Autoren-Thread : Moonshade

Erstellt von Moonshade, 10 Januar 2007, 15:47:41

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Moonshade

Zitat von: Nibi nach 17 Januar 2007, 14:32:01
Darf ich also noch in diesem Monat mit Departed rechnen?  :icon_mrgreen:


Es ist soweit!
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

"Guten Tag, führen Sie Bücher über Paranoia?" - "Ja, die stehen alle hinter Ihnen!"

"Sauf doch nicht so viel, Mensch! Nimm lieber was von dem großen Igel - der schmeckt!"

Moonshade

Ergänzt durch:

Hell's Resident
Mask of Murder 2
Cursed - Verflucht

Kleiner Horrortrip heute...
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rs007

Also ich finde an deinen Reviews die schönen Wortneuschöpfungen amüsant. ZB "Comedyolymp", "Fluchquote" oder "Amtsschimmligkeit". Negativ bemängeln muß ich manchmal grammatikalisch schlecht gebaute Sätze oder umständliche Formulierungen, was aber relativ selten vorkommt. Ansonsten stimme ich meist mit deiner Wertung überein.

Cheers

Moonshade

Ich bessere gern aus, die verschachtelten Problemsätze kenn ich selbst aus.
Nur Stellen bitte nennen, falls ihr welche findet.
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rs007

31 Januar 2007, 12:30:04 #64 Letzte Bearbeitung: 31 Januar 2007, 17:19:20 von rs007
Zitat von: Moonshade nach 31 Januar 2007, 11:13:41
Ich bessere gern aus, die verschachtelten Problemsätze kenn ich selbst aus.
Nur Stellen bitte nennen, falls ihr welche findet.


OK; in einer Rezension ("Santa's Slay - Blutige Weihnachten") schreibst du "...der per verlorener Sportwette einem Engel 1000 Jahre Geschenkebringen schuldete."
"Geschenkebringen" klingt etwas hölzern.

Oder zB "Amelie":
"Irrwitzig überzeichnet gibt sich der Film mit Genuß dem rasanten Tempo hin, daß er zwar nicht durchhält, daß er aber in den ruhigeren Momenten genüßlich den komplexen Ideen opfern kann, die um den Zuschauer fliegen, als sässe man im Schießstand."
Der Satz ist mE zu verschachtelt (gleich 2 Relativsätze hintereinander) und "daß" ist eigentlich ein "das".
Ich persönlich bevorzuge eher kurze, prägnante Sätze, die schnell auf den Punkt kommen. Eine Rezension ist ja kein Roman.

Aber solche Beispiele kommen wie gesagt selten vor.

Cheers







Moonshade

Als Kontrastprogramm zu den sonstigen Jubelarien mal einen kleinen Verriß von "Das Streben nach Glück":

http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=106083&rid=228888
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Moonshade

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Ong-Bockel

Zitat von: Moonshade nach 13 Februar 2007, 14:28:25
Und noch'n Verriß: " A Sound of Thunder"

http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=63139&rid=228906


Habe den Film noch immer nicht gesehen und bei Dinos lasse ich mich auch von 20 Verrissen nicht vom Anschauen abhalten... vielleicht sollte ich dieses Mal doch besser auf Moonie hören? ;)

Beim UT drücke ich Dir dann gleich Mal RAPTOR ISLAND in die Hand...

Gruß, diBu!

Moonshade

Viele Dinos wirst du da nicht sehen, nur 2-3x den gleichen unspektakulären Jagd-Abschuß und ein paar Mutationen - da täuscht das Cover bißchen was vor...
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Bretzelburger

14 Februar 2007, 00:17:29 #69 Letzte Bearbeitung: 14 Februar 2007, 00:26:14 von Bretzelburger
Mich hat deine Bewertung nicht wirklich überrascht, denn es ist bei diesem Film nur ein schmaler Grat, ob man die Story als glaubwürdig, einfühlsam, angemessen und im Timing überzeugend oder ob man sie übertrieben, zu dramatisch, weinerlich und damit unglaubwürdig empfindet.

Ob man die jeweilige Sichtweise in diesem Fall an objektiven Kriterien festmachen kann, kann ich nicht beurteilen, aber selbstverständlich hast du das als ernstzunehmender Kritiker versucht. Nur bist du dabei deiner eigenen Ansicht in die Falle gegangen. Dazu ein paar Beispiele :

ZitatAnsonsten Fragezeichen allerorten. Thandie Newton als Ehefrau hat kaum einen Grund, ihn zu verlassen außer die Erfolgslosigkeit und kümmert sich dann irgendwann gar nicht mehr um den Sohn.


Seit wann ist die objektive Beurteilung eines Beziehungsproblems ein Argument dafür, ob eine Beziehung hält oder nicht? Fakt ist, daß sich beide Eheleute von Beginn an nichts mehr zu sagen haben und sie auf jede seiner Bemerkungen aggressiv reagiert. Vielleicht geht er ihr mit seiner "immer positiv Denken"-Verkäufer Art auf die Nerven, so wie manche Beziehung gerade daran gescheitert sind,daß er immer die selbe witzige Art hat. Am Anfang war sie davon begeistert, später nervt es nur noch - wer kann das von Außen nachvollziehen ?

Deshalb halte ich diesen Teil deiner Aussage für spekulativ, den anderen für schlichtweg falsch. Es gibt eine Szene, in der sie den Jungen ihm konkret überläßt - sicher auch, weil sie überfordert ist, aber genauso auch, weil sie spürt, wie gut er mit dem Jungen umgeht. Das der Film diese Szene nicht plakativ ausspielt, empfinde ich eher als positiv und natürlich kann man das als unrealistisch ansehen, daß eine Mutter auf ihr Kind verzichtet. Aber das sie mit dem Kind "irgendwann nichts zu tun" hat,ist falsch.

ZitatAuf die Erfolgsstory im Brokermilieu kommt er hier leider nur absolut rudimentär an, stattdessen darf Smith als ?Yes, Sir!!!?-Strahlemann immer wieder halbblöde Anzugträger durch seine Fähigkeiten an Rubiks Zauberwürfel verblüffen oder durch Aufrichtigkeit und Humor Punkte machen.


Die wenigen Szenen im Broker-Milieu empfinde ich als ausreichend, da sich die eigentliche Tätigkeit ständig wiederholt. Sein Hauptproblem ist ja,für den Job immer die Fassade aufrecht halten zu müssen, so daß die privaten Probleme nicht nach Außen dringen. Genau deshalb haben die 150 Dollar für die Tagesmutter eine größere Priorität als die Miete, denn eine Auseinandersetzung mit einem Vermieter ist zwar schlimm, aber den Jungen nicht mehr unterbringen zu können, wäre eine Katastrophe. Jeder, der schon mal knapp bei Kasse war, weiß, wie genau man sich überlegt, was man zuerst zahlt.

Begriffe, wie "?Yes, Sir!!!?-Strahlemann" und "halbblöde Anzugträger" sind natürlich legitim, aber nichts Anderes als emotionale Stimmungsmache.

ZitatÄmter und Staatsorgane lassen das Pärchen auf ihrem Leidensweg stets zufrieden, obwohl Smith öfters mit schulpflichtigem Kind in einem Asyl eincheckt.


Schlicht falsch. Der Junge ist 5 Jahre alt, geht nicht zur Schule und ist deshalb tagsüber bei der Tagesmutter.

ZitatEin längeres Intermezzo mit einem möglichen Kunden führt nirgendwo hin, außer das Smith dem tollen Haus und dem Erfolg hinterher schmachten darf.


Genauso falsch - dieser Kontakt verhilft ihm letztendlich zu seinen höchsten Abschlüssen. Zwar trifft er erst Wochen später einen der Männer, die beim Spiel dabei waren, wieder, aber dann klappt das Geschäft, daß ihn auch seine Mitbewerber bei der Ausbildung übertreffen läßt.

ZitatWas nicht so schlimm wäre, wenn der Rest des Films nicht eine endlose soziale Schlittenfahrt hangabwärts wäre, die spätestens nach 60 Minuten nicht mehr zu ertragen ist.
Zuviel, zu lange, zu intensive, zu viel Pech und zuviel Gefühl, das strapaziert zunehmend die Geduld des Zuschauers, der natürlich eher mal sehen will, wie Smith sich freischwimmt.


Hier fehlt mir - wie in der gesamten Kritik - deine persönliche Haltung. Du argumentierst von einem höheren Standpunkt aus, als wäre diese Aussage objektiv. "Zuviel, zu lange,..." usw. habe ich als Zuschauer nicht empfunden. Im Gegenteil, Smith gelingt es ja bis zum Schluß, das größte Unglück zu vermeiden, denn er kann ja die Fassade immer noch aufrecht erhalten. Sieht man dagegen die abgehalfterten Penner, die auch eine Unterkunft für die Nacht suchen, erkennt man, wohin einen dieses Unglück wirklich führen kann.

Die Qualität des Films liegt genau darin, nicht übertrieben zu dramatisieren, sondern zu verdeutlichen, daß schon das Nichtbezahlen einer Taxifahrt oder das Verleihen von 5 Dollar einer Katastrophe gleich kommt. Echte Dramen wie Krankheiten, Unfälle, ein ungehorsames oder schwieriges Kind, böse Polizisten, Geldeintreiber usw. gibt es hier gar nicht - ich bin deshalb schon ein wenig über deine geringe Hemmschwelle erstaunt und genauso über deine übertriebene Argumentation.

Übrigens, auch ich finde es etwas merkwürdig, daß die Hautfarbe im Film keine Rolle spielt, aber das geht auf eine konkrete Haltung von Will Smith zurück, die er in einem Interview begründet hat. Man kann das kritisieren, aber es fußt immerhin auf einer bewußten Intention.

Fazit : was mich am meisten an deiner Review stört sind keineswegs die Fehler im Detail - so etwas kann Jedem passieren - sondern das es offensichtlich ist, daß du schlampig und in gewohnt überzeugendem Stil deine Haltung durchziehst, koste es was es wolle - die Argumente finden sich schon. Damit wirst du sicherlich ne Menge Leute überzeugen, die mit so weinerlichem Kram eh nichts am Hut haben, aber du verläßt damit eine seriöse Grundlage der Kritik, in dem du deinen Status hier ausnutzt. Denn du machst keine Sekunde klar, daß es sich um eine persönliche Meinung handelt, um ein eigenes Gefühl.

Rollo Tomasi

14 Februar 2007, 10:47:04 #70 Letzte Bearbeitung: 14 Februar 2007, 11:12:56 von Rollo Tomasi
Ich würde den Film auch nicht für sülzig halten.
Im Gegenteil: Mich hat es sehr positiv überrascht, dass der Film eigentlich nie auf die Tränendrüse gedrückt hat.
Für mich hat der Film eben nicht nur die Erfolgsstory eines Mannes gezeigt, sondern eben auch, dass es viele Leute gibt, denen es nicht gelingt, sich aus ihrer Armut zu befreien.
Zudem bietet der Film eine Reise in die Vergangenheit der 80er, die mich sehr berührt hat.
Natürlich kann man sich darüber aufregen, dass ein Broker sich durch das Lösen eines Zauberwürfels beeindrucken lässt, aber wie Du schon selbst geschrieben hast, hat es erst mal zu nichts geführt, warum sollte es auch, das Lösen eines Zauberwürfels hat nichts mit Qualitäten als Broker zu tun.
Aber er hat zumindest Kontakte bekommen, die später zu Abschüssen führten und genau so läuft das!
Sehr realistisch auch die Schilderungen der Verkaufsstrategien über die Anrufe beim Kunden.
Genau so ist das: Telefonieren, Termine machen, hoffentlich abschließen.
Sehr oft habe ich mich auch in den Szenen wiedererkannt, in denen ich einen Termin habe, dann aber jemand anderes was von mir möchte und ich dann in Schwierigkeiten komme, beides zu erledigen.
Natürlich ist es seltsam, dass er den Leuten begegnet, die ihm das Knochendichtemessgerät (übrigens ein sehr schönes Bild für die Last, die er mit sich herumträgt, finde ich) gestohlen haben, aber gestört hat es mich nicht.
Ich habe mich auch darüber gewundert, wo er das Geld für die Tagesstätte her hatte, das wurde nicht eindeutig erklärt, meine ich.
Du weißt, dass mich solche Kleinigkeiten stören, aber wenn man möchte, kann man für diese Fragen eine Antwort finden (Das galt auch damals für "Chlidren of men".).
Will Smith und sein Sohn spielen exzellent (das hätte ich Will Smith gar nicht zugetraut).
Der Film ist zu keiner Sekunde langweilig und die Schicksalsschläge kommen zwar gehäuft, aber alle waren für mich nachvollziehbar (jedenfalls erheblich mehr als z. B. Forest Gump, in dem erst die Mutter starb und dann auch noch Jenniiie, und damit erheblich mehr auf die Tränendrüsen drückte als "Das Sreben nach Glück").
Die Info, dass er nachher Millionär geworden ist, hätte ich aber auch weggelassen, denn darauf kam es gar nicht an.
Für mich hat der Film die Botsachaft, einfach nicht aufzugeben.
Und diese Botschaft bringter sehr schön rüber.

Ich halte es eigentlich selbst nicht für sinnvoll, über Reviews zu diskutieren, denn Meinungen sind nun mal verschieden.
Aber da es zu diesem Film keiunen Thread guint und er mir zu alt ist, um einen neuen dafür aufzumachen (was vielleicht blöd ist), nutze ich die Gelegenheit, auf diesem Wege meine Meinung zu dem Film kundzutun.  :icon_razz:

EDITH:
Ach ja, ich vergaß:
8/10
"Ich hab neulich gehört: 35 % der Zahlen und Fakten, die so kursieren, stimmen gar nicht! ... Das ist fast ein Drittel!" (Hagen Rether)
"Stellen sie sich einmal vor, es gäbe keine Autos, es gäbe keine Telefone und es gäbe keine Computer .... sie würden doch den ganzen Tag fernsehen, oder?" (Hagen Rether)

Moonshade

Zitat von: Bretzelburger nach 14 Februar 2007, 00:17:29
Mich hat deine Bewertung nicht wirklich überrascht, denn es ist bei diesem Film nur ein schmaler Grat, ob man die Story als glaubwürdig, einfühlsam, angemessen und im Timing überzeugend oder ob man sie übertrieben, zu dramatisch, weinerlich und damit unglaubwürdig empfindet.


Ich empfinde sie nicht als unglaubwürdig, sie ist nur dramaturgisch falsch gewichtet.


ZitatSeit wann ist die objektive Beurteilung eines Beziehungsproblems ein Argument dafür, ob eine Beziehung hält oder nicht? Fakt ist, daß sich beide Eheleute von Beginn an nichts mehr zu sagen haben und sie auf jede seiner Bemerkungen aggressiv reagiert. Vielleicht geht er ihr mit seiner "immer positiv Denken"-Verkäufer Art auf die Nerven, so wie manche Beziehung gerade daran gescheitert sind,daß er immer die selbe witzige Art hat. Am Anfang war sie davon begeistert, später nervt es nur noch - wer kann das von Außen nachvollziehen ?


Das ist richtig, allerdings gibt der Film dem Zuschauer nichts in die Hand, um eine simple Schwarz-Weiß-Zeichnung zu vermeiden. Hier ist die Frau einfach die Böse, die gegenüber dem mit eisernem Durchhaltewillen geprägten Smith einfach aufgibt und auf dessen Forderung einfach so auf ihr Kind verzichtet, um nach New York zu gehen. Mit etwas mehr Figurenzeichnung wäre das sogar begründbar gewesen, so ist es einfach nur dahingeworfen, um den Zuschauer zu polarisieren.

ZitatAber das sie mit dem Kind "irgendwann nichts zu tun" hat,ist falsch.


Sehe ich anders. Sobald sie abgereist ist, ist sie aus der Handlung komplett gestrichen, vll. nicht mehr unbedingt nötig - aber es unterstreicht nur die S/W- Zeichnung. Kann man, wie gesagt so machen, empfinde ich aber gerade deswegen als plakativ.

ZitatDie wenigen Szenen im Broker-Milieu empfinde ich als ausreichend, da sich die eigentliche Tätigkeit ständig wiederholt. Sein Hauptproblem ist ja,für den Job immer die Fassade aufrecht halten zu müssen, so daß die privaten Probleme nicht nach Außen dringen. Genau deshalb haben die 150 Dollar für die Tagesmutter eine größere Priorität als die Miete, denn eine Auseinandersetzung mit einem Vermieter ist zwar schlimm, aber den Jungen nicht mehr unterbringen zu können, wäre eine Katastrophe. Jeder, der schon mal knapp bei Kasse war, weiß, wie genau man sich überlegt, was man zuerst zahlt.


Es ist eher die Frage, wie er manchmal die 150 noch aufbringen kann - natürlich, zwischendurch verschachert er immer mal wieder einen zurückgefundenen Scanner, aber das ist auch nur eine Fußnote.
Generell haben sich aber mehrere Leute im Publikum darüber unterhalten, das sie mehr Szenen um das berufliche Fortkommen erwartet hätten, einen Mann der sich durchbeißt. War ich also nicht allein mit anscheinend.

ZitatBegriffe, wie "?Yes, Sir!!!?-Strahlemann" und "halbblöde Anzugträger" sind natürlich legitim, aber nichts Anderes als emotionale Stimmungsmache.


Ja und? Ich schreibe nicht für den katholischen Filmdienst - die Bezeichnungen treffen durchaus zu und Spaß beim Lesen soll auch sein.
Ich mag emotionale Stimmungsmache bzw. Polemik... :icon_cool:

ZitatSchlicht falsch. Der Junge ist 5 Jahre alt, geht nicht zur Schule und ist deshalb tagsüber bei der Tagesmutter.


Nanana, nicht so mit erhobenem Zeigefinger. Wenn er auch nicht schulpflichtig ist, sobald man mit Kleinkindern in Obdachlosenasyle eincheckt (und das offenbar tage- bis wochenlang), hat man auch in der Staaten bald das Jugend- oder Sozialamt an den Hacken.

ZitatGenauso falsch - dieser Kontakt verhilft ihm letztendlich zu seinen höchsten Abschlüssen. Zwar trifft er erst Wochen später einen der Männer, die beim Spiel dabei waren, wieder, aber dann klappt das Geschäft, daß ihn auch seine Mitbewerber bei der Ausbildung übertreffen läßt.


Ja, aber die gesamte Sequenz hat im Film optisch nur den Zweck, den ich beschrieben habe - und den empfinde ich als dürftig. Was du anführst, ist eine Folge davon. Im übrigen wird er am Ende ja nicht wegen seiner Abschlüsse genommen, sondern wegen seines "positiven verhaltens", wie öfters als Auswahlkriterium vermerkt wird.

ZitatHier fehlt mir - wie in der gesamten Kritik - deine persönliche Haltung. Du argumentierst von einem höheren Standpunkt aus, als wäre diese Aussage objektiv. "Zuviel, zu lange,..." usw. habe ich als Zuschauer nicht empfunden. Im Gegenteil, Smith gelingt es ja bis zum Schluß, das größte Unglück zu vermeiden, denn er kann ja die Fassade immer noch aufrecht erhalten. Sieht man dagegen die abgehalfterten Penner, die auch eine Unterkunft für die Nacht suchen, erkennt man, wohin einen dieses Unglück wirklich führen kann.


Langsam versteh ich dich nicht mehr, erst bin ich zu polemisch, dann fehlt mir plötzlich die persönliche Haltung im ganzen Text.
Und welcher höhere Standpunkt soll das sein, solche Sätze stehen in praktisch jeder Kritik?
Das sind ganz einfach subjektive Eindrücke und das ansatzweise kollektive Stöhnen im Kino während des Films (OV) und die erleichterten Seufzer von vielen hinterher (man lauscht ja so beim Verlassen des Kinos)zeigen mir, es war offenbar so manchem zu viel.

ZitatDie Qualität des Films liegt genau darin, nicht übertrieben zu dramatisieren, sondern zu verdeutlichen, daß schon das Nichtbezahlen einer Taxifahrt oder das Verleihen von 5 Dollar einer Katastrophe gleich kommt. Echte Dramen wie Krankheiten, Unfälle, ein ungehorsames oder schwieriges Kind, böse Polizisten, Geldeintreiber usw. gibt es hier gar nicht - ich bin deshalb schon ein wenig über deine geringe Hemmschwelle erstaunt und genauso über deine übertriebene Argumentation.


Vielleicht muß man ja im Kino nicht immer alles dramaturgisch aufblasen, aber diese endlose Ansammlung von nervigen Nichtigkeiten ist auch nicht gerade das, was mich emotional anrührt, dann lieber "große" Szenen.
Und was soll daran übertrieben sein? Es mag ja ganz schön sein, daß der Film dir genau das gegeben hat - die meisten wird das nicht die Bohne interessieren. Inclusive mir.


ZitatFazit : was mich am meisten an deiner Review stört sind keineswegs die Fehler im Detail - so etwas kann Jedem passieren - sondern das es offensichtlich ist, daß du schlampig und in gewohnt überzeugendem Stil deine Haltung durchziehst, koste es was es wolle - die Argumente finden sich schon. Damit wirst du sicherlich ne Menge Leute überzeugen, die mit so weinerlichem Kram eh nichts am Hut haben, aber du verläßt damit eine seriöse Grundlage der Kritik, in dem du deinen Status hier ausnutzt. Denn du machst keine Sekunde klar, daß es sich um eine persönliche Meinung handelt, um ein eigenes Gefühl.


Ach so, ich soll ganz dolle darauf hinweisen, daß das Geschriebene meine und nur meine und keine andere Meinung ist - das hab ich noch nie gemacht und ehrlich gesagt, ein kleines persönliches Fazit im Text genügt mir da schon.
Ansonsten setze ich darauf, daß Subjektivität in Reviews bekannt ist und deswegen nicht alle hintenüber vom Stuhl fallen, wenn sie davon erfahren.
Ich schätze den Film so ein, wie ich ihn gesehen habe, ein relativ manipulatives, süßliches Stück Kino im Award-Heisch-Modus, in Aussage und Notwendigkeit zeitgeschichtlich kurios aber heutzutage höchst fragwürdig.
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

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Moonshade

@rollo
Smith's Spiel hat dem Film auch den Gutteil meiner Punkte eingebracht.
Langweilig wars auch für mich nicht und nachvollziehbar durchaus, aber dennoch empfand ich das endlose Aufeinanderhäufen von Schicksalsschlägen als falsch gewichtet.

Und wie meine Begleitung (männlich, sehr christlich und überhaupt nicht zynisch eingestellt) beim dritten Mal Jagd nach dem verlorenen Scanner sagte: "So langsam nervt es!"
Da hab ich aber leider schon zum dritten Mal auf die Uhr geschaut - denn es war ja klar, daß am Ende das Gute siegen würde - reizlos auf der ganzen Linie.
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Rollo Tomasi

Zitat von: Moonshade nach 14 Februar 2007, 11:19:22
Langweilig wars auch für mich nicht und nachvollziehbar durchaus, aber dennoch empfand ich das endlose Aufeinanderhäufen von Schicksalsschlägen als falsch gewichtet.


Da muss ich nochmal nachfragen:
Was meinst Du mit falsch gewichtet?
Oder anders: Wie hättest Du anders gewichtet?
Und um nochmal auf die Schicksalsschläge zu sprechen zu kommen:
Da fand ich die Schicksalschläge in z. B. "Forest Gump" wesentlich tränenzieherischer.

Zitat von: Moonshade nach 14 Februar 2007, 11:19:22
Und wie meine Begleitung (männlich, sehr christlich und überhaupt nicht zynisch eingestellt) beim dritten Mal Jagd nach dem verlorenen Scanner sagte: "So langsam nervt es!"
Da hab ich aber leider schon zum dritten Mal auf die Uhr geschaut - denn es war ja klar, daß am Ende das Gute siegen würde - reizlos auf der ganzen Linie.


Das mit dem Scanner hat mich nur in der Form gestört, als dass er den Leuten immer wieder zufällig begegnet ist, aber diese Leute habe vielleicht ein bestimmtes Revier, in dem sie immer unterwegs sind, und deshalb erschien es mir möglich, dass er sie trifft.
Und dass er ihnen dann hinterher rennt, war mir dann logisch, denn das war ja seine einzige Einnahmequelle.
Und was die Frau angeht:
Für mich war sie nicht die Böse, sie hatte halt keine Lust mehr, es gibt viele Leute, deren Ehen an Armut zerbrechen.
Die ist bei der Wahnsinnsidee, in diese Geräte zu investieren mitgezogen, weil sie ihm vertraut hat, und dieses Vertrauen konnte er ihr nicht zurückgeben, und deshalb hat sie sich getrennt von ihm.
Warum er dann einfach sagen konnte, der Sohnemann bleibt bei mir, und sie nicht um ihn gekämpft hat, war mir auch seltsam.
Dass sie sich getrennt hat, ist zwar nicht schön, aber verständlich.
In meinem Bekanntenkreis hat ein Ingenieur das große Geld machen wollen, in Häuser investiert, die Häuser wurden dann mit schlechten Meterialien gebaut und plötzlich hatte er 40 Mio. Schulden, seine Frau hat ihn verlassen, er hat seinen Job verloren, er fing an zu trinken, zog in das Haus seiner Mutter in ein winziges Zimmer, die Mutter fing an zu trinken und schrie nachts im Suff ihren Sohn an, der gar nicht da war, hab es selbst gehört, habe dort zur Miete gewohnt.
Dagegen waren die Probleme von Will Smith eher geringerer Natur.
Und dass man in solchen Situationen plötzlich ohne Familie und auch Freunde dasteht, ist leider ganz normal.
Was mich auch etwas gestört hat, war, dass er den Würfel überhaupt hinbekommen hat :-) und dass er immer der Klassenbeste gewesen sein soll.
Aber da das ja an einer wahren Geschichte orientiert war, bin ich davon ausgegangen, dass zumindest ein kleiner Teil davon auch so passiert ist.
Und was die Reitlosigkeit angeht:
Für mich ergaben sich da eine ganze Menge Reize, weil ich vieles, was Smith dort gedacht hat, auch schon gedacht habe, vieles, was er erlebt hat, glücklichweise nicht selbst erlebt, aber zumindest bei anderen gesehen habe.
Ach ja:
Dass er auf Awards scharf ist, werfe ich ihm nicht vor.
Da gibt es jedes Jahr jede Menge Filme, denen man ihre Awardgeilheit anmerkt.
"Ich hab neulich gehört: 35 % der Zahlen und Fakten, die so kursieren, stimmen gar nicht! ... Das ist fast ein Drittel!" (Hagen Rether)
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Bretzelburger

Hätte mich auch gewundert, wenn die irgendetwas an meiner Kritik eingeleuchtet hätte :-)

ZitatLangsam versteh ich dich nicht mehr, erst bin ich zu polemisch, dann fehlt mir plötzlich die persönliche Haltung im ganzen Text.
Und welcher höhere Standpunkt soll das sein, solche Sätze stehen in praktisch jeder Kritik?
Das sind ganz einfach subjektive Eindrücke und das ansatzweise kollektive Stöhnen im Kino während des Films (OV) und die erleichterten Seufzer von vielen hinterher (man lauscht ja so beim Verlassen des Kinos)zeigen mir, es war offenbar so manchem zu viel.


Selbstverständlich gibt die Review irgendwie deine persönliche Haltung wieder, aber nicht im Sinne eines persönlichen Empfindens, welches auch andere Interpretationen zuläßt. Aber wie du ja jetzt deutlich machst, fühlst du dich damit im Einklang mit der Mehrheit (ein Zustand, den ich zumindest im Kino eher selten empfinde) und auch im Einklag mit deutlichen Argumenten dafür. Nur sehe ich die nicht, denn alles was du als Unterstützung dafür angibst, ist Interpretationssache.

Ob die Mutter danach sang und klanglos verschwindet, ob es nun zuviel oder zu wenig Brokermilieu war, ob die Szenen mit den reichen Leuten im Sportstadion und der späten Wirkung dieses Treffens nun gerade richtig sind oder verschenkt, ob die etwas zu alltäglichen "kleinen" Probleme zu uninteressant sind usw. - alles Ansichtssache.

Hier in deiner Antwort auf meine Kritik differenzierst du deine Bemerkungen auch deutlich mehr als in deiner Review ,weshalb ich dir die entsprechenden Fehler vorhielt, die du hier durch deine Haltung erläuterst. Lese ich deine Review allerdings ohne Kenntnis des Films, entstehen aus meiner Sicht falsche Informationen.

Aber du wirkst in deiner Review so, als wären das Fakten und die von mir als Polemik bezeichneten Bemerkungen kommen für einen Nichtkenner des Films eher als saloppe witzige Bemerkungen rüber, keineswegs als Überzeichnungen und - wie ich finde - falsche Interprtationen. Insgesamt vermittelst du den Film als sülzigen, kitschigen und letztlich langweiligen Film, ohne dir die Mühe zu machen, die Gratwanderung des Films zu zeigen - und vielleicht auch mal darüber nachzudenken, daß man den Film ganz anders empfinden kann, ohne gleich ein weinerlicher Typ zu sein.

Mir ist es so ergangen. Ich war skeptisch und stehe mit jeder Art von Kitsch,Patriotismus und unglaubwürdiger Schönfärberei auf Kriegsfuß - stattdessen konnte mich der Film berühren und genau deshalb, weil er endlich mal nicht "groß" sein wollte. Aber selbstverständlich war mir klar - und das erwähne ich auch in meiner Review - das es ne Menge Leute gibt die den Film langweilig und kitschig finden werden,gerade auch weil es kein richtiges Drama gibt oder volkstümlich ausgedrückt "da nix passiert". Wahrscheinlich stellt diese Menge auch eine zahlenmäßige Mehrheit dar.

Vielleicht bin ich nur etwas enttäuscht, daß auch du dazu gehörst.

Moonshade

Nun, wenn solche Inhalte in jedem Fall Ansichtssache sind, dann muß praktisch auch im 253.Monsteraufwasch oder 576.B-Action-Film mich zur Storyline neutral stellen, weil es ja genügend Leute geben muß, die davon ganz dolle begeistert sind.
Für mich sind als Autor meine Eindrücke maßgeblich, daß es andere Meinungen gibt, ist die Grundvoraussetzung, generell sind alle Varianten möglich und daß Autoren polarisieren, ist ebenso folgerichtig.
Die angeführte Gratwanderung finde ich per se gar nicht mal so uninteressant, Konstruktion und Häufung der Ereignisse schmälern aber die Wirkung imo beträchtlich.
Damit schließe ich eure Ansichten nicht aus - für mich sind sie randgruppenkonform um die Ecke gedacht und aus meiner Sicht leider nicht so gut ausgearbeitet, daß sie mir nicht im Verhältnis zum Restfilm redundant vorkommen.

Im Einklang befand ich mich dabei nur mit den Leuten vor Ort (also diese Vorstellung in diesem Kino) - eine Wirkung, die aber damit auch auf andere Gruppen übertragbar sein könnte.
Passieren tut ja genug im Film, das sehe ich auch, tendenziell finde ich den dramaturgischen Aufbau jedoch dem Sehvergnügen eher abträglich.
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Rollo Tomasi

Zitat von: Moonshade nach 14 Februar 2007, 15:32:25
Damit schließe ich eure Ansichten nicht aus - für mich sind sie randgruppenkonform um die Ecke gedacht und aus meiner Sicht leider nicht so gut ausgearbeitet, daß sie mir nicht im Verhältnis zum Restfilm redundant vorkommen.


Mit eure meinst Du Bretzels und meine Ansichten?
Und unsere Ansichten sind randgruppenkonform um die Ecke gedacht?
Wie kommst Du denn darauf????

Und diese Ansichten sind nicht so gut ausgearbeitet, dass sie Dir nicht im Verhältnis zum Restfilm redundant vorkommen????
Den oberen Satz verstehe ich kaum und den letzten gar nicht???

Zitat von: Moonshade nach 14 Februar 2007, 15:32:25
Im Einklang befand ich mich dabei nur mit den Leuten vor Ort (also diese Vorstellung in diesem Kino) - eine Wirkung, die aber damit auch auf andere Gruppen übertragbar sein könnte.


In unserer Vorstellung machten alle einen sehr zufriedenen Eindruck.
Obwohl das immer sehr schwer ist, dier Meinung eines kompletten Kinos einzuschätzen.
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Moonshade

Eure Qualitätsmerkmale sind imo nicht sofort auffällig, deswegen muß man schon ein wenig um die Ecke denken meinte ich.
Und wenn es nicht speziell relativ offensichtlich so angelegt ist, vernachlässige ich es in diesem Fall.
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Rollo Tomasi

Zitat von: Moonshade nach 14 Februar 2007, 16:08:11
Eure Qualitätsmerkmale sind imo nicht sofort auffällig, deswegen muß man schon ein wenig um die Ecke denken meinte ich.
Und wenn es nicht speziell relativ offensichtlich so angelegt ist, vernachlässige ich es in diesem Fall.


Ich verstehe  das immer noch nicht.

Ich habe doch von nichts anderem gesprochen, als von Qualitätsmerkmalen, warum ich den Film sehr gut fand???

Realistisch, bis auf einige Kleinigkeiten!
Kein Tränenzieher!
Sehr gut Gespielt!
Darstellung auch der Leute, die es nicht geschafft haben!
Nostalgischer Blixck in die 80er der Reagan-Administration!
Berührende Darstellung des Schicksals des Mannes!
usw. usw.

Sind das keine Qualitätsmerkmale, die offensichtlich sind?
Dann weiß ich auch nicht weiter ...
"Ich hab neulich gehört: 35 % der Zahlen und Fakten, die so kursieren, stimmen gar nicht! ... Das ist fast ein Drittel!" (Hagen Rether)
"Stellen sie sich einmal vor, es gäbe keine Autos, es gäbe keine Telefone und es gäbe keine Computer .... sie würden doch den ganzen Tag fernsehen, oder?" (Hagen Rether)

Moonshade

Ich meinte was anderes aus Bretzels Ausführung, ist aber schon okay.
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

"Guten Tag, führen Sie Bücher über Paranoia?" - "Ja, die stehen alle hinter Ihnen!"

"Sauf doch nicht so viel, Mensch! Nimm lieber was von dem großen Igel - der schmeckt!"

Rollo Tomasi

Zitat von: Moonshade nach 14 Februar 2007, 18:10:47
Ich meinte was anderes aus Bretzels Ausführung, ist aber schon okay.


Ach so, egal!
Sorry!
"Ich hab neulich gehört: 35 % der Zahlen und Fakten, die so kursieren, stimmen gar nicht! ... Das ist fast ein Drittel!" (Hagen Rether)
"Stellen sie sich einmal vor, es gäbe keine Autos, es gäbe keine Telefone und es gäbe keine Computer .... sie würden doch den ganzen Tag fernsehen, oder?" (Hagen Rether)

Bretzelburger

ZitatIch meinte was anderes aus Bretzels Ausführung, ist aber schon okay.


Ich habe das ähnlich wie Rollo verstanden, also in der Art,daß ich ziemlich um die Ecke gedacht haben muß, um den Film positiv zu interpretieren. Und das das für dich so weit weg war, daß du diese Sichtweise nicht für erwähnswert hältst.

Ich kann dazu nur sagen, daß du dich irrst. In diesem Film wurden viele Dinge angesprochen, die ich ähnlich erlebt habe und selten so realistisch umgesetzt fand. Um noch persönlicher zu werden, hat mir der Film regelrecht die Laune verdorben, weil er empfindliche Punkte ansprach und ich hatte Probleme, einen gewissen Abstand zu gewinnen, um eine angemessene Review zu schreiben und keinen Selbsterfahrungsbericht. So viel zur Ecke...

Unabhängig davon habe ich deine Haltung zum Film nicht kritisiert, ja, ich bin noch nicht einmal überrascht, das man so über den Film denken kann. Aber ich halte diese Meinung nicht für naheliegend, sondern für oberflächlich.

Die gesamte Diskussion ,die ich durchaus fruchtbar finde, hat meiner Kritik an deiner Review nicht widersprochen. Deine Gedanken, die für dich dahinter stecken, hast du hier vermittelt, aber in deiner Review stehen objektive Fehler und tendenzielle Bemerkungen, die nur auf deiner Interpretation basieren, aber im Text den Eindruck einer objektiven Beweisbarkeit vermitteln.

Moonshade

Zitat von: Bretzelburger nach 15 Februar 2007, 00:27:53
Die gesamte Diskussion ,die ich durchaus fruchtbar finde, hat meiner Kritik an deiner Review nicht widersprochen. Deine Gedanken, die für dich dahinter stecken, hast du hier vermittelt, aber in deiner Review stehen objektive Fehler und tendenzielle Bemerkungen, die nur auf deiner Interpretation basieren, aber im Text den Eindruck einer objektiven Beweisbarkeit vermitteln.


Reine Interpretationssache deinerseits ebenfalls, sorry.
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Bretzelburger

Ein salomonisches Urteil - klingt nach Unlust, weiter diese mühselige Diskussion zu führen, also lassen wirs.

Moonshade

Zitat von: Bretzelburger nach 16 Februar 2007, 00:09:27
Ein salomonisches Urteil - klingt nach Unlust, weiter diese mühselige Diskussion zu führen, also lassen wirs.


Stimmt auch, zwei gegensätzliche Positionen, verstehe deine auch - führt aber nicht weiter.
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Moonshade

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Moonshade

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Stefan M

Kann es eigentlich sein, daß dir bei der "Red Heat"-Kritik (http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=797&rid=121861) irgendwie die Einleitung abhanden gekommen ist?
"Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos." (Loriot)

Synchronisation ist nicht grundsätzlich schlecht und manchmal sogar richtig gut!

Moonshade

Aber porentief sicher - das Dumme ist nur, das Teil jetzt irgendwo wiederzufinden...
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Mr. Vincent Vega

Deine Begeisterung für den neuesten Walden-Media-Output liest sich schön, auch wenn du dich mit dem Verweis zu "Stand by me" imo zu weit aus dem Fenster lehnst (weil das doch ein Instant-Classic ist, den auch "Bridge to Terabithia" nicht erreicht). Interessanterweise störte dich die Schwängerung mit Bibelzitaten offenbar weniger als mich, weshalb du den Film als einfühlsames Drama besser wahrnehmen konntest.