the Silence (Tucci, Shipka, Otto / Netflix)

Erstellt von StS, 29 März 2019, 19:03:28

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StS

29 März 2019, 19:03:28 Letzte Bearbeitung: 29 März 2019, 22:30:00 von StS


"When the world is under attack from terrifying creatures who hunt their human prey by sound, 16-year old Ally Andrews (Shipka), who lost her hearing at 13, and her family seeks refuge in a remote haven. But they discover a sinister cult who are eager to exploit Ally's heightened senses."

Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=9Z5HQgJkfwQ

Von John Leonetti ("Annabelle"/"Wish Upon"). Ab 10. April auf Netflix.
Vom Regisseur erwarte ich keinen Bringer / "Bird Box" und "A Quiet Place" lassen grüßen.
Dank Tucci, Shipka, Netflix und meinem Faible fürs Genre wird der aber mal geschaut...
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Private Joker

In den USA ein Netflixer, hierzulande wurde/wird der wohl regulär (Kino/DV) gestartet.

Bin ja auch kein Riesenfan der von StS erwähnten Ideengeberfilme, aber rückblickend sind die beide echt Gold gegen den hier. Das beginnt schon mit der Prämisse, die mehr noch als in AQP schicht unplausibel ist. Wo bitte sollen zahlenmäßig so viele von den Viechern herkommen, um die kompletten USA zu überrennen (oder "überfliegen") ? Wie kann eine Spezies, die dämlich genug ist, sich einfach mal so in einen Häcksler zu stürzen, weil der Lärm macht, die Supermacht USA ernsthaft lahmlegen ? Und natürlich lässt die Apocalypse gerade so viel Technik funktionsfähig übrig, damit Töchterlein mit dem Boyfriend facetimen kann.

Aber auch eine Ebene tiefer funktioniert wenig. Die Sonderfähigkeit der Tochter ist zu nix nutze, die Visualisierung der Katastrophe ist dürftig, die Tonmischung grottig (ein Teil der Flüsterszenen ist untertitelt, aber nicht alle; so spielt man ständig am Tonregler, um nicht beim nächsten Gewitter aus dem Sessel gepustet zu werden.). Ob und wann die Viecher was hören und angreifen, ist allein vom Willen des Drehbuchautors abhängig; der unspektakuläre finale Fight zB - selbst unter der Prämisse, dass die eine Seite da keine Schreie ausstoßen kann, hätte doch locker ein ganzes Geschwader von den Viechern anlocken müssen.

Ein paar wenige gute Ideen (die akustische Selbstmordattentäterin), aber selbst die basiert nur darauf, dass unsere "Helden" sich einmal mehr komplett dämlich verhalten. Und bei der Schlusszene kam mir dann fast der filmbegleitende Snack wieder hoch.

Ganz schrecklicher Film. 3/10
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)