der Arbeit macht - und ja, diesen Leuten dürfte das Projekt OFDb dermaßen in Fleisch und Blut übergegangen sein, dass die Mitarbeit allein "Lohn" genug für sie ist. Als Betreiber einer solchen Plattform wird man allerdings in erster Linie an einem System interessiert sein, mit dem sich permanent neue Einträger rekrutieren lassen. Macht von 500 neuen Einträgern ein jeder nur 40 Einträge, sind das immerhin 20.000 in der Summe - oder andersrum formuliert: sind unter 500 potentiellen Einträgern 200 "Filmrollenliebhaber" und "Punktesammler", gehen der OFDb mal eben 8000 Einträge verloren, die durchaus nicht qualitativ minderwertig sein müssen. Höchstwahrscheinlich sogar sehr viel mehr, denn wenn unter den 200 "Filmrollenliebhabern" zehn Hardcore-Einträger sind, kommen die alleine über Monate und Jahre wahrscheinlich auf abertausende Einträge... die sie möglicherweise nicht (mehr) machen würden ohne "ihre" Belohnung!

Lange Rede, kurzer Sinn: objektiv betrachtet muß man dem Betreiber der OFDb zu seinem System gratulieren! Und obendrein sollte man ihm - ich zumindest tue das hiermit  :D - den gut gemeinten Rat geben, bloß keine Änderungen am System selbst vorzunehmen - wäre schöööön dämlich! :icon_cool: So wie man grundsätzlich nie an Dingen rumdoktern sollte, die (im Großen und Ganzen) funktionieren. Über eine sinnvollere Gewichtung der Punkte kann man selbstverständlich immer nachdenken - wurde ja damals auch schon getan, indem man das Punktesammeln für Filmbewertungen abgeschafft hat... 

T.D.

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Bezugnehmend auf das derzeitige OFDb-System sollten eigentlich nicht nur die Punkte wegfallen, sondern auch der Zähler der eingetragenen Fassungen auf der Info-Seite eines Nutzers, des weiteren bei Fassungseinträgen der Autor und zudem bei den Bildern selbstverständlich die Markierungen.

Ich gebe Trooper Death recht, daß alle diese Angaben jedoch auch einen nützlichen Anteil haben, daher möchte ich folgende Vorschläge machen:

Markierungen auf Bildern: Grundsätzlich verbieten, dafür in kleiner Schrift direkt unterhalb des Bildes den Nutzer anzeigen. 2 Gründe hierfür:
(1) Man kann beim "Bildermacher" bei Bedarf anfragen, wie er eine bestimmte Schwierigkeit gemeistert hat (z.B. Spiegelcover) oder auch darauf hinweisen, daß noch etwas zu verbessern wäre.
(2) Es gibt Nutzer, die langjährig uneigennützig und hilfsbereit mitarbeiten, außergewöhnliche Fassungsergänzungen liefern, seltene und auch qualitativ hochwertige Bilder nachtragen, und die gleichzeitig nicht auf ihre Markierung verzichten wollen. Ich vermute, sie wollen für sich oder für andere zeigen: ich bin auch da, ich helfe auch mit, oder aber sie wollen verhindern, daß der Eindruck entsteht, der Autor der Fassung hätte das Bild erstellt.
Wie dem auch sei, diese Bildernachträger könnte man verlieren, würde man Markierungen ersatzlos streichen. Und das würde ich als schmerzlichen Verlust empfinden.

Autor bei Fassungseinträgen: in abgeänderter Form doch beibehalten, aber so, daß der Autor eines wirklich unbrauchbaren Eintrages durch den Korrigierer ersetzt werden kann, bzw. daß ein Autor eines nützlichen, aber sehr knappen oder unvollständigen Eintrages mit dem Namen des Korrigierers ergänzt werden kann, z.B. so:
  Autor des Eintrags: Nutzer 1 / Nutzer 2 (Korrigierer)
oder so:
  Autor des Eintrags: Nutzer 1
  ergänzt durch: Nutzer 2
Wie bei den Bildern so könnte auch hiermit die Motivation gesteigert werden und einem möglicherweise vorhandenen Bestätigungswunsch des Nachträgers entsprochen werden.

Fassungszähler der Nutzer-Info-Seite: nur beibehalten bei eben erwähnter Systemänderung von Fassungsautoren. Das Hochschrauben des Zählers durch schludrige Einträge sollte tunlichst unterbunden werden.

Ich bin kein Gegner von Statistiken. Ich finde Zahlen auf der Info-Seite durchaus hilfreich, und es könnten gerne auch noch ein paar Sachen mehr gezählt werden, aber ungerechtfertigte Zahlen helfen niemandem. Man erhält einen falschen Eindruck und die OFDb schlechte Einträge.
Statistik gerne, aber nur mit gerechten Zahlen. Sonst lieber gar keine.

MMeXX

Zitat von: Trooper Death nach 10 April 2013, 10:33:09Weil die Vorteile die Nachteile nämlich aufwiegen, wenn nicht sogar überwiegen.

Hier gehen unsere Meinungen wohl auseinander. Was bringen mir 10.000 "Hülsen-Einträge" ohne tatsächlichen Mehrwert für Datenbank?

Und sind dann nicht die reinen Zahlen (soundsoviel Fassungen, Filme, Links etc.) nicht viel eher Motivation? Meines Erachtens ist es ja gut, wenn es ein Anreiz-System gibt. Die Punkte-Sache halte ich da aber eher für nicht zielführend genug.




Zitat von: krakrax nach 10 April 2013, 12:35:55
Markierungen auf Bildern: Grundsätzlich verbieten, dafür in kleiner Schrift direkt unterhalb des Bildes den Nutzer anzeigen. 2 Gründe hierfür:
(1) Man kann beim "Bildermacher" bei Bedarf anfragen, wie er eine bestimmte Schwierigkeit gemeistert hat (z.B. Spiegelcover) oder auch darauf hinweisen, daß noch etwas zu verbessern wäre.
(2) Es gibt Nutzer, die langjährig uneigennützig und hilfsbereit mitarbeiten, außergewöhnliche Fassungsergänzungen liefern, seltene und auch qualitativ hochwertige Bilder nachtragen, und die gleichzeitig nicht auf ihre Markierung verzichten wollen. Ich vermute, sie wollen für sich oder für andere zeigen: ich bin auch da, ich helfe auch mit, oder aber sie wollen verhindern, daß der Eindruck entsteht, der Autor der Fassung hätte das Bild erstellt.
Wie dem auch sei, diese Bildernachträger könnte man verlieren, würde man Markierungen ersatzlos streichen. Und das würde ich als schmerzlichen Verlust empfinden.

Siehe zur Diskussion um das Anzeigen der Uploader von Bildern: http://www.gemeinschaftsforum.com/forum/index.php/topic,154201.0.html

Zitat von: krakrax nach 10 April 2013, 12:35:55
Autor bei Fassungseinträgen: in abgeänderter Form doch beibehalten, aber so, daß der Autor eines wirklich unbrauchbaren Eintrages durch den Korrigierer ersetzt werden kann, bzw. daß ein Autor eines nützlichen, aber sehr knappen oder unvollständigen Eintrages mit dem Namen des Korrigierers ergänzt werden kann, z.B. so:
   Autor des Eintrags: Nutzer 1 / Nutzer 2 (Korrigierer)
oder so:
   Autor des Eintrags: Nutzer 1
   ergänzt durch: Nutzer 2
Wie bei den Bildern so könnte auch hiermit die Motivation gesteigert werden und einem möglicherweise vorhandenen Bestätigungswunsch des Nachträgers entsprochen werden.

Hier hoffe ich persönlich einfach weiterhin darauf, dass im Zuge des OFDb-Relaunchs eine entsprechende Überarbeitung (in diesem konkreten Fall eine öffentliche EDIT-History [nicht nur bei Fassungen]) stattfindet.

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10 April 2013, 18:28:00 #13 Letzte Bearbeitung: 10 April 2013, 18:29:36 von krakrax
Zitat von: krakrax nach 10 April 2013, 12:35:55
Markierungen auf Bildern: Grundsätzlich verbieten, dafür in kleiner Schrift direkt unterhalb des Bildes den Nutzer anzeigen.
"Tool Tip" / "Mouse Over" wäre für mich auch eine gute Möglichkeit, wie sie bereits im Jahr 2011 in MMeXX' folgendem Thema vorgeschlagen worden ist:
http://www.gemeinschaftsforum.com/forum/index.php/topic,154201.0.html
Auch, daß der Bildermacher die Wahl hätte, ob sein Name angezeigt würde oder nicht, findet meine Zustimmung. Vielleicht noch dahingehend erweitert, daß nur angemeldete Nutzer den Namen angezeigt bekommen, Besucher dagegen nicht.

Trooper Death


Zitat von: MMeXX nach 10 April 2013, 16:49:18


Meines Erachtens ist es ja gut, wenn es ein Anreiz-System gibt. Die Punkte-Sache halte ich da aber eher für nicht zielführend genug.





Ich schrieb ja:

"...und Du wirst die Antwort erhalten, dass jede Form von Motivation die Handlungsbereitschaft steigert."

Die Betonung liegt hier auf dem kleinen Wörtchen "jede".
Filmrollen und Punkte sind eine Form der Motivation. Nicht für jeden, aber vielleicht für jeden Fünfzehnten. (Andere Leute motiviert vielleicht ihr grüner Nick, wer weiß das schon so genau. ;) )

Klar ist, niemand hier kann auch nur ansatzweise wissen, was genau Person X letztlich dazu veranlasst, über einen gewissen Zeitraum an der OFDb mitzuarbeiten. Die Motive dürften da völlig unterschiedlich sein. Und da hier wahrscheinlich kaum jemand Kohle für seine Arbeit abgreift, hat man als Betreiber eines solchen Projekts logischerweise ein gesundes Eigeninteresse daran, jeden noch so kleinen Anreiz zu nutzen, um Leute zu motivieren. Lass es von mir aus nur 5% der Mitglieder sein, die auf solche Punktespielereien abfahren - warum deren Mitarbeit riskieren?! Mit Deinem Hinweis auf die "10.000 Hülsen-Einträge" suggerierst Du, dass der Typ "Punktesammler" von Natur aus 'n mieser Einträger und als solcher entbehrlich ist. Zum Teil mag das auch so sein - aber zwingend? Wohl kaum. Schafft ihr also Filmrollen und Punkte ab, trefft ihr unnötigerweise - und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche - auch zuverlässige Leute. Und wer kann schon ein Interesse daran haben, zuverlässige Mitarbeiter zu vergraulen?!

Der Punkt ist: klaue Deinen Schutzbefohlenen niemals ihr Spielzeug! :icon_razz:

Schon gar nicht, wenn es nicht unbedingt notwendig ist - und das ist es m.E. nicht, denn die wirklich schwarzen Schafe könnt ihr im Notfall auch gut per Hand aus dem Verkehr ziehen.

Die Umfrage da oben ist übrigens auch nicht viel mehr als ne Spielerei. ;) Mal ehrlich, wer liest hier schon großartig im Forum mit?! Auf 50 Abstimmer kommen 1000 Leute, die nie jemand gefragt haben wird... die aber plötzlich feststellen werden, dass ihre (möglicherweise heißgeliebten) Filmrollen im Nirvana verschwunden sind. Wer weiß, möglicherweise ist der ein oder andere OFDbler dann plötzlich genauso schnell verschwunden wie seine Filmrollen... und die Heulpostings lese ich jetzt schon: "eyyyyyyyyyyyy man hat man euch ins Gehirn geschissen ich will meine punkte zurück!!!! dafür hab ich hart geschuftet was soll der scheiss?????????????"

RoboLuster

Das Punkte System wurde hier ja schon öfter zum Abschuss frei gegeben. Aber ich sehe es genau wie Trooper Death.
https://youtu.be/RPQOMyyg9b8                           Le Champión
"Shoot first, think never!" - Ash

Akayuki

Ich kann mich nur Robo und dem "psychologischen Gutachten" von Tropper Death anschließen. Diese Punkte wirken vielleicht auf den ersten Blick albern, doch eigentlich steckt da ein überaus durchdachtes System dahinter, um eben einige User zu motivieren. Im Internet ist es ja ohnehin schon schwer für seine Arbeit den berühmten Klaps auf die Schulter zu bekommen. Da kommt dieses Punktesystem so manch einem User schon sehr entgegen...

Außerdem sind doch die Punkte gar nicht so störend, als das sie plötzlich auf biegen und brechen weg müssten, oder?  ;)
Original Zitat: "Ey Leute, Hard Boiled ist besser als Sex! Da hast du zwei Stunden pure Äckschen!"


Intergalactic Ape-Man

Ich habe nur noch zwei extrinsische Währungen und die bestehen aus Geld oder Sammelgüter. Da die Qualität jedoch insgesamt nicht besser würde, wenn man nebst Monetarisierung keine Strafen für unehrliche Punkte einführen würde, können diese genauso gut in den Lokus.

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Ich habe noch eine Ungerechtigkeit entdeckt. Es betrifft zwar das Gemeinschaftsforum, aber es handelt sich auch hier wieder um ungleich gezählte Punkte.
Im Profil eines jeden Mitglieds ist die Anzahl der Beiträge aufgeführt. Ein Beitrag wird hierfür aber nur solange berücksichtigt, als das zugehörige Thema geöffnet bleibt. Wird das Thema geschlossen, sinkt die Anzahl wieder um einen Wert.
Themen im Korrekturforum werden meist innerhalb eines Tages wieder geschlossen. Diskussionsthemen dagegen bleiben für immer geöffnet.
Eine aufwändige Komplettüberarbeitungen eines vormals spartanisch ausgestatteten Fassungseintrages kann schon mal einige Stunden in Anspruch nehmen. Erstellt man hierzu einen Beitrag im KF, ist der Beitrag am nächsten Tag wieder verschwunden und im Profil ist nicht mehr erkennbar, daß das Mitglied etwas beigetragen hat.
Im Gegensatz dazu bleibt jeder Diskussionsbeitrag für immer im Profil ersichtlich. Dafür ist es unwichtig, wie lang oder wie wertvoll der Beitrag ist. Ausreichend wäre z.B. ein "seh ich genauso", und schwupps ist (und bleibt) der Zähler um eins erhöht.
Der umgekehrte Fall kommt natürlich auch vor. Korrekturbeiträge, die aus nur einem Wort und einer Weiterleitung bestehen gibt es fast täglich. Und gewichtige Diskussionen mit ausführlichen und wertvollen Beiträgen sind auch keine Seltenheit.
Aber in jedem Fall werden Beiträge im KF nicht dauerhaft gezählt, wogegen Diskussionsbeiträge für immer erhalten bleiben.
Aufgrund dieser Ungleichheit empfinde ich die Angabe der Beitragszahl im Profil als wenig aussagekräftig.

Phantastik

Zitat von: krakrax nach 13 April 2013, 00:35:40
Ich habe noch eine Ungerechtigkeit entdeckt. Es betrifft zwar das Gemeinschaftsforum, aber es handelt sich auch hier wieder um ungleich gezählte Punkte.
[...]


Ist bei Webforen allgemein. Bei GF werden jedoch nicht Punkte gezählt, sondern Anzahl Postings. Dies kann man dadurch hochtreiben, wenn man da in jenen Foren herumtreibt, die mit OFDb gar nichts zu tun haben.
Ist somit etwas ganz anderes als das Punktesystem bei OFDb.

Phantastik

Fleischsalatmitgurken

Posting-Counter sehe ich jetzt auch nicht so als "Motivation". Es wird im Web zu sehr alles Mögliche mit nichtssagenden Sinnlospostings zugebombt, als dass das noch irgendwie einen Wert hätte.

"Das Tolle am Internet ist, dass endlich jeder der ganzen Welt seine Meinung mitteilen kann.
Das Furchtbare ist, dass das auch jeder tut"

MMeXX

Zitat von: Trooper Death nach 10 April 2013, 18:34:33(Andere Leute motiviert vielleicht ihr grüner Nick, wer weiß das schon so genau. ;) )

Der grüne Nick hat ja mit der OFDb nichts zu tun. ;)

Zitat von: Trooper Death nach 10 April 2013, 18:34:33Die Umfrage da oben ist übrigens auch nicht viel mehr als ne Spielerei. ;) Mal ehrlich, wer liest hier schon großartig im Forum mit?! Auf 50 Abstimmer kommen 1000 Leute, die nie jemand gefragt haben wird...

Die Umfrage ist sowieso nur als Aufhänger gedacht, um hier mal über die Punkte-Geschichte zu diskutieren. Es interessiert mich bspw. einfach, welche Gründe FÜR die Punkte sprechen könnten. Ob die Punkte nun bleiben, gehen, sich ihre Gewichtung ändert, die Entscheidung wird ja ohnehin an ganz anderer Stelle vorgenommen.




Zitat von: krakrax nach 13 April 2013, 00:35:40Ich habe noch eine Ungerechtigkeit entdeckt. Es betrifft zwar das Gemeinschaftsforum, aber es handelt sich auch hier wieder um ungleich gezählte Punkte.
Im Profil eines jeden Mitglieds ist die Anzahl der Beiträge aufgeführt. Ein Beitrag wird hierfür aber nur solange berücksichtigt, als das zugehörige Thema geöffnet bleibt. Wird das Thema geschlossen, sinkt die Anzahl wieder um einen Wert.
Themen im Korrekturforum werden meist innerhalb eines Tages wieder geschlossen. Diskussionsthemen dagegen bleiben für immer geöffnet.
Eine aufwändige Komplettüberarbeitungen eines vormals spartanisch ausgestatteten Fassungseintrages kann schon mal einige Stunden in Anspruch nehmen. Erstellt man hierzu einen Beitrag im KF, ist der Beitrag am nächsten Tag wieder verschwunden und im Profil ist nicht mehr erkennbar, daß das Mitglied etwas beigetragen hat.
Im Gegensatz dazu bleibt jeder Diskussionsbeitrag für immer im Profil ersichtlich. Dafür ist es unwichtig, wie lang oder wie wertvoll der Beitrag ist. Ausreichend wäre z.B. ein "seh ich genauso", und schwupps ist (und bleibt) der Zähler um eins erhöht.
Der umgekehrte Fall kommt natürlich auch vor. Korrekturbeiträge, die aus nur einem Wort und einer Weiterleitung bestehen gibt es fast täglich. Und gewichtige Diskussionen mit ausführlichen und wertvollen Beiträgen sind auch keine Seltenheit.
Aber in jedem Fall werden Beiträge im KF nicht dauerhaft gezählt, wogegen Diskussionsbeiträge für immer erhalten bleiben.
Aufgrund dieser Ungleichheit empfinde ich die Angabe der Beitragszahl im Profil als wenig aussagekräftig.

Das ist richtig. Sowohl im Korrekturforum als auch in der Quizecke werden die Beiträge nicht gezählt. Das ist natürlich Geschmackssache, wie viel Bedeutung man dem Zähler bei misst. Es gibt ja auch ein paar User, die sich den Zähler gerne mal auf 0 setzen lassen.

Trooper Death

Zitat von: MMeXX nach 13 April 2013, 12:31:56


Die Umfrage ist sowieso nur als Aufhänger gedacht, um hier mal über die Punkte-Geschichte zu diskutieren. Es interessiert mich bspw. einfach, welche Gründe FÜR die Punkte sprechen könnten.




So wenig repräsentativ diese Umfrage mangels nennenswerter Beteiligung auch ist, das aktuelle Ergebnis spricht irgendwie Bände. ;)

Offenbar halten sich Zustimmung und Ablehnung selbst in diesem Forum die Waage. Wie groß wird der Unmut wohl erst in den anonymen Weiten der OFDb ausfallen, wenn es noch nicht mal hier klare Mehrheiten gibt... denkt mal drüber nach. ;)

Leute, vielleicht solltet ihr Eurem Chef da einfach mal bissl vertrauen - der Mann hat schon seine Gründe, warum er so einen (scheinbar überflüssigen) Schnickschnack in die OFDb hineinbastelt. ;) Und da ohnehin gerade an einem neuen Layout gearbeitet wird, sollte man die Gelegenheit evtl. mal nutzen, um diese Art der Mitarbeiter-Motivation grafisch noch etwas aufzupeppen - statt sie abzuschaffen! Und natürlich könnte man mal drüber nachdenken, das Ganze inhaltlich noch weiter auszubauen, frei nach dem Motto: je mehr virtuelle Anreize, desto besser! Wohlgemerkt: nicht den einen Anreiz abschaffen, um ihn dann durch einen anderen Anreiz zu ersetzen, sondern zu den vorhandenen Anreizen weitere hinzufügen! Also wenn ich Chef wäre, würde ich da durchaus mal zwei/drei Gedanken dran verschwenden...  :icon_razz:

Schönes Wochende zusammen.

T.D.  

nightmas

Ich lese hier von "derjenige der sich das einfallen ließ"
Wer hat sich das einfallen lassen und ist er immer noch bei ofdb?
Würde mich doch interessieren, falls er nicht dadurch von den hardlinern der "anti-filmrollen-bewegung" belästigt wird.
Meiner bescheidenen Meinung nach war das aber eine gute Idee.
Die Begründung hierfür steht ja auch in den Beiträgen, die ich auch so unterschreiben kann.

Eines muss ich noch betonen:
ein interessanter thread! Jetzt weiß ich endlich nach 8 Jahren, wozu die filmrollen gut sind!
Sollte ich in den nächsten Tagen verunglücken dann werde ich zumindest nicht ganz so dumm sterben :)


Snooper

Man könnte auch einfach die Filmrollen entfernen und nur noch die Punkte anzeigen.
Für nötig halte ich dieses System auch nicht, kann mir allerdings auch vorstellen, dass es einige motiviert.
Somit Rollen weg, Punkte behalten.
Für Leute, welche die Punkte überhaupt nicht möchten, ist vielleicht eine Option zum Ausblenden der Punkte unter den Profileinstellungen denkbar.

MMeXX

Zitat von: nightmas nach 13 April 2013, 19:40:29Ich lese hier von "derjenige der sich das einfallen ließ"
Wer hat sich das einfallen lassen und ist er immer noch bei ofdb?

Ich schätze mal, dass sich Dr. Kosh das einfallen lassen hat. Und der ist als Oberhaupt der OFDb natürlich noch voll dabei.

Fleischsalatmitgurken

Im Endeffekt kann man die Filmrollen lassen wie sie sind. Wer Wert auf sie legt, soll sie weiterhin haben, und wer sie ignoriert (wie z.B. ich), der tut das einfach weiter. Sehe da eigentlich null Handlungsbedarf.

"Das Tolle am Internet ist, dass endlich jeder der ganzen Welt seine Meinung mitteilen kann.
Das Furchtbare ist, dass das auch jeder tut"

Bretzelburger

Ich hatte mich schon mehrfach zu den Punkten geäußert, incl. speziellem Thread. Dabei ging es mir nie um den Wegfall des "Belohnungs-Systems", sondern um die - aus meiner Sicht - ungerechte Gewichtung. Ein neuer Filmeintrag, egal ob vollständig oder nicht, bringt drei Punkte, eine ausführliche Review dagegen nur 2. Diese Diskussion will ich nicht erneut beginnen, denn ich kenne die Gegenargumente, da ja auch eine Review ein schnell hin gehauener Text sein kann. Allerdings kommt das deutlich seltener vor als schlechte Fassungs- und Filmeinträge, da diese anonymer sind als ein Text, der Rückschlüsse auf den Verfasser zulässt. Die Hemmschwelle, hier offensichtlichen Mist abzuliefern, ist definitiv höher, als sich bei einem Filmeintrag nicht die Mühe zu machen, sämtliche Darsteller aus der IMDb zu kopieren.

Trotzdem halte ich das Punktesystem für richtig und notwendig, genauso wie die Statistiken über die Anzahl der Einträge in verschiedenen Kategorien. Zwar gibt es Missbrauch, aber der Nutzen liegt aus meiner Sicht weit höher. Auch die Zugriffszahlen sind von Bedeutung, auch wenn ihre Aussagekraft, besonders bei Filmen, die häufig besprochen wurden, begrenzt ist und Niemand wissen kann, ob ein einmal angeklickter Text auch wirklich konzentriert gelesen wurde. Vor 6 Jahren wurde einmal kurz die Beschränkung aufgehoben, dass nur die erste Review gezählt wurde, die zu einem Film angeklickt wurde. Das hatte zur Folge, dass bei einigen Spezies die Zugriffszahlen schnell in astronomische Höhe schnellten, da jeder Mausklick auch auf der eigenen Review zählte, weshalb die Einschränkung zurecht wieder vorgenommen wurde. Ähnliches galt vor Jahren auch für Inhaltsangaben, die zu besonders populären Filmen meist vor dem Erscheinen des Films geschrieben wurden, da sie hohe Zugriffsszahlen versprachen, als wenn das irgendetwas über den Autoren des Textes ausgesagt hätte.

Auch wenn solcher Schwachsinn vereinzelt vorgekommen ist, sind diese "Statistiken" wichtig, denn die anfängliche Motivation, sich intensiv an der OFDb zu beteiligen, ist eine sehr persönliche Sache. Bis man sich in der Community einfindet - wenn man das überhaupt vorhat - was erfahrungsgemäß schon ca. ein Jahr dauert, ist man am Computer ziemlich auf sich allein gestellt. Die anfängliche Motivation liegt zwar zuerst darin, Filme, die einem persönlich wichtig sind, zu besprechen, aber wenn man - wie es mir in den ersten Wochen ging - kaum über 10 Zugriffe je Review kommt (früher blieb eine neue Review kaum eine Stunde, manchmal nur wenige Minuten auf der Vorderseite, so viele neue Texte gab es pro Tag), beginnt man sich zu orientieren. Dabei haben mir die Statistiken geholfen - und die "Belohnungspunkte", die ich mir allerdings "ehrlich" verdiente. Das es immer mal wieder Zeitgenossen gibt - die aus irgendwelchen selbstbetrügerischen Gründen auch immer - ihre persönliche Statistik hochtreiben, ändert nichts an dem Sinn des Systems. Fakt ist aber, dass Diejenigen, die in den Statistiken oben stehen, auch einen höheren Bekanntheitsgrad haben, und ihren "Erfolg" damit maximieren können.

Fakt ist aber auch, dass dieses "Belohnungssystem" schnell an Bedeutung verliert, da die daraus entstehende Motivation besonders den Anfängen gilt. Deshalb wäre es auch Quatsch ausgerechnet hier unter erfahrenen und langjährigen Mitgliedern darüber zu entscheiden, ob das System sinnvoll ist. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass nur wenige User jahrelang gleichmäßig Reviews schreiben (ich denke, für Fassungseinträge gilt ähnliches), die nicht irgendwann beginnen, sich auch anderweitig zu beschäftigen. Häufig gab es das "Phänomen" eines immensen Outputs einzelner User, dass dann vollständig wieder in sich zusammen sank. Ich kann das verstehen - plötzlich hat man Lust, Dinge, die schon lange im Inneren schmoren, herauszulassen, die Möglichkeiten des Internets zu nutzen, dazu sieht man sich in den Statistiken aufsteigen (die gleichzeitig als Resonanz empfunden werden), aber irgendwann ist das nur noch ein sich drehendes Hamsterrad.

Ohne meine Blogs, die mir eine gezielte Konzentration auf bestimmte filmische Bereiche ermöglichen (und damit eine inhaltliche Motivation geben), und die Möglichkeit, für die Presse zu schreiben, wäre ich hier wahrscheinlich auch schon lange auf ein Minimum an Ausschuss gesunken. Es ist verdammt schwer ohne solche Anreize, die Motivation dauerhaft hochzuhalten, auch wenn man die Freude am Filmsehen nicht verloren hat. Der Niedergang in der Anzahl der Einträge ist ja schon lange offensichtlich, aber ein Wegfall des Belohnungsystems würde diesen Prozess noch beschleunigen. Tatsächlich wäre es eher zu überlegen (ich glaube, dass wurde hier schon irgendwo erwähnt) die Statistiken auch auf jüngere Zeitabschnitte zu begrenzen (z.B. aktuelles Kalenderjahr), ohne die Gesamtstatistiken deshalb zu canceln. Als ich anfing, war es noch leicht in obere Gefilde der Listen zu gelangen (mit 30000 Zugriffszahlen gesamt war ich schon unter den Top 50 Autoren), eine Motivation, die für einen heutigen Anfänger nicht mehr möglich ist. Ich habe für meine Blogs eine Statistikseite, die (neben der Gesamtzahl) nur die letzten vier Wochen betrachtet, woran ich die Schwankungen gut nachvollziehen kann, was manchmal ganz schön frustrierend ist, aber es ist für mich eine Motivation.






pm.diebelshausen

Um an Bretzels Argumentation anzuknüpfen, bringe ich mal das Thema Benutzerstufen mit ins Spiel. Es gibt OFDb-Anfänger, denen der Zugang und Einstieg attraktiv und leicht gemacht sein sollte. Es gibt User, die sozusagen in den Kinderschuhen bleiben und gar nicht "aufsteigen" wollen oder auch einfach wieder zurückschrauben, nachdem sie erstmal ordentlich losgelegt haben. Und es gibt User, die am Ball bleiben, lange Zeit, vielleicht in unterschiedlich aktiven Phasen, aber dauerhaft, lernfähig, in die Community einsteigend. Die Benutzerstufen repräsentieren das, indem man mit Standard anfängt und je nach Input hochgestuft wird im Sinne von zunehmenden Rechten/Funktionen, die freigeschaltet werden bis zur Nutzerstufe Erweitert Plus.

Jetzt ist die Frage, bei wem die Punkte- und Zählermotivation greift bzw. wer sie braucht. Bretzel legt das Gewicht auf die Einsteiger, also die Standarduser. Scheint mir auch so. Denn wenn man bereits gut und gerne und über längere Zeit inklusive schrittweiser Hochstufung zur OFDb beigetragen hat, dann verselbstständigt sich die Motivationskiste - denke ich - tatsächlich in den meisten Fällen.

Ich weiß, dass die Benutzerstufen selber ein Diskussionsfeld sind, das auch mit OFDb 2.0 (so Gott will) und einem notwendigen neuen Konzept bezüglich Korrekturen jenseits des KF zu tun hat. Wie wäre es nun mit einer Art Abstufung, bei der die Neulinge durch ihr tun wie gehabt Punkte sammeln, die ja schließlich auf Dauer tatsächlich die Qualität ihrer Beiträge/Arbeit repräsentieren können - nämlich dann, wenn qualitativ nicht ausreichende Beiträge gelöscht werden (wodurch sich die Punkte reduzieren = kein Fortkommen). Bei nachgebesserten Beiträgen, notwendigen Ergänzungen etc. bekommt man auch meist mit, ob ein User nun kritikfähig und willig ist, mitzuziehen und den Ansprüchen der OFDb im Weiteren gerecht zu werden (= zunehmende einwandfreie Einträge und Zunahme der Punkte), oder nicht. Unter diesem Blickwinkel wäre dann eine Hochstufung auf eine höhere Nutzerstufe (wie die künftig definiert und mit Rechten versehen sind, mal dahingestellt) die Zusammenfassung der bis dahin gesammelten Punkte und diese können bei höheren Nutzerstufen wegfallen, da die Motivation dann längst anders gelagert ist.

Klar ist, dass das Zusammenzählen der Punkte allein nicht über Hochstufungen entscheiden kann - es geht immernoch um die Begleitung und Einschätzung durch aktive User und Admins und Mods.
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.