Suche Filme, zu denen man das Buch gelesen haben sollte

Erstellt von Intergalactic Ape-Man, 5 Juni 2013, 11:19:40

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Intergalactic Ape-Man

Vorher, nachher, oder mittendrin. Es kann für den Filmgenuß manchmal überhaupt nicht sinnvoll sein, die Buchvorlage zu lesen. Es kann aber auch eine Bereicherung sein. Ob nun Fight Club sich als sehr werknahe Verfilmung entpuppt, sich hinter einem Film eine klassische SCI-Fi/Fantasy/Horror Pulpstory verbirgt (Conan, Die Fliege, Das Ding...) oder High Fidelity zwar inhaltlich relativ sinngemäß aber nach Amerika übertragen wurde - Genau sowas suche ich! Kombinationen aus Film und Buch, wo man die Geschichte mit Freunde und als Ergänzung lesen kann. (Bitte keine reinen Nacherzählungen.) Das Genre ist egal, es wäre daher aber nett, kurz zu erklären, warum ihr das Beispiel ausgewählt habt.

Danke für die Aufmerksamkeit.  :respekt:

Eric

Also was ich dir empfehlen kann, NACHDEM du den jeweiligen Film gesehen hast, sind folgende Bücher:

- PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS:
Hier bitte die Serie aus den 70ern und NCIHT die neue Verfilmung!
Der Humor der Bücher kommt auch in der zweiteiligen Serie sehr gut rüber. Die wichtigsten Parts hat man übernommen und das Buch beschreibt jeweils die einzelnen "Szenen" noch ausführlicher als die Serie.

- Generell ALLE Verfilmungen von TERRY PRATCHETT Büchern (SCHEIBENWELT Romane):
Die Verfilmungen seiner Bücher sind durchaus gut, humorvoll und amüsant, ..., trotzdem versprühen die Bücher einen eigenen Scharm. (Und dieser schlägt, meiner Meinung nach, die jeweilige Verfilmung um Längen)
Die Bücher quellen über vor schwarzem Humor und Anspielungen auf (aktuelle) Ereignisse, historische Fakten, Filme, Musik, ..., die einfach nicht 1:1 in die jeweilige Verfilmung übernommen werden konnten.
Nichts desto trotz machen auch diese Verfilmungen Laune.

Wie du siehst bin ich eher Fan der "humorvollen" Fantasy- und SciFi-Comedy.  ;)
Liebe Ursula,
wünsch dir frohe Ostern, nen tollen Namenstag und nen guten Rutsch ins Jahr 1978!
Grüsse aus der Alzheimergruppe, deine Tante Günther!

Ich hasse Menschen, Tiere + Pflanzen. Steine sind ok.

Discostu

A Clockwork Orange von Anthony Burgess ist wirklich ein tolles Buch, das man gelesen haben sollte, wenn einem Kubricks Verfilmung gefallen hat. Die hohe Stilisierung des Geschehen, die Kubrick mit Schauspiel und Kamera erzeugt, erreicht Burgess doch sein grandioses Sprachgefühl, weshalb man das Buch wenn möglich auf jeden Fall im Original lesen sollte. Ähnlich wie bei Fight Club sollte man aber nicht erwarten, dass es inhaltlich sehr viel mehr in die Tiefe geht als der Film, dafür ist das Buch zu dünn.

Ansonsten fällt mir spontan natürlich Herr der Ringe ein. Was Peter Jackson selbst in seinen Extended Editions nur andeuten kann, ist hier in seiner epischen Breite zu bewundern: Eine komplexe und in sich schlüssige Welt, mit einer Jahrtausende langen Geschichte, verschiedenen Völkern und Sprachen usw. Aber auch hier sollte man nicht falsche Erwartungen haben: Die Charaktere sind genauso flach wie in den Filmen und auf Psychologie und Innensicht wird weitestgehend verzichtet.

Kayfabe

Kann hier auf jeden Fall Es ist nicht leicht ein Gott zu sein empfehlen. Wo der Film doch ehr ein wenig Action-lastiger ist und die philosophischen Gedanken des Buchs ein wenig in den Hintergrund rücken, kommen letztere im Buch voll zur Geltung. Ich hatte zunächst den Film gesehen, was ich auch für eine gute Idee halte, wenn man nicht mit der Welt des Mittags vertraut ist, da das Buch recht unvermittelt einsetzt und man sicher Schwierigkeiten hat zu verstehen, in was für einer Welt man sich überhaupt befindet.
"Mit nichts als Phantasie erschufen wir unsere Welt aus dem Nichts."

KrawallBruder

Da muss ich Langweiler mal ein Kommentar zur Klassiker-Ecke abgeben. Bis jetzt habe ich einige Verfilmungen gesehen nachdem ich die Bücher gelesen habe, aber so richtig umhauen konnte mich noch keine. Das mag vielleicht daran liegen, dass manche Werke einfach zu umfangreich sind, bzw. es einfach schwer umzusetzen sind. (Dabei muss ich zum Beispiel an die Buddenbrocks denken oder, dass mir bis heute keine gute Verfilmung eines Dostojewski Romanes bekannt ist.)
Ein kleiner Geheimtipp von mir ist die Steppenwolf Verfilmung von 1974 mit Max von Sydow. Der Film ist ein Produkt seiner Zeit (70er) und ich kann verstehen, wenn er auf viele befremdlich wirkt, aber wenn man das Buch liebt (wie ich), kann man auch dem Film viel abgewinnen.

Ansonsten muss (!) ich dir unbedingt Mark Shelley - Frankenstein empfehlen. Ich habe das Buch irgendwann mal für ein Appel und ein Ei bekommen und kannte logischerweise schon einige Filme zu der Thematik, aber der Roman selber hat mich echt umgehauen. Ein ziemlich intelligentes Buch, das meiner Meinung nach (im Gegensatz zu Dracula) weniger auf Gruseleffekte setzt als man denkt, sondern tiefgehende philosophische Fragen angeht. Also ich finde, dass es auf jeden Fall mal ein Blick wert sein sollte.

Wenn es etwas moderner sein soll, kann ich auch Clockwork Orange empfehlen, da die Unterschiede zu Film und Buch eklatant sind.
Ansonsten, wenn es etwas ganz anderes sein darf, ist auch sehr die Graphic Novel  Watchmen zu empfehlen, da der Film zwar schon viel von der Vorlage aufnimmt, allerdings einige Sachen weglassen musste.

Discostu

Apropos Dracula: Das Buch fand ich wirklich toll, ausschließlich in Briefen, Tagebüchern und Zeitungsausschnitten erzählt, sozusagen "Found Footage"-Horror im Buchformat!

McClane

Zwei Filme, bei denen ich die Buchvorlage zum besseren Verständnis sehr empfehlen kann, wären "Verdammnis" (der zweite Teil der Trilogie) und "The Hunger Games", einfach aus dem Grund, da man beide leider vieles aus den Büchern verknappen, was beim Zuschauer offene Fragen hinterlässt ("Verdammnis" durfte ich meinen Mitguckern nach dem Anschauen noch einmal aufschlüsseln). Das ändert IMO jetzt nichts an der Qualität der Filme, da man sich als Unkundiger fragt, wie das nun jetzt gemeint war, als Kundiger dann weiß was fehlt, aber die Schwäche bleibt die Gleiche. Lohnt sich als Ergänzung aber sehr, in meinen Augen.

Ansonsten kann ich quasi alles von James Ellroy empfehlen, was verfilmt wurde (eigentlich alles von James Ellroy, aber hier geht es ja um Buch-Film-Vergleiche  :icon_smile:). Die Vorlagen sind fast alle umfangreicher als die Verfilmungen (mit Ausnahme von "Brown's Requiem" vielleicht, das ist ein kürzeres Buch) und konnten meist in der Länge eh nicht auf die Leinwand gebracht werden, insofern lohnt sich die Lektüre selbst dann, wenn die Adaption so famos wie "L.A. Confidential" ist.
"Was würde Joe tun? Joe würde alle umlegen und ein paar Zigaretten rauchen." [Last Boy Scout]

"testosteronservile Actionfans mit einfachen Plotbedürfnissen, aber benzingeschwängerten Riesenklöten"
(Moonshade über yours truly)

PierrotLeFou

Grass: Die Blechtrommel

Weil nur jedes zweite Kapitel verfilmt worden ist (im DC etwas mehr) und das komplette dritte Buch des Romans vollständig fehlt - zum Ende hin ist der Roman quasi eine Fortsetzung zum Film, wenn man so will... ;)
Und weil (auch im DC noch) allerlei Nebenfiguren nur sehr knapp umrissen werden, während sie im Roman interessante Hintergrundgeschichten haben, die Stoff für einen eigenen Film bieten würden...



Bruno Schulz: Die Mannequins

Falls du mal "Das Sanatorium zur Todesanzeige" schauen solltest (unbedingt tun!), ist dieser bei Suhrkamp erhältliche Band, der auch die gleichnamige Geschichte (und andere, auf denen Episoden des Films basieren) enthält, eine hilfreiche Begleitlektüre, weil der Film manchmal eher wie ein Film über die Erzählungen von Schulz anmutet, und weniger wie ein Film nach Erzählungen on Schulz...



Jean Ray: Malpertuis

Etwas umfangreicher als Kümels wundervoller Film, der gerade am Ende nochmals ganz eigenständig daherkommt, um eine Botschaft zu transportieren, die bei Ray auf ganz anderen Wegen rübergebracht wird... keine neuen Erkenntnisse, aber wenn einem das Buch/der Film gefallen haben sollte, müsste einem der Film/das Buch auch Spaß bereiten...



Joyce: Ulysses

Der Roman mit Unverfilmbar-Gütsesiegel - da kann die gelungene 60er Jahre Verfilmung keinesfalls allen Aspekten gerecht werden... (Noch viel stärker gilt das für Prousts "Auf der Suche nach der Verlorenen Zeit", an die keine der vielen Verfilmungen bislang herankommen konnte: Ruiz hat sich bei seiner Verfilmung allerdings formal ein paar löbliche Dinge einfallen lassen, auch wenn man sie schon aus anderen seiner Filme kennt...)



Kurze Anmerkung zu "Dracula": dem Buch ist noch keine Verfilmung vollständig gerecht geworden und bei der Vielzahl an höchst unterschiedlichen Verfilmungen ist die Kenntnis der Vorlage natürlich ein großer Gewinn, wobei sich eventuell eine hilfreiche Begleitlektüre empfiehlt, weil einige sexuelle Aspekte des Romans einem heutigen Leser (oder einer Leserin) wohl eher entgehen... Und was Stoker betrifft: "Lair of the White Worm" ist natürlich ein schöner Ken Russell Film, aber wenn man es eher altmodischer mag, ist der (eigentlich recht schlechte) Roman durchaus vorzuziehen...



Und wenn man ein Herz für Kolportage hat, dann sind die Thriller und Horrorromane von Ira Levin und Dennis Wheatley ebenfalls neben den Verfilmungen zu genießen: die Unterschiede mögen vielleicht nichts besonderes sein, aber diese Kurzromane sind wirklich unglaublich reißerisch und packend.  :icon_mrgreen:
"Eines Tages werde ich ein wahrhaft großes Drama schreiben. Niemand wird verstehen, worauf es hinaus will, aber alle werden nach Hause gehen mit einem vagen Gefühl der Unzufriedenheit mit ihrem Leben und ihrer Umgebung. Dann werden sie neue Tapeten aufhängen und die Sache vergessen." (Saki)

Fastmachine

Zu David Cronenbergs COSMOPOLIS bietet sich der gleichnamige Roman von Don DeLillo als Lektüre geradezu an. Wie viele Bücher DeLillos ist er nicht einem gradlinigen Realismus verpflichtet, sondern in seinem Wirklichkeitsbezug komplexer.
Cronenberg hat es ziemlich werkgetreu verfilmt, was schon für sich eine Leistung ist, da es größtenteils Dialoge in und um eine Wagenfahrt sind, zum Teil sehr abstrakten Inhalts. Cronenberg hat verständlicherweise etwas umstellen und kürzen müssen, doch gingen dabei einige zentrale Bezüge verloren. Die Beerdigung, das Tortenattentat und das lange Finale - im Film nicht nur beim ersten Ansehen befremdlich. Sicher erzeugt der Film (wie immer) seine eigene Logik, aber ganz geglückt finde ich es nicht, auch wenn es zehnmal Cronenberg persönlich war, der hier Hand angelegt hat. DeLillo und Cronenberg sind sicher zwei der besten in ihrem Feld, jedoch  - wie soll ich sagen - sie wollen was anderes.
Vor allem fehlt im Film eine ganz entscheidende Szene kurz vor dem Finale, die eigentlich in symbolischer Form entscheidend für dessen Verständnis ist. Zudem erhalten von daher Zwischenspiele wie das Tortenattentat überhaupt ihre verborgene Motivation. Wer COSMOPOLIS gelesen hat, sieht klarer, wer darüber hinaus noch andere Romane von DeLillo kennt (sehr zu empfehlen, COSMOPOLIS ist nichtmal sein bester), der dürfte noch ein paar Aha-Erlebnisse mehr haben.

Ich mag keine Filme; die verblöden nur. (Alfons d. Ä.)

ratz


Was ist denn das für ein ineffektiver Thread?

Ich darf zur allgemeinen Belehrung noch mal die Binsenweisheit kredenzen, daß Literatur und Film zwei verschiedene Medien mit entsprechend verschiedenen Funktions- und Rezeptionsweisen sind. Es ist auch kein Geheimnis, daß in 90 Minuten Film etwa das Textvolumen höchstens einer Kurzgeschichte paßt (sofern nicht ununterbrochen geredet werden soll). Sollte man also entweder am inhaltlichen Informationsüberschuß der Vorlage oder am Vergleich der beiden Medien im Umgang mit einem Stoff interessiert sein, kommt man am Lesen der Vorlage nicht vorbei.

Viel nützlicher wäre ein Aufzählthread von Filmen, für die die literarische Vorlage völlig irrelevant geworden ist, da die Verfilmung sie in irgendeiner Hinsicht "überholt" hat. Dankbares Beispiel: Psycho von Robert Bloch, der vermutlich längst im Orkus der Bahnhofsheftchen gelandet wäre, hätte Hitchcock sich nicht des Stoffes angenommen.

cu, r.

Fastmachine

@ratz: Das zentrale Problem im Verhältnis von  Film und Buch dürfte hier allgemein bekannt sein. Aber aus Jux und Dollerei wird's gerade ignoriert  :icon_mrgreen: Dein Vorschlag ist genauso wundervoll absurd, bringt aber ungefähr so viel, wie in einer Irrenanstalt von einer Gummizelle in die nächste verlegt zu werden. Kurzum: ideal für den nächsten ineffektiven Thread  :icon_mrgreen:



Ich mag keine Filme; die verblöden nur. (Alfons d. Ä.)

Discostu

@ratz: Ich hab das hier sozusagen als Buchempfehlungsthread verstanden. Deiner ist aber auch interessant, mach mal auf! :)

ratz

Zitat von: Fastmachine nach  5 Juni 2013, 21:02:45

Dein Vorschlag ist genauso wundervoll absurd, bringt aber ungefähr so viel, wie in einer Irrenanstalt von einer Gummizelle in die nächste verlegt zu werden. Kurzum: ideal für den nächsten ineffektiven Thread  :icon_mrgreen:



:nono: Sehr anschaulich illustriert, jedoch allerleichtestens in nur einem einzigen Satz widerlegbar:

Nimmt man am Beispiele der Gaußschen oder einer anderen Feld-, Wald- oder Wiesennormalverteilung an, daß sich Filme, die nach literarischen Vorlagen gemacht wurden, in die einander mengenmäßig etwa ebenbürtigen Klassen

A: werden der Vorlage nicht gerecht,
B: werden der Vorlage gerecht und
C: transzendieren die Vorlage (und die Annahme dieser Klasse ist eine sehr, sehr, sehr wohlwollende)

unterteilen lassen, so geht daraus mit zwingender Notwendigkeit hervor, daß man die Vorlagen der Klassen A und B auf jeden Fall lesen muß und ausschließlich die Filme der Klasse C (die sehr, sehr, sehr großzügig bemessen ist) besprechen oder aufzählen müßte, da sie nämlich unter rücksichtsloser Mißachtung der zugrundeliegende literarische Quelle 100% verlustfrei konsumierbar sind.

Siehste  :exclaim:

Intergalactic Ape-Man

Zitat von: Discostu nach  5 Juni 2013, 22:16:28
@ratz: Ich hab das hier sozusagen als Buchempfehlungsthread verstanden. Deiner ist aber auch interessant, mach mal auf! :)


Richtig, ich habe einfach Lust auf Lesestoff, den ich mit dem Hobby Film verbinden kann. Und weil ich so oft dann, wenn ich nach verfügbaren Büchern suchen will, gerade keine Idee habe, fragte ich nach Inspiration. Ein paar nette Ideen waren schon dabei, zu denen ich mich später noch mal äußere. Ich wollte nur kurz die Diskussion bremsen, die in eine weit weniger entspannte Richtung tendiert, als ich es hier vor hatte.

ratz


Wenn du einfach Lesetips suchst, nutze doch diesen vorhandenen Thread (oder überhaupt das Unterforum) in der Art "Suche lesenswerte Bücher, die schon verfilmt wurden". Meine Bemerkung haste Dir durch den provokanten Ttitel selbst eingehandelt.

Zitat von: Intergalactic Ape-Man nach  6 Juni 2013, 01:47:53

Ich wollte nur kurz die Diskussion bremsen, die in eine weit weniger entspannte Richtung tendiert, als ich es hier vor hatte.

Schau auf meinen Avatar. ICH BIN ENTSPANNT!!!  :machinegun:

Intergalactic Ape-Man

14 Juni 2013, 23:46:41 #15 Letzte Bearbeitung: 14 Juni 2013, 23:48:49 von Intergalactic Ape-Man
Zitat von: ratz nach  6 Juni 2013, 09:34:49

Wenn du einfach Lesetips suchst, nutze doch diesen vorhandenen Thread (oder überhaupt das Unterforum) in der Art "Suche lesenswerte Bücher, die schon verfilmt wurden". Meine Bemerkung haste Dir durch den provokanten Ttitel selbst eingehandelt.

Zitat von: Intergalactic Ape-Man nach  6 Juni 2013, 01:47:53

Ich wollte nur kurz die Diskussion bremsen, die in eine weit weniger entspannte Richtung tendiert, als ich es hier vor hatte.

Schau auf meinen Avatar. ICH BIN ENTSPANNT!!!  :machinegun:


Nein, so einfach ist das nicht. Ohne den Film in diesem Zusammenhang kein Buchtip. Und weil der Film der Einstieg ist, den ich ja ggf. auch noch sehen muß, ist das eine Filmempfehlung, zu der ein Buch gehört.

@Eric: Da ich Discworld nur von der Playstation kenne und u.A. die Suche nach diesem Kackwurm den letzten Nerv gekostet hat, bin ich da wohlmöglich vorbelastet. Per Anhalter ist da sicher besser gestellt, wobei ich den neueren Kinofilm so schlecht gar nicht fand.  smoking

@Discostu: A Clockwork Orange ist tatsächlich so ein Buch, was ich eigentlich schon immer mal lesen wollte. Gute Erinnerung! HdR ist nicht meins. Egal wie. ;)

@KrawallBruder: Steppenwolf und Frankenstein habe ich beide angelesen und bin irgendwann stecken geblieben. Aus unterschiedlichen Gründen. Frankenstein habe ich zu einer Zeit gelesen, wo man eher nach anderen Dingen sucht. Steppenwolf habe ich eingesehen, nicht nach meinem üblichen Klolektürenprinzip lesen zu können und werde den bei sich bietender Gelegenheit mal halbwegs am Stück versuchen. Sonst kommt man da nicht klar. Watchmen habe ich das erste Heft gelesen und das zweite angefangen. Bin noch nicht so ganz drin. Vielleicht sollte ich da echt den Kinofilm vorschieben? Jedenfalls ist mir das Konzept in seiner Ganzheitlichkeit noch nicht so ganz klar.

@PierrotLeFou: Was soll ich sagen? Die Auswahl widerspricht nicht meinem Eindruck von dir. :D
Das ist mit der jetzigen Stimmung etwas knifflig, was nicht heißt, daß die Vorschläge nicht andernorts noch mal Verwendung finden. Malpertuis ist in Bezug auf Kümel sicher am meisten vorzuziehen, weil ich den Film, seit er mir vor einigen Monaten in Ergänzung zu Blut an den Lippen nahegelgt wurde, auch endlich mal sehen will. Von Stoker müsste ich die wesentlichen Sachen haben, ich guck aber noch mal. Der Film ist sowieso der Kracher. Ira Levin und Dennis Wheatley sagen mir gerade noch nichts, aber das checke ich in kürze.

@Fastmachine: Cosmopolis gehört zu den wenigen Filmen, die ich von Cronenberg noch nicht gesehen habe, wobei der ja auch noch frischer ist. Es liest sich aber so ein bisschen durch, daß es ergiebiger sein könnte, erst ein paar Lesestunden einzulegen, als es hier wie gewohnt umgekehrt zu machen?

Thank you for your cooperation.  :respekt: