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the Conjuring: Last Rites (der letzte Fall der Warrens)

Begonnen von StS, 8 Mai 2025, 20:23:46

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StS


From New Line Cinema comes the ninth entry in the more than $2 billion theatrical Conjuring universe, The Conjuring: Last Rites, directed by franchise veteran Michael Chaves and produced by franchise architects James Wan and Peter Safran.

The Conjuring: Last Rites delivers another thrilling chapter of the iconic Conjuring cinematic universe, based on real events. Vera Farmiga and Patrick Wilson reunite for one last case as renowned, real-life paranormal investigators Ed and Lorraine Warren in a powerful and spine-chilling addition to the global box office-breaking franchise.

Only in Theaters September 5.
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Moonshade

Schön, dass sie es noch abschließen wollen, der dritte Teil war nun wirklich eher durchschnittlich und es mangelte an frischen Ideen, gilt auch für die Insidious-Reihe, da konnte Wilson in Teil 5 mit seinen eher netten Regiekenntnissen auch nichts mehr reißen.
"Du hältst durch und ich halte durch und nächstes Jahr gehen wir einen saufen!

"Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things.!" (Douglas Adams)

"Gebt dem Mann ein verdammtes Puppers!"

StS

"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Wolfhard-Eitelwolf

Sieht doch erstaunlich vielversprechend aus für den kurzen Einblick. Technisch wie stets versiert, mittlerweile irgendwie liebgewonnene Charakterroutiniers am Werke und atmosphärisch dicht ohne Frage wird die Frage letztlich sein, ob es genug packende Passagen und gelungene, nicht zu extrem auf CGI setzende Jumpscares/Fratzen/Kostüme gibt, um sich vom Rest des Franchises wenigstens ein Stückchen abzusetzen. Die Prämisse des den Conjuring-Kreis quasi schließenden Storygerüsts gefällt, schürt aber zugleich hohe Erwartungen.

Private Joker

22 Dezember 2025, 14:19:03 #4 Letzte Bearbeitung: 22 Dezember 2025, 18:44:59 von Private Joker
Habe mir den dann doch noch mal von der Scheibe (BD, nicht Ultra) angesehen, ergibt auch durchaus Sinn im Vergleich zu dem einen oder anderen Schmalspurstreamer mit reduzierter Bild- und Tonrate. Optisch und akustisch macht der einiges her, das verwinkelte kleine Haus für die große Familie, das Böse in fast jeder Etage/Ecke, die üblichen Fratzen. So gesehen sicher nicht ganz unwertiger mittelbudgetierter Standard-Horror, der eben "auch" für ein Kinopublikum gemacht ist, ist halt nicht mehr die Regel heutzutage.

Inhaltlich fällt mir die Begeisterung schon deutlich schwerer, gerade angesichts des "based on facts"-Mythos, den die Reihe sich selbst ins Stammbuch geschrieben hat. Spiegelhorror, böse Fratzen (realiter leider nur mittelmäßig geschminkte und gut erkennbare menschliche Akteure), ein bisschen Hui-Buh hier, ein drehender Spiegel dort. Haut nicht um. Ja, die Macher erklären das auch im Making-Of - zu viel CGI, notgedrungen von der preiswerten Sorte, kostet nur Atmo. Aber so wie hier hält sich der Erschreckensfaktor auch in engen Grenzen.

Und dann der Plot. Einmal, nur einmal ganz kurz unterstellt, dass das wirklich (im Kern) wahr ist, was hat "das Böse" von dem ganzen Hokus-Pokus? Wen greifen die wirklich an ? Und warum? Und wieso in der Gestalt von schlecht frisierten Axtschwingern, die nie was treffen? Oder obskuren Spiegeln, die unerklärlicherweise auch einen Müllwagen überleben. Mag sein, dass das im Horrorgenre die falschen Fragen sind, aber erlaubt sein müssen die schon - ich hätte meinen Horror doch lieber so, dass ich am Ende sage "ja, KÖNNTE wahr sein", mit einer Andeutung von Plausibilität. Und, um einen letzten Punkt aus der "Realismuskiste" zu holen, wieso ist der ganze Grusel "weg", wenn das Zeug im Warren-Keller landet ? Haben die bei den Ghostbusters so eine paranormale Sperre geordert oder kapituliert der versammelte verfluchte Kram vor der bloßen Präsenz der Warrens?

Letztlich bleibt das ein (relativ) familienfreundliches Horrorhappening, mit erstaunlich viel Feelgood für das Genre, und irgendwo schon ein ganz "schöner Abschied" von den Warrens  und ihren Freunden (wenn es dabei bleibt - im Gruselgenre ja immer auch eine Frage der Kasse, und die stimmte). Für mich im indifferenten Niemandsland von 5-6 Punkten, sympathisch, solide gemacht, aber letztlich sinnfrei und relativ unerschreckend. Wenn es das Böse in der gezeigten Form wirklich gibt, mache ich mir allerdings nicht gar so viel Sorgen, da kann man sich beim Anschauen von aktuellen Nachrichten fast noch mehr gruseln.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

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