Star Trek Discovery (2017)

Erstellt von Hitfield, 2 November 2015, 22:36:25

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Shodan

Ich sehe es ganz und gar nicht so negativ wie du @Private Joker.
Die Effekte sind erste Sahne. Die Story gefällt mir sehr gut. Die Figuren sind sympathisch. Ich habe nix zu meckern. Ich bin Die-Hard-TNG  und DS9-Fan. Und wenn ich da an manche Albernheiten und Ungereimtheiten denke, dann seh ich bei Discovery erst Recht drüber hinweg.

Peter2013

Zitat von: Shodan nach 13 Februar 2019, 20:23:45
Ich sehe es ganz und gar nicht so negativ wie du @Private Joker.
Die Effekte sind erste Sahne. Die Story gefällt mir sehr gut. Die Figuren sind sympathisch...


Die Serie polarisiert offensichtlich und zeigt mal wieder, wie verschieden die Geschmäcker sind.
Die Effekte sind schön bunt und technisch auf dem Stand, den man zur Zeit voraussetzen darf.
Die Story... achja die Story. Eigentlich gibt es gar keine Story. Alles nur Versatzstücke mit hanebüchenen Ideen. Ich sage nur Pilzgeflecht im Weltall und Sporenantrieb für den Null-Transport. :doof: :viney:
Von den Personen ist mir keine einzige sympathisch. Burnham läuft die ganze Zeit steif herum, als hätte sie ein Stock im A..., Saru sieht aus wie eine offene Wunde ( :kotz: ), die fette Tilly nervt ohne Ende, die Klingonen sind abstoßend hässlich und deren Sprache verursacht Ohrenkrebs.... Ich könnte ewig so weitermachen. :icon_mrgreen:

Private Joker

Es wird auch eine dritte Staffel geben, außerdem darf sich ein weiterer Co-Showrunner an dem Projekt versuchen [ironie]:pidu:. :pidu: :pidu:[/ironie]

https://www.serienjunkies.de/news/star-trek-discovery-staffel-94982.html

Na gut, ich muss es ja nicht unbedingt ansehen, aber die Hoffnung auf ein paar gescheite Soloepisoden stirbt irgendwie zuletzt, wenn die schon keinen vernünftigen Langzeit-Arc mehr hinbekommen. Wobei dieser Mini-Zyklus um Saru für mich schon ein heftiger Tiefpunkt war, wenn Pike die oberste Direktive mal eben nicht nur glatt missachtet, sondern förmlich in ihr Gegenteil verkehrt, um seinem XO und dessen Kumpels zu helfen.



"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

tenderman

Für mich stellt sich nach wie vor die Frage, ob ich der Serie eine Chance geben soll. Habe bis inkl. Voyager alles gesehen. Kritikpunkte á la "bei den alten Serien war auch viel Schrott dabei" kann ich nicht gelten lassen, da die Qualität sich sowahl an den alten ST-Serien also auch mit aktuellen Sachen messen muss, und da gibt es halt en Menge brauchbarer Alternativen.
Blöderweise kommt bei mir auch noch der Woman Acceptance Factor dazu  :icon_rolleyes:
"Aspirin gab´s nicht, da hab ich dir Zigaretten mitgebracht" (Homer Simpson)

Private Joker

20 April 2019, 01:50:39 #64 Letzte Bearbeitung: 24 April 2019, 23:03:04 von Private Joker
Seit dieser Woche also auch schon durch, sogar ohne Halbzeitpause.

Tja, was soll ich dazu sagen ? Alles vergeben und vergessen, weil die Schluss-(doppel)episode optisch und tricktechnisch so ziemlich das Spektakulärste war, was Star Trek oder SF generell je auf den kleinen Bildschirm gebracht haben?? Im Vergleich zur großen Raumschlacht von Ep 14 sehen sogar die meisten ST-Kinofilme (außer vielleicht der Letzte) ziemlich alt aus.

Das kann aber alles nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch S2 inhaltlich und storytechnisch nur ganz kalter Kaffee war, dem man zur Tarnung ein frisches Sahnehäubchen verpasst hatte. Um nur mal die gröbsten Klopse herauszupicken, Auswahl ist genug, und da müssen wir gar nicht erst über endloses Technogebabbel reden und die beliebten Arsepulls aus Voyager-Zeiten (also die aus dem Hintern gezogenen Technoproblemlöser). Oder ganz konkret: Da wird episodenlang mit großem emotionalen Aufwand nach Spock gesucht, und nachdem er gefunden wurde, steht der die meiste Zeit nur blöd in der Ecke herum. Und Stichwort "emotional"- das war auch so ein Kapitel für sich; ständig wird da versucht, große Gefühle zu erzeugen für Dinge, die es schlicht nicht verdient haben. Sarus "Tod", die minutenlange Trauerfeier für ein Crewmitglied, der/die vorher allenfalls Edelstatist war, Burnham mit Verwandtschaft, Burnham unter selbstgewählter Folter (mein negativer Höhepunkt der Staffel), ihre ständigen Tränenausbrüche (die Green überdies genauso ständig über die Grenze ihrer Schauspielfähigkeiten bringen), ich könnte endlos fortfahren.

Bezüglich des Storyarc hat man immerhin in letzter Sekunde irgendwie noch die Kurve bekommen, viel Sinn macht das zwar alles nicht, aber zumindest war es nicht "TCW/Future Guy Reloaded" mitsamt Bruchlandung im Nirgendwo. Die Vorstellung, dass hinter alledem Mama Burnham steckt, war aber wohl selbst den Autoren zu schwachsinnig. Und wenn wir noch ein paar positive Dinge zusammensuchen: Tig Notaro als Jett Reno und Mount als Pike waren echte Lichtblicke, und obwohl ich den Spock V3 nicht besonders gelungen fand, hier mal ein Lob an die deutsche Fassung: Seine Synchronstimme war wirklich gut gewählt, das klang tatsächlich ein bisschen wie der junge Nimoy (bezogen auf die erste deutsche Stimme).

Hört sich jetzt alles etwas versöhnlicher an als ich selbst dachte - wirklich komplett böse sein kann ich ST in gleich welcher Form immer noch nicht. Und habe ich schon erwähnt, dass die letzte Episode der Hammer ....?

Edit: Wer keine Angst vor massiven Spoilern hat - der ansonsten eher bei Techies als bei Trekkies bekannte Heise-Verlag fasst noch mal sehr treffend zusammen, unter welchen (nicht nur, aber vor allem) Logiklöchern das alles gelitten hat
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Star-Trek-Discovery-In-der-2-Staffel-den-Plot-versemmelt-4406251.html
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)