3 From Hell (Sequel zu "The Devil's Rejects")

Erstellt von Mr. Blonde, 29 Oktober 2017, 00:19:33

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endoskelett

Zitat von: StS nach 23 September 2019, 09:01:05Steht bei "RT" bei 44% und hat bei seinen 3 Tagen in den US-Kinos $1.92 Millionen eingespielt.
Am 14.10. ist er noch an einem weiteren Abend zu sehen.

In Deutschland ja ab Donnerstag in vereinzelten Kinos - in England ab dem 14. auf DVD und Blu...
Und bei uns auch schon ab 30.10. auf DVD und Blu ...?!  Komisch, läuft doch gerade erst an...
R: Do you like our owl?
D: It's artificial?
R: Of course it is.
D: Must be expensive.
R: Very.
R: I'm Rachael.
D: Deckard.

StS

Zitat von: endoskelett nach 27 September 2019, 20:28:20
Zitat von: StS nach 23 September 2019, 09:01:05Steht bei "RT" bei 44% und hat bei seinen 3 Tagen in den US-Kinos $1.92 Millionen eingespielt.
Am 14.10. ist er noch an einem weiteren Abend zu sehen.

In Deutschland ja ab Donnerstag in vereinzelten Kinos - in England ab dem 14. auf DVD und Blu...
Und bei uns auch schon ab 30.10. auf DVD und Blu ...?!  Komisch, läuft doch gerade erst an...

Ist wohl einfach ne Aktion, um etwas mehr Aufmerksamkeit zu erreichen als bei einer einfachen "Videopremiere".
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PierrotLeFou

Qualitativ schien mir "3 from Hell" wieder deutlich schwächer zu sein als "TDR"; ich würde in in der Liga von "House of 1000 Corpses" verorten, wobei er eigentlich tonal eher an "TDR" anknüpft, allerdings direkte Zitate und besonders artifizielle Spielereien wieder etwas stärker zum Einsatz kommen lässt.

Erneut arbeitet er mit Home-Invasion-Momenten und nimmt sich den Rachethriller der 70er Jahre vor, den er aber weniger mit Serienkiller- und Backwood-Momenten ziert, sondern mit Spätwestern- und Gefängnis-Exploitationreißer-Motiven sowie Luchadores-Flair. Stärker als in "TDR" treten hier neben dem 70er Jahre-Kino auch das 80er Jahre-Kino und die Nähe zu Rodriguez/Tarantino hervor... In gewisser Weise ist das eine konsequente Weiterentwicklung von "TDR", der die ambivalente Entwicklung vom progressiven Post-'68-Thriller/Horrorfilm zum immer zynischeren Genrefilm der Mitt-70er mit seiner uneindeutigen Nähe zum Reaktionären zuspitzte. Andererseits zerfällt der Film auch aufgrund des schlecht konstruierten Spannungsbogens in zwei Teile, wirkt recht beliebig und vollgepfropft mit grellen Motiven und kann dieses zynische shock value von "TDR" nicht mehr wiederholen oder gar nochmals übersteigern.
"Eines Tages werde ich ein wahrhaft großes Drama schreiben. Niemand wird verstehen, worauf es hinaus will, aber alle werden nach Hause gehen mit einem vagen Gefühl der Unzufriedenheit mit ihrem Leben und ihrer Umgebung. Dann werden sie neue Tapeten aufhängen und die Sache vergessen." (Saki)