A Way Out (Co-op Knackisimulator=

Erstellt von Mr. Blonde, 13 Juni 2017, 22:04:45

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast schauen sich dieses Thema an.

Mr. Blonde

Das sieht doch mal schick aus. Endlich mal wieder ein neues, frisches Konzept. In "A Way Out" spielen zwei Spieler (anscheinend im Split Screen) zwei Knackis, die aus dem Gefängnis türmen und danach auf Raubtour gehen. Der Clou ist, dass man mit sehr vielen Dingen interagieren kann, wobei das Steuerungsprinzip sehr einfach gehalten sein wird. Das Spiel wechselt in bildschirmfüllende Cutscenes und danach wieder in den Splitscreen. Immer wieder ist man angehalten, untereinander auszumachen, wer für welche Aufgabe verantwortlich ist, wie z. B. das Einsammeln und Benutzen einer Schusswaffe und ähnliches. In jedem Fall scheint das was wirklich einfallsreiches zu werden, was die Spielepresse selbst noch nicht ganz in eine Schublade stecken kann.

! No longer available


cinemediatech.wordpress.com - Artikel & News zu Filmen, Games, Musik & Technik

Mr. Blonde

http://www.youtube.com/watch?v=_ApSmPvxz1o

Das Ding kommt schon am 23. März. Das Beste ist: wer eine Kopie kauft (30 Euro) hat quasi schon die Kopie für den Freund dabei. Das Spiel ist ja Co-Op Only und es muss nur einer das Spiel bezahlen. Anscheinend wird es über Internet und Sülitscreen laufen.

http://www.youtube.com/watch?v=K_16pHHF0q8


Werde das Ding dann wohl Anfang April holen und dann mit nem Freund durchzocken.


cinemediatech.wordpress.com - Artikel & News zu Filmen, Games, Musik & Technik

Mr. Blonde

11 November 2018, 20:33:47 #2 Letzte Bearbeitung: 11 November 2018, 21:07:53 von Mr. Blonde
Kumpel und ich haben das Ding in zwei Sessions durchgezockt. Spielzeit dürfte bei 7-9 Stunden liegen. Ist schon eine spaßige, aber sehr einfache Angelegenheit. Auch gibt es kaum Freiheiten die Missionsziele zu erfüllen. Das wurde vorher anders kommuniziert. Die Story ist schlichtweg zu kurz und bietet gefühlt 10 Missionen. Mit Schießereien, Schleichmissionen, Fahrzeugpassagen und Railshooter-Situationen hat man eine ganze Bandbreite an Elementen zusammengepackt. Keine davon ist total ausgereift, aber es funktioniert. Die Schießereien fallen da noch am meisten ab. Ansonsten sind die beiden Hauptfiguren verdammt cool und kompetent vertont, das 70er Setting trägt das Spiel außerdem. Innerhalb der Missionen findet man häufige einige Minigames, wo sich Vincent und Leo messen können. Abwechslung ist also garantiert. Da kloppt man zu zweit auch gerne mal 5 Minuten auf eine Taste, weil man den Kumpel nicht gewinnen sehen will.  :icon_mrgreen:

Zum Finale:

Sehr coole Idee, die Spieler am Ende gegeneinander aufzuhetzen. Das war wirklich mal was anderes. Da entsteht teilweise gewisses John Woo-Feeling, was die Dramaturgie angeht. Leider widerspricht Vincents plötzliche, erbtterte Jagd auf Leo der vorher erzählten Geschichte schon deutlich. Und am Ende darf man auch nicht entscheiden, ob man den anderen verschont. Das war ätzend. Nichtsdestotrotz bleibt das Spiel eben durch das Ende in Erinnerung.

Für den Einstiegspreis von 29,99 zum Release auf dem PC ist "A Way Out" ein wirklich sympathisches, kreatives, aber auch verdammt einfaches Spiel geworden. Ein Jahr mehr Entwicklungszeit und damit mehr Missionen hätten dem Ganzen nicht geschadet. Das Gunplay und die Farhzeugpassagen wirken auch arg arcadig. Ansonsten ein gutes Spiel.


cinemediatech.wordpress.com - Artikel & News zu Filmen, Games, Musik & Technik