Autoren-Thread: filmimperator

Erstellt von filmimperator, 5 März 2007, 13:11:29

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Bretzelburger

Was lange währt, wird endlich schlecht...das gilt nicht für deine Kritik zu "Canterbury Tales", die sich meiner Meinung nach deutlich verbessert hat. Allerdings bleibt weiterhin ein Problem bestehen, welches nicht an dir liegt, sondern ganz allgemein in der Kritik unbekannterer Werke, wenn es sich bei diesen nicht um vergessene Perlen handelt. "Canterbury Tales" ist sicherlich ein unwichtigeres Werk Pasolinis und nicht unbedingt geeignet, auf diesen Meisterregisseur aufmerksam zu machen, wie etwa ein Film wie "Accattone" (um mal von "120 Tage von Sodom" wegzukommen).
Deine Kritik wird deshalb kaum Jemanden dazu verführen, sich den Film anzusehen. Ähnlich erging es mir gerade mit dem amerikanischen Film "Rhapsody" von 1954, bei dem ich hin und her überlegte, ob ich ihn besprechen soll. Zwar fand ich das Thema einerseits interessant, andererseits wird sich Niemand den Film nach meiner Review freiwillig ansehen.

bluebottle

31 Dezember 2007, 15:08:04 #181 Letzte Bearbeitung: 31 Dezember 2007, 15:17:33 von bluebottle
ZitatIch hoffe, ich habe mit meiner doch eher niedrigen Bewertung nicht den Finger zu tief bei dir in die Wunde gelegt  ...


So schlimm ist's nicht. Du hast nur meinen Beschützerinstinkt auf den Plan gerufen mit der Bewertung.

ZitatÜbrigens wird dich dann auch meine Rezension zu "Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern" interessieren (die ich dir ans Herz legen möchte), da ich dort explizit auf Renoir verweise. Mich würde mal deine Meinung bzgl. der filmhistorischen Korrektheit dieser Rezension (die letzte, auf die ich hinwies vor deinem Post) interessieren, da du dich da wsl. etwas besser auskennst als ich.


Mein Wissen bzgl. des Poetischen Realismus beschränkt sich leider auf die Infos von 35mm. Die Kritik klang jedenfalls korrekt.
Die Spielregel hab ich noch nicht, dafür aber Die große Illusion (ein Weihnachtsgeschenk von mir für mich), den ich noch schauen muss. Vielleicht ist's mal wiede Zeit für einen Videoabend.

ZitatAlso ich konnte nicht wirklich folgen dabei (mag aber auch daran liegen, dass ich den Film des Nachts angefangen habe zu schauen und dann den übernächsten Morgen weiter - denkbar ungünstig  ) und konnte auch nicht wirklich ein Zentrum, als eine zentrale Person bei den ganzen Verflechtungen ausmachen. Deswegen fand ich es eben eher kompliziert, dem Ganzen zu folgen. Da lass ich mich aber (noch) nicht von dir überzeugen. Vllt. aber, wenn wir den Film demnächst nochmal schauen sollten...


Das sind wirklich ungünstige Umstände. Hab den Film mal zweimal hintereinander geschaut und dann immer noch neue Verstrickungen entdeckt. Ein Videoabend wäre hier wirklich angebracht (am besten einer ohne Glühwein ;) ).

Deine Kritikfähigkeit bewundere ich übrigens immer wieder.  :respekt:

filmimperator

Zitat von: Bretzelburger nach 31 Dezember 2007, 13:40:53
"Canterbury Tales" ist sicherlich ein unwichtigeres Werk Pasolinis und nicht unbedingt geeignet, auf diesen Meisterregisseur aufmerksam zu machen, wie etwa ein Film wie "Accattone" (um mal von "120 Tage von Sodom" wegzukommen).
Deine Kritik wird deshalb kaum Jemanden dazu verführen, sich den Film anzusehen. Ähnlich erging es mir gerade mit dem amerikanischen Film "Rhapsody" von 1954, bei dem ich hin und her überlegte, ob ich ihn besprechen soll. Zwar fand ich das Thema einerseits interessant, andererseits wird sich Niemand den Film nach meiner Review freiwillig ansehen.


Endlich! Danke, Bretelburger!  :respekt: Ich finde es auch gut, dass du nun mit der Kritik zufrieden bist, da du dich bei den Werken Pasolinis besser auskennst und ich sie ja auf Anregung von dir umschrieb.

Natürlich, das "Risiko" besteht immer. Es sollte letztendlich aber nicht das Anliegen eines Rezensenten sein - so meine Meinung - dafür zu sorgen, dass man die Leser zwangsläufig dazu ermuntert, sich einen vergessenen Film anzuschauen. Ich sah meinen Auftrag mit meiner "Canterbury Tales"-Kritik eher darin, überhaupt - sozusagen als Pionier - die erste Kritik zu einem bisher nicht besprochenen Film zu verfassen, um Informationen über ihn und seine Klasse zu verbreiten. Sicherlich sind andere Filme Pasolinis besser, nur bringt es meiner Meinung nach wenig, das 10. oder 20. Review zu "Die 120 Tage von Sodom" zu schreiben, um darin auf dessen Meisterhaftigkeit hinzuweisen. Im Besitz von "Accattone" bin ich jedoch nicht, deswegen keine Kritik dazu.
Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

filmimperator

1 Januar 2008, 18:53:29 #183 Letzte Bearbeitung: 1 Januar 2008, 18:55:49 von filmimperator
Zitat von: bluebottle nach 31 Dezember 2007, 15:08:04
Die Spielregel hab ich noch nicht, dafür aber Die große Illusion (ein Weihnachtsgeschenk von mir für mich), den ich noch schauen muss. Vielleicht ist's mal wiede Zeit für einen Videoabend.


Hast du denn keine Verwandten, die dir Perlen der Filmkunst zum Fest der Liebe schenken?  :icon_mrgreen: Ist schon n bissel traurig, aber ich bekam ja schließlich auch nur Geld, n Vitaminsaft, Süßkram und - immerhin - Kinogutscheine fürs Naumburger Kino. Also ich wäre ja explizit für einen DVD-Abend, da ich "La grande Illusion" auch mal sehen möchte.


Zitat von: bluebottle nach 31 Dezember 2007, 15:08:04
Das sind wirklich ungünstige Umstände. Hab den Film mal zweimal hintereinander geschaut und dann immer noch neue Verstrickungen entdeckt. Ein Videoabend wäre hier wirklich angebracht (am besten einer ohne Glühwein ;) ).


Glühwein gibts ja ohnehin nicht mehr, weil ja Weihnachten vorbei ist, oder?  :icon_rolleyes: Aber "Gosford Park"? Naja, ich überlegs mir. Mal schauen... Also morgen bin ich auf jeden Fall nochmal in Jena (abends, allerdings wollen wir da mit Martin, der da Geburtstag hat einen heben gehen), ansonten dann eben nächste Woche.


Zitat von: bluebottle nach 31 Dezember 2007, 15:08:04
Deine Kritikfähigkeit bewundere ich übrigens immer wieder.  :respekt:


Ach danke  :icon_redface:!  Und inwiefern? Weil ich dir zuliebe meine Kritik nochmals editierte?  :icon_cool:
Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

Sarge


Zitat von: Mr. Vincent Vega nach 31 Dezember 2007, 13:23:49
Zitat von: filmimperator nach 31 Dezember 2007, 11:02:45
Ich würde mich über eine derartige Frequentierung wie sie hier passiert in meinem Thread jdf. freuen  :icon_rolleyes:...


Langsam ist eine Penetranz erreicht, die aus wohlwollendem Abwinken in nervtötende Ärgernis umzuschlagen droht.

Ich glaube jeder hier weiß mittlerweile, dass du einen Autorenthread und irgendwann mal eine mittelmäßige Pasolini-Kritik getippt hast, auf die Bretzel nun nicht weiter eingegangen ist. Drama.


Zitat von: filmimperator nach 28 März 2007, 17:21:27
@ Sarge: Du darfst gern wieder kontern   :icon_cool:


Die spezielle Bretzelburgergeschichte einmal außer Acht gelassen:


Zitat von: filmimperator nach 18 März 2007, 12:55:12
Darfst im übrigen auch was in meinen Thread schreiben, wenn du Bock hast  ;)


Zitat von: filmimperator nach 14 März 2007, 21:47:00
Will ja nicht vom Thema ablenken, aber mein Autoren-Thread sieht so karg aus... Schreibt mal was, Leute!


Zitat von: filmimperator nach 10 März 2007, 12:23:58
Bitte um Feedback, wenn den Film schon jemand gesehen hat oder sich dazu durchringen konnte, die Kritik zu lesen.


Zitat von: filmimperator nach 13 März 2007, 14:09:29
Hoffe endlich einmal auf hohe Frequentierung meines Threads  :icon_cool:


Zitat von: filmimperator nach 28 März 2007, 14:38:23
PS: Ihr dürft auch mein übriges Oeuvre einer gründlichen Prüfung unterziehen  :icon_mrgreen:


Zitat von: filmimperator nach  5 August 2007, 21:15:13
Da die Diskussion hier wieder einmal eingeschlafen ist (Jenny, wo bist du?  :icon_rolleyes:), hier ein Hinweis auf mein neuestes Review zu "Der die Tollkirsche ausgräbt": http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=95319&rid=255487. Hoffe auf Feedback...


Zitat von: filmimperator nach  9 September 2007, 02:46:47
Auch wenns mittlerweile etwas langweilig wird, hier mit mir selbst zu interagieren  :icon_rolleyes: wieder mal der Verweis auf etwas Neues von mir zu einem bisher zu Unrecht untergegangenen Film


Zitat von: filmimperator nach 23 September 2007, 02:07:23
Auch wenn ich hier scheinbar nur noch Monologe abhalte


Zitat von: filmimperator nach 30 Oktober 2007, 12:43:46
Ob mal wieder jemand was in meinen Thread postet? Naja, ich hab Zeit  :andy:


Zitat von: filmimperator nach 15 Dezember 2007, 18:01:14Des Weiteren würde ich mich über Stellungnahmen diesbezüglich nach längerer Zeit der Abstinenz von Mr. VV, Copfkiller, Bretzelburger und Co. in meinem Forum umso mehr freuen. Ist ja schließlich bald Weihnachten  :icon_smile:


Zitat von: filmimperator nach 16 Dezember 2007, 13:02:29
Immer noch nichts... nun gut  :andy:


Zitat von: filmimperator nach 26 Dezember 2007, 13:15:16
@ COPFKILLER: So sprachlos?  :icon_mrgreen:


Zitat von: filmimperator nach 31 Dezember 2007, 11:18:48
BTW: Du bist auch in anderen Autorenthreads und besnders meinem  :icon_mrgreen: gern gesehen...


Zitat von: filmimperator nach 29 Dezember 2007, 16:25:33
(PS: Darfst dich auch gern mal wieder in meinem Thread blicken lassen  ;))


Zitat von: filmimperator nach 26 Dezember 2007, 11:22:52
Schon gut. @ alle: Schreibt Mr. Blonde 609 doch mal, damit ich nicht den Alleinunterhalter spielen muss  :icon_cool:...


Zitat von: filmimperator nach 22 Dezember 2007, 18:40:20
Zitat von: Mr. Blonde 609 nach 22 Dezember 2007, 00:02:03
An alle anderen: Würde mich freuen, wenn auch Ihr mal einen Blick riskiert!


Ihr habt Mr. Blonde 609 gehört!  :icon_cool:


Zitat von: filmimperator nach 26 November 2007, 01:28:28
Hmmm... ich fühle mich irgendwie gerade so ignoriert  :icon_rolleyes:


Zitat von: filmimperator nach 31 Oktober 2007, 17:32:49Nur würde ich mich freuen, wenn wir zuweilen etwas mehr in meinem durch mangelnde Frequentierung mittlerweile beinahe mit Spinnweben benetzten Thread   :scar: meine Reviews kritisieren könnten...  :icon_rolleyes:


Zitat von: filmimperator nach 24 Oktober 2007, 21:07:19Was hältst du eigentlich von meinen längeren Reviews wie zu "Battle in Heaven" oder "Tiefland"? Entsprechen die eher deiner Intention vom Schreiben? Bei Gelegenheit freut sich auch mein Thread mal wieder über Feedback bzgl. der Kritiken... Ja, das war ein Aufruf


Zitat von: filmimperator nach  1 Oktober 2007, 15:28:47Also ich möchte ja keineswegs aufdringlich erscheinen, aber nachdem dieser Thread schon beinahe alles an Adligkeit verloren hat, möchte der filmimperator nochmals dazu aufrufen, dass ihr doch bitte etwas in seinem Thread posten möget 


Zitat von: filmimperator nach 26 Dezember 2007, 13:15:16@ Alle: Mein Autoren-Thread ist noch ziemlich jungfräulich. Ich würde mich über rege Beteiligung - wenn auch vernichtender Natur wie hier - freuen.


Zitat von: filmimperator nach 10 Februar 2007, 14:21:55(Ich weiß, die Frage gehört woanders hin: Aber wie findet ihre meine Kritiken? Gebt mal ein ehrliches Feedback...)


Zitat von: filmimperator nach  4 Oktober 2007, 12:30:59
Schon passiert  :icon_mrgreen:. Das gleiche gilt übrigens auch für meinen in letzter Zeit eher mager frequentierten Autorenthread hier.


Zitat von: filmimperator nach  1 Oktober 2007, 19:34:25
Echt?  :icon_eek: Tatsache!  ;) Naja, dann darfst du mir nach deinem einzigen Beitrag gern noch etwas mehr dort hineinschreiben  :icon_cool:


Zitat von: filmimperator nach  1 Oktober 2007, 15:28:47
Übrigens bist du deiner Zusage, auch mein Forum zu frequentieren, immer noch nicht nachgekommen  ;)




Zitat von: filmimperator nach 16 März 2007, 14:16:03
Mal am Rande: Gestern bei "Germanys Next Top-Model" gab es ja ganz ähnliche ausländerfeindliche Schmähungen. Hat das jmd. gesehen?


Nein.

filmimperator

2 Januar 2008, 02:09:02 #185 Letzte Bearbeitung: 2 Januar 2008, 02:15:42 von filmimperator
Zitat von: Sarge nach  1 Januar 2008, 21:06:08


Die spezielle Bretzelburgergeschichte einmal außer Acht gelassen:


Zitat von: filmimperator nach 18 März 2007, 12:55:12
Darfst im übrigen auch was in meinen Thread schreiben, wenn du Bock hast  ;)


Zitat von: filmimperator nach 14 März 2007, 21:47:00
Will ja nicht vom Thema ablenken, aber mein Autoren-Thread sieht so karg aus... Schreibt mal was, Leute!


Zitat von: filmimperator nach 16 März 2007, 14:16:03
Mal am Rande: Gestern bei "Germanys Next Top-Model" gab es ja ganz ähnliche ausländerfeindliche Schmähungen. Hat das jmd. gesehen?


Nein.


Wenn es Penetranz darstellen sollte, dass ich hin und wieder (es hört sich ja so an, als würde ich das täglich tun) darauf hinweise, dass ich mich über Beiträge in meinem Thread freue, dann bitte ich, dies zu entschuldigen  :icon_redface:.

Aber während ich diese Aufrufe zu Konversation (bzw. der Versuch selbiger) in meiner Freizeit tätige, scheinen ja andere User hier (nicht wahr, Sarge?) vor lauter Langeweile nichts Besseres zu tun zu haben, als völlig stupide und unkonstruktiv meine etwa ähnlichen Formulierungen zu sammeln  :icon_evil:. Schön, dass es Leute gibt, die das machen. Eine solche Art von "Wort"-Stalking hatte ich bisher noch nicht  :doof:. Ich find deinen Post jedenfalls total schwachsinnig :wallbash:
Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

Mr. Blonde

2 Januar 2008, 10:13:59 #186 Letzte Bearbeitung: 2 Januar 2008, 11:52:42 von Mr. Blonde 609
Ohlala :icon_eek:, dann möchte ich Deinen Thread auch mal aufsuchen, Filmimperator :respekt:. Kann Dich übrigens bestens verstehen: Mein Thread wurde bereits 400 mal aufgesucht, doch mir in irgendeiner Weise Feedback gegeben hast NUR Du, schade eigentlich... :bawling: Und zum Thema "frequentiertes Bewerben des eigenen Threads" kann ich nur sagen: Jeder darf in seinem Thread schreiben was er mag. Und wenn Jemand ignoriert wird oder nicht beachtet, wieso darf er, nachdem er Feedback gegeben hat, dann nicht um ein Bisschen Aufmerksamkeit buhlen? Geben und Nehmen oder denke ich da zu naiv? :00000109: Ist doch nichts Schlimmes daran, seine Reviews verbessern zu wollen und schliesslich stellt diese Comunity die eigentliche Zielgruppe dar.  :exclaim:

Laut meiner Erfahrung sind leider viele Filmfreaks egozentrische Arschlöcher (kenne viele persönlich), damit ist natürlich nicht dieses Forum gemeint und es sollte sich niemand persönlich angegriffen fühlen.  :nono: Es stört mich nur und sicher Filmimperator auch, dass man schlichtweg ignoriert wird. Warum? Sind die eigenen Reviews soooo schlecht, habt Ihr zu wenig Zeit oder einfach keine Lust? Seid Ihr was Besseres? (Gemeint sind die Ignoranten ;)) So und damit ich einfach alle mal nerven kann: "Über ein Statement oder Verbesserungsvorschläge in Imperators oder meinem Thread, würde ich mich sehr freuen!" :icon_mrgreen:


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filmimperator

2 Januar 2008, 12:26:16 #187 Letzte Bearbeitung: 2 Januar 2008, 12:29:09 von filmimperator
Zitat von: Mr. Blonde 609 nach  2 Januar 2008, 10:13:59
Ohlala :icon_eek:, dann möchte ich Deinen Thread auch mal aufsuchen, Filmimperator :respekt:. Kann Dich übrigens bestens verstehen: Mein Thread wurde bereits 400 mal aufgesucht, doch mir in irgendeiner Weise Feedback gegeben hast NUR Du, schade eigentlich... :bawling:


Danke fürs Aufsuchen! Und ja: Sehe ich ganz genau so  :respekt:.


Zitat von: Mr. Blonde 609 nach  2 Januar 2008, 10:13:59
Und zum Thema "frequentiertes Bewerben des eigenen Threads" kann ich nur sagen: Jeder darf in seinem Thread schreiben was er mag. Und wenn Jemand ignoriert wird oder nicht beachtet, wieso darf er, nachdem er Feedback gegeben hat, dann nicht um ein Bisschen Aufmerksamkeit buhlen? Geben und Nehmen oder denke ich da zu naiv? :00000109: Ist doch nichts Schlimmes daran, seine Reviews verbessern zu wollen und schliesslich stellt diese Comunity die eigentliche Zielgruppe dar.  :exclaim:


So siehts aus, du sprichst mir aus der Seele  :respekt:. Natürlich sollte das Ganze weder agressiv oder beleidigend geschehen (wenn du mal Zeit hast, lies mal den mittlerweile geschlossenen, aber köstlichen Autoren-Thread von Randoplph von Schaumsleben unten von vorne bis hinten durch  ;)) noch in Blödsinn oder allzu derben Nonsense ausarten (ich würde mal Sarges Post oben in diese Kategorie einordnen  :icon_rolleyes:). Es gibt gewisse Regeln, die eingehalten werden sollten, allerdings sollte man so solidarisch sein und hin und wieder auch seinen Senf zu anderen Autoren/in anderen Autorenthreads abgeben, wenn man selbst erwartet, dass jmd. im eigenen etwas postet. Das hast du ja mittlerweile gemacht, weswegen ich guter Dinge bin für die Frequentierung deines Threads  :respekt:.


Zitat von: Mr. Blonde 609 nach  2 Januar 2008, 10:13:59
Es stört mich nur und sicher Filmimperator auch, dass man schlichtweg ignoriert wird. Warum? Sind die eigenen Reviews soooo schlecht, habt Ihr zu wenig Zeit oder einfach keine Lust? Seid Ihr was Besseres? (Gemeint sind die Ignoranten ;)) So und damit ich einfach alle mal nerven kann: "Über ein Statement oder Verbesserungsvorschläge in Imperators oder meinem Thread, würde ich mich sehr freuen!" :icon_mrgreen:


Einmal mehr: So siehts aus  :respekt: (Ich qweiß gar nicht, wie viele Daumen ich dir noch geben kann, bis es in Spam ausartet  :respekt: :respekt: :respekt:  :D ).
Da kann man sich nämlich seine eigenen Beiträge in fremden Threads von vornherein sparen und das sollte nicht so sein, weil eben ein Forum auf Kommunikation zwischen verschiedenen Usern beruht und nicht auf das sture Posten seiner eigenen Kritiken, ohne auf irgendwelche Leute einzugehen (Bretzelburger hat das um die Weihnachtszeit bspw. so gemacht, aber sich ja mittlerweile gebessert  ;)).
Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

Mr. Blonde

Zitat von: filmimperator nach  2 Januar 2008, 12:26:16
(wenn du mal Zeit hast, lies mal den mittlerweile geschlossenen, aber köstlichen Autoren-Thread von Randoplph von Schaumsleben unten von vorne bis hinten durch  ;))


Den Randoplph von Schaumsleben-Thread habe ich bereits gelesen und mich herrlich amüsiert! :LOL:

Zitat von: filmimperator nach  2 Januar 2008, 12:26:16
Es gibt gewisse Regeln, die eingehalten werden sollten, allerdings sollte man so solidarisch sein und hin und wieder auch seinen Senf zu anderen Autoren/in anderen Autorenthreads abgeben, wenn man selbst erwartet, dass jmd. im eigenen etwas postet.


So schaut's aus! :respekt:


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filmimperator

Zitat von: Mr. Blonde 609 nach  2 Januar 2008, 13:12:42
Den Randoplph von Schaumsleben-Thread habe ich bereits gelesen und mich herrlich amüsiert! :LOL:


Wobei ich finde, dass die Anderen da nicht ganz fair mit seiner Durchlauchtigkeit umgegangen sind, wie du lesen konntest...
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Chili Palmer

2 Januar 2008, 14:43:13 #190 Letzte Bearbeitung: 3 Januar 2008, 12:11:37 von Chili Palmer
Zitat von: filmimperator nach  1 Januar 2008, 18:53:29
Glühwein gibts ja ohnehin nicht mehr, weil ja Weihnachten vorbei ist, oder?  :icon_rolleyes:


Wat? Die Weihnachtsmärkte mögen ja verständlicherweise den Weg allen Seins gegangen sein, aber Glühwein bekommt man doch, gerade jetzt, wo es erst richtig kalt wird, an jeder Ecke. Oder ist das nur hier im Hafen so?

Zitat von: Mr. Blonde 609 nach  2 Januar 2008, 10:13:59
Es stört mich nur und sicher Filmimperator auch, dass man schlichtweg ignoriert wird. Warum? Sind die eigenen Reviews soooo schlecht, habt Ihr zu wenig Zeit oder einfach keine Lust?


Zeit ist auf jeden Fall ein wichtiger Punkt. Als wir hier zu fünft rumkrebsten, hatte man selbstverständlich mehr Überblick, was der andere gerade so machte, mittlerweile ist es schon gut gefüllt, dem kann man ja gar nicht mehr nachkommen.
Darüberhinaus kann ich nur zum achwievielsten (und definitiv letzten, das schwöre ich) Mal mein Hohelied der Geduld anstimmen, den Thread als Anlaufstelle einfach fröhlich vor sich hin existieren zu lassen, und nicht ständig Beteiligung einzufordern. Ich lasse meinen auch meistens brach liegen, und siehe, dann und wann sprießt dennoch das zarte Blümchen der Kommunikation, und ich bin's zufrieden, ohne die anderen Bauern ständig mit Saatgut beworfen zu haben.
Wäre ich über eure Werke hutschnurlösend entrüstet, seid versichert, ich würde es euch husten. An mangelnder Lust am Reviewlesen liegt es bei mir jedenfalls nicht, höchstens an mangelnder Lust an regelmäßigen, breitenwirksam gestreuten Threadaktualisierungspostings ohne Nährwert. Wenn euch allerdings allein daran gelegen sein sollte, werde ich ein solches gerne für demnächst ins Auge fassen.


Zitat von: Mr. Blonde 609 nach  2 Januar 2008, 10:13:59
Seid Ihr was Besseres?


Auf jeden Fall, denn:

Zitat von: Mr. Blonde 609 nach  2 Januar 2008, 10:13:59
Laut meiner Erfahrung sind leider viele Filmfreaks egozentrische Arschlöcher 


:icon_mrgreen:

Zitat von: filmimperator nach  2 Januar 2008, 12:26:16
allerdings sollte man so solidarisch sein und hin und wieder auch seinen Senf zu anderen Autoren/in anderen Autorenthreads abgeben, wenn man selbst erwartet, dass jmd. im eigenen etwas postet.


Kann da nur für mich sprechen, aber so etwas erwarte ich nicht im Geringsten.

Ich möchte nur Feedback bekommen, wenn jemand wirklich etwas zu meinen Reviews beitragen möchte, nicht weil er sich etwa verpflichtet fühlt, etwas zu sagen, weil ich etwas gesagt habe weil er etwas gesagt hat weil ich etwas gesagt habe weil er etwas gesagt hat... 
"I'm an actor, love, not a bloody rocket surgeon".

"Der Terminader is ja im Grunde so'n Kaiborch."

Vince

ZitatIch möchte nur Feedback bekommen, wenn jemand wirklich etwas zu meinen Reviews beitragen möchte, nicht weil er sich etwa verpflichtet fühlt, etwas zu sagen, weil ich etwas gesagt habe weil er etwas gesagt hat weil ich etwas gesagt habe weil er etwas gesagt hat...


Absolut richtig. Wenn jemand in meinen Thread kommt, um anschließend was von mir einfordern zu können, der braucht sich bei mir gar nicht zu melden. Ich mag dieses Abhängigkeitsverhältnis nicht, das insbesondere durch diese ständigen Bitten um Feedback kultiviert wird. Die Aufforderung zum Posten ist meiner Meinung nach generell absolut überflüssig. Die reine Tatsache, dass man überhaupt einen Autoren-Thread eröffnet hat, signalisiert doch schon die Bereitschaft, sich der Kritik auszusetzen. Warum dann immer noch extra darauf hinweisen? In meinen Augen ist das auf Dauer penetrant und die Schelte von Mr. VV hast du dir schon verdient, filmimperator, mit der Kritik musst du halt leben.

Geht das doch hier einfach mal was lockerer an. Ich persönlich gebe eh nur Feedback ab, wenn ich mich durch eine Kritik, bei der mir was auf dem Herzen liegt, dazu bewegt fühle (oder wenn ich eine im Gange befindliche Diskussion interessant finde) - aber sicher nicht durch das permanente Anwerben der Autoren.

Sarge

Auch wenn Chili und Vince mir eigentlich schon die Worte aus dem Mund genommen haben, hier mein Schwachsinn und Nonsense fast ohne Sarkasmus:

Hat mich am verkaterten 1. Januar wirklich nur eine halbe Stunde Suchen entlang deiner Beiträge und ein paar Fingerbewegungen zur Betätigung der Maus gekostet. Keine Angst, nichts würde mir ferner liegen, als mir ein Stalker-Bild vom gläsernen filmimperator anzuarchivieren. Aber weil der 1. Januar ja generell so der Tag der neuen Vorsätze ist, dachte ich mir, ich unterstütze Mr.VV in seinem Anliegen, denn er hat es einfach auf den Punkt gebracht und wenn ich Chilis und Vinces Äußerungen lese, weiß ich, es handelt sich um keine Einzelmeinung, und so dachte ich mir, ich führe dir einfach mal die bloße MASSE deines Bettelns vor Augen, auf dass es irgendwie klick macht, aber ich sehe, das tat es auf diesem Wege nicht.

Es stimmt, es ist alles ein Geben und Nehmen, doch!: Es ist nun mal so, dass einen nicht jeder Film tangiert und man gar nicht interessiert ist. Oder dass einem einfach nichts Konstruktives einfallen würde und anstatt sich irgendeinen anbiedernden Quatsch aus den Fingern zu saugen, es einfach sein lässt. Oder dass man vielleicht gewillt ist, etwas zu sagen, aber man den Film gar nicht kennt und außer einem wenig hilfreichen "Nicht schlecht" nichts besseres im Angebot hätte.

Es ist so, dass einem manchmal die Zeit fehlt.

Es ist so, dass man die Entscheidung, zu lassen und zu tun, was man will, irgendwie Freiheit nennt. Und dass zu etwas gezwungen zu werden, deren Gegenteil ist.

Es ist so, dass ich einer Spendengala, die täglich im Fernsehen läuft, erst recht nichts spende.

Und es ist so, dass ich Hotelpagen, bei denen ich das Gefühl habe, sie umgarnen einen, um an ihr Trinkgeld zu kommen, kein Trinkgeld gebe.

bluebottle

ZitatHast du denn keine Verwandten, die dir Perlen der Filmkunst zum Fest der Liebe schenken? Ist schon n bissel traurig, aber ich bekam ja schließlich auch nur Geld, n Vitaminsaft, Süßkram und - immerhin - Kinogutscheine fürs Naumburger Kino.


Doch doch, hab natürlich wieder einmal ein paar Filmchen bekommen :king: (Aber keinen Vitaminsaft  :eek: !!!).

ZitatGlühwein gibts ja ohnehin nicht mehr, weil ja Weihnachten vorbei ist, oder?


Keine Ahnung. Bisher hat der übermäßige Konsum vor Weihnachten bei mir immer zu einer genau ein Jahr langen Abneigung gegen das lauwarme Gesöff geführt.  :algo:

ZitatAch danke! Und inwiefern? Weil ich dir zuliebe meine Kritik nochmals editierte?


Ja, genau deswegen. Eh ich Mängel einsehe, übertreffe ich noch so manchen Theologen an glühender Apologetik.

filmimperator

3 Januar 2008, 12:39:51 #194 Letzte Bearbeitung: 3 Januar 2008, 16:39:40 von filmimperator
Zitat von: Chili Palmer nach  2 Januar 2008, 14:43:13
Wat? Die Weihnachtsmärkte mögen ja verständlicherweise den Weg allen Seins gegangen sein, aber Glühwein bekommt man doch, gerade jetzt, wo es erst richtig kalt wird, an jeder Ecke. Oder ist das nur hier im Hafen so?


Also Chili, du wohnst im Hafen? Da kann man ja wirklich sagen, dass du ne feuchte Wohnung hast und dich deswegen so gerne hier im Forum rumtreibst  :icon_mrgreen:. Na mal schauen. Erst dieses... verdammt... :icon_surprised: vergangenes Jahr bin ich ja zum exzessiven Glühweingenuss übergegangen (bluebottle wird dir bestätigen, dass wir des einen 3 Stunden währenden Abends zum kollektiven Filmgenuss 3 Flaschen vernichtet haben), weswegen ich bisher die vorangegangenen Jahre nicht darauf geachtet habe.


Zitat von: Chili Palmer nach  2 Januar 2008, 14:43:13
Zeit ist auf jeden Fall ein wichtiger Punkt.


Es verlangt ja keiner, dass zu jeder Kritik und Allem etwas gesagt wird, nur erwarte ich ganz einfach, dass - wenn man schon den Autorenthread eines Users aufsucht und dort seine Meinung zu ihm oder einer seiner Kritiken abgibt oder Anstalten macht, diskutieren zu wollen - dann dazu eine Stellungnahme kommt. Hierbei habe ich ja schon zuvor darauf hingewiesen, dass dies mal bei Bretzelburgers Thread der Fall war. Ich lobte ihn für seine "Ich weiß, wer mich getötet hat"-Kritik und wies auf einige diskussionswürdige Sachen hin, aber er postete stur weiter seine Reviews, ohne dass er dazu etwas gesagt hätte. Genau so die mittlerweile bekannte Geschichte, dass ich meinem Review aufgrund seiner Kritik abänderte. Das stört mich eben am meisten. Hat sich aber mittlerweile erledigt.


Zitat von: Chili Palmer nach  2 Januar 2008, 14:43:13
und siehe, dann und wann sprießt dennoch das zarte Blümchen der Kommunikation, und ich bin's zufrieden, ohne die anderen Bauern ständig mit Saatgut beworfen zu haben.


Dafür gibts von mir den Poesie-Preis  :respekt:.

Zitat von: Chili Palmer nach  2 Januar 2008, 14:43:13
Wäre ich über eure Werke hutschnurlösend entrüstet, seid versichert, ich würde es euch husten. 


Das ist auch gut so. Nur fand ich es eben etwas mäßig, dass - ich glaube - innerhalb von einer Woche seitdem der Thread von Mr. Blonde 609 eröffnet wurde, niemand etwas dort hinein schrieb. Besonders neue User sollte man zumindest begrüßen und sich dann ggf. auch mal die Zeit nehmen (sofern sie denn vorhanden ist) und etwas zu seinem Schreibstil sagen. Einfach eine Sache der Höflichkeit - oder etwa nicht?  :00000109: 


Zitat von: Chili Palmer nach  2 Januar 2008, 14:43:13
Zitat von: Mr. Blonde 609 nach  2 Januar 2008, 10:13:59
Seid Ihr was Besseres?


Auf jeden Fall, denn:

Zitat von: Mr. Blonde 609 nach  2 Januar 2008, 10:13:59
Laut meiner Erfahrung sind leider viele Filmfreaks egozentrische Arschlöcher 


:icon_mrgreen:


:LOL:


Zitat von: Chili Palmer nach  2 Januar 2008, 14:43:13
Kann da nur für mich sprechen, aber so etwas erwarte ich nicht im Geringsten.

Ich möchte nur Feedback bekommen, wenn jemand wirklich etwas zu meinen Reviews beitragen möchte, nicht weil er sich etwa verpflichtet fühlt, etwas zu sagen, weil ich etwas gesagt habe weil er etwas gesagt hat weil ich etwas gesagt habe weil er etwas gesagt hat... 


Die Frage ist dann nur, warum Bretzels Thread um so viel mehr frequentiert ist als meiner *neid*  :icon_rolleyes:


Zitat von: Vince nach  2 Januar 2008, 15:29:53
Absolut richtig. Wenn jemand in meinen Thread kommt, um anschließend was von mir einfordern zu können, der braucht sich bei mir gar nicht zu melden. Ich mag dieses Abhängigkeitsverhältnis nicht, das insbesondere durch diese ständigen Bitten um Feedback kultiviert wird.


In gewisser Weise ja, in anderer nein. Nein in dem Sinne, als dass es kein Abhängigkeitsverhältnis geben und jeder aus freien Stücken posten sollte, wo und wann er will. Ja in dem Sinne, als dass dann auch mal irgendwann aus solidarischen Gründen etwas in andere Threads geschrieben wird. Denn du bemerkst ganz treffend: 


Zitat von: Vince nach  2 Januar 2008, 15:29:53
Die reine Tatsache, dass man überhaupt einen Autoren-Thread eröffnet hat, signalisiert doch schon die Bereitschaft, sich der Kritik auszusetzen.


Das setzt aber voraus, dass dann auch irgendwann mal Kritik oder ein Feedback kommt bzw. eine Diskussion stattfindet. Und dazu bedarf es min. zweier Menschen die auch daran Interesse haben, weils sonst langweilig wird.


Zitat von: Vince nach  2 Januar 2008, 15:29:53
In meinen Augen ist das auf Dauer penetrant und die Schelte von Mr. VV hast du dir schon verdient, filmimperator, mit der Kritik musst du halt leben.


Ok, Kritik aufgenommen und akzeptiert  :icon_cool:. Aber nur auf dem Wege, wie sie von Mr. VV vorgetragen wurde. Denn: Die beinahe schon zynische oder zumindest sarkastische Art der Kritik wie sie von Sarge formuliert wurde, kann ich weiterhin nicht gutheißen  :nono:.


Zitat von: Sarge nach  2 Januar 2008, 17:16:23
Hat mich am verkaterten 1. Januar wirklich nur eine halbe Stunde Suchen entlang deiner Beiträge und ein paar Fingerbewegungen zur Betätigung der Maus gekostet. Keine Angst, nichts würde mir ferner liegen, als mir ein Stalker-Bild vom gläsernen filmimperator anzuarchivieren.


Immerhin schon positiv, dass du scheinbar willentlich gehandelt hast trotz Kater. Das dabei - meiner Meinung nach - Blödsinn heraus gekommen ist, war aber zu schätzungsweise 90% abzusehen   :doof:.


Zitat von: Sarge nach  2 Januar 2008, 17:16:23
es handelt sich um keine Einzelmeinung, und so dachte ich mir, ich führe dir einfach mal die bloße MASSE deines Bettelns vor Augen, auf dass es irgendwie klick macht, aber ich sehe, das tat es auf diesem Wege nicht.


Vielleicht war der Weg falsch. Denn idiotische Kritikversuche sind bei mir nie sinnvoll. Sie sollten zumindest sachlich bleiben und eben nicht in der von der gewählten Form erfolgen. Ansonsten bin ich der Letzte, der nicht kritikfähig wäre (nicht wahr, bluebottle?  ;)).


Zitat von: Sarge nach  2 Januar 2008, 17:16:23
Es stimmt, es ist alles ein Geben und Nehmen, doch!: Es ist nun mal so, dass einen nicht jeder Film tangiert und man gar nicht interessiert ist. Oder dass einem einfach nichts Konstruktives einfallen würde und anstatt sich irgendeinen anbiedernden Quatsch aus den Fingern zu saugen, es einfach sein lässt.


Finde ich alles nachvollziehbar. Nur kann ich mir das auf Dauer nicht vorstellen, wenn recht bekannte Werke rezensiert werden. Irgendeiner wird den Film dann schon kennen und eine Meinung haben, wenn es die Zeit zulässt. Mich stört es eben nur, wenn über längere Zeiträume (ich rede hier von mehr als 3, 4 Wochen) gar nichts passiert... :icon_rolleyes:


Zitat von: Sarge nach  2 Januar 2008, 17:16:23
Es ist so, dass man die Entscheidung, zu lassen und zu tun, was man will, irgendwie Freiheit nennt. Und dass zu etwas gezwungen zu werden, deren Gegenteil ist.


Schon klar, nur ist das unsinnig, weil ich niemanden zwingen kann  :nono:. Ich WÜRDE MIR WÜNSCHEN, dass es mehr Aktivität gäbe und ich BITTE Leute darum. Das hat mit Zwang nichts zu tun.
Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

Mr. Blonde

3 Januar 2008, 14:00:08 #195 Letzte Bearbeitung: 3 Januar 2008, 14:01:43 von Mr. Blonde 609
Nun möchte ich auch noch meinen (letzten) Senf zum Thema "Geben und Nehmen" dazugeben.

Ich erwarte nicht, dass jeder hier meinen oder Filmimperators Thread aufsucht und schon gar nicht, dass hier ein Pflichtverhältnis entsteht - Du guter Gott, so will ich das bestimmt nicht! Wenn ich jemandem Feedback gebe, muss ja nicht gleich etwas zurückgefordert werden - Aber es darf auch eine Gegenleistung erbracht werden, aus Respekt :exclaim:. Wie bereits angesprochen, ist es ernüchternd, einen gutbesuchten Thread zu haben, der dann aber nicht "benutzt" wird. Ich möchte z.B. Feedback haben, weil ich für die Comunity und die OFDB-Leser einen qualitativ-hochwertigen Standard meiner Reviews "schnitzen" möchte und da ist man auf Verbesserungsvorschläge nunmal angewiesen. Ich meinerseits werde jetzt das Wartespielchen spielen und hoffen, dass sich in meinem Thread noch ein paar mehr zu Wort melden, mehr nicht ;). Ich behalte mir allerdings das Recht vor, in meinem Thread immer mal wieder auf meine geistlichen Ergüsse hinzuweisen oder auch höfliche Aufforderungen, meine Reviews doch bitte zu kommentieren, zu verfassen. Lasst Uns langsam das Thema beenden und wieder auf das eigentliche Topic hier, nämlich Filmimperators Reviews, zurückkommen.

Digge Grüsse an Filmimperator :king:!

Sebastian


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Vince

@Mr. Blonde: kommt Zeit, kommt Gelegenheit. Der Punkt bei mir ist von Chili genannt worden: Die Zeit, die Zeit. Der Autorenbereich hier im gf ist bei weitem nicht der einzige Ort, an dem ich Reviews von Kollegen kommentiere. Trotzdem hab ich bislang bis auf zwei Ausnahmen jedem Autoren hier mindestens einmal Feedback gegeben, aber manchmal ist man da einfach zeitlich überfordert oder es fällt einem im Moment nichts Ordentliches ein. Ist halt so. Und dann verzichte ich auch mal auf direktes Feedback und komme irgendwann mal auf den Thread zurück, wenn mir grad danach ist.

ZitatLasst Uns langsam das Thema beenden und wieder auf das eigentliche Topic hier, nämlich Filmimperators Reviews, zurückkommen.

Jau, Amen.

Mr. Blonde

Zitat von: Vince nach  3 Januar 2008, 14:05:42
@Mr. Blonde: kommt Zeit, kommt Gelegenheit. Der Punkt bei mir ist von Chili genannt worden: Die Zeit, die Zeit. Der Autorenbereich hier im gf ist bei weitem nicht der einzige Ort, an dem ich Reviews von Kollegen kommentiere. Trotzdem hab ich bislang bis auf zwei Ausnahmen jedem Autoren hier mindestens einmal Feedback gegeben, aber manchmal ist man da einfach zeitlich überfordert oder es fällt einem im Moment nichts Ordentliches ein. Ist halt so. Und dann verzichte ich auch mal auf direktes Feedback und komme irgendwann mal auf den Thread zurück, wenn mir grad danach ist.


Von dieser Meinung lasse ich mich gern überzeugen ;)! Die Zeit ist der Dieb. Wenn dieser Zwang da ist, kommt einfach nichts Gescheites raus. Wie Du gesagt hast, nicht jeder hat die Zeit oder kennt jeden Film, dass er was vernünftiges posten könnte. Ich denke Dein Kommentar sollte stellvertretend für jeden User hier sein. Wer Lust und ordentliche Gedankengänge hat, sollte sich zu Wort melden - Ohne Zwang. So das wars dann erstmal von mir, werde jetzt erstmal mit Kumpels das inetcafe unsicher machen und später, falls die Zeit da ist, ein paar Reviews von "Kollegen" hier kommentieren. Bis später :icon_cool:.


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filmimperator

3 Januar 2008, 16:49:21 #198 Letzte Bearbeitung: 3 Januar 2008, 16:52:03 von filmimperator
Zitat von: Mr. Blonde 609 nach  3 Januar 2008, 14:00:08
Wenn ich jemandem Feedback gebe, muss ja nicht gleich etwas zurückgefordert werden - Aber es darf auch eine Gegenleistung erbracht werden, aus Respekt :exclaim:. Wie bereits angesprochen, ist es ernüchternd, einen gutbesuchten Thread zu haben, der dann aber nicht "benutzt" wird. Ich möchte z.B. Feedback haben, weil ich für die Comunity und die OFDB-Leser einen qualitativ-hochwertigen Standard meiner Reviews "schnitzen" möchte und da ist man auf Verbesserungsvorschläge nunmal angewiesen.


Genau so ist es  :respekt: - sonst würde der Sinn dieses Forums erheblich infrage gestellt. Sag mal, Tyler... ähhh... ich meine Sebastian...  :icon_lol: sag mal, kann es sein, dass wir ein und dieselbe Person sind?

Klar ist die Zeit immer so eine Sache und auch, wenn Einem echt nix Sinnvolles einfällt, das sehe ich ein.


Zitat von: Mr. Blonde 609 nach  3 Januar 2008, 14:00:08
Lasst Uns langsam das Thema beenden und wieder auf das eigentliche Topic hier, nämlich Filmimperators Reviews, zurückkommen.
Digge Grüsse an Filmimperator :king:!


Recht so!  :respekt: Fette Grüße zurück!


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filmimperator

3 Januar 2008, 17:00:06 #199 Letzte Bearbeitung: 3 Januar 2008, 17:02:30 von filmimperator
Zitat von: bluebottle nach  2 Januar 2008, 18:59:04
Doch doch, hab natürlich wieder einmal ein paar Filmchen bekommen :king: (Aber keinen Vitaminsaft  :eek: !!!).


Mutti liegt eben die Gesundheit ihres Erstgeborenen sehr am Herzen  ;). Was denn für Filme? Kannst ja Dienstag oder so mal mitbringen... Hab ja noch "Le Mépris" von dir.


Zitat von: bluebottle nach  2 Januar 2008, 18:59:04Keine Ahnung. Bisher hat der übermäßige Konsum vor Weihnachten bei mir immer zu einer genau ein Jahr langen Abneigung gegen das lauwarme Gesöff geführt.  :algo:


Davon hab ich ja noch gar nichts gewusst. In dem Sinne: "Wir trinken auf dein Wohl. Unsren bester Freund, den Alkohol..."  :pidu:


Zitat von: bluebottle nach  2 Januar 2008, 18:59:04
Ja, genau deswegen. Eh ich Mängel einsehe, übertreffe ich noch so manchen Theologen an glühender Apologetik.


Was fürn Ding? Ahhh... "Verteidigung oder Rechtfertigung" sagt das Wörterbuch  :icon_mrgreen:. Na ich finde, dass man bei kleinen Meinungsverschiedenheiten bzgl. eines Films oder einer Filmkritik seine Kritik nicht ändern sollte. Also Meinungen sollte man verteidigen. Wenn es aber in Richtung "sachlich falsch" geht ("Gosford Park" ist nun mal keine klassische Detektivgeschichte, wie du mich zu Recht zurecht [nettes Wortspiel, oder?  :icon_cool:] gewiesen hast), dann ist eine Änderung oder Verbesserung der Rezension meiner Meinung nach angebracht.
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filmimperator

Was Neues von mir für alle, die freigeschaltet sind: Meine Kritik zu "Sensations" (http://www.ofdb.de/view.php?page=review&fid=108141&rid=274556)
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Mr. Vincent Vega

3 Januar 2008, 18:50:08 #201 Letzte Bearbeitung: 3 Januar 2008, 18:53:50 von Mr. Vincent Vega
Um auch noch mal einen halbwegs sachlichen Beitrag zu liefern (ich stimme Vince, Chili und insbesondere Sarge vollkommen zu): Deine aufdringliche Art, auf Reviews hinzuweisen, fiel mir bereits von Anfang an auf. Da ich "früher" selbst zu solchen Selbstdarstellungen tendierte, habe ich es zunächst unter "Anfänger-Phänomen" abgelegt. Geändert hat sich diese Penetranz jedoch noch immer nicht, deshalb mein Einwand kürzlich. Es kommt mir so vor, als würdest du Reviews nur der Rückmeldung, nicht mehr des Films wegen schreiben.

Mich persönlich zumindest schrecken die ständigen Bitten und Aufforderungen deinerseits eher davob ab etwas zu schreiben. Die Intention, Feedback zu bekommen, ist auch ganz augenscheinlich meist einziger Anreiz für dich, in andere Autorenthreads zu schreiben, was ich ziemlich unsympathisch finde. Ich lese (mitunter deshalb) mittlerweile aber auch nur noch sehr wenig von dir, und vieles davon scheint mir nicht kommentarwert, weil es nie richtig schlecht, aber auch alles andere als gut ist. Die damit zusammenhängende Kürze und Oberflächlichkeit deiner Reviews fiel mir zuletzt bei GOSFORD PARK auf - wie ich mit dir als Autoren ohenhin nichts anfangen kann.

PS: Dein Signatur-Spruch reicht eigentlich schon als Begründung.

filmimperator

4 Januar 2008, 19:22:36 #202 Letzte Bearbeitung: 4 Januar 2008, 19:34:58 von filmimperator
Zitat von: Mr. Vincent Vega nach  3 Januar 2008, 18:50:08
Ich lese (mitunter deshalb) mittlerweile aber auch nur noch sehr wenig von dir, und vieles davon scheint mir nicht kommentarwert, weil es nie richtig schlecht, aber auch alles andere als gut ist. Die damit zusammenhängende Kürze und Oberflächlichkeit deiner Reviews fiel mir zuletzt bei GOSFORD PARK auf - wie ich mit dir als Autoren ohenhin nichts anfangen kann.


*Ironie an* Na wenn das mal nicht nette Worte sind *Ironie aus*. Man nehme eine Review und schließe auf das gesamte Werk eines Review-Autors. In den Sozial- und Verhaltenswissenschaften nennt man so etwas Induktionsschluss - und das ist verpönt. Also wenn das nicht eine oberflächliche Aussage ist, weiß ich nicht. Sonst wären dir meine Beiträge zu bspw. "Battle in Heaven" oder "Sieben Sommersprossen" positiv aufgefallen  :icon_rolleyes:.

Die Diskussion um die Penetranz des Hinweisens auf Kommentare ist für mich soweit beendet und ich versuche in Zukunft nur bei - meiner Ansicht nach - laaaanger Zeit des Schweigens wieder ebensolche Kommentare bringen  :icon_mrgreen:. Was andere davon halten, interessiert mich recht wenig, weil dies hier eben ein Forum ist, wo jeder seine Meinung sagen darf, wenn es in bestimmten Grenzen bleibt. Und selbige finde ich mit gelegentlichen Aufrufen oder Bitten zu Kommentaren (wenn denn absolute Todesstille herrscht) in keinster Weise erreicht.

Auch finde ich die Diskussion zur Prägnanz von Reviews und deren Umfang ziemlich fruchtlos und würde die auch einmal als abgeschlossen betrachten. Ich bin der Meinung, dass es eher eine Schwäche denn eine Stärke eines Rezensenten ist, nicht auf den Punkt zu kommen und zeilenlang um den heißen Brei "herumzulabern". Du hast deine Meinung, dass eine Filmrezension tiefgründiger und ausführlicher Besprechungen bedarf. Natürlich sind kürzere Reviews entsprechend fragmentarischer, aber am Ende sollte es eben Ziel sein, die auffälligsten Dinge eines Films und dessen Eigenarten herauszuarbeiten und nicht von vorn bis hinten bspw. die Story zu erzählen, auf einzelne Szenen einzugehen, "totzuinterpretieren" etc. Aber wie gesagt: Ich hab da meine Meinung, du deine. Und ich akzeptiere deine Meinung. Das solltest du mit meiner auch tun.


Zitat von: Mr. Vincent Vega nach  3 Januar 2008, 18:50:08
PS: Dein Signatur-Spruch reicht eigentlich schon als Begründung.


Meine Signatur bezieht sich einzig darauf, dass ein großes Spektrum mit meinen Reviews abdecke - von Klassikern der Filmgeschichte über DVD-Premieren bishin zu aktuellen Kinofilmen. Das hat damit nichts zu tun, dass ich mir beliebig Filme reinziehen würde und dann unsachliche Reviews daherrotze, weil ich gerade Langweweile habe. Wenn du mal in meine Reviewliste geschaut hättest, hättest du das aber auch ohne meine Ausführungen rausgefunden  :anime:.
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Bretzelburger

Zitat von: filmimperator nach  4 Januar 2008, 19:22:36
Was andere davon halten, interessiert mich recht wenig, weil dies hier eben ein Forum ist, wo jeder seine Meinung sagen darf, wenn es in bestimmten Grenzen bleibt. Und selbige finde ich mit gelegentlichen Aufrufen oder Bitten zu Kommentaren (wenn denn absolute Todesstille herrscht) in keinster Weise erreicht.

Diese Aussage halte ich zumindest für widersprüchlich. Wenn es dich nicht interessiert, frage ich mich, warum du die Sache nicht einfach laufen lässt, ohne Reaktionen bewusst herauszufordern. Aber ich glaube dir das sowieso nicht, denn natürlich interessiert dich die Meinung Anderer - so wie mich und alle Anderen auch, die Reviews schreiben oder sonstwie aktiv sind.
Das Internet hat so seine Tücken, aber in seiner Resonanz ist es sehr ehrlich. Was nicht interessiert, fällt durch. Es gibt Leute, die sind durch "YouTube" berühmt geworden, aber nicht weil sie tausende Bettelbriefe schrieben, sondern weil sie bei den Menschen ankamen. Das Quantität nicht unbedingt Qualität bedeutet, ist klar, aber man kann sich ja auch an geringer Resonanz erfreuen, wenn es aus der gewünschten Ecke kommt - nur erzwingen kann man es nicht.

Zitat von: filmimperator nach  4 Januar 2008, 19:22:36
Ich bin der Meinung, dass es eher eine Schwäche denn eine Stärke eines Rezensenten ist, nicht auf den Punkt zu kommen und zeilenlang um den heißen Brei "herumzulabern". Du hast deine Meinung, dass eine Filmrezension tiefgründiger und ausführlicher Besprechungen bedarf. Natürlich sind kürzere Reviews entsprechend fragmentarischer, aber am Ende sollte es eben Ziel sein, die auffälligsten Dinge eines Films und dessen Eigenarten herauszuarbeiten und nicht von vorn bis hinten bspw. die Story zu erzählen, auf einzelne Szenen einzugehen, "totzuinterpretieren" etc. Aber wie gesagt: Ich hab da meine Meinung, du deine. Und ich akzeptiere deine Meinung. Das solltest du mit meiner auch tun.

Das mit der Meinung, die Jedem zugestanden werden soll, ist eine deiner Lieblingsmarotten, aber sie ist trotzdem nicht richtig. Es gibt Ausländerfeindlichkeit, Homophobie und Rechtsradikalismus usw. - das sind auch Meinungen, aber sie können nicht gleichwertig neben einer Haltung bestehen, die humane Gesichtspunkte miteinbezieht und die das eigene Ich nicht als Zentrum sämtlicher Wertungen ansieht.

Die Länge oder Kürze einer Kritik sagt gar nichts über deren Qualität aus, weswegen diese Diskussion tatsächlich müssig war. Es ist sicherlich richtig, dass beide Formen nebeneinander bestehen können, aber die Entscheidung allein für eine Form, befreit keinen Autoren davon, diese auch adäquat umzusetzen. Wenn du von "Laberei" in diesem Zusammenhang sprichst, ist das schlicht eine Unverschämtheit, weil du so tust, als wäre das ein immanentes Charakeristikum einer langen Kritik. "Laberei" kann auch in einer kurzen Kritik vorkommen. Tatsächlich kann man am einzelnen Beispiel immer diskutieren, ob eine Kritik gelungen ist oder nicht (oder ob sie einem gefällt), aber eine Review nur an Hand ihrer Länge von vornherein als besser oder schlechter anzusehen, ist einfach nur dumm und keine Meinung (und ich hoffe deshalb, dass du nicht so denkst).

Ich persönlich halte übrigens eine kurze, treffende und auf den Punkt gebrachte Kritik für genauso schwer, wie eine lange Kritik, der es gelingt viele Fakten sinnvoll und unterhaltend aneinander zu reihen. Das sollte jeweils das Ziel sein und ich mag beide Formen, auch wenn sie mir bisher kaum einmal in gebotener Qualität gelungen sind.

Bei dir hört sich allerdings dein notorischer Hang für die Kurzform immer so an, als hättest du dein Ziel schon erreicht. Und genau das ist nicht der Fall, denn gerade die Kurzform braucht Bonmots und kluge Bemerkungen, auch etwas geistreich Polemik und eine klaren, manchmal provokative Haltung - zugegebenermassen äusserst schwere Vorgaben, die kaum Jemand hier umzusetzen vermag (was den jeweiligen Autoren allerdings auch bewusst ist). Deine Kritiken kommen vielleicht auf den Punkt, aber dir fehlen die überraschenden Einsichten, die Aha-Momente und die Besonderheiten, die eine Kritik unverwechselbar machen können. Auch wenn die Klickzahlen nicht ganz wörtlich genommen werden sollten (Alphabet, Zeitpunkt, Konkurrenz sind natürlich Einflussfaktoren), so haben sie bei einer so grossen Anzahl an Kritiken, wie du sie schon geschrieben hast, doch eine gewisse Aussagekraft und dir sollte schon aufgefallen sein, dass die meisten Reviewautoren häufiger gelesen werden als du - ich kann dir gerne ein paar aussagekräftige Beispiele geben, wenn es sich interessiert. Anders ausgedrückt - wenn du eine höhere Anerkennung haben möchtest, solltest du - so wie wir alle - daran arbeiten, dich zu verbessern, anstatt die Form über den Inhalt zu erheben.


filmimperator

5 Januar 2008, 13:13:52 #204 Letzte Bearbeitung: 5 Januar 2008, 13:27:14 von filmimperator
Mal wieder sehr lang - schon einmal im Vorhinein sorry dafür  :icon_mrgreen:


Zitat von: Bretzelburger nach  4 Januar 2008, 21:31:08
Diese Aussage halte ich zumindest für widersprüchlich. Wenn es dich nicht interessiert, frage ich mich, warum du die Sache nicht einfach laufen lässt, ohne Reaktionen bewusst herauszufordern. Aber ich glaube dir das sowieso nicht, denn natürlich interessiert dich die Meinung Anderer - so wie mich und alle Anderen auch, die Reviews schreiben oder sonstwie aktiv sind.


Ich spreche von dem "Gebettel". Es geht darum, dass ich so viel betteln kann, wie ich will - vorausgesetzt meine Posts erschöpfen sich nicht darin. Natürlich interessiert mich die Meinung anderer, aber GERADE DESWEGEN finde ich es eben wichtig, hin und wieder ein Feedback zu kommen. Mir liegt es fern, das Recht darauf (was ja ohnehin nicht existiert) einzuklagen oder Ähnliches, aber es geht einfach darum, dass der Sinn eines Autoren-Threads durch monatelanges Brachliegen mehr als infrage gestellt wird. Angenommen, von heute auf morgen würde sich kein User hier mehr dazu durchringen, irgendwo etwas hinein zu posten. Dann wäre dieses Board hier vollkommen überflüssig, da keine Aktivität und Kommunikation. Darum gehts mir.


Zitat von: Bretzelburger nach  4 Januar 2008, 21:31:08
Das mit der Meinung, die Jedem zugestanden werden soll, ist eine deiner Lieblingsmarotten, aber sie ist trotzdem nicht richtig. Es gibt Ausländerfeindlichkeit, Homophobie und Rechtsradikalismus usw. - das sind auch Meinungen, aber sie können nicht gleichwertig neben einer Haltung bestehen, die humane Gesichtspunkte miteinbezieht und die das eigene Ich nicht als Zentrum sämtlicher Wertungen ansieht.


Ich habe den Punkt mit der Meinung ursprünglich nicht eingebracht  :nono:. Irgendjmd. schrieb hier mal, dass es eben auch die Meinung eines Usres sein kann, zu irgendeiner Kritik keine Meinung zu haben. Natürlich können nicht alle Meinungen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Deshalb habe ich auch oben gesagt, dass die Preisgebung selbiger in bestimmten Grenzen zu erfolgen hat, die mit Beleidigung oder (ernstgemeinter) politischer Unkorrektheit und Schmähungen nichts zu tun haben.


Zitat von: Bretzelburger nach  4 Januar 2008, 21:31:08
Die Länge oder Kürze einer Kritik sagt gar nichts über deren Qualität aus, weswegen diese Diskussion tatsächlich müssig war. Wenn du von "Laberei" in diesem Zusammenhang sprichst, ist das schlicht eine Unverschämtheit, weil du so tust, als wäre das ein immanentes Charakeristikum einer langen Kritik. "Laberei" kann auch in einer kurzen Kritik vorkommen. Tatsächlich kann man am einzelnen Beispiel immer diskutieren, ob eine Kritik gelungen ist oder nicht (oder ob sie einem gefällt), aber eine Review nur an Hand ihrer Länge von vornherein als besser oder schlechter anzusehen, ist einfach nur dumm und keine Meinung (und ich hoffe deshalb, dass du nicht so denkst).


Generell - so meine Meinung - besteht bei längeren Kritiken eine größere Gefahr eben in diese "Laberei" zu verfallen als bei kürzeren. Ich würde bspw. Wiederholungen (abseits von Fazit oder Zusammenfassungen), Banalitäten oder eine zu detaillierte Handlungskonstruktion (wenn diese nicht nötig ist) unter diese Kategorie einordnen. Und bitte nimm mir das nicht übel, mir liegt es fern, dich persönlich anzugreifen  :icon_rolleyes:, aber gerade bei dir fallen mir sofort 2 Beispiele ein, wo ich das belegen könnte: Deine Besprechungen zu "Todeszug nach Yuma" (ich finde den fragmentarischen Genre-Exkurs zum Western schlicht nichtssagend) und "Ich weiß, wer mich getötet hat" (wo du meiner Meinung nach etwas zu lang die simple Handlung rekonstruierst). Mir persönlich und anderen, die relativ wenig Zeit haben geht es sicherlich auch so - dass eine lange Kritik eher abschreckt, denn reizt. Und die Klickzahlen - wie du treffend sagst - sagen relativ wenig aus. Schreib eine Review zu einem bekannten oder eher populären Film (darin würde ich auch eine Ursache suchen, dass deine Kritiken häufiger gelesen werden als meine) und das Review wird eher angeklickt. Auch geben sie darüber keine Auskunft, wieviele User eine Kritik tatsächlich auch lesen von vorn bis hinten. Und ich wage zu bezweifeln, dass jeder, der eine Kritik anklickt, dies tut (obwohl es zweifellos interessant wäre, das zu erheben - aber es ist ein Ding der Unmöglichkeit  :icon_sad:).


Zitat von: Bretzelburger nach  4 Januar 2008, 21:31:08
Ich persönlich halte übrigens eine kurze, treffende und auf den Punkt gebrachte Kritik für genauso schwer, wie eine lange Kritik, der es gelingt viele Fakten sinnvoll und unterhaltend aneinander zu reihen. Das sollte jeweils das Ziel sein und ich mag beide Formen, auch wenn sie mir bisher kaum einmal in gebotener Qualität gelungen sind.


Na dann weiß ich ja jetzt, wo ich mich noch verbessern kann, auch wenn das jetzt eher etwas zu allgemein geraten ist... :icon_cool:


Zitat von: Bretzelburger nach  4 Januar 2008, 21:31:08
Bei dir hört sich allerdings dein notorischer Hang für die Kurzform immer so an, als hättest du dein Ziel schon erreicht. Und genau das ist nicht der Fall, denn gerade die Kurzform braucht Bonmots und kluge Bemerkungen, auch etwas geistreich Polemik und eine klaren, manchmal provokative Haltung - zugegebenermassen äusserst schwere Vorgaben, die kaum Jemand hier umzusetzen vermag (was den jeweiligen Autoren allerdings auch bewusst ist).
Deine Kritiken kommen vielleicht auf den Punkt, aber dir fehlen die überraschenden Einsichten, die Aha-Momente und die Besonderheiten, die eine Kritik unverwechselbar machen können.


Es geht nicht darum, dass man eine Review unverwechselbar einem Autor zuordnen können sollte. Ziel sollte primär viel mehr sein, den Leser über einen Film und dessen Klasse zu informieren und dies auf eine Art, die erkennen lässt, warum der Film der eigenen Meinung nach gut, schlecht oder mittelmässig ist. Schaue ich mir die Film-Rezensionen der "Schnitt" an, so muss ich sagen, dass in der ofdb KEINER an diese Verquickung von filmhistorischen, manchmal auch filmtheoretischen Hinterbau und literarisch anspruchsvoll geschriebener Kritik herankommt. Allerdings befinden sich einige (z.B. bluebottle) auf einen sehr guten Weg  :respekt:.   


Zitat von: Bretzelburger nach  4 Januar 2008, 21:31:08
Auch wenn die Klickzahlen nicht ganz wörtlich genommen werden sollten (Alphabet, Zeitpunkt, Konkurrenz sind natürlich Einflussfaktoren), so haben sie bei einer so grossen Anzahl an Kritiken, wie du sie schon geschrieben hast, doch eine gewisse Aussagekraft und dir sollte schon aufgefallen sein, dass die meisten Reviewautoren häufiger gelesen werden als du - ich kann dir gerne ein paar aussagekräftige Beispiele geben, wenn es sich interessiert.


Ich bitte darum  :icon_eek: - und wenn möglich: Könntest du mir auch sagen, warum das so ist? Ich will ja nicht im Narzissmus versinken, aber ich denke - mit einigen Ausnahmen sicherlich - dass ich relativ vernünftig schreiben kann. Mag sein, dass die Anderen mit polemischen Formulierungen und ach so witzigen Verrissen populistischer schreiben als ich - das läuft dann aber ab einem bestimmten Maße (wenn nämlich nicht angebracht) der eigentlichen Intention eines Reviews (Auskunft über Stärken und Schwächen zu geben) zuwider  :nono:.


Zitat von: Bretzelburger nach  4 Januar 2008, 21:31:08
Anders ausgedrückt - wenn du eine höhere Anerkennung haben möchtest, solltest du - so wie wir alle - daran arbeiten, dich zu verbessern, anstatt die Form über den Inhalt zu erheben.


Ist schon irgendwie richtig  :icon_rolleyes:, aber gerade in journalistischen Berufen ist es wichtig, innerhalb bestimmter Vorgaben zu agieren. Ich möchte jetzt nicht meine formale Festgefahrenheit (mit besagten Ausnahmen) damit legitimieren, nur empfinde ich es als sinnvolle Übung, dies schon jetzt zu versuchen, da ich den kühnen Traum habe (deiner Meinung nach wird er sicherlich nicht wahr werden, wenn ich das hier alles richtig las  :icon_mrgreen:), Filmkritiker bei einer Kino- oder Filmzeitschrift zu werden. Ein 2. Grund ist sicherlich, dass mir diese Form sinnvoll erscheint und ich meist nicht - buchstäblich - die Zeit finde oder mir die Zeit nehmen kann, meine Gedanken zu einem Film detaillierter auszuarbeiten. Im ein oder anderen Beispiel ist dies sicherlich eine Schande, jedoch gibt es ja doch meist noch genügend andere Rezensenten hier (wie z. B. du, das muss man ja auch mal sagen  :icon_cool:), die das glücklicherweise übernehmen  :icon_cool:.
Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

filmimperator

BTW:
   
Zitat von: Mr. Vincent Vega nach  3 Januar 2008, 18:50:08
Die damit zusammenhängende Kürze und Oberflächlichkeit deiner Reviews fiel mir zuletzt bei GOSFORD PARK auf - wie ich mit dir als Autoren ohenhin nichts anfangen kann.


Dann hindert dich doch niemand daran, es selbt besser zu machen. Verstehe ich also nicht :doof:. Und wenn es dir nicht all zu viel Mühe macht, würde ich doch darum bitten, zu begründen, warum du denn mit mir als Autor nichts anzufangen weißt  :00000109:...
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Chili Palmer

Zitat von: filmimperator nach  5 Januar 2008, 13:13:52
Angenommen, von heute auf morgen würde sich kein User hier mehr dazu durchringen, irgendwo etwas hinein zu posten. Dann wäre dieses Board hier vollkommen überflüssig, da keine Aktivität und Kommunikation. Darum gehts mir.


Hier herrscht doch reger Betrieb, ich weiß gar nicht, wo das Problem ist.

Zitat von: filmimperator nach  5 Januar 2008, 13:13:52
Schaue ich mir die Film-Rezensionen der "Schnitt" an, so muss ich sagen, dass in der ofdb KEINER an diese Verquickung von filmhistorischen, manchmal auch filmtheoretischen Hinterbau und literarisch anspruchsvoll geschriebener Kritik herankommt.   


Nun mal halblang und aufgewacht.

KEINER wird hier bezahlt wie die Herrschaften der "Schnitt", deren verdammter Job das ist und von denen man auch hochwertige Kritiken erwarten darf, ALLE machen das hier in ihrer Freizeit aus Spaß an der Freude.

Zitat von: filmimperator nach  5 Januar 2008, 13:13:52
Ein 2. Grund ist sicherlich, dass mir diese Form sinnvoll erscheint und ich meist nicht - buchstäblich - die Zeit finde oder mir die Zeit nehmen kann, meine Gedanken zu einem Film detaillierter auszuarbeiten.


Das führt deine ganze Bretzel-Diskussion irgendwie ad absurdum.  :icon_rolleyes:

Besser, wir schläfern die Diskussion ein, seht ihr denn nicht, wie sie sich quält?  :icon_sad:

"I'm an actor, love, not a bloody rocket surgeon".

"Der Terminader is ja im Grunde so'n Kaiborch."

Vince

Uneingeschränkte Zustimmung zu Bretzelburgers Posting, insbesondere die letzten drei Absätze betreffend. Und in der Tat ist es so, dass du - das abschwächende "Meiner Meinung nach" davor hin oder her - andere Formen der Review-Gestaltung als deine eigene extrem abwertest und dich dabei als erhaben gegenüber den Einflüssen anderer Autoren darstellst (ob gewollt oder ungewollt)... was in krassem Widerspruch zu deinem Gebettel um Aufmerksamkeit steht. So dass der Verdacht naheliegt, dass du diese Aufmerksamkeit nicht suchst, um dich anhand der Meinungen Anderer zu verbessern, sondern tatsächlich um narzisstische Bedürfnisse zu stillen. Und da wandelt sich das kleine Ärgernis von zu Beginn doch langsam in einen recht unsympathischen Zug.

Und wer nur mit Kurzkritiken zurecht kommt, der soll halt bei den Kurzkritiken bleiben. Tatsache ist, beide Tendenzen, kurz und lang, haben ihre Vor- und Nachteile, aber das als formale Vorgabe quasi über den Inhalt zu stellen, indem man lange Kritiken grundsätzlich ablehnt, kann ich zumindest bei jemandem, der die Ambitionen hat wie du, schwer nachvollziehen. Wie Bretzelburger schon sagt, Kürze schützt vor Schwafelei nicht. Es kommt darauf an, mit welchen Worten man jongliert, nicht mit wievielen.

Aber im Grunde hat Chili recht, das alles scheint mir irgendwo zu nichts zu führen. Und die Beobachtung, dass in Anbetracht des Lebens in deinem Thread hier offenbar keiner so recht weiß, was das alles soll, kann ich auch bestätigen. Die Autoren, deren Threads tatsächlich recht wenig Resonanz bekommen, müssen sich durch dein ständiges Buhlen um Aufmerksamkeit ja irgendwo ein bisschen verarscht vorkommen...

Sarge

5 Januar 2008, 18:58:47 #208 Letzte Bearbeitung: 5 Januar 2008, 19:06:44 von Sarge
Wenn ich vielleicht noch ein paar Gedanken anbringen kann... Du scheinst mir der Theorie-Mensch zu sein. Theorie-Menschen begegnen mir viele auf der Uni. Und irgendwann hast du dir mal deine Theorie der Filmkritik zurechtgelegt, wie das geschehen ist, mag ich nicht zu beurteilen, ob du beim Lesen von "Schnitt"-Kritiken oder anderen die Definition für dich gefunden hast oder sie dir irgendeine Seminartante hat eingetrichtert, egal. Meine Theorie ist, dass du dich in deiner Theorie vollkommen festgefahren hast. Eine Filmkritik muss natürlich dem Leser irgendetwas über einen Film erzählen, aber "wie" sie das macht, sollte nicht vordefiniert sein. So etwas langweilt mich persönlich, es langweilt einfach. Du bist austauschbar, beliebig, ein glanzloser Partikel in der Masse. Ein guter Autor ist für mich jemand, der die Form seines Textes einem Film anpassen kann, der entscheiden kann, ob "Ey, man, wo ist mein Auto" in fünf Absätzen mit einem Stock im Arsch beschrieben werde sollte oder nicht doch ein paar amüsante Zeilen reichen, vielleicht kann man dem Leser beim Lesen mehr Freude machen, als es ein offensichtlicher Scheißfilm tat. Andersherum sollte ein guter Autor keine Satire über den "Elefantenmenschen" schreiben. Flexibilität sollte ein Autor also aufbringen, Kreativität, Scharfsinn, Spaß, Herz, Seele. Aber, sorry, das sehe ich bei dir nicht. Allerdings kann man sich auch beim Lesen vieler Printkritiken förmlich vorstellen, wie den Autoren der Stock schon so tief drin sitzt, dass sie nicht mehr imstande sind, ihr Rückgrat selbst gerade zu halten.


Bretzelburger

Zitat von: filmimperator nach  5 Januar 2008, 13:13:52
Ich bitte darum  :icon_eek: - und wenn möglich: Könntest du mir auch sagen, warum das so ist? Ich will ja nicht im Narzissmus versinken, aber ich denke - mit einigen Ausnahmen sicherlich - dass ich relativ vernünftig schreiben kann. Mag sein, dass die Anderen mit polemischen Formulierungen und ach so witzigen Verrissen populistischer schreiben als ich - das läuft dann aber ab einem bestimmten Maße (wenn nämlich nicht angebracht) der eigentlichen Intention eines Reviews (Auskunft über Stärken und Schwächen zu geben) zuwider  :nono:.

Da liegt ja sofort wieder eine Entschuldigung in deinen Worten, aber ich gebe dir hier einmal drei Beispiele, Stand 05.01.08 17 Uhr :

Gleich dein schon angesprochenes Beispiel "Ich weiß, wer mich getötet hat"

Bretzelburger      vom 23.12.07        298x
Crumb B                30.11.07        190x
Filmimperator          27.11.07        144x
STS                    21.12.07        209x

Gut zu erkennen ist, dass die Menge an Klickzahlen sich umgekehrt zum Zeitpunkt verhält, zu dem sie in der OFDb geschrieben wurden. Das heisst - die letzte Kritik hat die meisten Klicks, die erste die wenigsten. Und das ist deine.
Wie man immer wieder beobachten kann, verhält sich der User bei einer verhältnismässig kleinen Anzahl an Kritikern weniger nach dem Alphabet, aber ich will nicht ausschliessen, dass meine Review davon zumindest mit einem gewissen Prozentsatz profitiert. Doch wie begründet sich daraus die höhere Beliebtheit des knapp 4 Wochen später geschriebenen Reviews von STS, dessen superlangen Texte schon legendär sind ? Auch seine Bewertung mit 7 Punkten ist kein typisches Extrem. Natürlich bedeutet das nicht, dass Jemand der seine Review gelesen hat, danach nicht auch deine liest, aber seine hat eben die höhere Priorität. Auch die korrekte These, dass nicht Jeder Klick gleich der tatsächlichen Leseranzahl entspricht, die den Text komplett lesen, wird nur in geringen Prozentsätzen Verschiebungen bringen, da die hier vertretenen Autoren (bis auf Crumb B) schon lange hier schreiben und ihr Stil den Meisten bekannt sein dürfte.

Ein anderes Beispiel "Operation Kingdom" bestätigt ähnliches :

Art                    17.11.07        250x
Atin                   18.10.07        285x
Bretzelburger          05.10.07        808x
Der ewige Lawrence     06.11.07        174x
Filmimperator          09.10.07        311x
McLane                 19.10.07        471x
Vodkamartini           31.10.07        405x

Auffällig ist auch hier wieder, dass zwei Autoren, die im Alphabet hinter dir stehen und die Reviews wesentlich später schrieben, mehr Klicks haben. Man erkennt auch hier wieder gut, dass die Alphabet-These am ehesten bei einer sehr grossen Anzahl an Autoren greift, wenn die Übersichtlichkeit verloren geht. Aber selbst ein eher unbekannter Autor wie Atin hat dafür, dass er den Text 9 Tage später einbrachte, nur eine unwesentlich geringere Resonanz.

Um mal meine Person rauszulassen (was gar nicht einfach ist, weil wir beide fast immer die gleichen populären Filme besprechen), habe ich als drittes Beispiel "Postal" genommen, ein typischer Effektfilm, der gerade in der OFDb eine hohe Resonanz geniesst.

Carlopedersoli         02.09.07        2343x
Filmimperator          07.08.07        1394x

Die weiteren Autoren habe ich weggelassen, weil sie alle mindestens zwei Monate später die Reviews schrieben, weswegen hier ein Vergleich hinkt. Hier hast du ja im Prinzip alles richtig gemacht, denn einen solchen Film so frühzeitig (keine Ahnung, wieso der so früh bei euch lief) zu besprechen, ist ja "Erfolg pur" in der OFDb. Trotzdem hat dir Carlopedersoli, dem du immerhin einen Monat voraus warst, locker den Rang abgelaufen - ein Autor, der gerade einmal drei Reviews geschrieben hat und den kein Mensch kennt. Ihr wart einen Monat "ganz allein" in der OFDb, weshalb du die Alphabet-These sofort vergessen solltest, Carlosowieso hätte Moonshade bestimmt nicht mehr überholt.

Ich sagte ja schon einmal, das Internet ist auf eine gewisse Weise sehr ehrlich. Damit meine ich nicht die Popularitätslisten, die tatsächlich davon abhängig sind, wieviel und wie lange Jemand schreibt und ob er sich mehr dem Mainstream zuwendet. Und es ist natürlich müssig, einen Film wie "Transporters" mit einem Stummfilm aus den 20ern zu vergleichen. Deshalb haben auch alle meinen Respekt, die sich mit Liebe kleinen Nischen widmen. Nicht ohne Grund habe ich letztens Vodkamartini darauf hingewiesen, dessen schneller Erfolg sich neben seinem Schreibstil auch mit seiner Filmwahl begründen lässt.

Die Gründe für deine geringere Popularität liegen meiner Meinung nach tatsächlich in deinem zu standardisierten Schreibstil. Du erwähnst, dass du gerne mal professionell Filmkritiken schreiben willst. Dafür bist du gar nicht auf dem falschen Weg, denn die meisten Kritikveröffentlichungen pflegen ja vor allen Dingen die Oberflächlichkeit. Deshalb halte ich deine These, KEINER könnte hier eine entsprechende Kritik schreiben, für äusserst gewagt. Nicht etwa, weil hier alle so gut sind, sondern weil die Bewertungskriterien dafür sehr subjektiv sind und schon von Professor zu Professor, Uni zu Uni usw. unterschiedlich ausfallen. Deshalb halte ich persönlichen Stil, Flexibilität hinsichtlich der Thematik und Authentizität für unabdingbar, selbst wenn der Schreibstil nicht 1.Klasse ist.