Cover/Plakate mit Anzeige des Einträgers

Erstellt von MMeXX, 15 August 2011, 10:35:32

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MMeXX

15 August 2011, 10:35:32 Letzte Bearbeitung: 15 August 2011, 11:05:25 von MMeXX
Um mal wieder einen Versuch gegen Cover mit Tags zu starten (Postings, die nur die Meinung zu Tags enthalten werde ich löschen, dafür gibt es andere Threads) habe ich folgenden Vorschlag:

Die Einführung der Anzeige des Einträgers/"Uploaders" von Fassungscovern/-plakaten sowie bei den Plakaten auf der Filmübersichtsseite, analog zu der Anzeige bei Personenbildern.

Dazu folgende "Rahmenpunkte":
- keine Punkte für das Hochladen (führt nämlich sicher nur zu einigen Extremfällen)
- der Hinweis "Cover hochgeladen von:" sollte für jeden User optional (de)aktivierbar sein (über das User-Center/den Maulschlüssel bei den Filmseiten kann jeder selbst entscheiden, ob er die Anzeige nutzen möchte)
- in Anlehnung zu Personenbildern sollte es eine "Anmerkungszeile" geben, für den Fall dass ein Standard-User ein Cover einreicht, welches von einem anderen User hochgeladen wird und dies dann eben entsprechend angemerkt werden kann
- der Uploader sollte selbst entscheiden dürfen, ob er möchte, dass sein Name angezeigt wird (evtl. beim Coveruplaod eine kleine Checkbox à la "Usernamen als Uploader anzeigen" einbauen?)
- die Anzeige des Uploaders könnte entweder analog zu den Personenbildern erfolgen (also unter dem Bild) oder per "Tooltip", also nachdem man kurz mit der Maus auf dem entsprechenden Bild verweilt

Was haltet ihr davon? Welche Bedenken gibt es? Welchen Aspekt habe ich vergessen? Meine Hoffnung ist es, dass dadurch Cover mit Tags abnehmen. Wichtig ist aber auch, dass die ganze Sache optional einstellbar ist (sowohl Hochladen als auch Anzeigen).

Das nachträgliche Ergänzen eines Uploaders bei bereits existierenden Covern/Filmplakaten ist meines Wissens übrigens nicht möglich. Bestehende Cover blieben also so oder so ohne entsprechende Anzeige.

mali

Bin komplett dagegen:

- Bei Plakaten/Postern stammen diese fast immer aus dem Web oder von einschlägigen Poster-Sammel-Seiten. Da gibt es also eh kaum eine "Eigenleistung", abgesehen vom Skalieren und Einstellen. Zudem "könnte" es auch zu Problemen führen, wenn Institutionen wie die Murnau-Stiftung (die "ihre" Werke ja durchweg mit Wasserzeichen versehen, die man immer erst rausarbeiten muss) oder auch Postervesender die "eigenen" Werke dann immer in der OFDb wiederfindet (wie gesagt, ich rede hier von alten, seltenen, hisrorischen Plakaten).

- Es sieht einfach nur furchtbar aus, wenn im Fassungseintrag nun immer auch noch steht "Eingereicht von Tüddel Düddel, Freigeschaltet von Schnaddel Daddel, Quelle: dfsgsdgg sdfgdsgdsg sdfgdfgg ...". Wenn überhaupt, dann sowas nur als "Mouseover-Tooltip", nichts sichtbares.

- Einige Spezialisten werden immer wieder wieder Cover zum Austauschen einreichen die 0,5% "besser" sind. Es wird also zu mehr Diskussionen und Mehrarbeit führen.

- Es müsste zudem eine Möglichkeit geben bei Uploads nicht nur nicht anzuzeigen wer es hochgeladen hat, sondern auch anzuhaken, dass das gar nicht und nirgendwo erfasst wird. Ich kenne einige fleißige Uploader, die sofort aufhören würden Plakate einzustellen, wenn erfasst wird von wem all diese Uploads stammen (mich eingeschlossen).

- Tag-Cover werden schon jetzt bei besserer Qualität  des Scans ausgetauscht, oder auch wenn der Scan-Tag zu krass ist.

Etc. etc. etc. :-)


Nur um vielleicht hier und da mal ein Coer ohne Tag zu haben, holt man sich damit also eventuell mehr Probleme und Mehrarbeit ins Haus.

Karm

Zitat von: mali nach 15 August 2011, 11:32:49
Bin komplett dagegen...


Genau wie ich! :D

Ich sehe hier absolut keinen Vorteil für die OFDb, sondern nur mehr Arbeit, mehr Server-Last, mehr Diskussionen.

Sir Francis

Ich stimme meinen Vorrednern insofern zu, als dass ich (als "normal-aktiver" User) keinen Mehrwert einer Erweiterung sehe. Den administrativen Aufwand kann und möchte ich natürlich nicht genau beurteilen.

Ich möchte jedoch noch anmerken, dass ich insbes. in den letzten Monaten stark das Gefühl habe, dass immer weniger Cover mit Tags hochgeladen werden als früher. Es gibt natürlich keine Zahlen darüber, ich sehe das nur anhand der vielen vielen Fassungen, die ich seit etwa 2 Jahren täglich abrufe: Die hässlichen Tags springen mir bei jüngeren Einträgen immer seltener ins Auge.
Die letzten 9:
1. Ice Age 4 (2012) / 3
2. Tel-Aviv-Krimi: Tod in Berlin, Der (2016) / 6
3. Star Wars: Die letzten Jedi (2017) / 7
4. Wolf Warrior 2 (2017) / 6
5. Mission: Impossible - Fallout (2018) / 8
6. Son of the White Mare (1981) / 8
7. The Gift (2015) / 8
8. Der Mandant (2011) / 7
9. Oblivion (2013) / 5

pm.diebelshausen

1 September 2011, 23:02:19 #4 Letzte Bearbeitung: 1 September 2011, 23:06:24 von pm.diebelshausen
Zitat von: MMeXX nach 15 August 2011, 10:35:32
Um mal wieder einen Versuch gegen Cover mit Tags zu starten


Und damit dieser Versuch nicht schon so schnell wieder am Ende ist, lege ich nochmal Brennstoff nach:

Wenn es Copyright-Bedenken gibt (malis Murnau-Stiftung-Beispiel), dann sollte da Vorsicht walten - Kosh hat ja früher schon betont, dass es durchaus Querelen gab, die dann Geld und Zeit kosten und beides hat hier keiner so im Übermaß. Wir wollen schließlich alle Zeit und Geld für Filme übrig haben, nicht fürs Rechtssystem.

Abgesehen davon finde ich die Mouseover-Idee aber gut, denn sie ist ein Kompromiss zwischen exponierter Nennung des Uploaders und Wertlegung auf stimmiges Layout.

Das mit dem vermehrten Arbeitsaufwand kann ich schlecht abschätzen. Klar gibt es immer Psychos, die ihr Ego striegeln wollen und deshalb mit "Besserem" kommen, auch wenn es nicht wirklich nennenswert besser ist. Aber die gibt es doch jetzt auch schon, warum sollten es mehr werden, zumal da immernoch der Arbeitsaufwand ist, den sie haben, um "Besseres" und wirklich Besseres herzustellen. Unscharfe Scans sind flott gemacht, ordentliche brauchen etwas länger.

Tags werden weniger, ja, das liegt daran, dass sie ausgetauscht werden: zum Glück sind manche Tagger nicht in der Lage, qualitativ gute Scans zu machen, um dann ihre Nicks draufzuklatschen und das ist ja (wie kürzlich im KF besprochen) der eigentliche aktuelle Grund für derzeite Ersetzungen von getagten Scans, nicht die Scans selber. Auch wenn da viele (aber nicht überwiegend viele!) User sind, die viele Scans hochladen und das vielleicht (!) nicht mehr machen würden, dürften sie ihre tags nicht draufsetzen, könnte man die Vorgehensweise meiner Meinung nach schon dahingehend verschärfen, dass der Grundsatz eben besagt, dass tags die Qualität von Scans durch tags reduziert wird und ein Ersatzscan in mindestens gleicher Bildqualität aber ohne tag, den Vorzug bekommt.

Die Einstellung meine Scans und deshalb will ich tags, ist doch auf lange Sicht für die Hauptbereiche der OFDb daneben: meine Inhaltsangabe, mein Fassungseintrag, mein Personeneintrag ist bald aufgrund des userbasierten Verbesserungs-Systems hinfällig, weil die IA zweimal rechtschreibkorrigiert wurde, die Fassung von vier Usern um EAN, Tonformate, differenzieres Labelfeld als Abgrenzung zu späteren VÖs und eine Beschreibung des Schubers ergänzt wurde und dem Personeneintrag in den folgenden 5 Jahren fünf neue Filme und sechs weitere Funktionen bei älteren Filmen hinzugefügt wurden. Deshalb finde ich es gut, wenn MMeXX mit Ideen spielt, die tags überflüssig machen.

Wie ist das denn rechtlich mit dem Hochladen: wenn ein User Wert auf seine Scanttätigkeit legt, muss er doch auch für sie geradestehen und verantwortlich zeichnen. Er würde also die Option "Name des Uploaders anzeigen" aktivieren. Dann wäre aber hernach er belangbar und nicht die OFDb? Oder anders? Und wenn er Schiss vor den Rechtsanwälten hat, dann lässt er die Funktion unaktiviert. Ist doch ein ganz spannendes Szenario für die Egos...
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

MMeXX

Naja, mein eigentlicher Plan wäre ja die striktere Durchführung der OFDb-Regeln. Denn Cover sollen ja so eingestellt werden, wie die Fassung im Laden steht. Und da habe ich noch nie gar nicht kein Tag niemals nicht gesehen. :icon_twisted:

Akayuki

Zitat von: pm.diebelshausen nach  1 September 2011, 23:02:19
Die Einstellung meine Scans und deshalb will ich tags, ist doch auf lange Sicht für die Hauptbereiche der OFDb daneben: meine Inhaltsangabe, mein Fassungseintrag, mein Personeneintrag ist bald aufgrund des userbasierten Verbesserungs-Systems hinfällig, weil die IA zweimal rechtschreibkorrigiert wurde, die Fassung von vier Usern um EAN, Tonformate, differenzieres Labelfeld als Abgrenzung zu späteren VÖs und eine Beschreibung des Schubers ergänzt wurde und dem Personeneintrag in den folgenden 5 Jahren fünf neue Filme und sechs weitere Funktionen bei älteren Filmen hinzugefügt wurden.


Ich denke nicht das man an diesem bewährten System etwas ändern sollte.
Sicherlich müssen eben auch die Arbeiten der Korrektur in den Einträgen transparenter werden. So sollte z.B. eine Historie ersichtlich sein, wann welche Einträge von anderen Usern editiert wurden. Dennoch würde das komplette Abschaffen des Punktesystems den Elan der Ersteinträger gehörig bremsen. Dann schreibt z.B. jemand eine Inhaltsangabe, ein anderer setzt ein Komma rein und schon ist die IA nicht mehr "seine".
Vielleicht habe ich dich aber auch nur falsch verstanden...
Original Zitat: "Ey Leute, Hard Boiled ist besser als Sex! Da hast du zwei Stunden pure Äckschen!"


pm.diebelshausen

Ich glaube, das hast Du.  :D
Ich will ja nix abschaffen. Ich meinte nur, dass die OFDb ja sowieso aufgrund von ständiger Verbesserung funktioniert und der Ur-Autor irgendeiner Sache, sich sowieso damit klarkommt/klarkommen muss, dass vieles nach einiger Zeit nicht mehr so aussieht, wie er es ursprünglich gemacht hatte. Also, all zu weit kann eine Ego-Schiene, wie sie sich z.B. auch in tags manifestiert, in der OFDb sowieso nicht führen.
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

Akayuki

Zitat von: pm.diebelshausen nach  2 September 2011, 19:41:47
Ich meinte nur, dass die OFDb ja sowieso aufgrund von ständiger Verbesserung funktioniert und der Ur-Autor irgendeiner Sache, sich sowieso damit klarkommt/klarkommen muss, dass vieles nach einiger Zeit nicht mehr so aussieht, wie er es ursprünglich gemacht hatte. Also, all zu weit kann eine Ego-Schiene, wie sie sich z.B. auch in tags manifestiert, in der OFDb sowieso nicht führen.


Bei den Tags stimme ich dir zu. Hier sollten die User tatsächlich ihre Ego-Schiene ablegen.
Was aber z.B. Fassungen angeht, so trifft die Aussage mit dem stets mutierenden Inhalt allerdings nur auf unvollständige Einträge zu.
Denn was sollte man an einem Fassungseintrag ergänzen der bereits vollständig ist?

Beim Thema Inhaltsangaben kann dann wieder die alte Binsenweisheit "Zu viele Köche verderben den Brei" angewendet werden.
Wenn natürlich ein User nur eine Coverabschrift reinstellt, dann muss er grundsätzlich damit rechnen, dass diese eines Tages ersetzt wird. Alle anderen selbst verfassten Inhaltsangaben, sollten lediglich bei Nichtanwendung der deutschen Rechtschreibung und Grammatik von Dritten verändert werden.
Original Zitat: "Ey Leute, Hard Boiled ist besser als Sex! Da hast du zwei Stunden pure Äckschen!"


pm.diebelshausen

2 September 2011, 20:26:29 #9 Letzte Bearbeitung: 2 September 2011, 20:30:04 von pm.diebelshausen
Zitat von: 2BerettaZKiller nach  2 September 2011, 20:14:07
Was aber z.B. Fassungen angeht, so trifft die Aussage mit dem stets mutierenden Inhalt allerdings nur auf unvollständige Einträge zu.
Denn was sollte man an einem Fassungseintrag ergänzen der bereits vollständig ist?


Na, ich dachte z.B. an Differenzierungen, die auch nur die Zeit mit sich bringen kann, oder die Korrektur von Fehlern - gibt viele Einträge, die nicht wirklich schlecht sind, die aber durch Ergänzungen und Differenzierungen noch besser werden. Oder auch andersrum: immer wieder werden Dinge aus Einträgen gelöscht, die da nichts zu suchen haben oder später geklärt wurden. Auch die Ergänzungen zu älteren Einträgen aus Zeiten mit anderen Ansprüchen der Datenbank gehören dazu. Und manchmal "Schönheitskorrekturen", bei denen z.B. unübersichtlich formatierte Extras optisch gepimpt werden - z.B. auch, damit die Datenbank nicht tausend unterschiedliche Erscheinungsformen hat, sondern annähernd etwas einheitlich aussieht. Das ist doch einiges und geht alles nicht aufs Konto des ursprünglichen Einträgers.

Bei IAs wird immer mal wieder Rechtschreibung und auch Ausdruck korrigiert - nicht wahnsinnig oft, kommt aber vor.

Habe ich gar nichts gegen. Ich selber lösche übrigens sowieso nur ganz selten dürftige (auch nach '04) Fassungseinträge und ergänze lieber - das spart mir nämlich auch Klick-Arbeit.

EDIT: nur nochmal, falls das missverständlich ist: ich finde es gut, dass es so ist, Lege keinen Wert auf Credits und finde tags doof. :O)
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.