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Lanterns (DC-Serie)

Begonnen von StS, 25 Juli 2026, 10:24:11

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StS


No evil shall escape their sight. 

Lanterns follows new recruit John Stewart and Lantern legend Hal Jordan, two intergalactic cops drawn into a dark, Earth-based mystery as they investigate a murder in the American heartland.

Lanterns arrives August 16 on HBO Max.
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Private Joker

Solider "character-driven" Auftakt mit überraschend sparsamer Action - ein bisschen Western, etwas Krimi, eher wenig DC. Aber klar, spätestens der Abspann verrät es: das ist in Stil und Inhalt mindestens 80% Lindelof, um den überschaubaren Rest mögen sich Gunn & Co streiten. Und allein mit dem
Spoiler: zeige
Zeitsprung und dem "toten" Jordan am Ende
garantiert man das dranbleiben.

Ist aber nicht der einzige Grund, warum ich da schon nach der ersten Folge was zu sage - hat das noch jemand gesehen, vielleicht über HBO direkt (bei mir via Amazon)?. Hatte da die ganze Zeit deutsche Untertitel (unter der deutschen Fassung!) im Bild, nicht abschaltbar, auch nicht wie schon mal gehabt durch "einmal an, einmal aus". Einziger Workarround bei mir: die Dinger möglichst klein machen und dann das Bild minimal zoomen. Mistladen....
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

Private Joker

Und vorbei, wobei die Anzeichen für eine S2 stark sind - HBO ist mit den Abrufzahlen wohl durchweg zufrieden.

Für mich zwiespältig, wie fast alles wo "Lindelof" drauf steht. Die Folge mittendrin mit dem vorweggenommenen Showdown (also quasi "Finale 2016") hat Wucht und Power, wie man sie selten im aktuellen (nicht nur) Superhelden-TV zu sehen bekommt. Im Gegenzug muss man mit Damons heißgeliebten drölfzig Zeitebenen leben, was hier zwar partiell Sinn ergibt, trotzdem anstrengend bleibt. Und gerade weil der Handlungsstrang "2016" der interessanteste ist, hat man da auch irgendwie das Gefühl "Spielabbruch in der 85. Minute", irgendwas "fehlt" da. Und ja, auch wenn mir völlig klar ist, dass die "Manhunter" nur die Möhre sind, die uns Zuschauer-Eseln vor die Nase gehalten wird, weil das uns als SF/Superheldenserie verkauft wird: Etwas mehr hätte man schon gerne über die erfahren.

Da war vieles interessant, zT packend, auch die Typen stimmten (und mit aller Vorsicht: Auch wenn "man" uns sehr gerne Stewart als Identifikationsfigur unterjubeln möchte, ich bin - nennt mich old white man - doch eher "Team Jordan". Aber die zwei Kurzauftritte von Pisspott-Gardner sind natürlich auch nicht verkehrt. Umgekehrt tauchen aber auch eine Menge Leute und Figuren auf, die relativ wenig zur Handlung beiträgen (Wächter, Sinestro) und daher eher Teaser-Futter für eine zweite Staffel sind, oder eben zu fix aus der Story verschwinden wie Dilahunt.

War insgeamt halt eher was für Leute, die ihre DC oder Marvel gerne mit einer großen Portion True Detective serviert bekommen und auf cgi-gestützt einstürzende Altbauten eher verzichten können. Also tendenziell durchaus für mich - auch wenn das allerletzte Quentchen Begeisterung über alle Folgen hinweg sich dann doch nicht eingestellt hat: 7/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

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