Marrowbone (mit Anya Taylor-Joy)

Erstellt von StS, 19 April 2017, 19:53:26

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StS



Sergio G. Sanchez may be making his directorial debut with Marrowbone, but it's certainly not his first foray into the horror world. Sanchez wrote the 2007 film The Orphanage, which is for my money one of the best horror movies released in the last 10 years. Needless to say, the pairing of Sanchez and budding horror icon Anya Taylor-Joy is enough to grab my interest.

The psychological thriller, written and directed by Sanchez, will release in Spain on October 27, 2017. The US release date hasn't yet been announced, but you can get your first look below!

In the film... A young man and his four younger siblings, who have kept secret the death of their beloved mother in order to remain together, are plagued by a sinister presence in the sprawling manor in which they live.

Mia Goth, George Mackay and Charlie Heaton co-star.

J.A. Bayona (The Orphanage, Jurassic World 2) executive produced.


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"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Moonshade

Sieht ein wenig spröde aus, aber das kann beim "first look" noch täuschen. Generell sonst eigentlich mein Ding.

Dass Anja Taylor-Joy jetzt in jeden zweiten Grusler gesteckt wird, wird hoffentlich nicht zur Karrierebremse.
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

"Guten Tag, führen Sie Bücher über Paranoia?" - "Ja, die stehen alle hinter Ihnen!"

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Private Joker

Die Formel 1 hat neben "Softreifen" mittlerweile "Supersoft" "Ultrasoft" und "Hypersoft"; will man das auf Gruselfilme übertragen, findet sich hier dann wohl das Beispiel für einem (mindestens) Ultrasoft-Horrorfilm. Wer also wie hier vor einiger Zeit mal im Forum einen Grusler sucht, der auch mit 12-14jährigen geht - zuschlagen, auch wenn es die FSK mal wieder anders sieht (ich hätte "Cold Skin" ab 16 und den hier ab 12 freigegeben, aber mich fragt ja keiner).

Ansehen mit dem Nachwuchs auch deshalb, weil das eine echt schön erzählte Geschichte ist, solide gefilmt, mit Gefühl, klar verteilten Gut-/Böse-Rollen, soliden Jungschauspielern (insbesondere die schon erwähnte Taylor-Joy), ohne Jumpscares, aber mit wohldosierten kleinen Schreckeffekten. Dass da im Endeffekt kein übernatürlicher Horror dahinter steckt, ahnt man relativ früh, überrascht wird man trotzdem noch mindestens einmal. Der - fast - finale Twist, den der Film anbietet, ist jetzt nicht ultraneu und könnte, rückwärts betrachtet, auch einige Szenen (zB die, in der die Geschwister den Weg des Bruders auf der Karte nachverfolgen) in die Nähe filmischen Betruges rücken, aber das ist nur Randgemecker. Auch die Schlussszene trifft definitiv den richtigen Tonfall.

Insgesamt solide 7/10
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)