Outside the Wire (Sci-Fi-Action mit Anthony Mackie / Netflix)

Begonnen von StS, 14 Dezember 2020, 20:27:54

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StS


Von Mikael Hafstrom. Auf Netflix ab January 15, 2021.

Set in the very near future, a disgraced drone pilot (Idris) is sent into a deadly militarized zone where he finds himself working for an android officer (Mackie) and is tasked to help locate a doomsday device before the insurgents do.
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Wolfhard-Eitelwolf

Netflix wieder mit seinen seltsam-typischen Weder-Fisch-noch-Fleisch-Konzepten. Zweifellos sieht das alles wieder vor allem dank CGI-Overkill recht hochwertig und kurzweilig aus - aber wirklich Neues gibt's wieder mal nicht zu sehen. Wirkt eher wie ein Fließbandprodukt, über das übermorgen niemand mehr redet... aber vielleicht ist das ja auch exakt die Intention hinter dieser Art Film?

StS

"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Private Joker

Das wäre jetzt vielleicht eine halbe Nummer zu hoch gehängt, den "vielschichtig" zu nennen, aber ich war doch überrascht, dass der mit ein paar interessanten Ideen zum Thema "Kollateralschäden" und originellen Dialogen ("das klingt jetzt etwas robozistisch") um die Ecke kommt.

Aber klar, im Kern ist das Netflixens Kinoersatzprogramm für den kleinen bis mittelgroßen Actionhunger. Und auf der Ebene hat der für mich mal wieder funktioniert, gebe ich ja offen zu. Kein Action- oder CGI-Feuerwerk, aber wenn er mal ins Rollen kommt - speziell "Leo" alias Mackie in seinen Solokampfszenen, dann rockt der doch ganz gut. Auch die Action-Szenen mit den Kampfrobotern funktionieren - keine Ahnung, wie die getrickst wurden (CGI/Modelle/Stuntmen im Kostüm), aber es sieht schon recht manierlich aus. Und die Ostblockkulisse passt thematisch diesmal auch, ja wirklich.

Wer Störfaktoren sucht: Aus Mackies Rolle und seinen Motiven, sowohl in toto als auch in Details (warum etwa den jungen Lt. da mitnehmen ?), wurde ich nicht ganz schlau, und das jetzt einfach mit "ist so gewollt" zu erklären, ist mir etwas kurz gesprungen. Der von ihm verfolgte Plan macht so fucking wenig Sinn, dass es auch nach der letzten Szene des Films ein bisschen weh tut, aber dem reinen Spaß an der Sache tut das keinen Abbruch. Nur die anfangs erwähnte Vielschichtigkeit, die hat sich damit am Ende dann doch erledigt.

Solide 7/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

StS

Zitat von: Private Joker am 25 Januar 2021, 00:45:33Auch die Action-Szenen mit den Kampfrobotern funktionieren - keine Ahnung, wie die getrickst wurden (CGI/Modelle/Stuntmen im Kostüm), aber es sieht schon recht manierlich aus.

Bei "Monsters of Man"* sehen die Roboter auch ziemlich gut aus - und das bei einem Budget von nur 1,6 Millionen.
Da waren es CGIs (mit Motion Capturing zuvor) sowie ein "Man in a Suit" bei bestimmten Szenen.
Man kann also schon für vergleichsweise wenig Geld Gutes abliefern, wenn man sich Mühe gibt.  :happy3:

*Da wir zu dem erwähnten Film keinen eigenen Thread haben - hier einfach mal ein Link zu meiner Besprechung des Action-Streifens:
https://www.actionfreunde.de/monsters-of-man/
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

vodkamartini

Also den Wire fand ich ganz furchtbar. Ist ja schön, wenn Netflix so viel Kohle hat, aber die dann für solch einen Humbug rauszupulvern, das Geld hätte man im Filmkosmos sinnvoller ausgeben können. Ich freu mich, dass man offenbar regelmäßig das darbende B-Publikum bedienen will, aber dafür braucht es Leute, die von so seiner Ware was verstehen - Leute, die Netflix offenbar nicht hat bzw. nicht weiß, wer die sind.

Kreuzlangweilige SF-Dystopie, die alles mögliche zusammen glaubt und zu einem faden Brei verrührt. Nervige Protagonisten, die einem schnell genauso egal sind wie die belanglose Story. Schlechte Synchro, v.a. Mackies Hiwi spricht in einem pseudocoolen Slang, der fast schon peinlich ist. Sämtliche angerissenen Themen führen ... nirgendwo hin. Dazu gibts dann wieder ein bißchen Konsolengeballer, ein paar Roboter-Soldaten etc. etc.   
www.vodkasreviews.de

There's a saying in England: Where there's smoke, there's fire. (James Bond, From Russia with love)

RoboLuster

Zitat von: StS am 25 Januar 2021, 09:02:46Bei "Monsters of Man"* sehen die Roboter auch ziemlich gut aus - und das bei einem Budget von nur 1,6 Millionen.
Da waren es CGIs (mit Motion Capturing zuvor) sowie ein "Man in a Suit" bei bestimmten Szenen.
Man kann also schon für vergleichsweise wenig Geld Gutes abliefern, wenn man sich Mühe gibt.  :happy3:

*Da wir zu dem erwähnten Film keinen eigenen Thread haben - hier einfach mal ein Link zu meiner Besprechung des Action-Streifens:
https://www.actionfreunde.de/monsters-of-man/

Ups, für den wollte ich einen Thread starten, hatte es aber vergessen. Mach ich gleich mal. Fand ihn recht cool.
https://youtu.be/RPQOMyyg9b8                          
"Shoot first, think never!" - Ash

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