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Die letzte Sichtung: Filme

Begonnen von MMeXX, 19 November 2012, 13:01:27

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PostalDude

Bei Magenta TV geguckt:

Für eine Handvoll Dollar



Clint Eastwood als schweigsamer, aber cleverer Reiter, der in eine kleine Mexikanische Stadt kommt, in der sich 2 Banden austoben und die Einwohner müssen darunter leiden..

Der Reiter bietet sich beiden Banden an und kassiert von beiden Geld ;-)
Dummerweise kommt einer der Anführer dahinter und er wird gefoltert... Er entkommt aber und nimmt Rache...

Das Finale ist stark, er macht sie alle fertig..
Ein Trick ist diesem Film kommt mir aus Zurück in die Zukunft stark bekannt vor ;-)

Minimalistischer Sound, nicht nur der OST, einfach alles. U.a. auch die Stadt, der Saloon, das Zimmer, en bisschen in der Höhle, aber das war´s auch schon. Reicht völlig!

Außer Eastwood ragen der Bösewicht raus, die anderen sind halt da :-P
Ich muss aber zugeben, der Glöckner hat genervt.. -_-

Dennoch - ganz, ganz starker (erster) Italo-Western!

4,5/5

Private Joker

1 August 2023, 00:42:40 #2491 Letzte Bearbeitung: 1 August 2023, 20:01:03 von Private Joker
November (Wow)

Ich hatte ja schon zum - von der Machart - ähnlichen Athena gesagt, dass mir diese neorealistischen französischen Thrillerdramen mit viel Hektik und wenig Handlung oder echter Action nicht so wirklich liegen, obwohl ich da letztlich sogar ein paar Stärken erkennen konnte.

Hier gibt es das ganze noch mal in verschärfter Form - eigentlich passiert nüchtern betrachtet gar nichts auf dem Schirm, jedenfalls an klassischer Handlung. Ausgangspunkt sind die Terroranschläge in Paris von 2015, die aber im Großen und Ganzen nicht gezeigt werden. Budgetmangel ? Zu grausam ?? "Wir möchten unsere Zuschauer nicht beunruhigen" ??? (frei nach einem damals amtenden deutschen Minister). Ich meine: Großer Fehler. Man wäre emotional ganz anders "drin" in der Handlung, das Böse hätte Namen und Gesicht, und der Film natürlich auch mal einen frühen und fixen Höhepunkt, wenn man das Wort in dem Zusammenhang benutzen darf.

Statt dessen: Gesichtslose Böse, die von (fast) genauso gesichtslosen Cops gejagt werden, ohne dass man weiß, ob die überhaupt den Richtigen auf der Spur sind. Realitätsnah ? Vielleicht. Aber ganz unter uns und streng subjektiv: Wer sich abends vor TV oder Notebook setzt, will die Realität ja vielleicht auch mal verdrängen, oder kurz gesagt: Ich fand den sterbenslangweilig. Ich kann da einfach nicht andocken, wenn ständig nur Cops durch die Gegend rennen, namenlose Verdächtige verhört werden, Cops in Autos, Cops im Büro. Wenn dann mal kurz vor Ende so was in Richtung klassischer Action kommt - Achtung kleiner Spoiler - sieht das so aus, dass ein französisches SWAT-Team minutenlang mit MPs durch eine geschlossene Wohnungstür schießt, wo sich VIELLEICHT ein Verdächtiger aufhält. Frauen, Kinder, Katzen dahinter ? Uns doch egal. Ich hoffe mal, dass der Punkt nicht realitätsgetreu ist/war, zum Fan staatlicher Ermittlungsarbeit wird man aber so oder so nicht, egal wie grausam die aufzuklärende Tat war.

Gibt so Filme, die manche lieben und andere hassen, selbst wenn sie objektiv kompetent gemacht sind, zB den mit der pinkblonden Puppe. Hier nehme ich mal mein Recht auf filmischen "Hass" in Anspruch, für mich ist das Nichtkino, das ich in dieser Form nicht brauche, so eine Art SAT1-Copdoku auf etwas höherem Niveau. Strikt subjektive 3/10.

Nightsiren (BD)

Keine gute Woche, wenn man "reichlich Filme erwischt, die mir eigentlich nicht liegen" als Maßstab nimmt. Der hier täuscht mit seinem "Heimkehrer in grusliges Haus"-Szenario klassischen Horror vor, um dann auf feministisches Provinzdrama mit vielen bigotten Sturköpfen zu machen. Das dann ehrlicherweise aber relativ kompetent - Drehbuch, Landschaft, Figuren, soweit passt das Meiste. Die Mischung aus "feindselige Dorfbewohner" und "irgendwas stimmt nicht" ist ein bewährter Standard, kann man aktuell auch in der Serie "Chapelwaite" besichtigen, nur dass hier natürlich keine Vampire auftauchen. Der Kern der Geschichte ist grob zu erahnen, was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss, wirklich um haut einen die Erklärung für das Ganze aber trotzdem nicht. Auf dem Weg zu einem minimal bizzaren, aber immerhin interessanten Finale notiert das Auge noch eurotypisch reichlich freizügige Szenen, die zeitgeistuntypisch auch noch überwiegend vom weiblichen Cast geleistet werden müssen - werde ich jetzt sicher nicht als Minuspunkt notieren. Dann schon eher die allerletzte Szene, die nun wirklich unnötig irritiert.

Trotz leicht enttäuschter Erwartung - schlecht war der nicht. Knapp 6/10

Und noch kurz zwei Filme, die bei mir so mehr nebenher liefen, während der technischen Versuche, den bei Wow neuerdings im Preis enthaltenen 5.1-Ton (wat'n Fortschritt, Anno 2023) auch tatsächlich zu generieren (Spoiler: Auf AppleTV geht es nicht.).

Infinite Storm
ist eine angebliche wahre Geschichte, was bei mir ständiges Kopfschütteln hervorgerufen hat, so implausibel ist da (fast) alles, was sich auf dem Schirm abspielt. Im Kern eine Rettungskiste in kalter Berglandschaft, die leider ständig nach Kunstschnee und Pseudokälte aussieht, das zerstört irgendwie die Immersion, wie das neudeutsch heißt. Die Figuren, vor allem der "Zurettende" bleiben einem völlig rätselhaft, und wirkliche Höhepunkte finden sich auch nicht. Gegen Ende gibt es (hurra) schon wieder eine unerwartete Nacktszene und die Frage, wie die Watts-Figur (lt Abspann) nach dem Film noch 4 Kinder bekommen konnte (nur so am Rande, die gute Naomi ist 54). 3,5/10 Und Die Zeitspringer: Italienische Nerds kämpfen dank Zeitmaschine zusammen mit ein paar schwertschwingenden Kostümpartisanen gegen Mussolini und dessen dunkelmaskierte (Corona-Angst?) Schergen. Der kann eigentlich nur als Witz gemeint sein, leider kein guter. Oder jemand hat beim letzten Cosplaytreffen eine Videocam dabei und man hat am Schlusstag noch ein paar Gigabyte Speicherplatz übrig für einen kleinen Abschlussfilm. Oder so was ähnliches - 1,5/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

PostalDude

Evil Dead 2



In allen Belangen besser als der 1. Teil!

Was nicht heißt, das hier geschauspielert wird oder sogar die Kulissen hochwertig sind! Nein, alles schön "kacke", aber weitaus besser gemacht als im 1. Teil.
Alles beim Alten, die Story schließt zwar teilweise an den 2. Teil dran, aber es geht alles weiter wie im 1. 😁
Slapstick, Splatter alles drin, nur irgendwie besser als im 1. 😉

Ash wird hier cooler, Groovy !

4/5

StS



Auch beim zweiten Ansehen von ,,Spring" (2014) – dem damals zweiten Spielfilm von Justin Benson und Aaron Moorhead – hat mir dieser ungewöhnliche ,,Indie" erneut gut zuzusagen vermocht, dessen ruhige Entwicklung von Drama über Romanze bis hin zu Horror ebenso überzeugt wie die geschaffene Atmosphäre (Locations, Bebilderung, Musikuntermalung), die Ausgestaltung der beiden Haupt-Charaktere sowie die Performances der sie verkörpernden Darsteller (Lou Taylor Pucci und Nadia Hilker). Die Kombination der Genres funktioniert reibungslos, die Emotionen (Ängste, Unsicherheit, Liebe) sind nachempfindbar und die bizarren Elemente tragen ihren Teil zu dem besonderen ,,Feeling" des Gebotenen bei. Nicht alles empfand ich als optimal gelungen – darunter bspw. die Darlegung der Vergangenheit/Mythologie/Evolution der weiblichen Protagonistin – doch überwiegt bei dieser stimmungsvollen, unkonventionellen Veröffentlichung klar das Positive. Wer ,,Spring" bislang noch nicht kennt: Man kann sich das Ganze quasi als eine Verschmelzung aus Roger Donaldson´s ,,Species" und dem Schaffen/Stil Richard Linklaters und H.P. Lovecrafts vorstellen...

7,5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Fear and Loathing in Las Vegas (Director´s Cut)



Dieser Film ist ein einziger Trip! Und nur darum geht es in diesem Film...

Garniert mit einem passenden wie starken Soundtrack wird es hier immer verrückter..!
Das eigentliche Ziel, ein Wüstenrennen, wird vor lauter Drogentrips irgendwann komplett unwichtig...

Jonny Depp und Benico El Toro spielen so genial, das man ihnen es teils abkauft 😉
Aber auch die Nebenrollen sind stark besetzt, Augen auf. 😎

Ich hab zum Glück nix mit Drogen zu tun, aber genau so stelle ich mir diese Trips vor...

5/5

StS



An die reale Sekten-Tragödie in Waco, Texas im Jahr 1993 angelehnt, schuf Andrew Chapman in Gestalt seines Regie-Debüts ,,Standoff" (1998) einen Kammerspiel-artigen Thriller, bei dem u.a. Robert Sean Leonard, Dennis Haysbert, Keith Carradine und Natasha Henstridge mit von der Partie sind. Dem Film merkt man an, dass der Produktion bloß ein geringes Budget zur Verfügung stand – welches Chapman und sein Team jedoch ergiebig auszuschöpfen vermochten: U.a. ist der Schauplatz recht stimmungsvoll und wurden regelmäßig bündige Action-Momente in das allumfassend dramatische Geschehen mit eingebunden...

Leider erfährt man über die betreffende Sekte nur wenig, hätte man einzelne Szenen minimal ,,straffen" sowie auf einen auffallend unnötigen Flashback getrost verzichten können, ist nicht jede Verhaltensweise komplett glaubwürdig und erweckt die handwerkliche Umsetzung nicht mehr als nur einen ,,routiniert-zweckdienlichen" Eindruck. Dass der Film auf ,,Reißerisches" verzichtet sowie an sich keine wirklichen ,,Schauwerte" (á la aufwändig arrangierte Setpieces) zu bieten hat, schadet ihm indes keineswegs...

6/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/standoff-2/
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Gestern Filmabend bei meinem besten Freund im Heimkinokeller:

Meine Freunde sind alle tot



Was wie ein Kriminalfall beginnt, wird dank Rückblende zu einem abgefahrenen Spaß...

Am Anfang erfährt man typischen Teeniequatsch, ist ja schließlich ne Silvesterhausparty!
Man sieht aber den vielen Charakteren gerne zu, es macht Spaß, die vielen Geschichten zu beobachten.

Nach dem ersten Mord passiert erst einmal nicht mehr so viel außer Sex, Drugs & Rock ´N´ Roll..
Aber wenn "Kickstart my Heart" von Mötley Crüe einsetzt, geht´s erst richtig los...

Am Ende geht´s so richtig ab und die Party endet so wie Film anfing... Oder auch doch nicht..? ;-)

4/5

Der blutige Pfad Gottes



Dafoe spielt sie hier alle an die Wand als schwuler, leicht cholerischer FBI-Agent, der es aber richtig drauf hat!
Sean Patrick Flanery und Norman Reedus passen als Bruderpaar perfekt zusammen, sie raufen sich, sie lieben sich^^
Dazu kommt dann noch David Della Rocco als "Rocco", der ein kleines bisschen Mafiainsiderwissen hat... :D

Nach und nach gehen die Maifios drauf...

Die Action + Musik is geil inzeniert & passt einfach immer wie die Faust auf´s Auge, die (Bibel)Sprüche zünden & die 3 bilden ein kleines, chaotisches Trio, alles passt perfekt!

Höchstwertung, was sonst? ;)

In nomine patris, et filii et spiritu sancti.

5/5

The Rock - Fels der Entscheidung



Action-Kino vom feinsten ! ♥

Damals noch meistens "echte" Action! Mit einer Story, die einem keine Atempause gibt & teilweise herrlich unlogisch ist... Aber spannend umgesetzt!
Nicolas Cage neigte damals schon zum Overacting, viele Nebenrollen, die prominent besetzt sind (z.b. mit Tony Todd) & einem starken Fiesling mit Ed Harris!
Aber Sean Connery gefällt mir am meisten! Diese Coolness, die ihn umgibt, wunderbar!

Damals war Michael Bay irgendwie besser... Als es noch nicht so viel CGI-Dreck gab...

4,5/5

StS

7 August 2023, 12:04:01 #2497 Letzte Bearbeitung: 7 August 2023, 12:11:47 von StS


,,Dinner in America" wurde von Adam Rehmeier verfasst und in Szene gesetzt – also von eben jenem Herrn, der mit dem kontroversen Horror-Streifen ,,the Bunny Game" 2011 sein Spielfilm-Debüt vorlegt hatte. Doch keine Sorge: Dieses Mal hat er eine amüsant-unterhaltsame Coming-of-Age-Dramödie abgeliefert, die damals (2020) auf dem ,,Sundance"-Festival ihre Premiere feierte. In seiner Jugend hatte Rehmeier in Punk-Bands gespielt – und genau die Musik sowie das damit verbundene Lebensgefühl hat er auch in diese Kombination aus einer sympathischen Außenseiter-Lovestory und einer mitunter durchaus derben ,,Anarcho-Comedy" mit eingebunden. Das Gebotene ist u.a. skurril, satirisch, wild, charmant und herzlich, weist gewitzte Dialoge sowie verschiedene absurde Situationen auf und punktet ungemein mit seinen überzeugenden zwei Hauptdarstellern: Kyle Gallner und Emily Skeggs. Es macht Spaß, ihnen zuzusehen – sie entlang ihres Weges zu begleiten – worüber hinaus in Nebenrollen zudem noch einige vertraute Gesichter (wie Pat Healy, Lea Thompson, Mary Lynn Rajskub und Nick Chinlund) zu erspähen sind...

Kurzum: Ein sehenswerter ,,Indie", den man durchaus als einen ,,kleinen Geheimtipp" bezeichnen könnte.

7,5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS



,,Martyrs Lane" ist ein britisches Horror-Drama aus dem Jahr 2021, in dessen Gestalt Regisseurin und Drehbuchautorin Ruth Platt ihren eigenen 2019er Kurzfilm entsprechend ,,ausgebaut" hat. Im Zentrum steht ein 10-jähriges Mädchen (hervorragend gespielt von Kiera Thompson), die mit ihrer Mutter (ebenfalls überzeugend: Denise Gough) und einigen anderen ,,Hilfebedürftigen" in einem Pfarrhaus lebt sowie nachts des Öfteren von einer ,,geisterhaft-mysteriösen" Gleichaltrigen (Sienna Sayer) besucht wird, durch deren ,,Hinweise" (auf deren Basis sie bspw. bestimmte Gegenstände auf dem Grundstück findet) sie nach und nach dahinterkommt, woraus der tiefe Kummer ihrer Mutter resultiert...

Letzteres ist für den Zuschauer nicht lange ein wirkliches Geheimnis – denn Geschichten dieser Art kennt man inzwischen bereits: Man hat es mit einem emotionale, psychologische und übernatürliche Elemente miteinander verknüpfenden ,,Genre-Hybrid" über die Ursprünge und Verarbeitung von Trauer und Schmerz zu tun, der sich zudem u.a. auch noch um Motive wie Einsamkeit und den Wunsch nach Anschluss/Liebe rankt. Kompetent in Szene gesetzt sowie mit durchweg guten Performances aufwartend, hat Platt bei ihrem ,,Slow Burn" deutlich mehr Wert auf die dramatischen (anstelle der klassischen Horror-) Anteile gelegt. Durch Filmemacher wie Jennifer Kent oder Ari Aster ist die ,,Messlatte" in dieser ,,Genre-Sparte" generell recht hoch – und an eben jene ist Platt mit ihrem Werk (gerade von Seiten des Drehbuchs her) einfach nicht herangekommen; auch wenn das von ihr Geschaffene definitiv nicht schlecht ist...

5/10





,,the Outwaters" (2022) ist ein Microbudget-Found-Footage-Horrorfilm von und mit Robbie Banfitch: Ein bisweilen sowohl stark bebilderter als auch verstörender ,,experimenteller Mindfuck" mit einem grandiosen Sound-Design, bei dem vier Personen in der Wüste in ,,etwas Unerklärliches" hineingeraten. In seiner zweiten Hälfte blutig, grotesk und (inhaltlich wie inszenatorisch) ,,wild", hat Banfitch dafür einen ,,expositionsfrei-dokumentierenden" Herangehensstil gewählt: Das Verweigern klarer Infos und Antworten mag so manch einen frustrieren – ist aber immerhin löblich konsequent durchgezogen worden...

Es ist respektabel, was er (dank Talent und Kreativität) mit nur rund $15.000 hinbekommen hat: Einige der Shots sind wunderbar ansprechend zu beäugen – worüber hinaus die Kreaturen und Grausamkeiten (welche von blutigen Wunden über heraushängende Gedärme und abgetrennte Gliedmaße bis hin zu den ,,matschigen" Überresten einiger Esel reichen) ihre angedachten Zwecke jeweils anständig erfüllen sowie das ausgeprägte Sound-Design (samt der generellen Einbindung von Musik) umfassend überzeugt. Umso enttäuschter war ich am Ende, dass mich das Vorangegangene im Rahmen seiner Entfaltung nie vernünftig ,,packen" konnte...

Banfitch hat das Liefern/Erschaffen eines ,,immersiven Erlebnisses" angestrebt: Man soll sich unbehaglich und so desorientiert, bedrückt und verstört wie die Protagonisten fühlen. Bei wem das gelingt, für den dürfte der Streifen so intensiv wie schon lange keiner mehr sein. Trotz offener Bereitschaft dafür hat das bei mir aber leider nicht geklappt. Der Mangel an Spannung und einer ,,emotionalen Connection", sich Wiederholendes sowie die zum Teil unbefriedigende Beschaffenheit des Präsentierten (oft sieht man nur sehr wenig in der Dunkelheit) ließen selbst die finale ,,chaotisch-fiese" Dreiviertelstunde sich (meiner Empfindung nach) unschön ,,ziehen"...

3,5/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/the-outwaters/
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Armee der Finsternis (Book of the Dead' Mediabook)



Logik, Gehirn und Naturgesetze bitte am Eingang abgeben!

Was hier abgeht, ist einfach nur noch herrlich und nicht ernstzunehmen!
Ash landet, wie im 2. Teil am Ende gesehn, im Mittelalter. (Wo ist nur der Baum hin!? )
Hier darf er wieder seinem neuen Hobby frönen: Dämonen schlachten!
Diesmal wirds noch lustiger, Blut gibt´s fast garnicht und die Skelette sehen sooo billig aus, wunderbar    :mr.green:

Zum Ende des Director´s Cut: Der arme Ash... 

So gut wie kein Horror/Splatter mehr, aber sehr lustig!

3,5/5

Retro

DAS ALIEN AUS DER TIEFE



Zwei Greenpeacefuzzis untersuchen auf einer Vulkan-Insel im Pazifik die dortige Umweltverschmutzung,
der böse dort ansässige Chemie-Konzern E-Chem haut nämlich seinen gesamten Giftmüll in den Vulkan.
Das finden die Greenpeacer nicht so toll, was wiederum der E-Chem-Sicherheitschef (Charles Napier) nicht so toll findet.
Als dann irgendwann etwas unidentifiziertes vom Himmel ins Wasser vor der Insel fällt,
wird das Alien aus dem All eben zum Alien aus der Tiefe und ist deshalb sauer.

Antonio Margheriti hat wieder zugeschlagen. Herausgekommen ist grober Murks, der erst mal über die Hälfte der Laufzeit langweilt.
Hin und wieder wird wild mit Platzpatronen herumgeballert (Einschüsse? Was ist das?) und ansonsten sehr viel gelabert.
Nach genau 50 Minuten passiert dann tatsächlich mal was, und man kann eine drastische, aber billige Splatterszene bestaunen.
Tricktechnisch darf man generell nichts erwarten, eine offensichtliche Puppe fliegt von einem Felsen,
offensichtliche Plastikmodelle explodieren und brennen- und der Schlusskampf ist aus "Aliens" geklaut, aber hier in unerträglich billig.
Habe ich was vergessen? Ach ja, das Alien.
Sieht bescheuert und billig aus, bewegt sich unendlich langsam oder gar nicht, bzw. nur einen Arm, und wirkt null bedrohlich.
Die dumm-blöd-falschen Dialoge ("Du hältst hier die Festung!") tun ihr übriges zum misslingen des Films.
Immerhin: Charles Napier spielt seine Rolle gewohnt schmierig-fies, der Rest der Darsteller ist aber nicht der Rede wert.

2/10

PostalDude

Bei Magenta TV via Sony AXN geguckt:

Snatch - Schweine und Diamanten



Alleine das Intro ist schon Weltklasse gedreht, mit den Überwachungskameras!

Wunderbar skurille Charaktere, vor allem Brad Pitt´s Genuschel!
Benicio Del Toro´s Rolle als jüdischer Dieb "Four-Fingers" hat mir sehr gut gefallen, kommt aber IMO etwas zu kurz 😉
Jason Statham gibt den Sprücheklopfer, richtig kloppen darf er nicht unbedingt, das erledigt der Gypsy 👊🏻

Die Story wird viel in Rückblenden erzählt, es passiert irgendwie immer was und am Ende fügen sich alle Nebenstränge aber clever zusammen!

Spitzenfilm! Zum Glück habe ich mich nach all den Jahren noch mal durchgerungen, ihn zu gucken!

4,5/5

StS



,,Kill her Goats" (2023) ist ein Horror-Streifen von Steve Wolsh, der u.a. freizügige Girls, einige brutale Kills sowie Kane Hodder als einer der Täter zu bieten hat – plus ein paar Ziegen und keinerlei CGIs! Wer Wolsh´s Erstlingswerk ,,Muck" kennt, der weiß, auf was er sich einzustellen hat...

Mit einem recht wertigen Look aufwartend, überzeugen die ,,Handmade"-Effekte und kommt der geneigte Betrachter im Bereich ,,nackte Tatsachen" ebenso regelmäßig wie ordentlich auf seine Kosten. Eine Menge Klischees, ein schwaches Skript sowie nicht gerade hochklassige Performances waren indes eh im Grunde genommen von Anfang an zu erwarten...

Leider ist der Bodycount nicht unbedingt hoch, mangelt es den Kills an Kreativität und ist Wolsh (erneut) daran gescheitert, aus dieser Prämisse einen anständigen ,,Fun-Faktor" zu generieren – von Suspense oder ,,Atmosphäre" ganz zu schweigen. Obendrein ist der ,,Twist" total bescheuert und entfaltete sich das Ganze (u.a. aufgrund unnötig ausgedehnter Szenen) unvorteilhaft lahm...

2/10

Zumindest hatte ich am Schreiben meiner Kritik deutlich mehr Spaß als am Film an sich.
Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/kill-her-goats/
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS



,,Road Games" (2015) ist ein britisch-französischer Thriller von Regisseur und Drehbuchautor Abner Pastoll, der sich in Frankreich angesiedelt entfaltet, aber in England gedreht wurde. Erzählt wird die Geschichte des Briten Jack (Andrew Simpson), der im ländlichen Frankreich per Anhalter in Richtung Küste reist, um wieder nach Hause zu kommen. Dabei trifft er auf die hübsche wie charmante Véronique (Joséphine de La Baume), die ebenfalls als Tramperin unterwegs ist: Sie freunden sich an und werden irgendwann gemeinsam von Grizard (Frédéric Pierrot) mitgenommen, der ihnen überdies auch eine Übernachtungsmöglichkeit in seinem geräumigen Haus anbietet (wo er zusammen mit seiner von Barbara Crampton gespielten Frau Mary wohnt), da sich in der Gegend ein Mörder herumtreibt und Jack und Véronique ansonsten (wie in der Nacht zuvor) unter freiem Himmel schlafen müssten/würden. Hat jemand der vier Personen etwas mit den Taten zu tun? Oder eventuell ein Herr aus der Nachbarschaft (Féodor Atkine), der die auf der Landstraße in der Gegend überfahrenen Tiere aufsammelt? Das wird sich im Verlauf zeigen...

Veröffentlichungen mit ähnlichen Inhalten kennt man ja bereits so einige – also lautet die primäre Frage, was im vorliegenden Fall konkret daraus gemacht wurde. Nunja, Klischees und Logik-Löcher gibt es auch bei ,,Road Games" zu verzeichnen. Zudem ist das Tempo sehr ruhig und kommt bloß phasenweise echte Spannung auf. Vom Look und ,,Feeling" her ein unverkennbar ,,europäischer", handwerklich ordentlicher Film, wissen schöne Landschaftsaufnahmen und stimmungsvolle Locations zu gefallen – ebenso wie die Performances der vier Leads, die ihre Sache jeweils gut machen. Wem kann man vertrauen? Mir gefiel, wie die Gegebenheit mit eingebunden wurde, dass die Kommunikation zwischen Jack und den anderen aufgrund einer gewissen Sprachbarriere ab und an in Missverständnissen sowie von ihm nicht verstandenen/registrierten Informationen resultiert. Mit dem ,,Twist" gegen Ende konnte ich durchaus leben – nur hätte ich mir den Film insgesamt einfach ein Stück weit straffer und ,,packender" (u.a. vom vermittelten ,,Gefühl der Bedrohung" her) gewünscht...   

4/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Gestern Filmabend mit Kumpels bei nem Kumpel:

Mad Heidi im O-Ton



Swissploitation at it´s best!

Hier gibt´s ganz großen Käsespaß für alle Gorehounds & Trashfans!

Mad Heidi, nicht Mett Hedi, sonst wär´s en kölscher Film geworden ( :p ) , ist wütend, weil das Regime des Führers & Käsediktators "Meili" hat ihren Freund Geissenpeter (ein schwarzer Schauspieler, herrlich :lol: ) öffentlich hingerichtet, weil er illegal Käse verkauft...

Manche Gags wiederholen sich, ja, aber sie nutzen sich IMO nicht ab! Käsefonduefolter, Käse im allgemeinen, Schweizter Klischees, Nazis, hier wird alles verwurstet, äh, verkäst!
Dazu kommen noch wirklich stark gefilmte Landschaften und auch sonst ist der Look sehr gut gemacht, man merkt, die 2 Millionen Crowdfounding sind sehr gut angelegt ! Auch der Splatter überzeugt !   :evil:

Leider ist der Mittelteil in dem Gefängnis bzw. Kloster nicht mehr sooo gut, da lahmt der Film ein bisschen..

Alice Lucy in ihrer ersten Rolle & dann direkt als "Mad Heidi", sie macht es ganz gut!
Allen voran Casper van Dien (Starship Troopers) als Käsediktator hat sichtlich Spaß an dem Film, so wie ich auch!

4/5

Meet the Feebles im O-Ton



Peter Jackson lässt die Puppen tanzen!

Eine so durchgeknalllte und gleichzeitg gelungene Parodie auf die Muppetshow hat man noch nie gesehn!
Die Charaktere sind so herrlich bekloppt! :D :lol:

Die Puppen sind spitze gemacht & es spielen NUR Puppen in diesem Film mit!

ACHTUNG: NICHT für Kinder geeignet ! :D

4/5

PostalDude

Zwei Asse trumpfen auf



Alleine der Anfang mit den beiden (+ Papagei) auf nem Boot ! 😂😂

Als sie dann auf der vermeintlichen, einsamen Insel stranden, wird's spannend mit der Schatzsuche...
Vor allem, als sie merken, das sie nicht so ganz alleine auf der Insel sind !

Typisch für ihre Filme sind die "guten" Inselbewohner, denen sie gegen die "Bösewichte" helfen ! 👊🏻💥

Leider sind die ersten Bösewichte, diese Motorradgang absolut schlecht und unglaubwürdig gemacht... 🙄
Dafür sind der verrückte Japaner + der Panzer genial ! 😂
Am Ende kommen aber noch ein paar richtige Bösewichte & es werden ein paar Schellen verteilt ! 👊🏻💥
...und natürlich kommt es noch zu einem typischen Ende... 🤣

Das Boot & die Insel sind als Locations einfach perfekt und bringen Urlaubsfeeling rüber!
Typischer Soundtrack inkl. ! 😎

4,5/5

Private Joker

Limbo (Amazon 99 Cent)

Düsteres Düster-Drama aus HK/China über zwei Cops mit wahlweise Zahnschmerzen oder Rachekomplex, die in einem erstaunlich zugemüllten Schwarz-Weiß-Hong-Kong einen brutalen Serienkiller jagen, der seine weiblichen Opfer vom Rand der Gesellschaft vorzugsweise um deren Hände erleichtert.

Klingt wie die perfekte Unterhaltung für einen entspannten Wochenend-Filmabend, gelle ? Oder anders ausgedrückt: Wer bis zur Sichtung dieses Film noch keine Depressionen hat, sollte zügig nach freien Psychotherapieterminen Ausschau halten. Haken wir mal die Dinge ab, die sich halbwegs objektiv beurteilen lassen. Optisch ist der schon interessant, ohne dass ich die von einigen Kritikern gefundene Brillianz bestätigen kann; gefilmt wurde wohl (ein früher Trailer lässt das vermuten) in Farbe, das daraus resultierende Schwarz-Weiß hat etwas künstliches, wenig echten Kontrast und einige falsche Zwischentöne (zumindest auf Amazons VOD) - ein Hauch von Himbeer, etwas arg viel Silber statt Weiß. Aber in Verbindung mit den Müllbergen und Regenmassen, die ständig auf den Zuschauer einprasseln, kann man den Film Stil und Wirkung nicht absprechen.

Als Thriller ist das sehr gemischte Kost - über fast zwei Stunden fesselt so eine Depri-Kiste kaum. Zumal es wenig Überraschungen in Sachen Person des Killers oder irgendwelche geniale Ermittlungszüge der zwei Cops gibt. Und noch zumaler die erstaunlich weit in den Mittelpunkt gerückte Geschichte der Drogensüchtigen (Yase Liu), die für fast alle anderen Beteiligten von den Cops über diverse Dealer bis zum finalen Killer als so eine Art ständiger Punchingball dient, einen ziemlich bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Generell ist das schon relativ harte Kost, ohne dass da das Blut in Strömen fließt (wirkt in s/w ja auch irgendwie nicht), aber eine grundlegend und durchaus eher unangenehme Härte zieht sich konsequent durch den ganzen Film. Ich will da gar nicht abstreiten, dass die zwei oder drei längeren Sequenzen körperlicher Auseinandersetzung ("Kampfszenen" mag ich die nicht nennen) eine gewisse Faszination ausüben - härter, unmittelbarer oder schmerzhafter wurde sich schon lange nicht mehr im Kino/TV weh getan. Aber will man das wirklich sehen ?

Gut gespielt, sogar recht solide synchronisiert und komplett ohne den berüchtigten Asien-Humor - der To-Schüler  Soi Cheang hinterlässt mit seinem vorbildgerecht stark stilisierten ersten "großen" Film schon Eindruck. Nur Spaß, den macht der Streifen nicht, in Teilen nicht und als Ganzes schon gar nicht. Daher gibt es von mir eine Kompromissnote zwischen "fraglos gut gemacht" und "hat mir jetzt nicht wirklich gefallen" - 6,5/10.

You are not my Mother (Amazon 99 Cent)

Preiswert-solider Irland Horror. Wurde andernorts als Exemplar der "false-flag-Horrordramen", die einem unter dem Deckmantel Gruselfilm irgendwelche zwischenmenschlichen Konflikte unterjubeln, kritisiert. In dem Fall wäre das dann das Thema "Generationenkonflikt", hier in der Darreichungsform "vernünftige Tochter, Rabenmutter, gruftige Großmutter". Zusätzlich angereichert durch ein paar typische High-School-Szenarien wie Außenseiter gegen Peergroup, wobei der Konflikt sich gegen die US-Vorbilder mal gleich dadurch abhebt, dass die Bitches und Bullies der örtlichen Lehranstalt auch vor Mordversuchen nicht zurückschrecken.

Stimmt natürlich, soweit. Aber erfreulicherweise nimmt der sich, seine Prämisse und die Publikumserwartung an einen Horrorfilm durchaus ernst. Der Titel verspricht nicht zu viel, und das sorgt dann für solide Chills, ein paar effektvolle Momente und ein leicht übersteigertes bis absurdes Finale -
Spoiler: zeige
 einfach mal so die "falsche Mum" anzünden und gut ist ?

Dafür gibt es dann einen kleinen Punktabzug von mir, aber insgesamt ordentliche Kost aus dem Mutterland des staatlich geförderten Grusels. 6/10.

The Takeover
(Netflix)

Kleiner Cyberthriller aus den Niederlanden über eine Hackerin, die ihre Nase zuweit in eine Verschwörung steckt und der prompt ein Mord untergeschoben wird. Im Kern ist das Bullocks fast 30 Jahre altes "Netz" mit ein paar modernistischen Drehs - etwas K.I., ein selbstfahrender Bus etc. An dem Konflikt zwischen "partiell aktuell" und "völlig veraltet" scheitert letztlich auch das Drehbuch - vor allem in der zentralen Prämisse:
Spoiler: zeige
 Das filmbestimmende Mordvideo ist trotz allem doch nur eine mäßig raffinierter nicht mal besonders deeper Deepfake und müsste von der IT der Polizei auch problemlos entlarvt werden, kopiertes Gesicht bleibt kopiertes Gesicht.

Ansonsten reine Routine - mit großem Budget, tollen Tricks, rasender Spannung oder grandioser Action kann das Produkt schon herkunftslandbedingt nicht aufwarten. Trotzdem gibt es ein ganz effektvolles Finale, auch wenn die Problemlösung mit dem Kumpel und dem Pickup mal wieder völlig panne ist. In der Summe sehr durchschnittlicher Durchschnitt: 5/10
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

PostalDude

Gestern Abend/Nacht bei YouTube ausgeliehen:

Die Brücke



Am Anfang sieht man die jugendlichen Jungs spielen, lieben und einfach leben im angeschlagenen Deutschland des Jahres 1945, kurz vor Kriegsende, das ist manchmal etwas zu lange, auch wenn die "Ausbildung" gut gemacht ist!

Viele, spätere bekannte Schauspieler haben hier ihre ersten Rollen!

Wie die Jungs sich freuen, in den Krieg zu dürfen, ist erschreckend.. 😔

...und dann dürfen sie "nur" eine (strategisch unwichtige) Brücke beschützen, die sie aber immerhin kennen.
Am Anfang nehmen sie es kindisch locker, aber die Situation wird immer ernster & endet in einer Tragödie...

Krieg war, ist und wird immer absolut sinnlos sein!

4,5/5

StS

29 August 2023, 11:11:01 #2508 Letzte Bearbeitung: 29 August 2023, 11:15:41 von StS


Mal was aus Polen: Bei ,,Dzien Matki" (deutscher Titel: ,,Muttertag") haben wir es mit einem dramatischen Action-Streifen zutun, der 2023 bei ,,Netflix" erschienen ist. Inhaltlich geht es um eine Mutter (Agnieszka Grochowska) mit Militär-/Geheimdienst-Vergangenheit, die inzwischen aus diesem Tätigkeitsfeld ,,ausgestiegen" ist (von ihren Feinden für tot gehalten wird) sowie aktuell nun (einsam und dem Alkohol nicht abgeneigt) heimlich ihren Sohn im Auge behält, der bei Adoptiveltern aufwächst und nichts von ihr weiß. Als dieser eines Tages von einer Bande ,,Finsterlinge" entführt wird, zögert sie keine Sekunde, um ihn ,,mit aller Härte" aus den Fängen dieser Organisation zu befreien, die u.a. im Menschen- und Drogenhandel aktiv ist – letzteres sogar mit internationalen Verstrickungen...

Die Story bietet natürlich reine ,,08/15-Genre-Kost" – welche zudem auffällig an den Jennifer Lopez Streifen ,,the Mother" erinnert, der fast zeitgleich seine Veröffentlichung erfuhr. Hauptdarstellerin Grochowska überzeugt sowohl als Kämpferin als auch in den dramatischeren, ,,emotionaleren" Momenten. Action und Optik können sich sehen lassen – Inszenierung und Härtegrad passen. Die von Regisseur Mateusz Rakowicz mitunter verwendeten ,,stilistischen Mätzchen" gingen für mich ebenfalls weitestgehend in Ordnung. Was das Sehvergnügen indes ein Stück weit reduziert hat (neben dem banal-vorhersehbaren Inhalt, inkl. der Charakterzeichnungen), war allerdings die Entscheidung, so manches eher comichaft-humorvoll-überzogen-bizarr zu gestalten – primär im Bereich der Baddies. Zum einmaligen Ansehen ist dieser 90-Minüter aber durchaus zu gebrauchen...

5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Gerade gesehen:

Die fabelhafte Welt der Amélie



Einfach ein schöner, ja fabelhafter Film! 😃

Viele skurrile Charaktere, eine simple, aber gut gemachte Story & gute Schauspieler, die sie mit Leben füllen!
Einen der Schauspieler kannte ich sogar aus Alien: Die Wiedergeburt! 😁

2 dieser "skurrilen", Amelie selber & ein junger Mann, der Fotoschnipsel aus Fotoautomaten wieder zusammen setzt, treffen sich & lernen sich lieben.. Aber auch das geschieht nicht auf dem normalen Weg... 🥰♥️

Die Botschaft: Genießt die kleinen Momente... 🥰

4,5/5

StS



,,the Silencing" (2020) ist ein in Kanada gedrehter dramatischer Mystery-Serienkiller-Thriller des belgischen Regisseurs Robin Pront, bei dem der Däne Nikolaj Coster-Waldau und die Britin Annabelle Wallis die Hauptrollen verkörpern (ergänzt um Wallis' Landsmann Hero Fiennes Tiffin in einer zentralen Nebenrolle). Ersterer spielt einen ehemaligen Jäger, der seit dem Verschwinden seiner jugendlichen Tochter vor fünf Jahren ein Wild-Schutzgebiet eingerichtet hat und jenes hütet – ebenso wie weiterhin nach ihr sucht sowie dem Alkohol (aus Kummer und Selbstvorwürfen resultierend) nicht abgeneigt ist. Eines Tages kommt er einem Mörder auf die Spur, der in den betreffenden Wäldern Mädchen mit einem Atlatl (einer traditionellen Speerschleuder) hetzt und tötet, nachdem er ihnen zuvor operativ das Sprachvermögen genommen hat...

Obgleich mitunter durchaus spannend, kompetent in Szene gesetzt, überzeugend gespielt, düster-atmosphärisch sowie mit verschiedenen reizvollen Elementen aufwartend (u.a. im Bereich kleinerer ,,Twists" sowie einzelner Eigenheiten bei den Charakter-Zeichnungen), werden einige dieser Facetten/Ansätze allerdings nicht genügend vertieft: Sie verbleiben unvorteilhaft oberflächlich – was schlichtweg schade ist (wie z.B. bei der inhaltlichen Einbindung eines indigenen Reservats in die Story – ein wenig ähnlich, aber nicht so gut wie bei ,,Wind River"). Klassische Genre-Klischees gibt es ebenfalls zu verzeichnen – alles in allem ist das Gebotene nicht gerade sonderlich originell. Solide unterhalten wurde ich dennoch. Wer ,,Indies" und Krimis/Thriller dieser Art mag, der kann (mit nicht zu hoch gesteckten Erwartungen) ruhig mal einen Blick riskieren...

6/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Gestern Abend/Nacht via Magenta TV ausgeliehen:

The Marksman



Ein spannender Roadtrip.. Liam rockt als Beschützer des kleinen mexikanischen Jungens!
Das Kartell ist ihnen aber immer auf den Fersen..

Man darf jetzt keine Daueraction erwarten, es ist ein "Roaddrama" oder so ähnlich! Auf jeden Fall ist es spannend, die 2 (+ Hund) auf der Flucht zu beobachten..

Am Ende geht's schon ganz geil ab..

Alles in allem ist es ein guter Film, der zwar vorhersehbar ist, aber das ist dafür gut gemacht!

Ich mag einfach Filme an der mexikanischen Grenze bzw. in Mexiko!

3,5/5

PostalDude

Face/Off - Im Körper des Feindes



John Woo läßt es krachen !  :D

Die Actionszenen sind einfach nur bombastisch & genial! 💥
Zwischendurch wird die Story gut voran getrieben, es bleibt bis zum Ende spannend...!

Travolta & Cage (oder Cage & Travolta!?) spielen auch top, Cage gewohnt "Over the Top"!

It´s a fucking Masterpiece!

5/5

StS

13 September 2023, 09:26:53 #2513 Letzte Bearbeitung: 13 September 2023, 09:32:18 von StS


In der schrägen 2019er Thriller-Komödie ,,Villains" von Dan Berk & Robert Olsen (,,Significant Other") bricht ein junges Pärchen (Bill Skarsgård & Maika Monroe) nach einem Tankstellen-Überfall in das Haus eines eigenwilligen Ehepaares (Jeffrey Donovan & Kyra Sedgwick) ein – im Zuge dessen sie im Keller auf ein schweigsames angekettetes Mädchen (Blake Baumgartner) stoßen...

Fraglos hätte manches besser ausgestaltet werden können – cleverer sowie vom Dargereichten her ,,intensiver" – doch hat mich das insgesamt in keinem gravierenden Maße gestört – ebenso wenig wie der ,,unebene Ton", der ständig zwischen unbehaglich-ernsten und schwarzhumorig-amüsanten Momenten wechselt. Alles in allem ein durchaus unterhaltsamer, handwerklich kompetenter, prima besetzter und gespielter Streifen...

knappe 6/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/villains/




Ursprünglich wurde der 2021 veröffentlichte chinesische Thriller ,,Zhì chi" (internationaler Titel: ,,Limbo") schon ein paar Jahre zuvor sowie in Farbe gedreht – siehe den 2018er Trailer – bevor sich Regisseur Soi Cheang (,,Dog Bite Dog") jedoch dafür entscheid, ihn in Schwarzweiß herauszubringen – was ihm natürlich unweigerlich ein ,,Neo-Noir-Feeling" verleiht. Optisch macht der Film (nicht bloß deshalb) eine Menge her: Im Vorliegenden wird Hongkong als vermüllte, düster und ,,kalt" anmutende ,,Beton-Moloch-Großstadt" präsentiert, die einem im Grunde jegliche Lust raubt, mal dorthin reisen zu wollen. Das ist zwar nicht repräsentativ für die City an sich – funktioniert hier aber hervorragend, um eine spezielle ,,Atmosphäre" heraufzubeschwören...

In Nebenstraßenschluchten, Hinterhöfen und fern von schicken Gebäuden jagen zwei Polizisten einen brutalen Serienkiller, der seinen Opfern Hände abtrennt: Ein junger Gesetzeshüter mit einem schmerzenden Weisheitszahn (die Romanvorlage des Films heißt übersetzt ,,Wisdom Tooth") sowie sein gestandener, älterer neuer Partner, der keine Probleme mit der Anwendung von Gewalt hat sowie eine Menge Wut in sich trägt, seit seine Frau von einer Drogensüchtigen überfahren wurde und nun schwer pflegebedürftig ist. Als letztere aus dem Gefängnis entlassen wird, bietet jene sich ihnen als Informantin an, um ihre Tat irgendwie ,,wiedergutzumachen" – nur um von dem einen Cop im Rahmen dessen fortan übel be- und misshandelt zu werden...

Neben der Optik und Stimmung ist es vor allem Yase Liu´s Performance zu verdanken, dass der Film eine solche ,,Wirkung" erzeugt – in Verbindung mit der Bereitschaft des Regisseurs, die Gewalt gegen die junge Dame derart heftig darzustellen: Da muss man ab und an unweigerlich schlucken. Sie befindet sich in ihrer persönlichen ,,Vorhölle": Hofft auf Vergebung – muss im Verlauf aber immer mehr leiden. Von der Story und den Charakterzeichnungen her vermag einen das Werk indes keine sonderlich originellen Eigenschaften zu präsentieren – was natürlich schade ist. Zudem machen der Killer sowie der gesamte Mordfall an sich nicht allzu viel her – sein ,,Versteck" ist ein klassischer (wegen der betreffenden Symbolik und Optik so hergerichteter) ,,Movie-Schauplatz"...

,,Libo" ist ein guter, schick anzusehender, überzeugend gespielter Film mit einigen echt spannenden und intensiven Momenten: Stimmungsvolle, harte Kost mit nem klaren ,,Depri-Faktor". Ganz am Ende gibt es dann aber plötzlich eine Szene, die einer der Personen in gewisser Weise einen ,,positiven Ausklang" beschert: Das missfiel mir, da unnötig und inkonsequent. Unweigerlich erinnert einen vieles ,,Se7en" – welcher aber in nahezu allen Belangen (u.a. Figuren, Mordfall und Mörder) besser ist. Nur im Bereich ,,Ungemütlichkeit" kommt Fincher´s Opus nicht ganz an diesen Film heran – aber auch nur wegen des heftigen Leids, den das Mädel hier über sich ergehen lassen muss (samt der expliziten Darstellung der betreffenden Taten/Momente)...

8/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS



Der in Bulgarien und Albanien gedrehte sowie primär in letzterem Land angesiedelte 2019er Crime-Cop-Streifen ,,Lazarat" (aka ,,the Brave" – in Dschörmany samt Titel-Anhang ,,Allein gegen das Syndikat") stellt einen in erster Linie dank der gewohnt souveränen Shootout-Inszenierungskünste von Regisseur William Kaufman (,,Sinners & Saints") einigermaßen zufrieden...

Trotz der Einbindung bestimmter mit der Vergangenheit und aktuellen Lage in Albanien (in politischer und gesellschaftlicher Hinsicht) verknüpfter Elemente in die Story wird im Ganzen aber leider bloß eine ziemlich generische Geschichte erzählt – inklusive vieler der für Werke dieser Art gewohnten Figuren, Klischees sowie Plot-Punkte/-Abläufe...

Die Ermittlungen sind weder komplex noch spannend – generell ist das meiste relativ simpel gestrickt worden. Als Gangsterboss ist Armand Assante einfach nicht ,,dominant" genug – während Louis Mandylor als Lead auf Seiten der Cops zumindest akzeptabel solide agiert (wie von ihm gewohnt: ,,physisch" überzeugender als mimisch). Locations und Optik: Klassische Ostblock-B-Movie-Kost...

Immerhin kann sich die gebotene Action sehen lassen – wobei ich es im Rahmen des rund viertelstündigen (übrigens an wahre Begebenheiten angelehnten) Showdowns irgendwann aber doch eher als repetitiv und unglaubwürdig empfand, wie viele ,,gesichtslose" (vermummte) SEK-ler die Baddie-Henchmen da eigentlich umnieten, während sie selbst so lange ,,unversehrt" davonkommen...

Alles in allem hätte es obendrein auch mehr Action geben dürfen – oder man hätte die Laufzeit um rund 10 bis 15 Minuten ,,straffen" können. Es ist fraglos, dass ohne Kaufman als Regisseur dieses stereotype, vorhersehbare B-Movie merklich schwächer ausgefallen wäre. So aber können entsprechend geneigte Zuschauer dem Werk durchaus zumindest mal eine einmalige Sichtung zugestehen...

gute 4/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS



,,Teuksong" (internationaler Titel: ,,Special Delivery") ist ein südkoreanischer Action-Thriller aus dem Jahr 2022, der mich solide zu unterhalten vermochte – mich alles in allem aber dennoch ein Stück weit enttäuscht hat. Der Streifen eröffnet in Gestalt einer ansprechend unterhaltsam-flotten Pkw-Verfolgungsjagd und endet mit einem überraschend ruppig-gewalttätigen Showdown, an dem ich ebenfalls nichts auszusetzen hatte. Dazwischen ist der Tempo- und Action-Grad allerdings nicht ganz so hoch – wodurch einem in jener zentralen Passage die simple Story sowie ein Kind (im Rahmen regelmäßiger weinerlicher Momente) jeweils unvorteilhaft auffallen...

In der Hauptrolle überzeugt Park So-dam: Sie ist cool und hat zudem auch ne reizvolle Background-Story zugeschrieben bekommen – aus dem der Film aber leider nichts macht. Sie und Jung Hyun-jun (welcher ihren jungen Begleiter mimt) sind einem ja beide aus ,,Parasite" bekannt. Handwerklich hat Regisseur Dae-min Park ordentliche Arbeit abgeliefert – und auch der Look wusste mir zu gefallen. Weniger prima dagegen: Der mittelprächtige Baddie, gewisse Klischees und banal-überflüssige Sub-Plots, der voraussehbare Ausklang sowie zwei ,,Asia-typische" Eigenschaften – nämlich die Art des eingebundenen Humors sowie Over-Acting seitens einiger der Beteiligten...

Kurzum:  Weder so ,,doof" wie die ,,Transporter"-Franchise noch so klasse wie Nicholas Winding Refn´s ,,Drive" – sondern qualitativ irgendwo dazwischen zu verorten. Besonders schade dabei: Dass man das Potential der Hauptfigur nicht weiter ausgeschöpft hat... 

gute 5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Vorgestern Abend/Nacht bei Sky on Demand geguckt:

On the Line



Mel als Radiomoderator - Elvis sein Name, dazu "Red Hot Chili Peppers" als Introsong mit nem Mustang, hat was! 😎

Ein Verrückter bricht live in der Sendung in sein Haus ein & kidnappt seine Frau & Tochter - Denkt man.. !
Im Gebäude des Senders geht's erst richtig los!

Mel spielt gut, wie immer, der Bösewicht ist schön verrückt, etwas überdreht, aber ganz gut!
Der Rest des Cast's ist eher zu vernachlässigen...

Ich muss zugeben, der Film ist spannend gemacht, er hat einige Wendungen, ich hatte viel, viel schlechteres erwartet!

Das Ende ist auch sehr wendungsreich, auch wenn es dann leider viel zu viel wird mit einer Überraschung nach der anderen, was einem dann doch ein bisschen den Film versaut...! 😕

3,5/5

Gestern Abend/Nacht gesehen:

The Fast and the Furious



Speedaction vom Feinsten !

Fette Karren, leichtbekleidete Mädels & coole Typen...!
Klar, Story & Schauspiel sind fürs Klo, aber die Action und die Karren entlohnen es! 😁

Ohne viel Computergeschisse, wunderbar!
Hier gibt's noch "echte" Autos, die zerstört werden!

Mukke ist typisch Tuningszene um die 2000er, aber ich mag das! 😊

4/5

StS

17 September 2023, 12:52:32 #2517 Letzte Bearbeitung: 17 September 2023, 12:56:02 von StS


Regisseur Mark Hartley kennt sich prima mit australischer Genre-Kost aus: U.a. drehte er die sehenswerte Dokumentation ,,Not quite Hollywood: The wild, untold Story of Ozploitation!" sowie das 2013er ,,Patrick"-Remake – ebenso wie (unabhängig eines Down-Under-Bezugs) die beiden Dokus ,,Electric Boogaloo: The wild, untold Story of Cannon Films" und ,,Machete Maidens Unleashed!" (über philippinische Exploitation-Flicks)...

Mit ,,Girl at the Window" (2023) – hierzulande als ,,the Clockwork Killings" veröffentlicht – lieferte er einen Thriller ab, bei dem er eine klassische ,,Disturbia"-eske Story mit der eines ,,Scream"-artigen Serienkiller-Streifens verbunden sowie jene obendrein mit einer ,,leicht schrägen Note" versehen hat. Im Film gelangt eine Teenagerin zu der Überzeugung, dass ihr Nachbar ein berüchtigter Mehrfach-Mörder ist, dessen Vorgehen an das des ,,Zodiacs" erinnert...

In der Hauptrolle gefiel mir die noch recht unbekannte Ella Newton gut – auch wenn ihre Figur alle der zu erwartenden ,,dummen Entscheidungen" trifft und somit relativ klischeehaft daherkommt (ebenso wie bspw. noch die geradezu ,,unnützen" ermittelnden Polizisten). Als ihre Mutter ist Radha Mitchell mit von der Partie – in Nebenparts zudem u.a. noch die beiden (mir zumindest vom Sehen her bekannten) Aussie-Mimen James Mackay und Vince Colosimo...

Spannend, originell oder clever ist das Ganze leider nicht – doch muss ich gestehen, dass ich den ,,unebenen Ton" des Films durchaus als ein Stück weit reizvoll empfand: Mal ist das Geschehen eher ,,locker" – mal wird einem gratuitous Nudity geboten oder werden Mädels Augäpfel rausgeschnitten. Zudem mutet so einiges campy und schlocky an: In der Hinsicht nicht untypisch für Ozploitation-Streifen. Als ,,gelungen" mag ich das Ergebnis aber dennoch nicht bezeichnen...

knappe 4/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

2 Fast 2 Furious



Ich weiß nich, der fällt etwas ab gegenüber dem 1. :-/

Der Bösewicht wird glaubhaft böse dargestellt, Soundtrack ist auch cool, aber alles in allem plätschert der Film vor sich hin, abgesehen von der Rennaction natürlich, die rockt!

Vin Diesel und "die Gang" fehlen, aber Brian O'Conner ist mit nem alten Kumpel (Tyrese Gibson) dabei, was auch Spaß macht, aber nicht das selbe ist!
Eva Mendes ist für die Sexyness auch dabei, aber sie macht auch so eine gute Figur :happy3:  :sabber:

Nichtsdestotrotz ist es ein guter Film, der Spaß macht, aber nicht an den ersten Teil ran kommt!  :smile:

3/5

Newendyke

Demolition Man

Hab ich schon eine Ewigkeit nimma gesehen (und damals wohl lt. IMDB nur eine 4/10 gegeben) und, FUCK, ist der mittlerweile mit seinen Themen der friedvollen Zukunft in der Gegenwart angekommen - erinnert es doch sehr an die cancel culture und die überbohrende political correctness der letzten Jahre.
Nichtsdestowenigertrotz, macht der verdammt viel Spaß, auch wenn er hier und da etwas schlecht gealtert ist, aber Sly und Snipes sind bester Laune, Bullock hatte auch ne feine Rolle und die Action ist noch so richtig herrlich old school.

Newendyke sagt, 6/10


PS: Ein anderer Wahnsinnsactioner wartet auch schon auf Prime, Long Kiss Goodnight, ebenso schon lange nicht gesehen, auf den freue ich mich auch die Tage!


"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

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