Doctor Strange in the Multiverse of Madness (Marvel / Sam Raimi)

Begonnen von StS, 22 Dezember 2021, 19:33:51

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StS


After the events of Avengers: Endgame, Dr. Stephen Strange continues his research on the Time Stone. But an old friend turned enemy seeks to destroy every sorcerer on Earth, messing with Strange's plan and also causing him to unleash an unspeakable evil...

Erscheint im Mai...
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS

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Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
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Wolfhard-Eitelwolf

Die spektakulären Effektszenen wecken sogar ein wenig mein Interesse. Ansonsten mache ich ja mehr oder weniger große Bögen um den generischen Marvel-CGI-Brei, ganz besonders um den Kinosaal, aber hier könnten die Welten-Verschmelzungs-CGI tatsächlich mal interessant genug sein, die sonstige Leere zu verdrängen.

Newendyke

Sagt mal, ist das Prof X / Patrick Stewart im Off, als sie Strange "vorführen"???


"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

StS

"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
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Newendyke



"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

Eric

Zitat von: StS am 16 Februar 2022, 18:53:16
Zitat von: Newendyke am 16 Februar 2022, 16:15:23Sagt mal, ist das Prof X / Patrick Stewart im Off, als sie Strange "vorführen"???

Jip.

Hä??
Also verbinden die jetzt die X-Men mit dem Avengers Universum oder habe ich das falsch verstanden??
Liebe Ursula,
wünsch dir frohe Ostern, nen tollen Namenstag und nen guten Rutsch ins Jahr 1978!
Grüsse aus der Alzheimergruppe, deine Tante Günther!

Ich hasse Menschen, Tiere + Pflanzen. Steine sind ok.

mali

Zitat von: Eric am 17 Februar 2022, 10:21:23Also verbinden die jetzt die X-Men mit dem Avengers Universum oder habe ich das falsch verstanden??

In einem Multiversum ist ja quasi alles möglich ohne die eigentliche Kontinuität zu verändern - und auch um alles möglich zu machen und rückgängig zu machen :) In den Comics verlagsübergreifend ja auch gern genutzt um Dinge zu ändern, umzukehren, Tote zurück zu holen.. etc. etc.

StS

Zitat von: mali am 17 Februar 2022, 10:24:28In einem Multiversum ist ja quasi alles möglich ohne die eigentliche Kontinuität zu verändern - und auch um alles möglich zu machen und rückgängig zu machen :) In den Comics verlagsübergreifend ja auch gern genutzt um Dinge zu ändern, umzukehren, Tote zurück zu holen.. etc. etc.

Jip, ist voll praktisch. Man braucht keine Angst mehr um Charaktere zu haben, da man sie ja einfach zurückholen kann. Total super. Selbiges gilt für Entscheidungen, da man die betreffenden Auswirkungen einfach nachträglich wieder verändern könnte. Der neuste doofe "Trend" von "Marvel".  :frech3:
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
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mali

In den Comics ja leider schon ewig gang und gäbe. Ich kann bei DC schon gar nicht mehr zählen wie oft das Multiversum erschaffen und wieder beerdigt wurde :)

"Barry Allen ist doch tot?"
"Ja, aber auf Erde 12.365a lebt er noch und ist nun durch...."

DisposableMiffy

6 Mai 2022, 15:55:34 #10 Letzte Bearbeitung: 6 Mai 2022, 16:35:51 von DisposableMiffy
Der Einfluss von Sam Raimi macht sich im Film durchaus bemerkbar. Im Rahmen des PG-13 geht's ordentlich zur Sache. Da waren einige Bilder dabei, die ich in einem MCU-Film so nicht erwartet habe.

Daneben gibt's natürlich den gewohnten visuellen Bombast, der ich aber deutlich weniger aufdringlich und selbstzweckhaft fand als in anderen Superheldenfilmen. Die Story führt Elizabeth Olsens WandaVision-Entwicklung weiter. Olsen weiß das zu nutzen, sie und Cumberbatch sind von den Darstellern diejenigen, die am meisten beeindrucken, aber der Rest macht seine Sache ebenfalls mehr als solide.

Der infantile Humor der letzten Jahre fehlt hier beinahe gänzlich, was ich nur begrüßen kann. Leider fehlt auch ein Moment aus den Trailern "Things got out of hand", den ich sehr mochte.

Insgesamt 'ne feine Sache.
letterboxd.com

Dumm geboren, nichts dazu gelernt und die Hälfte davon vergessen.

Hearing only what you wanna hear and knowing only what you've heard.

Benny88

Ich mochte den ersten Teil wirklich sehr. Aber leider war für mich der neue Dr. Strange nur ein anstrengendes Chaos mit einem fast schon katastrophal schlechten Drehbuch und einem unnötigen Übermaß an CGI.

Man hat irgendwie das Gefühl, dass Sam Raimi hier ab und an mit seinen typischen Horror-Elementen ausbrechen wollte, aber ihm immer jemand im Nacken saß mit den Worten: ,,Ah, ah! Das ist ein PG-13-Film!"
So beißt sich Raimis Vision und die typische Marvel-Formel, wodurch nichts halbes und nichts Ganzes dabei herausgekommen ist.

Rachel McAdams, eine Schauspielerin die ich sehr schätze, wird hier komplett verheizt und auch die neue Figur America, die echt Potenzial gehabt hätte, hat mich komplett kalt gelassen - eindimensionaler gehts kaum!

Insgesamt von mir grad noch so gnädige 4/10 und das auch nur weil der kürzlich gesehene ,,Morbius" noch schlechter war.

Newendyke

Abgesehen davon, dass mir die letzten ca. 5 Minuten fehlen (kurz nach dem finalen Kampf gab es eine Bildstörung im Kino) und ich mir dann die beiden credit scenes aufm schlechten YT-Video angesehen habe, bin ich über weite Teile gut unterhalten worden, aber irgendwie wäre bisserl weniger (Laufzeit und CG) mehr gewesen. Die Konfrontation zwischen Witch und der Zauberermeute war irgendwie überflüssig, ja ja, wir wissen ja nun wirklich alle, dass Scarlet die härteste Socke im (bekannten) MCU ist.
Andererseits hatte ich mir bisserl mehr von dem titelgebenen "Madness" gewünscht, außer der Cameo-Szenen ist da nicht viel hängengeblieben. Im Grunde hat man ja nur die Strange-What If-Folge genommen und sie für Scarlet adaptiert, schlauer aber halt auch brutal langweiliger move.
Ja ja, dann noch Zombie-Strange, woohaaa... ne ganze Minute hat mich das geflasht und dann wäre es wurscht gewesen, ob nun Zombie-Strange oder 616-Strange (oder was auch immer) gegen Scarlet antritt.

Der größte und für mich persönlich übelste Makel des Streifens, Raimi. Wofür haben die den denn engagiert? Seines Namens wegen? Um ihn aus der vollständigen Versenkung zu holen (letzter Film aus 2013)? Anfangs, gegen Garganto, hatte ich noch so eine leichte Ahnung seines Stils, aber dann ging es wieder vollends in die MCU-Schablone über... keine gläserberstenden Frauenschreie, keine twisted camera angels, kein bisschen trashiger Humor... nur der komische Campbell darf mal wieder kalauern. Sam, mach lieber wieder was eigenes, n abgefahrenen Thriller oder Horrorstreifen...

6/10

PS: GEBT UNS ENDLICH DR. DOOM!!!!


"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

Hitfield

Beim weltweiten Einspielergebnis hat die Fortsetzung das Original schon nach anderthalb Wochen übertroffen, obwohl China und Russland inzwischen nicht mehr berücksichtigt werden. 2016 machten China und Russland immerhin etwa 19,5 Prozent (!) des gesamten Einspielergebnisses aus. Würde man das dazurechnen, stünde das "Doctor Strange"-Sequel inzwischen schon bei >820 Mio. US$ (tatsächlich 688 Mio. US$ derzeit). Jedenfalls ein guter Erfolg für Marvel. Wird schon nach 2-3 Wochen mehr einspielen als "Eternals" und "Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings" zusammen und etwa im Bereich von den "Guardians of the Galaxy" oder "Thor: Ragnarok" landen - alles wie gesagt ohne China und Russland.
"All those moments will be lost in time, like tears in the rain."

mali

Zitat von: Benny88 am  7 Mai 2022, 13:46:12Ich mochte den ersten Teil wirklich sehr. Aber leider war für mich der neue Dr. Strange nur ein anstrengendes Chaos mit einem fast schon katastrophal schlechten Drehbuch und einem unnötigen Übermaß an CGI.

Unterschreibe ich. Der Film war vollkommen belanglos und langweilig. Wie bisher praktisch die gesamte sogenannte "Phase 4" mich eher nicht triggerte. Ich bin eh beileibe kein MCU Fanboy, dennoch haben mich bisher viele Filme der bisherigen Phasen gut unterhalten. Von Phase 4 bisher jedoch nur "Spiderman: No Way Home". Highlight war bisher nicht im Kino, sondern im TV: "Loki". Rest teilweise nicht mal angesehen oder nicht zu Ende gesehen (Eternals, Shang-Chi...). "Black Widow" -> Mantel des Schweigens.

Mal gucken was die weiteren Filme der Phase 4 bringen. Ich hoffe auf den dritten Ant-Man. Die Black Panther Fortsetzung interessiert mich jedenfalls null, der erste Teil war schon schwer zu ertragen und IMHO völlig überhypt. Wakanda mich mal am....

Thor: L&T, Guardians 3 - Tja - 50/50 das es gut wird oder verkackt. Guardians 1 war genial, Guardians 2 völlig überflüssig. The Marvels bin ich zumindest gespannt, aber nach der Kinder-TV Serie Ms. Marvel habe ich keine große Hoffnung. Auf die Fanta 4 Reinakarnation im MCU bin ich zumindest neugierig, hoffe aber, das es nicht der Reed Richards aus dem Multiversum wird.

Wolfhard-Eitelwolf

Kann ich voll unterschreiben. Vor zwei Wochen erst angeschaut und von der Story rein gar nichts behalten. Nur an viel Buntes erinnere ich mich dunkel. Das sagt eigentlich alles über die Qualität des Streifens.

PierrotLeFou

6 August 2022, 14:05:43 #16 Letzte Bearbeitung: 6 August 2022, 14:10:12 von PierrotLeFou
Erschreckend mittelmäßiger Film. Hätte ich mir nach "Spiderman: No Way Home" eigentlich denken können, der mich ähnlich wenig überzeugen konnte (und bloß ganz am Ende ein Quäntchen besser war als "Spiderman: Far from Home".
Dieser Spiderman-Multiverse-Quatsch war eigentlich nur ein Zusammenkübeln unterschiedlicher Figuren, die man ohne Multiverse-Konzept nicht hätte verbinden können. Das ergibt dann so eine lahmarschige Nummernrevue, mit Bombast und flauen Witzchen, aber wie einst schon "Butterfly Effect" einen erschreckend dümmlichen Streifen, der wenigstens offen und ehrlich seinem kommerziellen Kalkül folgt, aber alles, was dramaturgisch oder ästhetisch am Konzept von Virtualität spannend wäre, über Bord schmeißt. Ein rund sechs Jahrzehnte altes Konzept wird vom gesamten gehaltvollen Mehrwert befreit und für die Popcorn-Fraktion bunt und laut aufbereitet. Sam Raimi, der ja nun schon in seiner Evil-Dead-Trilogie und mehr noch mit seinem Disyney-Oz-Streifen ein Faible dafür aufwies, macht da nun (auch mit entsprechend passenden Selbstzitateen) fleißig weiter. Das ästhetische Potential wird für einen wenige Sekunden langen Gag genutzt, ansonsten sieht das so aus und hört sich das so an, wie man es von den meisten Superheldenfilmchen der Marvel-Ecke gewohnt ist; bloß dass ein wenig mehr Raimis Horror-Motive durchscheinen. Und die Bezüge zum restlichen Superheldenmurks sind weiter angewachsen: da wird schon erwartet, dass man sich durch unzählige Stunden gleichförmiger, gehaltarmer Filmkost guckt, damit man dann all die Zusammenhänge kennt, die einem helfen, die Konstellationen und Motive zu klären, die es überhaupt erst gibt, damit man den ganzen anderen Krams guckt.

Eigentlich keine große Sache: Ist ein mittelmäßiger, kaum spaßiger, nicht sehr hübscher, sichtlich kostenspieliger Film, den man zwischendu eigentlich mal weggucken und dann weitgehend vergessen könnte. Dass dieser Blödsinn so erfolgreich ist und zu so einem großen Franchise ausgewachsen ist, ist allerdings ärgerlich...
"Eines Tages werde ich ein wahrhaft großes Drama schreiben. Niemand wird verstehen, worauf es hinaus will, aber alle werden nach Hause gehen mit einem vagen Gefühl der Unzufriedenheit mit ihrem Leben und ihrer Umgebung. Dann werden sie neue Tapeten aufhängen und die Sache vergessen." (Saki)

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