Scanner gesucht - und gefunden: Epson V550

Erstellt von -----, 31 Dezember 2016, 17:53:44

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31 Dezember 2016, 17:53:44 Letzte Bearbeitung: 12 Februar 2017, 02:35:29 von krakrax
Ich suche dringend einen Flachbett-Scanner mit CCD-Sensor, der zudem Flächen gleichmäßig darstellen kann und der scharfkantige Hell/Dunkel-Übergänge ohne zu Verschmieren darstellen kann. Farbgetreue Wiedergabe sollte einigermaßen gegeben sein.

Es sollte kein Drucker/Scanner-Kombigerät sein - gerne im Format DIN-A3, ich wäre aber auch mit DIN-A4 zufrieden. Es muß kein Billig-Gerät sein - Qualität darf ihren Preis haben.

Vielleicht kann mir jemand ein Angebot von Neuware empfehlen, womit er selbst bereits Erfahrung gesammelt hat - vorzugsweise ein Angebot bei amazon oder Media-Markt.

Über Unterstützung würde ich mich sehr freuen, denn bisher bin ich nicht weit gekommen. Meine zwei derzeitigen Geräte bilden qualitativ ungenügend ab und erfordern einen hohen Aufwand an Nachbearbeitung - in manchen Fällen sind deren Fehler gar derart, daß es unmöglich ist, sie zu korrigieren.

Akayuki

Hallo,

also ich bin mit meinem Epson WF-7610 Multifunktionsgerät sehr zufrieden. Hier mal ein Beispiel für die Scanqualität: http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=238996&vid=417792

Ich hatte bisher zwar noch kein Gerät mit CCD-Sensor aber da ich von meinem Scanner wirklich sehr überzeugt bin, würde ich einfach mal die Marke Epson empfehlen. Die bieten übrigens auch haufenweise Scanner mit CCD-Sensor an.  ;)
Original Zitat: "Ey Leute, Hard Boiled ist besser als Sex! Da hast du zwei Stunden pure Äckschen!"


RoboLuster

Mein Scanner hat ein Loch in der Stirn, damit er besser scannen kann.
https://youtu.be/RPQOMyyg9b8
"Shoot first, think never!" - Ash

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Der Epson WF-7610 hat einen CIS(-Sensor), bei dem die Vorlage möglichst plan aufliegen muß. Das ist problematisch, wenn ich VHS- oder Super8-Hüllen scannen möchte, die etwas wellig sind. Dann ist der Einleger selbst nämlich 2-3mm vom Vorlagenglas entfernt und damit wird das Ergebnis unscharf, weil der CIS keine Tiefenschärfe besitzt. CCD dagegen steckt sogar 5mm locker weg und bildet dies noch scharf ab.

Bei dir, Akayuki, stellt sich das Problem nicht, weil du viele Einleger einliest, und diese liegen plan auf. Unter anderem auch daher sind deine Ergebnisse vorbildlich.  :respekt:

RoboLuster, du Scherzkeks. Spam hier nicht rum! :D

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Nachdem ich inzwischen auch über private Mitteilungen von guten Ergebnissen mit Epson-Kombi-Geräten erfahren habe, nehme ich von Epson die Flachbettscanner V500 und V600 in die engere Auswahl, die beide einen CCD-Sensor haben. Momentan haben sie zwar bei Amazon eine Lieferfrist, d.h. sie sind nicht sofort lieferbar, aber dann gedulde ich mich eben noch ein wenig. :andy:

Akayuki

Es freut mich das ich dir bei der Suche nach dem richtigen Gerät ein wenig weiterhelfen konnte. Kannst ja gerne ein paar Links zu den Scanergebnissen hier posten. :animerespekt:
Original Zitat: "Ey Leute, Hard Boiled ist besser als Sex! Da hast du zwei Stunden pure Äckschen!"


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Jawoll, mach ich. Bis dahin können wir uns ja zu zweit gedulden.  :andy: :andy:

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Überraschend ist der 500er plötzlich lieferbar. Und gekauft. Was bin ich jetzt gespannt.

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Na klasse! Am Kauftag stand bei Amazon: noch 4 Stück vorrätig, sofort lieferbar. Jetzt steht in der Sendungsverfolgung: Zustellung Montag (also 9 Tage nach dem Kauf)  :anime:

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12 Februar 2017, 02:30:40 #9 Letzte Bearbeitung: 12 Februar 2017, 02:35:45 von krakrax
Amazon hat nun doch noch vor dem Wochenende geliefert. Und statt des V500 den V550.  :00000109:  Na, wird wohl nicht schlechter sein. ;)
Ausgepackt und brav den Treiber von CD installiert vor Anschluß des Gerätes. Und siehe da - läuft!
Für ersten Scan keine Einstellmöglichkeiten gefunden. Egal. Gescannt und ob des Ergebnisses mächtig erstaunt gewesen - wirklich sehr gutes Ergebnis. Nach ausgiebiger, akribischer Untersuchung des Bildes kamen jedoch Vermutungen hoch, daß der Kontrast etwas zu hoch sein muß und das Bild etwas überschärft ist.
Also Datei mit Bedienungsanleitung gesucht - und auch gefunden. Leider nicht öffnen können.  :thinking:
Egal. Mit Bedienungsprogramm EpsonScan weiterprobiert und entdeckt, daß es vier Nutzer-Modi gibt. Der voreingestellte ist der Auto-Modus. Es gibt noch Standard- und Büro-, aber der wichtigste ist der Experten-Modus. Er ist nämlich derjenige, mit dem sich nicht nur enorm viele Einstellungen vornehmen lassen, sondern vor allem sämtliche Automatismen abschalten lassen, wie z.B. Entrasterung, Staubentfernung, Schärfung, Helligkeitsregelung usw. Die Einstellmöglichkeiten sind so vielfältig, daß sie manchem Bildbearbeitungsprogramm Konkurrenz machen. Für viele Einstellungen sind Hilfsmenüs mit Erklärungen vorhanden, für andere dagegen nicht.

Nach einigem Probieren hat sich für mich herausgestellt, das es das Beste ist, alles auf null zu stellen und die Vorlage unverändert einzulesen. Die Helligkeitsanpassung führe ich mit besseren Ergebnissen anschließend im Bildbearbeitungsprogramm durch. Weitere Veränderungen nehme ich generell nicht vor, nur im Einzelfall bei schlechter oder beschädigter Vorlage restauriere ich nach Bedarf.

Im Nachhinein habe ich entdeckt, daß für die Bedienungsanleitung auf dem Desktop ein anwählbares Symbol eingerichtet worden ist. Es war nur nicht ohne Weiteres sichtbar, da es von einer anderen, dauerhaften Anwendung verdeckt war.

Das Gerät ist nun ein deutlicher Fortschritt gegenüber meinen zwei vorigen Geräten:
- dunkle Flächen sind gleichmäßig dunkel über den gesamten Bereich.
- helle Flächen sind gleichmäßig und haben sehr feine Übergänge bei Helligkeitsunterschieden.
- scharfkantige Hell/Dunkel-Übergänge werden korrekt dargestellt, ohne zu Verwischen (z.B. EAN-Feld).
- Farben sind um einiges näher am Original, wenn auch nicht perfekt.
- geometrische Verzerrungen (Dehnung/Stauchung) sind nur sehr gering (prüfen läßt sich dies, indem eine Vorlage ein zweites Mal, aber um 90° gedreht eingelesen wird und danach beide Bilder im Bildbearbeitungsprogramm übereinander gelegt werden).
- mit dem CCD-Sensor ist eine Tiefenschärfe gewährleistet, die z.B. beim Ablichten einer Videokassette auch das Band und die Spulen im Inneren scharf abbildet, und die selbstverständlich auch bei welligen Bildern eine überall gleiche Schärfe erzielt.

Hier kann man Beispiele anschauen, welche ich mit dem V550 erstellt habe:
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=682&vid=418716
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=12835&vid=418925
http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=3535&vid=415896

Akayuki

Die Bilder sprechen schon für sich. Sieht wirklich klasse aus. Dann auch weiterhin viel Spaß beim Scannen.  :animerespekt:
Original Zitat: "Ey Leute, Hard Boiled ist besser als Sex! Da hast du zwei Stunden pure Äckschen!"


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15 Februar 2017, 12:30:13 #11 Letzte Bearbeitung: 23 April 2017, 12:41:48 von krakrax
Danke für die Blumen.

Nach meiner Beschreibung der Bildqualität möchte ich nun die Benutzerfreundlichkeit erwähnen. Gleich vorab sei gewarnt, komfortabel ist das Bedienungsprogramm EpsonScan nicht. Nach zwei Versuchen, mit dem EpsonScan direkt zu arbeiten, bin ich dazu übergegangen, zuvor IrfanView zu öffnen und von dort aus auf EpsonScan zuzugreifen. Das spart einiges an Nerven. Das große Problem des Programmes ist nämlich, daß es sich nichts merkt - nicht den Speicherort und des Weiteren auch keinerlei Einstellungen der Bildbearbeitung. Nicht nur, daß man bei jedem neuen Bild sämtliche Einstellungen erneut vornehmen muß, auch während man ein Bild bearbeitet, vergißt das Programm alles, sobald man den Rahmen zur Vorschaueingrenzung aufruft.
Was man dagegen speichern kann ist eine Auftragsart. In einer solchen kann man alle möglichen Einstellungen speichern. Diese kann man zu jeder Zeit mit einem Knopfdruck aufrufen. Aber auch sie gehen wiederum verloren bei Öffnung eines Vorschaurahmens. Also muß man umgekehrt verfahren, nämlich zuerst alle Vorlagenpositionierungen vollenden, zu denen Rahmen benötigt werden, dann die Auftragsart anwählen, und jetzt ausschließlich den vorhandenen Rahmen verändern, keinen neuen öffnen. Nun kann man mit den persönlich eingestellten Werten scannen. :icon_rolleyes:

phant

28 Oktober 2017, 18:19:36 #12 Letzte Bearbeitung: 28 Oktober 2017, 18:21:08 von phant
Hallo,

ich suche einen DIN A2 Scanner um endlich mal meine LD-Cover hier hochzuladen  :icon_razz:. Leider finde ich überhaupt nichts im Netz, außer vielleicht ausgemusterte gewerbliche Geräte  :00000109: Gibt's da garnichts für Privatanwender  :unknown: ...

Eine andere Frage dreht sich um das "Abschneiden von Covern" beim Scannen  :bawling: ... Wenn ich an die linke Leiste von meinem Allerweltsscanner ein z.B. DVD Cover bündig anlege, fehlt nachher ein kleines Stück  :shock:, lege ich das Cover frei auf das Scannerglas, habe ich das Problem, daß der Scan nachher oft nicht ganz gerade ist  :bawling:, gibt es da irgendwie einen Trick bei  :icon_confused:, besonderer Scanner, besonderes Programm  :unknown:

Besten Dank für Eure Antworten  :respekt: :exclaim:
"Müßiggang ist des Teufels Werkbank."

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Das Abschneiden beim Bündig-Anlegen geschieht meines Wissens nach bei jedem Scanner und auch bei jedem Kopierer.

phant

Gibt es nicht vielleicht ein Programm/Scanner, das/der sich auf eine "Schieflage" des Dokuments sozusagen einstellt  :00000109:, der also schaut, welcher Teil des Glases ist belegt, scannt nur diesen Bereich und rückt dann gerade  :thinking: ... ich hatte mal "Paint" auf meinem PC, das war absolut genial für Kamera-Aufnahmen, das hat automatisch in sekundenschnelle "gerade ausgerichtet", Scanner hatte ich damals noch nicht, aber für Cover über Kamera aufgenommen war das phantastisch  :hurra:
"Müßiggang ist des Teufels Werkbank."

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Von nachträglichem Geraderücken bzw. Drehen im Bildprogramm rate ich ab, denn dadurch verringert sich die Bildschärfe.
Ich persönlich erstelle einen Vorschauscan und drehe dann die Vorlage dementsprechend, bis die anschließende Vorschau gerade ist.

phant

Klappt das denn °-genau  :icon_eek: :question:
"Müßiggang ist des Teufels Werkbank."

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Das hängt davon ab, wieviel Mühe du dir gibst. Es ist echte Handarbeit.


phant

28 Oktober 2017, 21:46:12 #18 Letzte Bearbeitung: 28 Oktober 2017, 22:32:52 von phant
... naja, mit dem gerade auf das Glas legen ohne die Anlegekante zu benutzen ist auch echt nervig  :angry:, wenn das so starr wäre wie ein LD-Cover, ginge das besser, aber für die gibt's ja wieder keinen passenden Scanner  :viney: ... es ist alles so furchtbar ...  :bawling: ... ich mach mir ein Bier auf ...  :algo:
"Müßiggang ist des Teufels Werkbank."

phant

1 November 2017, 17:34:39 #19 Letzte Bearbeitung: 1 November 2017, 18:20:14 von phant
Zitat von: phant link=topic=206209.msg1205261#msg1http://www.gemeinschaftsforum.com/forum/Smileys/default/icon_redface.gif205261 date=1509210925
Gibt es nicht vielleicht ein Programm/Scanner, das/der sich auf eine "Schieflage" des Dokuments sozusagen einstellt  :00000109:, der also schaut, welcher Teil des Glases ist belegt, scannt nur diesen Bereich und rückt dann gerade  :thinking: ... ich hatte mal "Paint" auf meinem PC, das war absolut genial für Kamera-Aufnahmen, das hat automatisch in sekundenschnelle "gerade ausgerichtet", Scanner hatte ich damals noch nicht, aber für Cover über Kamera aufgenommen war das phantastisch  :hurra:


... hab mich vertan, das war nicht "Paint", sondern "Photo-Gallery" von Microsoft (gratis zum Download), das war eigentlich super für Kameraaufnahmen, da gab es eine automatische "Bildverbesserung" und "Bildausrichtung" (die war genial, funktionierte in 99,99% der Fälle immer genau richtig), damit kam sogar ich zurecht  ;) ... hab damals mit dem allerersten i-Phone photographiert, das hatte nur eine 2 Megapixel Kamera, hier mal mein allererstes ofdb.de-Cover  :tuete:

https://ssl.ofdb.de/view.php?page=fassung&fid=1884&vid=85857

Bald muß ich wieder zu Kamera-Zeiten zurückkehren, da es keine DIN A2 Scanner für Privatleute gibt  :bawling: ...
"Müßiggang ist des Teufels Werkbank."

Darkling Nocturnal

Da will ich doch gerade mal was einwerfen:

Wenn die Smartphone-Kamera halbwegs vernünftig ist (was heutzutage ja nicht schwer ist) kann ich Quick PDF Scan empfehlen. Habe das auch schon früher auf der Arbeit genutzt, um z.B. große Pläne zu digitalisieren. Der Raum sollte halt gut beleuchtet sein (bzw. das zu scannende Dokument gut ausgeleuchtet). Aus der PDF kann man dann ja wieder ein Bild machen.

phant

Danke für den Tip, also ich habe festgestellt, die besten Ergebnisse mit Kamera erzielt man draußen bei Tageslicht, außer man hat vielleicht einen optimal ausgeleuchteten Raum, unser Balkon ist ganz gut dafür geeignet  :love:, ja, aktuelle Smartphones haben alle gute Kameras, ich hab hier noch das erste iPhone ...  :suicide:
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