Hostile (Post-Apocalyptic-Creature-Feature)

Erstellt von StS, 5 Oktober 2017, 10:06:08

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StS



The film, which follows Juliette, a young scavenger who must fight to survive in a post-apocalyptic world against hunger, thirst and, oh right, deadly creatures that only come out at night, has been a fever dream that's haunted Turi for years now.

http://www.youtube.com/watch?v=i2pPzZ1fMvk
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Eric

Bin ich der Einzige hier, der den bisher gesehen hat  :00000109:

Machen wir es kurz:
Wow, was für ein ungewöhnlicher Film!
Eher eine Art Kammerspiel getragen von zwei Darstellern.
Der Film spielt auf zwei Zeitebenen. Eine vor und eine nach der Apokalypse. Mehr möchte ich zu dem Film eigentlich gar nicht sagen,ausser, er hat mich äusserst positiv überrascht und massiv Eindruck hinterlassen. Er ist sehr intensiv und äusserst deprimierend (nicht nur) am Schluss.

Also das Richtige für Menschen, die sich einmal wieder von einem Film überraschen und begeistern lassen wollen!!

9/10
Liebe Ursula,
wünsch dir frohe Ostern, nen tollen Namenstag und nen guten Rutsch ins Jahr 1978!
Grüsse aus der Alzheimergruppe, deine Tante Günther!

Ich hasse Menschen, Tiere + Pflanzen. Steine sind ok.

Private Joker

Die Begeisterung fällt bei mir doch sehr schmal aus.

Dabei habe ich mit dem umpfzigsten low-budget-Zombie Film nicht mal das Riesenproblem, solange der vernünftig gemacht ist. Und das gilt hier, bei aller Beschränktheit der Mittel wie der 1-Personen-Zombiehorde und dem genau einen Shot auf die kaputte Welt sogar für den "Zombieteil" - der ist ordentlich gefilmt, das Makeup des Zombie ist o.k, (na gut, ist ja nur einer, da kann man ein bisschen was erwarten), und die Enge des Wagens wird ganz gut genutzt.

Allein, was nutzt das, wenn man die Hälfte der eh knappen Laufzeit eine Mischung aus "50 Shades.." und Rosie Pilcher ertragen muss. Wenn überhaupt hätte mich im Rahmen einer Rückblende vielleicht interessiert, wie die ZA diesmal zustande kam, statt dessen gibt es eine unfassbar tranige Lovestory, die mich ganz fix zum Schnellvorlauf greifen ließ, so dass der Film am Ende für mich die Laufzeit einer TWD-Episode hatte. Dass das vermittelte Mann-/Fraubild auch nicht gerade modern ist, sei nur am Rande angemerkt, ist mir im Kern egal, aber für Gendermainstreamer ist der sicher auch nichts.

Die sagenhaft dämlich Schlusspointe habe ich natürlich trotz selbstgebastelter Kurzfassung von weitem kommen sehen, der Fairnis halber nach Lektüre einiger (im Kern spoilerfreier) Kritiken vom FFF, in denen auch schon von Lachanfällen und Buhrufen ob des Schlusses die Rede war.

Für den ansehbaren Schmalspur-Zombiethrillerteil gibt es von mir 6/10, für die Rückblenden 2/10, dann noch einen Punkt runter für den depperten Schluss, macht 3/10.

P.S: Wer die DVD/BD-Fassung in den Fingern hat und sich fragt, wofür das Teil die FSK 18 bekommen hat - ist natürlich wieder gemogelt, der ist ab 16.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

Dashu

Gestern gesichtet und ich muss schon sagen. Kategorie, schlechtestes Ende goes to...

Ich habe den Film bis 5 Minuten vor Schluss als episches Meisterwerk gefeiert, bis auf kleine Logik Fehler lief alles glatt, zu glatt.

Ich konnte beide Storys mit voller Begeisterung erleben und dachte mir der Film wird in Sachen Zombie- Genre einen neuen Maßstab setzten, zwar war vieles nicht unglaublich gut, aber die Inszenierung passte einfach, das mich der Film auf Spannung hielt.

Bis zu diesem Tag war ich immer der Einstellung, auch ein schlechtes Ende muss einen Film nicht verhunzen können, wenn der Rest stimmt. Dieser Film hat meine Meinung dahin gehend komplett erweitert. Es geht also doch, einen soliden Film, der sicherlich über lange zeit in Erinnerung geblieben wäre haut ein Ende raus, das einen vielmehr in Erinnerung bleiben wird und den ganzen Film direkt in die Toilette befördert.

So etwas bescheuertes. Ich kann nur empfehlen den Film an zu sehen um das schlechte Ende selbst erlebt zu haben. Alles wäre erdenklich gewesen. Ich hätte sogar wesentlich weniger blöd geschaut, wenn Jack plötzlich sie aus dem Auto rettet.

Generell hätte ich dem Film eine gute 8 gegeben, denn er war unterhaltsam und mit vielen innovativen Ideen ausgestattet, hätte eigentlich nur Punkte Abzug bekommen für zu wenig Endzeit Szenen und einiger blödsinnigen Szenen. Letzten Endes ist es aber das Ende des Films, der meine Wertung deutlich schlechter ausfallen lässt.
4/10 Punkte

und da bin ich gnädig, das Ende werde ich nie vergessen. Ich bin so schockiert, so verwirrt und gleichermaßen enttäuscht als auch paralysiert. Ich müsste mich jetzt setzen, wenn ich nicht schon sitzen würde.  :doof: :doof: :doof: