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Cold Storage (mit Georgina Campbell, Joe Keery & Liam Neeson)

Begonnen von StS, 6 August 2025, 16:45:32

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StS


If it spreads, you're dead.

When a highly contagious, mutating fungus escapes a sealed facility, two young employees, joined by a grizzled bioterror operative, must survive the wildest night shift ever to save humanity from extinction, as the microorganism spreads and destroys everything in its path.


Sieht unterhaltsam aus.
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Wolfhard-Eitelwolf

Stimmt. Lediglich die angestaubt-billige DTV-Optik mit ihren teils überzogenen Kontrasten stört ein wenig.

StS

"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Private Joker

Der sollte - zusammen mit ein paar anderen, "They will kill you" etwa, so ein bisschen die Filmkategorie "B-Movie auf Kinoniveau" abseits der Streamer retten. Hat eher so mittel und bei dem hier gar nicht funktioniert, kommerziell gesehen - rund 4 Mios weltweit ist jetzt nicht der Bringer.

Gibt aber auch keinerlei Grund, sich den NICHT im Heimkino anzusehen; optisch ganz nett und zumindest in den Außenszenen auch keine reine "DTV-Optik", aber auf einem 55-75 Zöller LED/OLED doch bestens aufgehoben. Vor allem die Effekte: das eher dürftig erklärte giftige Grünzeug + das dadurch verursachte Körper-Gematsche kommen über die Laufzeit bestenfalls "zweckmäßig" rüber, beim "bombigen" Finale gelangen Tricktechnik und Budget an sehr klare Grenzen. Und trotz der angenehmen B+-Movie Länge von ca 100 Minuten: So richtig auf Touren kommt der bis auf die Minuten 75-90 (grob geschätzt, also die mit der Gang, dem Ex und Redgrave) auch nicht. Und obwohl das im Billig-Horrorgenre ein gerne genommener Kniff ist, das Böse erst mal kurz einzuführen und dann heftig auf die Bremse zu treten (also Musterbeispiel: Ehepaar 1 wird im Gruselhaus von Geist/Dämon/Erscheinung erledigt und dann sehen wir die eigentlichen Protagonisten bei Anreise und Eingewöhnung) - für so eine Art Action-Horror/ Funsplatter, was der hier ja auch sein will, ist das keine gute Idee.

Immerhin sind die zwei Protagonisten, die wir nach dem Neustart kennen lernen (Campbell & Keery) ganz sympathisch, Leeson darf ein, zwei knurrige Oneliner beisteuern - insgesamt passt das Personal irgendwo, ohne zu begeistern. Richtig Laune kommt kurzzeitig mal auf, als sich die eher minderbegabte Rockergang als Monsterfutter freiwillig meldet, das Finale selbst ist dann eher wieder - auch tricktechnisch, ich sagte es schon - meh. Und wenn schon Mecker-Time ist: der kleine Gag mit den
Spoiler: zeige
Tierchen, die das Böse schon unbemerkt in die Welt getragen haben
zieht dem etwas den Zahn, von der Spannungskurve her. Andererseits: Weiß ja keiner (der lebt) und ist in dem Kontext auch irgendwo egal, also Schwamm drüber.

Insgesamt dann doch brauchbare Unterhaltung, aber in fast jeder Abteilung (Tricks, Splatter, Horror, Action, Fun, Spannung) ist auch noch gut Luft nach oben. Glatt 6/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

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