Autoren-Thread : Bretzelburger

Erstellt von Bretzelburger, 26 Januar 2007, 03:22:54

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Bretzelburger

Zitat von: Snake_Plissken nach  7 Juli 2007, 18:47:23
Das ist meiner Meinung nach gefährlich. Ich schaue mir bewusst keine Reviews an, bevor ich meines nicht geschrieben habe. Wenn es dann auch inhaltlich in das ein oder andere vorhandene Horn bläst, kann ich mir dennoch sicher sein, dass es dennoch meine originäre Herangehensweise an den Stoff ist. Reine "Pflichtübungen" würde ich dann persönlich eher sein lassen, gerade, da Du in anderen Reviews die Meßlatte so hoch setzt.

Bei "Stirb Langsam" war es ähnlich wie bei "Spiderman 3" noch eine Herzensangelegenheit, aber tatsächlich fahre ich die "Block Buster" -Besprechungen zurück. So habe ich weder Lust auf "Pirates...3" gehabt, noch auf "Potter 5" demnächst. Allerdings glaube ich, daß Viele meine Kritiken von unbekannten Filmen nur lesen, weil sie meine aktuellen Besprechungen kennen. Deshalb versuche ich beides abzudecken, so lange mir das noch so viel Spaß macht.



Red Shadow

9 Juli 2007, 02:16:08 #331 Letzte Bearbeitung: 9 Juli 2007, 02:22:10 von red shadow
Ich bin bei „Die Hard“ inhaltlich mit dir auf einer Linie, mir gefällt es, wie du überraschend kurz und bündig erläuterst, weshalb „4.0“ auch im Kontext der Filmreihe funktioniert. Action auf engstem Raum ist ein Grundsatz, den man weitgehend aufrechterhält. Entgegen meiner Erwartungen ziehen die Overkill-Passagen, welche ich auch als schwächste Momente bezeichnen würde, den vierten Teil letztendlich nicht in filmische Abgründe. Das liegt mitunter an der Quantität und Qualität der Szenen, wobei Wiseman den Fokus ohnehin nicht auf ein CGI-Spektakel richtet. Notentechnisch ist mir die Rückkehr der Feinripp-Action „nur“ sieben Punkte wert, obwohl ich nahezu die gleiche Meinung vertrete. Das Zahlen-Thema hatten wir aber schon einmal :icon_mrgreen:.
Why so serious?

WEAR RED, GET LOUD! GO 49ers!

Who's got it better than us? Nooobody!!!

movieguide

Also, dann mal meine Meinung zu deiner Person. Positiv fällt auf das du sehr umfassend schreibst und nicht nur auf eine Art von Film festzulegen bist. Deine Kritiken sind allesamt sehr abwechslungsreich und verständlich-analytisch geschreiben. Alle bisher gelesen Rezensionen von dir sehr homogen und schlüssig formuliert, meinen Nerv triffst du z.B. sehr gut bei "Pan's Labyrinth". Gut formuliert aber etwas einseitig finde ich hingegen "300" (auch wenn du das durch deine zweigeteilte Bewertung revidierst). Du lobst den Film in gut 80% der Kritik, dem ich im Übrigen auch zustimmte, das die eigentliche Negativkritik ziemlich kurz kommt und die Wertung im Vergleich zum Ton der Gesamtkritik weitaus freundlicher ausfällt. Mir gehts oft ähnlich, daher nimms nicht persönlich. :icon_smile:


Bretzelburger

Selten habe ich mich bei einer Review so schwer getan und so lange zum Schreiben gebraucht. Anlass ist meine Entdeckung des großartigen japanischen Regisseurs Yasujiro Ozu, von dem ich schon oft hörte und von dessen Einfluss auf Fassbender ich schon gelesen hatte, dessen Filme ich aber noch nie gesehen hatte.

Hier wird ja gerne vom asiatischen Film gesprochen, aber gemeint sind in der Regel Filme, die sich der asiatischen Kampfsporttechnik widmen. Mit "Abschied in der Dämmerung" möchte ich hier einen Film vorstellen und wirklich allen ans Herz legen, der nicht nur ein Beispiel für Filmkunst ist, sondern für eine wunderbar emotionale und immer unterhaltende, gar spannende Geschichte ist

http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=44195&rid=251978

Naruse

10 Juli 2007, 11:30:04 #334 Letzte Bearbeitung: 10 Juli 2007, 11:32:03 von Naruse
Hallo Bretzelburger,

ich verfolge einige deiner Kritiken schon seit einiger Zeit, und bin sehr froh darüber, dass sich in der OFDb endlich einmal Yasujiro Ozu angenommen wurde. Jetzt fehlen nur noch Regisseure wie Naruse, Mizoguchi, Yamanaka etc. ;-)

Denn du hast vollkommen recht, dass hier (im Forum) und in der OFDb zwar viel über asiatische Filme geschrieben wird, aber über welche? Das sind halt dann doch leider die einschlägigen Filme...

Falls du die Möglichkeit hast, schau dir unbedingt noch mehr Ozu-Filme an (die nächste passende Möglichkeit wäre ja zum Beispiel das Original von "Abschied in der Dämmerung" - ist auf der wunderschönen Criterion-DVD sofort mit dabei). Fast alles, und wirklich fast alles was Ozu gemacht hat, sind solche Meisterwerke wie "Floating Weeds". Unglaublich schöne Filme. Warum diese Filme hier in Deutschland noch nicht auf DVD erschienen sind, ich kann es mir nicht erklären - denn, wie du schon im Review geschrieben hast, kann sich jeder in Ozu Filme einfühlen, auch wenn sie auf den ersten Blick noch so exotisch erscheinen mögen.

Bretzelburger

Ich habe schon drei weitere Filme von Ozu ins Auge gefasst, die ich mir unbedingt ansehen will.

Bretzelburger

Nach dem großen Erfolg meiner Länderzuordnung :-), nun eine weitere Statistik zu meinen bisher geschriebenen Reviews - ein Thema, daß mich schon immer sehr beschäftigte als Anhänger älterer Filme - das Durchschnittsalter.

Auch dazu gibt es wieder ein eher ernüchterndes Ergebnis : 1988,81, als späte 80er Jahre

Wenn man das allerdings mit dem Erfolg bei den Lesern vergleicht und sich meine 30 bisher am häufigsten angeglickten Reviews ansieht (30 ist bei meiner Gesamtzahl schon eine relativ sichere statistische Größe, da ich immer abwechselnd alte und neue Filme bespreche),dann liegt der Durchschnitt bei 2002,63

Nicht erstaunlich, dass sich die meisten Autoren auf die jüngeren Filme stürzen.

Happy Harry mit dem Harten

??

Weiß nicht so recht, was du damit sagen willst...wo liegt denn jetzt dein durchschnitt?

Bretzelburger

Mein Durchschnittsfilm (über sämtliche besprochenen Filme) stammt aus dem Jahr 1988,81, also knapp vor den 90er Jahren. Nimmt man mal den zeitlichen Rahmen des Tonfilms, was ja schon eine Unverschämtheit gegenüber den Filmen von vor 1930 ist, so kann man auch an meiner Auswahl eine klare Tendenz zu jüngeren Filmen erkennen (die statistische Mitte wäre ja ca. 1969 ).

Und wenn man dann noch die ganze Chose mit dem Interesse abgleicht, dass andere User an meinen Kritiken haben (zumindest nach Klicks gesehen), dann ist an dem Altersdurchschnitt von Jahrgang 2002,63 für meine TOP 30 gut zu erkennen, dass die aktuellen Kritiken natürlich viel besser ankommen (zumindest vom Interesse her).

Wahrscheinlich wäre das sogar noch viel extremer Richtung "Moderne", wenn man die tatsächlichen Zahlen kennen würde. Bekanntermaßen verschwindet man ja mit einer etwas später geschriebenen Kritik in der großen Menge anderer Kritiken und kann an der Klickzahl gar nicht erkennen, wie oft man tatsächlich gelesen wurde. Bei meinen vielen Kritiken zu älteren Filmen ist das natürlich anders, da ich dort häufig der einzige Autor bin.

Allerdings glaube ich - und das motiviert mich auch - das Kritiken zu älteren Filmen aufmerksamer und mit mehr Interesse gelesen werde. Wie oft passiert es mir - gerade erst bei den aktuellen "Harry Pottern" - das ich eine Review zu einem neuen Film kurz anklicke, vielleicht die ersten Worte oder Teile des Fazits lese, und dann wieder wegdrücke...


Bretzelburger

Hier der nächste Schritt zu meiner "Aufarbeitung" der Frühwerke Verhoevens. Mit "Keetje Kippel" habe ich sozusagen den Vorläufer der "Showgirls" besprochen, um den dank seiner frühen holländischen Erscheinung kein großes Aufhebens gemacht wird, der dafür aber zu unrecht in Vergessenheit geraten ist. Dank einiger Eingriffe der Produzenten mit leichten Schwächen versehen, aber immer noch sehr gut und vor allem sehr gegen jegliche Erwartungshaltung gestrickt.

http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=1880&rid=252410

Happy Harry mit dem Harten

13 Juli 2007, 00:54:39 #340 Letzte Bearbeitung: 13 Juli 2007, 00:57:20 von COPFKILLER
Mir ist bei näherer Betrachtung deiner Texte und deren Abrufzahlen eins klar geworden: Du bist eindeutig der beliebteste oder besser gesagt populärste Review-Autor derzeit in der ofdb  :king:. Wie groß das Interesse an deinen Reviews ist, machen viele Beispiele deutlich, hier ist nur eines:

Der tolle Actionfilm LAST BOY SCOUT hat eine ganze Menge Reviews vorzuweisen, unter anderem von Moonshade. Deine Kritik ist mehr als zwei Jahre später erschienen und überholte dennoch den Text von Moonshade, was die Abrufzahlen betrifft. Die einzige Erklärung hierfür, ist wohl, dass die Leser sich von deinen Kritiken etwas besonderes erwarten und in der Tat gewinnst du den meisten Filmen erstaunliche Aspekte ab und bietest viele Denkanstöße. Aufgrund deiner Produktivität, deiner stets hohen Qualität in den Texten und natürlich deine Filmauswahl, ist dieser Umstand durchaus berechtigt und ich glaube kaum das die Kritik zu AMERICAN GIGOLO so oft gelesen worden wäre, stammte sie von einem anderen Autor. Nicht umsonst bist du in der Rangliste der beliebtesten Autoren bereits auf Rang 10, hinter dir Mr. Hankey (der über 600 Reviews mehr veröffentlicht hat und auch zu den bekanntesten Autoren gehört).

Diesen Ruf hast du dir hart erarbeitet mit vielen gehaltvollen Reviews und nicht nur durch die zahlreichen Sneak - Reviews bekommen. Deshalb wahrscheinlich auch das Durchschnittsalter der von dir besprochenen Filme...interessant, das du Statistiken über dein Schaffen bietest. Ich für meinen Teil freue mich über jede neue Kritik von dir und ich denke viele andere User auch.

Auch dein neuestes Werk trifft wieder hervorragend den Kern des Films, den ich vor Jahren gesehen habe, aber nur schlecht in Erinnerung behalten habe. Wieder mal untermauerst du, warum du derzeit der beliebteste Autor bist. Respekt!  :respekt:

PS: Moonshade und Mr. Hankey mögen mir verzeihen, dass ich die beiden als Beispiele herangezogen habe. Wollte nur meine Aussage untermauern und deutlich machen und will hier niemanden herabsetzen. Im Gegenteil, ich schätze beide ebenfalls sehr und habe sie grade wegen ihrer unumstrittenen Stellung als gute Autoren genommen.

McKenzie

13 Juli 2007, 01:39:37 #341 Letzte Bearbeitung: 13 Juli 2007, 01:44:32 von McKenzie
Es ist wirklich ein merkwürdiger Zufall, das ich nun ausgerechnet nach Copfkillers Lob mit einer negativen Kritik einfalle. Da ich deine Kritiken, wie du weiß, sehr schätze wirst du es hoffentlich nicht persönlich nehmen.  ;)

Ich habe gerade mit fasziniertem Entsetzen deine Kritik zu "Das Parfum" gelesen (Nach Hankeys kürzlicher Bemerkung wollte ich doch einmal nachsehen, was in der OFDb so geschrieben wurde). Gerade von dir, der du sonst stets sehr um gute Recherche und differenzierte, nicht einseitige Analyse bedacht bist, hätte ich etwas ganz anderes erwartet.

Du attestierst dem Film in deiner Kritik- eher unfreiwillig, denn du hast den Roman ja nicht gelesen (was ich an deiner Stelle unbedingt nachholen würde- es lohnt sich sehr!)- tatsächlich ein künstlerisches Eigenleben das unabhängig von der Vorlage für sich alleine stehen kann.

Es wird in der Kritik, die ich vermutlich noch schreiben werde, nicht darum gehen, das Ben Wishaw eine Fehlbesetzung ist (obwohl darüber kein Zweifel bestehen kann). Vielmehr motiviert es ungemein, das du tatsächlich die katastrophalsten Eigenschaften dieses gescheiterten Films als seine Stärken ausstellst.
Und da ich persönlich nicht von der Souveränität des Films überzeugt bin, sehe ich den Vergleich mit dem Roman auch als legigtim an.

Der Film handelt also von einem gesellschaftlichen Außenseiter, der um Respekt kämpft und schließlich, als ihm dieser verwehrt wird, moralisch entgleist.
Und um eine verrohte Gesellschaft, die Individualismus und echte Kunst nicht mehr zu schätzen weiß.
Und er ist visuell Tykwer zu 100%.

Das sind die wesentlichen Aussagen, die ich mir herausgepickt habe. Im Bezug auf Punkt 3 gebe ich dir Recht. Er ist inszeniert wie ein Tykwer-Film, aber nur oberflächlich, also optisch. Inhaltlich macht sich eine noch größere Leere breit, als sie in einem einzigen Prozess seit "Lola rennt" begonnen hat, Einzug in Tykwers Filme zu nehmen.

Und damit zu den Punkten 1 und 2, die meine eigentlichen Kritikpunkte sind: Wenn sich die Eigenständigkeit des Films letztlich doch in seinen inszenatorischen Mitteln erschöpft- und letztlich ist das Thema des Films nicht von Tykwer gewählt- die auch selbst nicht sonderlich beeindruckend sind, wenn man sie kritisch besieht- so bleibt nur noch das, was die Geschichte erzählt. (Nicht, wie die Geschichte erzählt wird). Es ist eigentlich legitim, eine Kritik so zu schreiben, wie du es hier getan hast und es kann ein Privileg sein, ein Buch nicht zu kennen bevor man seine Adaption sieht. Doch in diesem Fall funktioniert das meiner Meinung nach nicht:

Zitatdas Ganze ist nicht ohne Showeffekt.


Ohne würde der Film nicht funktionieren weil er schlussendlich doch auf Thrill und Schauwert ausgelegt ist und nicht auf das Drama, bzw. die nüchterne Reflexion von Süßkinds Roman.

ZitatDer Film vermeidet es völlig, daraus irgendeinen gesellschaftskritischen Ansatz mit erhobenem Zeigefinger zu machen. Er schildert diese Verhältnisse lakonisch ohne irgendwelche Anflüge von übertriebenen Emotionen - die Menschen scheinen fast zwingend so zu handeln, sie können nicht anders.


Weil weder Tykwer noch Eichinger den Roman verstanden haben, an den sie sich in der oberflächlichen Betrachtung sklavisch halten. Der Roman ist nur intellektuell, aber kaum oder vielleicht sogar überhaupt nicht emotional zu erschließen, er ist glatt und kann tatsächlich nur gelesen, gehört und gesehen, nicht aber gefühlt und geschmeckt werden. Und der Versuch, das auf die Leinwand zu übertragen, konnte nur scheitern weil die Drehbuchautoren die Substanz des Romans nicht erkannt haben, sich aber dennoch nicht von ihm lösen können.

ZitatDas Tempo ist ruhig, aber verliert nie an Fahrt - sehr unterhaltend, nicht zu lang, aber der Betrachter wird gefordert, sich auf die Bilder einzulassen - denn sie sind die eigentliche Story.


Schön wär`s. Die ständige Off-Stimme ist der Beweis, das man hier einfach nicht wusste, wie man die kompexen Gedankengänge Grenouilles, die das wichtigste überhaupt sind (im Roman) auf die Leinwand transportieren sollte. Die Bilder bemühen sich um Authentizität und Ästhethik im gleichen Atemzug und um die Allegorisierung der "Geruchswelten". Das eine gelingt ihnen sehr bedingt, das andere überhaupt nicht. Nur wurde hier viel unnötiger Aufwand in beinahe irrelevante Dinge gesteckt. Dieser Stoff würde selbst als abstrakte Theateraufführung würdiger und tiefer erscheinen.

ZitatEinziger Kritikpunkt ist für mich, daß der Film keine emotionale Bindung herstellt. Der Betrachter bleibt immer außen vor, die Hauptfigur des Jean-Baptiste Grenouille, von Ben Wishaw bewußt unauffällig gespielt, taugt nicht zur Identifikation, weitere Personen werden im Film nicht differenziert genug dargestellt.


Dann wird dir der Roman vermutlich auch nicht liegen. Die vielleicht einzige wirkliche Gemeinsamkeit von Film und Roman ist die völlige Kälte, mit der man den Figuren begegnet. Nur dass das im Roman intendiert war während sich der Film offenkundig um die Emotionen des Zuschauers bemüht- womit wir wieder auf Ben Wishaw zurückkommen, den man sicherlich auch aufgrund seines guten Aussehens engagiert hat und der im Gegensatz zum häßlich gezeichneten Grenouille des Romans Mitleid wecken und nicht gar so unmenschlich erscheinen soll. Die Essenz des Buches mutet aber unmenschlich an und der Leser soll keine Sympathien oder anderweitige Gefühle für Grenouille aufbringen weil das nur vom wesentlichen ablenken würde. Der Film will also die Emotionen- und bekommt sie nicht, weil er versagt. Der Roman will sie nicht und siegt dadurch auf ganzer Linie.

Was ich nun eigentlich kritisieren wollte, ist vermutlich nicht nachvollziehbar. Vielleicht ist mir die Kritik für deine Verhältnisse- und du hast inzwischen eben auch einen höheren Qualitätsstandarf - einfach zu eindimensional und zu naiv. Auf jeden Fall wäre es sicherlich sehr interessant, deine Kritik in überarbeiteter Fassung nach dem Lesen des Romans noch einmal zu sichten.

Und eine gute Adaption zeichnet sich eben dadurch aus, das auch Leser des Romans sie akzeptieren können. Ich kann als einstmals eifriger C. S. Lewis-Leser die "Chroniken von Narnia" oder Fassbinders Fontane-Verfilmung "Effie Briest" akzeptieren (letztere übertrifft durch ihre vollkommen anderen Absichten sogar die Vorlage). Aber "Das Parfum" ist sowohl als Film selbst als auch als Verfilmung des genialen und hochintelligenten Romans gescheitert- und was ich auch erwähnen wollte: Dein Fazit - also die Essenz, die du aus dem Film ziehst - ist im Vergleich zu der des Buches nichts (nicht als Beleidigung sondern Anregung zu verstehen).

Dieses Zitat aus Moonshades Kritik bringt es dubioserweise auf den Punkt:

ZitatGanz abgesehen davon, dass der Film an sich schon daran scheitert, dass das Skript offenbar vorsorglich den intellektuellen Fähigkeiten des Publikums misstraut, indem es jede Szene, die sich nicht automatisch durch gesprochenen Dialog selbst erklärt,
ZitatPunctuality is the thief of time

- Oscar Wilde

ZitatOne problem with people who have no vices is that they're pretty sure to have some annoying virtues.

- Elizabeth Taylor


Bretzelburger

Zitat von: COPFKILLER nach 13 Juli 2007, 00:54:39
Der tolle Actionfilm LAST BOY SCOUT hat eine ganze Menge Reviews vorzuweisen, unter anderem von Moonshade. Deine Kritik ist mehr als zwei Jahre später erschienen und überholte dennoch den Text von Moonshade, was die Abrufzahlen betrifft.

Deine Anmerkungen sind sehr nett, halten aber einer genaueren Analyse nicht vollständig stand. Tatsächlich ist mir auch aufgefallen, daß ich bei Filmen, die auch von sehr populären Autoren wie Blade Runner schon vor Jahren besprochen wurden, mit einer neuen Review punkten kann. Das mag auch daran liegen, daß man sich von meiner Kritik etwas Neues erwartet, gerade weil sie viel jünger ist.

Aber mein "Erfolg" hängt stark vom Genre ab. So habe ich bei Filmen wie "300", "Hot Fuzz" oder dem neuen James Bond weit weniger Klicks als Moonshade oder Blade Runner.Meine Review über die Ninja Turtles, die ich am selben Tag wie "300" schrieb,hat mehr Klicks als "300". Die Fans von aktuellen Actionfilmen bevorzugen eindeutig andere Autoren. Das stört mich aber nicht weiter - mich freut eher, daß 50 Leser am ersten Tag meine Pasolini-Kritik gelesen haben.

Zitat von: McKenzie nach 13 Juli 2007, 01:39:37
Es ist wirklich ein merkwürdiger Zufall, das ich nun ausgerechnet nach Copfkillers Lob mit einer negativen Kritik einfalle. Da ich deine Kritiken, wie du weiß, sehr schätze wirst du es hoffentlich nicht persönlich nehmen.  ;)

Ich habe gerade mit fasziniertem Entsetzen deine Kritik zu "Das Parfum" gelesen (Nach Hankeys kürzlicher Bemerkung wollte ich doch einmal nachsehen, was in der OFDb so geschrieben wurde). Gerade von dir, der du sonst stets sehr um gute Recherche und differenzierte, nicht einseitige Analyse bedacht bist, hätte ich etwas ganz anderes erwartet.

Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass Filme unabhängig von ihrer Buchvorlage funktionieren müssen, aber natürlich fehlt ein wichtiger Aspekt bei der Betrachtung einer Literaturverfilmung. Doch so merkwürdig es klingt - bei mir hat es funktioniert, was vielleicht auch daran liegen mag, daß ich Tom Tykwers Filme mag, allerdings nur "Die tödliche Maria", "Winterschläfer" und mit Abstrichen "Der Krieger+Die Kaiserin" ("Lola rennt" finde ich ganz unterhaltend, aber nicht nachwirkend).
Ich will auch gar nicht behaupten, dass ich den Film bezüglich des Buches verstanden habe und wahrscheinlich hast du recht, indem du mir das Lesen des "Parfüm" ans Herz legst, aber der Film als solches hat mich angesprochen und nichts anderes versuchte ich in meiner Review zu beschreiben.

Außerdem hatten mich die zuvor schon ständig geäußerten Kritikpunkte z.B. am Aussehen des Hauptdarstellers genervt, so daß von mir angesichts des Filmes eher die positiven Aspekte betont wurden. Ich habe den Film noch kein zweites Mal gesehen und will nicht ausschließen, dass er dann schlechter wegkommt, aber zu der Review stehe ich noch aktuell, auch wenn ich jeden deiner Kritikpunkte nachvollziehen kann.

Bretzelburger

Ich muß mir mal wieder Luft machen, angesichts des gestern gesehenen Films "2:37". Unter uns "Sneakern" gibt es ja glücklicherweise Einigkeit, aber angesichts der Bewertung z.B. im IMDb kommt mir das Grausen, erst recht nach dem ich mir zuletzt "Keetje Tippel" angesehen hatte.

Während Verhoeven dank seines kontroversen Filmstils immer gerne Oberflächlichkeit und Effekthascherei vorgeworfen wird, kommen natürlich allen bei "2:37" die Tränen, angesichts der tragischen Geschichte , schluchz. Da wird schön die melancholische Effektmelodie gespielt und kein Klischee in den Charakterisierungen ausgelassen, dazu noch begleitet von einer völlig überladenen, schlecht aufgebauten Story. Aber über allem steht ja die wahre Geschichte und die ehrliche Intention, dass wir endlich auch einen Blick auf unseren Nächsten werfen sollen, um dessen Gefährdung frühzeitig zu erkennen (was im Film gar nicht leicht ist, weil es ja so Vielen ach so schlecht geht).

Gegen eine solche tiefgreifende uns alle berührende Geschichte, hat natürlich eine politisch geprägte Aussage, die dazu noch nicht mal ein gepflegtes Feindbild abliefert keine Chance - mir wird schlecht :

http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=102436&rid=252584

Bretzelburger

15 Juli 2007, 01:51:36 #344 Letzte Bearbeitung: 15 Juli 2007, 10:28:51 von Bretzelburger
Zitat von: Naruse nach 10 Juli 2007, 11:30:04
Jetzt fehlen nur noch Regisseure wie Naruse, Mizoguchi, Yamanaka etc. ;-)

Ich habe mir inzwischen Mizogushis "47 Samurai(Wahlweise auch Ronins)" angesehen und zwar den ersten Teil.
http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=20475

Was mich erstaunt ist, dass überall - auch im IMDb - nicht respektiert wird, dass Mizogushi zwei Filme dazu drehte, die natürlich thematisch aufeinanderfolgen und auch zusammen gehören, aber in ihrer Gestaltung jeweils abgeschlossen sind. Gerade das Ende des ersten Teils bedeutet eine klare Zäsur, die Mizoguchi auch entsprechend betont.

Dazu haben beide Filme selbstverständlich einen eigenen Vorspann und zu Beginn von Teil 2 wird natürlich kurz der Inhalt des ersten Teils nacherzählt. Mir ist es ein Rätsel, dass dieser Fakt auch kaum irgendwo erwähnt wird, sondern dass immer ausschließlich von einem 4stündigen Film geredet wird. Ich plädiere deshalb wieder für eine Trennung der beiden Filme - Beispiele für Teil 1 und 2 gibt es anderswo ja schließlich genügend.

Naruse

15 Juli 2007, 11:11:36 #345 Letzte Bearbeitung: 15 Juli 2007, 11:23:59 von Naruse
Hallo Bretzelburger,

also in einigen Ländern wurde der Film durchaus in 2 separaten Teilen veröffemtlicht, so z.B. in Kanada:

http://www.amazon.ca/47-Ronin-Part-Kenji-Mizoguchi/dp/6304391870/ref=sr_1_1/701-9745399-9049953?ie=UTF8&s=video&qid=1184486907&sr=1-1

http://www.amazon.ca/47-Ronin-Part-Kenji-Mizoguchi/dp/6304391889

Was jetzt Mizoguchis Intention war, weiß ich im Moment aber selbst nicht recht. Es könnte durchaus sein, dass Mizoguchi den Film in 2 Teile aufteilen muste, aufgrund der Länge. Und dass diese beiden Teile aber nun halt wieder zusammengeschnitten wurden. Ein Beispiel ist ja die 5-Stunden-Fassung von "Fanny und Alexander": Auch diese wurde ja ursprünglich in mehreren Teilen gezeigt, nun ist sie auf DVD aber wieder zusammengeschnitten, die separaten Credits am Ende jedes Teils sind aber immernoch mit drin.

EDIT: habe nun auch nochmal in der filmzentrale nachgeforscht, und die haben da eine Kritik, die ein wenig darauf eingeht: " Obwohl der erste Teil - eine Woche vor Pearl Harbor in den Kinos - floppte, begannen die Dreharbeiten zum zweiten Teil (der dann ein zweites Studio fast in den Ruin trieb) und brachten Mizoguchi eine Medaille für seinen patriotischen Dienst ein." Der erste Teil wurde also bereits abgedreht und lief in den Kinos, da wurde der zweite Teil erst noch gedreht. In 2 Teile sollte der Film wohl also auch heute noch - will man sich an die Intention von Mizoguchi halten - gezeigt werden.

Bretzelburger

Wahrscheinlich hast du den Film noch nicht gesehen, denn man erkennt genau, dass es sich um zwei unabhängige Teile handelt. Deine Infos sind sehr aufschlussreich, vielen Dank. Tatsächlich bin ich nicht überrascht, dass der erste Teil floppte, denn das Ende ist sehr unglücklich (umgangssprachlich könnte man es auch einen "Cliffhanger" nennen) und beschäftigt sich fast ausschließlich mit der Entstehung des Konflikts und den inneren Entwicklungen, die dann zu der Gegenreaktion führen.

Auch das mit dem Ruin ist nachvollziehbar, denn hier wird schon sehr aufwändig das Japan des beginnenden 18.Jahrhundert nachgebildet. Ich werde mal als Korrekturhinweis um die Trennung der beiden Filme bitten - man kann ja im OFDb auch etwas besser machen als im IMDb. Dein Beispiel mit "Fanny und Alexander" ist zwar richtig, aber hier hat die Trennung einen Sinn. Viel eher wäre es zum Beispiel sinnvoll, Fassbenders "Berlin Alexanderplatz" als 14 stündigen Film anzuerkennen, als den der Regissuer ihn auch verstand, als als Fernsehserie.

Naruse

Ja, leider kenne ich von den Filmen, die Mizoguchi vor 1950 drehte, nur "Elegie in Naniwa" und "Die Schwestern von Gion" (letzterer einer der frühen Meisterwerke des Weltkinos).

Die IMDb hat leider öfters solche "falschen" Einträge - so auch bei "Dr.Mabuse - Der Spieler", der dort auch nur als EIN Film eingetragen ist, im Grunde sind es aber zwei (in der OFDb ist dieser Fehler zum Glück schon behoben).

Bretzelburger

Ich habe so eben schriftlich um eine Korrektur gebeten.

Bretzelburger

Wer kann in dieser warmen Nacht schon schlafen ? - Da fand ich es wesentlich sinnvoller, die Review zum ersten Teil des "47 Samurai"-Epos zu schreiben, eine Thematik, die mich seit Tagen beschäftigt und weiter mit Teil 2 noch beschäftigen wird. Um diesem komplexen Meisterwerk auch nur ein bißchen gerecht zu werden, habe ich mich sehr bemüht, aber es wurde trotzdem noch ein ziemlich langer Text, der hoffentlich viel gelesen wird. Denn hier gibt es wirklich noch etwas zu entdecken...

http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=20475&rid=252875

Bretzelburger

Gestern hatte ich die Gelegenheit gemeinsam mit ca.4000 Menschen "Das Leben der Anderen" im Freiluftlino an der Elbe zu sehen. Ich war beeindruckt, wie viele Zuschauer der Film anzog, von denen sich die Meisten auch nicht vom aufziehenden Gewitter vertreiben liessen (bei 30 Grad um 23 Uhr waren die Klamotten auch schnell wieder trocken). So unterhaltend und gut gemacht der Film ist, so wenig hat er mich letztendlich überzeugt und so habe ich ihn auch gerade im Zusammenhang mit der erst kürzliche Diskussion in unserem Forum betrachtet.

Denn eigentlich macht Von Donnersmarck alles richtig - gute professionelle Filmqualität, unterhaltend inszeniert, spannendes Thema - aber nicht halb so mutig wie zum Beispiel "Du bist nicht allein"...

http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=94371&rid=253114

Mr. Hankey

Ich lach mich schief! Da hätteste ja glatt meine Mutter treffen können, die nämlich auch bei der Vorstellung gestern war. Allerdings ist sie dann wohl beim größten Regen doch abgedampft (sie kannte den Film aber auch schon - war damals absolut begeistert). ;)

Aber wieder die Frage, warum du im DD-Thread nicht einmal nachfragst, ob nicht noch jemand anders Lust dazu gehabt hätte! ;) Und eine wichtige PM hast du auch noch im Fach! ;)
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Bretzelburger

Ich war spontan mit meiner Feundin dort, weil sich die kinderlose Zeit überraschend um einen Tag verlängerte - das war am Nachmittag noch gar nicht abzusehen.

Zur PM - ich habe mich schon gekümmert, aber noch kein endgültiges Ergebnis, Das klappt noch bis zum Wochenende.

Chili Palmer

Zitat von: Bretzelburger nach 17 Juli 2007, 16:43:36
aber nicht halb so mutig wie zum Beispiel "Du bist nicht allein"...


Den hattest du ja in letzter Zeit des öfteren erwähnt, und ich habe mich immer gefragt, warum diese Roy-Black-Bio so mutig sein soll. Habe inzwischen meinen Irrtum bemerkt und schimpfe die Macher des neuen Films für ihre unglückliche Titelwahl.

Axel Prahl , ganz in weiß, mit einem Blumenstraaaauuß....  ;)
"I'm an actor, love, not a bloody rocket surgeon".

"Der Terminader is ja im Grunde so'n Kaiborch."

Bretzelburger

An Roy Black habe ich dabei gar nicht gedacht, aber der Gedanke gefällt mir :-)  tatsächlich finde ich den Titel gar nicht schlecht, da er so schön zynisch ist. Wer ist in einem Plattenbau mit Pappwänden schon allein ?

Bretzelburger

Die Sneak gestern brachte nach längerer Zeit mal wieder eine ordentliche Komödie, die mich wirklich zum Lachen brachte - gerade weil es immerhin manchmal gelang, eine gute Balance zwischen Alltagstragik und absurdem Witz zu zeigen. Doch wer hier gleich die Nähe zu "deutschen Filmen" befürchtet, sei beruhigt. Letztendlich bleibt das Ganze doch im gewohnten Fahrwasser und das obwohl es Ansätze gab, die eine echte Satire auf heutige Machtverhältnisse in der Sozialisation ermöglicht hätten...

http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=108761&rid=253390

Bretzelburger

Nachdem es zu meiner letzten Statistik hinsichtlich des Altersdurchschnitts der von mir besprochenen Filme so gut wie keine Resonanz gab, habe ich mich jetzt mit etwas beschäftigt, was im Grunde jeden Review-Autoren betrifft und welches auch die Thematik der Veröffentlichung als Review-Tip auf der Startseite berührt.

Ich habe mir einmal angesehen, wie viele Filme bisher nur von mir besprochen wurden und bei welchen Filmen ich eine Review schrieb, die sozusagen unter der Masse verschwand. Das Ganze habe ich noch etwas verfeinert und wie folgt aufgeteilt :

Meine 273 Reviews teilen sich wie folgt auf :

Nur von mir besprochen                                             84 Filme   30,76 %
Außer von mir nur von einem weiteren Autor besprochen     32 Filme   11,72 %
Von insgesamt höchstens 5 Autoren besprochen              58 Filme   21,25 %
Mehr als 5 bis 10 Reviews                                       31 Filme   11,35 %
Mehr als 10 Reviews                                            68 Filme   24,91 %

Okay ,was sagt mir das jetzt ? - Zuerst lässt sich feststellen, dass ich mich mehr bisher vernachlässigten Filmen gewidmet habe, als sogenannten Blockbustern. Wenn man bis zu 5 Reviews als überschaubare Menge ansieht, bedeutet das, dass ich zwei Drittel meiner Kritiken verhältnismäßig wirkungsvoll untergebracht habe.

Allerdings liegt darin keine Absicht, da ich persönlich viele Filme besonders schätze, die hier bisher noch keine Kritik erhalten hatten. Allerdings achte ich schon darauf, von wem schon etwas geschrieben wurde, und da es unzählige Filme gibt, die bisher noch ihrer Entdeckung harren, fange ich natürlich nicht mit Filmen an, die von geschätzten Autoren schon besprochen wurden. Manchmal animiert mich aber gerade eine schon vorhandene Kritik dazu, etwas zu schreiben. Wie zuletzt bei den Verhoeven-Filmen "Türkische Früchte" und "Keetje Tippel", die bisher nur einen unsäglichen Text ihr Eigen nannten.

Wer allerdings einen Zusammenhang mit der alleinigen Besprechung eines Films und dem Erfolg beim User (an Hand der Klickzahlen gemessen, nicht inhaltlich) vermutet ,irrt. Rein statistisch lohnt sich eher die zwanzigste Review eines Erfolgsfilm. Das erkennt man auch an meinen Top 50-Filmen, die eine gänzlich andere Statistik aufweisen :

Nur von mir besprochen                                                4 Filme    8 %
Außer von mir nur von einem weiteren Autor besprochen      3 Filme    6 %
Von insgesamt höchstens 5 Autoren besprochen               18 Filme   36 %
Mehr als 5 bis 10 Reviews                                              6 Filme   12 %
Mehr als 10 Reviews                                                   19 Filme   38 %

Wie man erkennt, ist hier die Gewichtung völlig anders. Im Grund bleibt - von wenigen Ausnahmefällen einmal abgesehen - die Beschäftigung mit eher unbekannten Werken, eine Arbeit für Wenige, aber hoffentlich um so mehr Interessierte.

Mr. Hankey

Mein Gott, wenn ich nur mal so viel Zeit hätte! :icon_lol: Alter Statistiker du! ;)
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Bretzelburger

Wenn ich so deine 5289 Beiträge hier im Forum betrachte und dazu deine über 900 Reviews, könnte in mir schon der Verdacht aufkommen, dass du eine nicht unwesentliche Zeit für die OFDb aufbringst - alles eine Frage der Gewichtung :-)

Bretzelburger

Es ist vollbracht ! - Nachdem ich mich schon ausführlich dem ersten Teil des großartigen japanischen Werkes "Die 47 Samurai" widmete, habe ich auch den zweiten Teil ausführlich behandelt und bin glücklich darüber, dieses Werk damit angemessen berücksichtigt zu haben, was bisher im Internet (ich denke alleine an die ignorante Zusammenfassung der beiden Teile zu einem Film) nicht geschah

http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=132236&rid=253664