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Die letzte Sichtung: Filme

Begonnen von MMeXX, 19 November 2012, 13:01:27

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PostalDude

Heute Morgen gesehen:

Zwei außer Rand und Band



Die 2 als Kleinganoven, die sich zufällig treffen & die dann zufällig Cops werden...

Wie sie ihre Einsätze gestalten... Herrlich! :lol:
Natürlich hat Terence Hill wieder ne Frau im Auge..  ;)
Auch hier gilt - der Spaß ist im Prinzip immer gleich, aber das Thema wechselt!

Die üblichen Prügeleien sind auch wie immer dabei und es macht immer wieder Bock...  :D

1,2 bekannte Gesichter runden es mal wieder ab ^^

3,5/5

Private Joker

18 Juni 2023, 22:53:42 #2461 Letzte Bearbeitung: 19 Juni 2023, 13:55:07 von Private Joker
Tetris (Apple TV+)

Irgendwie fehlt mir zum hochgelobten "Air" noch der rechte Zugang, rein thematisch. Dafür habe ich mal den vorgezogen, der ähnliche Machart bei einem für einige /mich vielleicht etwas näherliegenden Sujet verspricht. Wobei: Tetris habe ich auch nur sehr peripher gezockt, sooo dermaßen packend fand ich das nicht, aber als kulturelles Phänomen einer letztlich auch kurzlebigen Ära ist das natürlich schon ein interessantes Thema. Und die Herkunft aus Rußland (das wußte man natürlich) zum Zeitpunkt, kurz bevor sich die Mauer buchstäblich in viele Klötze auflöste, gibt der Sache noch etwas Würze.

Grundlage ist eine einigermaßen krause Vertrags- und Rechtesituation an dem Spiel, die wohl tatsächlich ziemlich verfahren war und die man auch nach Sichtung und etwas ergänzendem Input nicht komplett verstehen wird. Aber dank einer geschickt dazugemischten reichlichen Dosis (vermute ich einfach mal) Fiktion, etwas Ost-/West-Nostalgie, einer ordentlicher Portion Humor, und der mit modernster Technik putzig, wenn auch nicht immer ganz perfekt nachgebildeten 8-Bit-Filmoptik samt einer launigen Autoverfolgung im Videogamestil kann man da letztlich auch gut darüber wegsehen.  An der Frontenstellung / Gut-Böse-Verteilung und dem Ausgang bleiben über weite Strecken keine Zweifel, daher mag ich für den Film bei all seinen Stärken keine absoluten Höchstnoten zücken, aber das gilt letztlich für fast alle neueren Feelgoodmovies.

Der Cast bietet eine solide Mischung aus etwas Starpower (Egerton, nach einigen Flops endlich mal wieder in einer guten Rolle), erstaunlich präzise nachgebildeten historischen Figuren wie Gorbatschow und vor allem Maxwell (der sieht wirklich aus wie aus einem zeitgenössischen Foto gestiegen), sowie etlichen authentischen russischen Schauspielern (hätte man sich vielleicht nicht mehr getraut, wenn die Produktion in diesen Tagen gedreht würde).

7,5/10

Take back the night (Apple 99 Cent)

Junge Frau muss nach einer grusligen nächtlichen Attacke erleben, dass ihre Schilderungen trotz erheblicher Verletzungen nicht geglaubt werden und man sie als Verdächtige behandelt.

Ja, das klingt erst mal genau wie der Film, auf den ich schon immer gewartet habe: Ein Thriller/Gruselfilm von Frauen, fast ausschließlich mit Frauen, vielleicht auch für Frauen, mit der unverhohlenen Message "glaubt den Opfern". Immerhin: Wenn schon keine Männer anwesend sind, können die (ausnahmsweise) auch nicht die Schuldigen sein, und sogar ein paar eher negativ gezeichnete Frauenfiguren tauchen auf. Kurz gesagt: als feministischer Empowermentfilm taugt der nicht, ist vermutlich auch nicht so gedacht. Und erstaunlichweise punktet der tatsächlich auch als Genrefilm - oder anders ausgedrückt: Der ist tatsächlich spannender als manches Mainstreamprodukt männlicher Bauart. Vor allem die Grundsituation wird ernst genommen, die Frage "Mann/Monster/Erfindung" hält die Sache durchweg am Laufen, ein paar sauber getimte Spannungssequenzen kommen zur meist richtigen Zeit, und sogar die ungeliebte antichronologische Dramaturgie macht hier mal Sinn. Und weil die letztliche Lösung zwar nicht rasend originell, aber immerhin auch nicht komplett erwartbar ist, sieht man auch mal gerne darüber hinweg, dass das
Spoiler: zeige
 "Monster" tricktechnisch nicht in der 1. Liga spielt.


Solide 6/10.

Und noch zwei 99-Cent-Sichtungen aus dem weiten Bereich "preiswerter Horror": A Night of Horror: Nightmare Radio ist ein mächtig billig produzierter Episodenfilm über einen DJ, der viel dummes Zeug (in schlechter deutscher Synchro) erzählt, und dazu ein paar eher triviale, wenn auch zT blutig bis mitteleklige Gruselepisoden. Richtig im Gedächtnis bleibt da keine einzige, schon gar nicht die "letzte", die scheinbar die Klammer zumacht. 4/10.

Und Offseason - Insel des Grauens versucht sich an einem Stimmungshorrorfilm, der auf eine plausible Story fast komplett verzichtet. Die eher motivationslos aneinandergereiten Gruselbilder incl. einiger völlig sinnfreier Zombies sind von unterschiedlicher Qualität - ein oder zwei Szenen sind aber durchaus für den Ansatz einer Gänsehaut gut. Das Ende ist eher so mittel, spielt aber auch keine große Rolle in dem Gesamtkonstrukt. Ganz passabel 5/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

PostalDude

The Equalizer 2 (Limited Steelbook Edition)



Denzel is back !  :D

Der Anfang ist sehr geil gemacht, man sieht wie McCall als Taxifahrer ein bisschen "Nachbarschaftshilfe" leistet & böse Jungs umlegt...  :D
Hätte man das nur weitergesponnen, da wäre etwas draus geworden, finde ich!
Die Freundschaft zwischen ihm & dem Jungen passt gut, macht Spaß !

Die coolen Szenen aus dem ersten Teil mit der Uhr samt Beobachten der Umgebung & dann mit allem möglichen knallhart zuzuschlagen, gibt es leider nicht viele :/

Leider geht die Story dann in Richtung Agententhriller & es verflacht. -_-

Das Finale ist dafür aber schon geil gemacht, in dem Hurricane..   :smile:

Guter Teil, aber hatte mir mehr erhofft, mehr wie der erste Teil.

3,5/5

Glod

Project Wolf Hunting

Ich muss echt aufhören, Filmstarts bei Kritiken ernst zunehmen. Mir war zwar schon klar, dass hier kein Meisterwerk anrollt (Die ganzen Festival-Embleme zu Beginn des Filmes sind quasi die finalen Warnzeichen, JETZT schnell noch auszuschalten), aber selbst die ach so krassen Gewaltexzesse waren einfach nur lächerlich, zumal es sehr oft absolut offensichtlich war, dass da nur rotes Wasser rumsuppte. Von Viskosität hat man am Set offenbar nicht viel gehört oder gehalten.
Die Handlung ist kompletter Schnulli. Sowas wie Con Air nur auf'm Schiff und komplett spaßbefreit und dann uiuiui...
Spoiler: zeige
ein fieses aus dem Ruder gelaufenes Experiment aus'm zweiten Weltkrieg im Maschinenraum, welches die bösen Killer-Verbrecher auf dem Schiff aussehen lässt wie ein Kindergarten-Ausflug
. Natürlich wird der Cast im Verlauf quasi 2 Mal ausgetauscht. Uns Held etabliert sich dann ca. 20 Minuten vor Schluss.
Schauspielerisch...okay, es ist ein asiatischer Film, weswegen das Overacting wohl dazu gehört, aber oh mein Gott...was da manche Akteure raushauen, ist echt zum Abgewöhnen. Die Amateur-Synchro hilft da auch nicht weiter. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass manche der Dialoge so auch in der Originalversion stattgefunden haben. Falls doch...  :skeptisch:

Zum Glück nur für 99 Cent ausgeliehen, aber das waren exact 99 Cent zu viel. Ich habe weiß Gott nix gegen überkandideltes Gewaltkino, bei dem quasi jeder Kill einen Fatality darstellt, aber hier hat imo z.B. The Night comes for us vorgemacht, wie sowas geht und vor allem, wie man das über die Laufzeit durchhält. Definitiv nicht so wie in Project Wolf Hunting. Weitergehen. Hier gibt es nichts zu sehen.
"Er wird mir eine Kugel verpassen und dann Selbstmord begehen." -Nina Meyers-

"Wir passen schon auf, dass er keinen Selbstmord begeht." -Jack Bauer-

PostalDude

Bei Amazon Video ausgeliehen:

Agenten sterben einsam



Starker Agententhriller von 1969, der im 2. Weltkrieg spielt!

Ich mag das rumschleichen, die Action & beschissen wird auch! I like!
Es gibt Stealth, Action & Explosionen satt, spannend ist es noch dazu! Die heroische Musik tut ihr übriges!

Eastwood tötet Nazis, mal leise, mal laut...
Richard Burton gibt den Boss souverän & der Rest, vor allem der weibliche Cast ist auch sehr gut!

Ich finde das Schloß als Kulisse auch stark, geile Bilder auch in der Schneelandschaft!

4,5/5

Glod

Der Witz ist ja, dass das Schloss in einem Tal auf einem eher kleinen Hügel steht.  :happy:
"Er wird mir eine Kugel verpassen und dann Selbstmord begehen." -Nina Meyers-

"Wir passen schon auf, dass er keinen Selbstmord begeht." -Jack Bauer-

PostalDude

Zitat von: Glod am 23 Juni 2023, 10:03:55Der Witz ist ja, dass das Schloss in einem Tal auf einem eher kleinen Hügel steht.  :happy:

...und man kann es besuchen! :D

https://www.salzburg-burgen.at/de/burg-hohenwerfen/

@Topic:

Filmabend am FR bei mir:

Rocky 4 (im O-Ton)



Dolph Lundgren als Kampfmaschine "Ivan Drago" !
Am Anfang tötet er erst mal Apollo Creed! 😮

Das Training macht wieder mal richtig Spaß, garniert mit einem super Soundtrack, Survior, James Brown usw. !

Im Endkampf geht's dann RICHTIG ab ! Kein Wunder, ist ja auch kein WM-Kampf, es geht im Prinzip nur um Rache... 😁

Ähnlicher Ablauf wie in jedem "Rocky"-Teil, aber wie immer gut gemacht!

4/5

Bei Sky on Demand gesehen:

Ricky Bobby (im O-Ton)



NASCAR, Mötley Crüe, so fängt's schon mal gut an!

Ansonsten wird zwar viel rumgeblödelt, aber man merkt, das es ein NASCAR-Film ist, es gibt Liebe zum Detail IMO, gut gemacht!

Natürlich ist die Story "simpel" und typisch Kinofilm, aber er macht Spaß, gerade im O-Ton!
Allen voran Sacha Baron Cohen als französischer, natürlich schwuler, ehemaliger F1-Fahrer ist genial ! 😂

3,5/5

Newendyke

Lass ihn gehen

Montana Anfang der 1960er, Familie Blackledge lebt abgeschieden auf ihrem Pferdehof und genießt den ungetrübten Alltag, als der Sohn einen tödlichen Unfall hat. Jahre später heiratet die Schwiegertochter erneut und zieht mit dem Enkel zu ihrem neuen Mann, der nicht zurückschreckt tätliche Gewalt gegen Frau und Stiefsohn anzuwenden. Margaret Blackledge (unglaublich gut, Diane Lane) überredet daraufhin ihren Mann (Costner), Polizist im Ruhestand, die Ex-Schwiegertochter und das Enkelkind aus den Fängen der Familie Weboy zu befreien.
Der Film ist sehr ruhig, aber extrem präzise erzählt und baut spätestens mit Eintreffen der Blackledges bei den Weboys eine unangenehme Spannung auf, die sich bis zum Finale steigert. Die Weboys, allen voran das Oberhaupt gespielt von einer brutal unsympathischen Lesley Manville, sind ein perfekter Gegensatz zu den Blackledges. Hier und da gibt es ein paar Szenen, die etwas arg kurz geraten in Inhalt und Information daher kommen (kenne die Vorlage nicht), aber nichtsdestotrotz ist der Film absolut empfehlenswert.

8/10


The Sadness

Splatterplatte aus Taiwan um einen Virus, der die Infizierten zu wahnsinnigen, ultrabrutalen Bestien macht. Inmitten des ersten Tages des Ausbruchs versucht ein Paar sich zu finden und erlebt dabei den krankesten Scheiß.
Das ganze Gekröse ist echt gut in Szene gesetzt, fast alles ist handgemacht, manch eine Idee ist schon echt widerwärtig und die vermeintlichen Abgründe des Menschen werden gnadenlos gezeigt. Inhaltlich gibts nicht viel neues, soll wohl eine Allegorie auf Corona sein (?), der Film lebt von genannten Perversionen und das wars dann schon wieder. Bei 100 Minuten kann man nicht viel falsch machen und der geneigte Fan wird sicherlich seinen Spaß dran haben. Mir wars dann ab dem Krankenhaus irgendwann zu viel, da sich der Streifen nur noch versucht selbst zu überbieten. Ich halte es aber zu Gute, dass es mal nicht schon wieder "Zombies" sind, die ihr Unwesen treiben, sondern dass die Infizierten im Grunde Menschen ohne jede Skrupel, Reue oder Mitgefühl sind.

5/10


"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

Private Joker

29 Juni 2023, 15:05:17 #2468 Letzte Bearbeitung: 29 Juni 2023, 22:41:34 von Private Joker
Dead Shot - Einsame Rache (Sky/WoW)

IRA-Mann sucht in London Rache für seine schwangere Frau, die bei einer Routinekontrolle durch einen britischen Soldaten sachgrundlos erschossen wurde.

Relativ altmodischer Thriller, sowohl thematisch als auch von der Machart. Aber manchmal ist so was echt willkommen, vor allem, wenn aktuell mal wieder eher Bilderfluten, CGI-Orgien und artifizielle Ballerfilme mit Leichenbergen vom Everestformat angesagt sind.

Wobei - so komplett drüber hinwegsehen, dass der handwerklich eher schlampig gemacht ist, kann ich da trotzdem nicht. Ich notiere auch ohne Blick in die Goof-Spalte gängiger Dbs Anschlussfehler (die blutige Jacke des Briten, Jones Makeup), Schnittfehler (besagter Brite greift zweimal zum gleichen Dokument), und die im Hintergrund verwendeten Autos, die da das Jahr 1979 repräsentieren sollen, sehen durchweg rund 30 Jahre älter aus (was sagten die Macher von "Xena" damals, auf ihr eher wildes Geschichtsverständnis angesprochen "alles vor Christus ist doch o.k".).

Dass dann doch mal großzügig als lässliche Sünden eingeordnet, ist das schon ein ganz solides Politdrama/Thrillerchen, mit kurzer Laufzeit, etwas knackig-altmodischer Action, relativ interessanten Figuren und einem durchaus nachhaltigen Ende. Bezüglich der Fronten-/Sympathiestellung legt sich der Film nicht fest, das fand ich o.k.; wenn man den Konflikt damals noch "live" (sprich im TV) erlebt hat, erinnert man sich gut daran, dass man da beiden Seiten eher wenig Sympathie für ihre Art der Kriegsführung entgegen gebracht hatte. Aus dem Cast ragen als Namen Strong und Jones heraus; ersterer darf ansprechend fies sein, Felicity hat dagegen nicht viele tolle Szenen, die hat nach ihrem Blitzstart im Sternenkrieg nicht mehr so DIE Rollen bekommen (vielleicht mal mit Mark Hamill plauschen....).

Also: Kann man mal mitnehmen, wenn man den Streamer sowieso hat; extra ein Abo dafür abschließen muss man jetzt auch nicht. Solide 6/10.

Freaks Out
(BD)

Der hat auf dem FFF ganz guten Buzz erzeugt, die RT-Werte sind dagegen etwas gedämpfter (67%, wenn ich das richtig sehe). Jo, bin ich da wieder der große Miesmacher, wenn ich die Euphorie auch nicht so teile ?

Klar, da wurde aus 12 Mio Budget einiges gemacht, gerade optisch. Und das spektakuläre Finale degradiert die abschließenden  CGI-Kloppereien gängiger Superhelden-Filme zur lachhaften Roadrunner-Nummer ohne jeden Nähr- oder Unterhaltungswert. Die Figuren sind, das beherrscht der Regisseur von "Jeeg Robot" einfach, Sympathieträger, trotz ihrer krassen Außenseiterrolle (und der von mir hier ausgedrücklich nicht verwendeten Einordnung durch den Titel). Wobei: die meisten Deutschen, die der Regisseur hier zwecks zügiger Abmurksung an den Wegesrand gestellt hat, sind durchweg gefährlich strange Figuren weit über der Grenze zur Karikatur; vor allem Rogowski und seine Darstellung sind schon deutlich "drüber" bis unerträglich.

Und dann sammeln sich auf dem Weg zu dem Finale so eine ganze Reihe von Szenen, die ich weder verstehe (die Handysache mit dem Deutschen), noch generell mögen oder gutheißen kann (selbst sehen, die neuen Spoilertags sind so unhandlich). Und nennt mich Chauvi: Warum müssen die männlichen Darsteller "ihn" so genüsslich in die Kamera baumeln lassen, während "sie" diskret nur von oben oder hinten gefilmt wird ?

Gesamtwertung ? Jo, schwer. Nach dem guten und letztlich sogar emotionalen Finale ist man leicht versucht, da ordentlich Punkte rauszuhauen, aber irgendwie hat der mich über die gesamte üppige Lauflänge doch irritiert bis geärgert. So dann irgendwas um 5,5/10

Simulant (BD)

Irgendwie muss das Kind ja einen Namen haben, aber warum hat man ausgerechnet den auf Deutsch beibehalten ? Die Assoziation mit dem Simulanten, wer kennt ihn nicht von der Arbeit oder aus der Arztpraxis, ist hier doch zu naheliegend.

Das natürlich ohne Einfluss auf die Wertung, aber irgendwie fällt mir auch gerade nicht so viel zu dem Film ein, der in Summe solide, aber extrem durchschnittlich rüberkommt. Ein paar attraktive Gesichter, insgesamt ein ansprechender Cast, ein paar kurze, aber für sich schon spektakulär aussehende Actionmomente, wenn die Nachbauten da ihre Fähigkeit mal spielen lassen (davon hätte man gern mehr gesehen), eine bestenfalls gut abgehangene Story mit vorhersehbarem Schluss. Und wenig schlüssig - wieso kommt die von Brewster gespielte Frauenfigur irgendwie kurz vor Schluss drauf, dass sie mit ihrem knackigen Ersatz-Ehemann nicht "kann" ?

Ich sage mal 5/10, aber auf einer ganz subjektiven "Dranbleibeskala" war meine Neigung, vorzuspulen oder gar abzuschalten, hier viel geringer als bei den Freaks.

Und noch kurz, weil dazu schon einges gesagt wurde an diesem Ort: Project Wolf Hunting ist das erwartbar-sinnfrei Blutbad. Aber ganz so mies wie mein Vorredner fand ich den nicht, die Splatter- Fightszenen erfüllen ihren Zweck und durchaus den Anspruch an professionelles Blutbad-Kino. Dass eine echte Handlung eher nicht existiert und die Figuren einem allesamt am Allerwertesten vorbeigehen (zumal der Film sich da auch in Sachen Held/Böse mühsam bis gar nicht festlegen mag), stimmt aber. 4,5/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

PostalDude

Believer



Die Jagd nach Mr. Lee...

Es ist KEIN reiner Actionfilm, eher ein Thriller, dafür aber ein sehr spannender..
Ein paar verrückte Charaktere, eine spannende Story & fertig ist ein cooler Film...

Der Look ist düster & eigentlich immer passend.

Wer Mr. Lee ist, ist IMO aber relativ zügig klar ;) Dennoch ist der Twist gelungen!

Cooler Actionthriller!

4/5

PostalDude

Equilibrium



Ist leider damals im Matrixwahn untergegangen, dafür auf DVD ein Hit geworden :-)

Sehr gute Action mit coolen Effekten & geilen Kämpfen! Wird schön viel geballert & ein klein wenig bloody isses auch manchmal ;-)

Die Gesellschaftskritik ist auch nicht zu verachten, sehr viel erinnert deutlich an Nazi-Deutschland!

Es gibt hier auf jeden Fall sehr viele Gefühle!

4,5/5

StS

4 Juli 2023, 09:32:29 #2471 Letzte Bearbeitung: 4 Juli 2023, 09:35:04 von StS


In der britischen Horror-Komödie ,,Ravers" (2018) führt die Kombination aus konsumierten Drogen und dem Trinken eines ohne ihr Wissen kontaminierten Energy-Drinks bei einer Gruppe Feiernden (unter ihnen Georgia Hirst und Danny Kirrane) prompt zu allerlei ,,unschönen Auswirkungen"...

Alles in allem bietet einem der Streifen eine inhaltlich simpel gestrickte, fern von makellose, wohl aber unterhaltsame sowie mit sympathischen Protagonisten aufwartende Kombination aus Horror und Humor: Quasi ein Gaspar-Noé´s-,,Climax"-meets-,,Return of the Living Dead"-eskes B-Movie...

knappe 6/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/ravers/




In dem Kurzfilm ,,Simplicity" (2002) wird ein rechtschaffener Barbier (Danny Trejo) eines Tages vor ein ,,moralisches Dilemma" gestellt, als ein die Gegend tyrannisierender General (Frank Grillo) zu ihm in den Salon kommt, um eine Rasur und einen Haarschnitt zu erhalten: Wird er ihn ,,zum Wohle des Volkes" töten – oder seinen friedfertigen Prinzipien treu bleiben?

Es handelt sich hierbei um einen rund 13-minütigen, in einem unbenannten mittel- oder südamerikanischen Land angesiedelten ,,Short", bei dem das Pacing und die in der begrenzten Laufzeit gebotene ,,inhaltliche Dichte" ebenso zufriedenstellend passt wie die beiden Leads, die Ausstattung und die Regiearbeit...

Entstanden ist das Werk übrigens im Rahmen eines Nonprofit-Projekts, das nach dem 1999er Amoklauf an der Columbine High School ins Leben gerufen wurde, um an einer Karriere im Film-Geschäft interessierten Pre-College-Schülern die Chance zu bieten, in diesen Bereich mal ,,aktiv reinzuschnuppern" sowie die Teens auf jenem Wege nach Möglichkeit dahingehend ,,zu inspirieren"...

6/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/simplicity/
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Event Horizon



Schöner Grusel mit bekannten Gesichtern, der ganz gut zusammengeklaut ist ;)

Die Effekte sind gut, wie erwähnt, es gruselt schön vor sich hin, das Schiff ist auf jeden Fall unheimlich!
Die Stars machen ihre Sache gut, der Film macht schon Spaß, die Spannung ist hoch, aber dadurch, das ich weiß, was so alles fehlt und man nie die "Ur"-Fassung sehen wird, ist die Kinoversion einfach zu schwach... :(

3,5/5

Private Joker

4 Juli 2023, 20:24:46 #2473 Letzte Bearbeitung: 4 Juli 2023, 22:22:07 von Private Joker
Assassin Club (Sky/Wow)

Die Idee, Killer gegen Killer antreten zu lassen, ist jetzt auch nicht sooo neu, ich sach mal "The Tournament". Hier mit - sofern bei dem Topos überhaupt möglich - mal halbwegs realistischem Ansatz, aber so unter uns: wirklich Sinn macht das immer noch nicht.

Wenn die Komponente "Fun" dabei stimmen würde, könnte einem das ja egal sein. Die etablierte Kritik sagt "no" (RT so um 15%), ich bin da eher bei "na ja". Wobei ich da irgendwie schon dankbar bin, wenn da keine hochstilisierte Überaction mit Leichenmassen wie beim letzten Gefecht der Wagner-Gruppe auf dem Bildschirm wartet (ja, ich meine dich, John Wick). Hier versucht man es vor allem in den Mann-gegen-Mann (oder -Frau)-Fights in dieser leicht faken High-Speed-Schnittechnik im Bourne-Stil, mit der man auch mangelende Kampfsportexpertise der Darsteller ganz gut tarnen kann. Die aber trotzdem etwas aus der Mode gekommen ist, zugunsten von knochenhartem Realismus Marke Atomic Blond oder gleich CGI. Dann sage ich mal gegen den Trend: mir hat es soweit gefallen, über weite Strecken ist das kein übles B-Action-Movie, zumal auch die Autostunts, Explosionen und Ballereien irgendwie schön altmodisch daherkommen.

Leider hält der Film das Tempo und die Actionfrequenz nicht hoch genug, um die eklatanten Mängel in Handlung und Story zu kaschieren. Hier ist nichts überraschend oder auch nur wirklich sinnvoll; allein so ein dussliges Detail wie "Finger der ausgeschiedenen Killer an Polizei schicken" sagt einem ungefähr, welche Ebene der Logik man erwarten darf. In der Liste der Handlungs- und Personalsünden treten in zwangloser Reihenfolge noch auf eine Geliebte des Killers, die die Nachricht vom Job des Freundes einfach so hinnimmt, eine Polizistin mit Doppelrolle als Chefkillerin, ein völlig motivationslos in die Handlung gestreuter schwarzer Polizist mit Sympathie für "unseren" Killer, nicht zuletzt Sam Neill in einer selten sinnlosen Rolle als - ja was eigentlich - Killermentor ? Und ein, zwei Storyüberraschungen, die man allenfalls nach 10 Bier und Verzicht auf die eigentlich notwendige Sehhilfe ernsthaft übersehen kann.

Leider schwächelt dann auch noch das banal-unspektakuläre Finale, womit der Film für mich die Chance auf eine Wertung im 6+-Bereich verspielt. Für ein letztlich doch eher sinnfreies Killerhappening mit zT ganz ansprechender Action haue ich aber noch 5,5/10 raus.

Tin und Tina (Netflix)

Noch so ein halbreligiöser Soft-Horror, der damit spekuliert, dass der Zorn Gottes über uns oder die Ungläubigen in irgendeiner Form herabregnen könnte. Wobei, halt, streng genommen sagt oder zeigt der gar nichts in der Richtung, sondern präsentiert uns zwei leicht strange Kinder mit abgedrehter Frisur, die genau das glauben und entsprechend handeln. Haben die beiden Recht und handeln die wirklich in höherem Auftrag ? Oder sind die nur völlig verpeilt ? Oderer steckt da ganz im Gegenteil doch eine finstere Macht dahinter ?? Der Film lässt das bis zum sehr ambivalenten Finale fast schon schmerzhaft offen.

Bis dahin strapaziert er allerdings schon ein wenig die Geduld. Oder anders ausgedrückt - von den erwartbaren Events (darunter leider die zum
Spoiler: zeige
 Übelklischee gewordenen Tiertötung)
- abgesehen passiert da rein äußerlich herzhaft wenig. Wer da eine gewisse innere Spannung in dem sich verschlechternden Verhältnis des Ehepaars sucht, wird die finden, und, immer gern genommen da unten, ein Prise spanischer Geschichte (der Film spielt zur Zeit des letzten Putsches der Franco-Anhänger).

Am Ende gibt es ein solides Finale, das endlich mal ein bisschen leibhaftigen Schrecken verbreitet. Und die eigentlich
Spoiler: zeige
ständig drohende Schlusswendung, die einfach zu nahe lag, als dass die Macher der Versuchung wiederstehen könnten,
die ich deswegen immer noch nicht wirklich gut finden muss. Wird den besagten Machern egal sein...

Ebenso meine Wertung, auch wenn Netflix ja das Ohr am Puls der Zuschauer haben möchte - knapp 5/10 für einen Horrorfilm, der (für mich zu) wenig Horror enthält. Wer immer schon ein zeitgeschichtlich-persönliches Ehedrama mit religiösen Untertönen sehen wollte, wird großzügiger sein...

The Vatican Tapes (BD)

Schon vor längerem gesehen, hier vergessen zu erwähnen, und schon bekommt man nicht mehr so viel zusammen von dem Film, was nicht unbedingt für einen nachhaltigen Eindruck spricht. Und den wir, erstaunlich genug, einem der "Crank-"Macher zu verdanken haben, der aber keinerlei eigene Handschrift mitbringt. Insgesamt ist das letztlich nur völlig glanzloser Hokuspokus, der minimale Emanzipationstöne mit den standardmäßig verrenkten Besessenen verbindet, wenig echten Schrecken verbreitet und auf eine ebenso absehbare wie müde Schlusswendung hinausläuft.

Ordentlich besetzt und leidlich professionell inszeniert, aber insgesamt eher gähn. 4/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

StS



Regisseur und Drehbuchautor Jeffrey A. Brown´s 2019er Spielfilmdebüt ,,the Beach House" kommt als eine Kombination aus Öko-, Mystery-, Survival-, Cosmic- und Body-Horror daher und überzeugt u.a. aufgrund seiner ,,Atmosphäre" (mitunter surreal sowie des Öfteren sowohl farbkräftig als auch sich in hellstem Tageslicht entfaltend), seiner kompetenten Inszenierung und guten Hauptdarstellerin (Liana Liberato). Aus dem geringen Budget wurde das Beste gemacht, die Effekte sind von ordentlicher Qualität, es gibt keine plumpen ,,Jump Scares" zu verzeichnen und das Tempo ist durchgehend ruhig (definitiv ein ,,Slow Burn"). Punktabzug gibt es leider für das Ende, das ich mir stärker gewünscht hatte, sowie dafür, dass man der Lead-Figur (Liberato´s Emily) das Interessens- bzw. Studien-Gebiet einer Astrobiologin zugeschrieben hat – offenkundig damit sie als ,,Erklär-Bärin" ihren Mitmenschen und dem Publikum gegenüber fungieren kann...

6,5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Newendyke

Zurück in die Zukunft Trilogie

Klassiker, eh klar! Dieses Mal mit den Kindern geschaut und mein Kleiner, 6 Jahre, hatte viele Fragen (alter Doc, junger Doc, die Eltern als Teenies etc.)  :lol: das war dann auch für mich wieder mal eine ganz neue Erfahrung diese Filme zu erleben. Nach wie vor ist Teil 1 über jeden Zweifel erhaben, aber auch die Fortsetzungen sind mit Liebe zum Detail produziert worden (Docs Waffe in Teil 1 und Teil 3, Two Pines / Lone Pine Mall etc.) und sollten wohl auch direkt hintereinander bzw. ohne viel Zeit dazwischen geschaut werden (da ja auch "back-to-back" gedreht), wobei Teil 3 dann bisserl abfällt - war natürlich von Zemeckis und Gale eine gute Entscheidung Doc in den Fokus zu rücken, da bei den McFlys ja nun wirklich alles rausgeholt wurde, und auch das Western-Setting rennt bei mir die offenen Türen ein, aber es halt dann doch "nur" die Wiederholung vom Gewohnten.
Apropos gute Entscheidungen, da Zemeckis wohl noch die Rechte inne hat oder zumindest ein nicht zu verachtendes Veto einlegen kann, wird es hier auch weiterhin zum Glück kein remake geben. Hatte mir das nach dieser Sichtung mal im Kopf durchgespielt, wie das wohl aussehen könnte und, ja, bin auch zum Schluss gekommen, dass man der Story nicht allzu viel Neues geben kann, was Sinn machen würde... ok ok ok, klar könnte man Themen wie Rassismus, ABC äh LQBT-etc-Bewegung, 80er bzw. 90er Jahre Nostalgie prä-Internet und dergleichen einfließen lassen. Auch könnte man das Ganze um einiges düsterer erzählen. Aber DAS HIER IST PERFEKT SO WIE ES IST (um mal Erics Großbuchstabenaffinität zu verwenden :respect: ).

Teil 1 - 10/10
Teil 2 - 9/10
Teil 3 - 7/10


"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

PostalDude

Shocker



Ein Fernsehtechniker als Massenmörder! Warum nicht?  :D

Typischer 80er-Slasher, der aber doch ein bisschen anders ist..

Solide von Wes Craven gedreht, schön düstere Atomphäre, ein wahnsinniger Killer plus einen Schuss Mystery, das alles geht auf und macht Spaß!

Die Kills sind relativ innovativ & auch blutig, die Darsteller typisch für einen 80er Slasher & die Mucke auch, 80er Rock, "No more Mr. Nice Guy" von Alice Cooper u.a., der auch einen kleinen Cameo-Auftritt im Fernsehen hat  ;)
Die Effekte sind IMO OK, nicht zuuuu schlecht, aber auch nicht High End ala 1989!

Das "übertragen" auf andere Körper kennt man schon aus anderen Filmen, ist aber ganz cool umgesetzt, das Finale macht richtig Bock, mit der Jagd durch die Fernsehprogramme, cool!

Ansonsten ist die Story 08/15-Slasher & auch hier wieder ein Stück zu lang mit fast 2 Stunden, ein paar Sachen hätte man kürzen sollen.

3,5/5

Newendyke

School of Rock

Nettes Jack Black-Vehikel mit fiesen Ohrwürmern (aber der guten Art!); erfolgloser Musiker gibt sich aus monitären Gründen als Aushilfslehrer aus und sieht die Chance mit seiner Klasse an einem Battle of the Bands mitzumischen. Generische Story mit ein paar feel good-Momenten, Musiker wandelt sich von Ego- zu Team-Player und auch die naseweiseste Kackbratze wird am Schluss noch sympathisch.
Blacks Energie zu Anfang seiner Karriere war noch nicht so nervig und das Ensemble hievt den Film auch noch ein paar Punkte rauf. Recht fein ist auch der Abspann.

6/10


The Out-Laws

Fuck, was ne Zeitverschwendung. Adam Devines ständiges Gekreische geht spätestens beim 2. Mal schon richtig aufn Sack, Brosnan und Barkin sind ganz nett, aber speziell Ersterer macht hier nicht viel mehr als Dienst nach Vorschrift, und der Rest... mei... alles schon x-fach und weitaus besser dagewesen. Story, Devines Charakter wird zum Bankräuber wider Willen um seine Flamme aus den Fängen der Baddies zu befreien und seine zukünftigen Schwiegereltern sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass es zu dieser Situation gekommen ist.
Wahrscheinlich komm ich mit Devines "Künsten" nicht klar... bisher gab es genau eine Rolle, in der er passte und mich auch überzeugte, Andy in Mordern Family.

3/10


Bodyguard

Costner und Houstons romantischer Thriller um den titelgebenden Leibwächter, der eine aufstrebende Musikerin und Schauspielerin beschützen muss. Als Ex-Secret Service-Agent ist er mit allen Wassern gewaschen und scheut nicht zurück auch eine Pop-Diva und deren Crew in die Schranken zu weisen; Costner halt. Klar, erstmal spinnefeind und dann werden sie doch ein Paar und nach einem missglückten Mordversuch wird die ganze Nummer nochmal ein Stück persönlicher für Costners Charakter. Hinzu kommt für den geneigten Fan wohl einer der besten Soundtracks.
War ein feines Debüt von Houston und wie gesagt Costner ist halt Costner, aber alles im Grunde handwerklich sehr fein.

6/10


Der Rausch

Ganz feiner, kleiner Film über eine Gruppe von Lehrern, die der Theorie nachgehen, dass man nur leicht alkoholisiert zu Bestleistungen fähig ist. Mikkelsens Charakter findet als Geschichtslehrer auch zahlreiche passende Beispiele hierzu, u. a. Churchill und FDR. Was beschwingt mit leichter Melancholie anfängt entwickelt sich dann doch zu einem ernsthaften Problem für das Privat- und Berufsleben der ,,Testgruppe". Der Film hätte leicht düsterer ausfallen können, aber der Regisseur hat sich wohl aus mehreren Gründen dagegen entschieden (auch, weil seine Tochter beim Dreh tragisch ums Leben gekommen ist) und es ist zum Schluss ein lebensbejahender, schöner Stoff geworden.

7/10


"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

PostalDude

Everly - Die Waffen einer Frau



In ihrer Bude geht´s tierisch ab! :D

Die Action ist hart & schön blutig!
Sexy Salma schlägt & trifft kräftig um sich!
Sie leidet auch stark, manchmal etwas zu stark... Taff oder weinerlich, was ist sie?!

Die Story ist nur Mittel zum Kämpfen & der Bösewicht voller Klischees...

Dennoch macht der Film Spaß & darum geht´s ja!

3,5/5

PostalDude

Bei Shitflix geguckt:

Tyler Rake: Extraction



Die Actionszenen sind geil, das muss man dem Film lassen!
Das Gelaber in der Originalsprache nervt ein bisschen, bringt aber ein bisschen Authentizität rüber..
Die Story ist sehr, sehr dünn, was nicht schlimm wäre, aber der Film geht 2 Std., wo auch 90 min. gereicht hätten.. -_-
Dazu ist irgendwie immer en bisschen zuviel Pathos, Geheule oder so drin..! Es ist ein Actionfilm, scheiß auf Emotionen! 💥😁

Mehr von der Action und es wäre ne bessere Bewertung drin gewesen!

3/5

PostalDude

Gestern Abend Filmabend bei meinem besten Kumpel:

Would you Rather



Würdest du lieber *beliebige Idee einfügen* oder *samehere* ?! Darum dreht sich quasi der Film.

Ein sadistischer Millionär lädt mehrere Leute in sein Herrenhaus (ein ganz bisschen hat es mich an Resident Evil 1 erinnert) ein & der Gewinner bekommt, z.b. die Behandlung für den kranken Bruder bezahlt. Sie müssen nur ein Spiel spielen, infolge dessen immer einer stirbt...

 Die Idee ist ganz cool, aber es fehlt aber leider einfach die Abwechslung, das Spiel bleibt in einer Runde immer gleich & geht reihum.

Die Atmosphäre war düster, das Tempo ist anfangs hoch, die Spannung auch, aber mit der Zeit wird´s langweilig... 🫤 Es hätte definitiv mehr Abwechlung gebraucht!
Das Ende ist dann nochmal schön fies ... 😁

3/5

Terminator 2



Kurz und knapp: Der perfekte Actionfilm !

Arnie "is back", aber anders als im ersten Teil, dieses Mal beschützt er !

Im Prinzip ist die Story wie im ersten Teil ! "Böser" Terminator vs. "gutem" Terminator!

Die Action ist allererste Sahne, hat eine gute Mischung zwischen handgemacht und CGI & es knallt wunderbar!
Die Effekte sehen und wirken heute 1000x besser als alles, was heutzutage im Kino gezeigt wird ! Genial! Danke, James Cameron!
Die Story ist, obwohl quasi eine Kopie des ersten Teils, sehr gut ausgearbeitet. Klasse erzählt, mit ein bisschen Humor gespickt, es macht immer Spaß und man fiebert immer mit ! Und man erfährt mehr über Skynet bzw. Cyberdyne :)
DIe Schauspieler passen allesamt! Linda Hamilton & Arnie in den mittlerweile legendären Rollen, Eward Furlong auch als frecher Soh & Robert Patrick als ein sehr, sehr böser Terminator aus der Zukunft !

Es passt einfach alles !

5/5

M3GAN



M3GAN. Eine wirklich revolutionäre Erfindung, dieser Roboter. Oder ist sie doch ein Mensch...?

Die Darsteller sind alle soweit solide, aber der Star ist eindeutig der Roboter! (Hinter dem in echt natürlich ein Mensch steckt, auch wenn es nicht so aussieht.)
Es macht Spaß, sie beim Lernen zu beobachtern, wie sie mit der Tochter interagiert oder auch mit der Frau, wenn sie z.b. Sprachbefehle ignoriert!

Leider fehlt mir die Härte in den Kills bzw. das Fiese, manches wird ausbeblendet, man merkt doch, das es ein PG-13/"Kinder"/Horrorfilm ist..
Chucky ist und bleibt cooler ;-)

3/5

StS



Im Jahr 2063 ragen nur noch zwei kleinere Landmassen aus dem angestiegenen Meeresspiegel heraus, deren Bewohner sich seit Dekaden schon im Krieg miteinander befinden. Der Kammerspiel-artige 2023er Thriller ,,Last Sentinel" (dessen Titel hierzulande uninspirierterweise übrigens ,,Last Contact" lautet) entfaltet sich auf einem isolierten militärischen Außenposten einer der beiden Konflikt-Parteien – mitten im Ozean, genau zwischen ihnen gelegen, mit einer vierköpfigen Crew (u.a. Kate Bosworth und Thomas Kretschmann) sowie einer Atombombe an Bord...

Handwerklich kompetent realisiert, bietet einem dieser u.a. mit deutschen Geldern finanzierte, in Estland gedrehte dramatische Thriller von Regisseur Tanel Toom ein stimmungsvolles Setting, ordentliche Performances und gelungene Effekte. Das Haupt-Problem des finalen Produkts markiert das zu ruhige Tempo: Die fast zweistündige Laufdauer hätte man locker um 20 bis 30 Minuten kürzen können, um auf jenem Wege die Intensität der Ereignisse zu akzentuieren...
 
Statt eines ,,europäisch-dramatischen", quasi prima ins ,,ZDF Montagskino"-Programm passenden ,,Slow Burns" wäre mir der Stil eines straffen amerikanischen B-Movies hier lieber gewesen. Gelangweilt habe ich mich zwar nie – allerdings hätte der Unterhaltungs-Grad von einer anderen Schnitt-Fassung meiner Meinung nach klar profitiert. Somit krankt ,,Last Sentinel" im Ganzen leider merklich an seinem Pacing, obgleich er eigentlich viel Ansprechendes vorzuweisen hat...

4/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/last-contact/




In dem dramatischen 2022er Horrorfilm ,,Bed Rest" wird Julie (Melissa Barrera) von ihrem Arzt für die letzten acht Wochen ihrer Schwangerschaft eine strenge Bettruhe verordnet – im Laufe derer sie sich nicht nur mit der Monotonie und Einsamkeit der Situation konfrontiert sieht, sondern auch mit bestimmten ,,übernatürlichen Einwirkungen", die mit ihrer Vergangenheit und/oder dem Haus, in das sie und ihr Mann Daniel (Guy Burnet) gerade eingezogen sind, in Verbindung zu stehen scheinen...

Weder inhaltlich noch inszenatorisch sonderlich originell, ist der Streifen klar stärker all denen zu empfehlen, die nicht so häufig vergleichbare Werke konsumieren. Diese inzwischen vertraute Kombination aus Psycho-Drama und Horror-Thriller bringt eine gewisse Vorhersehbarkeit mit sich – und Regisseurin Lori Evans Taylor ist niemand vom Schlage eines Ari Aster oder einer Jennifer Kent. Kurzum:  ,,08/15-Genre-Kost".

sehr knappe 5/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/bed-rest/

"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Private Joker

UFO Sweden (BD)

Toller Titel, gelle ? Wer sich darunter wenig vorstellen kann, hier (ausnahmsweise) die Minimalzusammenfassung: Schwedischer Teenager im Jahr 1995 auf der Suche nach ihrem 10 Jahre zuvor verschwundenen Vater, wofür natürlich nur eine UFO-Entführung in Frage kommt, das war damals halt gerade en vogue (u.a. dank "Akte X", was natürlich erwähnt wird). Hilfe (?) kommt von einer schrägen einheimischen Ufologentruppe, und das genau sind die aus dem Titel.

Nostalgieunterhaltung zieht, Stranger Things, Super 8, viele Neuauflagen von 80/90iger-TV-und Kinoklassikern (die meisten allerdings ehrlich gesagt eher meh..). Da passt der eigentlich ganz gut rein, zwischen Kastenvolvos, Computern mit Windows 95 ("Wow, der hat schon NT 4.0"), aber dafür ohne Handys bin ich jedenfalls sofort "drin", das ist natürlich auch eine Altersfrage. Die Akte-X-Nähe würde ich tendenziell übrigens etwas relativieren, wenn überhaupt borgt der sich sein Personal eher von den "Lone Gunmen" aus, an die ich ständig denken musste.

Neben besagten Retroelementen gibt es natürlich auch einige (wenige, aber solide) Tricks, etwas Action, und eine ganz ehrlich gesagt ein bisschen magere Story, die üppige zwei Stunden nicht so ganz füllt. Zumal sich der Film um das titelgebende UFO-Thema immer so ein bisschen herumdrückt, und dementsprechend auch ein relativ simples Finale/Ende anbietet.

Das ist so ein Fall, wo "Sympathie" klar vor "große filmische Klasse" geht; das ist alles ganz nett incl. dem Cast und speziell der jungen Hauptdarstellerin, die das prima macht, aber ohne nostalgische Bindung an die Handlungszeit wird man da sicher weniger vergeben müssen als meine knapp 7/10.

High Heat (Amazon 99 Cent)

Noch so ein Fall für Nostalgiker, zumindest in Sachen Cast. Den Don habe ich samt seiner markanten deutschen Stimme immer gemocht, Olga ist auch nie verkehrt, kann also nicht gar so viel schiefgehen, oder ?

Nun ja. Man hätte den beiden schon ein bisschen "mehr" gewünscht, mehr Budget, mehr Einfallsreichtum im Drehbuch, das sich über weite Strecken auf einen Schauplatz beschränkt (ohne dabei im entferntesten "Die Hard"-Spannung aufzubauen), und als Handlung nicht mehr anbietet, als da nacheinander ein paar subkompetente Goons in das Restaurant zu schicken, wo Frau Kyrilenko die dank KGB-Skills schön der Reihe nach abmurkst. Die daraus entstehende Action ist allenfalls Mittelmaß, eigentlich sogar etwas darunter, aber seien wir nicht zu streng.

Dank kurzer Laufzeit, ein paar cooler Sprüche, Szenen und Nebenfiguren kann man den aber schon mal nehmen. Wenn nichts besseres zur Hand ist oder wie bei mir der neue Adkins auf Wow nicht laufen mag ("Ups, da ist was schiefgegangen", Sch...laden). 5/10.

Mad Heidi (Amazon 99 Cent)

Schon in der vorletzten Aktion vom Großversender gesehen und dann irgendwie vergessen, mal ein paar Worte hier zu posten, daher auch schon am Entschwinden aus dem Gedächtnis. Also, kann nicht toll gewesen sein; was mir noch einfällt: Attraktive Hauptdarstellerin, (gewollt ?)schreiend hässliche Digitaloptik, ein paar solide Actionmomente und Bluteffekte, aber in der Summe und für die Kernzielgruppe viel zu wenige. Vermute ich stellvertretend einfach einfach mal, ich habe es eh nicht so mit gewolltem Trash. Trotz ein paar hübscher schweizinterner Gags (Käsemafia und so) - eher nicht so mein Ding. 4/10
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

PostalDude

Evil Aliens



Die Charaktere sind im Allgemeinen schön abgedreht, der Splatter ist ne ganz gute Mischung zwischen handgemacht & (teilweise) offensichtlichem CGI, die Story auf B-Movie Niveau, die Kamera und Umgebung oft zu dunkel oder zu hell, aber es passt zu diesem Film, es hat Charme & macht Spaß!

Kurzweiliger Splatter ohne Hänger!

3,5/5

PostalDude

Rogue Hunter



Kann die vielen schlechten Bewertungen nicht nachvollziehen..

Ja, die Löwen sind scheiße animiert!
Ja, es ist ein B-Actioner!
Ja, damit verbunden sind schlechte Dialoge usw.

Aber, meine Fresse, was erwarten die Leute ?! oO

Megan Fox rockt als Badassleader, die erste halbe Stunde geht es voll ab, inkl. blutiger Action!
Dann gibts weniger Action, aber die Flucht bleibt dennoch spannend..

Es spielt oft im dunkeln in der 2., schlechteren Hälfte, aber das liegt wohl am Budget :/

Ein kleiner, blutiger B-Actioner mit einer taffen Megan Fox!

3,5/5

PostalDude

Gestern Abend/Nacht:

Das Krokodil und sein Nilpferd



Einer ihrer besten! 😂👊🏻,💥

Das der Film in Afrika gedreht wurde, merkt man, schöne Landschaften!

Ansonsten ist alles wie immer, inkl. Fressszene, Schlägerein und doch ist es anders, sogar Bud singt auf'm OST!

4/5



PostalDude

The Evil Dead



Ein kleines Horror und Splatterfest! Ash(ley) und seine Freunde beschwören in einer kleinen Hütte Dämonen!

Der Humorfaktor ist trotz des Splatters gegeben, ist aber realtiv wenig, der 2. Teil ist Slapstick, dieser hier ist noch ernster Horror ! :ugly:

Die Schauspieler sind naja, sehr unerfahren^^ Ash sticht als Hauptfigur noch ein bisschen raus...
Die Splattereffekte wirken teils billig, teils gut, was aber den Trashfaktor etwas unterstreicht 😉

Alles in allem hat der Film viel Spaß gemacht!

4/5 aka 8/10 !

StS



Der in Vietnam angesiedelte Kurzfilm "Firefight" (1986) bietet dem Publikum dramatische Achtzigerjahre-Kriegsaction und markierte seinerzeit das Regie-Debüt Sheldon Lettichs ("Lionheart", "Double Impact", "Only the Strong" etc.). Als Darsteller dabei mit von der Partie: U.a. Brian Thompson, Phillip Rhee sowie Martial-Arts-Legende, Kumite-Sieger, CIA-Agent, Elite-Soldat und Steven-Seagal-Lebensretter (oder anders ausgedrückt: notorischer Lügner) Frank Dux...

Inhaltlich hat der "Short" nicht gerade viel zu bieten, die schauspielerischen Leistungen sind "nicht gerade die besten" und seitens der gebotenen Action wurde ich an Flicks von Roger Corman und Cirio H. Santiago aus jener Ära erinnert. Durch die richtige "Brille" betrachtet – sowie wenn man Affinität für Genre-B-Movies jener Dekade aufweist – könnte "Firefight" den geneigten Betrachter aber durchaus zufrieden stellen. Im Prinzip ist das "Drumherum" aber interessanter als das Werk an sich...

knappe 5/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/firefight/
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS



,,the Midnight Swim" (2014) von Drehbuch-Autorin und Spielfilm-Regiedebütantin Sarah Adina Smith ist ein recht eigenwilliger Film: In erster Linie ein ruhiges Psycho-Drama – welches aber auch mit einzelnen Mystery- und Horror-Elementen aufwartet. Erzählt wird die Geschichte von June und ihren Halbschwestern Annie und Isa, deren Mutter beim Tauchen in einem See ertrunken ist, an dem sie gewohnt hat. Um ihren Nachlass zu regeln, sich gemeinsam an sie zu erinnern sowie endlich mal wieder etwas Zeit miteinander zu verbringen, finden sich die drei Frauen für ein paar Tage in dem Haus ein – wo sie aber schon bald mit einigen ,,Seltsamkeiten" konfrontiert werden... 

Vorrangig geht es um die Aufarbeitung von Trauer, ihrer familiären Vergangenheit sowie ihres aktuellen (nicht ganz einfachen) Verhältnisses zueinander. Klassisches ,,Indie-Drama-Material" also – wunderbar überzeugend und authentisch wirkend gespielt seitens der drei Leads Lindsay Burdge, Jennifer Lafleur und Aleksa Palladino. Gern hätte ich eine noch intensivere Beleuchtung ihrer individuellen Backstorys geboten erhalten – doch geht Smith damit fast so ambiguous um wie mit den (eventuell) vorhandenen ,,paranormalen Geschehnissen": Beileibe nicht alles wird aufgeklärt – manches kann/muss man sich einfach selbst erdenken/interpretieren...

Eine der Schwestern nimmt nahezu jeden Moment mit ihrer Kamera auf – was (glaubhaft dargelegt) eine mit ihrer Persönlichkeit in Verbindung stehende Eigenheit ist – und eben das ist das Bildmaterial, welches der Zuschauer präsentiert bekommt (sprich: der Stil ist der eines ,,Found Footage"-Werks). Ergiebig erzeugt das einen Eindruck von ,,Intimität" – im Sinne von: Einblicke in ihren privaten Umgang miteinander. In Addition dazu weist der Film sowohl punktuelle esoterisch-symbolistische als auch durchaus nette creepy-unbehagliche Momente auf – allerdings weder ,,Erschrecker" noch irgendwelche Manifestationen/Erscheinungen der Marke ,,plumpe 08/15-Genre-Kost"...

Kurzum:  ,,the Midnight Swim" ist ein sehr ruhiger, atmosphärischer, prima bebilderter und toll gespielter ,,Indie" – der alles in allem als reines (gern tiefer schürfendes) Psycho-Drama aber ein Stück weit besser funktioniert (oder halt stärkere Horror-Elemente gebraucht) hätte...   

5,5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Mit meiner Freundin gesehen & bei Magenta TV ausgeliehen:

Loft: Tödliche Affären



4 Freunde betrügen ihre Frauen in einem Loft, wofür nur sie den Schlüssel haben..
An einem Morgen finden sie eine tote Frau & die Frage ist: Wer zum Teufel soll hier rein kommen ohne Schlüssel?! Zudem gibt es keine Einbruchspuren oder sonstiges..

Superspannend gemacht und mit vielen, immer unfassbaren Wendungen, man muss immer wieder neu überlegen! Die Rückblenden helfen einem da auch nicht immer weiter :-D

Sehr starker Thriller/ starkes Krimidrama... !

4,5/5

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