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Im Wasser der Seine (ein fieser Hai in der Seine - von Xavier Gens für Netflix)

Begonnen von StS, 9 April 2024, 17:27:45

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StS


Sophia, a brilliant scientist comes to know that a large shark is swimming deep in the river...

Nice.  :happy2:
Ab dem 05. Juni verfügbar.
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

JasonXtreme

"Hör mal, du kannst mein Ding nicht Prinzessin Sofia nennen. Wenn du meinem Ding schon einen Namen geben willst, dann muss es schon was supermaskulines sein. Sowas wie Spike oder Butch oder Krull, The Warrior King, aber NICHT Prinzessin Sofia."

Moonshade

Solange es nicht so schundig wie der Artgenosse aus Venedig wird...
"Du hältst durch und ich halte durch und nächstes Jahr gehen wir einen saufen!

"Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things.!" (Douglas Adams)

McClane

Ich denke, dass Netflix da schon ein ordentliches Budget hat springen lassen. Sieht vom Trailer her zumindest ganz schick aus, während im Hai-Genre die Billigheimer ja unschöner Standard sind. Bedient natürlich mit der Veranstaltung, die nicht abgesagt werden soll und dem drohenden Massensterben am Ende, Tierhorrorklischees als ob die Seventies nie aufgehört hätten, aber könnte launig werden.
"Was würde Joe tun? Joe würde alle umlegen und ein paar Zigaretten rauchen." [Last Boy Scout]

"testosteronservile Actionfans mit einfachen Plotbedürfnissen, aber benzingeschwängerten Riesenklöten"
(Moonshade über yours truly)

Moonshade

20 Mio hatte Xavier Gens zur Verfügung und einiges davon sieht man und anderes nicht.

"Sous la Seine" ist eine sehr spezielle Erfahrung, kein Billigheimer, aber längst nicht so gut wie er hätte sein können. Ob man sich jetzt in einem umweltkritischen Blockbuster oder in einer Parodie befindet, kann nicht so leicht beantwortet werden und so zerfällt der Film in viele Teile.

Erstmal: der Hai kommt fast zu 99 Prozent aus dem Computer - was inzwischen eigentlich ganz gut aussieht, wenn man ihn denn mal sieht. ABER (und das ist ein großes ABER): so gut die Haie aussehen, wenn sie sich bewegen, dann ist hat das mal wieder Formel-1-Geschwindigkeit aus der Sharknado-Schublade.
Ansonsten darf CGI richten, die Anfangssequenz am Müllkontinent im Pazifik kommt komplett aus der Büchse, sieht aber gut aus (Umweltkritik!) - sieht leider ZU GUT aus.
Auch gilt wieder, egal ob unter dem Müllteppich des Meeres oder in den Tiefen der Seine, solange die Sonne scheint kann man irre gut sehen, etwas was mich inzwischen ärgert.

Ansonsten gehört die erste Hälfte zum Teil der Mystery um den Hai in Paris und den gegensätzlichen Positionen von Obrigkeit (Polizei) und Umweltschutzorganisation, die sich hier als eine SPECTRE-ähnliche Organisation von 20jährigen Whiz-Kids (annähernd alle Sprechrollen weiblich) mit Weltverbesserungsabsichten präsentieren.
Wenn man dann (nach einer Stunde) langsam unruhig wird, gibts dann endlich Gehacktes, wenn auch so schnell und hastig inszeniert, dass die Kavernenhysterie besser ausfällt als der Gore, aber da hat Gens seine Umweltkritikaktivisten schon in naive Tröten verwandelt, die bei der dümmsten Hairettungsaktion aller Zeiten dann verspachtelt werden.

Was die Bühne freimacht für korrupte Politiker, Wirtschaftsinteressen oder ähnliche Deppen, die einfach nur gut ausschauen wollen, also quasi die 21th-Century-Version des Bürgermeisters aus "Jaws". (Es werden noch mehr Jaws-Zitate angeteasert, etwa den Fund der ersten Leiche, aber sonst ist es nicht ganz so grob geklaut.) Die Bürgermeisterin hier ist allerdings schon jenseits von Satire und Parodie, das ist schon eine Karikatur.

In den letzten 30 Minuten fliegt dann die Kuh, warum das so ist, will ich hier noch nicht verraten (nur so viel: es ist wissenschaftlich totaler Kokolores), aber was mir ausnahmsweise gut gefallen hat, ist die Entscheidung
Spoiler: zeige
 hier quasi tatsächlich die Hai gewinnen zu lassen. Der Film ist so zynisch, dass alles was die Helden am Ende in Gestalt von Rebellen tun, um Paris und die Welt zu retten, tatsächlich dazu führt, dass gerade alles zum Schluss den Bach runter geht. Der Riesenrollmops ist am Ende immer noch fit und munter und seine Nachkommen infiltrieren alle Ökosysteme. Ach ja, um Paris ist am Arsch.


Wie gesagt, kann man gucken, ist natürlich hanebüchen, aber streckenweise nicht total doof, aber die Figuren sind leider auch nur Abziehbilder und vieles kommt viel zu deutlich aus dem PC. Da kann noch so viel malerisch auf der Seine rumgegondelt werden, mit alten Gebäuden im Hintergrund, das wirkt trotzdem künstlich, steril und vor allem banal. (4/10)
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vodkamartini

Die eigenproduzierten Netflix-Filme sind das Äquivalent zu den früheren Schrott-Regalen in der Videothek. Mit dem Unterschied, dass die nicht vorgaben qualitativ hochwertig zu sein. Da nimmt man ein paar große Namen bei Regie (Bay, Snyder) oder Darsteller (Reynolds, Rock, Lopez) und fertig ist das "wertige" Produkt für die Couch-Masse. Die im mittleren Preis- und Personalsektor angesiedelten Werke sollen wohl den mittelpreisugen Kinoproduktionen entsprechen, die noch in den 1990er Jahren sehr gut funktionierten. Aber auch die hatten eben Qualität.
www.vodkasreviews.de

There's a saying in England: Where there's smoke, there's fire. (James Bond, From Russia with love)

Private Joker

Welche mittelpreisigen Kinoproduktionen der 90iger haben denn noch wirklich funktioniert, kommerziell und qualitativ ?- da hätte ich gerne ein paar Beispiele. Wohlgemerkt: "U", nicht "E", um mal die Begriffe aus der Musik zu nutzen, also keine armenischen Hirtendramen um genderqueere Schafe.
Was die Videotheken angeht: Tatsächlich stand da am Anfang viel Schrott in den Schrottregalen, wie der Name schon sagt, viel aus Asien, weil das selbst die spielfreudigsten Kinos (wo sogar US-TV-Kram lief wie BSG oder Airwolf) abgelehnt haben. Da ist zumindest mir persönlich das Netflix-Zeug (oder zumindest das meiste davon) dreimal lieber. Irgendwann gab es mal eine Phase, da kam ganz gute Sachen in die Theken, weil da in den Kinos vieles nicht mehr so toll lief, Donnie Darko zum Beispiel oder Vidoq- da war die ganz große Zeit der VTs aber auch schon vorbei.

Was "Under Paris" (wer denkt sich eigentlich die deutschen Titel bei Netflix aus?) angeht - fand den eigentlich durchaus unterhaltsam, straff inszeniert, angemessen blutig und tricktechnisch nicht unter dem Mindestlohnnveau. Ganz charmant und natürlich politisch superkorrekt das Personal - da gab es eine klare Ökomessage und gleichzeitig reichlich Fußtritte gegen die völlig von der Realität verlassenen Superaktivisten Marke "Letzte Generation", das können/dürfen (?) wohl nur die Franzosen. Das Finale ist natürlich weit over the top, aber warum denn nicht mal ? Knapp 6/10 von mir.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

StS

Zitat von: Private Joker am 10 Juni 2024, 13:56:45Was "Under Paris" (wer denkt sich eigentlich die deutschen Titel bei Netflix aus?)

Oh, nicht nur dort. Egal ob deutsche Titel oder neue englische deutsche Titel... aktuell ist es da echt schlimm  :frech3:
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Moonshade

Man kann die Verbindung spüren "Sous la Seine" - "Under Paris" - "Im Wasser der Seine", allesamt nicht eben sensationell...
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StS

"The Seine runs red" hätte sicher noch ein paar Leute mehr gezogen  :happy3:

...obwohl: Er ist ja scheinbar echt gut gestartet... In mehr sls 60 Länder Platz 1. Dagegen kam "Godzilla Minus One" nicht an...
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Moonshade

Eventfilm funktioniert immer - und er macht ja optisch auch was her, sieht aus wie aus dem Katalog, nur der Plot ist haarsträubend...
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Private Joker

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vodkamartini

Zitat von: Private Joker am 10 Juni 2024, 13:56:45Welche mittelpreisigen Kinoproduktionen der 90iger haben denn noch wirklich funktioniert, kommerziell und qualitativ ?- da hätte ich gerne ein paar Beispiele. Wohlgemerkt: "U", nicht "E", um mal die Begriffe aus der Musik zu nutzen, also keine armenischen Hirtendramen um genderqueere Schafe.

Ich nenn nur ein paar Beispiele, sonst bin ich morgen noch da. In klammern steht das Budget, das Einspiel war bei allen deutlich höher.

Silence of the Lamas (19 Mio); Doc Hollywood (20 Mio), Sister Act (31 Mio), The Hand that Rocks the radle (12 Mio), Bodyguard (25 Mio), Sommersby (30 Mio), Indecent Proposal (38 Mio), Groundhog Day (20 Mio), Sleepless in Seattle (21 Mio), The Fugitive (44 Mio), In the line of fire (40 Min), A few good men (40 Mio), Sneakers (23 Min), Forever young (20 Mio), Philadelphia (26 Min), Speed (35 Min) ... ok, jetzt hab ich keine Lust mehr. Bin erst bei 1994 angelangt.

Zitat von: Private Joker am 10 Juni 2024, 13:56:45Da ist zumindest mir persönlich das Netflix-Zeug (oder zumindest das meiste davon) dreimal lieber.
Mir nicht. Bei Quark wie Atlas hab ich nicht mal mehr Lust einen kurzen Verriss zu schreiben. Und von der Sorte kommt jeden Monat neuer Nachschub.
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Private Joker

Zitat von: vodkamartini am 10 Juni 2024, 21:03:43Silence of the Lamas (19 Mio); Doc Hollywood (20 Mio), Sister Act (31 Mio), The Hand that Rocks the radle (12 Mio), Bodyguard (25 Mio), Sommersby (30 Mio), Indecent Proposal (38 Mio), Groundhog Day (20 Mio), Sleepless in Seattle (21 Mio), The Fugitive (44 Mio), In the line of fire (40 Min), A few good men (40 Mio), Sneakers (23 Min), Forever young (20 Mio), Philadelphia (26 Min), Speed (35 Min) ... ok, jetzt hab ich keine Lust mehr. Bin erst bei 1994 angelangt.

O.K. Philadelphia, Few Good Men und Sommersby sind für mich Anspruchskino mit durchaus vorhandenem Unterhaltungwert und müssten sich mit entsprechenden Werken von Netflix vergleichen lassen, mit Killers of the Flower Moon zum Beispiel (Budgetrelationen müssen wir hier nicht diskutieren - dazu bräuchten wir den Inflationsfaktor, und wenn man Scorcese holt, weiß man auch, dass das teurer wird). Line of Fire, Bodyguard, Silence of the Lamas (?) und Speed sind im Kern und von der Zielrichtung Blockbusterkino, auch wenn da nicht die Ultra-Budgets im Spiel waren - das hat Netflix eher selten versucht (diese Bay-Produktion, Name schon wieder vergessen), aber schnell wieder drangegeben. Über das Komödienschaffen von Netflix in Relation zu Sleeples und dem Murmeltier mögen andere urteilen - mag sein, dass sich da bei Netflix viel Schrott (wer sich mit Sandler einlässt..) tummelt, ich gebe dabei aber zu bedenken, dass auch das Kino sich seit Jahren megaschwertut, gute und erfolgreiche Comedies zu produzieren.

Ich denke, dass die Zielrichtung von Netflix eher so was wie "Taxi" ist, da gibt es in der französischen Abteilung sehr deutliche Parallelen, oder "Bad Boys" und "Rush Hour" in der US-Sparte. Da mag man die Vorbilder geringfügig besser finden, aber Qualitätslichtjahre sehe ich da nicht.

Und ganz konkret: Atlas hatte ich auch nicht gerade als Leuchtturm angesehen, und den Versuch, Klassiker wie die "Wages of Fear" (schon wieder) zu remaken erst recht nicht. Aber gerade die Agenten-Actioncomedies wie Grey Man und die Dinger mit der Gadot sind im Rahmen einer Streaming-Flat durchaus ihr Geld wert - fand ich. Und die Haikiste hier - eigentlich nicht der Rede wert, aber der schlägt die Zeit schmerzfrei tot, und welche Filme sind das heute schon - also wirklich der Rede wert ?
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McClane

Das Gemecker über Netflix ist wohfeil, aber letztendlich sind sie genau wie jedes andere Studio, das mal mehr, mal weniger gute Sachen veröffentlicht. Gibt ja auch Launiges bei Netflix (z.B. die "Tyler Rake"-Filme", "Day Shift" oder "Metal Lords"), aber es dürften vor allem zwei Sachen sein, die ihnen ins Knie schießen.
1) Es gibt immer noch das Brouhaha aus den Anfangstagen, wo sie nur wenig Leuchtturmkram ("House of Cards", "Marriage Story" usw.) produziert haben und man Netflix teilweise übertrieben in den Himmel gelobt wurde (z.B. der Ohne-Netflix-gäbe-es-"The Irishman"-nicht-Quatsch). Da scheint es ja mittlerweile en vogue zu sein mit besonderer Freude darauf einzutreten.
2) Die Sachen sind mit Netflix-Abo sofort verfügbar. Wenn einen die ersten Kritiken bei Kinoflops wie "Morbius" oder so direkt vorwarnen, dann überlegt man sich, ob und wann man sich die anschaut (und ob man Geld dafür ausgibt). Den Netflix-Film der Woche schauen erfahrungsgemäß alle direkt am Starttag, dann gibt es gefühlt drei Tage Echo und dann spricht kaum noch wer drüber.

Zu "Im Wasser der Seine":
Für echten Trash ist das zu sauber produziert, für einen ernsthaften Haifilm viel zu dämlich. Es scheint eh, als hätten die fünf Drehbuchautoren jeder seine eigene Version der Geschichte geschrieben und am Ende hat man mit Autozusammenführen alle Versionen zu einem Kraut-und-Rüben-Script zusammengefügt. So fängt das Ganze als verhältnismäßig zurückgenommener Haithriller an, in dem das Biest nur nach Provokation oder bei Gelegenheit Happa-Happa macht, im Finale dann allerdings die Opfer gleich im Fünferpack wegsnackt. Oder die Umweltaktivisten: Erst sind das Sympathieträger, die zur Ökomessage des Films passen, doch dann werden aus ihnen urplötzlich weltfremde Naivlinge, mit der Chefin als besonders blauäugige Planschkuh. Dass 20-Jährige ein Designerloft-Umweltschutz-Hauptquartier besitzen, ohne Erklärung der Finanzierung, gehört noch zu den weniger dicken Klöpsen des Drehbuchs. Wenn die Bürgermeisterin vor versammelter Mannschaft befiehlt Todesfälle zu vertuschen oder den Triathlon trotz Beweisen für die Existenz des Monsterhais abhält, dann knallen längst alle Sicherungen durch. Sicher, das Großevent, das aus Profitgier nicht abgesagt wird, als Schauplatz für den Showdown ist spätestens seit "Der weiße Hai" Standard im Tierhorror, aber die Stadtväter von Amityville hatten wenigstens noch einen Grund für ihre Augenwischerei, weil der Hai vermeintlich tot war. Das Ende mag zwar konsequent sein, aber konsequent blöd.
Spoiler: zeige
Erst einmal bleibt die Frage, wovon sich die zig Haie eigentlich ernährt haben. Das eine Unfallopfer und der halb aufgegessene Penner dürften ja kaum gereicht haben - angesichts der Menge müsste eigentlich schon so gut wie jeder Paris in Seine-Nähe verknurpst worden sein. Aber eigentlich hätte Paris ja schon längst in die Luft geflogen sein, wenn der Seine-Boden mit Weltkriegsgranaten gepflastert ist, die relativ easy in die Luft fliegen. Diese Granaten sind übrigens echt Wunderdinger, denn die können auch Wassermassen für einen Tsunami herzaubern, um Paris zu überfluten.

Der Hai funktioniert in der ersten Hälfte am besten, wenn er eine nur gelegentlich sichtbare Bedrohung ist. Wenn er im Finale dann auf Highspeed aufdreht, dann wird es eher mäßig, da manche CGI-Effekte doch reichlich suoptimal sind (die Hai-wirft-Boot-um-Szene erinnerte mich an Sprunganimationen von Super Mario aus dem SNES). Manche der Fressszenen sind dann auch noch einstellungsgenau aus "Deep Blue Sea" kopiert und wer angesichts der Verpflicht von Xavier Gens auf die Extraportion Blut gehofft hat, der guckt auch in die Röhre. Immerhin ist das Ding ganz sauber produziert, hat einige brauchbare Passagen, aber insgesamt kann nur wirklich Spaß daran haben, wenn man sein Hirn komplett auf Durchzug schaltet (3-4/10).

By the way: Die Figurenzeichnung ist auch nix, aber Bordelaise Banjo mit ihrem einen Gesichtsausdruck (dauerbesorgt) ist schon relativ mau für jemanden mit Semi-Starstatus.
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