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Autoren-Thread: Mr. Vincent Vega

Begonnen von Mr. Vincent Vega, 6 Oktober 2006, 01:13:08

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McHolsten

Zitat von: Mr. Hankey am  5 März 2008, 23:58:39
ZitatHast du auch seinen 10/10 für BLOOD FEAST 2 geglaubt?
Verdammt! Das ist allerdings ein Argument! :icon_confused: ;)

Da da bin ich ja mal gespannt wie die allgemeine Tendenz zu INSIDE ausfällt.
Entweder habe ich wirklich die blutroten Tomaten auf den Augen, oder aber Rajko hat wirklich den Spaß an derberen Stuff verloren. Immerhin hast INSIDE ja ein gewisse Spannung und Atmosphäre ja nicht abgesprochen.
Gore on!

Mr. Vincent Vega

Zitat von: McHolsten am  6 März 2008, 10:26:24Da da bin ich ja mal gespannt wie die allgemeine Tendenz zu INSIDE ausfällt.

Würde mich wundern, wenn sie so gut ausfällt wie beim ungleich besseren HAUTE TENSION.

Zitat von: McHolsten am  6 März 2008, 10:26:24Entweder habe ich wirklich die blutroten Tomaten auf den Augen, oder aber Rajko hat wirklich den Spaß an derberen Stuff verloren.

Letzteres ist sicher nicht auszuschließen, auch wenn ich immer noch behaupten möchte, dass ich dem Horrorfilm wohliger als jedem anderen Genre gegenüberstehe, einfach weil da mehr oder weniger mein Herz dranhängt.

Nicht wenige Genrefilme der letzten Jahre, seien es THE DESCENT, FREDDY VS. JASON, HOUSE OF WAX, CABIN FEVER, HAUTE TENSION, THE HILLS HAVE EYES oder HOSTEL II, haben das bestätigt. Von meiner Vorliebe selbst für neuere Franchises wie der FINAL DESTINATION-Serie gar nicht zu sprechen.

Zitat von: McHolsten am  6 März 2008, 10:26:24Immerhin hast INSIDE ja ein gewisse Spannung und Atmosphäre ja nicht abgesprochen.

Anfänglich ja. Ich dachte bis Ende des ersten Drittels auch wirklich noch, es mit einem guten Film zu tun zu haben. Ehe dann aber sinnlose Brutalitäten die Oberhand gewinnen, fühlte ich mich streng unterfordert, das Gorno-Gefühl stellte sich ein und damit jenes Desinteresse, das auch die SAW-Filme bei mir evozieren.

psychopaul

Gorno?

Gore-no, Porno, hä?   :icon_lol:
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Mr. Vincent Vega


Mr. Vincent Vega

David Schwimmers erster Kinofilm - und ich will gar nicht sagen, dass der Simon Pegg-Faktor mir nicht die Sinne vernebelt haben könnte, ich nicht schwer voreingenommen war. Und dennoch: Lange nicht mehr so einen warmherzigen, dabei leichten, anrührenden und witzigen Film gesehen. British Comedy-Bonus inbegriffen.

http://www.ofdb.de/review/131386,284389,Run-Fatboy-Run

Mr. Hankey

11 März 2008, 19:38:04 #815 Letzte Bearbeitung: 11 März 2008, 19:40:05 von Mr. Hankey
Rajko verreisst "Lars und die Frauen"

http://www.ofdb.de/review/131387,285113,Lars-und-die-Frauen


Könnte das als Hinweis gemeint sein, dass man es hier tatsächlich mit dem prachtvollen Film zu tun hat, den alle anderen hier im Forum momentan prophezeihen? Oder eher als Hinweis, doch lieber mit Vorsicht an den Streifen heranzugehen?

Oder ist das was Mr. VV mit "Lars und die Frauen" hier anstellt mit dem zu vergleichen, was filmimperator mit "Sweeney Todd" angestellt hat?

Ich will es nicht beurteilen, aber es macht mich auf den Streifen jetzt noch hibbeliger, als Viny damals gesagt hat, dass jeder verprügelt gehört, der bei diesem, als Komödie angepriesenen, Film auch nur einmal lacht! ;)

Ich bin gespannt! :D
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Mr. Vincent Vega

...lieber als Hinweis, dass ich einer der wenigen bin, der den Film wohl nicht kapiert hat. Ich fand LARS absurd und penetrant in dem, was er mitteilen will. Seine Intention wird quasi mit den Anfangscredits geliefert, und um dem gerecht zu werden, bastelt man dann fleißig eine abstruse und unglaubwürdige, für mich schlicht falsche Geschichte drumherum.

Ähnlich wie JUNO einer der vielen gegenwärtigen Independentfilme, die genauso wenig indepentent wie ehrlich sind.

Lustig fand ich den Film auch kaum, denke aber, dass er einen grotesken Humor angepeilt hat, weshalb ich die offenbar von Viney und Crumb unterstützte These, der Film sei per se nicht komisch, nicht bestätigen kann.

Crumby Crumb & the Cunty Bunch

Warum sollte ich einen Text über Liebe und Familie von jemandem lesen, der dieses System ablehnt/nicht versteht?
Da kann ich ja gleich Filmkritiken von imp lesen...

Der Film ist per se nicht komisch, die Situation mit der Puppe ist vielleicht grotesk, und am Anfang gut für ein paar Lacher, das macht den Film aber noch lange nicht zur Komödie, vor allem nicht am Ende auf der Beerdigung, bei der ich am liebsten das komplette Publikum erschlagen hätte.

'Are you talkin' to me? You talkin' to me?' - Raging Bull, Pacino. Love that movie!

Mr. Vincent Vega

Zitat von: Rügenwalder Sesselmett am 11 März 2008, 20:45:04
Warum sollte ich einen Text über Liebe und Familie von jemandem lesen, der dieses System ablehnt/nicht versteht?

Genausowenig wie eine DREAMGIRLS-Kritik von jemandem zu lesen, der Musicals ablehnt/nicht versteht.

Und in LARS geht es um andere Sachen als Familie. Wenn es denn nur mal so wäre.

Seit wann habe ich etwas gegen Liebe? Das sagt mir hier der Lebenszyniker vom Dienst, herrlich.

Aber egal, warum sich mit dir auch mal ernsthaft über Film auseinandersetzen, das tust und kannst du ja eh nicht. Zu mehr als contra und lakonischer Einwürfe bringt es der Crumb nämlich leider nicht, das wird sich wohl auch nicht mehr ändern. :icon_sad:

Zitat von: Rügenwalder Sesselmett am 11 März 2008, 20:45:04
Da kann ich ja gleich Filmkritiken von imp lesen...

Machst du ja auch.

Zitat von: Rügenwalder Sesselmett am 11 März 2008, 20:45:04
Der Film ist per se nicht komisch, die Situation mit der Puppe ist vielleicht grotesk, und am Anfang gut für ein paar Lacher, das macht den Film aber noch lange nicht zur Komödie, vor allem nicht am Ende auf der Beerdigung, bei der ich am liebsten das komplette Publikum erschlagen hätte.

Von Komödie habe ich auch nichts erzählt. Und mehr als ein paar groteske Lacher würde ich dem ebenfalls nicht bescheinigen wollen. Dass der Film aber die ein oder andere komische Situation mit Witz auflöst, ist nicht von der Hand zu weisen, und wer ob des nicht ernstzunehmen, absurden Grundgestus dennoch lacht, den kann man nicht verurteilen. Ich wünschte, ich hätte wenigstens was zu lachen gehabt.



Crumby Crumb & the Cunty Bunch

Um zu zeigen, daß ich nicht automatisch jedes Musical Scheiße finde, hier mal den besten Song aus meinem neuen Lieblingsmusical "Osama - The Musical" - ein echter Ohrwurm.

http://www.cre8ive-license.com/skins-media/Music/Maxxie%20and%20Sketch%20-%20Then%20Came%20the%20Day.mp3
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filmimperator

Zitat von: Mr. Hankey am 11 März 2008, 19:38:04
Oder ist das was Mr. VV mit "Lars und die Frauen" hier anstellt mit dem zu vergleichen, was filmimperator mit "Sweeney Todd" angestellt hat?

Was hab ich denn mit "Sweeney Todd" angestellt?  :00000109: ...  ;)

Zur "Lars"-Kritik (ich habe den Film noch nicht gesehen, bin aber jetzt neugierig  ;)):
Ich finde die Argumentation recht dünn, wenn man sagt, dass der Film verlogen ist, weil alle unrealistisch handeln würden. Dann als Beispiel noch "Donnie Darko" anzuführen, nur weil dort Aussenseiter Donnie alle ablehnen, finde ich schwierig. Gerade dadurch, dass Lars eben für voll genommen wird, dieses Statement für Toleranz, sind die absurde Grundidee und ihre Handlungsentwicklung doch originell. Aber naja, was will man denn von jemanden erwarten, der jeden lebensbejahenden und positiven, schlicht schönen Film ("Stichwort: "Little Miss Buttface") verlogen findet. Anscheinend ein Kritikpunkt von dir an vielen Filmen, was auf Dauer ziemlich eintönig und gehaltlos ist...


Zitat von: Mr. Vincent Vega am 11 März 2008, 20:23:16
Ähnlich wie JUNO einer der vielen gegenwärtigen Independentfilme, die genauso wenig indepentent wie ehrlich sind.

Eine starke Behauptung! Inwiefern? Weil sie deiner Meinung nach zu positiv verlaufen? Das Kino lebt von Fiktion, Konstruktion etc. und Stoffe können auch dann realistisch sein, AUCH wenn sich am Ende Alles zum Guten wendet.
Und folgende Behauptung ist seeeehr problematisch, auch wenn ich hier nicht sprachphilosophisch und logisch :icon_mrgreen: erklären will, warum...


Zitat von: Mr. Vincent Vega am 11 März 2008, 20:23:16
bastelt man dann fleißig eine (...) für mich schlicht falsche Geschichte drumherum.

Naja, aber was rege ich mich auf. Jeden seine Meinung.


Zitat von: Mr. Vincent Vega am 11 März 2008, 20:54:38
Zitat von: Rügenwalder Sesselmett am 11 März 2008, 20:45:04
Da kann ich ja gleich Filmkritiken von imp lesen...

Machst du ja auch.

Ach Crumb ist das?  ;)

Hab ich schon meine "Death Train"-Kritik angeprisen?  :icon_mrgreen:
Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

Vinyard Vaughn

13 März 2008, 18:01:05 #821 Letzte Bearbeitung: 13 März 2008, 18:16:21 von Vinyard Vaughn
Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 17:12:27
Was hab ich denn mit "Sweeney Todd" angestellt?  :00000109: ...  ;)

Muss diese dümmliche, pseudointellektuelle gequirlte Scheiße noch länger erwähnt werden? Ich glaube nicht Tim, also verschone uns endlich mit weiteren Ausführungen zu dieser Hirn-Wichse. Verzeiht meine Hinwendung zur vulgären Polemik, aber allein der Gedanke an dieses Geschreibsel (Review will ich es nicht nennen)bringt mich zum kochen und ich hoffe (für dich) du läufst mir nie persönlich über den Weg ...

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 17:12:27
Hab ich schon meine "Death Train"-Kritik angeprisen?  :icon_mrgreen:

Auf deine übliche erbärmlich-pathetische Art und Weise hast du es angepriesen, JA und btw. hat das in Vega's Thread (einem richtigen Review Schreiber) defakto nichts verloren BUTTFACE.
Zitat von: ForenregelnMaximalgröße für Bildsignaturen: 400x133 Pixel, 50 kb – nicht animiert!

When I see her on the street
You know she makes my life complete

filmimperator

13 März 2008, 20:24:13 #822 Letzte Bearbeitung: 13 März 2008, 20:31:07 von filmimperator
Zitat von: Vinyard Vaughn am 13 März 2008, 18:01:05
Muss diese dümmliche, pseudointellektuelle gequirlte Scheiße noch länger erwähnt werden? Ich glaube nicht Tim, also verschone uns endlich mit weiteren Ausführungen zu dieser Hirn-Wichse. Verzeiht meine Hinwendung zur vulgären Polemik, aber allein der Gedanke an dieses Geschreibsel (Review will ich es nicht nennen)bringt mich zum kochen und ich hoffe (für dich) du läufst mir nie persönlich über den Weg ...

Da versteht wohl einer Ironie nicht, wie sie im Forum üblich scheint... Da schreibe ich nach längerer Zeit mal wieder eine eher mäßige Kritik (zugegeben) und alle laufen Amok, obwohl sie mittlerweile so abgeändert ist, dass so ziemlich alle halbwegs befriedigt sein sollten (keine Ahnung, WANN, also WELCHE VERSION du gelesen hast). Wenn Kritik in einem sachlich-konstruktiven Ton passiert (Grüße an Sarge, bluebottle und Mr. Vincent Vega an dieser Stelle): kein Problem. Wenn man sich aber gleich persönlich angegriffen fühlt (warum auch immer), dann sollte man bisweilen solange mit solch drohenden und völlig idiotischen Postings warten, bis sich der erste Groll gelegt hat  :nono:.
Also (um mal den guten alten Johny zu zitieren): "Klar soweit?"?

BTW: Wer ist eigentlich Tim?  :00000109:


Zitat von: Vinyard Vaughn am 13 März 2008, 18:01:05
Auf deine übliche erbärmlich-pathetische Art und Weise hast du es angepriesen, JA und btw. hat das in Vega's Thread (einem richtigen Review Schreiber) defakto nichts verloren BUTTFACE.

Pathetisch? Nicht wirklich. Also wenn wir schon beim Klugscheißen und Fehler-Berichtigen sind: Schlag erstmal im Duden nach, was das bedeutet und dann reden wir weiter  :icon_evil:

Über die "Richtige-und-falsche-Reviewschreiber"-Problematik verliere ich jetzt mal kein Wort, weil mir das - um mal ganz ehrlich zu sein - in Verbindung mit deinem letzten beleidigenden Wort zu kindisch erscheint. Aber im Forum kann man´s ja machen, ne? Das nächste Mal spamme aber bitte einen anderen, weniger seriösen Thread (ausserhalb des Autorenforums) mit deiner Scheiße zu, bitte...

Edit:

@ Mr. Vincent Vega: Sorry für das nicht ganz ernst gemeinte Hinweisen auf meine Rezension. Ich unterlasse das zukünftig in deinem Thread...


Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

Mr. Vincent Vega

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 17:12:27
Zur "Lars"-Kritik (ich habe den Film noch nicht gesehen, bin aber jetzt neugierig  ;)):
Ich finde die Argumentation recht dünn, wenn man sagt, dass der Film verlogen ist, weil alle unrealistisch handeln würden.

So verkürzt wie du es wiedergibst habe ich es auch nicht formuliert. Vor allem finde ich die dargestellte Fiktion fragwürdig und den finalen Erfolg der zweifelhaften Therapieform verlogen, weil ich denke, dass der Ansatz in eine völlig falsche Richtung geht.

Mit jemandem darüber du diskutieren, der den Film noch nicht kennt, halte ich aber für recht sinnlos.

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 17:12:27
Dann als Beispiel noch "Donnie Darko" anzuführen, nur weil dort Aussenseiter Donnie alle ablehnen, finde ich schwierig.

Kannst du auch schwierig finden, denn die Erwähnung dieses Films meint eher den wesensverwandten Zug, dass zwei recht unverstandene, isolierte Männer sich in Tagträume, Halluzinationen oder andere nicht reale Bewusstseinssphären flüchten. Beim einen in Form einer Gummipuppe, beim anderen mit einem Hasen (je nachdem, wie man DONNIE DARKO letztlich wertet). Mitnichten also spekuliere ich hier auf eine Analogie, "nur weil dort Aussenseiter Donnie alle ablehnen".

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 17:12:27
Gerade dadurch, dass Lars eben für voll genommen wird, dieses Statement für Toleranz, sind die absurde Grundidee und ihre Handlungsentwicklung doch originell.

Ist das jetzt wieder deine bekannte Eigenart, Dinge zu bewerten, die du nicht kennst?

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 17:12:27
Aber naja, was will man denn von jemanden erwarten, der jeden lebensbejahenden und positiven, schlicht schönen Film ("Stichwort: "Little Miss Buttface") verlogen findet.

Ja, so positiv, dass ich Kotze hätte weinen können.

[Sinn entstellend zitiert nach Großmeister Crumb]

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 17:12:27
Anscheinend ein Kritikpunkt von dir an vielen Filmen, was auf Dauer ziemlich eintönig und gehaltlos ist...

Ich versuche diesen Kritikpunkt immerhin mit Schmackes zu servieren, also fühle ich mich nicht ganz so unbeholfen in meiner zugegeben recht konstanten Filmrezeption.

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 17:12:27
Zitat von: Mr. Vincent Vega am 11 März 2008, 20:23:16
Ähnlich wie JUNO einer der vielen gegenwärtigen Independentfilme, die genauso wenig indepentent wie ehrlich sind.

Eine starke Behauptung! Inwiefern? Weil sie deiner Meinung nach zu positiv verlaufen?

Nein, weil es Filme von Majorstudios sind, die lediglich ihre Indie-Untersektion mit der Produktion beauftragen, weil sie alle mehrere Millionen Dollar gekostet haben, weil sie mitunter süßlicher, gestriger und penetranter sind als Mainstream-Produktionen, und weil der US-amerikanische Independentfilm überhaupt recht überschaubar ist, was seine guten Vertreter anbelangt. Und bis auf einen Höhenflug in den 90ern ist der US-Indiefilm sowieso wieder nahezu tot, wo es kaum noch kleinere Labels gibt, die nicht geschluckt wurden.

LITTLE MISS FUCKFACE z.B. ist alles, nur kein Independentfilm.

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 17:12:27
Das Kino lebt von Fiktion, Konstruktion etc. und Stoffe können auch dann realistisch sein, AUCH wenn sich am Ende Alles zum Guten wendet.

Ähm, ja danke. Sehe ich übrigens auch so. So what?

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 17:12:27
Und folgende Behauptung ist seeeehr problematisch, auch wenn ich hier nicht sprachphilosophisch und logisch :icon_mrgreen: erklären will, warum...

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 11 März 2008, 20:23:16
bastelt man dann fleißig eine (...) für mich schlicht falsche Geschichte drumherum.

Naja, aber was rege ich mich auf. Jeden seine Meinung.

Der Verzicht auf "sprachphilosophische und logische" Erklärungen wäre sicherlich auch etwas konfus geraten:

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 17:12:27
Jeden seine Meinung.

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 20:40:47
Ich schaue morgen nochmal drüber - auch wegen dem Fazit.

Zitat von: filmimperator am 13 März 2008, 20:40:47
Hab ich schon meine "Death Train"-Kritik angeprisen?

filmimperator

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 13 März 2008, 22:21:44
Mit jemandem darüber du diskutieren, der den Film noch nicht kennt, halte ich aber für recht sinnlos.

Die Handlung bzw. der Handlungsverlauf des Films ist bekannt, weswegen ich mich anmaße, trotz Unkenntnis des Film darauf (und nur darauf) einzugehen. Aber ja, du hast Recht: Bei weiteren Kommentaren zu dem Film sollte ich ihn mir mal anschauen (mache ich wsl. auch).


Zitat von: Mr. Vincent Vega am 13 März 2008, 22:21:44
Nein, weil es Filme von Majorstudios sind, die lediglich ihre Indie-Untersektion mit der Produktion beauftragen, weil sie alle mehrere Millionen Dollar gekostet haben, weil sie mitunter süßlicher, gestriger und penetranter sind als Mainstream-Produktionen, und weil der US-amerikanische Independentfilm überhaupt recht überschaubar ist, was seine guten Vertreter anbelangt. Und bis auf einen Höhenflug in den 90ern ist der US-Indiefilm sowieso wieder nahezu tot, wo es kaum noch kleinere Labels gibt, die nicht geschluckt wurden.
LITTLE MISS FUCKFACE z.B. ist alles, nur kein Independentfilm.

Ok, wenn du so argumentierst, kann ich das nachvollziehen. Aber was ist mit "Miramax"? Wurden die auch geschluckt?  :00000109:
Unterschiedliche Meinungen? Chuck Norris interessieren nicht mal die Fakten!

Mr. Vincent Vega

Zitat von: filmimperator am 14 März 2008, 10:46:56
Ok, wenn du so argumentierst, kann ich das nachvollziehen. Aber was ist mit "Miramax"? Wurden die auch geschluckt?  :00000109:

Miramax war doch nur in den 80ern ein Independent, das Studio wurde bereits 1993 von Disney geschluckt und profilierte sich alsbald zum einträglichsten Non-Major. Auch die Tochtergesellschaft Dimension Films ist kein Independentlabel.

Miramax ist auch nach dem Weggang der Weinsteins eines der einträglichsten Untersegmente von Disney. Mit der Fellowship Adventure Group haben die Brüder vielleicht wieder so etwas wie einen Independent.

McKenzie

ZitatAber vielleicht liegt das auch an dem erwachsenen Thema und der fehlenden jugendlichen Melancholie.

Von der hat es reichlich in Gus van Sants PARANOID PARK, der einen tragischen Unfall in der Nähe eines Skaterparks aus der Sicht mehrerer Adoleszierender beschreibt. Van Sant begibt sich hier ziemlich erfolgreich auf Larry Clark-Terrain. Hardcoresex wird allerdings durch spektakuläre Kameraarbeit von Wong Kar-Wai Spezie Christopher Doyle ersetzt.

:icon_twisted: :icon_twisted: :icon_twisted:

Was man beim Manifest so alles findet... Sehr schade, das wir "Paranoid Park" nicht gemeinsam sehen können, ich würde den Nagel meines linken kleinen Zehs dafür geben.
ZitatPunctuality is the thief of time
- Oscar Wilde

ZitatOne problem with people who have no vices is that they're pretty sure to have some annoying virtues.
- Elizabeth Taylor


Mr. Vincent Vega

Der wird doch sowieso kacke, nackte Skaterjungs und dazu 'n bisserl Indiemucke, fertig ist der Teenmix für die Päderastenfraktion.

Mr. Hankey

21 März 2008, 02:48:31 #828 Letzte Bearbeitung: 21 März 2008, 02:53:08 von Mr. Hankey
http://www.ofdb.de/review/133160,286644,Abgedreht

Sorry Rajko! Aber jetzt muss ich doch mal sagen, dass ich hier seit langem eine Kritik in den "virtuellen" Händen von Dir halte, die ich größtenteils für nicht sonderlich gelungen halte. Das fängt schon beim im Sneak-Thread angesprochene Zitat an:
ZitatDie filmischen Opfer werden weder mit Biss noch mit Scharfsinn vorgeführt, sie werden von Gondry nicht einmal sichtlich geliebt.
Wie kannst du so etwas behaupten? Sehr wohl werden die Filme von Gondry geliebt und das merkt man in jeder Pore! Wie hätte man es denn bitteschön sonst machen sollen, damit der Film beim Thema bleibt, aber so wirkt, dass die zitierten Streifen, in deinen Augen, von Gondry geliebt wirken?

Zitaterstickt im harmlosen, nach friedvollem Konsens eifernden Schluss
Auch das ist nicht wirklich wahr! Ich gebe zu das der Streifen zum Ende hin Gefahr läuft genau darauf auszulaufen, doch er macht es nicht. Er kriegt noch rechtzeitig die Kurve, ohne das er deshalb am Ende gleich in völliger Traurigkeit endet.

Und auch sonst wirkt mir die Kritik insgesamt sehr ausgegoren! Zwar ist sie Inhaltlich nicht völlig falsch, doch die Gewichtung der einzelnen Themen im Film sind IMO zu sehr ins Gegengewichtige bei Dir gelaufen bzw. hat der eine Part nicht unbedingt das Gewicht, was ihm eigentlich zusteht. Wahrscheinlich waren Deine Erwartungen auch irgendwo andere, als es das Endergebnis letztendlich zeigt.

Wundert tut mich auch, dass z. Bsp. der unausgegorene Anfang, der wirklich einen berechtigten Anlass zur Kritik gibt, irgendwie gar keine Erwähnung findet!
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Mr. Vincent Vega

Zitat von: Mr. Hankey am 21 März 2008, 02:48:31
http://www.ofdb.de/review/133160,286644,Abgedreht

Sorry Rajko! Aber jetzt muss ich doch mal sagen, dass ich hier seit langem eine Kritik in den "virtuellen" Händen von Dir halte, die ich größtenteils für nicht sonderlich gelungen halte.

Habe sie auch nicht verlinkt, sind eben nur ein paar Zeilen von mir, nichts, mit dem ich jetzt Reviewmaßstäbe setzen würde, das weiß ich schon.

Zitat von: Mr. Hankey am 21 März 2008, 02:48:31
Das fängt schon beim im Sneak-Thread angesprochene Zitat an:
ZitatDie filmischen Opfer werden weder mit Biss noch mit Scharfsinn vorgeführt, sie werden von Gondry nicht einmal sichtlich geliebt.

Wie kannst du so etwas behaupten? Sehr wohl werden die Filme von Gondry geliebt und das merkt man in jeder Pore!

Siehe Sneak-Thread.

Zitat von: Mr. Hankey am 21 März 2008, 02:48:31
Wie hätte man es denn bitteschön sonst machen sollen, damit der Film beim Thema bleibt, aber so wirkt, dass die zitierten Streifen, in deinen Augen, von Gondry geliebt wirken?

Bin ich Regisseur? Muss ich mir das ausdenken? Ich will nur einen guten Film sehen, mehr nicht. Das ganze ist doch nichts anderes als - wie ein Blogger es schön nannte - Kinderquatsch mit Michel. Die ganze Lieblosigkeit, mit der Gondry die Filmnummern herunterrasselt, fand ich erschreckend. Angefangen bei den doof gewählten Titeln (RUSH HOUR 2, DRIVING MISS DAISY...), bis zum - Bände sprechenden - "Einfall", irgendwann nur noch alle Titel als rollende Schrifttafel abzuspulen. Im Übrigen hat Gondry selbst gesagt, dass es um die Idee mit den nachgedrehten Filmen gar nicht ginge, es sogar ein Einfall des Produzenten gewesen sei, den er eben ihm zuliebe umgesetzt habe. Genau das merkt man auch.

Zitat von: Mr. Hankey am 21 März 2008, 02:48:31
Und auch sonst wirkt mir die Kritik insgesamt sehr ausgegoren!

Danke, das sehe ich auch so. :icon_mrgreen:

Zitat von: Mr. Hankey am 21 März 2008, 02:48:31
Wahrscheinlich waren Deine Erwartungen auch irgendwo andere, als es das Endergebnis letztendlich zeigt.

So hoch waren sie eigentlich nicht. Schon SCIENCE OF SLEEP fiel gegenüber ETERNAL SUNSHINE merklich ab, der wiederholte das ganze ja eigentlich nur. Gondry als Drehbuchautor sagt mir überhaupt nicht zu, und dementsprechend hatte ich keine besonderen Erwartungen, zumal die (US-)Kritiken schon im Vorfeld der Berlinale recht schlecht waren.

Zitat von: Mr. Hankey am 21 März 2008, 02:48:31
Wundert tut mich auch, dass z. Bsp. der unausgegorene Anfang, der wirklich einen berechtigten Anlass zur Kritik gibt, irgendwie gar keine Erwähnung findet!

Der ganze Film ist unausgegoren.

Mr. Hankey

21 März 2008, 20:37:07 #830 Letzte Bearbeitung: 21 März 2008, 20:41:47 von Mr. Hankey
ZitatBin ich Regisseur? Muss ich mir das ausdenken? Ich will nur einen guten Film sehen, mehr nicht.
Aha, da kommt der Guido Westerwelle anscheinend bei Dir durch. Der kann auch nur immer meckern, ohne auch nur eine einzige eigenständige Idee zu haben! ;)

Na ja, meine Review kommt noch heute abend. Dann haben die Ofdb-Leser einen schönen Kontrast und müssen sich zwischen zwei (na ja, vielleicht nicht unbedingt) völlig gegensätzlichen Besprechungen entscheiden! Wie könnte es dann besser sein, als zwischen Reviews von uns beiden! :icon_mrgreen:
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Mr. Vincent Vega

Zitat von: Mr. Hankey am 21 März 2008, 20:37:07
ZitatBin ich Regisseur? Muss ich mir das ausdenken? Ich will nur einen guten Film sehen, mehr nicht.

Aha, da kommt der Guido Westerwelle anscheinend bei Dir durch. Der kann auch nur immer meckern, ohne auch nur eine einzige eigenständige Idee zu haben! ;)

Erst einmal ist dieser Vergleich völlig despektierlich. Und außerdem ist der ja auch Politiker, der wird dafür bezahlt, es besser als seine Kollegen machen zu müssen. Ich bin kein Regisseur und Gondry somit nicht mein Kollege, ich schaue und bewerte nur Filme. Das ist völlig legitim, auch bei Beispielen, die dir nicht so passen mögen. ;)

Mr. Hankey

Hast ja recht. Der Vergleich hat mir aber trotzdem gefallen! ;)
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Mr. Vincent Vega

Als STAR WARS-Fan kommt man um BLUE HARVEST natürlich nicht herum. Aber obwohl ich oft geschmunzelt habe, erinnerte mich auch diese Sonderfolge wieder daran, warum ich FAMILY GUY nicht besonders mag.

http://www.ofdb.de/review/15250,287746,Family-Guy

Vince

Klasse Kritik (ohne dass ich "Blue Harvest" schon gesehen hätte), die sehr schön die mit Sicherheit auch auf die komplette Serie verallgemeinerbaren Unterschiede zu den Simpsons herausarbeitet. Ich hatte mir vor einiger Zeit mal vorgenommen, eine allgemeine Kritik zu "Family Guy" zu schreiben und hätte da auch genau die Quintessenz deiner Kritik zum Zentrum gemacht.

Chili Palmer

Hm, ein Review mit Star Wars-Bezug, und ich bin nicht der erste, der's kommentiert... ich werde wohl alt.

Hänge mich mal an Vince' Meinung dran. "Family Guy" ist halt irgendwie... sagen wir mal so, ich stehe in dieser Sache hinter Cartman.  :icon_mrgreen:

Eine Frage noch an Mr. Vega: Hast du dir diese dicke Collector's Box besorgt? Wenn ja, lohnt sich die? Oder ist das Abzocke, die nur auf Leute wie mich wartet? ;)
"I'm an actor, love, not a bloody rocket surgeon".

"Der Terminader is ja im Grunde so'n Kaiborch."

Crumby Crumb & the Cunty Bunch

28 März 2008, 01:27:57 #836 Letzte Bearbeitung: 28 März 2008, 01:34:58 von Rügenwalder Sesselmett
Auch wenn ich Blue Harvest für keine überdurchschnittlich gute Folge halte, gefällt mir Family Guy doch wesentlich besser als die Simpsons, das mag zum einen daran liegen, daß die Simpsons - egal wieviel Scheiß auch passiert - immer politisch korrekt bleiben, oder daran, daß es in einer Family Guy Folge mehr Popkultur Zitate gibt, als der übliche Zuschauer zuzuweisen weiß.
Egal was passiert, es wird bis ins letzte Detail ausgereizt und auf die Spitze getrieben, egal ob Peter sich erst 5 Finger im elektrischen Bleistiftanspitzer verletzt, bevor er seine Hose öffnet um anzusetzen, oder er sich in wahnwitzige Lügengeschichten hineinsteigert, in denen er letztendlich zum Hulk mutiert und zu trauriger Klaviermusik in den Sonnenuntergang läuft.
Das mag wie Comedy Fast Food erscheinen, es schmeckt aber vorzüglich, auch beim Wiederkäuen.

Außerdem wird in den Audiokommentaren der Simpsons immer sehr abfällig über Family Guy gelästert, was ich im Gegenzug von MacFarlane noch nicht erlebt habe.
'Are you talkin' to me? You talkin' to me?' - Raging Bull, Pacino. Love that movie!

Mr. Vincent Vega

Zitat von: Vince am 27 März 2008, 22:40:43
Klasse Kritik (ohne dass ich "Blue Harvest" schon gesehen hätte), die sehr schön die mit Sicherheit auch auf die komplette Serie verallgemeinerbaren Unterschiede zu den Simpsons herausarbeitet. Ich hatte mir vor einiger Zeit mal vorgenommen, eine allgemeine Kritik zu "Family Guy" zu schreiben und hätte da auch genau die Quintessenz deiner Kritik zum Zentrum gemacht.

Danke. Und bitte was schreiben, du als SIMPSONS-Fachmann dürftest dem Familienkerl sicher den Wind aus den Segeln nehmen.

Zitat von: Chili Palmer am 27 März 2008, 23:09:17
Eine Frage noch an Mr. Vega: Hast du dir diese dicke Collector's Box besorgt? Wenn ja, lohnt sich die? Oder ist das Abzocke, die nur auf Leute wie mich wartet? ;)

Nee, habe vorsorglich nur zur normalen Edition gegriffen. Die DVD ist ja identisch, der Rest unnützes Zeug für FAMILY GUY-Fans, zu denen ich ja nicht gehöre. :icon_lol:

Zitat von: Rügenwalder Sesselmett am 28 März 2008, 01:27:57
Auch wenn ich Blue Harvest für keine überdurchschnittlich gute Folge halte, gefällt mir Family Guy doch wesentlich besser als die Simpsons, das mag zum einen daran liegen, daß die Simpsons - egal wieviel Scheiß auch passiert - immer politisch korrekt bleiben, oder daran, daß es in einer Family Guy Folge mehr Popkultur Zitate gibt, als der übliche Zuschauer zuzuweisen weiß.

Für mich persönlich ist es kein Qualitätsmerkmal, möglichst auf die Kacke zu hauen. Zudem muss sich die Serie ja drastisch von ihrer Konkurrenz (aus dem selben Lager) absetzen, da FAMILY GUY ohnehin schon peinlich offensiv von den SIMPSONS beeinflusst ist (wie so viele andere Formate auch, AMERICAN DAD etc.). Ständige antisemitische Witze und politische Unkorrektheit sind ja schön und gut, aber da kann ich auch SOUTH PARK gucken, was für mich die eindeutig akzeptablere Alternative zu den SIMPSONS darstellt - wenn man überhaupt eine benötigt. ;)

Ich glaube FAMILY GUY funktioniert vor allem aufgrund des Umstands, dass die SIMPSONS selbst Teil jener Popkultur sind, die sie einst zum Thema hatten, und MacFarlane profitiert vom vermeintlichen Mainstream, den die SIMPSONS abschreckenderweise bedeuten - denn im Prinzip sind beide Formate sehr, sehr ähnlich.

Zitat von: Rügenwalder Sesselmett am 28 März 2008, 01:27:57
Egal was passiert, es wird bis ins letzte Detail ausgereizt und auf die Spitze getrieben, egal ob Peter sich erst 5 Finger im elektrischen Bleistiftanspitzer verletzt, um anschließend seine Hose zu öffnen um anzusetzen, oder er sich in wahnwitzige Lügengeschichten hineinsteigert, in denen er letztendlich zum Hulk mutiert und zu trauriger Klaviermusik in den Sonnenuntergang läuft.

Wie ich im Review schon schrieb, mag ich den Humoransatz der Serie nicht. Ist mir viel zu offensichtlich, direkt und nur dem Zweck dienlich. Die Gags transportieren keine Message und sind so gut wie gar nicht subversiv, sondern drücken nur eine Vorliebe für Popkultur aus. Es ist sicher schön, wenn FAMILY GUY ganz eigenen Gesetzen folgt und einfach mal für fünf Minuten eine Hühnerjagd zelebriert, ohne dass es für die eigentliche Dramaturgie der Folge von Belang wäre, aber genau diese Art situativer, beliebiger Gags ohne größeres ganzes stößt mir dabei auf. Finde die SIMPSONS da viel, viel cleverer und bedeutsamer.

Zitat von: Rügenwalder Sesselmett am 28 März 2008, 01:27:57
Außerdem wird in den Audiokommentaren der Simpsons immer sehr abfällig über Family Guy gelästert, was ich im Gegenzug von MacFarlane noch nicht erlebt habe.

Den AK zu BLUE HARVEST fand ich ok, gelästert wurde da nicht, aber etwaige Abfälligkeiten in den SIMPSONS-AK's sind doch verständlich, immerhin ist FAMILY GUY nur ein Plagiat, das einfachere, drastischere, vulgärere Wege beschreitet, was keine Kunst ist.

Mr. Vincent Vega

28 März 2008, 01:56:36 #838 Letzte Bearbeitung: 28 März 2008, 02:07:15 von Mr. Vincent Vega
Wie man hier nachlesen kann, hat sich FAMILY GUY wohl ebenfalls schon revanchiert für diverse Spitzen.

Aber die beschriebenen FAMILY GUY-Anspielungen bei den SIMPSONS sind viel lustiger. :icon_mrgreen:


edit:

Zitat von: Mr. Vincent Vega am 28 März 2008, 01:47:30
immerhin ist FAMILY GUY nur ein Plagiat

Für alle die es wissen wollen
Hier ist der Beweis

Crumby Crumb & the Cunty Bunch

Anspielungen in den Serien finde ich lustig, aber wenn die Macher so offensichtlich abkotzen, weil Family Guy einmal eine höhere Quote hatte, obwohl es ein Plagiat ist, finde ich das erbärmlich. Es ist ja nicht so, daß Family Guy den Simpsons Zuschauer klaut, sie laufen hintereinander auf dem gleichen Sender...

Natürlich ist Family Guy einzig und allein dem Humor und der Pointe dienlich, das hat aber den Vorteil, eben einfach nicht mehr zu sein, im Gegensatz zu den Simpsons, die immer noch mehr sein wollen, aufgrund ihrer ewigen Laufzeit aber schon längst nicht mehr so clever und bedeutsam sind, wie vor 10 Jahren.
Die Simpsons haben übrigens einen ganz anderen Status, weil sie jeden ansprechen wollen und es auch tun, Family Guy kümmert das einen Dreck, seine Zielgruppe sind Seth MacFarlanes - Arschlöcher, kein Wunder, daß es Dir als Pixar-Fan also nicht zusagt.

Dieses Plagiat-Video ist übrigens nicht grade neu, aber zu dem Thema gibt es eine allumfassende South Park Folge, in der am Ende folgerichtig bemerkt wird, daß man alles tun kann was man will, bei den Simpsons gab es alles schon, die Serie ist ja auch schon ewig auf Sendung.
'Are you talkin' to me? You talkin' to me?' - Raging Bull, Pacino. Love that movie!

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