Was sollte man in einem Review vermeiden?

Erstellt von Intergalactic Ape-Man, 19 Januar 2010, 15:36:31

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Intergalactic Ape-Man

Ich hab jetzt der Einfachheit halber erst mal einen Ticker zusammengestellt, der sicher noch nicht alle, aber schon sehr wichtige Themen abdeckt:

ZitatMein Antrieb war ganz einfacher Gestalt und beruhte diesmal nicht auf der OFDb, wobei mir auch dort des öfteren solche Texte begegnen. Nur zu oft neigen Autoren dazu, einen Film mit dem saloppen Kommentar abzuweisen, sie hätten das Ende ja eh schon nach <20 Min. erahnt. Nun braucht man über die Formelhaftigkeit vieler Produktionen gar nicht zu streiten, jedoch wirken die Aussagen oft nicht anklagend gegenüber dem Film (da nicht belegt), sondern erwecken viel mehr den Eindruck, der Schreiberling versuchte sich über diesen Ausdruck zu profilieren und seine Filmerfahrung lässig unter Beweis zu stellen. Ich will mich gar nicht davon ausnehmen, auch in der Gefahr zu stehen, solche allgemeinen Kritikpunkte eher nebensächlich am Rande zu verarbeiten. Dies ist sicherlich auch eine Frage des Ausdrucks. Was mir widerstrebt ist insbesondere die Verfloskulierung mit der Autoren regelmäßig zu betonen suchen, daß sie es ja sowieso von Anfang an gewußt hätten.


ZitatPauschalaussagen, wie "Der Film ist scheisse", "alle Van Damme Filme taugen nichts", etc. sollten vermieden werden (wobei ich bei der zweiten Aussage auf Kompromisse einlassen könnte s-koenig), ausserdem schadet es nicht, immer wieder mal zu erwähnen, dass das geschriebene eine persönliche Meinung ist - ich weiss, das sollte vorrausgesetzt werden, aber bei manchen Koryphäen der Arroganz vermisse ich das regelmässig...


Zitat"Begründe deine Meinung immer so gut und ausführlich, dass sie auch für jemanden nachvollziehbar ist, der sie nicht teilt".


ZitatAussagen wie z.B. solche:

ZitatDer Gesamteindruck ist überaus italienisch, also dilletantisch, aber das mit Schmackes.


Zitat,,Hero" sieht tatsächlich bombastisch aus und kann als Martial Arts-Event visuell verlocken, inhaltlich nimmt man nichts mit nach daheim. Aber das ist in Asien eh die Ausnahme


ZitatBevor man sich einen italienischen Film anschaut, sollte man mit äußerster Vorsicht an die Sache herangehen. Handelt es sich dabei dann auch noch um einen italienischen Horrorfilm, der auf der durch Spielberg losgetretenen ,,Jaws"-Welle mitschwimmen möchte, erst recht.


ZitatAnsonsten sind bloße "Geschmacksurteile" ohne anschließende Argumentation wohl so ziemlich das nutzloseste und egozentrischste / unüberlegteste, was man den Lesern anbieten kann und leider auch genau das, was man in mindestens 60 % aller OFDb-Reviews ständig antrifft.

Gefährlich sind auch filmgeschichtliche Ausführungen und Kontextualisierungen, die zwar in prägnanter, konzentrierter Form immer ein Schatz sind, allerdings leider schnell ausschweifen und zur Belastung für den Leser und das Review zum Semi-Essay werden lassen (passiert mir dauernd).

Nicht ohne als Stolperfalle ist auch ein übertriebener linguistischer Eigenanspruch, der aus einem um Eloquenz bemühten Review ganz schnell eine steife Formübung macht. Außerdem ist es stets dubios, Reviews zu lesen, in denen ein gehobener Sprachstil sich mit einem umgangssprachlichen (aus illustrativen Gründen) vermischt - oft der Fall bei z. B. meinen eigenen Reviews zu Trash- und Sleaze-Filmen.

Endlose Satzkonstruktionen aus zig Nebensätzen, die den Kern einer möglicherweise ohnehin komplizierten Argumentationskette endgültig verschleiern (wie beispielsweise bei McKenzie).

Den Leser mit einer Flut von knapp umschriebenen Hintergrundinformationen überfallen in der Annahme, er wisse das nötigste schon. Im Gegensatz dazu ist es aber ebenso ungünstig, bei spezielleren Filmen immer vom Neueinsteiger auszugehen, da selbiges dem Review schnell seine natürliche Ungezwungenheit nehmen kann. Im Zweifelsfall daher eher ersteres Übel wählen (vor allem wenn es sich um "special interest" / "acquired taste" handelt), nach Möglichkeit aber beide vermeiden.

Längere Reviews ohne Absätze sind grundsätzlich vermeidenswert.

Verlinkungen sind kritisch, aber doch oft nützlich, Smilies, Abkürzungen, Web-Sprache u. ä. sind ein No-go.



ZitatStory:
Ausführlich vs. knapp, hauptsache es wird vor Spoilern gewarnt
Thema (Worüber erzählt der Film?) & Rhema (Was erzählt der Film?)
Chronologie des Films bewahren? Eigene Chronologie? (Pulp Fiction als Problemfall)

Filmhistorischer Kontext:
Welche Vorkenntnisse sind nötig, um einen Film zu verstehen? Anekdoten? Unterhaltsames?

Story / Drehbuch / Regie / andere narrative Elemente:
Welche Geschichte erzählt der film? Erzählt der Film eine Geschichte? Wie wichtig ist die Geschichte für den Film?
Wie setzt das Drehbuch diese Anforderungen um (sehr subjektiv geprägte Antwort)?
Ist der Erzählstil des Films der Geschichte angemessen? Wie ist die Verknüpfung von Bildern und Inhalt?
Wie wichtig sind Dialoge? Wie sind diese umgesetzt (siehe auch Schauspieler)?
narrative Elemente: Humor? Spannung? Horror? Message?
Erzeugt der Film beim Zuschauer Emotionen (für viele ja das entscheidende Kriterium bei Filmen), wenn ja wie und welche?

Schauspieler:
Wie ist die Leistung der Schauspieler zu bewerten?
Passen die SChauspieler zu ihrer Rolle?

Technik:
Kameraführung, Bildkomposition, Inszenierung, Effekte
je nach Film sind manche Dinge besonders hervorzuheben (so z.b. bei "Hero" die Bildkomposition, bei Star Wars die Effekte)

Musik:
ggf. auch als Technik zu betrachten

Künstlerische Aspekte:
ggf. schon im vorherigen enthalten
hat der Film einen künstlerisch gehobenen Anspruch? Warum ist der Film künstlerisch wertvoll?

Filmhostorische Bewertung:
sofern sinnvoll: einzelne Aspekte erneut hervorheben und erläutern
Vergleich mit anderen Filmen des Regisseur / Hauptdarsteller / Genre / ...

Persönliche Bewertung (Einzelargumente erneut nennen):
Wie bewertet der Reviewer die Einzelaspekte des Films? Wie hat er ihn erlebt? Warum hat er ihn so erlebt?
Gefühle beim Schauen des Films? Emotionale Betroffenheit (s.o.)?
Persönliches Verhältnis zum Film (Kindheitserinnerungen, etc...)?

Fazit:
Eigene Meinung in 1-3 Sätzen zusammenfassen
Empfehlung, für wen der Film interessant sein könnte, oder warum er eben nicht interessant ist


Nicht jeder Film rechtfertigt eine (ausführliche) Beschäftigung mit jedem der genannten Einzelaspekte. Hier den selben Fokus zu legen wie der Film ist die hohe Kunst eines Autors. Manchmal ist aber auch eine völlig ungewöhnliche Perspektive interessant und lohnend.


ZitatWohingegen man eine Formelhaftigkeit in Reviews auch als Schwäche ankreiden könnte, genauso wie sich Filme diesem Kritikpunkt stellen müssen. Gerade wenn man in seiner Kritik den Film nach so einem Schema abarbeitet, tendiert man nämlich schnell dazu, inhaltslose Worthüllen zu produzieren, die frisch von der Stange abgegriffen werden. Eine Verarbeitung des Films kann schnell ferner nicht liegen.


ZitatNicht jeder wird es so machen, aber mit Sicherheit wird es dann auch vermehrt wieder diese Reviews geben, die mit Überschrift: "Story", Doppelpunkt, das und das gibt es zu sagen, "Schauspieler", Doppelpunkt, das und das gibt es zu sagen usw., kommen werden. Ich bin mir dessen relativ sicher, weil dies in der Vergangenheit auch ohne FAQ schon von einigen so praktiziert wurde.


Zitat1.Unübersichtliche Textformatierung: Warum müssen manche immer irgendwelche ominösen Striche, Großschreibungen und Unterstriche machen? Mit sowas sollte man sparsam, sinnvoll und einheitlich umgehen.
2. Die schon häufig kritisierten pauschalen unbegründeten Aussagen, wie zum Beispiel: "tolle schauspielerische Leistung"
3. Viele können nicht vermitteln, wie ihr subjektives Erleben des Films war und warum sie einen Film genauso erlebt haben. Das ist meiner Meinung nach aber enorm wichtig, um zu verstehen, warum jemand bestimmte Aspekte eines Films doof findet oder eben gut. Wer Transformers als Psychodrama wahrgenommen hat, das sich mit den Probleme lebender Technik auseinandersetzt, der kritisiert natürlich zurecht die mangelnde Charakterzeichnung der Roboter (ist natürlich ein überspitztes Beispiel).
4. Viele Reviews sind für Nicht-Kenner des Films total unbruachbar, da sie etweder Spoiler enthalten, oder so vollkommen wir sind, das man überhaupt nicht ersehen kann, ob der Film einem selber gefallen könnte oder nicht. Man sollte sich also darüber bewusst sein, dass ein Review von vielen auch als Empfehlung angesehen wird und muss daher auch darauf hinarbeiten.


ZitatLetztens las ich wieder von den sogenannten "Pseudointellektuellen" (zum gefühlten 1000.Mal), die in einen Sch....film betimmt wieder etwa hineininterpretieren werden, wie auch gerne der Vergleich gewählt wird, dass man lieber hätte spazieren gehen sollen (was auch als eindeutig negative Beschäftigung angesehen wird). Wenn Jemand so argumentiert, ist es klar, dass er damit eine bestimmte Zielgruppe ansprechen will. Man kann es sicherlich nicht allen recht machen, aber die Diffamierung bestimmter Gruppen, zur Solidarisierung mit angeblich Gleichgesinnten, hat für mich in einer Review nichts zu suchen.


ZitatOhje,...das ist natürlich die Sorte "belangloses Geschwätz", bei dem jeder x-beliebiger Film gemeint sein kann. Äusserst besch..., aber ich denke, er wird sich über die Klickzahlen freuen...durch deine Werbung.  Anime
Ich finde sowas gehört nicht in die Ofbd, zumindest nicht solche Bemerkungen wie Motherf***er oder dass er das Teil besoffen geschrieben hat. Ich denke, er weiss selbst, dass ihm das jede Ernsthaftigkeit nimmt.



Intergalactic Ape-Man

Was mir gerade noch einfällt: Reviews sollten nicht als Anstoß einer Diskussion verstanden werden.

MMeXX

Zitat von: Intergalactic Ape-Man nach 27 Januar 2010, 18:01:28
Was mir gerade noch einfällt: Reviews sollten nicht als Anstoß einer Diskussion verstanden werden.


Warum denn nicht?

Ong-Bockel

Zitat von: MMeXX nach 28 Januar 2010, 21:06:57
Zitat von: Intergalactic Ape-Man nach 27 Januar 2010, 18:01:28
Was mir gerade noch einfällt: Reviews sollten nicht als Anstoß einer Diskussion verstanden werden.


Warum denn nicht?


Ape verpasst unserem lieben Enthi einen Seitenhieb, da dieser in seinen Reviews gerne Behauptungen aufstellte, welche er nicht begründete und damit argumentierte, seine Reviews wären keine Reviews, sondern Anstösse zu Diskussionen. Leider hat unser lieber Ape nicht bemerkt, dass er einen ähnlichen Seitenhieb schon mit in seinen Ticker aufgenommen hat. Hinterher wird er dann behaupten, beide Seitenhiebe - seiner wie auch der andere - wären keine Seitenhiebe, sondern ernsthafte Beiträge zu dieser Diskussion. Würde ich an seiner Stelle vermutlich auch behaupten... :icon_twisted:

Intergalactic Ape-Man

Da liegst du mit beiden Vermutungen leider daneben, lieber Bockel. Es gibt noch ein anderes Userthread-Beispiel, in dem der Wunsch nach einer Diskussion eingangs nahegelegt wurde. Dies eignet sich nach meinem Dafürhalten nicht als Intention, welche eher darin begründet liegen sollte, eine Meinung so darzustellen, daß eine anschließende Diskussion nicht erforderlich ist. Dies ist nämlich ein enorm hoch gestecktes und in der Tat schwer zu verwirklichendes Ziel.

Reiben

Zitat von: Intergalactic Ape-Man nach 27 Januar 2010, 18:01:28
Was mir gerade noch einfällt: Reviews sollten nicht als Anstoß einer Diskussion verstanden werden.


Ich sehe das auch etwas anders.: Ein Review sollte für sich sprechen - das ist klar. Ein Review sollte auch nicht diskutiert werden müssen, um verstanden zu werden - soweit auch klar.
ABER: Ein Review kann durchaus die Ausgangsbasis für eine Diskussion zum besprochenen Film sein (wo auch immer die dann geführt werden mag). Blödsinn zu schreiben, um eine Diskussion zu evozieren ist aber natürlich auch nicht richtig.

Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass ein Review einem neuen Denkanstöße und Wege des Verständnis eines Filmes zeigen soll und damit ist es doch automatisch als Grundlage einer Diskussion geeignet.
.mirrorS arE morE fuN thaN televisioN

Intergalactic Ape-Man

Bewußtseinserweiternd gerne, aber wo soll die Diskussion dann geführt werden? ;)

MMeXX

Zitat von: Intergalactic Ape-Man nach 29 Januar 2010, 02:46:34
[...]aber wo soll die Diskussion dann geführt werden? ;)


Per E-Mail mit dem Autor, per PM hier im Forum, möglicherweise im entsprechenden Filmthread. Vielleicht auch mit einer Besprechung die Antithesen aufstellt und darlegt. Mittel und Wege gibt es da, denke ich zumindest, genug.

Schlombie

Ich verstehe Deinen Ansatz nicht Ape. Allein die Autoren-Threads sind doch immer wieder Ort auf Review beruhender Diskussionen. Ich habe zunächst gedacht, Du meinst nur Filmbesprechungen, die Diskussionen provozieren. Aber dass eine Meinungsäußerung (und das ist eine Review nun mal) zu Debatten führt ist doch ein natürlicher Prozess, der sich gerade hier im Gemeinschaftsforum ständig entdecken lässt.

Intergalactic Ape-Man

29 Januar 2010, 18:49:22 #69 Letzte Bearbeitung: 30 Januar 2010, 05:27:21 von Intergalactic Ape-Man
Der Ansatz ist, daß es mehrfach die Aussage innerhalb von Autoren-Threads gegeben hat, in denen eine inhaltliche Auseinandersetzung in Form einer Diskussion gefordert wird. Ok, mag für User des Forums (was einen Bruchteil der potentiellen Leser darstellt, das Unterforum betreffend noch einmal weniger) nun eine Plattform bestehen. Der OFDb-User an sich aber, der aufgrund des fehlenden Bezuges gar nicht auf diese Diskussionsfreude vorbereitet ist, läuft dann doch Gefahr, aus der angesprochenen Zielgruppe rausgerutscht zu sein.
Ferner sehe ich die Intention Diskussion eigentlich nur tauglich im Sinne von Provokation. Auch wenn dies durchaus für eine Diskussion auch im positiven Sinne auswertbar wäre, so muß man doch immer von einem Review für die Allgemeinheit ausgehen. An Stelle einer Diskussion müßte das Ziel der positiven Provokation hier also sein, Denkanstöße zu geben, die der Leser für sich selber auswerten kann. Wenn er darüber hinaus die Möglichkeit hat, den Autoren darauf anzusprechen ist es toll.

Zitat von: Intergalactic Ape-Man nach 30 Januar 2010, 05:20:32
Zitat von: pm.diebelshausen nach 30 Januar 2010, 04:55:57
leider gehst Du nicht weiter auf den mehrfach gegebenen Hinweis ein, dass die Kritik bezüglich einer befürchteten Elitebildung auch eine Ursache in der Rangehensweise der entsprechenden Diskussionen haben könnte.


Nur soviel dazu, weil es ja auch die Kritik an Bretzels Ausgangspunkt betrifft: Ich hab mehrfach anklingen lassen, daß meine Motivation eine selbstheilende Userbewegung war, die eine Notwendigkeit eines Prüfgremiums oder wie immer man diese Redaktion nennen sollte, widerlegt. Der einzig konstruktive Vorschlag bezüglich meiner Herangehensweise war, daß man es positiv formulieren sollte und dies habe ich nicht abgewehrt. Es bestehen also zwei Ansätze, dieser hier, mit dem ich mich nur bedingt anfreunden kann und mein Ansatz, mit dem ich konkrete Meinungen der User zum Empfinden von Fehlern in Reviews sammeln wollte, um über das Ergebnis eine Notwendigkeit von Qualitätsverbesserungen genauer analysieren zu können und (ich wiederhole mich erneut) dann zu entscheiden, wie man diese Sammlung zur Verbesserung der allgemeinen Situation nutzen kann. Ich betone noch einmal, daß ich bewußt ein über das Ziel hinausschießen aus diesem Grunde mißbilligt habe. Deshalb verstehe ich nicht, wie du mich mit einer Elitebildung in einen Topf werfen willst.


Und mit diesen Worten bitte ich, diesen Thread wegen Interessenverlusts ebenfalls zu schließen. Macht eure Scheiße alleine.

pm.diebelshausen

Zitat von: Intergalactic Ape-Man nach 29 Januar 2010, 18:49:22
Und mit diesen Worten bitte ich, diesen Thread wegen Interessenverlusts ebenfalls zu schließen. Macht eure Scheiße alleine.


Zitat von: Intergalactic Ape-Man nach 29 Januar 2010, 19:19:08
Wer [...] sich durch ungezogenes Verhalten disqualifiziert, hat [...] die nötigen Umgangsformen nicht in die Wiege gelegt bekommen.


Ist es denn wirklich so schwer, Kritik, gegenteilige Meinungen und Scharmützel nicht als Scheiße und unangemessen zu disqualifizieren, sondern ein klein wenig das eigene Gesicht zu verlieren, indem man von einer versteinerten Position loslässt, um auf die Kritiker zuzugehen? Ich meinte alles, was ich an Dich hier, da und in PMs schrieb überhaupt nicht böse, sondern versuchte, etwas Bewegung in die starren Gräben zu bringen. Ist mir nicht gelungen, vielleicht habe ich's mit den falschen Worten auch versaut. Aber: kein Grund für dieses statische Entweder-Oder, finde ich.
Es gibt viele, die nicht reden, wenn sie verstummen sollten, und andere, die nicht fragen, wenn sie geantwortet haben.

Intergalactic Ape-Man

Entschuldige bitte, daß ich innerhalb deiner Aussagen immer noch keine Kritik erkenne, auf die ich nicht eingegangen wäre. Das habe ich dir bereits in der PM geschrieben. Ich empfinde dein Verhalten inzwischen schlichtweg als Trollerei, weshalb ich einen Teufel tun werde, meine Zeit noch weiter damit zu verschwenden. Deshalb hatte ich auch darum gebeten, diesen Thread zu schließen, da ich mit meinem Leben mehr anfangen kann, als dessen begrenzte Dauer zu vergeuden. Leider ist Crumb bisher nicht auf den Wunsch eingegangen. Sicher ist es schade für die bisher engagierten Teilnehmer, jedoch werde ich mich nicht für den weiteren Verlauf verantworten lassen und halte es angesichts der zum Erliegen gekommenen Diskussion als am sinnvollsten.

Reiben

31 Januar 2010, 23:00:56 #72 Letzte Bearbeitung: 31 Januar 2010, 23:04:41 von Reiben
Also ich persönlich bin absolut dagegen, diesen Thread zu schließen! Denn ehrlich gesagt has du, Ape, durch deinen Einwurf, dass wir (vornehmlich ich) am Thema vorbeidiskutieren, den Thread relativ schnell zum erliegen gebracht. Und sich jetzt über Desinteresse zu beklagen, ist nicht der richtige Weg.

Deine Sammlung der einzelnen vorgetragenen "Was-soll-man-vermeiden"-Punkte ist doch eine wunderbare Ausgangsbasis, um nun einmal zu überlegen, ob eine Review-FAQ sinnvoll wäre oder nicht, und wie so etwas den aussehen könnte.

Ich bin nämlich weiterhin der Meinung, dass dies der Ofdb in keinem Fall schaden kann. Und ich persönlich sehe trotz der ganzen konträren Positionen auch keine Schwierigkeit darin, eine etwaige FAQ so zu gestalten, dass man keinen konformistischen Reviewbrei am Ende stehen hat, sondern dass man eine wirklich Hilfestellung bieten kann.

Ich würde es daher begrüßen, wenn der Thread nicht geschlossen werden würde, sondern man sich wieder viel eher um einem positiv formulierten Leitfadenzum Review Schreiben bemühen würde und zwar auf Basis der hier bisher vorgebrachten Punkte und auch immer im Hinterkopf behaltend, dass wir hier nicht die Bibel oder sonstige Verbindlichkeiten verfassen.
.mirrorS arE morE fuN thaN televisioN

Crumby Crumb & the Cunty Bunch

Ich weiß zwar, daß der Thread Dein Kind ist, ape, allerdings bist Du nicht der einzige, der hier Ideen vorgebracht hat, weswegen mir eine Schließung zuwider wäre.
Daß Du die Schnauze voll hast, kann ich verstehen, aber vielleicht will ja doch noch jemand was dazu beitragen; wenn nicht, verschwindet der Thread dann sowieso irgendwann nach unten.

Ach, und um die befürchtete Elite muß sich übrigens niemand Sorgen machen; die existiert nämlich schon längst, wird aber einen Teufel tun, sich Popeln wie Euch zu erkennen zu geben.
'Are you talkin' to me? You talkin' to me?' - Raging Bull, Pacino. Love that movie!

mali

Da ich per Mail sogar um Löschung des Threads gebeten wurde kann ich das was Crumb gesagt hat nur betonen:

Wenn wir hier nur wg. Meinungsverschiedenheiten Threads schließen/löschen würden, dann hätten wir nicht mehr wirklich viele offene Diskussionen ;-) Das alte Hausmittel ist da immer noch am besten: Bei Desinteresse ignorieren und anderen Threads zuwenden :)