Das Boot

Begonnen von Papillon, 19 September 2018, 18:50:34

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Papillon

19 September 2018, 18:50:34 Letzte Bearbeitung: 18 November 2018, 00:47:04 von Papillon



Es ist 1942 und die Besatzung eines neuen U-Boots, einen Nachfolger der U96 sticht frisch in See. Doch die hoffnungsvolle Jungfernfahrt, verwandelt sich zum Horrortrip im Wasser.

Teaser

Pit Bukowski.
Julius Feldmeier.
Joachim Foerster.
Leonard Kunz.
Ben Münchow.

Andreas Prochaska als Director.
Besteht aus 8. Episoden.

Imdb

Ab 23. November auf Sky 1.

Papillon


Wolfhard-Eitelwolf

Das macht nach dem urbanen Babylon doch definitiv Lust auf Meer! :D Als historisch angehauchtes Serienformat kann ich mir die Story sehr gut vorstellen, wobei man sie sicher nicht mit dem Original vergleichen, sondern eher als Neuinterpretation ansehehen sollte. Bims gespannt  :respekt:

Moonshade

Also die 2 Zeilen IA unter den Bildern wirken so, als würde es direkt bei der Schlußszene des Films anknüpfen und eine Fortsetzung werden..
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

"Guten Tag, führen Sie Bücher über Paranoia?" - "Ja, die stehen alle hinter Ihnen!"

"3.Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things.!" (Douglas Adams)

Roughale

Zitat von: Moonshade am 25 September 2018, 10:36:57
Also die 2 Zeilen IA unter den Bildern wirken so, als würde es direkt bei der Schlußszene des Films anknüpfen und eine Fortsetzung werden..

Generische Bottexte haben das so an sich^^

esta es la mejor mota
When there is no more room for talent OK will make another UFC

Papillon


Papillon


Private Joker

25 November 2018, 23:13:10 #7 Letzte Bearbeitung: 25 November 2018, 23:56:03 von Private Joker
Seit letzten Freitag auf Sky zu sehen.

Also gut, was lernen wir ? Die Deutschen haben damals schon Texas Hold'em gespielt, die  Resistance bestand zur Hälfte aus Amis, gesprochen wird aber da wie in Frankreich generell durchweg Deutsch. An Bord der U-Boote haben wir Österreicher (kaum zu verstehen), Südafrikaner, Elsässer mit Lizenz zum Spionieren, und weil die alle mit dem Krieg gegen die Allierten nicht genug zu tun haben, wird heftig gegeneinander intrigiert und geprügelt - Kampfschweine gegen Karrieristen, Jungspunde gegen Alte. Zum Ausgleich ist die Verschlüsselung des deutschen U-Bootfunks schon 1942 geknackt (real 1943, jedenfalls mit der E4) , aber o.k, was ist schon ein Jahr ?.

Ich vermute mal, der Buchheim rotiert da mittlerweile mit der Lautstärke eines Wasserbombenangriffs in seinem Grab; nun gut, dem passte ja schon der allseits geschätzte Erstaufguss nicht, jedenfalls nicht in der Kinofassung. "Nicht die erwartete Katastrophe", urteilt zumindest ein Teil der Presse, da würde ich zustimmen, aber das ist jetzt auch kein Riesenkompliment. Für mich sind die Konzessionen ans internationale Publikum incl. Sex & Crime, Folter & Intrigen und einer gerade angesagten Schauspielerin als Nr. 1 im Cast eines U-Bootfilms einfach zu groß. Und dass die deutsche Synchro (soweit nicht auf Deutsch gedreht) da gnadenlos drüberbügelt und jedwede sprachliche Vielfalt wegvertont, muss mir auch nicht gefallen. Außer natürlich bei dem Österreicher, bei dem es echt notwendig gewesen wäre....
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

Private Joker

Nachdem mein erster Post auf drei Folgen beruhte, bin ich jetzt komplett durch - durchaus zügig, was kein schlechtes Zeichen in Sachen Unterhaltungswert ist, aber von Begeisterung bin ich nach wie vor seemeilenweit entfernt.

Tatsächlich bekommt man im Grunde zwei Serien zu sehen - die Resistance-Story an Land und die U-Boothandlung haben so gut wie keine Berührungspunkte, laufen komplett nebeneinander. Dass der "Funker-Bruder" der Landheldin da eigentlich ein Doppelagent ist, wird etwa zu keiner Zeit aufgegriffen.

Der Unterwasserteil arbeitet dann relativ lustlos die gewohnten Standards ab, ohne da dem Vorgänger in irgendeiner Form das Wasser reichen zu können. Das (filmisch) von den Amis ausgeborgte U-Boot als Kulisse ist ganz imposant und bietet einige tolle Shots, aber weder die Angriffszenen auf Überwasserschiffe noch die obligatorischen Wasserbomben-/Wassereinbruch-/Fasthüllenbruch-/Aufgrundlaufen-Szenen lasssen irgendeinen technischen oder inszenatorischen Fortschritt gegenüber dem 81er-Boot erkennen, und das ist jetzt immerhin schlanke 37 Jahre her.
Handlungsseitig ist der Part wirklich ein furchtbarer Quark, mit heftig Seifenoper und - das behaupte ich jetzt einfach mal - meilenweit von der Realität auf U-Booten entfernt, wo man mit DER Crew und ihren ständigen Hahnenkämpfen vermutlich schon 10 Meilen hinter dem Hafen abgesoffen wäre. Die Wirklichkeit mögen Buchheim/Petersen damals auch nicht komplett getroffen haben, vor allem der Buchautor hat wohl ein bisschen viel Romantik für die Kameradschaft und Bewunderung für die technische Leistung erkennen lassen, was Petersen dann etwas abgemildert hat (u.a. durch die Nazi-Figur, die Buchheim ja gar nicht gefiel - "Nazis hatten wir nicht an Bord !!" meine ich damals gelesen zu haben). Aber die neue Tonalität mit dem Intrigantenstadel und der entweder bösartigen oder unfähigen Offiziersriege passt einfach nicht, Auslandsverkäufe hin oder her. Und wenn man das schon breiter vermarkten möchte, dann sollte man auf so einen Subplot wie den um kriegsgewinnlerische Amis vielleicht verzichten (nicht dass ich das Thema nicht interessant fände, aber bitte nicht in einem deutschen U-Bootfilm).

So ist dann der Teil an Land etwas überraschend der über weite Strecken "bessere", passt halt nur nicht wirklich zum Titel. Der hier angeschlagene Tonfall hat mich ehrlich gesagt verwundert - die sonst so heldenhafte Resistance als skrupellos über die Leichen Unschuldiger gehender Psycho-Haufen mit Drogenproblemen und unbewältigten Traumata ? Der am Ende von der Heldin quasi "zu Recht" verraten und ans Messer geliefert wird ? Mit fast, aber eben doch nicht ganz bösen Nazis ?? Auch hier hat man sich, wenn man das im Ausland verkaufen will, vermutlich keinen großen Gefallen getan, vor allem die Franzosen werden nicht begeistert sein. Immerhin kommt man hier zu einen halbwegs befriedigenden und nicht allzu süßlichen Ende, während sich die U-Bootstory niveaugerecht einen äußerst dämlichen Cliffhanger leistet.

Über eine Punktewertung muss ich noch mal intensiv nachdenken - knapp 4/10 für den titelgebenden Bootteil und 6/10 für das Geschehen an Land, aber wie rechnet man das zusammen ?
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

vodkamartini

Hab bisher nur eine Folge gesehen, aber schon da stört mich etwas die Resistance-Story. Was ha das mit dem Boot zu tun? Genau, nicht viel. Damit büßt man viel an Atmosphäre und Spannung ein. Das klaustrobische und nägelkauende Element des Original wird hier aufgrund eines größeren Bogens und eines anvisiert breiteren Publikums geopfert. Mal sehen, wie das weiter geht. Alles wirkt auch irgendwie mehr gespielt und gestellt wie beim Original, das nach wie vor in dem Genre unerreicht ist.
www.vodkasreviews.de

There's a saying in England: Where there's smoke, there's fire. (James Bond, From Russia with love)

Wolfhard-Eitelwolf

Ich will in Kürze mit der Serie beginnen, aber zumindest den letzten Aspekt kann man im Jahr 2018 recht leicht erklären. Sich auf einen Handlungsstrang konzentrieren, würde einiges mehr an Talent, Sorgfalt und Arbeitszeit bei den Drehbuchschreibern und Regisseuren voraussetzen, als es heute üblich ist. Durch den zweiten Strang kann sich vor allem der Regisseur (vermutlich mit ADHS-Attest. wie heute üblich) in Sachen Atmosphäre und Komposition da viel größere Freiheiten lassen und einfach springen, wenn man sich 20 Minuten auf eine Location konzentriert hat (und den Rest dem CGI-Rechner überlassen). Da mache ich mir schon lange keine Illusionen mehr - weder im Kino, noch beim Serienformat.

Wolfhard-Eitelwolf

Wie erwartet kann man nach insgesamt 8 Folgen der ersten Staffel (inkl. Cliffhanger zur Fortsetzung) konstatieren: Technisch wie schauspielerisch sicher ambitioniert gemacht, aber für einen bleibenden Eindruck reicht es schlicht nicht. Der ständige Wechsel zwischen den beiden jeweils auf Romanen basierenden und behelfsmäßig auch zusammenhängenden Handlungssträngen lässt einfach keine intensive Atmosphäre aufkommen. Auch wirkt gerade der "Boot-Teil" so, als ob man krampfhalt alles reinquetschen wollte von ersaufenden Feinden, Luftangriffen, persönlichen Konflikten über Selbstopferreparaturen bis hin zur völlig bekloppten Meuterei und Enteraktion, was das Storyschlenkerrepertoire hergibt. Man könnte ja Generation ADHS mit 5 Minuten Besinning oder schweißtreibendem Assharren verschrecken  :doof:  :algo: Das Orginal hatte dieses Aneinanderballern (und Verschenken) von Versatzstücken zu keinem Zeitpunkt nötig, fand stets seine ruhigen Passagen, kostete intensive Momente gekonnt aus, da es damals noch eine Selbstverständlichkeit war, aus "weniger mehr zu machen" und einen Film mit Seele zu erschaffen. Heute geht das schlicht nicht mehr.

Eigentlich knappe 6 / 10 für passable Samstagnachmittagunterhaltung, aber einen Puntk Abzug gibt's (wie immer) bei deutschen Produktionen für teils an eine Unverschämtheit grenzende undeutliche Aussprache mancher Darsteller. (z. B. Folge 7 Stichwort "entkräftete Akteure"). Mag auch an der Abmischung liegen, ist auch egal. Das kotzt mich einfach nur noch an... Sowohl Darstellern wie auch Abmischer sollte man mal das Fressbrett künstlich nachjustieren, vielleicht klappt es dann wieder  :kotz:

Skys im Vergleich zur Netflix und Amazon äußerst bescheidene Bildqualität bewegt mich beinahe zu weiterem Punktabzug.


Private Joker

Seit einigen Tagen ist man mit Staffel 2 bei Sky wieder unterwegs, an Land, an Bord unter und über Wasser, und das gleich auf zwei Booten. Die sinnträchtige Pluralisierung des Titels ("Die Boote und der Rest der Welt") hat man aber nach wie vor nicht vollzogen.

Ich hatte im Vorfeld zwei Kurzkritiken gelesen, die gleich mal zu völlig entgegengesetzten Ergebnissen kamen ("Noch besser als Staffel 1" und "kommt an die erste nicht heran"). Ich biete mal Version 3: Das ist für mich die gleiche letztlich unbefriedigende Mixtur aus durchaus solider Optik und Technik mit zu viel zwielichtigen Figuren und zu lose verbundenen Handlungssträngen.

So erleben wir mindestens drei, eher dreieinhalb Handlungstränge + ein paar relativ zähe Rückblenden (Stichwort Rettungsfloß). An Bord der zwei Unterseeboote versammelt sich erneute ein fragwürdiges Panoptikum von guten und bösen Verrätern, Meutereren, Intriganten, Sadisten, bullbeißigen SS-Männern und Saboteuren. Und natürlich geht zwischen denen während der Tauchfahrten weitab aller Realiät oder Vernunft auch handlungsseitig zu wie einer Mischung aus Denver-Clan und Italo-Western. Wer von dieser Art von Depri-Figuren nicht genug bekommen kann, ist im Handlungsstrang "USA" dann bestens aufgehoben - das Land of the Free besteht für den Autor (erstaunlicherweise Ire) aus Geschäftemachern, Nazi-Symphatisanten und Rassisten. Lediglich den Teil in Frankreich hat man etwas geglättet und dabei auch gleich die eigentlich interessanteste Figur entsorgt; der Nazicop ist jetzt nur noch böse, wobei man sich einen fiesen Folterfranzosen dann doch nicht verkneifen wollte. Verbindungen dieses Handlungstrangs um die Flucht einer jüdischen Familie zum Rest muss man dabei aber erneut mit der Lupe suchen und wird sie nicht finden.

Schaustück bleiben natürlich die Bootszenen, einmal mehr dank des großen Modells durchaus solide, aber die ganz großen Höhepunkte bleiben erneut aus. Vielleicht lag es am Unwillen der Macher, vielleicht am Budget, aber immer, wenn es eigentlich interessant oder spektakulär werden könnte (Torpedotreffer, Wasserbombenabschuss) wird weggeblendet. Und ohne ein intimer Kenner des U-Bootkrieges 39-45 zu sein: Der Realitätsgrad ist weiterhin eher überschaubar. Den Angriff auf drei Korvetten gleichzeitig hätte wohl kaum ein Bootskapitän gewagt; und wenn die U-Boote dieser Zeit für eines nicht gebaut waren, dann die Jagd und den Angriff auf ein anderes U-Boot (die erste Versenkung dieser Art gab es wohl eher zufällig im Jahr 1945).

Neu an Bord ist diesmal Clemens Schick als Kapitän, der optisch und in der Anlage der Rolle Prochnow und damit unserer Vorstellung vom "perfekten KaLeun" sehr nahe kommt. Den Plot und das Verhalten, das sich die Autoren für die Figur ausgedacht haben, macht es dem Zuschauer aber doch relativ schwer, ihn als Sympahtieträger zu akzeptieren, auch wenn sein "Verrat" hier eigentlich positiv konnotiert sein soll. Generell und wie in Staffel 1 ein Problem: Die Bootszenen sind im Gegensatz zum Rest offenbar mit deutschem Originalton gedreht und prompt und besonders in den Fällen Schick / Konarske als Kommandanten viel zu vernuschelt und kaum zu verstehen. Vor allem bei Schick ist das ärgerlich - wer ihn in der von ihm selbst nachsynchronisierten Serie "Arctic Circle" gesehen hat, weiß, dass der perfekt verständlich artikulieren kann.

So bleibt das erneut ein zweifelhaftes Vergnügen im Umfeld von 5 Punkten, technisch o.k, aber zu viel von vielem, insbesondere von intriganten und miesmuscheligen Figuren in viel zu viel unverbundenen Handlungssträngen.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

DukeNukem69

Staffel 2 in 2 Tagen auf sky Q durchgezogen... :essen:

Fazit:

Noch weniger Boot als in Staffel 1, die nunmehr 3 Handlungsstränge mit zusätzlich Amerika macht das ganze leider noch schwächer als vorher, zumal das mit der schwarzen Sängerin für mich absolut uninteressant daher kam und mich dazu bewegte das ganze regelmäßig vorzuspulen!

Resistance Storyline war zumindest mMn interessanter als in der 1. Staffel, auch gerade durch die Wandlung von Wlaschiha in La Rochelle...leider lässt man den besten Charakter Von Reinhartz (Klasse Vorstellung von Clemens Schick) am Ende sterben. Kretschmann hätte man auch wesentlich mehr Screentime geben müssen ev. lebt er ja noch, habe zumindestens kein Blut am Boden gesehen nachdem er den Aschenbecher an den Kopf bekam.

Jede Menge Cliffhanger am Ende machen dann doch wenigstens etwas Lust auf die 3. Staffel, allerdings hoffentlich endlich mehr "Boot" als in den bisherigen Folgen...

4,5/10 für die 2. Staffel, mit viel Spielraum nach oben


Private Joker

Staffel 3 bringt nun etwas, was durchaus Sinn macht, wenn auch vielleicht eher in einer früheren Staffel, nämlich ein paar jungen Kadetten bei Ausbildung und erster Fahrt mit dem U-Boot zuzusehen (wobei, kriegshistorisch natürlich schon korrekt sein dürfte, dass man mangels erfahrener Seeleute irgendwann auf halbe Kinder zurückgreifen musste).

Und, um noch ein kleines Positivum unterzubringen, man hat sich diesmal immerhin die Mühe gemacht, die inzwischen produkttypisch reichlichen Handlungsstränge auch mal irgendwie zusammen zu führen, ohne gleich einen dramaturgischen Geniestreich zu generieren. Der gesamte Portugalteil ist jetzt nicht völlig uninteressant, wobei das mit dem Wolfram und dem Gold mal wieder eher ein alberener McGuffin ist. Historisch interessanter wäre die Frage gewesen, ob und ab wann Portugal seine Inseln als alliierte Luftstützpunkte zur Verfügung stellte, was den U-Boot-Krieg der Deutschen wohl massiv erschwerte.

Ändert aber alles erneut wenig daran, dass das zu viel Breite und zu wenig Tiefe ist. Seerohrtiefe, genauer gesagt. Wer einem Film über "DAS Boot" (Hervorhebung von mir) anschaut, will eben nicht deutschen Offiziersfrauen bei Kaffeekranz, Intrigenspinnnen und Fremdvögeln zusehen. Besagte Bootszenen sind einmal mehr solide gefilmt, leben aber auch schon wieder einmal mehr von der leicht durchgehenden Fantasie der Autoren (LI als Quasi-Kapitain). Insgesamt würde ich die aber als eine Prise knackiger als in der Vorstaffel einordnen (meine subjektive Meinung). Dieses Duell mit dem Engländer hatte durchaus Momente, wobei ich mich immer noch wundere, wie massiv in einer deutschen WW2-Serie negative Attribute an Engländer und Amerikaner vergeben werden (der Brite schießt die POW über den Haufen, der deutsche Edelseemann rettet sie). Aber wer sich über so was wundert, braucht auch eigentlich keine Nachrichten mehr zu sehen, wenn ehemals Friedensbewegte die Kalibergrößen und Kampfwertsteigerungen schwerer Waffen so einfach runterbeten wie ich in meiner Panzerquartettzeit.

Aber das nur sehr am Rande. Ich hätte mal mit 6/10 ganz vorsichtig eine bisherige Serienbestnote gezückt. Viel Wasser über dem Periskop ist trotzdem noch, zwecks Steigerung (oder Steigung ?).
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

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