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Autoren-Thread: Mr. Vincent Vega

Begonnen von Mr. Vincent Vega, 6 Oktober 2006, 01:13:08

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Chili Palmer

Zitat von: Mr. Hankey am 16 Dezember 2007, 14:58:58
Gibt es denn hier überhaupt jemanden, der den nicht hasst? ;)

Na, ob derjenige jetzt noch den Wunsch verspürt, sich zum Film zu bekennen, wenn er damit rechnen muss, sich mit meiner ungeduldigen Pedanterie, Kenzies Monsterpostings und einer Smileylawine deinerseits auseinanderzusetzen?  ;)
Warum posten hier gleich nochmal so selten Leute von außerhalb?  :icon_lol:
"I'm an actor, love, not a bloody rocket surgeon".

"Der Terminader is ja im Grunde so'n Kaiborch."

Vince

Ich fand Van Helsing im Kino spaßig.  :rofl:

Mittlerweile hat mich aber die Vernunft überrollt (schon die zweite Sichtung auf DVD war recht schmerzhaft) und Dreamcatcher bleibt demzufolge meine unangefochtene Nr. 1 in Sachen Bad Taste...

Chili Palmer

16 Dezember 2007, 17:59:04 #662 Letzte Bearbeitung: 16 Dezember 2007, 18:00:53 von Chili Palmer
Zitat von: Vince am 16 Dezember 2007, 16:43:10
Ich fand Van Helsing im Kino spaßig.  :rofl:

Aah! Endlich einer von da draußen!  ;)

Im Kino fanden den irgendwie ziemlich viele toll. Was ist mir da nur entgangen!  :icon_lol:
Den können kleine Programmkinos ja künftig in ihre Trash-Retrospektiven aufnehmen, damit er endlich in vollem Umfang gewürdigt werden kann.
Ich meine, kann sich das Saturn-Gratisheft "Piranha" wirklich irren, wenn es behauptet, "Van Helsing" wäre von den tumben Massen schlicht und ergreifend nicht verstanden worden? 
:LOL:

Zitat von: Vince am 16 Dezember 2007, 16:43:10
Dreamcatcher bleibt demzufolge meine unangefochtene Nr. 1 in Sachen Bad Taste...

Wohl gesprochen, Erster Vorsitzender.  :icon_mrgreen:
"I'm an actor, love, not a bloody rocket surgeon".

"Der Terminader is ja im Grunde so'n Kaiborch."

McKenzie

Ich übernehme mal kurz deine Taktik, ein allzu vertrauter Tonfall wäre im Film-Thread (und das interessiert dort wohl ohnehin nicht so sehr) nicht sonderlich angebracht.  ;)

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 18 Dezember 2007, 10:37:37Und von "narrativem Chaos" würde ich hier nie sprechen, ich finde den Film überaus übersichtlich und leicht nachvollziehbar, ja wie schon gesagt völlig vorhersehbar.

Das "konstruierte Chaos" oder die "verschachtelte Erzählweise" wäre vielleicht geschickter gewesen. Auch ich finde den Film keineswegs unübersichtlich. Darüber hinaus habe ich die Extras der DVD noch gar nicht gesehen, keinerlei Interviews oder sonstiges Material zur Kenntnis genommen und habe den Film nur im Kino gesehen, weil mich ein Freund, der zwei Freikarten hatte, eingeladen hat - nach den Trailern (die in mir eklige Erinnerungen geweckt haben an so einen gewissen Film, um den sich die Konversation hier vor ganz kurzer Zeit noch drehte) und meinen beiden vorangegangenen, unerquicklichen Nolan-Erfahrungen mit dem größtmöglichen Misstrauen. Ich bin wirklich vollkommen unvoreingenommen (in zutraulicher Hinsicht) an den Film herangegangen und er kam schlicht so auf mich zu.  :icon_neutral: Ich stelle hier keine Meinung aus, die ich mir gerne bilden wollte, sondern eine, die sich aus dem Stand heraus, mit den Eindrücken des nackten Filmes gebildet hat. Und im übrigen war ich vor einem Jahr noch längst nicht so prätentiös wie heute was diese Rezeption zu einem "damaligen" Sonderfall macht.

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 18 Dezember 2007, 10:37:37
Genau das will mir Herr Nolan ja in den Extras auch erzählen, dass PRESTIGE ein Film über das Kino sei, aber das finde ich aufgesetzt und aufgeblasen.

Warum denn?

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 18 Dezember 2007, 10:37:37
Jeder Film ist gleich immer eine Reflexion über Film

Mir geht diese Phrase normalerweise auch ziemlich auf die Nerven und die meisten Filme, die als Referenzen in dieser Hinsicht (filmreflexiver Film) angesehen werden, halte ich für entweder inadäquat oder prätentiös, beides trifft auf "Prestige" der mir als eine Überzeugungstat und nicht als Selbstfeier  erscheint, nicht zu - imo.

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 18 Dezember 2007, 10:37:37
wenn es um zwei doofe Zauberer geht, die ihre eitlen Männerkomplexe nicht überwinden können, dann ist das gleich wieder Herzogsche/Zulawskische Größe und Magie...

"zwei doofe Zauberer"... "eitle Männerkomplexe"... (?)

Und dieser Vergleich muss auch in Relationen gesehen (Entschuldige wenn ich das schon wieder zerfasere aber das dürftest du inzwischen ja gewohnt sein... :icon_mrgreen) gesetzt werden - Herzog halte ich nicht für groß sondern höchstens interessant (einer der meistüberschätzten deutschen Regisseure), Zulawski aber für ein Genie - und er war auch nur eine vage Assoziation denn seine Auffassung von Film und sein Stil ist schließlich vollkommen anders. Und groß ist "Prestige" vielleicht nicht, sicherlich aber sehr, sehr gut.

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 18 Dezember 2007, 10:37:37
alles Mumpitz in meinen Augen.

Hey, respektieren wir uns oder empfinden wir etwa schon die unerhörte Leichtigkeit der Lächerlichkeit im Gespräch?  :icon_rolleyes:

Zitatja wie schon gesagt völlig vorhersehbar.

Wie gesagt - wenn man hier die Narration, den Aufbau der Handlung, ihren Verlauf in den Mittelpunkt stellt (und den eher konventionellen, weniger interessanten Thrill, der daraus entsteht) muss der Film natürlich relativ unauffällig und selbstzweckhaft an einem vorbeiziehen. Aber dann einfach abzustreiten, das er vielleicht auch noch aus einer anderen Perspektive funktionieren könnte, die nicht so sehr an die eigentliche Handlung (die - das gebe ich ohne weiteres zu - nicht von besonderer Raffinesse ist) gebunde n ist, das empfinde ich nicht als gerecht. Erinnerst du dich an meine Diskussion mit Chili (das tust du bestimmt!  :icon_lol:) - ich habe mich zwar kräftig ausgelassen über "Lord of the Rings" und "Star Wars", gleichzeitig aber auch die Möglichkeit anerkannt, dem Film über rauschhafte Überwältigung hinaus noch etwas substanzielleres abgewinnen zu können - zumindest also das Vorhandensein dieser Möglichkeit und sogar die Überlegung, inwiefern ich mich selbst ihr annähern könnte. Ich hätte nicht geschrieben: "Chili, so wie du dir diese Filme intellektuell schönredest kann man nur von Nonsens sprechen!".

Das nur am Rande. Es tut mir leid, ich weiß, es ist anstrengend mit mir zu diskutieren und ich springe immer sooo schnell an - aber (um dieses nervige Sprichwort mal hier anzubringen): Wer austeilt muss auch einstecken können (und seinen Mann stehen;-).
ZitatPunctuality is the thief of time
- Oscar Wilde

ZitatOne problem with people who have no vices is that they're pretty sure to have some annoying virtues.
- Elizabeth Taylor


Chili Palmer

18 Dezember 2007, 12:40:26 #664 Letzte Bearbeitung: 18 Dezember 2007, 12:44:23 von Chili Palmer
Zitat von: McKenzie am 18 Dezember 2007, 11:09:37
Ich übernehme mal kurz deine Taktik, ein allzu vertrauter Tonfall wäre im Film-Thread (und das interessiert dort wohl ohnehin nicht so sehr) nicht sonderlich angebracht.  ;)

Da war ich eben richtig erfreut, dass der extrem seltene Fall einer spannenden, den Thread auch nach DVD-Veröffentlichung belebenden Diskussion eingetreten ist, und dann wird hier wieder verlagert.  :icon_sad:

Ich für meinen Teil mache drüben weiter.  :icon_mrgreen:

Zitat von: McKenzie am 18 Dezember 2007, 11:09:37
Ich hätte nicht geschrieben: "Chili, so wie du dir diese Filme intellektuell schönredest kann man nur von Nonsens sprechen!".

Ich arbeite mit dem, was da ist.  :king:
"I'm an actor, love, not a bloody rocket surgeon".

"Der Terminader is ja im Grunde so'n Kaiborch."

McKenzie

Zitat von: Chili Palmer am 18 Dezember 2007, 12:40:26
Da war ich eben richtig erfreut, dass der extrem seltene Fall einer spannenden, den Thread auch nach DVD-Veröffentlichung belebenden Diskussion eingetreten ist, und dann wird hier wieder verlagert.  :icon_sad:

Ja, mir tut es selbst auch leid um die "verhinderte" Diskussion aber ich war ein wenig "pissed off" und daher habe ich diesen Schlenker hierher unternommen. Wahrscheinlich hat Rajko inzwischen wieder einmal die Nase voll von meiner Zählebigkeit bzw. Nervensägerei und hält sich bedeckt (oder er ist gerade in der Uni, einer PV oder whatever.  :icon_mrgreen:)

Zitat von: Chili Palmer am 18 Dezember 2007, 12:40:26
Ich arbeite mit dem, was da ist.  :king:

Siehst du? Genau das habe ich bei "Prestige" eben auch getan ohne irgend etwas über den Film gewusst zu haben - und es klang irgendwie so, als würde mir das Ergebnis dieser Überlegungen vorgeworfen werden - und das geht dann wohl doch zu weit. Ich neige nun einmal zu prätentiösen Formulierungen in solchen Filmkommentaren (hmmm - sollte ich nun "Todeszug nach Yuma" noch kommentieren oder nicht?... Gut war er jedenfalls, überraschend gut, genauso wie "Three Burials" den ich ebenfalls gestern Abend gesehen habe und der fast noch einen Tack besser war [wenngleich auch nicht so großartig wie erwartet]).

Ich werde versuchen, mich aufzuraffen und das in deinem Thread noch einmal aufzugreifen.  ;)
ZitatPunctuality is the thief of time
- Oscar Wilde

ZitatOne problem with people who have no vices is that they're pretty sure to have some annoying virtues.
- Elizabeth Taylor


Mr. Vincent Vega

Zitat von: McKenzie am 18 Dezember 2007, 11:09:37
Das "konstruierte Chaos" oder die "verschachtelte Erzählweise" wäre vielleicht geschickter gewesen. Auch ich finde den Film keineswegs unübersichtlich. Darüber hinaus habe ich die Extras der DVD noch gar nicht gesehen, keinerlei Interviews oder sonstiges Material zur Kenntnis genommen und habe den Film nur im Kino gesehen, weil mich ein Freund, der zwei Freikarten hatte, eingeladen hat - nach den Trailern (die in mir eklige Erinnerungen geweckt haben an so einen gewissen Film, um den sich die Konversation hier vor ganz kurzer Zeit noch drehte) und meinen beiden vorangegangenen, unerquicklichen Nolan-Erfahrungen mit dem größtmöglichen Misstrauen. Ich bin wirklich vollkommen unvoreingenommen (in zutraulicher Hinsicht) an den Film herangegangen und er kam schlicht so auf mich zu.  :icon_neutral: Ich stelle hier keine Meinung aus, die ich mir gerne bilden wollte, sondern eine, die sich aus dem Stand heraus, mit den Eindrücken des nackten Filmes gebildet hat. Und im übrigen war ich vor einem Jahr noch längst nicht so prätentiös wie heute was diese Rezeption zu einem "damaligen" Sonderfall macht.

Ich glaube dir das ja auch alles und finde es gut, dass du zu Nolan gefunden hast (etwas, das mir bislang nicht gelingen wollte), aber so langsam muss ich doch mal anmerken: McKenzie, wo ist deine Hollywood-Aversion hin, lässt du dich jetzt etwa von diesem Studiokram einlullen? :icon_mrgreen:

Zitat von: McKenzie am 18 Dezember 2007, 11:09:37
Zitat von: Mr. Vincent Vega am 18 Dezember 2007, 10:37:37
Genau das will mir Herr Nolan ja in den Extras auch erzählen, dass PRESTIGE ein Film über das Kino sei, aber das finde ich aufgesetzt und aufgeblasen.

Warum denn?

Keine Ahnung, ich sehe da eben keinerlei Anhaltspunkte für. Für mich ist das alles kokett und möchtegern-clever, ganz so wie in MEMENTO, den ich ja auch nicht halb so tricky finde, wie offenbar viele.

Zitat von: McKenzie am 18 Dezember 2007, 11:09:37
Zitat von: Mr. Vincent Vega am 18 Dezember 2007, 10:37:37
Jeder Film ist gleich immer eine Reflexion über Film

Mir geht diese Phrase normalerweise auch ziemlich auf die Nerven und die meisten Filme, die als Referenzen in dieser Hinsicht (filmreflexiver Film) angesehen werden, halte ich für entweder inadäquat oder prätentiös, beides trifft auf "Prestige" der mir als eine Überzeugungstat und nicht als Selbstfeier  erscheint, nicht zu - imo.

Ok. Ich möchte nur noch anmerken, dass es schon noch sehr viele Filme gibt, die als Kino-Reflexion großartig sind. Zuletzt gelang das ja auch ATONEMENT - mit Abstrichen.

Zitat von: McKenzie am 18 Dezember 2007, 11:09:37
Zitat von: Mr. Vincent Vega am 18 Dezember 2007, 10:37:37
wenn es um zwei doofe Zauberer geht, die ihre eitlen Männerkomplexe nicht überwinden können, dann ist das gleich wieder Herzogsche/Zulawskische Größe und Magie...

"zwei doofe Zauberer"... "eitle Männerkomplexe"... (?)

Jo. :icon_lol:

Zitat von: McKenzie am 18 Dezember 2007, 11:09:37
Und dieser Vergleich muss auch in Relationen gesehen (Entschuldige wenn ich das schon wieder zerfasere aber das dürftest du inzwischen ja gewohnt sein... :icon_mrgreen) gesetzt werden - Herzog halte ich nicht für groß sondern höchstens interessant (einer der meistüberschätzten deutschen Regisseure), Zulawski aber für ein Genie - und er war auch nur eine vage Assoziation denn seine Auffassung von Film und sein Stil ist schließlich vollkommen anders. Und groß ist "Prestige" vielleicht nicht, sicherlich aber sehr, sehr gut.

Über Zulawski will ich mir kein Urteil erlauben, das hatte ich ja schon einmal gesagt. Aber Herzog halte ich ebenfalls für einen der meistüberschätzten europäischen Regisseure, der Mann geht mir fürchterlich auf die Nerven (und sein NOSFERATU ist von Van Sants PSYCHO nicht weit entfernt).

Zitat von: McKenzie am 18 Dezember 2007, 11:09:37
Das nur am Rande. Es tut mir leid, ich weiß, es ist anstrengend mit mir zu diskutieren und ich springe immer sooo schnell an - aber (um dieses nervige Sprichwort mal hier anzubringen): Wer austeilt muss auch einstecken können (und seinen Mann stehen;-).

Ich bin zu faul, mir Gedanken über PRESTIGE zu machen, deshalb habe ich den Film wohl nur als Unterhaltungskino wahrgenommen, und da hat er für mich nur durchschnittliche Dienste erfüllt. Da haben wir es mal wieder: Wenn man sich nur unterhalten lassen will, dann entgeht einem wohl einiges (in Hankeys Richtung guck). ;)

Zitat von: McKenzie am 18 Dezember 2007, 12:51:21
Ja, mir tut es selbst auch leid um die "verhinderte" Diskussion aber ich war ein wenig "pissed off" und daher habe ich diesen Schlenker hierher unternommen. Wahrscheinlich hat Rajko inzwischen wieder einmal die Nase voll von meiner Zählebigkeit bzw. Nervensägerei und hält sich bedeckt (oder er ist gerade in der Uni, einer PV oder whatever.  :icon_mrgreen:)

Nein, ich bewundere nur deinen Elan.

Mr. Vincent Vega

Ich habe hier einiges überlesen:

Zitat von: Mr. Hankey am 16 Dezember 2007, 14:58:58
ZitatIch hoffe, du reihst dich ein in die Gruppe der "Van Helsing"-Hasser.
*dito*

Gibt es denn hier überhaupt jemanden, der den nicht hasst? ;)

Ja, ich nämlich. Als strunzdoofer No-Brainer (;)) hat er mich seinerzeit gut unterhalten (;) ;)) und mehr wollte er ja auch nicht (;) ;) ;)). Ernsthaft: Der war doch gar nicht sooooo schlimm.

Ich zitiere an dieser Stelle mal meinen Lieblingskritiker:

Zitat"Van Helsing" ist leider nicht viel mehr als so `ne Art transylvanische Version der drei Engel für Charlie. Stets dröhnend serviert Regisseur Stephen Sommers einen digitalen Bildersalat ohne Hand und Fuss oder Sinn und Verstand. Der einzig wirklich abenteuerliche Aspekt dieses Monster-Machwerks ist Sommers erstaunliche Leistung, mit einem tollen Typ wie Hugh Jackman, mit klasse Gruselgestalten und einem Budget von knapp 200 Millionen Dollar weit unterhalb der Hirn-Kapazität von Frankensteins Monster operiert zu haben.

:icon_mrgreen:

Zitat von: Vince am 16 Dezember 2007, 16:43:10
Ich fand Van Helsing im Kino spaßig.  :rofl:

Mittlerweile hat mich aber die Vernunft überrollt (schon die zweite Sichtung auf DVD war recht schmerzhaft) und Dreamcatcher bleibt demzufolge meine unangefochtene Nr. 1 in Sachen Bad Taste...

Den fand ich natürlich auch schlecht, aber als richtig würdigen Hassfilm empfinde ich den nicht, dafür war er anfangs noch zu gut und später dann zu lustig. :icon_mrgreen:

Habe ich eigentlich einen Hassfilm? Also A BEAUTIFUL MIND wäre sicher weit vorne, 300 ist auch ein ziemlicher Durchstarter, aber für DER UNTERGANG, DAS EXPERIMENT, PASSION OF THE CHRIST, PEARL HARBOUR und KIDS sind natürlich auch noch vordere Plätze reserviert. :icon_twisted:

(was für ein billig-plakativer Versuch von mir, hier meine Hassfilme ins Spiel zu bringen ... gut, ist mein Thread, also sei's drum :icon_mrgreen:)

Chili Palmer

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 23:19:54
(was für ein billig-plakativer Versuch von mir, hier meine Hassfilme ins Spiel zu bringen ... gut, ist mein Thread, also sei's drum :icon_mrgreen:)

Geht in Ordnung, in anderen Threads würde es auch nicht passen, aber das machst du ja auch nicht.  :LOL:
"I'm an actor, love, not a bloody rocket surgeon".

"Der Terminader is ja im Grunde so'n Kaiborch."

McKenzie

21 Dezember 2007, 22:44:04 #669 Letzte Bearbeitung: 21 Dezember 2007, 22:46:41 von McKenzie
Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 23:19:54
Ja, ich nämlich. Als strunzdoofer No-Brainer (;)) hat er mich seinerzeit gut unterhalten (;) ;)) und mehr wollte er ja auch nicht (;) ;) ;)). Ernsthaft: Der war doch gar nicht sooooo schlimm.

:icon_eek: :icon_eek: :icon_eek:

Das kann unmöglich dein Ernst sein! Du polemisierst hier teilweise die erhabensten Meisterwerke in Grund und Boden oder lässt sie zumindest der Belanglosigkeit anheim fallen - und dann verteidigst du diesen @#%$ :kotz: :icon_evil: :kotz:@#%$ unfassbaren Gossenschleim von Film?!? Gott bewahre, ich habe dieses Ding sogar zweimal, zuerst im Kino und dann auf Premiere, ertragen müssen und ein drittes Mal würden mein gesunder Menschenverstand und mein schwaches Herz vermutlich nicht vertragen.

Das merke ich mir vor!  :icon_twisted:

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 23:19:54
Habe ich eigentlich einen Hassfilm? Also A BEAUTIFUL MIND wäre sicher weit vorne, 300 ist auch ein ziemlicher Durchstarter, aber für DER UNTERGANG, DAS EXPERIMENT, PASSION OF THE CHRIST, PEARL HARBOUR und KIDS sind natürlich auch noch vordere Plätze reserviert. :icon_twisted:

Oh Schreck! Zwei (oder vielleicht auch drei) dieser Filme sind auch bei mir heiße Anwärter!  :eek: Und wirklich gut finde ich auch keinen von denen, verdammt! Ansonsten nehme man doch die Passion Christi bitte nicht so ernst und rezipiere ihn als religiös verstrahlten Exploitation-Trash, gemacht von einem Strahlo für Strahlos, so kommt er besser!  :icon_mrgreen:

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 23:19:54
(was für ein billig-plakativer Versuch von mir, hier meine Hassfilme ins Spiel zu bringen ... gut, ist mein Thread, also sei's drum

LOL, nicht schlecht, dieser (nicht wahr, Chili?). Als ob es hier in diesem deinen Thread sonst nie um deine Hassfilme gehen würde...

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
Ich glaube dir das ja auch alles und finde es gut, dass du zu Nolan gefunden hast (etwas, das mir bislang nicht gelingen wollte)

Danke!  :icon_cool:
Im übrigen, wie schon gesagt: "Memento" und "Batman begins" waren m. E. beide sehr dürftig ("Following" kenne ich leider noch nicht) und somit bin ich kein "Hype-Trittbrettfahrer". Meine junge Sympathie für Nolan hängt an einem seidenen Faden und ihre Beständigkeit hängt ganz davon ab, was der Mann in den nächsten Jahren so von sich gibt. Sein aktuelles Projekt sieht jedenfalls nicht so aus, als könnte er mir damit einen Bären aufbinden.

Gestern habe ich den Film ("Prestige") übrigens zum zweiten Mal gesichtet und er hat sich sogar noch deutlich verbessert. Ich werde mich hüten, vor dir in Schwärmerei auszubrechen (Energie wem Energie gebührt  :icon_twisted:) aber ich frage mich dennoch, wie man sich hier guten Gewissens und mit dem Brustton der Überzeugung in den Popcorn-Sessel zurücksinken lassen kann. Es bleibt bei 9/10, bzw. 22/25.

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
aber so langsam muss ich doch mal anmerken: McKenzie, wo ist deine Hollywood-Aversion hin, lässt du dich jetzt etwa von diesem Studiokram einlullen?

Du ewiges Schandmaul!  :icon_mrgreen: Glücklicherweise bin ich heute gut aufgelegt, sonst würde ich jetzt zu einem kurzen Zeter-Sturm ansetzen und dir erklären, das ich meiner Maxime nach wie vor treu bin und Filme wie "Zodiac" und "The Prestige" keineswegs Ausnahmen sondern höchstens Fusionen zwischen Autoren- und Mainstream-Kino bedeuten und somit sogar begrüßenswert sind (wenngleich auch VIEL zu selten). Darüber hinaus solltest du mich in dem Bestreben, mein gestörtes Verhältnis zum heutigen Hollywood zu renovieren, unterstützen und nicht verunsichern!  Stell dir vor, vielleicht endet all das noch irgendwann in 10 Jahren bei einer 6/10 meinerseits für "Herr der Ringe"? :algo: :LOL:

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
Keine Ahnung, ich sehe da eben keinerlei Anhaltspunkte für. Für mich ist das alles kokett und möchtegern-clever, ganz so wie in MEMENTO, den ich ja auch nicht halb so tricky finde, wie offenbar viele.

Ich bin der letzte, der dir bezüglich "Memento" wiedersprechen würde, allerdings bin ich auch der erste, der laut "ja" schreit in Antwort auf das, was Chili dankenswerterweise so pointiert bemerkt hat (ich bräuchte wohl einige Zeilen mehr um das gleich zu schreiben  :icon_lol:):

ZitatNatürlich ist der Twist des Films vorhersehbar. Das macht mich bei anderen Filmen auch madig, aber hier gehört es dazu. "Prestige" ist die filmische Antwort, um mal bei einem aktuellen Beispiel zu bleiben, auf das "Shyamalanisierende" Publikum.
(...)...versperren sich dem regelrecht, weil sie nur der Auflösung hinterher hecheln. Ich habe sehr oft, wenn ich mich mit anderen über "The Village" unterhielt, nur Beschwerden über das vorhersehbare Ende zu hören bekommen, als ob das irgendwie den kompletten Film ausmachte. Da kann man Shyamalans Frustfilm "Lady in the Water" schon verstehen, auch wenn ich mich da wiederum nicht angesprochen fühlte.
"Prestige" nun stößt uns über die gesamte Lauflänge fast schon mit der Nase auf die Lösung, bettelt uns förmlich an: "Ja, du hast Recht, und jetzt genieß' endlich den Film, hör' auf zu grübeln, über dir, oben auf der Bühne entfaltet sich gerade Magie, während du die ganze Zeit nach unten starrst, den doppelten Boden suchend". Und dann kommt die Auflösung, und sie bestätigt geradezu hämisch simpel, dass da nicht mehr war, dass es alles so kam, wie vom Zuschauer erahnt. Und dieser kommt jetzt ins Grübeln: Das war es? Das war der Trick?
Der Film kalkuliert bewusst die Ernüchterung seines Publikums ein, von der ersten Szene an, in der Michael Caine uns sagt: "Sie wollen die Wahrheit gar nicht erfahren". Er stellt sich selbst und seine Mechanismen schutzlos aus, kommt auf die Bühne gerannt wie ein übereifriger Magier, der die Jungfrau durchsägt und direkt im Anschluss den Kistentrick erklärt. Er hofft, uns zum Sich-fallen-Lassen zu erziehen (nicht mit stumpfem Konsum zu verwechseln!), macht uns den Reiz des Unerklärlichen deutlich, indem er jedem alles erklärt.

:respekt:
Stark formuliert und absolut richtig. Als ich seinerzeit mit meinem Bekannten das Kino verlies (dem ich es überhaupt verdanke, diesen Film gesehen zu haben) bemerkte ich ihm gegenüber, das der Film so wirke, als würde Nolan seine eigene, momentane und etwas schwierige Situation nach drei Filmen wie "Memento" ("Twist-Wunder"  :icon_cool:), "Insomnia" (Starvehikel / Auftragsarbeit) und "Batman begins" (Reanimierung einer Blockbuster-Legende) reflektieren und dabei insbesondere mit aller Kraft verdeutlichen das er nicht gedenkt, sich zu wiederholen ("A real magician tries to invent something new" ...) und dabei die eigene Verwirrung ebenso wie den dramaturgischen Kiff, der ihm den Durchbruch verschaffte, zu Grabe trägt.

Wie gesagt, die Fixierung auf die "Story" und die "Handlung" als solche ist ohnehin das mit Abstand größte Brett, das einem den Weg zur befriedigenden, vielseitigen Rezeption verbauen kann - und manchmal muss man dieses Brett sogar dann beiseite schieben wenn der vorliegende Film aussieht wie klassisches Erzählkino, das sich selbst zu abstrahieren scheint. Darüber hinaus halte ich den Ausgang von "The Prestige" für uneindeutig, er lässt Raum für Interpretationen.

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
Ok. Ich möchte nur noch anmerken, dass es schon noch sehr viele Filme gibt, die als Kino-Reflexion großartig sind. Zuletzt gelang das ja auch ATONEMENT - mit Abstrichen.

Das kann schon sein, nur gibt es mit Abstand kaum etwas prätentiöseres als filmreflexive Filme (ich verweise in diesem Zusammenhang auf Godard und hier besonders auf "Die Verachtung" und "Numero Zwo", zwei der prätentiösesten Filme die mir je untergekommen sind). Trotzdem ist dieses Thema die liebste Hure der Filmkritik- und Wissenschaft und ich würde nicht ausschließen, das zahlreiche Regisseure gerade auch deswegen überhaupt erst auf den Gedanken kommen, etwas derartiges zu drehen. Bei "Prestige" ist das wundervolle die Natürlichkeit, mit der dieser Ansatz aufgegriffen wird. Der Regisseur ist fasziniert von der Analogie zwischen ihm und den beiden Protagonisten und experimentiert damit, versucht, die beiden Figuren am eigenen Beispiel zu verstehen und findet es ganz einfach für sich selbst interessant ohne den großen Filmphilosophen auszustellen.

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
Zitat von: McKenzie am 18 Dezember 2007, 11:09:37
"zwei doofe Zauberer"... "eitle Männerkomplexe"... (?)

Jo. :icon_lol:

Empfindest du das als sachliche, triftige Argumentation? Wenn du nicht einmal die Protagonisten des Films ernstgenommen und versucht hast, sie zu verstehen...!
Und nicht zuletzt verstehe ich nach wie vor nicht, woher deine Phobie vor der filmischen Abhandlung typisch männlicher (um mich einmal auf deine engstirninge Diskussionsebene zu begeben  ;)) rührt? Abgesehen davon das die Konstellation und der psychologische Prozess in "Prestige" sich beinahe 1:1 auf Frauen übertragen ließe erscheint mir das schon etwas obskur.

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
Über Zulawski will ich mir kein Urteil erlauben, das hatte ich ja schon einmal gesagt.

Perche? Noch nichts gesehen? Dann aber ran, hier wirst du (vermutlich) Prätentionen, Manierismen, Fragwürdigkeiten und Transgressionen am laufenden Band finden, nebenher aber auch einige der wahrhaftigsten und berührendsten, ehrlichsten und außergewöhnlichsten Auswüchse der eurasischen Filmgeschichte.

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
Aber Herzog halte ich ebenfalls für einen der meistüberschätzten europäischen Regisseure, der Mann geht mir fürchterlich auf die Nerven (und sein NOSFERATU ist von Van Sants PSYCHO nicht weit entfernt).

Na endlich sind wir uns hinsichtlich eines deutschen Regisseurs wieder einmal einig!  :icon_lol:  :icon_lol: Ich mag zwar einige Herzog-Filme ganz gerne, insgesamt ist mir der Mann mit seiner verlogenen Gutmenschen-Attitüde und seiner selbstherrlichen Arroganz ein Gräuel, nicht zuletzt hat er es gewagt, den GOTT dem er alles zu verdanken hat, mit einer liderlich-anbiedernden, verleumdenden Doku zu denunzieren.

Allerdings bzgl. "Psycho" und "Nosferatu": Remake ist nicht gleich Remake...

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
Ich bin zu faul, mir Gedanken über PRESTIGE zu machen, deshalb habe ich den Film wohl nur als Unterhaltungskino wahrgenommen, und da hat er für mich nur durchschnittliche Dienste erfüllt.

Das ist immerhin ein erklärendes Geständnis das allerdings dein Statement zum Film natürlich auch um 40 % entwertet.  :icon_twisted: Ist allerdings nachvollziehbar - als Thriller taugt er einfach nicht übermäßig viel, dafür sind Nolan die Figuren im Verhältnis zur Narration schlicht zu wichtig. Ein spannender Thriller benötigt hier schon ein gewisses Gleichgewicht, siehe Hitchcock.

"Ich bin zu faul..."

Ausschlafen wirkt Wunder!  :icon_mrgreen:

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
Nein, ich bewundere nur deinen Elan.

Ich bin froh ihn zu haben.  :king:
(Negative Gegenbeispiele könnte ich mir zuhauf aus dem Ärmel schütteln...  :icon_twisted:  :icon_lol:)

Huch - dieses Posting ist schon wieder so... lang...?!  :LOL:

PS: PM kommt noch, bin nur gerade in den Krallen des familiären Weihnachts-Psychoterrors gefangen (Hankey würde sich bei uns wohlfühlen, unser Baum hat traditionell sogar echte Kerzen  :rofl:).
ZitatPunctuality is the thief of time
- Oscar Wilde

ZitatOne problem with people who have no vices is that they're pretty sure to have some annoying virtues.
- Elizabeth Taylor


Chili Palmer

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
Gott bewahre, ich habe dieses Ding sogar zweimal, zuerst im Kino und dann auf Premiere, ertragen müssen und ein drittes Mal würden mein gesunder Menschenverstand und mein schwaches Herz vermutlich nicht vertragen.

Stoppt die Druckmaschinen! Das Geheimnis des Hollywood-Hasses ist gelüftet! Der Urknall entdeckt!  :LOL:

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
Ansonsten nehme man doch die Passion Christi bitte nicht so ernst und rezipiere ihn als religiös verstrahlten Exploitation-Trash, gemacht von einem Strahlo für Strahlos, so kommt er besser!  :icon_mrgreen:

Mit dem habe ich ja mittlerweile meinen Quasi-Frieden gemacht, als mir klar wurde, dass der wirklich nur Leiden und Schmerzen zeigen wollte. Jetzt sagt natürlich jeder rational denkende Mensch: "Ach was, der Film heißt ja auch 'Passion'", aber ich konnte in meiner hin- und herklambüsternden Art einfach nicht einsehen, dass da nicht mehr sein sollte als Hardcore-Torture-Porn. Aber da war wirklich nichts. Manchmal sind die Dinge halt doch einfacher, als man denkt.

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
LOL, nicht schlecht, dieser (nicht wahr, Chili?). Als ob es hier in diesem deinen Thread sonst nie um deine Hassfilme gehen würde...

Was für ein billig-plakativer Fraternisierungsversuch. Aber hast ja recht.  :LOL:

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
Im übrigen, wie schon gesagt: "Memento" und "Batman begins" waren m. E. beide sehr dürftig

Huch! Kursivschrift! Dieses Ausmaß an Ablehnung, speziell vom Flattermann, musst du irgendwann noch mal genauer erklären.

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
allerdings bin ich auch der erste, der laut "ja" schreit in Antwort auf das, was Chili dankenswerterweise so pointiert bemerkt hat (ich bräuchte wohl einige Zeilen mehr um das gleich zu schreiben  :icon_lol:):

Ich finde, so kann man das Jahr ausklingen lassen, wir mal einer Meinung, an der Schnittmenge zwischen Kommerz und klassischem Erzählkino.  ;)
"I'm an actor, love, not a bloody rocket surgeon".

"Der Terminader is ja im Grunde so'n Kaiborch."

Mr. Hankey

22 Dezember 2007, 13:47:01 #671 Letzte Bearbeitung: 22 Dezember 2007, 13:49:48 von Mr. Hankey
ZitatAnsonsten nehme man doch die Passion Christi bitte nicht so ernst und rezipiere ihn als religiös verstrahlten Exploitation-Trash
Wobei mir Mr. VV Hassmeinung zu dem Film lieber ist, als die von jemanden der meint, dass der Film ein "Exploitation-Trasher" ist. Da fröstelt es mich regelrecht! ;)

Na und das du bei "A Beautiful Mind" mit Rajko einer Meinung ist, wundert mich jetzt irgendwie auch nicht! :icon_lol: Bei "Memento" hätte ich aber mehr von Dir erwartet! :icon_eek:

Zitat(Hankey würde sich bei uns wohlfühlen, unser Baum hat traditionell sogar echte Kerzen  )
In Sachen Anti-Weihnacht stehst DU zumindest hier in diesem Thread auf weitem Posten alleine da, nicht ich! Wie kann man dem bloß nichts abgewinnen? Gerade ein Baum mit echten Kerzen ist zwar kitschig aber dennoch etwas wunderschönes! (Nur eh bisserle zu gefährlich! ;))
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McKenzie

Zitat von: Mr. Hankey am 22 Dezember 2007, 13:47:01
In Sachen Anti-Weihnacht stehst DU zumindest hier in diesem Thread auf weitem Posten alleine da, nicht ich! Wie kann man dem bloß nichts abgewinnen? Gerade ein Baum mit echten Kerzen ist zwar kitschig aber dennoch etwas wunderschönes! (Nur eh bisserle zu gefährlich! ;))

:00000109: Ich liebe Weihnachten, nur wird es meiner Meinung nach inzwischen über Gebühr zelebriert und verursacht unproportional zu seiner eigentlichen Bedeutung (welche mir natürlich wiederum egal ist) viel zuviel Ungemach. Aber ansonsten ist Weihnachten großartig, fast so schön wie "Suspiria" im Kino zu sehen (das musste jetzt sein... :icon_mrgreen:) Insbesondere natürlich beziehe ich mich dabei auf den "american way of Christmas". Erst heute las ich in der Zeitung einen erschreckend-trashigen Artikel über den Weihnachts-Kitsch-Konsum-Wahnsinn der Amis...  :kotz:

Zitat von: Mr. Hankey am 22 Dezember 2007, 13:47:01
Wobei mir Mr. VV Hassmeinung zu dem Film lieber ist, als die von jemanden der meint, dass der Film ein "Exploitation-Trasher" ist. Da fröstelt es mich regelrecht! ;)

Wie man diesen Film ernst nehmen und dann nicht als fragwürdig, reaktionär und fundamentalistisch ansehen kann, das musst du mir bei Gelegenheit auch noch erklären. Dein Review ist in dieser Hinsicht leider noch nicht fruchtbar genug.  :icon_cool:
Ich ziehe es vor, mich an diesen Möchtegern-transgressiven, pubertären Metzeleien zu ergötzen und den tief in meinem Unterbewusstsein eingekerkerten Gorenhound nach außen zu kehren.  :icon_twisted:

Zitat von: Mr. Hankey am 22 Dezember 2007, 13:47:01
Na und das du bei "A Beautiful Mind" mit Rajko einer Meinung ist, wundert mich jetzt irgendwie auch nicht! :icon_lol: Bei "Memento" hätte ich aber mehr von Dir erwartet! :icon_eek:

Ach Rajko, sind wir nicht beide wunderbar desillusioniert?  :LOL:

Ron Howard darf verschwiegen werden, Diskussionen ist er nicht wert. Und was "Memento" betrifft... ich sage nur: Hiroshima. (...) (...) ( :rofl:)

Zitat von: Chili Palmer am 21 Dezember 2007, 23:45:22
Stoppt die Druckmaschinen! Das Geheimnis des Hollywood-Hasses ist gelüftet! Der Urknall entdeckt!  :LOL:

Damit könntest du gar nicht einmal soo unrecht haben.  :icon_mrgreen: "Van Helsing" ist sicherlich ein Schlüsselfilm meiner Hollywood-Antipathie und, welch ein Glück, hier herrscht doch mehr oder weniger ein Konsens zwischen uns. Imo ist dieser Schund durchaus repräsentativ für den heutigen, modernen, hippen Blockbuster und seine Defizite. Quasi ein Vorreiter für die von Rajko festgestellte Tendenz zur Massenproduktion von Schrott.

Zitat von: Chili Palmer am 21 Dezember 2007, 23:45:22
Mit dem habe ich ja mittlerweile meinen Quasi-Frieden gemacht, als mir klar wurde, dass der wirklich nur Leiden und Schmerzen zeigen wollte. Jetzt sagt natürlich jeder rational denkende Mensch: "Ach was, der Film heißt ja auch 'Passion'", aber ich konnte in meiner hin- und herklambüsternden Art einfach nicht einsehen, dass da nicht mehr sein sollte als Hardcore-Torture-Porn. Aber da war wirklich nichts. Manchmal sind die Dinge halt doch einfacher, als man denkt.

Danke für diese adäquate Würdigung, endlich einmal jemand der es ausspricht. (Religiöse Filme sind ja selbst für viele Kritiker eine Totalverriss-Tabu, als Enkel eines Pfarrers sehe ich dieses Tabu aber nicht).

Zitat von: Chili Palmer am 21 Dezember 2007, 23:45:22
Huch! Kursivschrift! Dieses Ausmaß an Ablehnung, speziell vom Flattermann, musst du irgendwann noch mal genauer erklären.

Na jaa, im Vergleich zu anderen neueren Superhelden-Blockbustern (ich meine hier nicht die einigermaßen erträglichen "Spiderman"-Filme) ist "Batman begins" (Tim Burtons Batman-Filme sind ohnehin eine andere Größenordnung - huch, schon wieder Konsens  :icon_eek:) noch ansehbar, ich würde allerdings wirklich so weit gehen, "Prestige" als Nolans ersten wirklich herausragenden Film zu bezeichnen. Mal sehen, wie er sich in Zukunft so macht.

Zitat von: Chili Palmer am 21 Dezember 2007, 23:45:22
Ich finde, so kann man das Jahr ausklingen lassen, wir mal einer Meinung, an der Schnittmenge zwischen Kommerz und klassischem Erzählkino.  ;)

:respekt: :icon_razz:

:pidu: :pidu: :pidu:  :icon_mrgreen:
ZitatPunctuality is the thief of time
- Oscar Wilde

ZitatOne problem with people who have no vices is that they're pretty sure to have some annoying virtues.
- Elizabeth Taylor


Mr. Hankey

23 Dezember 2007, 13:48:29 #673 Letzte Bearbeitung: 23 Dezember 2007, 14:14:46 von Mr. Hankey
ZitatIch liebe Weihnachten, nur wird es meiner Meinung nach inzwischen über Gebühr zelebriert und verursacht unproportional zu seiner eigentlichen Bedeutung (welche mir natürlich wiederum egal ist) viel zuviel Ungemach.
Jedes Feierlichkeit hat auch ein paar unschöne Seiten, natürlich auch Weihnachten. Die Kunst liegt nun einmal darin, die schönen Dinge heraus zu filtern und alles andere ausen vor zu lassen. Und da hat Weihnachten dann doch noch mehr als genug zu bieten, um dies nicht hinzukriegen. ;)
Und die Bedeutung von Weihnachten ist dir egal? :bawling: Es muss doch nicht immer nur um Jesus Geburt gehen. Weihnachten bedeutet doch noch so viel mehr. (Ihr merkt, ich bin in Festtagslaune! :love:)

ZitatInsbesondere natürlich beziehe ich mich dabei auf den "american way of Christmas".
Jedem seine Kultur! ;) Und auch aus der amerikanischen Art und Weise Weihnachten zu Feiern kann man durchaus einige schöne Details mitnehmen, solange man die überstrapatziös nervigen Dinge, wie z. Bsp. das übermäßige(!) Schmücken der Häuser etc. ausen vor läßt! ;) Ich für meinen Teil möchte jedenfalls definitiv Weihnachten auch einmal in New York verbringen, sofern Zeit und Geld dies einmal zulassen! :D

Kann es sein, dass du nicht nur bei Filmen sondern auch bei vielen anderen Dingen ein wenig Anti-Amerikanisch veranlagt bist. :icon_lol:

ZitatAch Rajko, sind wir nicht beide wunderbar desillusioniert?
Ehrt dich ja, dass du es wenigstens erkennst. Ich bin immer noch gespannt was rauskommt, wenn wir beide das erste Mal zusammen ins Kino gehen. Wird bestimmt gruselig! ;)

ZitatWie man diesen Film ernst nehmen und dann nicht als fragwürdig, reaktionär und fundamentalistisch ansehen kann, das musst du mir bei Gelegenheit auch noch erklären.
Ich bringe dazu am besten noch einen hoch religiös veranlagten Kumpel mit, dann werden Dir die Ohren klingeln. ;) Die Review müsste ich aber, zugegeben, überarbeiten, aber das kennst du ja schon zu genüge! ;)

ZitatUnd was "Memento" betrifft... ich sage nur: Hiroshima.
Häh?
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McKenzie

Zitat von: Mr. Hankey am 23 Dezember 2007, 13:48:29
Jedes Feierlichkeit hat auch ein paar unschöne Seiten, natürlich auch Weihnachten. Die Kunst liegt nun einmal darin, die schönen Dinge heraus zu filtern und alles andere ausen vor zu lassen. Und da hat Weihnachten dann doch noch mehr als genug zu bieten, um dies nicht hinzukriegen. ;)

David, du bist so ein verdammter Optimist und penetranter Gutmensch, es ist nicht mehr feierlich.  :icon_mrgreen: Aber irgendwie auch beruhigend und schön zu wissen, dass es solche Menschen auch noch gibt - wenn die Welt von lauter Pessimisten wie mir bevölkert wäre... Junge Junge...  :icon_lol:

Zitat von: Mr. Hankey am 23 Dezember 2007, 13:48:29
Und die Bedeutung von Weihnachten ist dir egal? :bawling: Es muss doch nicht immer nur um Jesus Geburt gehen.

Darum geht es aber nun einmal primär - ich bin christlich-fundamentalistisch erzogen worden, was soll ich machen? Da ich mich von dem ganzen Zinober inzwischen verabschiedet habe ist mir das natürlich gleichgültig.

Zitat von: Mr. Hankey am 23 Dezember 2007, 13:48:29
Weihnachten bedeutet doch noch so viel mehr.

Natürlich. Harmonie und Friede, Freude, Eierkuchen in der Familie etc. Fast noch schlimmer!  :icon_twisted:

Zitat von: Mr. Hankey am 23 Dezember 2007, 13:48:29
(Ihr merkt, ich bin in Festtagslaune! :love:)

Wäre mir nicht aufgefallen.  :LOL:

Zitat von: Mr. Hankey am 23 Dezember 2007, 13:48:29
Jedem seine Kultur! ;)

Nun... ähem... meiner Meinung nach hat Amerika gar keine Kultur im eigentlichen Sinn. Aber lassen wir das...

Zitat von: Mr. Hankey am 23 Dezember 2007, 13:48:29
Und auch aus der amerikanischen Art und Weise Weihnachten zu Feiern kann man durchaus einige schöne Details mitnehmen, solange man die überstrapatziös nervigen Dinge, wie z. Bsp. das übermäßige(!) Schmücken der Häuser etc. ausen vor läßt! ;) Ich für meinen Teil möchte jedenfalls definitiv Weihnachten auch einmal in New York verbringen, sofern Zeit und Geld dies einmal zulassen! :D

:icon_razz: :icon_cool: :icon_mrgreen: :dodo: :hacki: :icon_mrgreen:

(Auch Smilies lassen weihnachtliche Erhabenheit aufkommen, ggfs. Frohe Gesichter spenden mehr Freude  :icon_lol:)

Zitat von: Mr. Hankey am 23 Dezember 2007, 13:48:29
Kann es sein, dass du nicht nur bei Filmen sondern auch bei vielen anderen Dingen ein wenig Anti-Amerikanisch veranlagt bist. :icon_lol:

Wäre es nicht merkwürdig, widersprüchlich und inkonsequent, wenn meine Filmethik in keinem reelen Zusammenhang zu meinem Weltbild stünde?  ;) Eher umgekehrt: Weil ich im Leben "anti-amerikanisch" (das klingt so böse) veranlagt bin, überträgt sich das natürlich auch auf meine Filmrezeption. Mein Weihnachtsfilm-Tipp für dich: "Atlantic City, USA" von Louis Malle. Konnte ich vor einigen Stunden im Kino sehen und musste instinktiv an dich denken, auch wenn es gar kein Weihnachtsfilm sondern nur ein Film über Amerika im Allgemeinen (aber was für einer!) war.

Zitat von: Mr. Hankey am 23 Dezember 2007, 13:48:29
Ich bin immer noch gespannt was rauskommt, wenn wir beide das erste Mal zusammen ins Kino gehen. Wird bestimmt gruselig! ;)

Ich sage das mal auf englisch weil es da einfach dieses göttliche Adjektiv  gibt: It'll be gorgeous!  :king: Schade das "Alien vs. Predator 2" vermutlich in Dresden nicht mehr läuft wenn ich euch endlich besuche, das wäre sicherlich eine perfekte Grundlage für einen feurigen Abend. Du: "Aber als No Brainer war der doch wirklich gut, man muss nun einmal auch aus so einem Unterhaltungsfilm das Beste machen!" Ich (immer noch fassungslos und rot vor Ärger): "*Ächz*" Bretzelburger: "Wenigstens die Effekte und einige Dialoge waren nicht uninteressant, einige gesellschaftskritische Ansätze waren vorhanden..." Viney: "Ich fand's lustig!" Rene: "Als Videoclip-Installation geeignet, ansonsten weniger zu gebrauchen..."

:icon_mrgreen:

Ich kann's kaum erwarten...

Zitat von: Mr. Hankey am 23 Dezember 2007, 13:48:29
Ich bringe dazu am besten noch einen hoch religiös veranlagten Kumpel mit, dann werden Dir die Ohren klingeln. ;)

Das wird keinen großen Effekt haben, seit ich einen (jungen!) Theologie-Dozenten kennengelernt habe, der mit Hingabe amerikanischem Horror-Trash der 50ziger und 60ziger, Jess Franco (vornehmlich seine WIP-Filme) und politischen Inkorrektheiten im Kino frönt, haut mich so schnell nichts mehr vom Hocker.  :icon_lol:

Zitat von: Mr. Hankey am 23 Dezember 2007, 13:48:29
ZitatUnd was "Memento" betrifft... ich sage nur: Hiroshima.
Häh?

Ein assoziativer Witz, der gar nicht zum verstehen gedacht war und dessen Erklärung ihn seiner Pointe berauben würde. Hier ist Interpretation gefragt.  :LOL:
ZitatPunctuality is the thief of time
- Oscar Wilde

ZitatOne problem with people who have no vices is that they're pretty sure to have some annoying virtues.
- Elizabeth Taylor


kruchtenkaiser

24 Dezember 2007, 02:58:19 #675 Letzte Bearbeitung: 24 Dezember 2007, 03:02:11 von kruchtenkaiser
Zitat von: McKenzie am 24 Dezember 2007, 01:00:54
"Atlantic City, USA" von Louis Malle. Konnte ich vor einigen Stunden im Kino sehen [...]

"Liebes Christkind...

als unverbesserlicher Malle-Liebhaber wünsche ich mir noch für dieses Jahr ein McKenzie-Review zu "Atlantic City" (und wenns's nicht anders geht, bin ich auch damit zufrieden, wenn es erst 2008 kommt...). Und wo ich gerade dabei bin, wünsche ich McKenzie noch ein richtig schönes Weihnachtsfest... :D :icon_twisted: und dann vergewaltige ich Mr.VV's Thread auch direkt zu meinem Wunschzettel. Ich wünsche mir: Frieden im Nahen Osten, von Mr. VV endlich noch einmal ein paar Verrisse mehr (2007 waren's dann doch für meinen Geschmack viel zu wenige aus seiner Feder), Vince die Muße 2008 noch mindestens eine seiner exquisiten Simpsons-Season-Reviews zu schreiben, Chili weiterhin sein Geschick, mich mit seinen Reviews zu überraschen und Hankey die Einsicht, dass Mel Gibson ein miserabler Filme-Macher ist. Danke, liebes Christkind!"

McKenzie

24 Dezember 2007, 03:42:15 #676 Letzte Bearbeitung: 24 Dezember 2007, 03:59:39 von McKenzie
Lieber Weihnachtsmann,

ich wünsche mir so sehr - und das weißt du, weil es schon seit Monaten so geht - den richtigen Dreh, um wieder Reviews schreiben zu können was inzwischen praktisch nicht mehr möglich ist. Mein größter Weihnachtswunsch an dieser Stelle, bitte, bitte, bitte, mach ihn wahr. :bawling: Ich verspreche auch, ganz brav zu sein und weniger zu provozieren, diskutieren und zu denunzieren. Ich will nicht schuld am Selbstmord diverser lieber Kollegen (unter anderem des Threadinhabers) sein, denen ich hier Kopfzerbrechen bereite, tagein, tagaus. :icon_mrgreen:

Ansonsten wünsche ich mir nichts von dir, was in irgendeiner Weise mit diesem Ort hier zu tun hätte außer der Möglichkeit, meine Dresdner Freunde endlich besuchen zu können, ebenso wie die Berlinale wo ich vielleicht endlich meine Film-Sucht eindämmen kann, denn du weiß, lieber, bärtiger Zeitgenosse den ich seit einigen Monaten immer mit einem bestimmten User hier assoziieren muss, nichts macht mir mehr zu schaffen als der ewige Drang, ins Kino gehen zu wollen und dabei die anderen Genüsse und Abscheulichkeiten des Lebens zu vernachlässigen.

Und bitte, bitte, bitte: Mach, das mir zum nächsten Weihnachtsfest nicht wieder solche überfordernden, überraschend-erschreckenden Wünsche auf perfid-indirekte Art und Weise nahegebracht werden von Leuten, die bessere Reviews schreiben als ich. Denn du weißt: Wer nett fragt, stößt auch bei mir nicht immer auf Granit, vor allem wenn der betreffende Film ein wahres Meisterwerk und zufällig auch auf DVD verfügbar ist zur weiterführenden intellektuellen Zelebrierung............  :andy:

Danke, lieber Bartmensch mit dem Sack.


@ kruchtenkaiser:

Gute Nacht und frohes Fest.  :icon_mrgreen:
ZitatPunctuality is the thief of time
- Oscar Wilde

ZitatOne problem with people who have no vices is that they're pretty sure to have some annoying virtues.
- Elizabeth Taylor


Mr. Hankey

29 Dezember 2007, 14:37:21 #677 Letzte Bearbeitung: 29 Dezember 2007, 14:40:40 von Mr. Hankey
@ McKenzie

ZitatIch liebe Weihnachten

Na dem ich das all hier gelesen habe frage ich mich ernsthaft was du an Weihnachten noch lieben kannst?

Du hasst den Advent, du hasst die familiären Funktionen von Weihnachten, du hast nichts mit all den Botschaften von Weihnachten am Hut, Weihnachtskitsch bringt dich zum brechen und Weihnachtslieder und Filme dürftest du zu 99% auch zum kotzen finden. Also was ist denn da noch, was man da noch lieben kann? Und sag mir jetzt nicht die Geschenke, sonst gibt es Kloppe! ;)

Zitatdas "Alien vs. Predator 2" vermutlich in Dresden nicht mehr läuft wenn ich euch endlich besuche, das wäre sicherlich eine perfekte Grundlage für einen feurigen Abend. Du: "Aber als No Brainer war der doch wirklich gut, man muss nun einmal auch aus so einem Unterhaltungsfilm das Beste machen!" Ich (immer noch fassungslos und rot vor Ärger): "*Ächz*" Bretzelburger: "Wenigstens die Effekte und einige Dialoge waren nicht uninteressant, einige gesellschaftskritische Ansätze waren vorhanden..." Viney: "Ich fand's lustig!" Rene: "Als Videoclip-Installation geeignet, ansonsten weniger zu gebrauchen..."
Bahh! AvP 1 war schon lahm, da wird AvP 2 sicher nicht anders werden. Von daher dürftest du bei diesem Film sicher auf dem Holzweg sein, zumal Bretzelburger bei diesem Film ja schon mit seiner 8/10-Review meinen, von Dir angedachten, Part übernommen hat! ;)
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Mr. Vincent Vega

Habe hier lange nichts von mir hören lassen, nach Dauerstress und Selbstfindung aber darf wieder gepostet werden:

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
Gestern habe ich den Film ("Prestige") übrigens zum zweiten Mal gesichtet und er hat sich sogar noch deutlich verbessert. Ich werde mich hüten, vor dir in Schwärmerei auszubrechen (Energie wem Energie gebührt  :icon_twisted:) aber ich frage mich dennoch, wie man sich hier guten Gewissens und mit dem Brustton der Überzeugung in den Popcorn-Sessel zurücksinken lassen kann. Es bleibt bei 9/10, bzw. 22/25.

Zum einen: Da war auch Ironie bei mir im Spiel. ;)

Zum anderen: Soll das ja vorkommen.

Ansonsten: Alles weitere zu Popcorn und Sessel bitte an Mr. Hankey weiterleiten. :icon_mrgreen:

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
aber so langsam muss ich doch mal anmerken: McKenzie, wo ist deine Hollywood-Aversion hin, lässt du dich jetzt etwa von diesem Studiokram einlullen?

Du ewiges Schandmaul!  :icon_mrgreen: Glücklicherweise bin ich heute gut aufgelegt, sonst würde ich jetzt zu einem kurzen Zeter-Sturm ansetzen und dir erklären, das ich meiner Maxime nach wie vor treu bin und Filme wie "Zodiac" und "The Prestige" keineswegs Ausnahmen sondern höchstens Fusionen zwischen Autoren- und Mainstream-Kino bedeuten und somit sogar begrüßenswert sind (wenngleich auch VIEL zu selten). Darüber hinaus solltest du mich in dem Bestreben, mein gestörtes Verhältnis zum heutigen Hollywood zu renovieren, unterstützen und nicht verunsichern!  Stell dir vor, vielleicht endet all das noch irgendwann in 10 Jahren bei einer 6/10 meinerseits für "Herr der Ringe"? :algo: :LOL:

Fast so etwas wie ein schlechtes Gewissen habend, revidiere ich: McKenzie, ihr Weg ist der richtige.

LORD OF THE RINGS habe ich traditionell über Weihnachten erneut gesichtet. Das 11 Stunden-Unterfangen hat sich wie immer gelohnt, ich habe geschluchzt, gelacht und mir mehr solcher Filme gewünscht.

Zitate von Chili:

ZitatNatürlich ist der Twist des Films vorhersehbar. Das macht mich bei anderen Filmen auch madig, aber hier gehört es dazu. "Prestige" ist die filmische Antwort, um mal bei einem aktuellen Beispiel zu bleiben, auf das "Shyamalanisierende" Publikum.

@Kenzie: Gehe ich eigentlich recht in der Annahme, dass du Shyamalan auch für so einen Tiefflieger wie ich hältst?

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
(...)...versperren sich dem regelrecht, weil sie nur der Auflösung hinterher hecheln. Ich habe sehr oft, wenn ich mich mit anderen über "The Village" unterhielt, nur Beschwerden über das vorhersehbare Ende zu hören bekommen, als ob das irgendwie den kompletten Film ausmachte. Da kann man Shyamalans Frustfilm "Lady in the Water" schon verstehen, auch wenn ich mich da wiederum nicht angesprochen fühlte.
"Prestige" nun stößt uns über die gesamte Lauflänge fast schon mit der Nase auf die Lösung, bettelt uns förmlich an: "Ja, du hast Recht, und jetzt genieß' endlich den Film, hör' auf zu grübeln, über dir, oben auf der Bühne entfaltet sich gerade Magie, während du die ganze Zeit nach unten starrst, den doppelten Boden suchend". Und dann kommt die Auflösung, und sie bestätigt geradezu hämisch simpel, dass da nicht mehr war, dass es alles so kam, wie vom Zuschauer erahnt. Und dieser kommt jetzt ins Grübeln: Das war es? Das war der Trick?

@Chili: Hübsch zusammengelegt, aber wenn dem so wäre, hätte Nolan auch mehr Energie auf andere Dinge setzen können, anstatt nur einen Twist des Twist-Kennens und somit Twist-Ignorierens wegen zu fabrizieren. Wäre dem also so, hätte er besagten Twist auch nicht als solchen inszenieren müssen, sondern eine effektivere "seht her, ihr hattet Recht, aber das hier ist dennoch etwas anderes"-Auflösung parat halten können.

@Kenzie: Du hast dich total einlullen lassen von diesem glattpolierten Hollywood-Unterhaltungs-Film.

(:icon_mrgreen: :icon_razz: :icon_twisted:)

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
Der Film kalkuliert bewusst die Ernüchterung seines Publikums ein, von der ersten Szene an, in der Michael Caine uns sagt: "Sie wollen die Wahrheit gar nicht erfahren". Er stellt sich selbst und seine Mechanismen schutzlos aus, kommt auf die Bühne gerannt wie ein übereifriger Magier, der die Jungfrau durchsägt und direkt im Anschluss den Kistentrick erklärt. Er hofft, uns zum Sich-fallen-Lassen zu erziehen (nicht mit stumpfem Konsum zu verwechseln!), macht uns den Reiz des Unerklärlichen deutlich, indem er jedem alles erklärt.

@Chili: Einzig und allein diese Deutungsweise hindert mich daran, den Film zu verbannen, obgleich ich diese nicht teile. Der zuvor angesprochene Punkt bleibt zudem bestehen.

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
Wie gesagt, die Fixierung auf die "Story" und die "Handlung" als solche ist ohnehin das mit Abstand größte Brett, das einem den Weg zur befriedigenden, vielseitigen Rezeption verbauen kann - und manchmal muss man dieses Brett sogar dann beiseite schieben wenn der vorliegende Film aussieht wie klassisches Erzählkino, das sich selbst zu abstrahieren scheint. Darüber hinaus halte ich den Ausgang von "The Prestige" für uneindeutig, er lässt Raum für Interpretationen.

Die einzige Interpretation, zu der er mich verleitete, war jene, ob Nolan eigentlich überhaupt noch mal 'nen wirklich guten Film zustande bekommt.

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
Zitat von: McKenzie am 18 Dezember 2007, 11:09:37
"zwei doofe Zauberer"... "eitle Männerkomplexe"... (?)

Jo. :icon_lol:

Empfindest du das als sachliche, triftige Argumentation? Wenn du nicht einmal die Protagonisten des Films ernstgenommen und versucht hast, sie zu verstehen...!

Ach Kenzie, du. :kotz:

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
Und nicht zuletzt verstehe ich nach wie vor nicht, woher deine Phobie vor der filmischen Abhandlung typisch männlicher (um mich einmal auf deine engstirninge Diskussionsebene zu begeben  ;)) rührt? Abgesehen davon das die Konstellation und der psychologische Prozess in "Prestige" sich beinahe 1:1 auf Frauen übertragen ließe erscheint mir das schon etwas obskur.

Ich habe kein Problem mit Männern, ich mag sie sogar sehr. :icon_mrgreen: Aber mich langweilen mitunter Männerduelle, die nur zum Ziel haben, sich der eigenen Männlichkeit auch zu versichern. Besonders der Western ist ein ewiges Zelebrieren und Beweisen männlich-archaischer Werte, eine überlange Mythenkonstruktion, die sich längst schon selbst erschöpft hat. Das ewige Ringen um Männlichkeit, das Gepose, Getue, Gefluche, das ungebrochene und ernst gemeinte männliche Klüngeln und Gebähren nervt mich tatsächlich enorm, ob bei vielen Gangsterfilmen ("Scarface" *würg*) oder Western, oder überhaupt, oder generell. :icon_mrgreen:

Bei PRESTIGE ist das nicht wirklich der Fall, wenngleich das Duell Bale-Jackman auch immer etwas von einem Potenzkampf hat, nicht zuletzt was den symbolischen Wechsel der Frauenfigur angeht.

Dass du auf richtige Kerle stehst und das nicht einsehen magst, weiß ich ja nun auch. :icon_mrgreen: :icon_mrgreen: :icon_mrgreen:

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
Über Zulawski will ich mir kein Urteil erlauben, das hatte ich ja schon einmal gesagt.

Perche? Noch nichts gesehen? Dann aber ran, hier wirst du (vermutlich) Prätentionen, Manierismen, Fragwürdigkeiten und Transgressionen am laufenden Band finden, nebenher aber auch einige der wahrhaftigsten und berührendsten, ehrlichsten und außergewöhnlichsten Auswüchse der eurasischen Filmgeschichte.

Ich kenne POSSESSION. Nun ja, der Film passte gut in die Legend-KK-Reihe, mit deren Vertretern ich ja fast durchweg meine Probleme habe.

Zitat von: McKenzie am 21 Dezember 2007, 22:44:04
Zitat von: Mr. Vincent Vega am 19 Dezember 2007, 15:08:02
Aber Herzog halte ich ebenfalls für einen der meistüberschätzten europäischen Regisseure, der Mann geht mir fürchterlich auf die Nerven (und sein NOSFERATU ist von Van Sants PSYCHO nicht weit entfernt).

Na endlich sind wir uns hinsichtlich eines deutschen Regisseurs wieder einmal einig!  :icon_lol:  :icon_lol: Ich mag zwar einige Herzog-Filme ganz gerne, insgesamt ist mir der Mann mit seiner verlogenen Gutmenschen-Attitüde und seiner selbstherrlichen Arroganz ein Gräuel, nicht zuletzt hat er es gewagt, den GOTT dem er alles zu verdanken hat, mit einer liderlich-anbiedernden, verleumdenden Doku zu denunzieren.

Ich halte Kinski aber nun wahrlich nicht für Gott, sondern für einen soliden Schauspieler mit ausgeprägten Unsicherheiten und nerviger Selbstinzenierung, die interessentechnisch an mir absolut vorbeigeht.

Zitat von: kruchtenkaiser am 24 Dezember 2007, 02:58:19
Ich wünsche mir: Frieden im Nahen Osten, von Mr. VV endlich noch einmal ein paar Verrisse mehr (2007 waren's dann doch für meinen Geschmack viel zu wenige aus seiner Feder)

Ersteres ist nicht zu hoffen, andererseits hätte Bretzel doch keine tollen US-Filme über den Nahen Osten mehr zum über-den-grünen-Klee-loben. :icon_mrgreen:

Zweiteres ist in der Tat wahr! Meine Verrisse sind auf einem erschreckenden Tiefstpunkt. Allerdings haben viele auch nicht das Licht der ofdb-Welt entdeckt, sondern sind woanders hingewandert.

Dennoch ein guter Vorsatz für 2008. :respekt:

Mr. Vincent Vega

Und ein Review habe ich auch mal wieder geschrieben, oder besser ein paar wohlwollende Worte zusammengetragen, was mir nicht leicht fiel bei Herrn Gus Van Sant.

http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=54998&rid=275028

Chili Palmer

Zitat von: Mr. Vincent Vega am  6 Januar 2008, 19:14:23
Wäre dem also so, hätte er besagten Twist auch nicht als solchen inszenieren müssen, sondern eine effektivere "seht her, ihr hattet Recht, aber das hier ist dennoch etwas anderes"-Auflösung parat halten können.

Das hatte ich mir im Zuge der erstmaligen Twist-Ernüchterung auch überlegt, mir dann aber ein viel hübscheres Gedankenkonstrukt drumherum gebastelt, an dem du jetzt gefälligst nicht wieder herumrüttelst.  :icon_mrgreen:

Und falls es noch interessiert, mein Senf zum "Geliebten Feind": Da wird stundenlang gelabert, gelästert, gestritten, und dann beschließt Herzog den Film mit dieser Schmetterlingsszene, die ohne Worte alles zuvor Gesehene und Gehörte in den Hintergrund treten lässt. Herzog drückt seine Zuneigung mit der Sprache des Kinos aus, in der ich nichts von den von McKenzie verwendeten Adjektiven finden konnte. Peace.

"I'm an actor, love, not a bloody rocket surgeon".

"Der Terminader is ja im Grunde so'n Kaiborch."

Mr. Hankey

ZitatMeine Verrisse sind auf einem erschreckenden Tiefstpunkt.
Egal ob es Spaß ist oder ernstgemeint. Langsam nutzt sich der Gag ab. Und wer sich so oft vornimmt in Zukunft wieder mehr Verrisse zu schreiben, den kann man doch kaum noch ernst nehmen, oder? ;) ;)

ZitatAlles weitere zu Popcorn und Sessel bitte an Mr. Hankey weiterleiten.
Ach, und auf diesen, ebenfalls schon ziemlich ranzigen, Quark gehe ich am besten gar nicht erst ein. ;)
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Mr. Vincent Vega

Ich war eben schon immer ein bisschen ranzig.

@Peace-Chili: Für Konsens bitte den Autorenthread von Mr. Hankey aufsuchen. :icon_mrgreen:

Mr. Hankey

ZitatFür Konsens bitte den Autorenthread von Mr. Hankey aufsuchen.
Erst ranziger Quark, dann vergammelt, stinkiger Käse. Irgendwie wird dieser Thread langsam gesundheitsgefärdend! ;)
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Mr. Vincent Vega

Also deine Kommentare in meinem Blog haben ja wohl noch 'nen viel längeren Bart. :andy:

Mr. Hankey

ZitatAlso deine Kommentare in meinem Blog haben ja wohl noch 'nen viel längeren Bart.
Aber wenigstens ist dieser Bart gepflegt! ;)
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McKenzie

15 Januar 2008, 23:22:17 #686 Letzte Bearbeitung: 15 Januar 2008, 23:24:13 von McKenzie
ZitatWird zur Zulawski-Meinungsbildung angeschaut, auch wenn ich den Mann bislang für grobschlächtig und plump halte.

Da es mir immer zu umständlich ist, in deinem Blog zu posten...

Welche(n), zur Hölle, Film(e) von Andrzej Zulawski hast du bisher überhaupt gesehen um dich zu so einer Aussage (ja, ich habe das "bislang" schon bemerkt) verleiten zu lassen?!

Es ist sehr einfach, einen Regisseur als plump und grobschlächtig zu verurteilen, nur weil man wegen seines exaltierten, wilden Stils die Augen vor der Motivation hinter seinen Filmen verschließt. Sonst amüsieren mich deine undifferenzierten Kneifereien bei den TV-Tipps ja immer und es würde mir nicht mehr einfallen, mich über hässliche Worte zu Kubrick oder unproportionale Lobgesänge auf Almodovar oder Lee aufzuregen, aber das hat mich gerade wirklich zum Sieden gebracht. Es ist doch nicht die Aufgabe eines Filmes, uns als Zuschauern in den A***h zu kriechen. Aber bevor man sich wirklich mit einem ungewohnten, vielleicht auch schwierigen Stil auseinandersetzt, verreißt man ihn lieber, gelle?

Müßig zu erwähnen, das die vergleichsweise triviale, originaluntreue deutsche Synchronisation dem Film ("Meine Nächte sind schöner als deine Tage") schadet. Wenn du dir also eine Meinung zu Zulawski bilden willst, solltest du dir lieber "Nachtblende", "Possession", "Der silberne Planet", "Das letzte Drittel der Nacht" und "Die Treue der Frauen" ansehen, die allesamt im O-Ton auf DVD erhältlich sind, sowie "Die öffentliche Frau" der auch auf deutsch noch einigermaßen anständig ist. Danach kannst du ja immer noch Trotzkopf spielen.

Trotzdem noch einen schönen Abend...

(...deine PM braucht noch etwas, ich bin, wie so oft, etwas im Stress derzeit...)
ZitatPunctuality is the thief of time
- Oscar Wilde

ZitatOne problem with people who have no vices is that they're pretty sure to have some annoying virtues.
- Elizabeth Taylor


Mr. Vincent Vega

So, jetzt habe ich den Film erstmal sowieso verpasst. :icon_mrgreen:

Mein erst letzte Woche besorgtes DVBT-Dingens hat sich mir sowieso noch nicht erschlossen, wie ich überhaupt merke, dass die letzten 7 TV-freien Monate nicht die schlechtesten waren.

Zu Zulawski schrieb ich schon in deinem Thread oder woanders, dass ich POSSESSION kenne und damals extrem problematisch fand. Ist mir alles viel zu gewollt künstlerisch, mit so 'nem bisschen psychogaga hier und etwas nackidei da, entspricht einfach nicht meiner Auffassung von "sehe ich gerne". Aber was solche - ich nenne es seltsamerweise immer KK-Filme (in Anlehnung an die Legend-Reihe, deren VÖ's ich fast allesamt zum Kotzen finde) - sind wir eh extrem auseinander, wenn ich z.B. deine 10/10 für 29 PALMS sehe, den ich mir schon nach Beschreibung eines Freundes (der neben mir der zweite auf Erden lebende Mensch zu sein scheint, der IRREVERSIBLE für einen großen Haufen stinkende Scheiße hält und deshalb uneingeschränkte Glaubwürdigkeit meinerseits genießt) nicht mal gegen Geld anschauen würde. Alles ohne Gewähr natürlich. Also immer ruhig bleiben. ;)

Jetzt werde ich sowieso erst mal wieder alle Tim Burton-Filme gucken und bin für nichts anderes offen. :icon_mrgreen:

psychopaul

Zitat von: McKenzie am 15 Januar 2008, 23:22:17
Es ist doch nicht die Aufgabe eines Filmes, uns als Zuschauern in den A***h zu kriechen. Aber bevor man sich wirklich mit einem ungewohnten, vielleicht auch schwierigen Stil auseinandersetzt, verreißt man ihn lieber, gelle?

Hahahaha, sehr geil.  :respekt:

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 16 Januar 2008, 00:29:28
Ist mir alles viel zu gewollt künstlerisch, mit so 'nem bisschen psychogaga hier und etwas nackidei da, entspricht einfach nicht meiner Auffassung von "sehe ich gerne".

Ebenso.  :icon_mrgreen:

Rajko, du mußt mal lernen, dass auch der Filmkonsum nicht immer nur "schön" sein muß, manchmal muß man sich halt selbst geißeln, das hat auch was.  :icon_twisted:  :icon_cool:


Ich hab für den Film erstmal meine Rocky Aufnahme wieder überspielt, den ich nun wohl noch ein Jahr lang noch nie gesehen haben werde, aber ist auch völlig wurscht denn da geb ich mir lieber mal wieder eine ordentliche Dosis voller gepflegtem psychogaga  :D :D :dodo:

(wäre meine Sig nicht schon so voll...)
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Mr. Vincent Vega

Eure Postings sind ja fast noch prätentiöser als der französische Quark selbst.

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