Autor Thema: Filme des Jahres 2011  (Gelesen 12210 mal)

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Offline Anderssen

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Filme des Jahres 2011
« am: 29 Dezember 2011, 23:41:00 »
Die Top 10 Filme des Jahres sind laut imdb.com:

Zitat
1. A Separation
 2. Hugo
 3. Warrior
 4. Drive
 5. Harry Potter 7.2
 6. 50/50
 7. The Muppets
 8. The Help
 9. Moneyball
10. X-Men: First Class

Zugegebenermaßen: Die ersten neun kenne ich gar nicht.

Aus der OFDb mal die 25 bestbewerteten Filme (mit Erscheinungsjahr 2011):
Zitat
1. (7,36 P.) X-Men: Erste Entscheidung
 2. (7,33 P.) Planet der Affen: Prevolution
 3. (7,32 P.) Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2
 4. (7,27 P.) Fast & Furious Five
 5. (7,07 P.) Ohne Limit - Die Droge für Reichtum und Macht
 6. (7,03 P.) Super 8
 7. (6,98 P.) Gott des Gemetzels, Der
 8. (6,95 P.) Ironclad
 9. (6,90 P.) Midnight in Paris
10. (6,87 P.) Mandant, Der
11. (6,86 P.) Source Code
12. (6,82 P.) Rango
13. (6,79 P.) Mission: Impossible - Phantom Protokoll
14. (6,77 P.) Homevideo
15. (6,77 P.) Thor
16. (6,76 P.) Kill the Boss
17. (6,75 P.) Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn, Die
18. (6,75 P.) Melancholia
19. (6,74 P.) Scre4m
20. (6,73 P.) Hobo with a Shotgun
21. (6,73 P.) Paul - Ein Alien auf der Flucht
23. (6,72 P.) Guard, The
23. (6,72 P.) Unknown Identity
24. (6,68 P.) Sherlock Holmes - Spiel im Schatten
25. (6,65 P.) Thing, The


Alles in allem ein m. E. relativ enttäuschendes Kinojahr.

Mal meine 0,02 € zu den Filmen, die 2011 hierzulande(!) anliefen:


Highlights zuerst:

Der beste Film ist imo einer, der in Deutschland gar nicht im Kino lief, der aber im August 2011 seinen Starttermin auf DVD hatte, nämlich Julia's Eyes („Los Ojos de Julia“).
Es ist geradezu verwunderlich, wie die Spanier plötzlich in der Lage sind, einen dermaßen soliden Thriller zu inszenieren.
Imho ist es einer der Art Filme, über die man nicht zu viel wissen sollte, bevor man sie ansieht und die Einführung in die Geschichte lieber dem Film selbst überlassen sollte.
Wer etwas mysteriöse Filme (insbesondere Thriller) mag, die an Horror grenzen, ist hiermit jedenfalls gut bedient. 8/10

Mission: Impossible - Phantom Protocol (2011-12-15)
Wie üblich kommt das neuste Produkt der M:I-Franchise sowohl mit Stärken als auch absolut vermeidbaren Schwächen herangezuckelt. Die Stärken sind imho offensichtlich ;) .
Aber: Simon Pegg sollte hierin z. B. gar nicht vorkommen. Er spielt eine reine Komödienrolle, die in der bisher wenigstens halbernst gemeinten M:I-Serie einfach nichts zu suchen hat. Aber auch den anderen Rollen kann man m. E. weniger denn je abkaufen, dass es sich um „echte“ Menschen handelt. Vielleicht hat sich Brad Bird einfach zu sehr von seinen künstlichen, einfach gestrickten Trickfilmfiguren inspirieren lassen.
Und beim Finale (das höchstens die Schulnote 3- verdient hat), kann ich mich nur wundern, wie man überhaupt auf diese Idee kommen kann: Top-Agent gegen einen fetten Streber. Das war noch weniger überzeugend als Bond: Toast, also echt. 7/10

X-Men: Erste Entscheidung (2011-06-09)
7/10

Sucker Punch (2011-03-31)
Ja, oute ich mich mal als jemand, der diesen Film sogar noch eher gut fand. Der Film ist bisweilen zwar unbestechend einseitig und (beabsichtigt?) geradezu parodistisch mit Actionfilm-Klischees bespickt. Was der Film aber m. E. hat, was viele andere nicht haben, ist eine überdurchschnittlich gelungene Stimmigkeit, was Story, Darsteller, Kulissen, Atmosphäre und Musik angeht.
Und er gibt dem Zuschauer auf relativ originelle Weise das, was er will, und das sind jetzt nicht die leicht bekleideten Damen, sondern ein (sogar auf mehreren Ebenen) stimmiges Hineingleiten in eine andere Realität, in eine unterhaltsame und doch ernste Geschichte; so wie man es im Kino im Grunde auch erwartet. 7/10

Sherlock Holmes - Spiel im Schatten (2011-12-22)
7/10

Insidious (2011-07-21)
Der erste Film seit Jahren, der es geschafft hat, mich zu erschrecken.
7/10



Der am meisten überschätzte Film:

Super 8 (2011-08-04)
6/10. Zugegeben, das ist von den 7,03 der OFDb bzw. 7,3 der IMDB nicht unmäßig weit entfernt. Aber über keinen anderen Film habe ich so viele unberechtigte Lobpreisungen gelesen wie über diesen. Gehen die Leute denn heute nur noch so selten ins Kino, dass ihnen all die abgestandenen Motive inzwischen nicht aus den Ohren rauskommen? Dieser Film ist, für sich betrachtet, gerade einmal noch unterhaltsam, aber ein völliger Fehlschlag, was Originalität und Kreativität angeht. Das einzige halbwegs Ungewöhnliche ist dass ein paar Gören diesmal die Hauptrolle spielen – Gott bewahre! – und einen Film im Film drehen, doch da hören die Ideen auch schon auf. Der Rest ist alter Sci-Fi-Krimskrams, fluchs zusammengeschüttet und neu und schlecht verpackt. Bitte nicht nochmal.


Filme, die vermutlich von mir unterschätzt werden ( ;) )

Black Swan (2011-01-20)
Der Film lief in den USA schon 2010 an, daher ist er in der OFDb-Liste für 2011 nicht zu finden.
Stünde er da, wäre er mit seinen 7,64 Punkten auf Platz eins(!)
Künstlerisch etwas experimentell, psychologisch imho authentisch; und Hauptdarstellerin Portman wurde mit Preisen überhäuft. Im „STARMeter“ der IMDb für 2011 sitzen Mila Kunis und Natalie Portman auf Platz eins bzw. zwei, und zwar wegen eben dieses Films. Bei mir gab's 6/10 Punkten.

Blue Valentine (2011-08-04)
Von diesem Beziehungsdrama spricht man ebenfalls in den höchsten Tönen, doch irgendwie fiel er mir weder großartig positiv noch negativ auf. Was er definitiv nicht ist, ist ein typischer Hollywoodfilm.




Der Rest als Kurzfassung:

6 Punkte:

The Next Three Days
Source Code
Ronal, der Barbar
The Guard
Der Mandant
Nichts zu verzollen
Four Lions
Alles, was wir geben mussten
Pirates of the Caribbean 4
Killer Elite
The Thing
Paul - Ein Alien auf der Flucht
Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn
Green Hornet
Senna

5 Punkte

Tucker & Dale vs. Evil
Mr. Nice
Roller Girl
Devil
Die drei Musketiere
Faster
Der Adler der neunten Legion
Submarine
Die anonymen Romantiker
Tron: Legacy
Sommer in Orange
Aushilfsgangster
Kein Sex ist auch keine Lösung
Ich bin Nummer Vier
Rubbeldiekatz
3faltig
Eine ganz heiße Nummer
Mütter und Töchter
Gnomeo und Julia
Arschkalt

4 Punkte

My Soul To Take
The Company Men
Real Steel
Country Strong
Gianni und die Frauen
Dickste Freunde
Wie ausgewechselt



Auf der Liste der noch anzusehenden Filme u. a.:

Scream 4
Der Gott des Gemetzels
Harry Potter 7.2
Planet der Affen: Prevolution



Edit: 4 Ergänzungen, 1 Korrektur
« Letzte Änderung: 1 Januar 2012, 12:22:46 von Anderssen »
Verbrecherisch verbrachen verbrecherische Verbrecher verbrecherische Verbrechen.

Offline proximo

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #1 am: 30 Dezember 2011, 00:19:06 »
Wie schafft ihr das bloß immer, euch ALLE Filme zu merken, die ihr in nem Jahr geguckt habt?? :doof:
When you watch a Jackie Chan Movie, you want to BE Jackie Chan!

Offline Dr. STRG+C+V n0NAMe

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #2 am: 30 Dezember 2011, 00:32:33 »
Von der IMDb-Liste kenne ich 4 und 10 und kann die hohe Wertungen absolut nachvollziehen.

Meine Top 7 sieht in etwa so aus.

Platz 7:
Machete: Blutiger und sinnloser Spaß von Rodriguez mit allerlei mehr oder weniger bekannten Darstellern. Danny Trejo zeigt, dass er einen Film als Hauptdarsteller tragen kann und Seagal zeigt, dass er dick und unbeweglich ist! (8/10)

Platz 6:
Insidious: Meine Fresse, ich werde langsam alt, aber der hat mich übelst erwischt. Da gab es verschiedene Szenen, die zumindest mich sehr sehr sehr erschreckt haben! Leider lässt er gegen Ende etwas nach und die finale Auflösung ist eher doof, weil zu vorhersehbar. (8/10)

Platz 5:
The Tree Of Life: Terence Malicks Mamutwerk um eine Familie in den 1950er Jahren und ihre drei Söhne. Malick baut ein Szenario auf, in dem der Vater, wunderbar von Brad Pitt gespielt, der Herrscher des Hauses, seinen ältesten Sohn durch seine Herrschsucht gegen sich aufbringt. Dabei legt Malick viel Wert auf eine ruhige und mit viel Interpretationsspielraum ausgestattete Inszenierung. Gewöhnungsbedürftig, aber wirklich gut. Benötigt die richtige Stimmung, sonst kann es böse nach hinten losgehen. (8/10)

Platz 4:
Sehr schöne Charakterstudie mit starken Darstellern, die in wundervollen und mitreißenden Bildern zeigt, wozu Besessenheit führen kann. Ok, Natalie und Mila haben rumgemacht usw usw.  :icon_cool:  Aber auch ohne diese Szene ein überzeugender Film. (8/10)

Platz 3:
Entgegen meiner eher geringen Erwartungen ist das Prequel zu den drei X-Men-Filmen sehr überzeugend. Die Geschichte zeigt, wie Magneto und Charles Xavier zuerst zusammen und dann wieder auseinander kommen. Dies wird vor dem Hintergrund der Cuba Krise Anfang der 1960er Jahre gezeigt. Gute Geschichte, gute Darsteller und gute Action. (8/10)

Platz 2:
The Man From Nowhere ist einer der ganz wenigen asiatischen Filme, die ich dieses Jahr gesehen habe (und der einzige, der mich wirklich überzeugt hat). Mann mit geheimnisvoller Vergangenheit geht auf die Suche nach der Tochter einer Mitbewohnerin und landet mitten im Gangkrieg. Starke Bilder und ne "coole Sau" als Hauptdarsteller haben mir sehr gut gefallen. (8/10)

Platz 1:
Drive: Sehr starker Film um einen Stuntman, der nebenbei noch Auftragsfahrten für die Mafia macht und durch einen fehlgeschlagenen Coup in Bedrängnis gerät. Geniale Musikuntermalung, eine gute Geschichte und sehr gute schauspielerische Darstellungen vor allem von Ryan Goisling machen den Film zu großem Kino. Es müssen nicht immer hunderte von Millionen Dollar sein! (9/10)


Enttäuschungen des Jahres mach ich auch noch hier rein.

Platz 3:
Super 8: Schlecht zusammen geklauter Film von J.J. Abrams, der einmal mehr beweist, dass er selbst keine Handschrift hat, sondern nur vorhandene Ideen kopieren kann. Das Militär sucht einen Außerirdischen und mitten drin sind ein paar Kinder, die wie zuvor in Cloverfield schwachsinnig durch den Film stapfen, nur dieses Mal nen Film drehen. Da schaue ich mir doch 1000x lieber Stand By Me oder Die Goonies oder E.T. an. (1/10)

Platz 2:
Eden Lake: Was ganz vielversprechend anfängt, wird nach einem Drittel zu einem typischen dummen Backwoodslasher mit bösen Kindern, die die dummen Erwachsenen jagen und erlegen. Einfach zu strunzdumm. (1/10)

Platz 1:
Martyrs: Kranker franzöischer Scheiss, bei dem ich nicht weiß, was er mir sagen soll. Gruselig? Nein! Spannend? Zu offentlich. Splatter? Ja, da gibt es was, aber ohne Geschichte ist das ganze nur Mist und Selbstzweck. (1/10)

@proximo: Ich schreib die mir in ne Textdatei mit kurzer Beschreibung, damit ich weiß, was ich gesehen habe. Ohne die wüsste ich morgen schon nicht mehr, was ich heute gesehen habe.

Gruß

n0NAMe
« Letzte Änderung: 30 Dezember 2011, 00:37:33 von Dr. STRG+C+V n0NAMe »
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Offline RoboLuster

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #3 am: 30 Dezember 2011, 00:36:59 »
Der beste Film ist imo einer, der in Deutschland gar nicht im Kino lief, der aber im August 2011 seinen Starttermin auf DVD hatte, nämlich Julia's Eyes („Los Ojos de Julia“).

Es freut mich zu sehen, dass ich dir mit Julia's Eyes was nach deinem Geschmack empfehlen konnte, ist aber auch ein top Film. :respekt:


Mein Film 2011 ist natürlich Hobo with a Shotgun.

Top fand ich auch Thor, Green Lantern, X-Men, Scream, Blood Shower, The Lost Bladesman, Sucker Punch, Drive Angry

Die Flops:  Arena, Blue Moon, Apollo 18, Mysteria, Unknown Identity, Your Highness, Orcs, Green Hornet



Wie schafft ihr das bloß immer, euch ALLE Filme zu merken, die ihr in nem Jahr geguckt habt?? :doof:

Mit der Hilfe der ofdb geht das.^^
« Letzte Änderung: 30 Dezember 2011, 00:44:39 von RoboLuster »
Ist das da Sperma auf ihrem Feilchen?
Äh nein, ich bin auf einen Türknauf gefallen, das ist Türknaufsperma....
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Online PierrotLeFou

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #4 am: 30 Dezember 2011, 02:43:19 »
Ich habe ja bislang bloß 24 2011er gesehen, aber dafür waren schon einige wirklich herausragende Filme dabei:


1.) Tree of Life - ragt sicherlich ziemlich regelmäßig recht weit ins Kitschige hinein und wird dabei auch mal unangenehm platt; aber die Form der durcheinandergewürfelten Zeiten (und Räume), die ihre Entsprechung in diesen tollen Bildern spiegelnder Hochhausoberflächen finden, haben es mir sehr angetan... Wie schon "Enter the Void" ein interessanter "2001"- & "Marienbad"-Mix; schöne, klare Bilder, kunstvoll montiert - da machen mir diese religiös motivierten Ausfälle herzlich wenig aus...

2.) The Turin Horse - nach "Man from London" hatte ich etwas Angst, Tarr würde sich künftig in Selbstzitaten verlieren, aber das bestätigte sich nicht: sein Stil der letzten 1,5 Dekaden wird zwar weiterhin beibehalten, insgesamt aber dennoch ein irgendwie neu- & eigenartiger Film, der sich dann in sich selbst mehrfach wiederholt... Als Film eines monotonen Alltags eines harten Lebens, der wieder und wieder wiederholt wird und sich dabei zunehmend verdüstert, sicherlich nicht jedermanns Sache - wer es minimalistisch mag, dürfte aber begeistert sein...

3.) Melancholia - nicht viel erwartet, aber viel bekommen: toller Film über den Umgang mit Depressionen, sowie über den Umgang mit der völligen Sinnlosigkeit der Existenz, versehen mit einem wundervollen Schluss...


...etwas enttäuscht war ich vom Polanski, ich hoffe der bei mir noch anstehende Cronenberg gibt mir da etwas mehr...


Arge Katastrophen des Jahres waren meines Erachtens:

1.) Auschwitz - Bis auf die grundsätzlich positive Entscheidung, Lageralltag ohne Spannungsdramaturgie zu präsentieren, konnte ich da nicht positives dran finden... Betroffen gemacht hat er mich nur insofern, weil er mich doch tatsächlich dazu gebracht hat, ein paar Mal aufzulachen.... :icon_confused:

2.) Human Centipede II - zu Beginn noch irgendwie ausgesprochen sonderbar und teilweise ganz hübsch gefilmt, wird das ganze ein infantiler, alberner Blut- und Scheiße-Film ohne Sinn und Verstand...

Hobo with a Shotgun, World Invasion und Sucker Punch zähle ich auch noch zu den Gurken des Jahres...
« Letzte Änderung: 30 Dezember 2011, 04:57:45 von PierrotLeFou »
"Eines Tages werde ich ein wahrhaft großes Drama schreiben. Niemand wird verstehen, worauf es hinaus will, aber alle werden nach Hause gehen mit einem vagen Gefühl der Unzufriedenheit mit ihrem Leben und ihrer Umgebung. Dann werden sie neue Tapeten aufhängen und die Sache vergessen." (Saki)

Offline Anderssen

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #5 am: 30 Dezember 2011, 02:56:09 »
Insidious: Meine Fresse,
Stimmt! den hatte ich ganz vergessen. Überwiegend sehr gelungene Grusel-Kunst. Thematik nicht mehr ganz originell, aber aufgrund der guten Umsetzung dürfte das verzeihbar sein; 7/10.
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Offline Moonshade

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #6 am: 30 Dezember 2011, 14:26:06 »
Wie schafft ihr das bloß immer, euch ALLE Filme zu merken, die ihr in nem Jahr geguckt habt?? :doof:

Man sieht einen Film, bewertet ihn auf ofdb und guckt kurz vor Sylvester die eigene Benotungsstatistik der letzten 12 Monate an. :icon_mrgreen:
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #7 am: 30 Dezember 2011, 14:34:29 »
Oder man sieht halt einen Film und sonst keinen aus dem Jahr - so wie ich. Habe von all den oben genannten Besten bislang nur "Homevideo" gesehen ("Black Swan" gilt ja nicht). Und den über Zattoo. Ich bin ein ganz großer Filmfan.  :viney:
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

Offline Reiben

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #8 am: 30 Dezember 2011, 14:36:48 »
Benotungsstatistik der letzten 12 Monate? Wo ist die denn versteckt? Ich dachte man kann nur über "Letzte Bewertungen" schauen.

Aber davon ganz unabhängig: Wenn ich mir nicht merken würde, welche Filme ich gesehen habe, dann müsste ich sie mir ja gar nicht erst anschauen.

Das Filmjahr 2011 fand ich nebenbei bemerkt auch sehr dünn. Bei mir das Jahr mit dem schlechtesten Wertungsschnitt! Wären "The Guard" (8/10) und "Tom meets Zizou" (9/10) nicht gewesen, wäre es noch schlechter. Hoffnungsträger sind noch "Drive" und "Tree of Life", aber mit dem neuen Sherlock Holmes und Mission Impossible sind ja auf jedenfall noch ein paar Kandidaten für den 1-3er Bereich vorhanden...
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Offline Moonshade

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #9 am: 30 Dezember 2011, 14:41:23 »
Benotungsstatistik der letzten 12 Monate? Wo ist die denn versteckt? Ich dachte man kann nur über "Letzte Bewertungen" schauen.

"Letzte Bewertungen" reicht mir und meinte ich auch - ich weiß ja, was ich etwa im Januar des Jahres etwa im Kino geschaut habe (notfalls anhand des Kinoplaners), bis dahin reicht das Jahr zurück. Da darf man dann natürlich nicht erst 6 Monate später nachwerten... :icon_mrgreen:
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

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Online Mr. Blonde

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #10 am: 30 Dezember 2011, 14:57:14 »
Mal meine Liste, ohne feste Reihenfolge:

Best:
Black Swan: Wunderschön, verstörend und ein für mich unansprechendes Thema ansprechend umgesetzt
Planet der Affen Prevolution: Super unterhaltsam und Cäsar ist einer der wenigen CGI-Charaktere, in denen ich Leben gespürt habe
Hobo with a Shotgun: So over the top, dass ich jeden Moment genossen habe. Rutger Hauers denkwürdigste Rolle neben Roy Beatty
I Saw The Devil: Der filmische Tritt in die Fresse dieses Jahres. Schicker Look und mieser Killer, der noch mieser bezahlen muss. Ganz schwere Kost.
True Grit: Bei weitem kein Meisterwerk, aber ein sehr ungewöhnlicher Western mit tollen Charakteren.
Horrible Bosses: Gute Gratwanderung aus Prollklamauk und bissigem Humor. Halt all' das, was Hangover nicht kann. Spacey ist brilliant.
Super: Absolut gelungene Genrekombination, die einen lachen, weinen und erschaudern lässt.
Scre4m: Einen Zacken besser als der Vorgänger und hat erneut dem Genre gezeigt, wer die Hosen anhat. Nur wo war "Red Right Hand?"
Tucker & Dale VS. Evil: Alleine hat der kaum Spaß gemacht, aber mit Freunden und Bier hat er volles Partypotential entfaltet.
Rango: Animation voller Zitate von Leone bis Eastwood und mittendrin Johnny Depp. Vielleicht eine Spur überdreht, trotzdem besser als Pixar und der Rest.
Paul: Bela B. muss man ausblenden, dann gelingt das Nerdspektakel ziemlich gut. Aber bitte das nächste mal mit Wright!
The Thing: Außer dem Grundkonzept geht man viel offensiver an die Materie und präsentiert damit eben nicht das befürchtete Remake. Eine Spur weniger CGI und mehr practical Effects, aber trotzdem ein gelungenes Prequel.
Sucker Punch: Absolutes Bonbon für die Augen - nicht mehr und nicht weniger. Beste Videospielverfilmung ohne Vorlage.


Worst:
Auschwitz: Und ich habe ihn sogar zwei Mal gesehen - mit Unterstützung, konnte die Schlechtigkeit alleine erst nicht fassen. Jede Dokuoap hat wirkt authentischer. Ein Filmemacher versagt einfach, wenn das Publikum bei solch einem Thema lachen muss.
Drive Angry: So sieht das aus, wenn Hollywood auf Grindhouse machen will und ihn nur durch Titten und Blut definiert. Keine Seele und einfach nicht versifft genug. Der Satanismuseinschlag war einfach blöde, hätte in einen anderen Film besser gepasst. Fichtner war trotzdem bestens aufgelegt, schade.
Tron Legacy: Die Fortsetzung lässt visuell sogar Avatar hinter sich, gestaltet sich als Referenz-Blu-ray, ist inhaltlich aber eine Katastrophe und wird nach der ersten Hälfte belanglos.

Generell bin ich gegen Totalausfälle immer ganz gut gefeilt, ich weiß halt vorher, was mir gefällt.  :icon_mrgreen:

« Letzte Änderung: 30 Dezember 2011, 20:30:22 von Mr. Blonde »


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Offline Graf Zahl

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  • Kakapupu
Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #11 am: 30 Dezember 2011, 16:33:11 »
Ich habe dieses Jahr auch wieder herzlich wenig im Kino gesessen. Meist schaue/kaufe ich dann doch auch lieber ältere Filme, die im Einkauf (ich kaufe ja lieber anstatt zu leihen) nicht so teuer sind, wobei es sich meist ja dann auch um Filme "älterer" Semester handelt. ODer so ähnlich. Reihenfolge irrelevant:

Apollo 18 - irgendwie fehlte was... Solide Grundinszenierung, aber wirklich gepackt hat er mich nicht - 5/10
Final Destination 5 - endlich wieder ein Licht am Ende des Todestunnels. Der Kniff am Ende war zwar nicht unvorhersehbar, aber gut eingesetzt - genau wie das 3D. Spaß im Tod.- 7,5/10
Scream 4 - Yeah - so wollte ich ihn und so bekam ich ihn. Sogar die BD bei Erscheinen eingesackt, das soll schon was heißen... - 8,75/10
Green Hornet - bisken blöd, aber amüsant und ich mag Seth Rogen 6,5/10
Hangover 2 - jetzt nicht sooooo innovativ, aber mit ein paar echt guten Gags und dem Beweis, dass lange nicht jeder Schwarze gut singen kann - 6/10
Ironclad - Hui da flog die Luzie! Eine echt positive und blutige Überraschung mit einem fast zum Overacting neigenden Paul Giamatti. Spratzel spratzel - 7/10
Paranormal Activity 3 - Kino war Pflicht bei diesem Teil. Nach Teil 2, der mein Interesse an der Reihe erlahmen ließ, war ich plötzlich wieder fasziniert und gegruselt. Fan-Cam rult! 8/10
Paul - ein Alien auf der Flucht - wäre das Alien bloß nicht Bela B gewesen... oder umgekehrt? Egarl, scharde wars. Trotz ganz guter Gags fast verpufft 6/10
Pirates of the Caribbean 4 - Jack hätte so rulen können! Blackbeard war präsent, aber nicht im Ansatz ausgereizt. Barbossa auch nich. Cruz verkommen. Sexy Sirenen reichen nicht. Die Stones auch nicht. War ja auch nur einer. Ganz kurz. Menno... - 5,5/10
Quarantäne 2 - Terminal - Wie ging der denn aus? Bin eingepennt. 2 mal. -/10
The Rite - Ging so. Ganz hübsch. Aber an was ausser Anthony Hopkins erinnert man sich eigentlich aus dem Film? Ach ja, an "Der Exorzist" - 5/10
Sucker Punch - Boah! Visual Brainfuck meets Eyecandy on Extasy mit Björk. Das war zuviel beim ersten Schauen. Overkill! Tilt! Nach kurzer Schlafphase zur Pupillenrekalibrierung bereits für Zweitsichtung vorgemerkt. Seitdem noch 3x geschaut und jedesmal fasziniert. Highlight! 9/10
Super 8 - Süß, spannend, retro - wie ein Mamba, oder ein Sugus. Und fest genau so schnell weggelutscht. Aber immer mal gerne wieder - 7/10
The Thing - Besser als erwartet, nicht so gut wie erhofft. Weniger CGI und mehr von den ursprünglichen Effekten - das wärs gewesen! Und tolle Continuity zum Remake von JC - 7/10
Thor - Wäre der mal nicht so elendig träge im hinteren Mittelteil, oder zu Beginn des dritten Drittels oder so gewesen... ich wäre ganz bestimmt nicht eingeschlafen! Echt nicht! War wirklich nett - 6/10
Wer ist Hanna? - Hat. mir. gut. gefallen. Soundtrack klasse. Hauptdarstellerin klasse. Klasse Film - 8/10
World Invasion: Battle L.A. - BÄM! BÄM! USA! BÄM! BÄM! USA! No brain no pain but fuckin' fun and action! Yeah! Okay USA! Fuck teh alienz! :king: 7/10
Insidious - Bis zur Geisterjägeraction das derzeitige Nonplusultra im aktuellen Gruselsektor! Danach sehr abfallend mit leichter Erholung zum Finale hin - summa summarum aber doch 8/10 Köttel inner Büxe! :eek:
Tucker & Dale vs. Evil - Alter wie geil! :LOL: "Wie siehst DU denn aus?" "Ich hab mit der Axt in ein Wespennest gehauen." "Wieso DAS denn???" Ganz, ganz herrlich - 8/10
My Soul to Take - Gut dass Wes sich pünktlich zu Scream 4 wieder gefangen hat. DAS hier war echt kacke - 3/10
Tron: Legacy - Ein Hightechwiedersehen mit echten und unechten alten Bekannten und prima 3D-Effekt. Kann man sich mal antun. 6/10

Offline Moonshade

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #12 am: 30 Dezember 2011, 17:43:36 »
Es war kein großes Kinojahr, aber einige schöne Filme gabs doch zu verzeichnen, der Überflieger war jedoch nicht drunter...

The Best of It:

Black Swan  - visuell erfrischend eckig, schön düster, unerwartet, so muß das gehen
Insidious  - der seltene Fall, daß ich mich nicht nur erschrecke, sondern zeitweise grusele
Rango  - Animation für Erwachsene, die sich als eine für Kinder tarnt, goil!
Wer ist Hanna?   - wer hat hier gesagt, Kinder im Film sind nervig?
True Grit  - sie können es einfach, auch hier mal wieder...die Coens
Midnight in Paris   - klar, ist kitschig, aber sooooo schön....
The Guard  - der britische Copfilm des jahres kommt aus Irland, Schmunzeln total!
Piranha 3D  - Blut, Titten, Blut, was will man mehr!
I saw the Devil  - ein einziger Abgrund der Film, schöne Sache!
Super  - absolut wunderbar pervertierte Satire auf Superhelden, bitter und süß zugleich.

Better than expected:

Tucker and Dale vs. Evil  - amüsant durch und durch
RED  - dito, nur mit Rentnerband
Paul  - bißchen harmlos, aber der Titelcharakter ist den Film wert
Source Code  - clever konstruiert, wenn auch nicht überwältigend
Beginners  - bißchen dröge und extra sperrig, hat aber wunderbare Szenen.
Final Destination 5  - einmal wie immer, aber besser gewürzt
Fright Night   - Remake können doch besser als Originale sein
Fast and the Furious 5   - ...und fünfte Teile auch, macht einfach mehr Bruch!
Jane Eyre  - Literaturverfilmung vom Blatt, gern genommen
The Thing  - stabiles Prequel ohne größere Finessen

Could have been better:

Green Hornet  - gute Ansätze, falscher Hauptdarsteller
Killer Elite  - zu sehr auf B-Film hin inzseniert
Super 8  - Hype des Jahres, leider gilt das nicht für das Drehbuch, sondern nur für Stimmung, Look und Darsteller
Almanya  - nett und lieb und merkelig, aber eben dann doch ohne echte zündende Funken
Sucker Punch -  man genießt die Bilder, bis man merkt daß kein Plot da ist und dann daß man längst pennt
Scream 4   - unterhaltsam und blutig und doch kein Frischerundumschlag
Drive Angry  - total lustig, bis aufs letzte Viertel, da plötzlich Standard. Fichtner rettet den Film.
Kleine Wahre Lügen  - dito, total lustig, bis zur Schlußszene.
Die anonymen Romantiker  - total charmant und vielversprechend, aber auch total risiko- und harmlos
Margin Call   - Finanzweltintrigen sind irre spannend, der Film läßt mich trotzdem nicht in Flammen, es fehlen die Details
In Time  - tolle Prämisse, der Rest der übliche Quark
The Ides of March  - super Politikerfilm für Amerika, für mich "so what?"
Faster  - Actionfilm, der nicht schneller, sondern durchgängig härter sein könnte

The Bad and the Worst:

Iron Doors   - die letzte Scheiße, die mir im letzten Jahr serviert wurde. Umsonst. In 3D.
Tron: Legacy  - langweilig, rekapitulierend, kopierend. Veraltet.
Der letzte Tempelritter   - absolute Hühnerkacke, aber besoffen ein Hit
Red Riding Hood  - Teenagerkonfektion, mit animierten Holzpuppen als Darstellern.
Priest  - Comicbuchkrise visualisiert. In 3D
Sharktopus  - alberner Scheiß, ärgerlich auf DVD gebannt
Perry Rhodan - Unser Mann im All   - der sichere Hit als Doku läßt alles aus, was die Serie und die Franchise interessant machen
Hell   - geht doch nix über Vorschußlorbeeren, aber frische Impulse sehen bei mir anders aus als kleine Fernsehspiele des ZDF
The Ward  - Carpenter, schlaf doch mal ne Nacht und dann dreh, was dich wirklich interessiert. Oder laß es!
Red State - Kevin, laß es einfach mit den Filmen außerhalb des Askewerse - das klappt nicht!

Entdeckung des Jahres: "Messiah of Evil" von 1973!!!  

Krise des Jahres: Comicverfilmungen. Da waren schöne und weniger schöne, gut und weniger gute, aber nicht eine, die mich noch mitgerissen hätte.

Hoffnung des Jahres: US-TV und GB-TV, da sind die Geschichten, die das Kino nicht mehr bietet.
« Letzte Änderung: 31 Dezember 2011, 13:17:19 von Moonshade »
Das große OFDB- Aufräumen: noch 18.263 Filme ohne IMDB-Link (Stand: 09.01.2018 -  2212 Neulinks)!

"Guten Tag, führen Sie Bücher über Paranoia?" - "Ja, die stehen alle hinter Ihnen!"

"Sauf doch nicht so viel, Mensch! Nimm lieber was von dem großen Igel - der schmeckt!"

Offline McClane

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #13 am: 31 Dezember 2011, 11:27:15 »
Ich gehe mal von deutschen Kinostartterminen aus, egal ob ich die Sachen regulär im Kino gesehen hab, in ner PV oder erst daheim nachgeholt. Deshalb ist "Drive" nicht mit dabei, der ansonsten oben bei den Highlights stehen würde, ähnliches gilt für die FFF-Sichtungen "The Divide" und "A Lonely Place to Die", die auch bei den Highlights oder Tops wären.

Interessant ist auch die Diskussion um überschätzt/überhypet oder nicht. "Super 8" halte ich im Gegensatz zu vielen anderen hier für einen der besten Filme des Jahres. ein Film mit wunderbaren Figuren in einer Genrehandlung - die fehlende Handschrift hat mich bei J.J. nie gestört. Im Gegensatz dazu halte ich "Black Swan" für massiv überschätzt, schön gemachtes und gut gespieltes Arthouse for Dummies, der Polanskifilm für alle, die noch nie einen Polanskifilm gesehen haben.

Das Highlight unter den direct to video Filmen war dann noch der famose "Sinners and Saints".

Persönliches Jahreshighlights: "Wer ist Hanna?", "X-Men - First Class"

Ebenfalls top: "Super 8", Insidious", "Harry Potter 7.2", "Planet der Affen: Prevolution",  "Attack the Block"

Gut bis sehr gut: "Faster", "True Grit", "Winter's Bone", "Unknown Identity", "Scream 4", "Fast Five", "Thor", "Captain America", "Ohne Limit", "Bridesmaids", "Horrible Bosses", "Sherlock Holmes 2", "The Lincoln Lawyer", "The Guard", "Crazy Stupid Love"

Solide: "The Green Hornet", "Drive Angry", "The King's Speech", "The Mechanic", "Paul", "My Soul to Take", "Transformers 3", "Source Code", "127 Hours", "Cowboys & Aliens", "Black Swan", "Final Destination 5", "Die Abenteuer von Tim und Struppi", "Hereafter", "Mission Impossible 4"

Mittelprächtig: "Devil", "Eine offene Rechnung", "Colombiana", "Fluch der Karibik 4", "Hangover 2", "Freundschaft Plus", "Der Adler der neunten Legion", "Ich bin Nummer Vier", "Die drei Musketiere"

Mäßig: "Sucker Punch", "Battle: L.A.", "Betty Anne Waters", "30 Minutes or Less", "The Thing", "Shark Night 3D", "Kokowääh", "Abduction"

Schrott: "Red Riding Hood", "Wir sind was wir sind"

Größer Kackfilm des Jahres: "Conan 3D"
« Letzte Änderung: 31 Dezember 2011, 11:48:59 von McClane »
"Was würde Joe tun? Joe würde alle umlegen und ein paar Zigaretten rauchen." [Last Boy Scout]

"Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - "Ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

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Offline StS

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #14 am: 31 Dezember 2011, 11:36:15 »
...Du hast "Red State" vergessen.  :icon_lol:
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Offline McClane

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #15 am: 31 Dezember 2011, 11:49:55 »
...Du hast "Red State" vergessen.  :icon_lol:

Hatte der nen regulären Kinostart? Wäre dann bei "mäßig" einzuordnen. :D
"Was würde Joe tun? Joe würde alle umlegen und ein paar Zigaretten rauchen." [Last Boy Scout]

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Offline MMeXX

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #16 am: 31 Dezember 2011, 13:37:36 »
So, dann mal der Abgleich der OFDb-Wertungen mit den Kinokarten aus 2011. Insgesamt 14 Stück, dieses Jahr wieder alles in Deutschland geschaut...

Meine Frau, unsere Kinder und ich: 6 (und das ist äußerst gnädig)
Scre4m: 7
Source Code: 7
X-Men: Erste Entscheidung: 8
Harry Potter und die Heilgtümer des Todes - Teil 2: 7
Insidious: 7 (die erste Hälfte bleibt für mich dieses Jahr so ziemlich das Beste)
Kung Fu Panda 2 3D: 7
Planet der Affen: Prevolution: 7
What a Man: 4
Atemlos - Gefährliche Wahrheit: 3
Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn (in 3D): 8
Paranormal Activity 3: 6
Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1: 6
In Time - Deine Zeit läuft ab: 7

EDIT: Außer Konkurrenz lief: A Clockwork Orange OV :love:

Fazit: Ich bewerte zu positiv, muss kritischer werden. :icon_lol: Letztlich hatte ich noch viel mehr Filme auf dem Radar, die müssen also irgendwann nachgeholt werden. Mit Drive und Tinker, Tailor, Soldier, Spy stehen ja auch schon wieder zwei potentielle Kracher vor der Tür. Die größten Entdeckungen gab es mal wieder auf dem heimischen Sektor (House of the Devil, Wall Street, Omen, Exorcist, Risky Business, Drag me to Hell, Point Blank, Soylent Green, Diabolique, Manhunter in HD, Jurassic Park in HD, Sorcerer, Tron, Breakfast at Tiffany's, Mannen på taket, etc. pp.), wo die großen Lücken verkleinert werden sollen...
« Letzte Änderung: 31 Dezember 2011, 13:59:08 von MMeXX »

Offline Pinhead_X

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #17 am: 31 Dezember 2011, 14:01:25 »
 Ich muss leider sagen, das es dieses Jahr wenig Filme soweit geschafft haben mich so zu begeistern das ich nachhaltig beeindruckt war. Wie immer, kurz die Position und kurz eine Beschreibung warum und weshalb der Film dort gelandet ist.

7. Planet der Affen: Prevolution. (Mitreißend, Super Darsteller und ordentlich dramatisch zum Ende hin. Ebenso gefiel mir wie sie den Affen dargestellt haben, man war gezwungen mit ihm zu fiebern.)

6. Machete. (Cooler, gewollt überzogener Actionfilm im Grindhouse Stil. Die Besetzung ist Klase, wobei ich auf DeNiro abgefeiert hab ;)

5. Hangover 2. (Superlustige Fortsetzung des ersten Teils. Setzt allerdings auf das alt bewährte Schema.)

4. Mission Impossible: Phantom Protokol. (Action mit Tom Cruise, einer der besten MI Filme, spannende Actionsequenzen.)

3. X-Men: Erste Entscheidung. (Tolles Prequel um X. Xavier und Magneto. Kevin Bacon endlich mal wieder auf der Leinwand zu sehen fand ich großartig.)

2. Insidious. Genialer Psycho/Atmosphärenhorror mit Schockmomenten, gruseligen Kreaturen und einer coolen Besetzung.

Film des Jahres:

Black Swan. (Natalie Portman in Bestform in einem Psychospiel um sie selbst. Das ganze aufgebaut um eine Ballettszene. Richtig toll. Abgründig.)
We'll never stop, we'll never quit, 'cause we're Metallica!!!
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Offline Teppi

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #18 am: 31 Dezember 2011, 14:25:05 »
Dieses Jahr wurden 44 Filme im Kino genossen, welche in ihrer Gesamtheit einen ziemlich hohen Wertungsschnitt abstauben konnten (ob das nun an meiner zu spendablen Punktevergabe oder eher an dem glücklichen Auswahlverfahren meinerseits liegt, sei mal dahingestellt). Für eine Höchstwertung hat's diese Saison zwar nicht gereicht, doch dafür konnten 5 Streifen 9 Punkte bei mir absahnen. Diese wären:

Black Swan: düster und dramatisch, ein ebenso optischer wie akustischer Hochgenuss und somit mein Film des Jahres
Let Me In: ein gleichzeitig rührendes wie erschreckendes Vampir-Märchen, dass von zwei grandiosen Jungdarstellern getragen wird
Sucker Punch: ja, schlagt auf mich ein, doch mich konnten neben dem entzückenden Eye-Candy auch die zwar handlungsarmen, doch dafür hypnotischen Szenen außerhalb der bombastischen Action-Sequenzen begeistern
Contagion: ein äußerst realistischer Seuchen-Thriller, der gerade durch seine nüchterne Betrachtung ungemein beklemmend wirkt
Kung Fu Panda 2: der wohl beste Animationsfilm, den ich bisher sah - kindgerechter Humor trifft auf überraschend dramatische Töne, spritzig-witzige Action geht Hand in Hand mit malerischen Bildern und Panoramen

Eine lobende Erwähnung verdienen sich auch die meiner Meinung nach größtenteils tollen Blockbuster dieses Jahr: sei es nun X-Men: Erste Entscheidung, Sherlock Holmes 2, Mission Impossible 4, Super 8 oder Planet der Affen: Prevolution --> die durften sich allesamt 8 Punkte bei mir abholen.

Die gleichzeitig schwächsten sowie enttäuschendsten Streifen waren für mich:
The Mechanic: vielleicht bin ich von der Statham-Standard-Action einfach übersättigt, mich konnte hier gar nichts packen --> 3/10
Transformers 3: die Hoffnung, dass Teil 2 ein einmaliger Ausrutscher von Bay war, wurde nur teils erfüllt; zwar deutlich besser als der Vorgänger, aber immer noch zu lang, zu lärmig, zu belanglos --> 4/10
World Invasion: Battle LA: meine Sci-Fi-Action-Hoffnung entpuppte sich als eintöniger Krawall ohne mitreißende Höhepunkte, schade --> 4/10

Mein persönliches Highlight des Jahres lieferte indes 3sat mit der Free-TV-Premiere von Durst: eine formvollendete Blutsauger-Ballade, die mich unglaublich begeistert hat
« Letzte Änderung: 31 Dezember 2011, 14:28:13 von Teppi »

Online vodkamartini

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #19 am: 31 Dezember 2011, 16:20:18 »
Für mich ein ordentliches Kinojahr mit einer erstaunlichen Dichte guter Filme, allerdings ohne herrausragende Glanzlichter.

The Best (9 Punkte):
Mission Impossible: Ghost Protocol (endlich einmal Humor im bis dato bierernsten MI-Kosmos; schmissige Actionszenen mit viel Gespür für Tempo und Timing; bester Teil der Reihe)
Die Killer Elite (im besten Sinne altmodischer Actionthriller mit Statham und Owen in Bestform)
Planet der Affen: Prevolution (die diesjährig gelungendste Symbiose zwischen Unterhaltung und Anspruch)

Good (8 Punkte):
Fast Five (Actiongranate des Jahres und deutlich weniger infantil als Teil 1-3)
X-Men: First Class (beste Comicverfilmung des Jahres, die den schwachen dritten Teil locker hinter sich lässt; Fassbender spielt groß auf)
Der Mandant (cleveres Katz-und Maus-Spiel, das an beste, längst vergangene John Grisham Zeiten erinnert)
Der Plan (Science Fiction für Romantiker, kriegt man auch nicht alle Tage)
The King´s Speech (bestes Buddy-Movie des Jahres)
Thor (überraschend lässige und abgeklärte Comic-Adaption, Branagh kanns also doch noch)
Contagion (nüchern, sachlich und trotzdem beklemmned)
Anonymus (die Diffamierung Shakespeares spielt nur eine untergeordnete Rolle, viel spannender ist das Intrigenspiel am englischen Königshof, Emmerichs reifster Film, wurde ja auch mal Zeit)
Sherlock Holmes 2 (the same procedure as last time, macht aber immer noch ordentlich Spass)
Unknown Identity (spannender Paranoiathriller, der zeigt, dass auch "deutsches Setting" hollywoodtauglich ist)
Source Code (Zeitreisethriller, der trotz zu früh verratenem "Clou" bis zum Ende spannend bleibt)

Not bad (7 Punkte):
Black Swan (nicht gerade subtiler, aber abgründiger und dank Portman faszinierender Psychothriller)
Tron Legacy (audiovisuell grandios, der Rest na ja)
Machete (wesentlicher besser als Planet Terror, man bekommt was man erwartet)
The Mechanic (Statham ist der einzig verbliebene Actionstar und macht auch hier nicht viel falsch)
The Thing (mit viel Respekt vor dem grandiosen Carpenter-Original, mehr Remake als Prequel, aber dennoch eine runde Sache)
Super 8 (Hommage an die 80er Jahre, bis auf das überkandidelte CGI-Ende sehr stimmig)
The Ides of March (die Botschaft ist redundant, die Dialoge dafür brillant)
In Time (starke Prämisse, aus der man mehr hätte hrausholen können, dennoch sehenswert)
Insidious (vor allem in Hälfte eins gruselig und mit netten Schockeffekten, baut dann etwas ab)

OK (6 Punkte)
Morning Glory (Mediensatire light)
Captain America (ohne Selbstironie und teilweise zu seicht)
Cowboys & Aliens (hätte ein toller Western werden können, wenn man nur die Aliens weggelassen hätte)
Paul (für Sci-Fi-Nerds ganz nett, aber Pegg und sein Busenfreund waren schon deutlich besser)
Die Abenteur von Tim & Struppi (style over substance Paradebeispiel, optisch toll, aber seelenlos)
Aushilfsgangster (nette Heist-Komödie mit einem endlich wiedererstarkten Eddie Murphy)

Mäßig (5 punkte):
Green Hornet und Green Lantern (uninspiriert und teilweise altbacken)
Transformers 3 (besser als der unsäglich dämliche Vorgänger)
Der Adler der 9. Legion (das furchtbare Ende zerstört einen bis dato starken Historienfim)
Die drei Musketiere (Paul W.S: Anderson eben)

Schwach (4/3 Punkte):
Hangover 2 (exakte Kopie des ersten Teils, leider funktioniet das aufgewärmte Rezept gar nicht; Bangkok ist im Vergleich zu Las Vegas erstaunlich öde)
Kill the boss (nach furios bitterbösem Beginn versinkt die Chose in banalem Humor von der Stange)

Schrott (2 punkte):
Krieg der Götter (dämlich, hölzern und langweilig, vielleicht sollte der Regisseur wieder bei der Werbung anheuern)









« Letzte Änderung: 31 Dezember 2011, 17:21:58 von vodkamartini »
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Offline KeyserSoze

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #20 am: 31 Dezember 2011, 17:59:00 »
Die Schönen

Nader und Simin - Eine Trennung (Asghar Farhadi)
The Skin I Live in (Pedro Almodovar)
Polizeiruf 110: Cassandras Warnung (Dominik Graf)
Drive (Nicolas Winding Refn)
The Tree of Life (Terrence Malick)
Tom meets Zizou: Kein Sommermärchen (Aljoscha Pause)
Balada triste de trompeta [Mad Circus] (Álex de la Iglesia)
Hanna (Joe Wright)
The Innkeepers (Ti West)

Besondere Erwähnung

Mission: Impossible - Ghost Protocol (Brad Bird)
Super 8 (J.J. Abrams)
Bridesmaids (Paul Feig)
Scream 4 (Wes Craven)
Limitless (Neil Burger)
Bellflower (Evan Glodell)
Hobo with a Shotgun (Jason Eisener)
My Soul to Take (Wes Craven)

THE HORROR


Unterteilt in schlecht
Harry Potter and the deathly Hallows: Part 1 & Part 2 (David Yates)
Skyline (Strause Brothers)
Season of the Witch (Dominic Sena)
Die Superbullen (Gernot Roll)
Sanctum (Alister Grierson)
The Change-up (David Dobkin)

und scheußlich
The Tourist (Florian Henckel von Donnersmarck)
Sucker Punch (Zack Synder)
The Hangover Part II (Todd Phillips)
Transformers: Dark of the Moon (Michael Bay)

"You're so beautiful, like a tree or a high-class prostitute."

Offline Dr. STRG+C+V n0NAMe

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #21 am: 31 Dezember 2011, 19:33:35 »
Falls sich gerade jemand bestimmtes etwas fragt ... ja, ich habe den Beitrag gelöscht. Weil da kein Inhalt drin war.
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Offline Crumby Crumb & the Cunty Bunch

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #22 am: 31 Dezember 2011, 20:13:04 »
@KeyserSoze:

Das ist die erste Liste hier, die man halbwegs ernstnehmen kann. :icon_mrgreen: :love: :respekt:

Auf jeden Fall - auch wenn da mindestens ein Aussetzer bei ist, und er bei besonders scheußlich noch "The Dilemma" & "Kokowääh" vergessen hat.

Die Schönsten:
A Torinói ló
Drive
Super
Boy Wonder
Daydream Nation

Die Grottigsten:
The Dillema
Kokowääh
The Tourist
Hobo With a Shotgun
Transformers 3
Sucker Punch
Lincon Lawyer
Conan the Barbarian
Hangover 2
« Letzte Änderung: 31 Dezember 2011, 20:24:11 von LeCrumb »
'Are you talkin' to me? You talkin' to me?' - Raging Bull, Pacino. Love that movie!

Offline quaker

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #23 am: 1 Januar 2012, 14:32:16 »
Ich übernehme einfach mal die Einteilung von McClane, ist einfacher. Ob die Filme im Kino liefen oder net ist mir schnuppe, hauptsache 2011. :icon_lol:


Persönliches Jahreshighlights: Mission Impossible 4, X-Men First Class

Ebenfalls top: Ohne Limit, Sinners and Saints, Breaking Dawn, Harry Potter 7.2, Fast Five, Hobo with a Shotgun

Gut bis sehr gut: Der Zoowärter, Kung Fu Panda 2, Transformers 3, Unknown Identity, Scream 4, Kokowääh, Hangover 2, Drive Angry, The Mechanic

Solide: Final Destination 5, Assassionation Games, Captain America, Green Hornet, Faster

Mittelprächtig: Laid to Rest 2, Paul, Green Lantern, Brautalarm

Mäßig: Dickste Freunde, World Invasion: Battle Los Angeles, Priest, Ich bin Nummer Vier, Freundschaft Plus, Swat Firefight

Größer Kackfilm des Jahres: My Soul to Take

Bestimmt noch was vergessen, was erst 2011 lief aber schon 2010 fertig war. Außerdem...ich bewerte zu gut. :icon_mrgreen:

Offline Rollo Tomasi

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #24 am: 1 Januar 2012, 17:07:20 »
Hier mein erstaunlich umfangreicher Jahresrückblick, hätte nicht gedacht, dass ich so oft im Kino war, aber Sneak und FFF waren dicke Brocken:

9/10:

Drive:  inszenatorisch und schauspielerisch nahezu perfekt
Perfect sense: eigentlich traurig, aber auch sehr lebensbejahend, hat mich verändert

8/10:

Hesher: witzig, respektlos, toll gespielt
Super : endlich mal wieder eine Comic-Verfilmung, die anders ist
Four lions: entlarvend, absurd und durchgängig witzig
127 hours: Boyle holt aus minimaler Story das Maximum an Spannung raus
Alles koscher: ebenso entlarvend wie “Four lions” und fast genauso witzig

7/10:

Black Swan: toll inszeniert, aber auch sperrig, Portman ist grandios
Super 8: ziemlich retro und deshalb schön, tolle Jungmimen, etwas enttäuschender Showdown
The king’s speech: solide, langsam dahin fließende Geschichte mit tollen Darstellern
I am you: fies, sehr spanndend, tolle Hauptdarstellerin und eine der krassesten Szenen des Jahres
Winter’s bone: atmosphärischer Thriller, langsam und intensiv erzählt
Contagion: fast dokumentarisch, deshalb zeitweise sehr packend
Der Gott des Gemetzels: grandioser Cast in am Ende etwas zu zahnloser Satire
The guard: die Überraschung vielleicht, Gleeson spielt groß auf
Tucker & Dale vs. Evil: gelungene Satire auf die Slasherfilme, sehr witzig
Insidious: spannend, aber auch nicht neu
Killer Elite: Retro-Thriller mit guten Darstellern
Norwegian Ninja: schräg, billig und gerade deshalb liebenswert
Saint: allein der Idee gebührt gewisse Anerkennung, teilweise deftig

6/10:

Die Abenteuer von Tim und Struppi: nie langweilig, aber auch nie richtig packend, irgendwie blutarm
In time: die Prämisse muss man schlucken, dann ist es zeitweise ganz spannend
Almanya: durchaus  nett, aber auch mit Längen
Freunde mit gewissen Vorzügen: sehr witziger Anfang, das Ende dann vom Reißbrett
Mission impossible 4: mir gefiel der 3. Teil besser, die Action packte mich nicht so
Captain America: eine weitere Comic-Verfilmung, das übliche eben
Columbiana: tolle Bilder, unterhaltsam, mehr nicht
Cowboys & Aliens: für zwischendurch ganz nett
Ich reise allein: die Darstellerin des Mädchens reißt es raus und lässt manche Länge vergessen
Melancholia: Runterzieher, visuell aber beeindruckend, gelungene Darstellung von Depressionen
Jonas: Wie wäre es, nochmal Schüler zu sein?, Ulmen ist toll
Eine ganz heiße Nummer: gelungene Komödie aus Bayern
Eine offene Rechnung: teilweise spannend, aber auch unglaubwürdig
Kill the boss: ich konnte oft lachen, Spacey, Farrell und Aniston sind toll als Fieslinge
Grave encounters: durchaus spannend, am Ende aber zu lang
Attack the block: endlich mal jemand, der sich gegen Aliens wehrt, die waren aber zu plüschig
Unknown identity: Thriller vom Reißbrett
Rabies: israelische Variante von 11:14, nicht uninteressant
Wer ist Hanna?: kann die Begeisterung hier nicht so teilen, man muss doch einiges an Prämissen schlucken, aber Ronan ist trotzdem einigermaßen glaubwürdig, interessante Inszenierung, aber so neu doch auch nicht

5/10:

Planet der Affen - Prevolution: ich weiß nicht, sehen und vergessen
Eine Insel namens Udo: nett, mehr nicht
Ohne Limit: durchschnittlicher Thriller, aus dem man viel mehr hätte machen können
X-Men – Erste Entscheidung: ich werde mit Vaughn wohl nicht mehr richtig warm, unlogisch, wieder furchtbar geschnitten (warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht),  einige der Jungdarsteller sind sehr gesichtslos, aber tolle Action
Paul: einige nette Gags, aber auch viel Leerlauf
Final destination 5: das Übliche
Rubbeldiekatz: es gab schon bessere Bucks
30 Minuten weniger: manchmal ließ es sich nicht vermeiden zu lachen, aber irgendwie zu billig
Transformers 3: besser als Teil 2, aber viel zu lang
Dickste Freunde: ???, schon wieder komplett vergessen
Larry Crowne: altmodisch, zahnlos, nett, mehr nicht
The revenant: der Anfang ist top, dann findet der Film kein Ende
Julia X 3D: auch zu lang und irgendwie immer dasselbe

4/10:

What a man: trotz Schweighöfer doof
Battle L. A.: enttäuschend
Real Steel: Drama vom Reißbrett
Red State: richtig unangenehm, der Film
War games – At the end of the day: blöde Teens in üblichem Slasher
The thing: lahmer Aufguss des Carpenter-Remakes, kaum spannend, schlechte Effekte, gesichtslose oder gelangweilte Darsteller
Hell: am Anfang Endzeitfilm, am Ende Slasher, nur Winkler hat mir gefallen

3/10:

Cold prey 3: 3. Teil der Slasher-Reihe, nur noch doof und ärgerlich

Und nun noch etwas, das mir am Herzen liegt und was das vergangene Jahr nochmal deutlich gezeigt hat: 3D ist Quark!  :icon_mrgreen:
« Letzte Änderung: 1 Januar 2012, 17:20:41 von Rollo Tomasi »
"Ich hab neulich gehört: 35 % der Zahlen und Fakten, die so kursieren, stimmen gar nicht! ... Das ist fast ein Drittel!" (Hagen Rether)
"Stellen sie sich einmal vor, es gäbe keine Autos, es gäbe keine Telefone und es gäbe keine Computer .... sie würden doch den ganzen Tag fernsehen, oder?" (Hagen Rether)

Offline StS

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #25 am: 1 Januar 2012, 18:49:36 »
Hier die besten Filme, die ich 2011 (erstmalig) gesehen habe – in keiner bestimmten Reihenfolge…


„Never let Me go“
Hervorragend adaptiert von Alex Garland, erschuf Regisseur Mark Romanek einen ebenso bedrückenden wie bewegenden Film auf der Basis des gleichnamigen Romans Kazuo Ishiguros: Eine zum Nachdenken und Mitfühlen anregende, düster-kühle Sci-Fi-Dystopie – präsentiert als „emotionale Reise“ dreier (von Carey Mulligan, Andrew Garfield und Keira Knightley jeweils mit Bravour gespielter) junger Menschen „ohne Zukunft“, gespickt mit zahlreichen wunderbaren Nuancen sowie in einem rundum authentisch anmutenden „realistisch-gegenwärtigen Gewand“ gekleidet.


„Hanna“
Joe Wright´s ansprechend „überstilisiert“ in Szene gesetzter sowie mit etlichen metaphorischen Märchen-Elementen angereicherter „dramatischer Arthouse-Thriller“ vermag sein gesamtes Potential letztlich zwar nicht in vollem Umfang auszuschöpfen – und dennoch bietet der hochwertig realisierte Film dem geneigten Betrachter ein gleichermaßen uneben-eigenwilliges wie reizvoll-unterhaltsames Sehvergnügen, welches stark von der hochklassigen Performance Saoirse Ronans sowie dem beseelt ausgearbeiteten „Reifeprozess“ der von ihr verkörperten jungen Hauptfigur profitiert.


„127 Hours“
Getragen von einer tollen „Tour-de-Force-Performance“ James Francos, realisierte Danny Boyle einen ebenso inspirierenden wie unterhaltsamen Film, der einen von Anfang bis Ende „mitzureißen“ vermag – und das obwohl einem die komplette Geschichte ja eigentlich schon im Vorfeld bekannt war. Die sowohl auf visueller als auch akustischer Ebene überaus Energie-geladene („kreativ-aggressive“) Umsetzung weiß dabei besonders zu gefallen – denn sie fasziniert, ergänzt die Story dienlich und veranschaulicht zudem ganz wunderbar nicht bloß Adrenalin-Junkie Ralston´s „Wesen“, sondern zugleich auch die Art seiner „Denk- und Wahrnehmungsvorgänge“ in jener (u.a. von Angst, Stress, Wut, Trauer, Schmerz und Dehydrierung genährten) Extremsituation.


„Jane Eyre“
Hervorragende Neuverfilmung des 1847er Charlotte Brontë Klassikers: Von Skriptautorin Moira Buffini glänzend adaptiert (auch dank der geschickten Variation der Erzählstruktur), hochklassig gespielt seitens der drei Hauptdarsteller (Mia Wasikowska, Michael Fassbender und Judi Dench), stimmungsvoll bebildert (kalt und düster, aber stets schön anzusehen) sowie rundum kompetent in Szene gesetzt von Regisseur Cary Fukunaga. Eine kraftvolle, atmosphärische, dramatische, mehrschichtige „Gothic Love Story“ – inklusive eines gut integrierten Mystery-Anteils sowie mit der stets gern von mir gesehenen Imogen Poots in einer Nebenrolle.  


„the Social Network“
Basierend auf einem fantastischen Skript Aaron Sorkins, welcher dafür zu Recht den Oscar erhielt, schuf Meisterregisseur David Fincher (der jene Auszeichnung indes ebenfalls verdient hätte) eine komplexe Kombination aus Biopic, Charakterstudie und Zeitgeistfilm – eine Geschichte von nahezu „Shakespeare-esken“ Ausmaßen, u.a. über Freundschaft, Neid, Gier, Verrat und der Macht der neuen Medien. Untermalt von einem gleichermaßen eigenwilligen wie exzellenten Score (Trent Reznor und Atticus Ross sei Dank), vorzüglich dargeboten seitens seines jungen Darsteller-Ensembles (allen voran Eisenberg und Timberlake) sowie stimmungsvoll bebildert, packt und fasziniert einen der Film von seiner ersten bis zur allerletzten Minute. Einziger „Kritikpunkt“ meinerseits: Er hätte getrost noch länger laufen dürfen – denn gern hätte ich noch mehr über die Materie bzw. die betreffenden Personen erfahren...


„Let Me in“
Diese „US-Adaption“ des John Ajvide Lindqvist Romans „Låt den rätte komma in“ ist nicht nur einer der besten amerikanischen Horror-Streifen seit Jahren, sondern zugleich auch ein überaus gelungenes Remake der schwedischen Erstverfilmung: Bis auf die „holprigen“ (aber spärlichen) CGI-F/X ein im Grunde gleichwertiges, nach meinem persönlichen Empfinden letztlich allerdings dann doch besseres Werk – was u.a. aus der ergiebigeren Charakter-Präsentation, hochwertigeren Umsetzung sowie dem inspirierten Weglassen des überflüssig-nervigen Plotstrangs mit den Nachbarn (inklusive Katze) resultiert. Kurzum: Ein (von Kodi Smit-McPhee, Chloë Moretz, Richard Jenkins und Elias Koteas) toll gespielter, atmosphärischer, optisch schön anzusehender Film über Einsamkeit und Zuneigung – eingebettet in einer ungewöhnlichen Vampir-Geschichte.


„Black Swan“
Schauspieler, die ihre Rollen höchst engagiert sowie ohne Anlass zur Klage meistern (Portman, Cassel, Hershey und Kunis), ein talentierter Regisseur, der etliche inhaltliche wie stilistische Elemente seiner beiden Werke „Requiem for a Dream“ und „the Wrestler“ mit einem unverkennbaren Faible für das Schaffen Polanskis vermengt hat - obendrein visuell betörend umgesetzt bzw. optisch eingefangen: Herausgekommen ist dabei ein abgründig-düsteres Psycho-Drama, in welchem eine (in einer Art „Abwärtsspirale“ gefangene) junge Ballerina sowohl ihren Körper als auch (insbesondere) ihren Verstand zunehmend für die betreffende Kunst schindet. Ungemütlich, kraftvoll, sexy, packend und unterhaltsam.  


„Winter´s Bone“
Mit einer beeindruckenden Leinwandpräsenz trägt Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence diese von Regisseurin Debra Granik inszenierte Adaption der Vorlage Daniel Woodrells beinahe allein auf ihren jungen Schultern. Den Film aber nur auf ihre Performance zu reduzieren, wäre allerdings schlichtweg falsch – denn diese rohe, unprätentiöse Kombination aus Krimi, Charakterstudie und Sozialdrama überzeugt im Grunde in jeder Hinsicht anstandslos. Spannend, bewegend, durchweg toll gespielt, vom Milieu, den Figuren und der Story her absolut authentisch anmutend (ohne dabei in Klischees zu verfallen), reich an starken Dialogzeilen sowie eine zum Schneiden dichte Atmosphäre aufweisend: Ganz großes (Indie-) Kino!


Ebenfalls zu erwähnen:
„Easy A“ (beste Komödie)
„Fast Five“ (unterhaltsamster „Action-No-Brainer“)
„Sinners and Saints“ (bestes „B-Movie“)
„A Lonely Place to die“ (packendster Thriller)
„Super“ & „Hobo with a Shotgun“ (einfach weil sie so „anders“, gut und verdammt unterhaltsam sind)
 

Verheißungsvolle 2011er Filme wie „Another Earth“, „Tree of Life“, „the Girl with the Dragon Tattoo“, „Drive”, „Melancholia”, „the Descendants”, „Shame”, „Martha Marcy May Marlene” und einige mehr habe ich dagegen bislang leider noch nicht sehen konnen...
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #26 am: 1 Januar 2012, 19:06:18 »
@Crumb:

Zitat
A Torinói ló

Den konnte ich leider nicht mehr sehen, aber da er im März doch noch einen offiziellen Kinostart bekommt, werde ich ihn dann schauen. :love:

Zitat
Drive

Der zählt bei mir erst für 2012, was aber auch egal ist, da er relativ uninteressant war. Dann doch lieber Michael Mann, wenn's schon markig sein muss. (aber ich konnte Dich ja bereits intern lückenlos davon überzeugen, hier einem überschätzten Hipsterfilm auf den Leim gegangen zu sein :icon_mrgreen:)


Meine Jahresausbeute:


Top 25

01. The Tree of Life (Terrence Malick)
02. Cassandras Warnung (Dominik Graf)
03. The Innkeepers (Ti West)
04. My Soul to Take (Wes Craven)
05. Hanna (Joe Wright)
06. The Terrorists (Thunska Pansittivorakul)
07. Meek's Cutoff (Kelly Reichardt)
08. The Skin I Live In (Pedro Almodóvar)
09. Das schlafende Mädchen (Rainer Kirberg)
10. Weekend (Andrew Haigh)

11. Limitless (Neil Burger)
12. Cave of Forgotten Dreams (Werner Herzog)
13. Final Destination 5 (Steven Quale)
14. Beyond (Pernilla August)
15. The Woman (Lucky McKee)
16. Unter Kontrolle (Volker Sattel)
17. Dreileben - Komm mir nicht nach (Dominik Graf)
18. Attack the Block (Joe Cornish)
19. The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 1 (Bill Condon)
20. Die Jungs vom Bahnhof Zoo (Rosa von Praunheim)
21. Restless (Gus Van Sant)
22. Attenberg (Athina Rachel Tsangari)
23. Madame X (Lucky Kuswandi)
24. The Way Back (Peter Weir)
25. The Torturer (Rob Zombie)


Gut bis sehr gut

We Are What We Are (Jorge Michel Grau)
Esel mit Schnee (Romuald Karmakar)
127 Hours (Danny Boyle)
Bridesmaids (Paul Feig)
Mission: Impossible - Ghost Protocol (Brad Bird)
Confessions (Tetsuya Nakashima)
Film socialisme (Jean-Luc Godard)
The Adventures of Tintin (Steven Spielberg)
The Yellow Sea (Na Hong-jin)
X-Men: First Class (Matthew Vaughn)
Stick Climbing (Daniel Zimmermann)
Man at Bath (Christophe Honoré)
TRON: Legacy (Joseph Kosinski)
Thor (Kenneth Branagh)
Familiar Ground (Stéphane Lafleur)
Perfect Sense (David Mackenzie)
Blutzbrüdaz (Özgür Yildirim)
Nader and Simin, a Separation (Asghar Farhadi)


Annehmbar

Silver Bullets (Joe Swanberg)
Auf der Suche (Jan Krüger)
Justin Bieber: Never Say Never (Jon Chu)
Julia’s Eyes (Guillem Morales)
Twenty Cigarettes (James Benning)
Hatchet II (Adam Green)
True Grit (Joel & Ethan Coen)
The Princess of Montpensier (Bertrand Tavernier)
Rabbit Hole (John Cameron Mitchell)
8 Uhr 28 (Christian Alvart)
In Time (Andrew Niccol)
The Next Three Days (Paul Haggis)
Super 8 ( J.J. Abrams)
Don't Go Breaking My Heart (Johnnie To & Wai Ka-Fai)


Zwiespältig

Melancholia (Lars von Trier)
Winter's Bone (Debra Granik)
The Stool Pigeon (Dante Lam)
Die Stunde des Wolfes (Matthias Glasner)
Paul (Greg Mottola)
Burlesque (Steven Antin)
Essential Killing (Jerzy Skolimowski)
Fucking Different XXX (Bruce LaBruce, Todd Verow u.a.)
Colombiana (Olivier Megaton)
Drive Angry (Patrick Lussier)
Susya (Dani Rosenberg & Yoav Gross)
The Ward (John Carpenter)
The Puppet Player (Abdenour Zahzah)
Insidious (James Wan)
Blue Valentine (Derek Cianfrance)
Dreileben - Etwas Besseres als den Tod (Christian Petzold)
Sanctum (Alister Grierson)
Source Code (Duncan Jones)
Tuesday, After Christmas (Radu Muntean)
Rise of the Planet of the Apes (Rupert Wyatt)
Toast (S.J. Clarkson)
Oki’s Movie (Hong Sang-soo)
The King's Speech (Tom Hooper)
Homevideo (Kilian Riedhof)
Scream 4 (Wes Craven)
Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2 (David Yates)


Schlecht

Scenes From The Suburbs (Spike Jonze)
Heartbeats (Xavier Dolan)
The Fighter (David O. Russell)
Black Swan (Darren Aronofsky)
Devil (Drew & John Erick Dowdle)
The Ides of March (George Clooney)
Hereafter (Clint Eastwood)
A Dangerous Method (David Cronenberg)
Blackmail Boys (Bernard & Richard Shumanski)
The Hole (Joe Dante)
Dreileben - Eine Minute Dunkel (Christoph Hochhäusler)
Vampire (Shunji Iwai)
The Help (Tate Taylor)
Fright Night (Craig Gillespie)
Midnight in Paris (Woody Allen)
Norwegian Wood (Tran Anh Hung)
Cowboys & Aliens (Jon Favreau)
Abduction (John Singleton)
I Saw the Devil (Kim Ji-woon)
The Thing (Matthijs van Heijningen Jr.)
Carnage (Roman Polanski)
Let Me In (Matt Reeves)


Unerträglich

Incendies (Denis Villeneuve)
Beginners (Mike Mills)
Road to Nowhere (Monte Hellman)
The Green Hornet (Michel Gondry)
Art History (Joe Swanberg)
Giallo (Dario Argento)
Brighton Rock (Rowan Joffe)
Terribly Happy (Pimpaka Towira)
Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides (Rob Marshall)
Father (José María de Orbe)
Season of the Witch (Dominic Sena)
The Smurfs (Raja Gosnell)
Certified Copy (Abbas Kiarostami)
Kaboom (Gregg Araki)
Transformers: Dark of the Moon (Michael Bay)
Urban Explorer (Andy Fetscher)
Captain America: The First Avenger (Joe Johnston)


Mutwillige Schändung von Körper und Geist

Sucker Punch (Zack Snyder)
Hell (Tim Fehlbaum)
The Voice (Umit Unal)
Eine Serie von Gedanken (Heinz Emigholz)
The Hangover Part II (Todd Phillips)
Incendiary (Sharon Maguire)
An Afternoon Siesta (Panayotis Evangelidis)
Cold Fish (Sion Sono)
Love and Other Drugs (Edward Zwick)
Auschwitz (Uwe Boll)

Offline Riddick

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #27 am: 1 Januar 2012, 19:13:17 »
So, hier meine Bewertungen der Filme, die ich dieses Jahr im Kino gesehen habe. Insgesamt bin ich recht zufrieden, richtig schlecht war nur einer (und den habe ich nur wegen meiner Freundin gesehen  ;) ), der Rest war OK. Allerdings war ich dieses Jahr auch relativ wenig im Kino, was an der 3D-Welle liegen dürfte, wegen der ich viele Filme boykottiert habe. Der Reihe nach:

10/10

"True Grit": Meiner Meinung nach mal wieder ein richtig guter Western, welcher unterhaltsam und gut gemacht ist. Wie von den Coen-Brüdern gewöhnt natürlich wieder mit kultigen Charakteren. Und Jeff Bridges war genial.

"Black Swan": Sorry, aber mich hat dieser Film wirklich beeindruckt. Tolle Bilder und Musik in einer außergewöhnlichen Story. Natalie Portman spielte wirklich klasse und hat den Oscar zurecht bekommen. Als Bonus konnte ich noch über die alten Omis lachen, die nach einer Stunde entsetzt das Kino verlassen haben, weil sie den Film für einen "echten" Ballett-Film hielten  :icon_twisted:

9/10

"The Fighter": Auch wenn die Story etwas ausgelutscht war, konnte sie trotzdem noch gut unterhalten. Besonders gut waren hier aber die Schauspieler, allem voran Christian Bale, welcher ebenfalls zurecht den Oscar bekommen hat.

8/10

"Planet der Affen:Prevolution": Endlich mal wieder ein Sci-Fiction-Film der es schaffte eine gute Story, Spannung und Action perfekt zu kombinieren. Die Effekte waren auch gut und wurden nie zu übertrieben eingesetzt.

"X-Men:Erste Entscheidung": Dasselbe wie beim vorigen Film. Meiner Meinung nach der beste "X-Men"-Film.

"Scream 4": Wer hätte das gedacht? Nach 10 Jahren noch ein Top Sequel, welches sogar besser als Teil 2 und 3 ist und dem Original gerecht wird. Fand ich klasse.

"Contagion": Ein sehr spannender Viren-Thriller welcher mal mehr wert auf Story und Spannung legt, statt auf Schockszenen. Dazu klasse Schauspieler.

"Killer-Elite": Mal wieder ein richtig schöner Actioner, welcher ausnahmsweise auch mal spannend war und schöne Old-School-Action bot.

7/10:

"Die Superbullen": Als Tom Gerhardt-Fan war dieser Film für mich natürlich Pflicht. Zwar war er nicht so gut wie Teil 1 und 2, lachen konnte ich aber trotzdem noch genug.

"Hereafter": Clint Eastwood mal anders. Kommt zwar nicht an seine vorigen Werke wie z.B. "Gran Torino" ran, konnte aber dennoch überzeugen.

"The Rite": Etwas unterschätzter Exorzismus-Film, welcher das Genre zwar nicht neu erfindet, aber trotzdem unterhalten konnte. Und ein vom Teufel besessener Anthony Hopkins war auch mal was neues.

"Der letzte Tempelritter": Ebenfalls in meinen Augen unterschätzt. Zwar kein Meisterwerk, aber dennoch unterhaltsam.

"Cowboys & Aliens": Ebenfalls unterhaltsam mit zwei charismatischen Hauptdarstellern.

"Final Destination 5": Wieder besser als Teil 4, trotzdem ist langsam die Luft raus.

"The Thing": Gelungenes Prequel.

6/10:

"Drive Angry": Aus diesem Film hätte so viel mehr werden können. Aber leider nimmt er sich zu ernst.

"Paranormal Activity 3": Wieder besser als der lahme 2. Teil, aber trotzdem bei weitem nicht so gut wie der geniale 1. Teil. Teilweise unfreiwillig komisch.

5/10:

"Insidious": In meinen Augen sehr überschätzter Horrorfilm: Total vorhersehbare Schockmomente, eine uralter Story und teilweise nervige Darsteller.

"The Mechanic": Zwar schön brutale Old-School-Actionszenen, dafür aber mit einer total langweiliges 08/15-Story, welche sich nicht mal die Mühe macht etwas originell zu sein. Wenn man wenigstens noch das Ende aus dem Original übernommen hätte, indem der Killer von seinem Schüler am Ende getötet wird, würde der Film wenigstens etwas "neues" bieten. Das Original war klar besser.

"The Ward": Enttäuschendes Comeback von John Carpenter. Vorhersehbare Schocks, geklaute Story, kaum Atmosphäre. Immerhin aber recht kurzweilig.

2/10:

"Atemlos": Total lahmer Verschwörungsthriller mit einer langweiligen Story, kindgerechter Action und einem lächerlichem Hauptdarsteller. Neben John Carpenter hat mich hier auch John Singleton dieses Jahr enttäuscht, denn er kann es ebenfalls besser.
"Schnell rennt das kriminelle Element,wenn es Dieter Krause kennt." - Tom Gerhardt (Hausmeister Krause)

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #28 am: 2 Januar 2012, 19:03:36 »
Ich fand es war insgesamt ein durchschnittliches Kinojahr, dass mir vor allem zwei Erkentnisse brachte:
- Durch die vielen Fortsetzungen der letzten Jahre gehe ich meist schon mit negativen Erwartungen in Filme wie MI 4 etc.
- Man sollte J. Statham endlich mal die Chance geben eine andere Seite zu zeigen, denn langsam hat sich die Transporter / Crank - Schiene imO einfach abgenutzt.

Meine Top 7 (suche grad noch zusammen)
Planet der Affen - Prevolution
Ich bin kein großer Fan von Remakes, denn meistens kommt meiner Ansicht nach nur Schrott raus... aber den Film fand ich super. Wie die Affen-Charaktere umgesetzt wurden, der Verzicht auf Aktion bis zum Ende des Films... stark gemacht.

127 Hours
Ich finde solche Filme von der Grundthematik her schon interessant: (Überwiegend) ein Handlungsort), wenige Charaktere, keine Action, d. h. der Film lebt vor allem von der Story und dem Darsteller.
Die Story ist zwar nicht mit großen Aha-Effekten versehen, wenn man aber bedenkt, dass dieser Unfall wirklich passiert ist, nimmt sie einen (zumindest mich  ;)) auf jeden Fall mit.

Insidious
Super Horrorfilm, der es geschafft hat mich nach langer Zeit mal wieder wirklich zu erschrecken. Was das Ende betrifft geb ich der hier schon angemerkten Kritik allerdings Recht.

Der Gott des Gemetzels
Herrlich! Wie o. g. liebe ich es, wenn die schauspielerische Leistung noch im Vordergrund steht. Das tut sie hier und ist völlig überzeugend (C. Waltz mal wieder sehr stark)

Ohne Limit
Warum ist der Film hier so gefloppt? Ohne Erwartungen gesehen und positiv Überrascht.

Melancholia
Mein erster Lars von Trier Filme. Und ich fand die Umsetzung des Themas Depression / Existenzängste sehr gut. Allerdings nicht ganz so stark wie die danach gesichteten Antichrist und Doghouse.

Margin Call
Unaufgeregter Film über den Ausbruch der Finanzkrise, der versucht nachzustellen was in der Nacht davor bei LB geschehen sein könnte.

Filmde die i.O waren (Erwartung erfüllt)
Bad Teacher
Freundschaft +
True Grit
Kill the Boss
In time
Unknown Identity
Final Destination (wenn auch ein wenig zu stark gehypt hier imO)
Love and other drugs
Super 8 (war völlig OK, aber was hier draus gemacht wird. Ich gucke dann doch lieber "Stand by me")
Nichts zu erzollen
Wie ausgewechselt (gerde noch i.O.)
New Kids Turbo.. Junge!
Scream4
Killer Elite
72 Stunden (evtl sogar in die Top Filme)
Suker Punch
Contagion
Source Code
Captain America
Alles erlaubt (ebenfalls gerade so)
Der Plan
Der Mandant
The Guard
Fright Night (OK, aber das Original gefällt mir etwas besser)

Flop-Filme des Jahres
Transformers 3
Das beste an dem Film war das erste Viertel, wo tatsächliche historische Momente eingebaut wurden... danach gehts steil bergab.

Der Zoowärter
Mr. James war gut in KoQ... aber in seinen ganzen Komödien hat er mich noch nie richtig zum lachen gebracht... ebenso hier.

Die 3 Musketiere
Diese Verfilmung hätte es nicht gebraucht... und M. Jovovich als Lady de Winter  :icon_rolleyes:

Gullivers Reisen
Nicht mein Humor

Zwei an einem Tag
Der Film siechte so dahin... aber irgendwie hatte man nie das Gefühl, dass zwischen den Hauptdarstellern wirklich Zuneigung entsteht... eher das Gegenteil. Lieber das Buch lesen.

Krieg der Götter
Wer sinnlos Zeit verplempern will... vielleicht kann man auch einfach einen Spaziergang machen oder so.

Dickste Freunde
Siehe "Der Zoowärter"

Aushilfsgangster
nicht viel erwartet und genau das bekommen

Die Superbullen
Der Humor ist einfach so... 90er  ;) Nicht mein Fall.

Larry Crowne
Irgendwo hatte ich gelesen der Film wäre wie der mit Ben Affleck und Kevin Costner... aber das hier war einfach nur schlechter, unwitziger Schei*

Cowboys und Aliens
Vielleicht hatte ich auch zu große Erwartungen.. aber irgendwie kam da nichts rüber.

Battlefield LA
Der Film fängt gut an, als die Aliens die Küste stürmen hat der Film noch meine volle Begeisterung... aber danach ist dann auch leider schnell die Luft raus.

The Mechanic
Wie o.g. Lasst den man mal was anderes machen... ich glaube er kann mehr.

The Thing
Keine Atmosphäre, das ist das große Problem dieses Prequels..
« Letzte Änderung: 2 Januar 2012, 19:39:37 von Mr Orange »
"Du, du, du...du bist ein Huhn!!!"

Offline Mr. Hankey

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Re: Filme des Jahres 2011
« Antwort #29 am: 4 Januar 2012, 13:23:46 »
So, spät aber doch nun noch meine Auswertung des Filmjahres 2011. Alles in allem wars ein gutes Jahr, das zwar nur wenig Herausragendes zu bieten hatte, aber glücklicherweise auch mit totalen Flops eher gegeizt hat, zumindest unter den Filmen die ich mir angesehen habe. Zu verdanken ist die Sache aber auch dem guten Sneak-Jahr, welches so wenige Flops hatte, wie schon lange nicht mehr.

Die Auswertung erfolgt ähnlich wie die letzten Jahre. Ich erläutere meine Top und Flop 5 und alles andere quetsche ich unkommentiert dazwischen. Berücksichtigt werden dabei nur Filme, die offiziell 2011 in Deutschland angelaufen sind. Sprich den ein oder anderen Sneakfilm habe ich schon 2010 gesehen, bzw. wird erst in der 2012-Statistik beachtet.

0,5-Wertungen wurden auf bzw. abgerundet

Top 5

1. Chyenne - This must be the Place

Sean Penn hat es dieses Jahr geschafft, meine persönliche Nr. 1 einzunehmen. Als alternder Rockstar, der zum verrückten Nazijäger wird und sich auf einen wilden und abgefahrenen Road-Trip begibt. Die hauptsächlich aus Italien stammende Produktion ist herrlich abgedreht, witzig, voller skurriler Momente und dabei trotzdem rundum menschlich und derart klasse besetzt, dass man es letztendlich wirklich mit einem grandiosen Film zu tun hat. Dazu ein Soundtrack par excellence, welchen man sich unbedingt ins Regal stellen sollte (auch wenns die OST-CD nur in Italien gibt ;)). Alles in allem nicht nur der Geheimtipp des Jahres, sondern schlichtweg auch der beste Film. 9/10

2. In einer besseren Welt

Die Oscarverleihung ist zwar nicht unbedingt der Indikator für die besten Filme, doch 2011 hat es doch meist erstaunlich gut gepasst. Auch bei den fremdsprachigen Filmen. "In einer besseren Welt" ist packend, aufrüttelnd und mit Figuren besetzt, bei denen man jedes Leid, jede Hoffnung und jede Enttäuschung locker nachfühlen kann. Und trotzdem weiß man letztendlich nicht, ob man z, Bsp. einen der Charaktere am liebsten in den Arm nehmen will, um ihn zu trösten oder nicht doch lieber eine schallende Ohrfeige geben will. Selten habe ich 2011 das Kino so durchgerüttelt verlassen, wie hier. 9/10

3. The King's Speech

Und auch hier hat die Academy mal alles richtig gemacht. Collin Firth als stotternder König ist genauso witzig wie einfühlsam und bietet vor allem in seinen Nebenfiguren erstaunlich gute Unterhaltung. Egal ob Bonham Carter als enervierte aber zu ihrem Gatten stehende Queen Mum oder eben der wunderbare Geoffrey Rush als zynischer Sidekick und Lehrer. Hier passt wirklich alles. Wunderbares Oscarkino. 9/10

4. Rango

Gore Verbinski schickt Johnny Depp als animiertes Chameleon in die Wüste. Das die beiden wunderbar zusammenpassen haben sie schon in "Fluch der Karibik" bewiesen und auch hier klappt die Zusammenarbeit prächtig. "Rango" ist actionreich, witzig, herzallerliebst und mit einer derart abgefahrenen Hauptfigur besetzt, dass man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt. Desweiteren wurde der Film auch perfekt und auf höchstem Niveau animiert, so dass Pixar fast schon an die Tür zu klopfen vermag. Kurzum, ein wirklich herrlich komischer, animierter Western, mit viel Action und reichlich Filmzitaten. Gut so! 9/10

5. Midnight in Paris

Woody Allen wird auf seine alten Tage noch einmal richtig gut. Eigentlich konnte ich den Hype um Allen lange Zeit nicht ganz nachvollziehen. Seine Filme waren zwar oft gut, aber so wirklich umgehauen haben sie mich nur selten. Doch schon "Whatever Works" war herrlich und mit "Midnight in Paris" hat Woody nun meinen (momentanen) Lieblingsfilm aus seinen Werken geschaffen. Owen Wilson rutscht, wie durch ein Wunder, in die goldene Epoche der 20er Jahre, und läßt sich z. Bsp. von Hemingway, Dali und Gertrude Stein zu seinem neuen Buch beraten. Wunderbar komisch, teils herrlich melancholisch und vor allem wunderbar gespielt. So darf Woody ruhig noch ein paar Jahre weitermachen. 9/10

Knapp den Einzug in die Top-5 verpasst (9/10):
Winter's Bone

Auch diese Filme sollte man gesehen haben (8/10):
Black Swan, Tron Legacy, Das Lied in mir, 127Hours, Pina, Betty Anne Waters, Alles, was wir geben mussten, Ohne Limit, Four Lions, True Grit, Die Mondverschwörung, Scream 4, Wer ist Hanna?, Arrietty - Die wundersame Welt der Borger, Eine Insel namens Udo, Harry Potter 7.2, I'm still here, Sommer in Orange, Super 8, Margin Call, Dreiviertelmond, Submarine

Lohnt den Kinobesuch, auch wenns vielleicht nicht unbedingt die höchste Kunst war (7/10):
Hereafter, My Soul to Take, Tucker & Dale vs. Evil, Wir sind was wir sind, 3faltig, Drive Angry, Jack in Love, Biutiful, The Fighter, Rio, Paul - Ein Alien auf der Flucht, Mütter und Töchter, Thor, Wasser für die Elefanten, Willkommen im Süden, Pirates of the Carribean 4, X-Men: Erste Entscheidung, Kung Fu Panda 2, Der Mandant, The Way Back, Belgrad Radio Taxi, Das Rotkäppchen-Ultimatum, Insidious, Final Destination 5, Die drei Musketiere, Roller Girl, The Guard, Wickie - Auf großer Fahrt, Von der Kunst sich durchzumogeln, Die Haut in der ich wohne, Melancholia, Tim und Struppi, Eine ganz heiße Nummer, The Thing, 30 Minuten oder weniger, Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel, Der Gott des Gemezels, In Time, Der gestiefete Kater, Sherlock Holmes 2

Ist auch noch Okay, aber verpassen ist nicht sonderlich tragisch (6/10):
Devil, The Rite - Das Ritual, Country Strong, Mr. Nice, Mr. Poppers Pinguine, Cars 2, Nix zu verzollen, Die Anonymen Romantiker, Kill the Boss, Johnny English 2, The Ward, Arthur Weihnachtsmann, Le Mac

Jetzt wirds mittelmäßig: (5/10)
Die Superbullen, Picco, Faster, Sucker Punch, Sanctum, Fast & Furious Five, Hangover 2, Die Höhle der vergessenen Träume, Der Weihnachtsmuffel

Schon schlecht, aber da geht noch was: (4/10)
Serengeti, Der letzte Tempelritter, Cowboys & Aliens, Hell, Real Steel

Ich möchte mein Geld zurück: (3/10)
Der ganz große Traum, Straw Dogs - Wer Gewalt säht

Flop-Five

5. Iron Doors

Geballter Schwachsinn auf wenigen Quadratmetern. Ein Mann erwacht in einem Raum, weiß nicht wie, warum und weshalb und labert deshalb stundenlang gequirlte Kacke vor sich hin, bevor er sich in den Schuh pinkelt und den verschwitzten, warmen Inhalt genüßlich austrinkt. Und das alles noch in miesestem, konvertiertem 3D. Braucht kein Schwein, auch wenn ab und an mal ein klein wenig Spannung um die Ecke schaut. 3/10

4. Wie ausgewechselt

Auch hier gibt es Fäkalien in den Mund und das schon in der ersten Minute, wenn Jason Bateman von seinem Kleinen mal eben ins Gesicht geschissen wird. Das Niveau ist damit schon von Anfang an am Ende und auch wenn Bateman und Reynolds insgesamt eine recht gute Figur machen, und der ein oder andere Joke funktioniert, so geht einem diese Tour durch die Niederungen des Fäkalienhumors irgendwann einfach nur noch auf die Nerven. 3/10

3. Der Adler der neunten Legion

Was ist nur aus Jamie Bell geworden? Einst tanzte er sich als Billy Elliot in die Herzen der Zuschauer, nun macht er einen auf Muskelmaschine und quält sich und die Zuschauer, neben Channing Tatum, durch diesen minderwertigen Historienfilmschrott. Manchmal glaube ich, dass er als Balletttänzer doch die bessere Karriere gemacht hätte. 2/10

2. The Roommate

Ganz grausame Variante von "Weiblich, ledig, jung, sucht". Dumme Schnalle wird von einer vernachläßigten Schlampe bis aufs Blut gequält, dass aber immer noch so zahm, dass es zum PG-13 reicht. Langweilt zu Tode, geht einem auf die Nerven und wenn man endlich aus den Film entlassen wird, will man einfach nur noch den Sneakvorführer zusammenschlagen, dass er einem so einen Mist für 4€ verkauft hat. 1/10

1. Fremd Fischen

Die größte Gurke des Jahres, ist aber dieser Romantikschrott. Ach wie schön heil und einfach könnte doch alles sein, wenn die Welt so wäre wie hier. Ist sie aber nicht und deshalb ist "Fremd Fischen" nicht nur verlogen bis ins Mark, es ist zudem auch noch unerträglich, wenn die einzig sympathische Figur des Ganzen am Ende leer ausgeht. Alle anderen betrügen sich gegenseitig und haben sich am Ende natürlich trotzdem lieb, da man ja eh jeden lieb hat, egal wie Scheisse der Andere doch auch zu einem wahr. Du hast meinen Freund gefickt, komm in meine Arme, du bist doch meine beste Freundin. Da will man doch die Kloschüssel umarmen, wenn diese nicht schon bis zum Rand voll wäre. 1/10

Alles in allem 102 Filme. Etwas weniger als letztes Jahr (113), aber immer noch eine gute Ausbeute. :-)


Kinofilme, die ich auf Blu-ray nachgeholt habe:
Green Hornet (6/10), New Kids Turbo (6/10), Priest (4/10)

Persönliche Freude des Jahres: Das das 3D-Kino noch lebt und die 3D-Konvertierungen im Kino spürbar weniger werden. Es geht halt nichts über echtes 3D.

Persönlicher Ärger des Jahres: Das das Heimkino dafür mit minderwertigsten 3D-Konvertierungen geradezu überschüttet wird. Das schadet den Markt und die wirklich guten Produktionen (z. Bsp. Lichtmond) können leicht übersehen werden.

Na dann, auf ein Neues...
« Letzte Änderung: 4 Januar 2012, 13:40:00 von Mr. Hankey »
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