Ghostbusters 3 (von Jason Reitman)

Erstellt von Mr. Blonde, 16 Januar 2019, 19:24:15

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Mr. Blonde

2 April 2019, 19:07:25 #30 Letzte Bearbeitung: 2 April 2019, 19:29:32 von Mr. Blonde
Zitat von: Helbo nach  2 April 2019, 13:33:20Natürlich musste man auch damals aufs Geld schauen - aber da war noch der Wille erkennbar, Kunst zu erschaffen, originell zu sein.

Heute fehlt dieser Faktor, was bleibt ist Berechnung.

Warte doch erstmal den ersten, echten Trailer ab, bevor du solch allgemeingültigen Kram schreibst. Mal ganz davon abgesehen, dass der erste kurze Teaser bereits Wille und Liebe zum Quellmaterial beweist.

Wenn ich mir nun schon wieder das Geheule viele Fans anschaue, dass man nun auch junge Schauspieler besetzt, kriege ich schon wieder Herpes. Anscheinend ist ein beträchtlicher Teil der Fanbase wohl doch superpeinlich und niemals zufrieden zu stellen.


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Mr. Blonde

3 April 2019, 01:39:17 #31 Letzte Bearbeitung: 3 April 2019, 01:41:09 von Mr. Blonde
Sorry. Finn Wolfhard kennen nicht nur die jungen Leuten. "Stranger Things" ist schließlich auch für ältere Hasen, die durch die Serie nostalgische Erinnerungen verbinden. Würde sogar sagen, dass die Serie in erster Linie für dieses Publikum gedacht ist und in zweiter Instanz für Kiddies. Die unzähligen Zitate, aus denen ST besteht, sind für junge Leute doch kaum zu erfassen. Genau darum verstehe ich die Besetzung von Wolfhard auch nicht als böse Berechnung, aber als zielgruppenorientierten Fanservice. Für mich als Fan von "Ghostbusters" und "Stranger Things" also sehr spannend.

Es geht nunmal auch darum, das Vermächtnis der Reihe zu retten und das schafft man nicht, in dem man sich komplett an allem Alten festhält. Das, was auf dem Papier steht, scheint mir ein guter Spagat zu sein.


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McClane

Schon "Ghostbusters" hatte 1984 zwei Cast-Mitglieder der sehr populären Comedy-Show "Saturday Night Live" in den Hauptrollen, mit Ramis einen früheren Autor der Show noch dazu als weiteren Hauptakteur. Natürlich gibt es manchmal fragwürdige Besetzungscoups (ich denke da etwa die Vergabe von Sprecherrollen in Animationsfilmen an kurzlebige B- und C-Promis anstatt an gelernte Schauspieler oder Sprecher, wobei das ja vor allem ein deutsches Unding ist), aber Publicity ist immer Teil eines Filmprojekts, gerade im kommerziellen Mainstreamkino. Deshalb besetzt man Hauptrollen ja oft mit Stars und nicht mit Kuno Schaluppke vom Laientheater nebenan. Wobei auch andere Filmformen das ja durchaus nutzen: Wie oft liest man von diesem oder jenem Indie-Film, der Star ABC für keine oder kleine Gage gewohnen hat, weil er oder sie ja so von dem Projekt überzeugt/von dem Drehbuch angetan/whatever war, was natürlich auch gern öffentlich gemacht wird.
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"testosteronservile Actionfans mit einfachen Plotbedürfnissen, aber benzingeschwängerten Riesenklöten"
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