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Die letzte Sichtung: Filme

Begonnen von MMeXX, 19 November 2012, 13:01:27

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PostalDude

30 Mai 2024, 00:13:06 #2700 Letzte Bearbeitung: 30 Mai 2024, 00:19:29 von PostalDude
Heute Abend mit meiner Verlobten gesehen:

Gefährliche Brandung



Coooler Film... !

Es gibt 2 Hauptdarsteller, zwischen denen kein Surfbrett mehr passt, so eine tolle Chemie ist zwischen denen, klasse Aufnahmen von Wasser, Luft usw. !
Bekannte, gute Darsteller in allen Rollen, geile Action & eine Story, die völlig zweckmäßig ist inkl. Liebesgesülze :D

4/5

StS

30 Mai 2024, 09:33:27 #2701 Letzte Bearbeitung: 30 Mai 2024, 16:26:07 von StS
Weil er kürzlich bei Schnittberichte groß beworben wurde...


Bei dem ,,minimalistischen" Thriller ,,Monolith" handelt es sich um eine Graphic Novel Verfilmung aus dem Jahr 2016, die hierzulande aber erst 2024 veröffentlicht wurde und in dessen Zentrum ein neuartiges High-Tech-Smart-Car steht: Ein modernes, an sich durchaus schickes SUV – komplett u.a. mit KI, kugelsicherem Glas und einer Karosserie aus geradezu unzerstörbarem Titan (da hat selbst Tesla´s Cybertruck keine Chance gegen). Im Film nimmt Sandra (Katrina Bowden) eben jenen neuen Wagen ihres Mannes, um damit in aller Bequemlichkeit zu ihrer Mutter zu fahren. Mit dabei: Ihr keiner Sohn David im Kindersitz auf der Rückbank. Wegen eines Staus wählt sie kurzerhand die ihr vom Navi vorgeschlagene schnellste neue Route aus: 50 Meilen auf einer ,,Staubpiste" quer durch eine bergige Wüstenregion in Kalifornien...

Nach Anbruch der Dunkelheit kommt es auf der Strecke jedoch zu einem Wildunfall. Als sie den Wagen verlässt, um nach dem Tier zu sehen, löst ihr an ihrem Handy spielendes Kind dann aber unwissentlich/versehentlich die ,,Lockdown"-Funktion des Fahrzeugs aus, welches sich prompt verriegelt und sie fortan nicht mehr reinlässt (das Handy selbst wird von David drinnen dann fallengelassen – und kann auch nicht wieder aufgehoben werden, da der Kleine ja am Sitz festgegurtet ist). Alle Versuche, sich Zugang zu verschaffen, misslingen. Am nächsten Morgen beginnen die Temperaturen gnadenlos zu steigen, so dass Sandra auf jeden Fall tätig werden muss, um ihr Sohn (und sich) vor dem Hitze- oder Dehydrationstod zu retten...

,,Monolith" ist quasi ein cooler 30-bis-40-Minüter – leider gefangen in dem ,,Corpus" eines 80-Minüters. In der ersten Viertelstunde gibt´s ein paar Hintergründe zu Sanda – u.a. dass sie mal ein Popstar war, bevor sie schwanger wurde, und ihr Mann sie wohlmöglich gerade betrügt – was man im Prinzip aber alles hätte weglassen können, da es letztlich ja nur um die Situation rund ums verriegelte Auto geht. Zudem gibt es einen bissigen Wildhund, gegen den sie sich im Verlauf wehren muss, und marschiert sie zweimal los, um nach Hilfe zu suchen. Eine Menge ,,Füllmaterial" also – welches zudem mitunter verärgert (etwa weil sie die Straße nicht einfach weiter geradeaus läuft, anstatt zum Wagen zurückzugehen, oder sie an einer Stelle an einem verlassenen Flugfeld ein großes Reifenfeuer entzündet, sich davon aber ebenfalls prompt wieder entfernt)...

Dazu solche Sachen wie: Trinkwasser nutzen/verschwenden, um das Wagendach zu kühlen, weil sie glaubt, dass es dadurch für ihr Kind drinnen etwas kühler wird – plus gleich zwei Traum-/Halluzinations-Sequenzen! Die Situation ist für Sandra natürlich von Angst und Verzweiflung geprägt – was nachvollziehbar ist, aber nicht ausreicht, um den Suspense-Grad für den Zuschauer vernünftig aufrecht zu erhalten (vielleicht für manche Mütter oder Väter ja schon; wer weiß, keine Ahnung). Bei dem quengelnden oder weinenden Kind war ich sogar froh, dass es irgendwann meist nur noch bewusstlos war. Katrina Bowden (u.a. ,,Tucker and Dale vs Evil") macht ihre Sache allerdings überzeugend – und sieht zudem (nicht nur auf bestimmten durchaus coolen Poster-/Cover-Motiven) ansprechend attraktiv aus...

Generell gefiel mir der Look des Films: Von den Wüstenlocations über ein ausgeschlachtetes Passagierflugzeug bis hin zu mehreren schicken Drohen-Aufnahmen. Doch gegen die Probleme des Drehbuchs kommt halt nichts (auch nicht die Regie Ivan Silvestrinis) wirklich an – siehe bspw. eine plumpe ,,Spannungs-Situation" zu Beginn (an einer Tankstelle) oder einfach nur die unsympathische Gegebenheit, dass sich Sandra im Wagen bei der Fahrt eine Zigarette ansteckt (und das nicht nur weil David Asthma hat; egal ob nun bei geöffnetem Fenster oder nicht). Was dem Ganzen dann aber ,,den Rest gibt", sind die finalen 10 Minuten: Da kommt man aus dem ungläubigen Staunen und Lachen kaum heraus. Realitätsfern, bescheuert sowie mit ,,amüsanten" Effekten. Kurzzeitig hatte ich noch die Hoffnung, dass sich das auch bloß eine Einbildung/Traumsequenz entpuppen würde – aber nee...

2,5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Rezensionsexemplar von nem Kumpel:

Catch the Killer



Der Anfang war schon mal stark!

Die Ermittlungen sind sehr spannend und interessant!

Ob auf dem Land oder in der Stadt, die Aufnahmen sind stark gemacht, einfach tolle Bilder!

Ich mag ja einfach so Scharfschützenfilme !
Gewalt und Blut gibt's auch immer wieder mal, die Darsteller sind alle gut!

4,5/5

StS

Bei ,,Glasshouse" (2021) handelt es sich um ein südafrikanisches postapokalyptisches Thriller-Drama von Kelsey Egan mit Jessica Alexander, Anja Taljaard und Hilton Pelser in den Hauptrollen, welches sich als eine stimmungsvolle Kombination aus ,,the Beguiled", ,,Picnic at Hanging Rock" sowie einer Reihe geläufiger ,,Endzeit-Kammerspiele" beschreiben lässt...

In einer nicht allzu fernen Zukunft angesiedelt, entfalten sich die Geschehnisse an einer einzigen Location vor dem Story-Hintergrund einer über die Luft übertragenen, bei Einatmen eine Art Demenz auslösenden Krankheit. In einem versiegelten, per Schleuse betretbaren Gewächshaus vermag eine Familie (mit viel Arbeit) ein gutes Leben zu führen. Eines Tages taucht ein Fremder auf...

Seitens der Darsteller überzeugend gespielt, hat Egan ein optisch schickes, atmosphärisches Werk geschaffen, dessen ruhiges Tempo es einem erlaubt, sich an einer Vielzahl an Details zu erfreuen sowie in diesen ,,fragilen Mikrokosmos" Schrägstrich in diese ,,paradiesische Bubble" inmitten der Postapokalypse einzutauchen...

Je weiter der Verlauf voranschreitet, desto deutlicher erkennt man das Abgründige zwischen oder hinter all dem Sinnlichen, Schönen und Funktionierenden – bevor im finalen Drittel dann diverse Geheimnisse aufgetan sowie gewichtige Entscheidungen getroffen werden, von denen einige gleichermaßen harter wie notwendiger Natur sind...

Kurzum: Freunden derartiger Veröffentlichungen (abseits des Mainstreams) ist ,,Glasshouse" herzlich zu empfehlen...

7/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/glasshouse/


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In ,,the Ganzfeld Haunting" (2014) finden sich vier Psychologie-Studenten (Taylor Cole, Ryan Donowho, Toby Hemingway und Rumer Willis) zusammen, um in einem alten Gebäude das sogenannte ,,Ganzfeld Experiment" durchzuführen. Low-Budget-Spuk-Horror von Michael Oblowitz – u.a. mit Billy Zane, Dominic Purcell und Holt McCallany in Nebenrollen...

Inhaltlich gibt der Streifen kaum was her, während die Optik in Ordnung geht (zur heraufbeschworenen Stimmung passt) sowie eine gewisse ,,Sexyness" vorhanden ist – allerdings entfaltet sich das Ganze eher schleppend, u.a. weil sich mitunter entnervend überzogen-ausführlich-repetitiv dem Konsum von Whiskey, Kokain und Cannabis gewidmet wird...

Gezeigte Gewalt hält sich in Grenzen und viele der Dialoge sind so mau wie die ,,Kreativität" hinter Gegebenheiten á la sich von selbst öffnende Türen oder statisch-verzerrte Bildübertragungen: Not very spooky. Kurzum: Obgleich ich bekanntlich ein gewisses Faible für Movies dieser Sorte hege, konnte mich dieses hier nicht überzeugen...

3/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/the-ganzfeld-haunting/
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Gestern Abend mit meiner Verlobten bei Shitflix geguckt:

Under Paris



Typisch Shitflix - Schlecht!
Die Story ist typisch B-Movie, was ja nicht schlecht wäre, wenn es gute Action gäbe..

Leider ist der Film nicht gut, viel & schlechtes CGI, grottige Schauspieler, dazu eine Sharknadotypische Story.  :lol:

Der Anfang war ganz cool, auch wenn da das Verhalten der Charaktere schon seltsam war, aber im Laufe des Films wird's immer schlimmer...! -_-
Ich sage nur - Bürgermeisterin !  :frech2:

Die Action ist jetzt auch nicht sonderlich blutig oder explizit. Der Schauplatz Paris bzw. die Seine wird u.a. viel mit Kanälen gezeigt, leider unterirdisch.

Was mir auch bitter aufgefallen ist - sehr viele weibliche Darstellerinnen! Zu viele, IMO.
Eine ausgewogene Mischung wäre gut gewesen, hier kommt es einem so vor, als ob man der Frauenquote wegen, viele Frauen in Hauptrollen gesteckt hat!

Das Finale war solide, endete aber abrupt und war auch nicht sehr beeindruckend...

1,5/5.

Karm

Zitat von: PostalDude am 16 Juni 2024, 15:55:48Das Finale war solide

Fand ich eher bescheuert. Derartiges Hochwasser über eine riesige Fläche durch ein paar Explosionen. :frech2:

PostalDude

Gerade mit meiner Verlobten gesehen:

Gesetz der Rache (Tape Edition) [Unrated DC]



Was für ein krasser Film ! Vom Anfang bis zum Ende krass spannend, krass brutal, krass unerwartet !

Gerad Butler und Jamie Foxx in Rollen, die man eher nicht von ihnen erwartet, und das machen sie sehr gut !
Beide spielen auf ihre Art eiskalt !

Die Nebenrollen sind mit bekannten Gesichtern besetzt, der Soundtrack stimming und es ist, wie schon erwähnt, immer sauspannend !

4,5/5

PostalDude

Bei Magenta TV ausgeliehen:

Django's Rückkehr



Django und sein Sarg sind zurück! 💥

Nach all den Jahren im Kloster versucht er seine Tochter aus einem Bordell zu befreien.

Leider wird er gefangen genommen. Aber das hält Django nicht auf & er holt sein Maschinengewehr wieder raus...

Franco Nero ist eiskalt, aber sein Gegenspieler, genannt der "Teufel", wird gut gespielt von Christopher Connelly!
Die Action ballert gut & es herrscht eine bedrohliche Atmosphäre, wenn Django in Action ist!

Auch der Rest passt sich gut an, guter "Spätwestern"!

4/5

PostalDude

SAW 5 Unrated



Jigsaw ist bekannterweise immer noch tot, aber Detective Hoffmann führt seine Spiele fort!

Die Ermittlungen von Agent Strong sind schön spannend, er ist Hoffmann auf der Spur..
Quasi nebenher wird wieder fleißig und blutig in Fallen gestolpert, auch wenn die Fallen dieses Mal nicht soo krass ausfallen, außer am Ende.. 😈
Vielleicht bin ich aber auch abgestumpft  :lol:  :mr.green:

In Rückblenden erfährt man, wie Jigsaw & Hoffmann zusammen finden, das ist ganz cool gemacht, wirkt vielleicht etwas konstruiert, dennoch ist es nicht schlecht gemacht, die Ideen gehen hier nie aus^^

Natürlich gibt es wieder ein fieses Ende  :happy3:

3,5/5

PostalDude

SAW VI Unrated



Hoffmann spielt Jigsaw's Spiele weiter..

Die erste Falle gibt schön blutig die Richtung vor ! Fleisch gegen Leben..
Und die Fallen sind wieder gut fies..! 😈 :happy2:

Ich muss aber zugeben, das der Typ der Versicherung aus Prinzip unsympathisch ist und all die Prüfungen verdient hat!
Die Rückblenden bringen weiterhin die Story gut voran & bei Hoffmann zieht sich die Schlinge mehr & mehr zu..

Natürlich gibt's wie immer ein sehr geiles, fieses Ende...! 😈 :happy2:

4,5/5

StS

20 Juni 2024, 19:27:47 #2710 Letzte Bearbeitung: 20 Juni 2024, 19:29:42 von StS
Man muss sich schon näher mit dem 2022er Action-Crime-Thriller ,,Boon" beschäftigen, um herauszufinden, dass es sich dabei um ein Sequel des ein Jahr zuvor veröffentlichten Streifens ,,Red Stone" handelt, der ebenfalls sowohl von Derek Presley verfasst und in Szene gesetzt wurde als auch mit Neal McDonough in der Hauptrolle aufwartet. Auf jeden Fall kann man beide Produktionen unabhängig voreinander anschauen – schließlich habe ich erst im Nachhinein von der Connection erfahren und wäre ich von allein nie drauf gekommen...

Erzählt wird die Geschichte des von Hitmen und den Behörden gesuchten Profi-Killers Nick Boon, der sich in ein Häuschen in der Wildnis nahe der kanadischen Grenze zurückgezogen hat. Eigentlich will er sich ,,aus allem raushalten" – bis er mitbekommt, dass seine hilfsbereite Nachbarin Catherine (Christiane Seidel) und ihr Sohn Probleme mit dem örtlichen Gangsterbosses Fitzgerald (Tommy Flanagan) haben, der einen Tunnel auf ihrem Grundstück dazu nutzt, Waffen über die Grenze zu schmuggeln. Es kommt, wie es im Prinzip kommen muss...

,,Boon" ist rundum generisch – von der Story über die Optik und Regie bis hin zu den Darstellern. Bei McDonough und Flanagan ist einem inzwischen ja klar, was man bekommt, Seidel und ihr Spross erfüllen ihre jeweiligen Zwecke innerhalb des Ganzen solide, die hübsche Christina Ochoa (u.a. bekannt aus den Serien ,,Animal Kingdom" und ,,Blood Drive") darf erst zum Ende hin sichtlichen Spaß an ihrer Rolle haben, nachdem sie vom Skript zuvor eher als ,,Beiwerk" behandelt wurde, und als Killer leistet Jason Scott Lee ein Cameo ab...

Sonderlich aufregend entfalten sich die präsentierten (klischeehaften) Geschehnisse nicht – was mit daran liegt, dass die inhaltliche Vorhersehbarkeit das Aufkommen echter Spannung unentwegt verhindert. Darüber hinaus sind trotz der nur knapp 90-minütigen Laufzeit gewisse Längen zu verzeichnen, wurde ein wenig Religiosität mit eingebunden (was aber nicht weiter der Rede wert ist), geht der Gewaltgrad der punktuellen Auseinandersetzungen in Ordnung und kommt nicht nur dank des Settings ein gewisses ,,Neo-Western-Feeling" auf...

Kurzum: Belanglose B-Movie-Kost.

3/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Gestern Abend mit meiner Verlobten bei Magenta TV ausgeliehen:

Influencer



Habe nicht viel erwartet und habe ein bisschen mehr bekommen...

Influencer - komische Menschen IMO.
Am Anfang sieht man Madison (Emily Tennant) eine typisch gelangweilte Influencerin, die sich in Thailand langweilt, isst typisch amerkanisches Essen im Hotel, steht am Meer und ständig macht sie Selfies... Soweit, so langweilig.

Dann trifft sie aber CW (Cassandra Naud) & diese zeigt ihr eine andere Seite - frei, wild, ohne festen Wohnsitz zeigt sie ihr Thailand von einer anderen Seite! Sie freunden sich an & CW fährt mit ihr auf eine einsame Insel & lässt sie dort zurück !
Vorspann! Nach einer halben Stunde.
Das war vielversprechend - jetzt geht es aber leider nicht mehr sooo gut weiter...

CW ist auch ein Computerass & übernimmt ihren Instagramaccount samt Änderung ihres Gesichts usw.
CW wiederholt auch jetzt die ganze Sache mit einer anderen Frau, Jessica. (Sara Canning)
Dann taucht auch noch Ryan (Rory J. Saper), der Freund von Madison auf..

Der Film hat malerische Aufnahmen von Thailand, das ist alles stark gefilmt, aber das Verhalten von Jessica und ist manchmal sehr seltsam, alle sind SEHR vertrauensvoll gegenüber CW !
Das macht es leider manchmal kaputt und das vorhersehbare Ende sowieso.. 😕

3/5

StS

,,the Pirates of Somalia" (2017) erzählt die wahre Geschichte von Jay Bahadur (hier: Evan Peters), welcher unbedingt Journalist werden will und nach dem College noch immer im Keller seiner Eltern in Toronto wohnt. Eines Abends trifft er eines seiner Idole (Al Pacino) und erhält den Ratschlag, statt eines Studiums ruhig ,,Wagnisse in der Praxis" einzugehen, um auf diesem Wege an Erfahrungen und gute Storys zu gelangen – also reist er im Dezember 2008 kurzerhand nach Somalia, um als einziger Medienvertreter vor Ort über die dortigen ,,modernen Piraten" zu berichten...

Primär basierend auf Bahadur´s 2011er Bestseller ,,the Pirates of Somalia: Inside their hidden World" schuf Regisseur und Drehbuchautor Bryan Buckley (,,Bronze") aus der Materie einen durchaus ,,humorig-lockeren" Streifen, der Bahadur´s Geschichte u.a. mit Selbstironie erzählt – z.B. in Form eines bewusst klischeehaften Voiceovers, welches dem Zuschauer im Zuge dessen vermittelt, was für ein unorigineller Schreiberling Jay doch eigentlich war, während seine Entschlossenheit und Hartnäckigkeit (Naivität/Mut) die zentralen Faktoren seines Erfolgs markierten...   

,,American Horror Story"-Star Peters verkörpert die Hauptrolle sympathisch und überzeugend. Wie sich seine Figur entwickelt, ist nachvollziehbar und unterhaltsam beizuwohnen. Ihm zur Seite steht Barkhad Abdi, der zuvor ja als Pirat in ,,Captain Phillips" bekannt wurde und hier Bahadur´s engagierten Kontaktmann spielt. Pacino und Melanie Griffith sind derweil nur in kleinen Nebenparts mit von der Partie. Der Film kombiniert ein klassisches Biopic mit einem dramatischen Journalismus-Thriller – und das in einer zusätzlich mit Humor angereicherten Form...

Auf einige letzterer Elemente (allen voran eine ,,Traumsequenz") hätte ich durchaus verzichten können – denn manch eine Situation, in die Bahadur gerät, ist an sich schon absurd/schräg genug – doch hatte Buckley keinen anspruchsvollen Film mit viel Tiefgang und einem detaillierten Aufzeigen der angespannt-vertrackten Lage in Somalia zu der damaligen Zeit im Sinn: Entsprechende ,,Einblicke" erhält man zwar – welche durchaus auch interessant sind – allerdings ging es ihm stärker um eine Veranschaulichung von Bahadur´s Wesensart und seiner besonderen, mitunter nicht riskoarmen Erlebnisse...

5,5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

Private Joker

Die Unfehlbaren (Amazon)

Halbgare französische Crime/Comedymixtur, die offenbar vorrangig der Comedienne Inès Reg ein Vehikel bieten soll - vielleicht ist die ja jenseits des Rheins eine große Nummer, allein warum erschließt sich hierzulande eher nicht so. O.K., ich weiß, über Äußerlichkeiten sollte man keine Witze machen, aber trotzdem: Irgendwie kommt die rüber, als hätte man Ricarda Lang eine für ihre Verhältnisse viel zu große Pistole umgeschnallt, und sie dann angewiesen "zieh die ständig und komm dabei möglichst cool rüber". Blöderweise wird da jedwede Polizeikompetenz der Figur letztlich nur behauptet - realiter
Spoiler: zeige
zerstückelt die beinah einen Kleinstkriminellen, den sie zwecks Informationsgewinnsung in eine Schrottpresse steckt, die aber nicht mehr ausbekommt. Kurze Zeit später vermasselt sie einen wichtigen Einsatz, weil die ihr Mikro nicht ausschaltet und überdies lieber eine Kneipe mit vorgehaltener Waffe zum Fahnenwechsel bei einem Fußballspiel zwingt, und last but not least lässt sie ihren Kollegen bei einer Verfolgung über die Dächer schnöde im Stich, was der nur Dank des auf möglichst wenige Tote angelegten Drehbuchs überlebt.

Wer das zuvor genannte alles äußerst witzig findet, ist entweder Kernfranzose oder kann auch über Sparwitze neuester Bauart endlos ablachen. Ich fand das alles eher maßvoll komisch (ein zwei Schmunzler gebe ich aber widerwillig zu) und stelle überdies fest, dass ich auch nicht durch eine wirklich sinnvolle Krimi-Handlung oder wenigstens etwas knackige Autoaction entschädigt wurde; gerade letzteres hat so manche gallische Cop-Comedy der letzten Jahre zumindest halbwegs erträglich gemacht.

In der Summe eher flau: 3.5/10

Sick (Pro 7)

Kennt Ihr das Gefühl - da ist man kein besonderes guter Koch (ich zumindest), und dennoch denkt man sich bei manchem Restaurant-Essen "das Schnitzel hätte sogar ich besser hinbekommen". Hier das Ganze in der Form "das Drehbuch ist so einfalllos, da hätte ich glatt ein halbes Dutzend bessere Ideen".

Ganz konkret und mal ganz ehrlich: Für einen Thriller/Krimi/Grusler mit Corona-Hintergrund fielen einem doch etliche naheliegende Szenarien ein, ein eskalierender Streit um Restbestände Klopapier (das textet der Film sogar ganz kurz an), eine Quarantäneeinrichtung, in der einer durchdreht, aber keiner rauskommt, vielleicht ein purgeähnliches Duell von Impfbefürwortern und -gegnern, zur Not auch ein paar Corona-Zombies. Statt dessen hier dann so: Zwei Girlies wollen "raus" aus der Stadt und zur Luxushütte der Eltern auf dem Land (also das Standardszenario bei 3 von 4 Slashern), und als Corona-Besonderheit wedelt vor allem die eine ständig sinnfrei mit der Maske rum (wer's mitgemacht hat, wird sich erinnern: So wie die das handhaben, im Auto ja, im Haus nein, dazu die Dinger alle naselang auf- und dann wieder absetzen macht(e) das überhaupt keinen Sinn, und überhaupt: vor so einem Wochenende einmal getestet und schon wäre das Problem gelöst, der Film allerdings auch fix vorbei.) Natürlich trägt auch der Killer eine Maske, toll, das tun die Killer ja sonst nie. Immerhin eine gute Szene wird scheinbar aus dem Szenario rausdestilliert (Stichwort alte Dame im Auto), aber sekundenspäter auch schon wieder relativiert.

Den ganzen windigen und unausgegorenen Corona-Aufhänger mal außen vor, ist das ein sehr kurzer Standardslasher, maßvoll blutig aber ansonsten ohne nennenswerte Höhen und Tiefen - in der Summe x-fach gesehen, gelegentlich sogar schlechter, meist aber besser. 4/10.

Zuletzt noch ein paar kurze Worte über einen Film, über den wundersam viel Aufhebens gemacht wurde: Sound of Freedom. Von irgendwelchen Verschwörungsdenkern eher gegen den Willen des Filmemachers "adoptiert", wenn auch mit dem Aushilfsjesus der religiösen Szene durchaus passend besetzt. Bei Licht betrachtet ein völlig unspektakuläres, höhepunktarmes Thrillerlein mit wenig Thrills, in dem die angeblichen wahren Befreiungsaktionen der Hauptfigur überraschend leicht mnd fast widerstandsfrei gelingen. Entweder die Verschwörer von heute sind lange nicht so clever wie von ihren Gegnern immer behauptet oder der Typ hat bei der Niederschrift seiner angeblichen Heldentaten etwas übertrieben. Den ganzen Aufstand rechtfertigt der Film aber in keiner Weise, so ehrlich sollte man sein, über den Erfolg (höheres Einspiel als der letzte M.I., in den USA!) kann man trotzdem nur den Kopf schütteln. 5/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

StS

28 Juni 2024, 09:18:27 #2714 Letzte Bearbeitung: 28 Juni 2024, 09:20:45 von StS
Bei ,,the Dive" (2023) handelt es sich um das deutsche Remake der schwedisch-norwegisch-belgischen Produktion ,,Breaking Surface" aus dem Jahr 2020, welche ich mir bisher aber noch nicht angeschaut habe. Normalerweise würde ich in einem solchen Fall das deutsche Werk zugunsten des skandinavischen Pendants meiden – doch habe ich mich im Vorliegenden primär aus zwei Gründen für die Neuversion Maximilian Erlenweins (,,Stereo") entschieden: Zum einen spielt der Film nicht an unserer heimischen Küste – und zum anderen ist Sophie Lowe in der Hauptrolle zu sehen, welche ich seit mehr als 10 Jahren (als Darstellerin und Sängerin) schätze...

Erzählt wird die Geschichte der ein Stück weit entfremdeten Schwestern Drew (Lowe) und May (Louisa Krause), die sich nach einiger Zeit mal wieder zum Tauchen treffen – dieses Mal an einem einsamen Steilküstenabschnitt auf Malta. Leider kommt es im Zuge dessen zu einem Erdrutsch, der May in rund 28 Metern Tiefe mit einem Bein unter einem großen Felsbrocken eingeklemmt belässt. Ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit beginnt – welcher erfreulicherweise nicht beklagenswert von Unglaubwürdigkeiten und uncleveren Entscheidungen geprägt ist, sondern sich angenehm durchdacht und realitätsnah entfaltet...

Malta als Location bietet strahlende Sonne und warme Farben – ganz anders als beim Original, das in der eisigen Düsternis des Nordmeers angesiedelt daherkommt. Die kargen Insel-Landschaften verleihen auch den Szenen außerhalb des Wassers ein spezielles Flair, welches mir zuzusagen wusste (und sich mit meinen dortigen Urlaubs-Erinnerungen deckt). Während Drew mehrfach auf- und abtauchen muss, u.a. um Reservetanks aus dem Mietwagen zu holen, und sich dabei mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert sieht, geht May mit der Situation möglichst gefasst um und denkt dabei unweigerlich an bestimmte familiäre Situationen zurück...

Die beklemmende Lage und zugehörigen Empfindungen werden nachfühlbar vermittelt – sowohl seitens der Regie als auch der überzeugend agierenden Darstellerinnen. Die Story an sich ist recht gradlinig – wobei der Versuch, eine gewisse ,,emotionale Tiefe" mit einzubringen (Stichwort: die kurzen Flashbacks), allerdings nicht wirklich viel zum Ganzen beiträgt. Spannung ist vorhanden – wird jedoch seitens der Entscheidung der Filmemacher, sich bei einigen der sonst üblichen ,,melodramatisch-reißerischen Genre-Elementen" zurückzuhalten, ein wenig eingeschränkt. Dadurch ist ,,the Dive" alles in allem nicht ganz so intensiv, wie er hätte sein können...

Kurzum: Ein glaubwürdig-dramatischer, von Tom Tykwer´s Stamm-Kameramann Frank Griebe optisch ansprechend bebilderter Unterwasser-Survival-Thriller aus deutschen Landen – inhaltlich ,,dünn", aber nichtsdestotrotz unterhaltsam...

6,5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS

In dem 2024er Action-Thriller ,,Chief of Station" von Regisseur Jesse V. Johnson (,,Accident Man", ,,Triple Threat", ,,Avengement" etc.) geht CIA-Agent Ben Malloy (Aaron Eckhart) in Budapest der Ermordung seiner Ehefrau Farrah (Laëtitia Eïdo) nach – was ihn inmitten verschiedener Verstrickungen unterschiedlicher Geheimdienste und Interessensgruppen geraten lässt. Neben Eckhart und Eïdo ebenfalls noch mit von der Partie: U.a. Olga Kurylenko, Alex Pettyfer und Daniel Bernhardt...

Der Film ist ein formelhaftes Werk. Offenkundig hat Drehbuchautor George Mahaffey seine ,,Hausaufgaben" gemacht und sich beim Verfassen an diversen Veröffentlichungen des betreffenden (auf eine stattliche Tradition zurückblickenden) Genres orientiert – allerdings war er nicht dazu in der Lage, aus den ,,klassischen Versatzstücken" (á la interne und multinationale Spannungen, Komplotte, falsche Anschuldigungen, Hintergehungen etc.) eine frisch oder sonstwie reizvoll anmutende Story zu kreieren...

Johnson indes ist schlichtweg nicht versiert genug, um das vom Skript Vorgegebene wenn nötig je nachdem zu elevaten oder zu kaschieren – was speziell in einzelnen Schlüssel-Momenten auffällig ist. Mit seiner inzwischen gewohnten Kombination aus Charisma und Toughness überzeugt Aaron Eckhart einmal mehr mit einer kompetenten Performance, die gebotene (spärliche) Action geht in Ordnung und langweilig wird´s nie – nur fehlt es alles in allem nunmal u.a. an Überraschungen, Komplexität und Pep...

Kurzum:  ,,Chief of Station" wirkt wie ein zweitklassisches DtV-Ostblock-Sequel von ,,the Bricklayer"...

knappe 4/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/chief-of-station/
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

StS

2 Juli 2024, 09:21:52 #2716 Letzte Bearbeitung: 2 Juli 2024, 10:57:33 von StS
,,the Survivalist" (2021) ist ein postapokalyptischer Thriller, der sich rund 600 Tage nach dem fatalen Outbreak einer tödlichen Covid-19-Variante entfaltet. Gedreht im Dezember 2020 – also inmitten der tatsächlich grassierenden Pandemie – war das zugehörige (schon länger vorher verfasste) Drehbuch kurzerhand umgeschrieben worden, um ,,näher an den realen Geschehnissen dran zu sein". Regie führte B-Filmer Jon Keeyes (,,Rogue Hostage", ,,Code Name Banshee" etc.) – während in zentralen Rollen Jonathan Rhys Meyers, John Malkovich, Julian Sands und Matthew´s Tochter Ruby Modine (plus Lori Petty als ,,Stimme im Radio") mit von der Partie sind...

Die Handlung entfaltet sich fast komplett auf einer Ranch: Ein klassisches Belagerungs-Szenario, bei dem einige Baddies versuchen, an ein Mädel zu gelangen, welches auf das Gelände zu dem Besitzer geflüchtet war, der sie fortan beschützt, da er ihren Bruder kannte und früher beim FBI war. Alles folgt (vorhersehbar) dem üblichen Muster. Das Ganze wird jedoch regelmäßig von Rückblenden unterbrochen, die dem Hauptprotagonisten zwar mehr Background verleihen, da in ihnen das schwierige Verhältnis zwischen ihm und seinem Vater im Mittelpunkt steht – allerdings bremsen sie den Verlauf dann immerzu stark aus und machen alles unvorteilhaft ,,redseliger"...

Die Sache mit der Pandemie spielt in Bezug auf die an sich recht gradlinige und schlichte Story im Grunde keine sonderlich bedeutsame Rolle: Alles damit in Verbindung Stehende – wie z.B. dass Modine und Malkovich immun zu sein scheinen, weshalb er nun mit ihr ,,zur Rettung der Menschheit" Kinder zeugen will – wurde bloß oberflächlich ausgestaltet. Derweil sind die Performances für ein Werk dieser Art annehmbar – die Dialoge allerdings mitunter ziemlich grausam schlecht. Darüber hinaus mag keine wirkliche Spannung aufkommen und stellen einen die Action-Szenen bestenfalls leidlich zufrieden. Ein bestimmter ,,nihilistischer Twist" gefiel mir allerdings...

Unabhängig er Drehbuch-Qualität hätte man aus den vorhanden ,,Zutaten" (allen voran: brauchbare Schauspieler, eine anständige Optik und eine stimmige Location) eigentlich zumindest einen soliden kleinen Action-Thriller schaffen können, u.a. weil das Budget für die erzählte Geschichte an sich völlig ausreichend war. Leider aber hat Regisseur Keys einmal mehr beweisen, dass er trotz allem dazu (generell) nicht in der Lage zu sein scheint – siehe zum Beweis überdies die beiden eingangs genannten Streifen. Es ist ein wenig befremdlich, dass Malkovich zuletzt öfters in solch mauen B-Movies mitwirkt – sowie traurig, dass Sands nicht mehr unter uns weilt...

3/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Get the Gringo



Coole Action from "good ol´ Mel" !

Kleine Gags, manch blutige Schießerei & Mel spielt einfach nur cool wie ein Gringo  :happy3:

Der kleine Junge als "Sidekick" nervt irgendwie nie, die Geschichte zieht sich manchmal etwas, gerade gegen Ende, aber irgendwas geschieht immer!

Der mexikanisch angehauchte Gitarrensound ist auch jut!  :happy2:

4/5

PostalDude

Rezensionsexemplar von nem Kumpel:

Kandahar



Typischer Kriegsactionfilm mit Gerad Butler, der geil hätte sein können, aber leider ist er das nicht. :/

Es ist in der ersten Hälfte oft eher ein Agententhriller, der aber spannend gemacht ist!
Ab ca. 50 min. geht die Action in der Wüste los - denkt man! Die Action ist gut gemacht, leider gibt es zu wenig davon!

Man weiß leider auch nie 100%, worum es geht, es gibt zu viele verschiedene Parteien..

Das, die Laufzeit von 2 Stunden und zu viele ruhige Szenen machen den Film kaputt!

3/5

Newendyke

5 Juli 2024, 10:14:34 #2719 Letzte Bearbeitung: 5 Juli 2024, 14:35:45 von Newendyke
Frisch (FFM)

Der Film erzählt von der zerstörerischen Beziehung zweier Brüder, Mirko, der ältere, wilde und immer wieder straffällige Verrückte, und Kai, der jüngere, zartbesaitete und nach einem normalen Leben schmachtende Verlierer, die von ihrem "Onkel Andy" mehr schlecht als recht erzogen worden sind. Als Mirko aus dem Knast kommt und seine Kohle zurückhaben will, die Kai ihm schuldet, beginnt der Teufelkreislauf erneut.
Das alles ist beinhart inszeniert, teils war ich echt überrascht, dass das eine deutsche Produktion ist, und zugleich zufrieden, weil man sowas offensichtlich auch in D produzieren kann. Die Geschichte hat wenige Überraschungen parat, lebt aber von der Dynamik (allen voran Franz Pätzold als Mirko und Bozi Kocevski als Bogdan) der Brüder und bietet echt harte Spitzen. Und zum Schluss gibts dann nochmal so einen richtig abgefuckten Twist...

Ich schwanke aber doch sehr in der Wertung...

6-8/10


"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

PostalDude

Ghostbusters



The REAL Ghostbusters!

Bill Murray ist soo gelangweilt und gleichzeitig soo cool mit seinen Sprüchen!
Die 3 (& später 4) sind einfach perfekt zusammen + Janine, ihr legendäres Auto uvm. ...
Dazu Sigourney Weaver als Geisteropfer, herrlich naiv, bis "Zuul" in ihren Körper fährt, dann ist Schluss mit lustig!

Die Effekte wirken selbst heute noch gut, still better than the CGI today..!

Das Finale auf dem Dach des Hochhauses mit dem riesigen Marshmallow-Mann - herrlich!

Dazu noch dieser wunderbare 80er-Soundtrack... ♥

4/5

StS

In dem schwedischen Slasher-Thriller ,,Halloween Park" (OT: "Karusell", 2023) treibt ein Killer in Göteborg´s Liseberg-Vergnügungspark sein Unwesen – wobei er es auf eine Handvoll Teenager abgesehen hat, die sich vor Ort zu einer exklusiven nächtlichen ,,VIP-Preview" eingefunden haben...

Der Streifen folgt dem ,,klassischen" Genre-Schema (erinnert u.a. an ,,I know what you did last Summer") und wartet mit so einigen der bei Werken dieser Sorte gängigen Unglaubwürdigkeiten und Klischees auf – einschließlich eines (unaufregend-belanglosen) Twists am Ende...

Während die Kills kaum der Rede wert sind und sich die Spannung in Grenzen hält, kommt die Regie indes solide daher, vermag man mit den Darstellern zu leben und weiß das Pacing ebenso zufrieden zu stellen wie die Optik. Zudem sind einige Drohnen-Shots wahrlich cool anzusehen...

Kurzum: ,,Halloween Park" ist ein routinierter, kurzweiliger schwedischer Horror-Thriller nach altbekanntem Muster, der bis auf seinen ansprechenden Dreh- und Entfaltungsort jedoch nicht allzu viel zu bieten hat...

4,5/10

Wer an meiner ausführlichen Meinung interessiert ist:
https://www.actionfreunde.de/halloween-park/
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PierrotLeFou

8 Juli 2024, 03:19:55 #2722 Letzte Bearbeitung: 8 Juli 2024, 04:03:48 von PierrotLeFou
A Quiet Place: Day One (2024)
Huch, besser als erwartet. Nachdem mich der zweite Teil der Reihe recht unbefriedigt zurückgelassen hatte (inkonsequentes Gimmick-Kino, das nach eher konservativen Werten schmeckte), geht dieser dritte Teil wieder etwas geschickter mit Stille und Lärm um, hat einen ordentlichen Handlungsaufbau und Spannungsbogen, einen sinnigen Marionettentheater-Einstieg ... und rückt recht unerwartet erkrankte bzw. etwas labile Außenseiter ins Zentrum. Heimlicher Star ist dann auch eine Assistenzkatze. (Mal schauen, wie sich die Situation Therapiebdürftiger in den USA in den kommenden Jahren so entwickeln wird; und wie "Joker: Folie à Deux" das Thema demnächst noch aufgreifen wird ...) Etwas rührig und sentimental hier und dort, aber insgesamt sehr zufriedenstellend.
6,5/10

The Watchers (2024)
Den hätte ich ja eigentlich lieber mit "MaXXXine" im Doppel gesehen (aber das CinemaxX hat es noch immer nicht hinbekommen, ersteren zu zeigen, obgleich er im Programm steht) aber letztlich ist er gar nicht so metafilmisch wie angenommen (und hätte eher zu einem "Hole in the Ground" gepasst). Ist jedenfalls eine kleine Enttäuschung: Über Blicke, Verkleiden, Spielen, Bruch mit der vierten Wand und das Nachahmen (auch durch den Vogel) wird schon in den ersten Minuten das Sinnieren über Film und Kino angeregt, die "Box" und die Flimmerkiste werden dann noch deutlicher, aber dann geht es eigentlich assoziativ eher um Influencer, Podcaster und andere YouTube-etc.-Phänomene und selbst noch um AI, eher diese Linie im letzten Drittel weitgehend zurückgefahren wird, um eher bierernst und naiv eine Fantasygeschichte über Mythen durchzuspielen, in der nur noch gelegentlich (und vielleicht auch eher bloß noch unbeabsichtigt) vorherige Elemtene nochmals aufgenommen werden... (und die eigentlich nicht zu unlogischen Details passt, die zuvor angeregt haben, das eher als Parabel zu betrachten.) Im Endeffekt geht es dann doch eher bloß ganz vage um das Eigene, das Fremde und Assimilation ... Enttäuschend, aber noch ganz unterhaltsam, wenn auch etwas lahm beim Tempo.
6/10
"Eines Tages werde ich ein wahrhaft großes Drama schreiben. Niemand wird verstehen, worauf es hinaus will, aber alle werden nach Hause gehen mit einem vagen Gefühl der Unzufriedenheit mit ihrem Leben und ihrer Umgebung. Dann werden sie neue Tapeten aufhängen und die Sache vergessen." (Saki)

Moonshade

Catch The Killer (Amazon Prime)

Mal wieder aus aus der Streamingliste, kleine Killerjagd, muss doch schön sein.
Und helau, was ist das denn - da lässt Damián Szifron nach Wild Tales mal wieder von sich hören und bietet neben inhaltlich Altbekanntem visuell Beeindruckendes zu einem ausgelutschten Thema an.
Gleich zwei Scharfschützenattacken sieht sich der Zuschauer ausgesetzt, die Zweite wird erst nach und nach - und damit deutlich realistischer - auf den Überwachungsvideos enthüllt, nachdem man nur die Vorbereitung bzw. den Auslöser gesehen hat.
Daneben nimmt sich der Plot sehr viel Zeit für die Figuren, Woodleys arme-depressive-suizidale-vom Leben gebeutelte Polizistin und Mendelsohns schwuler Ermittler, der bewusst damit kokettiert, zwischen den Behördenmühlen zermahlen zu werden. Woodleys Eignung scheint mir nicht eben originell zu sein, aber Szifron präsentiert keine Wunderkinder, sondern komplexe Ermittlungen ohne die typischen Dr.House-Momente. Dazwischen schüttet er händeweise Zivilisationskritik über die Mächtigen, die Medien und das Volk aus (ohne, dass es zertreten wirkt, bekommt hier eigentlich jeder sein Fett weg), und präsentiert an vier Gelenkpunkten des Films (2 Sniperattacken, der Shootout im Supermarkt und das Finale) deftige und ungewohnte Suspense-Action, allein die Supermarktsequenz mit den schießgeilen Aggro-Rednecks ist ein kleines Kabinettstückchen.
Als der Killer dann seine Philophie verbreiten darf, gießt das eigentlich nur noch in Worte, was der Film bisher in Bilder transportiert hat und verliert ein wenig von seiner Originalität, aber sogar da beweist er mit dem Showdown im Abendrot im Schnee noch Panache.

Es ist nicht alles perfekt mit "To Catch a Killer", aber wenn ich den Film etwa mit "The Killer" vergleiche, hat Fincher ziemlich viel visuelle Innovationskraft verloren in den letzten Jahren.
Untypisch, sperrig und doch alles drin: 8/10
"Du hältst durch und ich halte durch und nächstes Jahr gehen wir einen saufen!

"Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things.!" (Douglas Adams)

Private Joker

8 Juli 2024, 22:21:29 #2724 Letzte Bearbeitung: 9 Juli 2024, 11:53:40 von Private Joker
The Dry 2: Force of Nature (BD, aktuell aber auch bei Amazon für 99 Cent)

Erst mal Chronistenpflicht: "Dry" ist hier gar nix, der spielt zu 100% im australischen Rain Forrest oder wie immer man das da unten nennt. Ich hatte den ersten als relativ gemächlichen, aber ansehbaren klassichen "whodunnit" in Erinnerung (so um 6/10). Wer die Machart schätzt, wird auch hier nicht völlig unter Wert einkaufen, aber irgendwo fehlt es doch, ich muss nur noch mal genau nachdenken, woran.

Vielleicht liegt es daran, dass die prominent besetzte Hauptfigur diesmal ausgesprochen wenig zu tun bekommt - ein paar Verhöre hier, ein paar Eigenerinnungen da, und irgendwie löst sich der Fall dann quasi von selbst. Die in Rückblenden erzählte Geschichte einer ziemlich vergurkten Firmen-Teambuilding-Maßnahme ist sicher nicht ganz uninteressant, obwohl oder gerade weil es vorsichtig formuliert auf der "Wokeness-Skala" zu ein paar Ausschlägen in die "falsche" Richtung kommt. Suggeriert uns der Film wirklich, dass Frauen für "so was" nicht geeignet sind, weil die sich spätestens 10 Minuten nach Aufbruch permanent anzicken und das ganze Unternehmen großräumig zum Scheitern bringen ? Nur eine Randbemerkung - ganz objektiv festzuhalten ist aber, dass der Film gleich drei Themen antextet (die "Whistleblower-Story", den Konflikt der Firmen-Ladies und die Vergangenheit der Hauptfigur), von denen aber zwei völlig in der Luft hängen und schlicht zu nichts führen. Die finale Auflösung schafft es jedenfalls in keiner Sekunde, da irgendwas sinnvoll zu verbinden oder zu überraschen.

Ganz nett auf jeden Fall Anna Torv, die ich immer mochte, noch mal in einer brauchbaren Rolle zu sehen, und sogar mit der "richtigen" und einzig wahren deutschen Stimme (also der aus "Fringe"). Dafür dann einen halben Pluspunkt, so dass ich hier bei 5,5/10 wäre.

Night Swim
(BD)

Stephen King mochte den, heißt es. Ich und Loriot so: Ach?. Leidet ausgerechnet der jetzt wirklich an Horror-Geschmacksverirrung ?.

Immerhin zugegeben - das ist eine Blumhouse-Produktion, und das bedeutet meist wie auch hier: Grundlegend falsch gemacht wird nichts. Technisch professionell, ordentlich besetzt, alles rundweg vernünftig produziert. Trotzdem - ein Swimming Pool als Chefbösewicht, echt jetzt ? Über die Prämisse komme ich einfach nicht hinweg, und der Film auch nicht. Weder die Erklärung noch die einzelnen Set-Pieces können darüber hinwegtäuschen, dass das im Kern und von der Idee her rundweg panne ist; was kommt als nächstes, ein Autoreifen als Bösewicht? (o.k. schlechter Vergleich...)

Weil die großen Highlights auch ausbleiben (obwohl: eine der Unterwassersequenzen ist schon ganz schick gefilmt) und viel Zeit auf Highschoolsport, Ehekrise und Teeniefragen verwendet wird, kommt das Ganze als Horrorfilm auch nie richtig in Fahrt. Selbst das Finale ist eher generisch, und die Logik dahinter (
Spoiler: zeige
der Pool ist teils gut, teils böse, und warum muss das Wasser auch noch von einzelnen Figuren "Besitz" ergreifen, außer um ein paar Makeup-Effekte einzubringen?
) erschließt sich mir nur mühsam bis gar nicht.

Macht dann 6/10 für die Machart, aber nur 4/10 für die spinnerte Grundidee, berechnet das selbst...

Und dann noch gesehen, aber schon wieder fast vergessen "Das Erwachen der Jägerin" (Amazon 99 Cent). Mit FSK 12 und einem eher unspannenden Trailer war da die Erwartungshaltung in Richtung Actionfilm oder so eh niedrig, immerhin wird die nicht noch untertroffen. Trotzdem: 75 Minuten Warten auf einen unvermeidlichen Showdown, der dann alles in allem eher flach bis unspektakulär ausfällt, veranlasst einen als virtuellen Preisrichter einfach nicht, da die Schilder mit der 9 oder 10 hochzuhalten. Als persönliches Schmalspurdrama mit ein klein bisschen Action und ein paar schicken Außenaufnahmen aber letztlich ansehbar, auch schauspielerisch mehr als o.k. - Ridley und Mendelsohn gehen eigentlich immer. 5/10.
"Ich bin zu alt für diesen Scheiß" "Dem Scheiß ist es egal, wie alt Du bist" (James Grady - Die letzten Tage des Condor)

StS

,,Shangri-La Suite" ist ein interessant besetzter eigenwilliger ,,Indie" aus dem Jahr 2016, der hierzulande unter dem banalen Alternativ-Titel ,,Kill the King" erschien – passend dazu samt eines (nicht nur im direkten Vergleich zum sexy-lässigen US-Poster) arg lieblos gestalteten Covermotivs. 1974 angesiedelt, wird die Geschichte von Jack Bluebood (TV´s ,,Yellowstone"-Star Luke Grimes) erzählt, der zusammen mit seiner Freundin Karen (Emily Browning) aus einer psychiatrischen Einrichtung ausbricht, um nach L.A. zu fahren und dort Elvis Presley (Ron Livingston) zu töten: Eine Tat, zu welcher er glaubt, von seiner verstorbenen Mutter aufgefordert worden zu sein, als er mal eine Platte seines Idols rückwärts abgespielt hatte. In die Klinik war er übrigens eingewiesen worden, als er wegen eines enttäuschenden Konzerts des ,,Kings" einen Nervenzusammenbruch erlitt...

Spielfilm-Debütant (und Co-Autor) Eddie O'Keefe hat ein quirky-schräges Crime-Roadmovie abgeliefert, das in einem ,,auf '70er-Jahre getrimmten" Look daherkommt, mit einem entsprechenden Soundtrack unterlegt wurde sowie ein nettes Produktionsdesign aufweisen kann. Ich mochte die verschiedenen alten Autos, via Beleuchtung und Handkamera wurden so einige stylishe und atmosphärische Einstellungen arrangiert und die ,,sexy Note" mehrerer Szenen wusste mir zu gefallen – Browning´s Freizügigkeit sowie bestimmter schicker Einfälle (wie etwa ein splitternackter Liebesakt in einem bunten Bällebad) sein Dank. Jack hat kein Problem damit, zu töten, wenn er es für nötig erachtet: Unter seinen Opfern sind Pfleger, Cops und gar sein eigener Vater. Karen steht ihm dabei aus Liebe zur Seite – hat aber auch gewisse Zweifel an dem, was er da so tut und vorhat...

Die Schauspiel-Riege kann sich sehen lassen – obgleich nicht alle Performances optimal geraten sind: Browing vermochte mir zuzusagen, doch Grimes meistert nicht jeden Moment seines Parts und Livingston wirkt als depressiver, karrieremüder Elvis etwas fehlbesetzt – worüber hinaus u.a. noch John Carroll Lynch als sein Manager, Avan Jogia als transsexueller Indianer, Alan Tudyk als übergriffiger Arzt, Ashley Greene als Priscilla, Lew Temple als ,,Mr. X" sowie Burt Reynolds als Off-Erzähler mit von der Partie sind. Leider sind die Charakter-Zeichnungen nicht die besten, lässt die Story einen klaren Fokus vermissen und schwankt der ,,Ton" des Ganzen regelmäßig – ohne einen dabei wirklich ,,packen" zu können. O'Keefe hat es einfach nicht hinbekommen, diese Kombination aus Crime-Flick und schräger Farce kultig-ergiebig zu meistern...

Kurzum: Liebe, Gewalt, Drogen und Musik: Eine Hommage an die '70er sowie Filme wie ,,Wild at Heart", ,,True Romance" usw. – ansprechend bebildert sowie an sich nicht ohne Reiz, letztlich aber nicht sonderlich zufrieden stellend... 

3,5/10
"Diane, last night I dreamt I was eating a large,  tasteless gumdrop and awoke to discover I was chewing one of my foam disposable earplugs.
Perhaps  I should consider moderating my nighttime coffee consumption...."
(Agent Dale B.Cooper - "Twin Peaks")

PostalDude

Ghostbusters 2



Die Ghostbusters kriegen keine Auftritte mehr, wurden verklagt, sind pleite, ihr Ruhm ist verflogen, aber als ein bösartiger Schleim unter der Stadt zusammenfließt, müssen sie doch wieder ran!

Mehr Action, mehr Gags, mehr Grusel und ein Bill Murray in BESTform!  :happy2:

Alles auf dem gleichen Niveu wie im 1. Teil, die Effekte sind sogar ein Stück besser und der Soundtrack ist auch nicht schlecht.

Btw: Wer Cheech Marin findet, bekommt en Keks  :happy3:

4/5

Newendyke

Zitat von: PostalDude am  9 Juli 2024, 18:56:34Ghostbusters 2

Btw: Wer Cheech Marin findet, bekommt en Keks  :happy3:


Pff... dazu muss ich mir den Film nicht mal ansehen, er ist einer der Hafenarbeiter, der die Titanic einlaufen sieht... Wo ist mein Keks?


"Ich will jetzt nichts mehr hören, von wegen keinen Job, kein Auto, keine Freundin, keine Zukunft und keinen Schwanz." (der Meister - Gran Torino)

Mr Creazil

Ich glaube auch, da wäre hier im Forum eine ganze Ladung Kekse fällig. 😁
"Nihilist und Christ: das reimt sich, das reimt sich nicht bloß ..."

"Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition. "

"Who fights with a ladder - well, Jackie Chan does!"

https://letterboxd.com/mrcreazil/

Moonshade

Mit Schokoüberzug für mich bitte.

Des is halt so, wenn 30 Jahre später die nächste Generation den ganzen Klassikerschmonz noch mal neu entdeckt... :tv:
"Du hältst durch und ich halte durch und nächstes Jahr gehen wir einen saufen!

"Anything invented after you're thirty-five is against the natural order of things.!" (Douglas Adams)

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