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the Runner (Thriller von Kevin Macdonald mit Gal Gadot)

Begonnen von StS, 16 Juli 2026, 18:55:40

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StS


Threatened by an anonymous source who has kidnapped her son, MAIA, a lawyer, must travel on foot throughout London to kill a client she represents to save her son.

Ab dem 02. September bei Prime.
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Schnapskartoffel

Hoffentlich verwechsel' ich den nicht mit dem anderen... :essen:

Private Joker

Ach der Kevin, den gibt's auch noch?

Angesichts dessen früherer Filme ist das schon eine etwas seltsame Filmwahl, und man fragt sich, was den an dieser "Gal(a) rennt"-Story ohne wirklich tiefergehende "Geschichte" reizte. Und warum der das in so einem seltsamen ~1:1,5 Format und in einer Art Iphone-Digitaloptik drehen musste, weiß ich auch nicht. Letzte Frage (für die Kevin nix kann): Hat sich jetzt auch schon Amazon mit den "bekannten" Synchronsprechern wegen KI-Experimenten überworfen, dass die da jemand aus der siebten Reihe für Gal holen mussten? (DIE Stimme hat Gadot noch nie).

Ist dann auch ein schöner Anlass für die etablierte Kritik, da einmal kräftig durchzuladen und aus allen Rohren zu feuern - satte 9% auf RT muss man auch erst mal schaffen, da gehen selbst die übelsten Marvel/Sony-Vergeiger ja noch geradezu durch die Decke gegen. Mich reizt so was immer zu Widerspruch, und ich konstatiere: SO schlecht fand ich den abseits der eingangs genannten Kritikpunkte nicht. Schauspielerisch schwach ? Klar, in Oscarnähe wird die israelische Ex-Elitesoldatin so schnell nicht kommen, aber für diesen Film war eher körperliche Fitness gefordert (oder ein entsprechender "Eindruck"), und soweit passt das. Ein eher alberner Twist auf den letzten Metern (buchstäblich)? Stimmt, aber so viel Optionen hat man in der Grundkonstellation ja auch nicht, wenn man das nicht komplett gegen die Wand laufen lassen will.

Auf der Habenseite: Wenn der Film mal - nochmal buchstäblich - in Bewegung ist, stoppt er auch nicht mehr. Und die ganze Kiste rund um die U-Bahn hat mich dann tatsächlich mal rund 20 Minuten tatsächlich "mitgenommen", da können die x-fach teurere / gleichlange "Superhelden verwandeln ganze Citys zu digitalem Kernschrott"-Sequenzen gerne behalten. Wer noch eher filmferne Pluspunkte finden möchte: Als kleine Warnung vor allgegenwärtiger Mobil-/Überwachungs-/KI-Technologie wird der Film bei zeitgeistigen Kritikern auch nicht durchgehen, aber ich fand so ein, zwei Szenen schon nachdenkenswert. Wirklich enttäuschend fand ich einzig das
Spoiler: zeige
nicht stattfindende Finale nach dem Finale, aus der Sache mit der Bombe hätte man noch einiges machen können
, aber vielleicht war da auch das Geld alle.

In Summe war das für mich auch wegen der schon fast altmodischen (aber bezogen auf "Lola" vorbildgerechten) Lauflänge von knapp 90 Minuten solide-zügiger Zeitvertreib. Durchaus subjektive 6,5/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

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